Wie geht es weiter mit dem Microsoft Store?

Wie geht es weiter mit dem Microsoft Store?

Mit der Einführung von Windows Phone 7 im Jahr 2010 eröffnete Microsoft erstmals seinen eigenen App Store. Zwei Jahre später erschien Windows 8, damit setzte der Store zum Sprung auf den Desktop an. Weitere drei Jahre später kam Windows 10 und ab diesem Zeitpunkt versuchte Microsoft den Store als den einen Zugangspunkt für jede Art von Software zu etablieren. Über die Desktop Bridge sollten auch klassische Desktop-Anwendungen den Weg in den Store finden, was tatsächlich bereits in erheblichem Umfang geschehen ist und weiterhin passiert.

In meinem Beitrag Derzeit knapp 70.000 Apps im Microsoft Store hatte ich letzte Woche schon darauf hingewiesen, dass es deutliche Anzeichen dafür gibt, dass Microsoft die Bedeutung des Store neu ausrichtet. Das hat nichts mit dem Ende von Windows 10 Mobile zu tun, dieses Thema ist gedanklich für Microsoft schon lange durch und hat für die derzeitigen Entwicklungen keinerlei Bedeutung mehr.

Der Store wird nicht verschwinden

Meine Andeutung wurde von einigen Nutzern so aufgefasst, dass der Store vor der Schließung stehen könnte. Das wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht passieren, es sieht vielmehr so aus, als würde sich Microsoft schlicht und einfach der Realität anpassen. Diese sieht so aus, dass viele Privatanwender den Store ignorieren. Die Wenigsten boykottieren ihn bewusst, aber es ist nun mal so, dass der Großteil der Nutzer von Windows 7 kommt und seine Software mitbringt – ebenso seine Gewohnheiten, wie er diese installiert. Man muss diesen Leuten also erstmal erklären, warum man einen Store braucht.

In Unternehmen geht es noch einen Schritt weiter: Diese haben nämlich die Möglichkeit, den Store zu deaktivieren, und diese Möglichkeit wird rege genutzt. Es gibt zwar den „Microsoft Store for Business“, in dem man die zur Verfügung stehenden Apps exakt reglementieren und den man sogar zur Verteilung eigener Software nutzen kann, aber meist kommt es gar nicht dazu, dass man sich das näher anschaut. Die Migration von Windows 7 auf 10 ist schon anstrengend genug, da tut man sich nicht auch noch neue Baustellen an.

Der Store hat sich insgesamt trotzdem etabliert, viele Nutzer (unter anderem ich) bevorzugen ihn schon alleine deshalb, weil man nicht mehr aktiv nachsehen muss, ob es eine neue Version eines Programms gibt – sie kommt ganz von selbst. Vor allen Dingen kommt der Hinweis darauf nicht im ungünstigsten Moment, nämlich genau dann, wenn man mit dem Programm eigentlich arbeiten möchte.

Microsoft hat fast vier Jahre lang versucht, den Store zu pushen, der erzielte Erfolg steht in keinem Verhältnis zu dem Aufwand, den man betrieben hat. Dass die Nutzer nicht so richtig darauf anspringen wollen, ist dabei natürlich nur eine Seite der Medaille. Dass der Store bis heute eine technische Großbaustelle mit miserabler Performance ist, war bei diesen Bemühungen ganz sicher nicht hilfreich.

Macht, was ihr wollt

Was den klassischen Desktop-PC angeht, könnte man die neue strategische Bedeutung des Store am besten so umschreiben: Nutzt ihn oder lasst es halt bleiben. Microsoft versucht nicht mehr, Entwickler und Nutzer aktiv in den Store zu treiben. Er ist einer von mehreren Wegen, Software zu installieren – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Was Microsoft fallen lässt, ist also „lediglich“ das Bestreben, welches im ersten Absatz beschrieben ist: Den Store zur heiligen Software-Quelle zu machen, an der niemand vorbei kommt.

MSIX – Segen und Fluch für den Store

Mit dem Windows 10 Oktober Update hat Microsoft ein neues, einheitliches Format für Installationspakete eingeführt, das sowohl für Win32-Applikationen als auch UWPs gilt: MSIX. Version 1809 sollte eigentlich die Mindestvoraussetzung für dieses Paketformat bleiben, weil aber viele Firmen diese Version aus bekannten Gründen überspringen werden, hat man die Kompatibilität mit den Versionen 1803 und 1709 kürzlich nachgerüstet.

MSIX-Pakete können auf vielen Wegen installiert werden: Per System Center Configurations Manager, Microsoft Intune, via PowerShell oder auch ganz klassisch per Doppelklick auf die Datei. MSIX-Pakete können allerdings auch in den Store eingestellt werden (hier bleibt aber Version 1809 das Minimum). Diese universelle Format begünstigt einerseits die Portierung von klassischen Win32-Applikationen in den Microsoft Store, erleichtert andererseits aber auch die Installation an diesem vorbei – auch für Universal Apps. Womit wir wieder beim letzten Absatz sind: Macht doch, was ihr wollt.

Im Grunde passiert beim Store derzeit das, was auch Windows 10 S widerfahren ist: Microsoft ist mit viel Gebrüll losmarschiert und hat sich eine blutige Nase geholt, weil Windows 10 S eben nicht das war, worauf die Windows-Welt gewartet hatte. Nun hat man die Vermarktung eingestellt, lässt den S Modus vor sich hin köcheln und wartet ab, wie sich die Dinge entwickeln. Genau so macht man es nun auch mit dem Microsoft Store. Anders als der S Modus ist der Store allerdings in manchen Situationen wirklich unverzichtbar, und er ist trotz der überschaubaren Akzeptanz inzwischen schlicht zu groß, als dass man ihn einfach schließen könnte.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Was ich nicht verstehe, und das hast du auch schon erwähnt. Wie kann es sein, dass ein solch großer Konzern eine solche Store - Qualität auf den Platz legt.?? Ich habe Jahre lang Windows Desktop und Mobile genutzt. Als ich zu Huawei p10 lite gewechselt bin und meine erste App runterladen wollte, kam ich aus dem staunen nicht mehr raus. Gedrückt /geladen. Ist übertrieben gesagt aber wenn man WMobile Nutzer war, kann man das so sagen. Es dauert bei Microsoft alles etwas länger als bei Google und Co
    Als Consumer halte ich es nach wie vor für schädlich für den Microsoft Store, die mobile Sparte fallen gelassen zu haben. Werde den Store zwar auch weiterhin benutzen, auch auf dem Desktop, aber der bleibt hat immer öfter ganz aus. Alltags-Hauptgerät ist und bleibt das Smartphone. Werde die Entwicklung des Stores abwarten. Mal sehen, vielleicht lesen wir hier in einem Jahr tatsächlich von dessen Schließung.
    HOLLYJONES
    Warum nutzt man Überhaupt noch Microsoft ? Nach all dem !!!

    Es sind ja nicht alle Sachen schlecht. Die Rechtschreibprüfung ist zum Beispiel wirklich brauchbar. Probier mal! *scnr*
    "der Großteil der Nutzer von Windows 7 kommt "
    Hallo, Du hast schon recht, aber hätte ich nicht damals ein Lumia zu meinem W7-PC gehabt, würde ich heute an meinem W10-PC den Store auch ignorieren. So bin ich über Handy zum Store gekommen. Und als dann W10 kam hat man dann auch in den Store geschaut. Am besten sind doch immer noch die (UWP)-Apps, die auf Handy oder PC zu nutzen sind.
    Das Unternehmen den Store ignorieren, hat aber eher damit zu tun, dass sie SCCM samt des damit verbundenen Software Center nutzen. Der Business Store ist allenfalls bei reinen Intune-Deployments oder bei sogenannten SCCM/Intune Co-Management-Lösungen im Einsatz. Und das ist neue Technologie, nichts das man mal eben gegen Bewährtes austauschen kann und jede Migration mit viel Aufwand und veränderten IT-Prozessen verbunden ist. Auch wenn es technologisch die Zukunft ist...
    Bei welchen Dingen ist denn der Store unverzichtbar?

    Für Windows Mixed Reality und damit jede Enterprise-HoloLens-App zum Beispiel.
    Ich bin wohl auch einer der wenigen die den Store aktiv nutzen. 90% laufen über Apps. Nur zwei Programme hab ich installiert, weiß den Namen gerade nicht, von DM um Bilder zu bestellen und das Lumia Recovery Tool. Ebay über Edge. Ansonsten alles Apps wie MyTube, aScanner, Netflix, Office, Twitter, Facebook, Tado, kleine Anzeige, Package Tracker, tune in, Microsoft Band und noch paar mehr. Ich find das mit dem Store aufm Desktop sehr gut. Nur der Store an sich ist halt irgendwie ne ewige Baustelle.
    Viele Apps im Store sind das reine Grauen um Vgl zur Webseite auf dem Desktop. Für die Lumias machte der Store logischerweise Sinn.
    Außerdem lade ich mir ja auch nicht täglich eine neue Software auf den Rechner. Auf dem Rechner brauch ich den Store schlichtweg nicht.
    Für Unternehmen fehlt schlicht der Anreiz.
    Wir haben 300 Clients und eine etablierte NichtMS-Softwareverteilung die ihre Arbeit sehr gut verrichtet. Zentrale SoftwareDatastores von denen die Clients sich die Software ziehen, und die zu schmalen (danke an Provider und Politiker) Internetleitungen werden geschont.
    Der Umstieg auf den MS Store lässt sich so für die Standard Software und noch nichtmal für die MS Software alleine durchgängig durchführen. Warum dann mit viel Aufwand darauf unschwenken.
    Ich mag Windows 10 im Business in so vielen Aspekten, aber der Store ist schlichtweg nicht Businesstauglich.
    Ich glaube auch, dass die meisten Store Nutzer von Lumias kommen und nun ihn auch teilweise am Desktop nutzen. Geht mir ähnlich, aber außer vom Lumia bekannten guten Apps wie Dr Windows, kleine Anzeigen etc. finde ich da nicht viel Brauchbares. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass sich das groß bessert, weil mit den Windows Smartphones der Hauptmarkt langsam verschwindet.
    Microsoft: "Hey! Wir haben einen Store, von dem ihr künftig alle Apps beziehen könnt und durch den die Updates automatisch gezogen werden. Genau so wie ihr es von euren geliebten Smart-Devices kennt."
    Windows-Nutzer: "HALT STOP! Hier bleibt alles ganz genauso so wie es ist!"
    Microsoft: "Hey! Mit Windows 8 haben wir ein neue Oberfläche, wodurch ihr Windows jetzt ganz bequem per Touch und Wischgesten bedienen könnt. Genau so wie ihr es von euren geliebten Smart-Devices kennt."
    Windows-Nutzer: "HALT STOP! Hier bleibt alles ganz genauso so wie es ist!"
    Microsoft: "Hey! Das Startmenü ist zurück und das besser denn je mit Live-Files. Und wir packen die Systemsteuerung sukzessive in die Einstellungen-App."
    Windows-Nutzer: "HALT STOP! Hier bleibt alles ganz genauso so wie es ist!"
    Microsoft: "Hey! Wir haben bahnbrechende Neuerungen im Gepäck des nächsten großen Updates, welches wir "Windows 7 Remastered Edition"-Update nennen. Damit wird alles noch viel besser als vorher!"
    Windows-Nutzer: "HALT STOP! Hier bleibt alles ga... Warum denn nicht gleich so?"
    <----------------------------------->
    So ungefähr wirkt das auf mich.
    Naja Martin, du schreibst das es toll ist das der Store alle Apps automatisch aktualisiert und Du Dich um nichts kümmern musst.
    Ich habe einen Desktop PC und ein Surface-book2 beide mit aktuellem Build
    Auf beiden Rechner warten 20 Apps auf Aktualisierung und keine läuft wegen einem Fehler.
    Soviel zum Thema "guter Store"
    Es sind ja nicht alle Sachen schlecht. Die Rechtschreibprüfung ist zum Beispiel wirklich brauchbar. Probier mal! *scnr*

    Auf dem Smartphone?
    Ich frage mich, wie "Product Lite" da noch Sinn macht. Oder Geräte wie Aruba, Pegasus oder Centaurus (Codenamen).
    Wenn man den Store jetzt "fallen" lässt, dann haben sich diese Produkte doch schon von selbst erübrigt.
    So langsam blicke ich da nicht mehr durch. :grübel
    Sollte nicht das Office-Paket bzw Office 365 irgendwann nur noch über den Store verteilt werden und dann der klassische exe-Installer komplett eingestellt werden?
    Bei OneNote hat man das ja schon gemacht, die aktuelle Version gibt es nur noch über den Store.
    Ich denke der Store ist bereits mit W10M gestorben.
    Das er noch nicht abgeschaltet wurde liegt daran das The Walking Dead so hip ist. Heute gehört eben ein lebender Toter dazu und mit W10M und dem Store hat MS sogar gleich zwei.
    Mal ehrlich, welchen Sinn hat der Store denn ohne Smartphones und ohne das MS selbst noch Interesse am Store hat?
    Und dann soll laut Gerüchten ein Light OS kommen das letzten Endes auf Apps angewiesen sein wird?
    Das ist alles genauso wirr wie die bisherige MS Strategie außerhalb der Cloud.
    Hab gestern verzweifelt irgend ein smart home System gesucht welches auch von Windows unterstützt wird... Das zeigt das der Zug für Windows und auch für den store abgelaufen ist.
    SCCM ist eine Sache, aber die Apps da muss ich selber reinstellen. Im Ernstfall noch selber packagen. Das macht Arbeit. Bei jedem Update wieder.
    Stehen die Apps im Business Store, geb ich die einmal frei und hab danach Ruhe. Ich bin über jede einzelne App froh, die ich über den Business Store an die User verteilen kann. Das macht für mich als Admin einfach das Leben deutlich leichter.
    Insofern kann ich nur hoffen, dass weiterhin möglichst viele Anwendungen, egal ob UWP oder Win32, in den Store kommen.
    Ich hore grad zum ersten mal von MSIX. Ich versuchte herauszufinden,was den die Buchstaben genau bedeuten hab aber noch keine genaue Erklärung gefunden.?
    "Warum nutzt man Überhaupt noch Microsoft ? Nach all dem !!!"
    Aus Gewohnheit? Weil Windows 10 für mich gut läuft? Weil meine Musiksoftware ohne Probleme darauf läuft? Weil ich keine Lust habe 2000 Euro für einen Mac auszugeben? Auch, wenn es zugegebenermaßen keine durchgängige Linie gibt, es ist ein gutes Sytem. Ich nutze hier und da auch gerne Apps aus dem Store. Es wäre schön, wenn man eine Verknüpfung auf dem Desktop erstellt, man auch Informationen via Rechtsklick bekommt. Im Prinzip eine Art Live Tile.
    Der Microsoft Store war meiner Meinung nach schon immer schlecht geplant und Sie hätten ihn am Anfang als reiner Software Verteiler Planung sollen. Also von vorne herein alle Arten von Apps unterstützen sollen. Und zwar nicht, dass alle Software in ihrer Sandbox laufen (diese kann es ja auch geben). Also nach dem Vorbild von typischen Linux Repos oder Chocolate. Auch ein einheitliches Installer Format (wie jetzt msix) hätte gleich mitkommen müssen. Ich habe bis zum Schluss auf eine Möglichkeit gewartet, dass ich Store Apps speichern kann und auch ohne Internetverbindung installieren kann. (Ohne den meiner Meinung zu komplizierter Weg über Sideloading mit dementsprechender Zertifizierung).
    Meine Probleme mit dem Store:
    1. Ich will meine zu installierenden Programme bei mir speichern können.
    2. Die Strategie Mobile First und alle Apps im Store waren am Anfang total klobig und nicht unbedingt Produktiv auf Desktop-Systemen. Also warum soll man sich für einen Rückschritt entscheiden? Deswegen habe ich relativ schnell das Interesse am Store verloren.
    3. Fast Ausnahmslos alle x86 OpenSource Apps waren gegenüber der Standard Installation eingeschränkt. Also ich wiederhole die Frage, warum soll man sich für eine Verschlechterung entscheiden. Lediglich das automatische Update war ein Vorteil.
    4. Auch fast ausnahmslos alle verfügbaren x86 OpenSource Programme sind im Store nur in Englisch verfügar. Kodi bietet da die einzige Ausnahme, die mir bekannt ist, da es die Sprache im Nachhinein nachladen kann.
    5. Unsicherheit. Ich würde nie 50 € oder mehr für ein Programm oder Spiel aus dem Store bezahlen, für eine Downloadversion aber schon. Das hat auch mit dem nicht offline installieren können zu tun. Schon zweimal ist es mir vorgekommen, dass ich eine App gekauft habe (waren zum Glück nur ein paar Euro), die dann irgendwann aus dem Store verschwanden. Ein Zeitlang konnte man Sie noch über die Bibliothek installieren aber dann auch da nicht mehr.
    Allgemein gesagt ist der Store für mich eine Einschränkung und Bevormundung der Benutzer. Was bei Microsoft lange groß auf der Tagesordnung stand (Der dumme Benutzer weiß nicht was er tut). Windows S ist hier das prominenteste Beispiel für sowas. Und kann es bis heute nicht nachvollziehen wieso Martin sowas gut finden. Ich denke halt eher, wenn man keine x86 Apps verwenden will, dann steht es doch jeden frei. Ich brauche doch kein extra Windows, damit ich ja bloß nicht in Versuchung komme vielleicht doch welche zu benutzen.
    Ehrlich gesagt kann ehrlich gesagt auch noch an Martins Aussage: "es sieht vielmehr so aus, als würde sich Microsoft schlicht und einfach der Realität anpassen." glauben. Ich hoffe es sehr, aber die Ignoranz gegenüber der Realität ist bei Microsoft die letzten Jahren schon enorm ausgeprägt. Man sollte immer dran denken, dass eine neue Technologie immer auch einen Mehrwert für den Benutzer haben sollte. Und ich finde es einfach nur total vermessen den Leuten zu erzählen: "Hä, die neuen Apps im Store sind viel besser. Maus Bedienung naja ist schlechter, viele Funktionen bei vielen Programmen ist gestrichen gegenüber der Desktop Version, aber hey sie aktualisieren sich selbst". Was kommt als nächstes? Bietet uns Microsoft bald Lochkarten an und bewirbt diese, dass diese nicht fragmentieren und bei guter Lagerung ziemlich lange halten?
    Sorry für diesen etwas lange Text. Aber das regt mich wirklich schon seit langem an Microsoft total auf.
    Warum nutzt man Überhaupt noch Microsoft ? Nach all dem !!!

    Weil meiner Meinung nach die Alternativen noch schlechter sind.
    Siehe Bevormundung die ich im letzten Beitrag kritisiere bei Apple noch schlimmer ist und Linux als Desktop OS für mich ebenfalls ein Rückschritt bedeutet.
    Die Store-Idee ist an sich super - nur Microsoft-typisch halt so lala umgesetzt.
    Dabei lassen sich die groessten Probleme relativ einfach "fixen":
    > Unterscheidung in UWP und Nicht-UWP Apps (fuer Benutzer auch in Suchmaske einstellbar)
    > raus mit dem "Schrott"
    Letzteres kann ganz einfach geschehen: wenn eine App nicht nach einem Jahr einen bestimmten Mindestumsatz erbracht hat, muss der Entwickler zahlen damit diese weiterhin in den Suchergebnissen auftaucht. Davon unabhaengig koennen aber weiterhin Updates fuer bestehende Installation bereitgestellt werden.
    Fuer den Entwickler geht es ums Geldverdienen - da schmeissen wohl nur die wenigsten schlechtem Geld (Entwicklungskosten etc.) auch noch Gutes (Strafgebuehr) hinterher…
    > benoetigte Rechte anzeigen und erweitern (kein Sandboxing etc.)
    Wenn jemand ein Utility schreibt das sonstwas an Rechte benoetigt - z.B. ein Backup auf Blockbasis - dann sollte es moeglich sein dieses ueber den Store zu vertreiben. Halt eine eigene Kategorie dafuer schaffen….
    > Microsoft sollte sich mal eine App-Beschreibungssprache ausdenken (sprich: irgendwas XMLiges).
    Was passendes im Store zu finden ist oftmals mehr Zeitaufwand als noetig: man kann verschiedene Apps nicht tabellarisch vergleichen. Kann eigentlich jeder bessere Store der reale Produkte feilbietet…
    -
    Der Aufwand dafuer haelt sich eigentlich sowohl fuer Microsoft als auch die Entwickler in Grenzen, wuerde aber die Einkaufserlebniskultur des Stores doch wesentlich voranbringen.
    @BGeiger: gab es eine Begruendung seitens Microsoft warum eine von Dir lizensierte App nicht mehr im Store als auch dann in Deiner Bibliothek zum Download war?
    Bei Rechteverletzungen oder Sicherheitsproblemen kann ich das nachvollziehen - es muss aber fuer den Benutzer transparent sein.
    Ansonsten stimme ich Dir zu: das ist ein absolutes No-Go fuer das es nur zwei Loesungsmoeglichkeiten gibt:
    - (bevorzugt) Microsoft bietet die Sachen ewig und drei Tage zum Download an wenn gekauft
    - (und oder zusaetzlich) man kann in der Store-App das Installationspaket sichern
    Sollte eine Rechteverletzung vorliegen, dann sollte Microsoft im Namen seiner Kunden (=App-Lizensierer) klagen und das Geld bei Erfolg dann den entsprechenden Konten gutschreiben. Wenn Apps von Microsofts "gesperrt" werden koennen, dann muss Microsoft einer entsprechenden richterlichen Anordnung die von einem Rechtinhaber eingereicht wurde ja nachkommen…
    -
    BTW: in Apples App-Store ist es nicht wirklich anders. Selbst bei Apps von Apple ist es z.B. nicht moeglich ein Keynote das man zu MacOS X 10.6 Zeiten gekauft hat aktuell auf einen Mac unter 10.6 zu installieren. Da gibts immer nur die aktuellen Versionen. Und die laufen unter 10.6 nicht mehr... . Der Apple-Support erzaehlt einem dann was von im eigenen Backup nachschauen.
    Das Problem liegt doch einfach daran, dass die Leute sich gar nicht an etwas anderes gewöhnen wollen, auch wenn es immense Vorteile hätte (das trifft auf den Store jetzt nicht so zu, aber ich meine das auch allgemein), oder/und sie haben einfach keine Ahnung und kümmern sich meist auch um nichts.
    Leute wie zB ich, die nicht mehr in der Steinzeit leben, sondern in der Gegenwart und nicht an alten Gewohnheiten festhalten (müssen), sehen schnell Vorteile und natürlich auch Nachteile in neuen Sachen und benutzen diese dann auch soweit die Vorteile überwiegen. Ich zB. würde am liebsten (fast) alles aus dem Store installieren, aber die Voraussetzungen dafür sind leider nicht gegeben.
    Hab gestern verzweifelt irgend ein smart home System gesucht welches auch von Windows unterstützt wird... Das zeigt das der Zug für Windows und auch für den store abgelaufen ist.

    Du findest für die Fritzbox die Drittanbieter App "Smart Home-Controller". Damit kann ich zumindest vom Handy die Heizung und Steckdosen steuern. Ich glaube sie funktioniert auch am PC, aber da ich dort den Browser nutze und mich direkt auf der Fritzbox einlogge, weiß ich es da nicht genau.
    Der Support des Entwicklers ist aber auch sehr gut und schnell. Kannst ihn also auch direkt fragen, was du wissen magst.
    Ich bin sehr froh das manche Software als Alternative über den Store installiert werden kann. Ich hatte kürzlich das Notebook unserer Feuerwehr und versuchte Office 365 zu installieren was der Installer auch über die ISO nur mit einer nichtssagenden Fehlermeldung quittierte. Die Installation von Office 365 über den Store funktionierte hingegen ohne Fehlermeldung und ohne Probleme.
    ASDF00
    Ich frage mich, wie "Product Lite" da noch Sinn macht. Oder Geräte wie Aruba, Pegasus oder Centaurus (Codenamen).
    Wenn man den Store jetzt "fallen" lässt, dann haben sich diese Produkte doch schon von selbst erübrigt.
    So langsam blicke ich da nicht mehr durch. :grübel

    Dann hast du dich erfolgreich selbst verwirrt, denn im Artikel steht mehrfach, das der Store bestimmt nicht sterben wird. In Zukunft wird er auf anderen Geräten sicherlich eine andere Rolle spielen als heute. Wenn diese Geräte denn überhaupt kommen.
    @Miine So einfach ist das nicht. Ich habe rund 50€ in Store-Apps investiert (rund 20 Stück). Von diesen Apps sind jetzt gerade mal noch eine Handvoll verfügbar. Das teuerste war StarFinanz mit 8€. Was soll Microsoft da machen oder der Entwickler. Die sagen, es lohnt nicht, also wird die App abgeschalten - manche Entwickler lassen die App auch einschlafen. Microsoft sortiert ab und an (Altersfreigabe war eine große Aufräumaktion) und die Apps, die rausfliegen bekommt man nun eben nicht mehr. Auch haben einige sogar ihr Microsoft Konto gelöscht, anhängige Apps sind damit gar nicht mehr erreichbar.
    Alles in allem eine ziemlich unbefriedigende Situation und für mich ein Warnzeichen, Microsoft kein Geld mehr in die Hand zu drücken. Das hat aber alles nicht nur was mit Gewohnheit zu tun, wie es hier gerne dargestellt. Wenn es besser und einfacher ist, werden die Nutzer schon wechseln, aber wenn es das nicht ist, wozu sollten sie?
    Danke für diesen etwas langen Text, denn er beschriebt genau die Probleme die der Store bisher hatte und weiterhin haben wird wenn MS sich jetzt noch weniger bemüht da was auf die Reihe zu bekommen.:daumen+
    Miine
    Die Store-Idee ist an sich super - nur Microsoft-typisch halt so lala umgesetzt.
    > raus mit dem "Schrott"
    Letzteres kann ganz einfach geschehen: wenn eine App nicht nach einem Jahr einen bestimmten Mindestumsatz erbracht hat, muss der Entwickler zahlen damit diese weiterhin in den Suchergebnissen auftaucht.

    Der Store ist leider nicht nur so lala umgesetzt sondern einfach nur grottenschlecht.
    Dein Vorschlag den "Schrott" auszusortieren ist ein denkbar ungünstiger, denn du machst damit die Entwickler für etwas verantwortlich wofür sie oftmals gar nichts können.
    Viele Apps, auch gute, findet man über die extrem schlechte Suche des Stores doch gar nicht erst. Wenn man nicht den korrekten Namen in die Suche eingibt kommt als Ergebnis oft nur Blödsinn. Daran können die Entwickler leider nicht viel ändern.
    reschef
    Das Problem liegt doch einfach daran, dass die Leute sich gar nicht an etwas anderes gewöhnen wollen, auch wenn es immense Vorteile hätte (das trifft auf den Store jetzt nicht so zu, aber ich meine das auch allgemein), oder/und sie haben einfach keine Ahnung und kümmern sich meist auch um nichts.
    Leute wie zB ich, die nicht mehr in der Steinzeit leben, sondern in der Gegenwart und nicht an alten Gewohnheiten festhalten (müssen), sehen schnell Vorteile und natürlich auch Nachteile in neuen Sachen und benutzen diese dann auch soweit die Vorteile überwiegen. Ich zB. würde am liebsten (fast) alles aus dem Store installieren, aber die Voraussetzungen dafür sind leider nicht gegeben.

    Falsch, Leute wollen sich verständlicherweise nur an etwas anderes gewöhnen wenn es einen für sie nachvollziehbaren Mehrwert bietet. Sprich es muss besser sein als das was man bisher genutzt hat und genau da versagt MS seit einiger Zeit in sehr vielen Bereichen.
    Leute wie ich leben auch nicht in der Steinzeit und stehen technischen Neuerungen immer offen gegenüber, aber nur weil etwas neu ist halte ich doch nicht daran fest auch wenn ich feststelle das es mir keine Vorteile oder sogar Nachteile bietet.
    In der Steinzeit leben eher die Leute die nicht verstehen wollen das es viele Menschen gibt die eine anderen Meinung zu technischen Neuigkeiten haben und nicht alles feiern nur weil es gerade neu ist aber sonst keinen echten Mehrwert bietet.;)
    @MWT: wenn Microsoft "gezwungen" ist bei Konto-Loeschung des Entwicklers die App aus dem Store zu entfernen (d.h. auch keine Downloads fuer Kunden zuzulassen die diese bereits gezahlt haben) - dann sollte Microsoft mal die Vertraege aendern auf deren Grundlage Apps ueberhaupt in den Store kommen.
    @Nordlicht2112: ein Vorschlag von mir war ja eine bessere Suche auf Grundlage einer App-Beschreibungssprache.
    Wenn ein Entwickler sich aus dem Store zurueckzieht dann kann das eigentlich nur zwei Gruende haben: entweder die App verkauft sich schlecht (was evtl. auch in direktem Zusammenhang mit deren Qualitaet haengen kann) oder ein anderer Vertriebsweg ist wesentlich lukrativer.
    Es darf sich aber jeder fragen wie es um die Qualitaet und Ethik eines Entwicklers bestellt ist der Apps aus den Store nimmt und dann zusaetzlich seinen (!) dortigen Kunden keinen Support in Form von Updates bietet...
    Schon irgendwie schade, dass man in 6-7 Jahren keinen brauchbaren, funktionierenden Store mit qualitativ hochwertiger Software hinbekommen hat. Hat bzw. hätte ja durchaus Vorteile, aber der Ist-Zustand ist leider nicht im Ansatz das, was man hätte erreichen können, wenn man es wirklich gewollt hätte.
    Es war doch Anfang an klar, dass es nicht einfach sein wird Desktop-Anwendungen in den Store zu bringen. Es war auch naiv zu glauben das hier eine Revolution zu erwarten ist.
    Unternehmen welche Software entwickeln haben bereits ihre Vertriebswege. Den Store zu erschließen bedeutet zudem ein höherer Aufwand, der sich auch rechnen muss. Rechnen würde sich das in vielen Fällen nur, wenn man die alten Vertriebswege abscheidet. Genau das, werden viele nicht wollen. Die Gründe hierfür sind durchaus berechtigt und einen sehr langen Atem können diese Unternehmen sich auch nicht erlauben.
    @Miine wie stellst du dir das vor? Soll Microsoft (und an der Stelle auch die Konkurrenten) auf ewig eine alte Version durchschleifen? Was ist bei API-Änderungen, Store-Änderungen (wie die Altersfreigabe) oder allgemein schlechtes Interesse an der App - weswegen jetzt auch schon Apps rausgefallen sind. Soo leicht, mit angepassten Verträgen, ist es leider auch nicht. Letztendlich würde nur helfen eine gute Store-Experience zu geben, um Entwickler am Ball zu halten. Und die wird leider immer schlechter. Alternativ sollte es natürlich noch ein App-Backup geben, damit man alte Versionen sichern kann. Das sollte dann aber jeder selbst machen und nicht auf Microsoft schultern.
    Vergiss übrigens nicht, dass gerade in den App-Stores auch Einzelentwickler sind. Da können einfache Änderungen der Lebensumstände schnell zum Stopp der Entwicklung führen (und sei es nur ein anderes privates Smartphone des Entwicklers, aber auch Krankheit oder sowas).
    Ich verstehe die Nutzerseite, aber nur weil ein Entwickler mal 10€ mit einer App verdient hat, muss er dafür nicht sein Leben lang die App mit Updates versorgen. Ihm mangelnde Ethik vorzuwerfen ist etwas unter der Gürtellinie. Das kann man bei Firmen dagegen natürlich schon erwarten.
    Ich finde die Idee mit dem Store auch gut und denke, dass man derart einige Nutzer vor sich selbst schützen kann.
    Ich muss aber zugeben, seit dem Abgang meines 1020 und dem Vivotab Note 8 den Store eigentlich nicht mehr genutzt habe. Eigentlich nur um die Livetiles zu beleben. Ohne Windows-Tablet und ohne sichtbare Livetiles ist er für mich eher bedeutungslos.
    Am normalen Laptop habe ich eigentlich nur das Office-Paket an Software installiert. Das wäre über den Store möglich gewesen ja. Aber warum? Dann habe ich noch eine handvoll Hobby- bzw. Vereinsprogramme die eigentlich seit DOS durchgeschleift werden. Die gehören eigentlich so gründlich überarbeitet, dass es so ein Aufwand ist, dass es keiner macht. Im Store sehe ich die auch noch lange nicht.
    Beim Tablet bin ich beim FireHD8 gelandet. Das tut es für mich vollkommen. Klar mit Playstore drauf. Leistungsfähige 8 Zoll Tablets gibt's es neben dem iPad auch kaum mehr ist mir in dem Zusammenhang aufgefallen. Spiele gehören nicht zu meinem Nutzungsszenario, vielleicht sieht das für Gamer anders aus.
    Was den Umgang mit dem Microsoft Store anbelangt, war ohnehin schon immer eine große Portion Pragmatismus notwendig. Es gibt in manchen Bereichen durchaus Anwendungszwecke, wo er sinnvoll ist. Microsoft verkauft seine Games hierüber, Office 365 läuft hierüber, Komponenten wie bestimmte Codecs werden hierüber verteilt, die WSL-Distributionen werden hier angeboten und auch manch (ganz) gute Software wie Screentik oder EarTrumpet sind teilweise exklusiv hier erhältlich. Bei allem, was darüber hinaus geht, ist aber grundsätzlich Vorsicht geboten. Das hatte ich ja auch letztens in meinem Kommentar schon gesagt.
    Ohnehin frage ich mich schon oft genug, wie naiv und - Entschuldigung, das muss jetzt mal so deutlich gesagt werden - leichtsinnig bis vll. sogar dumm die Entscheidungen mancher aus der Windows-Community in der Hinsicht waren und teilweise immer noch sind. Naiv deswegen, weil man meinte, mit dem Store wird gegenüber der bisherigen Regelung alles besser, und leichtsinnig bis dumm, weil man sich wissentlich komplett von einer einzigen Installationsquelle weitestgehend abhängig gemacht hat. Der Microsoft Store ist nur bedingt sicherer als bisherige Methoden. Natürlich laufen die Apps in einer Sandbox und können im Ernstfall vielleicht weniger Schaden anrichten, aber auch aus Sandboxen kann ich ausbrechen und wir hatten erst kürzlich einen Vorfall, wo im Hintergrund die Kryptowährung Monero geschürft wurde. Auch ist es bei weitem nicht Standard, dass jedes Update, was auf normalem Weg für eine Software verteilt wird, auch über den Microsoft Store kommt. Telegram und Bitwarden sind solche Beispiele. Von den Extensions für Microsoft Edge, die zum Teil nur einmal reingekippt wurden und dann nie wieder ein Update gesehen haben, reden wir lieber gar nicht erst.
    Kurzum: Auch der Microsoft Store gehört zu den Bereichen von Microsoft und Windows, wo wir als Endnutzer jeder für uns in Zukunft eine eigene (pragmatische) Antwort finden müssen. Das ist für mich auch ein Bereich, wo ich mich mit Sicherheit nicht mehr auf Microsoft verlassen werde. Wenn Technologien wie UWP im Übrigen noch eine realistische Zukunft haben sollen, ist MSIX ohnehin der richtige Einsatz, weil es die hybride Verteilung zwischen den beiden bisherigen Modellen erlaubt.
    @MPW: was die Ethik angeht - ich habe ausdruecklich geschrieben das es nicht OK ist wenn keine Updates mehr im Store sind aber auf anderen Wegen angeboten werden.
    Wo ist das Problem alte Versionen "durchzuschleifen"? Der Speicherplatz kostet Microsoft praktisch nichts, es ist schlichtweg "nur" ein Problem wie man das GUI fuer den Anwender gestaltet.
    Gerade Einzelentwickler sind es die vom Store profitieren koennten und sollten.
    Microsoft hat genuegend Stellschrauben zur Verfuegung um den Store zu einem Erfolg zu machen - man muss es nur wollen...
    Bis auf die Microsoft-eigenen Apps ist der Store für mich nicht existent.
    Wo ist die App für die Launcher von Steam, Origin, Uplay?
    Wo ist die App für Firefox und Thunderbird?
    Wo ist die App für Softmaker Office
    Wo ist die App für.....
    Für mich ist der Store nur ein Sammelsurium für das X-te Finde-den Diamanten-Spiel.
    Ich denke, das der Store über kurz oder lang ein reiner XBox-Store wird.
    Dieser Store, dessen Suchfunktion dermaßen unterentwickelt ist, daß um überhaupt einen passenden Treffer in angemessener Zeit zu landen, externe Suche herangezogen werden muß, wurde genau wie Edge und Cortana gnadenlos vergeigt.
    Selbst das Argument der Updates verliert an Zugkraft wenn man sich der Tatsache bewusst ist, daß nicht jedes Update automatisch Verbesserung bedeutet. Bei einer persönlichen wichtigen Software muß sichergestellt sein daß der Store entsprechend Unterstützung anbietet. Serverprobleme für angemessene Versionierung dürfte Microsoft kaum haben, es fehlt auch jetzt noch an der Umsetzung.
    Falsch, Leute wollen sich verständlicherweise nur an etwas anderes gewöhnen wenn es einen für sie nachvollziehbaren Mehrwert bietet. Sprich es muss besser sein als das was man bisher genutzt hat und genau da versagt MS seit einiger Zeit in sehr vielen Bereichen.
    Leute wie ich leben auch nicht in der Steinzeit und stehen technischen Neuerungen immer offen gegenüber, aber nur weil etwas neu ist halte ich doch nicht daran fest auch wenn ich feststelle das es mir keine Vorteile oder sogar Nachteile bietet.
    In der Steinzeit leben eher die Leute die nicht verstehen wollen das es viele Menschen gibt die eine anderen Meinung zu technischen Neuigkeiten haben und nicht alles feiern nur weil es gerade neu ist aber sonst keinen echten Mehrwert bietet.;)

    Du beziehst das scheinbar lediglich auf dich und somit ist es natürlich für dich falsch, aber du hast keine Ahnung in welcher Branche ich arbeite. Was ich geschrieben habe sehe ich jeden Tag und ja, es gibt einige, die anders sind, aber dar Großteil nicht und somit ist es richtig.
    Dein Satz mit der Steinzeit hat wohl nicht so funktioniert denn Verständnis, oder eben in diesem Fall kein Verständnis, gibt es auch ohne Technologie. Außerdem hatte ich auch geschrieben, dass ich es nicht verwende wenn es keinen Mehrwert bietet. ;)
    "@Miine wie stellst du dir das vor? Soll Microsoft (und an der Stelle auch die Konkurrenten) auf ewig eine alte Version durchschleifen?"
    JA!
    Das ist eines der wesentlichen Merkmale von Windows. Kompatibilität.
    Ich kann heute noch viele 20 Jahre alte Binaries auf W10 ausführen.
    Backups von Installern gehören für mich zur Grundvoraussetzung.
    Wenn ein Store das nicht bietet, meide ich ihn. Ebenso meide ich "Webinstaller".
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