Windows 10: Ein weiterer Patch für den Slow Ring

Windows 10: Ein weiterer Patch für den Slow Ring

Einen Tag nach dem letzten Update für den Slow Ring hat Microsoft gleich noch einen Patch veröffentlicht. KB4494195 hebt die Build-Version im Slow Ring auf 18351.26, enthält aber keine Bugfixes oder Sicherheitsupdates, sondern eine Änderung in der Art und Weise, wie kumulative Updates für Windows 10 verpackt werden.

Eigentlich weiter keine Erwähnung wert, ich habe allerdings deshalb im Moment ein gespanntes Auge auf den Slow Ring, weil Microsoft ja zugesagt hatte, diesen wie eine produktive Version mit Updates zu versorgen – dazu hatte ich gestern schon ein paar Takte geschrieben.

Sehr viel Zeit bleibt dafür aber wohl nicht mehr, denn wenn alles wie geplant läuft, dann wird Microsoft demnächst die finale Build des Frühlings-Updates erstellen, die nacheinander in den Fast, Slow und Release Preview wandert und dann bis zur Veröffentlichung mit kumulativen Updates gepatcht wird. Das war allerdings schon so, bevor Microsoft die Änderung für den Slow Ring angekündigt hat.

Quelle: Windows Blog

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als elf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Wie Microsoft sagt, sind sie von externen Partnern abhängig, um dieses Problem zu lösen.
    Wenn man weiß, wie Microsoft kommuniziert und wie sich üblicherweise zurück halten, dann könnte man diese Äußerung schon beinahe als verzweifelten Hilferuf interpretieren. Ich vermute, die haben da was geändert und besagte Partner spielen nicht mit. Ich glaube, da tobt im Hintergrund eher ein Streit, als das wir es hier mit einem besonders hartnäckigen Problem zu tun hätten.
    So oder so - wenn die Sache nicht in den nächsten Wochen aus der Welt geschafft werden kann, dann bin ich sehr gespannt, was passiert. Microsoft weiß ja ungefähr, welchen Prozentsatz der Windows-Nutzer das tatsächlich betrifft. Wenn es nicht allzu viele sind, könnte man wie geplant abfahren und eine Update-Sperre implementieren, das wäre sogar eine vernünftige Vorgehensweise. In Anbetracht der Probleme bei den letzten Updates wissen wir aber auch, wie die Medien darauf reagieren werden, wenn Microsoft mit einem Fehler, der seit Monaten bekannt und dokumentiert war, in den Rollout geht...
    Ich tippe darauf, dass sie es trotzdem tun werden. Noch besser wäre es natürlich, wenn das Problem tatsächlich noch rechtzeitig verschwindet.
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