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Win32-Apps im Store von Windows 11: An der Beschreibung sollt ihr sie erkennen

Win32-Apps im Store von Windows 11: An der Beschreibung sollt ihr sie erkennen

Der Store von Windows 11 (der auch für Windows 10 kommen wird) präsentiert sich künftig als „offene Plattform“, es können Win32-Programme aus beliebigen Quellen aufgenommen werden. Die ersten Kandidaten sind bereits eingetroffen und man kann sie in der Tat auf den ersten Blick von den „echten“ Store-Apps unterscheiden. Wenn man weiß, worauf man achten muss.

In der Insider-Version von Window 11 sind bereits die ersten Win32-Neuzugänge im Store gelistet, darunter OBS Studio und Zoom. Viele weitere Programme werden wohl in schneller Folge hinzukommen. Nachfolgend zeige ich euch einen Screenshot von Zoom im Store von Windows 11, darunter findet ihr den Eintrag von IrfanView – einem Programm, das über die Desktop Bridge in den Store kam und dementsprechend auch über den Store mit Updates versorgt wird. Schaut genau hin.

Zoom im Windows 11 Store

IrfanView im Windows 11 Store

Habt ihr den feinen Unterschied gefunden? Bei Zoom steht unter dem Namen des Programms der Hinweis „Bereitgestellt und aktualisiert von Zoom Video Communications“, während bei IrfanView nur der Name des Anbieters angezeigt wird. Bei den anderen Win32-Programmen, die bereits im Store aufgetaucht sind, beispielsweise OBS Studio, verhält es sich ebenso.

An diesem kleinen Unterschied in der Beschreibung kann man ablesen, ob die App im Store von Microsoft gehostet wird, oder ob man sie beim Klick auf „Installieren“ vom Server des Anbieters lädt. Während es den meisten Nutzern egal sein dürfte, von welchem Server die Bits auf ihren PC fließen, muss man wissen, dass diese externen Apps  nicht über den Store aktuell gehalten werden.

Bei meinem ersten Versuch heute Vormittag war ich zusätzlich frustriert, denn selbst nach der Installation von Zoom änderte sich der Status der Store-Seite nicht, da stand weiterhin „Installieren“. Kurz darauf aber gab es ein Update für den Store und seitdem wird zumindest nach der Installation ein „Installiert“ angezeigt. Kurz darauf steht zwar wieder „Installieren“ da, aber das schiebe ich für den Moment mal auf den frühen Preview-Status.

Die auf diese Weise installierten Win32-Apps tauchen außerdem nicht in der Bibliothek auf, das muss sich selbstverständlich ebenfalls noch ändern. Aber der Umbau hat ja auch erst begonnen.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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