Am Puls von Microsoft

Windows 10 für das Gaming verbessern: 5 Tipps für mehr Rechenpower

Windows 10 für das Gaming verbessern: 5 Tipps für mehr Rechenpower

Viele Zocker kennen es: Gerade wurde eine spannende Runde Book of Ra auf JackpotPiraten begonnen und plötzlich wird der Rechner immer langsamer. Dieses Problem haben viele Gamer, denn die Technik und auch die Anforderungen verbessern sich stetig. Dabei ist die Auswahl an verschiedenen Spielen vor allem für Zocker im Netz riesig. Spielbanken finden ist deshalb heute kein Problem mehr, ein lahmender Rechner hingegen kann zu einem echten Aufreger werden, wenn manche Spiele nicht mehr flüssig laufen. Die folgenden Tipps helfen dabei, den Computer mit Windows 10 endlich wieder auf Trab zu bringen und für mehr Performance zu sorgen und endlich wieder genüsslich zocken zu können.

Höchstleistung für bessere Leistung aktivieren

Windows ist mit verschiedenen Energieoptionen ausgestattet, wodurch der Stromverbrauch und die Leistung optimiert werden sollen. Dieser Energiefahrplan, der von Haus aus in Windows 10 integriert ist, ist allerdings alles andere als gamerfreundlich. Hier kann es hilfreich sein, eigene Anpassungen vorzunehmen.

Über den Pfad: Systemsteuerung > Hardware und Sound > Energieoptionen kann der Spieler auf den Fahrplan zugreifen und ihn optimieren. Wird der Regler auf Höchstleistung gestellt, wird die meiste Performance fürs Gaming geboten. Allerdings darf nicht außer Acht gelassen werden, dass der Energieverbrauch dadurch steigt und möglicherweise der Akku des Laptops schneller den Geist aufgibt!

Ordnung im Startsystem

Windows soll eigentlich nur gestartet werden, aber der Computer lädt dazu eine ganze Menge unnötiger Tools und Software mit, die keiner braucht? Das hat Auswirkungen auf die Auslastung der CPU und des gesamten Systems. Ziemlich ärgerlich, vor allem wenn der Gamer mit seinem Windows 10 ansonsten noch zufrieden ist und kein Wechsel auf Windows 11 aktuell geplant ist. Die gute Nachricht ist: Auch hier lässt sich Abhilfe schaffen, durch Ausmisten!

Zugegeben, niemand räumt gern auf, am Rechner funktioniert das aber ganz leicht. Über das Startmenü wird der Autostart geöffnet und dann die einzelnen Prozesse aufgerufen. Jetzt zeigt sich, wie viele (überflüssige) Programme der Windows Rechner startet, wenn das System hochgefahren wird. Alle Programme, die nicht oder nur selten benötigt werden, sollten direkt aus dem Autostart entfernt werden. Es ist dann möglich, diese bei Bedarf manuell einzuschalten.

Neue Treiber für bessere Performance

Treiber sind für die Funktionalität des PCs von hoher Wichtigkeit. Wenn die Treiber veraltet sind, kann es zu Performance-Problemen kommen. Peripherie, wie die Grafikkarte, werden bei der Installation mit Treibern versorgt. Nicht jedes Modell ist aber automatisch mit der neusten Version ausgestattet. Es ist nicht ratsam, Windows mit der Suche nach neuen Versionen zu beauftragen, denn Windows lässt sich gern einmal zu viel Zeit, bis endlich das Update erfolgt.

Die Hersteller von Grafikkarten, wie zum Beispiel Nvidia, stellen auf ihren Websites die Software bereit, die auf dem Rechner installiert werden kann. Darüber lassen sich automatisch Updates für die eigene Grafikkarte suchen und installieren. Auch wenn es nur ein kleiner Programmcode ist, kann der neue Treiber dafür sorgen, dass ein ruckelndes Spiel plötzlich wieder flüssig läuft.

Mehr Arbeitsspeicher für bessere Leistung

Ist der Windows-PC bereits etwas in die Jahre gekommen, kann der Arbeitsspeicher zu gering sein. Noch vor 10 Jahren reichten 4 – 8 GB Arbeitsspeicher vollkommen aus, um damalige Spiele und Programme zu nutzen. Ist ein Rechner heute nur noch mit 8 GB Arbeitsspeicher ausgestattet, kann es zu einer Systemüberlastung kommen.

Ram-Riegel, wie der Arbeitsspeicher umgangssprachlich genannt wird, können bei den meisten PC-Systemen erweitert werden und sind dabei nicht einmal besonders kostenintensiv. Nach dem Einsetzen in das Gehäuse und nach Verbindung mit dem Mainboard erfolgt die Erkennung von Windows 10 automatisch. Durch mehr Arbeitsspeicher wird der Computer schnell wieder leistungsfähiger.

Die Festplatte ausmisten

Die vor einigen Jahren bekannte HDD-Festplatte wurde heute beinahe flächendeckend durch die wesentlich schnellere SSD-Festplatte ersetzt. Wenn jedoch selbst diese einmal lahmt, sollte eine Aufräumaktion gestartet werden. Möglicherweise haben sich Fehler eingeschlichen oder Programme installiert, die nicht mehr benötigt werden. Windows bietet dem Nutzer eine interne Funktion, die größere Fehler direkt erkennt und behebt.

Im Menü muss die entsprechende Festplatte mit einem Rechtsklick ausgewählt werden. Anschließend erfolgt die Navigation über Eigenschaften zum Reiter Tools. Nun ist es möglich, die Festplatte auf Fehler zu kontrollieren und anschließend auch zu defragmentieren. Dadurch lässt sich mehr Speicherplatz gewinnen, da die vorhandenen Dateien logisch sortiert und miteinander verbunden werden. Anschließend ist es sinnvoll, mit Hilfe eines Reinigungsprogramms die Registry aufzuräumen. Hier befinden sich oft alte Wiederherstellungspunkte und Dateien, die nicht mehr genutzt werden. Schon wenige Gigabyte Speicher können dafür sorgen, dass der PC wieder schneller und flüssiger arbeitet.

An den richtigen Stellschrauben drehen

Nicht immer muss der ganze PC gleich entsorgt werden, wenn es beim Gaming zu Performance-Problemen kommt. Oft reicht es aus, ein paar wenige Ecken neu zu sortieren und einmal einen genauen Blick auf die angesammelten Dateien zu werfen. Mit der Zeit vermüllt beinahe jeder PC und selbst das regelmäßige Löschen von Cookies reicht nicht aus, um die Performance zu verbessern. Übrigens: Selbst wenn einzelne Komponenten des Rechners wirklich in die Jahre gekommen sind, ist es oft möglich, diese auszutauschen. Eine neue Grafikkarte, der Tausch der Soundkarte oder auch ein neues Mainboard sind denkbar, wenn der Rechner eigentlich noch gut in Schuss ist, die Leistung aber stellenweise abnimmt. 

Bildquelle: https://unsplash.com/photos/6b5uqlWabB0

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

Anzeige