Windows 10 Mai 2019 Update: Die Neuerungen im Überblick

Windows 10 Mai 2019 Update: Die Neuerungen im Überblick
https://store-images.s-microsoft.com/image/apps.24119.13561428843663101.db53229a-3063-4dd3-b18e-61ad6b3661d1.b2b9b3b6-0326-402e-be19-4fe9ce86f784?background=%230078D7&w=92&q=80

Nach ausgiebiger Testphase hat Microsoft das Windows 10 Mai 2019 Update nun offiziell freigegeben. Bis es alle Nutzer erhalten, wird es aber dennoch einige Zeit dauern, denn wie immer läuft die Verteilung kontrolliert und „in Wellen“ ab. Alles, was ihr zum Rollout wissen müsst, findet ihr im Artikel von Martin: Startschuss: Microsoft veröffentlicht das Windows 10 Mai 2019 Update. Da sehr viele Nutzer noch mit der Version 1803 unterwegs sind, wird die automatische Installation aber schon bald beginnen.

Wie üblich, geben wir euch im Rahmen eines Sammelbeitrags einen Überblick über die Neuerungen im aktuellen Update. Ihr kennt es unter drei verschiedenen Namen: 19H1 hieß es während der Entwicklungsphase, 1903 ist die offizielle Versionsnummer, und „Mai 2019 Update“ ist sozusagen der Name auf dem Etikett.

Mit dem Mai 2019 Update kommen nicht die ganz großen Neuerungen, es stecken allerdings sehr viele Detailverbesserungen drin, die es in Summe dann doch wieder zu einem Fortschritt machen. Genug der Vorreden, starten wir in die Tour:

Login

Mit der Anmeldung fängt alles an. Auf den ersten Blick sehen wir schon, dass der Anmeldebildschirm jetzt im Fluent Design gestaltet ist.

Es gibt hier aber auch Änderungen, die nicht auf den ersten Blick auffallen. Hat man beispielsweise seine PIN vergessen, kann man diese nun wesentlich komfortabler zurücksetzen, indem man sein Passwort eingibt und eine neue PIN vergibt.

Es werden jetzt außerdem Microsoft-Accounts ganz ohne Passwort unterstützt, man muss nur einmalig durch Eingabe einer Telefonnummer die Anmeldebestätigung mit dem Microsoft Authenticator einrichten.

In diesem Zusammenhang ebenfalls erwähnenswert: Microsoft hat die Security Baseline Richtlinien geändert und empfiehlt jetzt, für Kennwörter kein Ablaufdatum mehr festzulegen, weil dies keinen Zugewinn an Sicherheit bietet.

Windows Hello wird künftig nicht nur bei der Anmeldung zum Einsatz kommen, sondern auch in immer mehr Apps und Webdiensten. Das Windows 10 Mai 2019 Update ist nämlich FIDO2 zertifiziert. Was mit diesem Standard kompatibel gemacht wird, unterstützt also auch ganz automatisch Windows Hello.

Es werde Light

Das neue Theme mit dem Namen „Windows Light“ ist das Gegenstück zum dunklen Design. Es ist betont hell und in Pastellfarben gehalten. Probiert es einfach aus und entscheidet dann selbst, ob es euch gefällt.

Windows Light Theme

Startmenü

Auch im Startmenü gibt es Änderungen, die vielleicht wichtigste steckt unter der Haube. Das Startmenü wurde in einen eigenen Prozess ausgelagert und sollte nun sehr viel zügiger reagieren. Die „Gedenksekunde“ nach dem Drücken des Start-Buttons gibt es (hoffentlich) nicht mehr.

Weitere Neuerungen im Startmenü:

  • Gruppen und Ordner können nun komplett vom Startmenü gelöst werden.
  • Icons und Optionen werden mit neuen Animationen im Fluent Design dargestellt.

Für mehr Ordnung im Startmenü kann außerdem dadurch sorgen, dass man nicht benötigte Apps deinstalliert. Folgende von Haus aus vorinstallierte Microsoft-Apps können jetzt entfernt werden:

  • 3D Viewer (ehemals Mixed Reality Viewer)
  • Kalender
  • Taschenrechner
  • Groove Music
  • Mail
  • Movies & TV
  • Paint 3D
  • Snip & Sketch
  • Sticky Notes
  • Sprachrekorder

Neue Tray-Icons

Es gibt drei neue Icons im Infobereich unten rechts. So sehen sie aus und das ist ihre Bedeutung:

  • Nutzt eine Anwendung das Mikrofon, erscheint das linke Symbol, um den Nutzer darauf aufmerksam zu machen.
  • Ist ein neues Windows Update bereit zur Installation, erscheint ein Update-Icon mit einem orangefarbenen Punkt (Mitte).
  • Das rechte Icon bekommt ihr hoffentlich nie zu sehen, es erscheint nämlich nur, wenn keine Verbindung besteht.

Info-Center

  • Die Helligkeit kann im Info-Center nun per Schieberegler eingestellt werden
  • Quick-Actions können leichter angepasst werden

Cortana und die Suche gehen getrennte Wege

Aus einem Symbol werden zwei: Cortana und die Suche wurden sowohl in der Taskleiste als auch in den PC-Settings voneinander getrennt. Die meistgenutzten Apps werden in der Suche jetzt außerdem hervor gehoben.

Cortana und Suche getrennt

Explorer

  • Linux Dateien können nun im Explorer gesehen und über die Befehlszeile aufgerufen werden.
  • Dateien in Downloads werden nun standardmäßig nach Datum sortiert und nicht mehr nach dem Namen.
  • Raw Image Extension (Beta): Installiert man sich die Erweiterung, können Thumbnails, Vorschauen und Metadaten von RAW-Bildern im Datei-Explorer angesehen werden
Raw Image Extension
Raw Image Extension
Entwickler: Microsoft Corporation
Preis: Kostenlos

Emoji- und Touch-Tastatur

Neu: Emojis haben Keywords und sind somit leichter zu finden. Basierend auf dem eingegebenen Wort werden passende Emojis vorgeschlagen. Fährt man mit dem Mauszeiger darüber, erscheint außerdem eine kurze Beschreibung des Emoji. Auch interessant: Probiert mal die Kaomoji und Symbole aus, die ebenfalls in dem kleinen Fenster in zwei weiteren Registern angezeigt werden (Das Emoji-Panel lässt sich wie gehabt über die Tastenkombination Windows + Punkt aufrufen)

Das Touch-Keyboard versucht nun zu „erraten“, welcher Buchstabe wohl als nächstes eingegeben wird, und passt den Eingabebereich für genau diesen Buchstaben dynamisch an, sodass man ihn auf jeden Fall erwischt, auch wenn man z.B. nur den Randbereich trifft. Ebenso wurde die AI-Technoligie aus SwiftKey für Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch und Französisch implementiert. Es gibt außerdem noch neue Symbole.

Windows Update

Windows Update bekommt übersichtlichere Einstellungen, außerdem werden erhalten die Nutzer wesentlich mehr Kontrolle. Auch in der Home-Version können Feature-Updates jetzt zurückgestellt werden, ohne dass man dafür auf Bugfixes und Sicherheitsupdates verzichten muss.

Die „Nutzungszeit“ wird nun um eine AI-Funktion ergänzt, die dafür sorgen soll, dass man nun endgültig nicht mehr während der Arbeit mit Neustart-Aufforderungen konfrontiert wird.

Ebenfalls neu: Windows reserviert sich einen festen Speicherbereich, um so sicherzustellen, dass mit der Installation von Feature-Updates auch alles glatt läuft.

Hierzu empfehle ich diese weiterführenden Links:

Windows 10 Mai 2019 Update: Beginn einer neuen Zeitrechnung – volle Kontrolle für die Nutzer

Windows 10 bekommt feste Speicher-Reserve für Updates und temporäre Dateien

Mixed Reality

In der Windows Mixed Reality Umgebung können jetzt auch klassische Win32 Desktop-Applikationen geöffnet werden. Officiziell befindet sich diese Funktion allerdings noch im Beta-Stadium.

Windows Sandbox

Das Windows im Windows: Die Windows Sandbox ist eine containerbasierte virtuelle Maschine, die auf Knopfdruck gestartet wird und beim Beenden alle Daten verwirft – ideal für schnelle Softwaretests. Martin hat hierzu einen ausführlichen Artikel erstellt, auf welchen ich an dieser Stelle gerne verweisen möchte: Windows Sandbox: Virtuelle Wegwerfen-Installation von Windows 10 für verdächtige Anwendungen

Windows Sandbox

Einstellungen/PC-Settings

Der Umzug der Systemsteuerung in die PC-Settings ist nach wie vor im Gange, mit dem Mai 2019 Update haben wieder viele Optionen ihren Weg vom alten an den neuen Platz gefunden.

Die Netzwerkeinstellungen sind jetzt zum Beispiel fast vollständig integriert:

Kleine, aber feine Änderung: Die Synchronisation der Uhrzeit kann wieder manuell angestoßen werden.

Der Benachrichtigungsassistent hat eine neue Option, die verhindert, dass Benachrichtigungen eingeblendet werden, wenn eine Anwendung im Vollbildmodus läuft. So wird man beim Spielen oder beim Anschauen eines Films nicht gestört

Für mehr Übersichtlichkeit sorgt die getrennte Darstellung der verschiedenen Anmeldeoptionen, die sich um Windows Hello drehen.

Schriftart-Dateien können vom Explorer/Desktop per Drag&Drop in die Einstellungen gezogen und dadurch installiert werden. (Linktipp: Ein beliebtes Archiv für kostenlose Schriftarten ist zum Beispiel Dafont)

Die Windows-Suche lässt sich jetzt ganz leicht über die PC-Settings auf „Erweitert“ umstellen. Dies sorgt dafür, dass alle Inhalte auf dem PC indiziert und in die Suche aufgenommen werden. Beachtet aber bitte, dass dies bei sehr großen „Datengräbern“ einen Einfluss auf die Performance der Suche haben kann.

Im Bereich der Erleichterten Bedienung kann die Größe des Mauszeigers nun individuell über einen Schieberegler eingestellt werden. Auch die Cursor-Farbe kann ganz individuell geändert werden.

Neues gibt’s auch für die Windows Insider. Die Darstellung ist jetzt übersichtlicher und die Bedeutung der einzelnen Insider-Ringe ist anschaulich erklärt.

Notepad

Das gute alte Notepad hat im Mai 2019 Update auch wieder ein paar Neuerungen spendiert bekommen:

  • CTRL+Shift+N öffnet ein neues Notepad-Fenster
  • CTRL+Shift+S öffnet den Dialog „Speichern unter“
  • CTRL+W schließt das Notepad-Fenster
  • Es können jetzt Dateien mit einer Pfadlänge von mehr als 260 Zeichen geöffnet werden.
  • Ein Sternchen neben dem Dateinamen zeigt jetzt an, dass es nicht gespeicherte Änderungen gibt
  • Dateien können im Format UTF-8 (ohne BOM) abgespeichert werden. Dieses Format kann auch für neue Dateien als Standard festgelegt werden. Die UTF-8 Kodierung ist zudem rückwärtskompatibel mit ASCII.

Windows-Sicherheit

Im Bereich der Sicherheit gibt es ebenfalls zwei Neuerungen. Im „Schutzverlauf“, der im Idealfall immer leer ist, werden die zuletzt entdeckten Bedrohungen angezeigt. Ebenfalls neu ist der Manipulationsschutz. Ist diese Option aktiviert, dann können Sicherheitseinstellungen nur noch über die App „Windows Sicherheit“ vorgenommen werden.

Task-Manager

Es sind oft die kleinen Dinge, die das Leben angenehmer machen: Im Task-Manager lässt sich jetzt eine Registerkarte als Standard definieren, die beim Öffnen immer zuerst angezeigt wird:

Problembehandlung

Im Bereich „Problembehandlung“ sind viele neue automatische Troubleshooter hinzu gekommen, mit denen typische Probleme aufgespürt und im Idealfall natürlich auch behoben werden.

Windows 10 Problembehandlung

Ist ja dann doch wieder eine ganze Menge zusammen gekommen, auch wenn mit Ausnahme der Sandbox keine richtig dicke Neuerung dabei ist. Das war es aber in der Tat immer noch nicht, denn es gibt noch eine ganze Menge nicht sichtbarer Änderungen. Vor allen Dingen im professionellen Umfeld gibt es Neuerungen bei der Sicherheit, bei der Verwaltung und bei der Bereitstellung von Windows 10. Dazu gibt es einen sehr ausführlichen Blogpost bei Microsoft mit zahlreichenden weiterführenden Links: What’s new for IT pros in Windows 10, version 1903

Über den Autor
Manuel Blaschke
  • Manuel Blaschke auf Facebook
  • Manuel Blaschke auf Twitter
  • E-Mail an Manuel Blaschke
Ich bin begeisterter Windows 10 Fan und Nutzer. Ich benutze zwar täglich mein iPhone, habe aber dennoch sehr viele Apps von Microsoft installiert. Ebenso benutze ich hauptsächlich MS-Dienste wie Outlook, OneDrive, Office, etc.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.



Kommentare
  1. Direct Machine Learning (DirectML) ist auch neu. Die API soll so ähnlich wie NVIDIA DLSS (Deep Learning Super Sampling) sein, nur halt für alle Hersteller nutzbar.
    https://docs.microsoft.com/en-us/windows/desktop/direct3d12/dml
    Bei "Windows Light" habe ich keine Pastellfarben, sondern gewollt einen hellgrauen Hintergrund. Wobei ich als Desktop-Hintergrund "Volltonfarbe" Blau und keine Akzentfarbe habe. Dadurch habe ich hellen Hintergrund mit schwarzer Schrift. Leider sind die Kacheln weiterhin blau mit weißer Schrift.
    P.S.: hat die Zeitanzeige hier in den Kommentaren noch die Winterzeit. Zumindest bei mir wird um 15:55 14:55 angezeigt.
    Schade das die Windows sandbox trotz Windows pro nicht funktioniert. Hier ist wohl der prozessor nicht geeignet schade
    @John22 Damit Tiles im Light-Theme einen transparenten Hintergrund und keine weiße Schrift erhalten, muss das explizit von der jeweiligen App mit zusätzlichen Icons unterstützt werden. (Stichwort "lightunplated")
    Wenn im Bios die Virtualisierungsfunktion optional aktiviert werden kann sollte das funktionieren.
    Wenn im bios was von virtualisierung zu finden wäre bestimmt
    Ich kann bestätigen das die Windows Sandbox nicht funktioniert und nein, es liegt nicht an fehlenden BIOS-Einstellungen oder co. Habe es bei meiner Enterprise bzw. Education ausprobiert und es funktioniert nicht. Daneben laufen meine Hyper-V VMs und der VS-Android Emulator auf Basis der Hypervisor-Plattform einwandfrei.
    Sorry Martin, aber warum tut ihr alle so als ob die neue Version so top ist obwohl es wieder viele Probleme gibt.
    Viele Foren und Blogs melden das ach so tolle "Sandbox" Feature. Was ich selbst als die beste neue Funktion in 1903 finde aber es eben nicht funktioniert. Aber niemand nimmt sich dem Thema wirklich an. Egal wieviel User das Problem melden. Es wird einfach ignoriert.
    Macht bitte keine Werbung für etwas was von Haus aus nicht funktioniert.. und MS selbst sitzt das ganze aus. Wobei ich sowieso nicht verstehe wie man so ein Build ausliefern kann.
    Mat_LE
    Sorry Martin, aber warum tut ihr alle so als ob die neue Version so top ist obwohl es wieder viele Probleme gibt.
    Warum tust Du so, als ob es viele Probleme gibt, obwohl die einzige Basis für Deine Behauptung irgendwelche Internet-Meckerfritzen sind? Ja, es gibt Probleme mit der Sandbox, aber erstens wohl nicht bei jedem und zweitens hat Martin das schon erwähnt. Man muß aber nicht aus jedem Problem gleich einen eigenen Artikel machen.
    Macht bitte keine Werbung für etwas was von Haus aus nicht funktioniert.. und MS selbst sitzt das ganze aus. Wobei ich sowieso nicht verstehe wie man so ein Build ausliefern kann.
    Was erwartest Du denn? Eine Antwort mit Widmung von Nadella persönlich an Dich, daß sie sich um das Problem kümmern?
    Dabei ist diese Sandbox wie alle anderen nichts halbes und nichts ganzes. Wer ernsthaft testen will, nutzt kaum eine Sandbox auf einen nicht abgesicherten Rechner, sondern fährt ganz andere Kaliber auf. Wer nur spielen will, den wiegt diese Pseudo-Sandbox in einer falschen Sicherheit.
    PS: Wiedermal der totale Kindergarten überall. Da gibt Microsoft die Fehler, die sich einfach bei einem Betriebssystem-Upgrade auf Millionen von unterschiedlichen Hardware- und Software-Kombinationen auch mit noch so viele Tests im Vorhinein nicht vermeiden lassen, an und dann ist es auch wieder nicht recht. Die Listen würden bei Upgrades von Linux-Distributionen und anderen Betriebssytemen nicht anders aussehen, wenn es sie denn überhaupt gäbe. Daß dieser Fehler mit den erneut unter C: angelegten leeren Nutzerordnern überhaupt noch erwähnt wird und auch noch von diversen Seiten eine große Geschichte darum gestrickt wird, obwohl dieser Fehler außer fünf leeren Ordnern keine Folgen hat, ist langsam lächerlich.
    build10240
    Warum tust Du so, als ob es viele Probleme gibt, obwohl die einzige Basis für Deine Behauptung irgendwelche Internet-Meckerfritzen sind? Ja, es gibt Probleme mit der Sandbox, aber erstens wohl nicht bei jedem und zweitens hat Martin das schon erwähnt. Man muß aber nicht aus jedem Problem gleich einen eigenen Artikel machen.

    Genau aus diesem Grund halte ich es für falsch, dass diese 1903 ausgerollt worden ist. Da wird wieder aus jeder Mücke ein Elefant gemacht. Hätte man sich aber denken können, dass das so kommen wird.
    Ich hatte gestern ein paar nicht unerhebliche Probleme mit der 1903, die sich aber beheben ließen. Ansonsten läuft diese Version bei mir sehr gut. Diese Sandbox brauche ich nicht. Ging ja bisher auch ohne die.
    Nichtsdestotrotz sind die Nutzer mit der 1809 sehr gut bedient. Die läuft mittlerweile nahezu perfekt und es gibt im Grunde keinen zwingenden Grund, auf die 1903 aufzusetzen.
    Absolut nicht nachvollziehen kann ich aber, warum MS ausgerechnet das Upgrade mit der Build 18362.30 veröffentlichen musste.
    Warum nicht die Build 18362.86? Diese enthielt weitaus weniger Fehler als der Vorgänger.
    Ich vermute mal, dass die Integration der fehlerbereinigten Version aus zeitlichen Gründen nicht gemacht wurde.
    Womit wir aber wieder beim Thema, Sinn oder Unsinn dieser halbjährlichen Upgrades, wären.
    "Das Startmenü wurde in einen eigenen Prozess ausgelagert und sollte nun sehr viel zügiger reagieren."
    Was ist jetzt neu? Schon seit Windows 10 1507 ist das Startmenü ein eigener Prozess und nicht mehr Teil der explorer.exe. Wurden es jetzt noch mehr Prozesse?
    "Die Synchronisation der Uhrzeit kann wieder manuell angestoßen werden."
    Hat ja nur 4 Jahre gedauert, kann immer noch weniger (z.B. keine Server eintragen) und braucht mindestens doppelt so viel Platz.
    "Die Synchronisation der Uhrzeit kann wieder manuell angestoßen werden."
    Hat ja nur 4 Jahre gedauert, kann immer noch weniger (z.B. keine Server eintragen) und braucht mindestens doppelt so viel Platz.
    Wenn du die Zeitserver meinst? Das geht doch schon immer in Windows 10.
    Rechtsklick auf die Uhrzeit->Datum/Uhrzeit ändern. Da auf der rechten Seite Uhren für unterschiedliche Zeitzonen auswählen und im neu geöffneten Fenster auf Internet Zeit.
    (Screenshot Windows 10 Version 1903):
    Micha45
    Absolut nicht nachvollziehen kann ich aber, warum MS ausgerechnet das Upgrade mit der Build 18362.30 veröffentlichen musste.
    Warum nicht die Build 18362.86? Diese enthielt weitaus weniger Fehler als der Vorgänger.
    Ich vermute mal, dass die Integration der fehlerbereinigten Version aus zeitlichen Gründen nicht gemacht wurde.
    Das dürfte eher ein Problem der internen Freigabeprozesse und der Verteilung an die OEMs sein. Irgendwann muß eine Version als finale Version freigegeben und an die OEMs verteilt werden. Dabei sollte es sich sinnvollerweise um dieselbe Version handeln, die dann auch für alle freigegeben wird. Die .30 ist wohl soweit ok, insofern Neuinstallationen und Upgrades auf der getesteten Hardware fehlerfrei verlaufen. Nur wenn ein gravierender Fehler entdeckt wird, gibt es neue ESD- bzw. ISO-Dateien, die dann als Basis für Neuinstallationen und Upgrades dienen.
    Läßt man bei einem Upgrade via Windows Update, MCT oder Upgradeassistent nach Updates suchen, sollte sowieso im Rahmen des Upgrades sofort das jeweils akutelle kumulative Update integriert werden. Es dürfte also spätestens seit der UUP keinen Unterschied machen, ob man das Upgrade mit der .30 oder der aktuellen .116 ausführt, sofern das System während dem Upgrade nicht offline ist. Man sieht das ja auch am Updateverlauf nach dem Upgrade, dort taucht nämlich .116 gar nicht auf, sondern nur in der Liste der installierten Updates aus der alten Systemsteuerung.
Nach oben