Windows 10: Künftig funktionale Änderungen durch kumulative Updates?

Windows 10: Künftig funktionale Änderungen durch kumulative Updates?

Die Update-Strategie von Windows 10, wie wir sie heute kennen, beinhaltet zwei Feature-Updates im Jahr. Dazwischen gibt es für jede Version Wartungsupdates, mit denen Fehler ausgemerzt oder Sicherheitslücken geschlossen werden. Diese Updates sind kumulativ, man muss also immer nur das neueste Update installieren, um auf dem aktuellen Stand zu sein.

Eine feste Eigenschaft jener kumulativen Updates war bislang allerdings, dass sie keinerlei funktionale Neuerungen beinhalten. Das könnte sich in naher Zukunft ändern.

Aktuell verteilt Microsoft das kumulative Update KB4505903 für das Mai 2019 Update als Build 18362.264 im Release Preview Ring. Ein Changelog dazu gibt es bislang leider nicht, aber man konnte aus bekannten Gründen davon ausgehen, dass es ohnehin nicht besonders spektakulär ist.

Dem Reddit-User Leopeva64 (via MSPU) ist allerdings eine interessante Sache aufgefallen: Nach Installation des besagten Updates hatte er die neue Ansicht des Windows Ink Arbeitsbereichs, wie sie Microsoft mit der Build 18917 eingeführt hatte. Weil mir das ziemlich seltsam vorkam, habe ich es selbst ausprobiert und kann es bestätigen:

Windows Ink Arbeitsbereich

Es ist nicht außergewöhnlich, dass Microsoft eine Funktion aus dem 20H1-Test zurück portiert, und es ist ja auch eher eine Kleinigkeit. Der bemerkenswerte Umstand ist jener, dass mit einem kumulativen Update erstmals eine funktionale Änderung einher geht, und sei sie auch noch so klein wie in diesem Fall.

Noch wissen wir nicht, ob dahinter eine ernste Absicht steckt, es könnte ja beispielsweise auch einfach nur ein Fehler sein. Sollte das aber Realität werden, dann greift Microsoft einen Gedanken auf, der mir schon öfter im Kopf herum spukte: Es gibt nur wenige Änderungen, die wirklich ein fundamentales Upgrade des Betriebssystems erfordern. Warum also sollte man nicht neue Funktionen ausliefern, sobald sie fertig sind? Das hätte auch den Vorteil, dass diese Neuerungen mehr Aufmerksamkeit bekommen, denn Hand aufs Herz: Wer arbeitet sich denn durch die Artikel mit den 58 Neuerungen einer neuen Windows 10 Version und probiert sie auch alle aus?

Wenn die Neuerungen aber „häppchenweise“ geliefert werden, dann nimmt man sie auch eher wahr. Bei Office 365 ist es aktuell schon Standard, dass neue Features monatlich ausgerollt werden. Es wäre eigentlich nur konsequent, wenn Windows 10 auf die gleiche Strategie wechselt.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als elf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Warum also sollte man nicht neue Funktionen ausliefern, sobald sie fertig sind?

    Martin beliebt zu scherzen - sie schaffen es nicht mit ihren großen Updates und mit den Kleinen soll erbracht werden was mit den Großen nicht gelingt?
    Das Problem ist doch, dass sich Microsoft selbst unter extremen Druck setzt, mit den halbjährlichen Updates. Neue Features Stück für Stück über die kumulativen Updates zu bringen, halte ich da für den wesentlich besseren Weg. Natürlich kann man dann nicht mehr drauf schreiben "Anniversary Update!", oder "Creators Update!", und die "ewig neu ist geil" Fraktion wird auch etwas die Schultern hängen lassen, aber... das sollte ja kein Kriterium sein.
    Bevor ich hier meinen Senf dazu gebe, warte ich lieber ab was von MS kommt.
    Natürlich wäre es besser, Upgrades auf eine neue BS-Version max. einmal pro Jahr herauszugeben und kleinere Funktionsupdates gebündelt wie ein Servicepack anzubieten.
    Ich persönlich wäre schon zufrieden, wenn "Windows as a Service" nicht mehr mit "Windows, eine ewige Beta" gleichzusetzen ist.
    MS darf ruhig mehr Gas hinsichtlich Tablet-Nutzung geben. Wenn man in diesen Mode wechselt, kommt mir immer wieder das Grauen.
    Tetzlav

    Ich persönlich wäre schon zufrieden, wenn "Windows as a Service" nicht mehr mit "Windows, eine ewige Beta" gleichzusetzen ist.

    Und genau deswegen halte ich die halbjährlichen Updates für absoluten Kappes.
    Auch wenn ich das mit der "ewigen Beta" auch nicht ganz unterschreiben kann. Selbst mit dieser Bleeding Edge Attitüde ist es mindestens so stabil wie Mac OS, und weitaus stabiler als jede Linux-Distri da draußen. Dennoch sind mehr Fehler drin als zu Windows XP oder Windows 7 Zeiten. Wohlgemerkt bei stark gestiegener Komplexität.
    Ich finde Microsoft soll das neue System (angekündigt als ModernOS) auch mit den Leuten testen, bevor sie es veröffentlichen, sozusagen ein ModernOS Insider Programm gründen. Wo dann gleich von Anfang an das Feedback einfließt, nicht wie bei Windows erst ab Windows 10.
    Dann sollten sie, so wie sie jetzt das Upgrade auf jede neue Windows 10 Version anbieten, auch genau in der Art, aber eben zusätzlich, ein Upgrade auf das ModernOS anbieten. Also der Nutzer kann dann zwischen neuer Windows 10 Version und dem ModernOS wählen, welches aber (außer man installiert es) immer angeboten wird.
    Jetzt noch zu dem eigentlichen Thema des Beitrags: Ich finde Microsoft soll Windows 10 einmal grundsätzlich modernisieren. Der Explorer passt ja optisch nicht mehr sehr gut dazu. Zudem gibt es noch immer Systemsteuerung und Einstellungen.
    Aber wer weiß, warum Microsoft schon mit 20H1 angefangen hat. Vielleicht machen sie das ja alles mit ModernOS, was aber schlussendlich Windows 10 20H1 wird. Kommt mir nämlich nicht unlogisch vor, weil sie ja bereits 20H1 entwickeln und einmal gesagt haben, dass sie schon mit 20H1 anfangen, weil sie eine längere Entwicklingsphase brauchen, da sie große Änderungen planen. Jetzt haben sie auch angekündigt, was das ModernOS sein soll, also was es können soll und so. Wahrscheinlich liefern sie nächstes Jahr auch kein Windows 10 Upgrade aus, sondern ein Upgrade von Windows 10 auf ModernOS.
    Würde mir zumindest alles logisch vorkommen, weil ja ModernOS nächstes Jahr kommen sollte, Microsoft laut eigenen Worten mit 20H1 länger braucht, wegen größeren Änderungen längere Planung braucht. Zudem ist in 20H1 eigentlich noch nicht sehr viel Neues enthalten, eigentlich so viel wie gar nichts neues meiner Meinung nach (von Insider).
    Hinweis: Alles nur meine Spekulation.
    Die Funktionsupdates sind es, die den Wunsch auf eine verlässliche Umgebung im Wege stehen. Durch die Funktionsupdates haben wir die Situation eines defragmentieren Windows. Funktionsupdates unregelmäßig herauszubringen wird der Situation nicht zuträglich sein.
    Eine passende Lösung wird dann so aussehen. Das Neugierige, Low-Preiskunden und die abgehängten Kunden in EU die Feldtestumgebung stellen und für die Anderen gibt es 1-2 große Pakete wenn die Sache halbwegs ausgereift ist.
    Anstatt große Sandburgen zu bauen - wie wäre es mit einer kleinen? Das Ziel funktionierende Funktionen herauszubringen wäre doch erstrebenswert.
    Von mir aus können sie Funktionen im Store bereitstellen. Dann hätte man die Wahl . Hätte mir womöglich auch zwei Jahre WinMail Experiment erspart.
    Damit neue Funktionen auch mit kumulativen Updates ins System integriert werden können, arbeitet man ja seit geraumer Zeit daran Windows 10 weiter zu modularisieren. Bisher scheiterte das ja vor allem daran, dass z.B. Shell, Startmenü , Taskleiste und Infocenter eine Einheit bildeten. Es war also bisher kaum möglich funktionale Änderungen an der Taskleiste mit lediglich einem kumulativen Update umzusetzen. Seit einiger Zeit werden alle diese Komponenten nun als eigene Prozesse ausgeführt, so dass es möglich ist sie funktional anzupassen, ohne die gesamte Shell auszutauschen.
    Korrekt. Und außerdem ist es ja so, dass dadurch die ganze Update-Problematik nicht schlimmer wird, sondern ganz im Gegenteil. Wenn man Optimierungen an der Oberfläche konsequent von der Basis trennt, dann braucht man viel seltener "echte" Betriebssystem-Upgrades mit neuen APIs, geändertem Treiber-Modell, neuem Kernel etc - eben all diesen Dingen, die Probleme auslösen können. Vielleicht braucht man diese Upgrades dann nur noch alle 2-3 Jahre, hat aber trotzdem gleichzeitig ein sich stetig weiter entwickelndes System.
    Die Fragmentierung wird dadurch auch geringer, denn erstens werden wieder sehr viel mehr Leute die selbe "Basis-Version" haben, und weil die kumulativen Updates nur maximal 35 Tage zurückgestellt werden können, werden neue Funktionen viel schneller als bisher bei allen Nutzern ankommen.
    Optimierungen an der Oberfläche

    Das ist doch einer der wesentlichen Kritikpunkte. Das will man (ich) doch nicht hoch häufiger erleben. o365 habe ich jetzt auslaufen lassen, weil es nervt. Unter Win will ich das nicht haben wollen. Langt schon das die Mail-App optimiert wurde.....Gerade die Designoptimierungen bringen keinen nennenswerten Fortschritt.
    funktionale Änderungen an der Taskleiste

    Davon abgesehen das ein Fehler sicher bald Jubiläum feinern dürfte. Sehe ich an Funktionen kaum große Fortschritte.
    Das ist doch einer der wesentlichen Kritikpunkte. Das will man (ich) doch nicht hoch häufiger erleben.

    Ich würde sogar behaupten, dass die Mehrheit der Leute genau das sehen wollen.
    Ja das hat man gesehen. Eine nicht funktionierende Sandbox, der Wegfall der Heimnetzgruppen, die immer wiederkehrenden Probleme mit Sicherheitsanwendungen oder Synctools wie iTunes sind dank des grandiosen Taschenlampeneffekt mit Jubel empfangen worden.
    Ich denke die Mehrheit möchte eher ein verlässliches beständiges System und nicht immer Funktionsdates die für Probleme sorgen. Auch wenn es nur geringer Teil sein soll.....die Diskussion ist schizophren auf der eine Seite wird darüber diskutiert das 2 geplante große Funktionsdates zuviel sind auf der andere Seite darüber das über das Jahr hinweg Funktionen häppchenweise eingeführt werden.
    Ich habe für ein OS Geld bezahlt und nicht für einen Wechselbalg.
    Funktionen gerne, aber optional via Store.
    Dem widerspricht die Versionitis bei Software wie z.B. den Internetbrowsern. Oder, dass Google jedes Jahr eine neue Android-Version rausbringen muss. Und, dass Apple dasselbe tut. Besonders optische Änderungen, oder ein Redesign sind immer sehr populär. Man mag davon halten, was man will, für mich ist Stabilität auch weitaus wichtiger, aber, man sollte nicht unterschätzen, was der oberflächliche Durchschnittsuser will. Und, das ist sicher auch der Hauptgrund für diese Bleeding Edge-Attitüde bei Windows 10. Schon, dass man sich wohl jetzt davon trennt. Die Frage wird jetzt sein, wie kommt das beim Durchschnittsnutzer an.
    Im Zusammenspielt mit der Vermarktung neuer Hardware bzw. dem Verkauf einer neuen Softwareversion mag ein verändertes Design ja hier und da auf leicht größeres Interesse stoßen. Ansonsten wird sich Otto-Normalverbraucher nicht im Ansatz dafür interessieren welche Browserversion er verwendet oder ob jetzt Button XY geändert wurde. Marketingtypen, Fans und Infizierten... äh Influencern schreien da zwar noch vor Begeisterung, aber das war es dann i.d.R. auch schon. Insbesondere wenn Software X in Version Y inzwischen recht gut ausgereift ist.
    Schau dir mal die Programmversionen der Browser an. Chrome Version 75, Firefox Version 68, Edge Version 44... jede neue Version ist eine Motivation für den User, den Browser herunterzuladen. Ist leider so. Die große Masse sieht nur die Oberfläche, und das "neu", und das ist für sie relevant. Auch ein neues Design ist ein großer Grund, eine andere Software auszuprobieren, oder zu wechseln. Ich weiß, das ist alles nicht rational, und vernünftig, aber, so ist es einfach. Es gibt keinen anderen Grund für die Versionierung. Wären wir noch in den Zeiten von vor 20 Jahren, dann wäre der Chrome jetzt vielleicht bei Version 2.5. Maximal.
    Microsoft muss jetzt den Spagat packen, die Nutzer nicht zu verprellen, wenn sie nichts "neues Geiles" mehr jedes halbe Jahr auspacken, sondern in kleinen Paketen.
    Ob nun Chrome Version 75, Chrome Version 2.5, Chrome Version Apfelkuchen oder Chrome Version e^(i⋅π)+1=0 ist doch egal. :)
    Ich weiß ja, was du meinst: Große Versionsnummerierungen sind geil und sollen von ruhmreicher Tradition zeugen. Doch in Wahrheit - und nach zweimaligen Nachdenken kommt da jeder darauf - sind sie Käsekuchen. Oder Spaghetti mit Mortadella. Eventuell auch 42.
    __
    Microsoft kann sich seine funktionalen Änderungen in die Haare schmieren. Kam davon überhaupt irgendwas bisher gut an? Nischenanwendungen oder Liebhaberfunktionen sind das bisher gewesen, aber nichts, was einen nun vom Hocker haut oder die große, breite Masse erreicht hat.
    Selbst das altehrwürdige Notification Center oder das App-Startmenü mit den sich drehen- und schwurbelnden Kacheln hat wohl recht wenige Fans.
    Jetzt nicht missverstehen. Von mir aus kann Microsoft sich austoben wie sie möchten. Aber dann doch bitte optional im Store. Wer will, kann sich da ja dann hineinverirren und sich das herunterladen.
    Gerne aber - und da bitte ich nach bald 4 Jahren Windows 10 fordernder drum - sollten sie sich mal langsam an den Feinschliff machen und auch vorhandene Performance-Knoten lösen. Bitte, bitte, so nach 4 Jahren Microsoft, bitte, es wird Zeit.
    @Setter
    Das war auch mein erster Gedanke.
    Hier wird im Moment wieder mal ein Wunsch gefeiert von dem keiner weiß wie er in der Praxis funktionieren wird.
    Fembre
    Ob nun Chrome Version 75, Chrome Version 2.5, Chrome Version Apfelkuchen oder Chrome Version e^(i⋅π)+1=0 ist doch egal. :)
    Ich weiß ja, was du meinst: Große Versionsnummerierungen sind geil und sollen von ruhmreicher Tradition zeugen. Doch in Wahrheit - und nach zweimaligen Nachdenken kommt da jeder darauf - sind sie Käsekuchen. Oder Spaghetti mit Mortadella. Eventuell auch 42.

    Dann zeig mir mal den Normal-User, der viel nachdenkt.
    Wie gesagt, die Browserentwickler machen diese Versionierung nicht zum Spaß, sondern weil es zieht.
    @chakko
    Die meisten Normaluser die ich kenne wissen überhaupt nicht welche Version sie nutzen und es ist ihnen auch relativ egal solange alles funktioniert.
    "Ich finde Microsoft soll Windows 10 einmal grundsätzlich modernisieren. Der Explorer passt ja optisch nicht mehr sehr gut dazu."
    Umgekehrt! Der Designfehler sind die neuen UWP Designelemente. Das paßt nicht zu Windows. Platzverschwendung, zu große Schriften, schlechteres AA, mehr Bloat ...
    In Windows gab es immer wieder neue Designs/Conrols. Die paßten aber zumindest vom Grundsatz her zu den vorherigen. Das Win8+ "App" Design hingegen bricht völlig mit dem alten, ist optisch ziemlich inkompatibel, und imo nicht desktoptauglich. Nachdem Mobile tot ist, wäre es Zeit diesen Irrweg endlich zu beerdigen.
    Nordlicht2112

    Die meisten Normaluser die ich kenne wissen überhaupt nicht welche Version sie nutzen und es ist ihnen auch relativ egal solange alles funktioniert.

    Von denen würden sicher die meisten angefixt, wenn auf Chip Online wieder mal ein Artikel nach dem Motto "Der neue Firefox Version 180!" gepostet wird, sich den Browser herunterzuladen, und den auszuprobieren. Wie gesagt, aus Spaß machen die diese Versionierung nicht, sondern dafür, dass bei jeder neuen Version alle 1-2 Monate die Leute, die stetig unentschieden sind, wieder den Browser herunterladen.
    Aber, gut, ich kenne auch Leute, denen das ebenfalls am Hintern vorbei geht. Ich kenne aber auch die, die 5 Browser installiert haben, und auch alle auf dem Desktop, oder in der Taskleiste liegen haben, um, mal wieder, wenn es ihnen langweilig ist, den nächsten Browser zu nehmen.
    Chip Online kann auch Artikel rausbringen, wo objektiv gesehen Scheiße beworben wird. Die Leute laden es dennoch.
    Bzgl. der Versionierung: Apfelkuchen, Heringssalat, Ratatouille. Die Leute lieben es!
    Wie schon gesagt, große Zahlen sollen antörnen, ja klar, da stimme ich dir zu. Viel Hubraum, viel PS beim Auto. Hohe GHZ-Zahlen beim Prozessor, riesen QHD+++ Auflösungen beim Smartphone. Bei den Kameras die Megapixelanzahl usw.
    Wer darauf hereinfällt und sich auf hohe Zahlen ohne Nachzudenken einen Schrubben möchte ... der Boden ist hierbei natürlich gemeint ... der soll das bitteschön tun. Wer aber nachdenkt, der wird oft feststellen, dass hohe Zahlen oft null und nichts über das Gesamtresultat, die Qualität an einem Produkt, aussagen. Mein Smartphone hat beispielsweise eine 40MPx Kamera, was mir absolut keinen Kick gibt - mein Smartphone hat jedoch eine sehr gute Kamera, und das ist, was für mich zählt.
    Einigen wir uns darauf.
    Am besten wäre es, wenn Microsoft für Windows Home regelmäßig Änderungen bringt, und für pro und Enterprise größtmögliche Stabilität. Unternehmenskunden brauchen nicht ständig neue Versionen oder neue Funktionalitäten.
    Das muss einfach stabil und zuverlässig laufen.
    @chakko
    Ich kann das gerne nochmal wiederholen.
    Es ist ihnen egal welche Version sie nutzen und wissen oftmals nicht einmal welche es ist. Hauptsache sie funktioniert, egal was die Chip dazu schreibt.
    Und ganz nebenbei definierst du anscheinend den Normaluser (Durschnittsuser) völlig falsch, denn der liest meist nicht einmal die Chip oder andere Magazin zu solchen Themen.
    @u0679
    Äh, ich nutze Privat W10 Home und kann sehr gut auf regelmäßige Änderungen verzichten. Vor allem wenn sie oftmals nur kosmetischer Natur sind und mir keinen Mehrwert bringen.
    Also warum sollte man nur den W10 Home Nutzer quälen und vergraulen?
    Sie sollten vielleicht für alle die auf ständige Änderungen stehen eine extra Bastel- und Probierversion zur Verfügung stellen und den Rest der User mit sowas in Ruhe lassen bis es sinnvoll ist und funktioniert.
    eine extra Bastel- und Probierversion zur Verfügung stellen

    Das wird doch schon gemacht mit den Insider-Versionen.
    Nordlicht2112
    @chakko
    Ich kann das gerne nochmal wiederholen.
    Es ist ihnen egal welche Version sie nutzen und wissen oftmals nicht einmal welche es ist. Hauptsache sie funktioniert, egal was die Chip dazu schreibt.
    Und ganz nebenbei definierst du anscheinend den Normaluser (Durschnittsuser) völlig falsch, denn der liest meist nicht einmal die Chip oder andere Magazin zu solchen Themen.

    Ich kann da, genauso wie du, nur drüber spekulieren. Allerdings ist allein die Beliebtheit solcher Portale schon ein Indikator. Gut, die Frage ist, ob sich "Durchschnittsuser" überhaupt für sowas interessiert, oder lediglich auf Facebook und Konsorten unterwegs ist. Allerdings würde ich da fast schon behaupten, dass solche Nutzer dann eh nur das Smartphone benutzen, und für Sachen, die den PC angehen, überhaupt nicht relevant sind.
    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und findet Neues dennoch faszinierend - außer, es ändert sich durch das Neue etwas. :D Gilt auch für Updats.
    Kann ich ja auch verstehen, bloß, wenn das Neue sich dann auf eine reine Zahl beschränkt, finde ich das doch ein wenig bedenklich. ;)
    Fembre
    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und findet Neues dennoch faszinierend - außer, es ändert sich durch das Neue etwas. :D Gilt auch für Updats.

    Hat ja auch damit zu tun, dass dem Anwender von allen Seiten immer nur erzählt wird er müsse nur kräftig an seinem System rumfrickeln, um 500% Leistungssteigerung zu erzielen. Und genau darauf hoffen die Anwender bei praktisch jedem Update. Genau daher kommt diese ganze Versionitis und Updatejagd. Man hat den Anwender genau darauf konditioniert, was sich inzwischen durch praktisch alle Lebensbereiche zieht. Dem kann sich auch niemand entziehen.
    Mit der Sicherheit ist es genau dasselbe. 100 Sicherheitsfixes im Changelog, da kann man sich dann richtig wohl und sicher fühlen, wenn man das Update läd. Dass solche Sicherheitslücken, die als "besonders kritisch" eingestuft werden, nur ganz, ganz wenig Nutzer und Nutzungssituationen nach dem Motto "Wenn das und das und jenes ist, und man dies und das und jenes macht, und dies und das und jenes installiert ist" betreffen ist da zweitrangig. Oder, dass immer noch so viele Sicherheitslücken drin sind, dass auch beim nächsten mal im Changelog wieder 100 kritische Sicherheitsfixes drin stehen. ;) Macht sich aber immer gut für die neue Versionsnummer.
    Dass solche Sicherheitslücken, die als "besonders kritisch" eingestuft werden, nur ganz, ganz wenig Nutzer und Nutzungssituationen nach dem Motto "Wenn das und das und jenes ist, und man dies und das und jenes macht, und dies und das und jenes installiert ist" betreffen ist da zweitrangig.
    Das gilt für wenige Sicherheitslücken. Die meisten als kritisch eingestuften Lücken gerade in Browsern und Betriebssystemen betreffen alle Nutzer und ohne das Update würden die Systeme i.d.R. sehr schnell Opfer von Angriffen.
    Oder, dass immer noch so viele Sicherheitslücken drin sind, dass auch beim nächsten mal im Changelog wieder 100 kritische Sicherheitsfixes drin stehen.
    Tja, das haben komplexe Systeme so an sich, daß immer wieder Lücken gefunden werden. Vieles ist sicherlich auch systemimmanent und könnte durch bessere, sorgfältigere Entwicklung vermieden werden, aber gerade Dein Liebling Google ist einer der Vorreiter der super schnellen Entwicklung und dem Test von Prototypen an unschuldigen Nutzern.
    Die aller-, allermeisten "kritischen" Sicherheitslücken werden nie ausgenutzt. Und betreffen auch nicht alle Nutzer. Aber, lass uns darüber nicht diskutieren, am Ende ist es eine Glaubensfrage, und, viele beten halt jeden Abend zum Gott der Angst und der Panik. Dafür sorgen die Medien jeden Tag auf's Neue.
    Natürlich werden die ausgenutzt. Die sind Bestandteil der diversen Exploit-Kits. Wenn Du wieder mal hörst, daß eine Firma, eine Krankenhauskette, o.ä. Opfer von Trojanern, Ransomware, etc. geworden ist, dann wurde üblicherweise eine der vielen Lücken ausgenutzt. Selbst wenn da etwas per E-Mail ins System gekommen ist, reicht das ja längst nicht aus, um ein System zu übernehmen - speziell in Unternehmensumgebungen, bei denen die direkten Opfer dieser Angriffe keine Admin-Rechte haben und somit Malware auf Lücken angewiesen ist. Angriffe über den Browser mögen inzwischen zurückgegangen sein, nichtsdestotrotz gibt es die immer noch.
    Daß man glücklicherweise so wenig davon hört, liegt daran, daß die kritischen Lücken in Firefox, Chrome, Windows, usw. sehr schnell geschlossen werden und die Patches aufgrund der inzwischen aggressiven Updateverfahren sehr viele Systeme sehr schnell erreichen.
    Das ist echt super das Microsoft keine neuen Versionen mehr heraus bring, sondern Kumulative Updates die neuen Funktionen bringen, so soll es sein !!
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