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Windows 10 Mai Update: Ältere Dateisystemtreiber blockieren OneDrive-Platzhalter

Windows 10 Mai Update: Ältere Dateisystemtreiber blockieren OneDrive-Platzhalter

OneDrive bietet bekanntermaßen die Möglichkeit, Dateien aus der Cloud im Explorer anzuzeigen, ohne dass sie lokal gespeichert sein müssen. Diese Platzhalter – offiziell Files on Demand – sind vor allen Dingen auf Geräten mit wenig freiem Speicherplatz äußerst praktisch. In Verbindung mit dem Windows 10 Mai Update kann die Funktion der Platzhalterdateien allerdings gestört sein. Wer die Meldung „OneDrive kann keine Verbindung zu Windows herstellen“ zu sehen bekommt, ist mutmaßlich davon betroffen.

OneDrive kann sich nicht mit Windows verbinden

Microsoft hat das Problem in einem Supportartikel dokumentiert und nennt als Ursache „ältere Geräte oder solche, die einen veralteten Dateisystemfilter-Treiber nutzen“, der durch eine Drittanbieter-Software installiert wurde.

Um das Problem zu lösen, hat Microsoft einen automatischen Troubleshooter veröffentlicht. Wer in der Startmenü-Suche „Problem“ eingibt und den Treffer „Problembehandlungseinstellungen“ anklickt, kann unter „Problembehandlungsverlauf anzeigen“ nachschauen, ob der „Files On-Demand Troubleshooter“ erfolgreich ausgeführt wurde. Ist das der Fall, muss man die Platzhalter-Einstellung in den OneDrive-Einstellungen erneut vornehmen und den PC neu starten, dann sollte der Fehler behoben sein.

Falls der Troubleshooter nicht ausgeführt wurde, kann man die Korrektur manuell durchführen, indem man eine Kommandozeile mit Administratorrechten startet und dort folgenden Befehl eingibt:

reg add HKLM\System\CurrentControlSet\Services\Cldflt\instances /f /v DefaultInstance /t REG_SZ /d „CldFlt“

Auch in diesem Fall ist ein Neustart und eine Bestätigung der Platzhalter-Einstellung in OneDrive nötig.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zuhause. Seit 15 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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