Windows 10 Mai Update: Microsoft dokumentiert bekannte Probleme und Workarounds

Windows 10 Mai Update: Microsoft dokumentiert bekannte Probleme und Workarounds

Microsoft hatte im Vorfeld des Windows 10 Mai Updates einen offeneren Umgang mit Informationen hinsichtlich bekannter Probleme und Fehler versprochen. Wie es aussieht, wird dieses Versprechen eingelöst, das Release Health Dashboard hat sich seit Dienstag schon mit einigen Einträgen gefüllt.

Aktuell sind dort zwölf bekannte Problemfälle beschrieben, von nicht funktionierenden Helligkeitseinstellungen über Bluetooth-Verbindungsprobleme und Audio-Aussetzer bis hin zu den aus den Insider-Versionen bekannten Problemen mit USB-Sticks, Speicherkarten und veralteter Anticheat-Software.

Die Probleme sind dort nicht nur aufgelistet, sondern auch ausführlich erklärt, teilweise sind Workarounds beschrieben. Und immer wieder findet man darunter sogar die Empfehlung, auf die manuelle Installation der  Version 1903 zu verzichten.

Wer sich also an den Stammtisch setzen, das volle Bierglas auf den Tisch hauen und lospoltern möchte, der findet hier seine Chance. Schon wieder alles voller Fehler, Microsoft rät sogar von seinem eigenen Update ab. Was haben die da schon wieder verbockt?

Wer will, darf das gerne tun. Wenn ich mir die Seite anschaue und sage „jo, sieht ja soweit ganz gut aus, scheint alles im üblichen Rahmen zu sein“ dann wird man mich vielleicht wieder Fanboy schimpfen. Aber ich weiß nun mal, dass es immer so sein wird und dass es niemals gelingen wird, im Vorfeld alle Fehler zu identifizieren, dafür ist Windows einfach zu komplex. Für jede andere Plattform könnte man nach jedem Major Release eine solche Liste führen, und sie wäre immer gut gefüllt.

Man muss sich einfach bewusst machen, in welchem Stadium des Rollouts wir uns befinden. Das Update bekommt nur, wer es sich aktiv holt – und in dem Fall betrachte ich auch die Informationsbeschaffung als Holschuld. Hat man nach dem Update ein Problem, welches schon dokumentiert ist, dann tue ich mich schwer, die Schuld dafür eindeutig Microsoft zuzuweisen. Wenn das Update automatisch kommt, sieht die Sache natürlich anders aus, da ist Microsoft in der Verantwortung, mit entsprechenden Blockaden dafür zu sorgen, dass niemandem ein Fehler auf den PC gepusht wird.

Wenn jemand beim Anblick der Liste sagt „Siehst du, deshalb warte ich nach einem Release immer eine Weile mit der Installation“, dem sage ich: „Ja, damit machst du es definitiv richtig.“ Das ist immer die bessere Strategie, und mit den neuen Update-Einstellungen darf die nun auch jeder anwenden.

 

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als elf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Na ja wenn man sieht das bekannte Fehler aus dem Insider Programm nicht behoben wurden und das Update trotzdem ausgerollt wird muss man aber schon Fanboygene haben um das wieder schön zu reden.
    Und vor dem Hintergrund das das letzte Update schon massiv verkackt wurde wirft das erneut kein gutes Licht auf Microsoft.
    Welche Probleme sind das? Ich erkenne zwei wieder, das mit der Anticheat-Software und das mit den Speicherkarten. Beides Probleme, die Microsoft nicht lösen kann.
    Das Update ist mir trotz manueller Suche nicht angeboten worden. Aber mit dem Update Assistenten habe ich meine 4 Rechner auf das Mai-Update gebracht. Bei einem gab's Probleme mit einem vorgeschalteten Update. Statt Neuinstallation half ein Rückfall auf das letzte Backup und erneutes Einbringen der Korrekturen. Endlich ist die seit einiger Zeit beobachtete Gedenkminute mit schwarzem Bildschirm beim Boot auf meinem Intel NUC7PJYH wieder weg. Bisher keine Probleme, aber das kommt bestimmt noch, wenn ich irgendeine Einstellung suche und nicht mehr wiederfinde.
    Weder Light noch Dark Mode - nach Kurzansicht habe ich wieder auf mein gewohntes Desktop zurückgestellt.
    Es kommt mir so vor, als hätte man das Verfahren eh ziemlich geändert. Selbst der eigtl kleine Bug mit den doppelten Userordnern nach dem Update führt dazu, dass man das Update jetzt per WU nicht angeboten bekommt ("Quality Block" laut MS-Liste).
    Abgesehen davon, dass dieser Bug seit Anbeginn von W10 existiert, wenn man die Userordner woanders hin verlegt hat und ein Feature Update installier, und es bisher auch keinen gekümmert hat.
    Aber man kann den doppelt angelegten Ordner einfach löschen und alles ist gut.
    Trotzdem will man wohl kein Risiko eingehen, und sperrt das Update dieses Mal auch schon bei eigtl recht unbedeutenden Dingen.
    Da ich das Problem so einfach handlen kann, hab ich es jetzt per Update Assistent aufgespielt.
    Das sollte imho auch der richtige Weg sein: Windows Update sollte, auch wenn man manuell auf "Update suchen" drückt, NUR die Updates ausspucken, die bei der nächsten automatischen Suche im Hintergrund auch installiert worden wären. Für alles weitere sollte dann das extra Programm (Update Assistent) bemüht werden.
    Ich kenne zu viele Leute, die sich kaum auskennen, aber aus Gewohnheit weil überall in den Medien gesagt wird "regelmäßig Updates installieren!, alle paar Tage aus Routine Windows Update anschmeißen. Darum sollte da nie was kommen, was für den eigenen Rechner noch nicht endgültig freigegeben ist.
    Ich habs jetzt auf einigen Rechnern ausgerollt, läuft soweit ganz gut.
    Einzig dieser dämliche Bug das Windows das Upgrade verweigert, wenn ein USB-Gerät angeschlossen ist (von dem ja das Setup läuft) nervt schon etwas. Das macht einfach nur mehr Arbeit weil man jetzt den Stickinhalt immer erst auf Festplatte des Rechners kopieren muss und dann das Upgrade anstoßen kann.
    Ansonsten gibts nicht viel zu meckern, aber der Bug hält halt schon ein bisschen auf, gerade wenn man mehrere Rechner upgraden will.
    Ich habe am 20.05. Window 10 (18362.113, 64-bit) clean auf einer größeren SSD (500 GB) installiert.
    Das benötigte SSU wurde zuerst installiert, dann das Update auf die 18362.116 als .cab-Datei mit Hilfe von areiland's Einstellungs- und Fehlerbehebungstool für Windows 10 (DANKE, Alex :daumen+).
    Abgesehen von dem "Problem" mit der Sandbox und dem "Windows Defender Application Guard" (benötigt 8 GB Arbeitsspeicher, zur Zeit nur 4 GB verbaut - wird noch geändert) läuft diese Version stabil und OHNE weitere Probleme.
    Dass der Nachtmodus so oft durch ein Drehen des Bildschirms aus dem Tritt kommt ist schon etwas nervig ?
    Aber toll dass es so übersichtlich aufbereitet wird. Ich würde mir halt noch wünschen dass man prüfen kann ob man eigentlich auf der Blockade WÄRE wenn man noch nicht 1903 installiert hätte. Das geht anscheinend nicht, oder?
    @mh0001
    Abgesehen davon, dass dieser Bug seit Anbeginn von W10 existiert, wenn man die Userordner woanders hin verlegt hat und ein Feature Update installier, und es bisher auch keinen gekümmert hat.

    Es kommt lediglich darauf an, wie man die Speicherorte geändert hatte. Macht man das über die Einstellungen unter "System" bei "Speicher" über den Punkt "Speicherort für neuen Inhalt ändern", dann bleiben diese Zuweisungen auch über Funktionsupdates erhalten. Verlegt man die Ordner mit den eigenen Dateien hingegen auf die alte Weise über ihre Eigenschaften, dann kann Windows diesen Zuordnungen nicht mehr folgen.
    Der Grund dafür liegt in der Art und Weise, wie Windows die Updates installiert!
    Denn bei Updates geht Windows 10 so vor:
    Es bereitet die meisten Updates zur Laufzeit lediglich zur Installation vor - installiert diese aber endgültig erst, wenn es einen Neustart durchführt. Zur Installation wird aber nun nicht das installierte Windows gestartet, sondern WinRE (die Wiederherstellungsumgebung) das ein eigenes Betriebssystem darstellt und in ein RamDrive (das berühmte Laufwerk X) geladen wird. Da WinRE auch den normalerweise ausgeblendeten Partitionen Laufwerksbuchstaben gibt, damit es diese ebenfalls aktualisieren kann, verschieben sich nun die Laufwerksbuchstaben. Aus Laufwerk C: wird dann meist D: und so weiter. Die Zuordnungen der verlegten Ordner stimmen dann also nicht mehr, weil sie sich auf die Laufwerksbuchstaben stützen - so kommt es eben dazu, dass Windows die Originalordner wiederherstellt.
    Verlegt man die Ordner allerdings über die Einstellungen, dann werden die Zuweisungen nicht über die Laufwerksbuchstaben vorgenommen, sondern über die VolumeID - die sich nicht ändern oder verschieben kann. Die Folge ist, Windows 10 findet diese Ordner immer wieder und ist dabei nicht mehr von den Laufwerksbuchstaben abhängig.
    Hier: https://www.win-10-forum.de/windows-10-updates-and-patches/115620-frage-feature-updates-3.html#post271382 hab ich das gestern schon mal ausgeführt und sogar gezeigt, dass man diese Form der Zuweisung auch manuell vornehmen kann, um sich diese Unabhängigkeit zu sichern.
    Leider hat man die Dialoge in den Eigenschaften der Ordner bisher nicht entfernt oder wenigstens umgestellt, so dass immer noch zwei verschiedene Wege existieren - von denen der alte Weg eben zu diesen Konflikten führt.
    Bin mal gespannt ob das mit dem USB / SD Problem noch mal gefixt wird. Bis dahin bleiben kleine Notebooks und Tablets bei denen z.B. Apps und OneDrive Inhalte ausgelagert wurden ohne Update.
    Informationen zu bekannten Problemen für Windows 10, Version 1903 (Übersetzt in Deutsch mit Bing Translator).
    Info zur Webseite:
    Hier werden die Probleme aufgelistet, die aktuell untersucht werden. Diese werden als „Investigating (Untersuchung)“ gekennzeichnet. Bei Problemen, bei denen ein Workaround zur Verfügung steht, werden unter „Mitigated (Gemildert)“ aufgelistet. Klickt man auf „Details ansehen“ wird das Problem ausführlich beschrieben und auch der Workaround erklärt. Die Webseite wird von Microsoft aktualisiert.
    was ich zb sehr traurig finde, und das steht nicht in der tollen liste, dass die Sandbox unter lokalisierten WIndows Versionen immer noch nicht läuft... dh. unter Englisch läuft sie anscheinen aber alles andere Deutsch, Spanisch etc nicht...
    es gibt unzählige Hinweise im Feedback Hub microsoft war nicht in der Lage es zu fixen, hatten aber lange genug zeit aber das Zeigt wie egal ihnen alles andere ausser Englisch scheinbar ist..
    System von Deutsch auf Englisch stellen bringt nix.. hab selbst sogar einige Stunden verbracht mit den Sysinternals Processmonitor zu schauen welche File er nicht findet.. aber leider war da nichts verwertbares dabei.. aber ich denke mal Microsoft stehen da mehr möglichkeiten zur Verfügung den fehler schnell aufspüren zu können, überhaupt wenn man weiß wo man suchen muss und nicht erst per Reverse Engineering das Zeugs zerlegen muss...
    Richtig Martin, sehr gut auf den Punkt gebracht. Wobei ich auch immer sagen muss, dass diese Updates einfach zu oft kommen. Im groben muss man sagen, dass man dann doch grundlegend so arbeitet wie zuvor. Vielleicht ist jetzt etwas mehr grün oder blau, groß oder klein. Anderer Platz, aber die Chance ist immer so groß, dass nach solchen Updates immer was nicht funktioniert oder verlangsamt ist.
    Bei nicht "Kennern" heißt es dann schnell, "mein Computer ist kaputt". Ich frage immer was denn los sei?! Meißt heißt es, total langsam geworden, bestimmte Dinge reagieren extrem langsam. Sobald ich dann per ISO und Stick alles neu mache, läuft das Ding wieder wie Butter.
    Deswegen würde ich mir wünschen das solche Updates seltener erscheinen
    @areiland
    Das ist aber nicht das gleiche Problem was bei mir auftritt, denn ich habe die Ordner alle auf C:.
    Ich benutze die Onedrive-Funktion zum sichern der Userordner.
    Angelegt war es so:
    C:\Users\Benutzer\Dokumente
    Onedrive verschiebt den Ordner in:
    C:\Users\Benutzer\Onedrive\Dokumente
    Nach dem Update wird jedoch der obere Ordner wieder angelegt, allerdings nur als Dummy. D.h. er hat NICHT das typische Symbol des Dokumenteordners, und wenn man in die Eigenschaften geht fehlt der Pfad-Reiter. Die Dokumente-Bibliothek weist auch nicht auf diesen Ordner, sondern auf den im Onedrive.
    Die Zuordnung bleibt also erhalten, es ist einfach nur ein verwaister, leerer Ordner. Rechtsklick drauf, Löschen, fertig.
    Meine Vermutung war immer, dass im Standardimage von Windows nunmal ein Dokumenteordner direkt unter C:\Users\Benutzer\Dokumente liegt. Und das Setup schlicht "vergisst", diesen zu löschen bzw nicht aufzuspielen wenn festgestellt wird der User hat den Pfad davon geändert.
    @areiland : da musss nichts entfernt werden - der Explorer oder besser die Betriebssystemroutine die fuer die Eigenschaften zustaendig ist sollte bei Bedarf Aenderungen auch entsprechend der Systemeinstellungen verarbeiten/weiterleiten.. .
    Das ist zwar mehr Arbeit als nur was im Explorer zu deaktivieren, aber dann kann jedes Program rumwurschteln wie es lustig ist und es "passt" immer...
    So sieht es aus als ob der Explorer nicht wuesste das er unter Windows laeuft :-)
    -
    BTW: Danke fuer die Erklaerung. Wieder was dazugelernt wie es Windows "gerne haette"...
    Das betriftt nicht nur eine generelle Einbindung von Speicherkarten, insbesondere bei Tablets mit 32GB ist das ungünstig. Auch das einbinden eines USB-Sticks auf dem die bereitgestellte ISO liegt, von der aus man das Upgrade starten kann wird im Verlauf abgebrochen. System leerräumen SD-Karte erstmal rausnehmen und ISO auf C kopieren hilft wenn als freier Platz noch 12GB vorliegen sollten. Dann läuft das ohne Mullen und Knullen durch. Seltsamerweise sind hinterher immer noch ca. 5GB an Speicher frei.
    Probleme sind sowas eigentlich nicht, weil echte Probleme m.Mn. nur solche sind, die nach dem Upgrade auftreten sollten. Das MS sagt "warte bis du dran bist" ist halt so. Das die eigene Ungeduld den geneigten User dermaßen anschiebt kann man MS nicht anlasten.
    Bei mir ist alles durch und es läuft, auf jeder Maschine, echt geschmeidig. Auch auf dem schwachbrüstigen AM1-Athlon.
    Am längsten hat es auf dem Notebook meiner Frau gedauert mit I5 7200U. Seltsam eigentlich.
    @Martin
    Es geht doch nicht darum welche es sind, sondern das es sie gibt und das diese nicht gelöst wurden bevor man das Update ausrollt.
    Und wenn man beim vorigen Update so massive Probleme hatte und das nächste trotz bekannter Fehler ausrollt hat man entweder nichts dazu gelernt oder noch schlimmer man beherrscht sein Softwaregeschäft nicht mehr auf Grund von Inkompetenz.
    Das darf natürlich jeder anders sehen, aber wer das objektiv betrachtet sollte zum gleichen Schluß kommen wie ich.
    @Nordlicht2112:
    Man könnte auch sagen, das trotz Insider Testen (Kostenlos), durch interne Softwarekontrolle (verursacht kosten), durch erhebliche Softwarekosten/Lizenzkosten für den Kunden, der Kunde immer noch zum Beta Tester genutzt wird. Und genau dazu brauch MS die Telemetrie Daten, die dann Maschinell ausgewertet werden, damit man Kunden zu Beta Testern machen muss/kann, weil MS alles mögliche macht. Irgendwas stimmt da nicht. :grübel
    Also ich finde es total clever von MS.
    Dann noch Softwarevorschläge im Startmenü und das Bild ist komplett. Also ich finde es spitze!
    Sehe das genauso wie Nordlicht, bin daher auch nicht Böse, dass mir die 1903 noch nicht Angeboten wurde.
    @SlashRose:
    Ich habe mir die bis jetzt gemeldeten Fehler in div. Foren Mal durchgelesen.
    Nur ein Irrer, oder ein Spielkind ist wo verrückt und installiert sich freiwillig v1903.
    Ich werde schön artig bei meiner v1809 bleiben. Vor allem jetzt, wo die Version sauber läuft. War auch ein harter Kampf :rolleyes:
    Zunächst 2:1 für Nicht-Microsoft-Hardware …
    Problemlos und ganz von alleine sofort nach der ersten UpdateSuche funktionierte alles auf einem leicht bejahrten i7-Tower (anno 2010 schön ausgestattet, heute prämuseal, aber immer noch bestens funktionsfähig).
    Mit dem Microsoft-Update Assistenten funktionierte dann alles in der Folge auch sehr gut auf einem nicht ganz so bejahrten, aber auch eben auch schon älteren i5-PC (2012).
    Lediglich auf dem Surface Book 2 ging erst einmal gar nichts. Auch der Microsoft-Update-Assistent scheiterte mit der sinngemäßen Meldung, man möge warten, bis man aus dem ewigen Wartezimmer dereinst einmal vielleicht aufgerufen würde.
    Zwischenfazit: Microsoft kümmert sich rührend um Uralt-PCs mit buntem Hardware-Mix, wer ein Surface Book 2 hat, kann im freundlich formulierten Fan-Club-Wartezimmer warten. (Ja, bekannt und auch richtig so: "Zu Ihrer eigenen Sicherheit")
    Da muß man mal wieder nachdenken, was man tun kann.
    Da das SD-Kartenleser-Verbot möglichweise ausgesprochen wurde, weil sonst die Laufwerksvergabe eventuell durcheinander kommt, wurde versuchsweise die Speicherkarte aus dem Slot entfernt und ebenso die gesamte Peripherie einschließlich Dock, sorgsam wurde auch die Maus ausgeschaltet und der Stift weit weg gelegt …
    Und siehe da, der Microsoft-Update-Assistent ist sofort erfolgreich und das Surface Book 2 grüßt höflich aus der neuen Welt. Karte wieder rein, Peripherie wieder dran, alles läuft wie es soll, Fan-Glück vom feinsten, sorgsam unterstützt vom SufaceGo256LTE (schon seit langem im Insidermodus) …
    @Henry E:
    Und ich dachte, das die Irren in Berlin leben :lol
    Musst du mit deinem Rechner arbeiten? Also so richtig? Also Geld verdienen? Bist du an Wawi, SQL und Co angeschlossen?
    Wenn ja, bist du herzlich in der Klapsmühle Berlin willkommen :bier
    schon vor meinem Ruhestand habe ich mit win 10 in einer sehr großen Firma gearbeitet, mit allem was ein Konzern so alles an Software brauchte, sogar mit win 10 mobile in Verbindung,
    Ähh mal ganz einfach. Das letzte Upgrade 1809 wurde massiv rumgemault weil NACH dem Upgrade massive Probleme aufgetaucht sind, die vorher nicht bereinigt wurden. Qualitässicherung ist schuld.
    Jetzt - wird wegen eines möglichen Fehlers - das Upgrade nicht durchgeführt weil deswegen möglicherweise ein Problem mit eingebundenen Laufwerken hinterher auftreten könnte. Qualitätssicherung ist schuld.
    Manch einer weiß nicht was er will. Hat überhaupt schon Jemand das Upgrade über die Updates angeboten bekommen? Bis jetzt sind doch alle der Build 1903 hinterhergehechelt. Mit ISO oder USB-Bootstick.
    Eigentlich sollten diese ISO-Dateien doch für Neuinstallationen genutzt werden. Da gibt es keine Gefahr von Datenverlusten.
    Da sollten Manche ziemlich große Nasen haben damit alle zehn Finger dort anfassen können.
    Das Update 1809 hat nicht nur massive Probleme verursacht sondern es ist bis heute auf den meisten Rechner gar nicht angeboten worden. Wenn das 1903 jetzt auch schon wieder ordentlich Probleme macht sollte man sich fragen warum MS überhaupt noch Updates anbietet wenn sie auf Grund von Fehlern am Ende auf den meisten Rechner gar nicht ankommen.
    Dabei sollte man auch nicht aus den Augen verlieren das ein großer Teil der User darauf angewiesen ist das Updates keine großen Probleme verursachen weil sie nicht über das Wissen verfügen Fehler aktiv zu beheben.
    @Nordlicht2112
    Na dann sollen diese Nutzer eben die Finger stillhalten, bis ihnen das Update automatisch angeboten wird. 1809 wurde eben auf einem Teil der Rechner nicht angeboten, damit es darauf zu keinen Fehlern kommen kann. Oft genug, weil unpassende Treiber (Intel z.B.), selbst installierte Tools oder heillos veraltete Hardware dem entgegen standen. Und auch bei der 1903 stehen teilweise Intel-, Qualcomm- und andere Treiber einem sicheren Update im Wege. Also liefert MS das Update noch nicht automatisch aus, sondern überlässt es derzeit der Risikofreude der Nutzer, ob sie es schon installieren. Wer nicht willens oder in der Lage ist, mögliche Fehlerstellungen zu beheben, der kommt so auch nicht in die Lage, dass es automatisch drauf kommt.
    hi
    Das Update 1809 hat nicht nur massive Probleme verursacht
    nein,hat es nicht.
    Wenn das 1903 jetzt auch schon wieder ordentlich Probleme macht sollte
    die selbe antwort wie oben. mein sony-notebook ist von 2010 u.funktioniert einwandfrei mit der version 1903. habe nachmittag ein toshiba NB (von 2013) auf 1903 gebracht. es funktioniert ebenfalls. nur noch ein satz:
    besten dank (trotz mancher kritik) microsoft für die tolle arbeit.
    gruß
    @laudon
    Sorry ich konnte ja nicht ahnen das dein alter Rechner das Referenzgerät für alle ist.
    Wenn bei alles fehlerfrei läuft dann bilden sich alle anderen wohl die Fehler wieder neu ein.
    Wurde bei 1809 ja anfangs auch behauptet. Sind immer nur die User die Schild sind wenn etwas nicht funktioniert.
    Darum hat mein 2 Jahre altes HP Envy 360 das 1809 auch nicht bekommen weil MS wußte das ich keine Lust habe mich mit Fehlern rumzuärgern.
    Tut mir leid das ich darauf nicht ernsthaft antworten konnte, aber die massiven Probleme unter 1809 sind harte Fakten und die Fehler beim 1903 hat sich auch keiner ausgedacht, das sind ebenfalls Fakten. Und dazu zum Teil Fehler die bekannt waren und trotzdem ich behoben wurden.
    @areiland
    Ich muss dich enttäuschen es liegt nicht immer nur an alten Rechnern und irgendwelchen Tools.
    Ich kenne mehrere Leute mich eingeschlossen die 1-2 Jahre alte Rechner haben und trotzdem das Update nicht bekommen haben.
    Auf meinen Rechner läuft auch keine Software die deine These unterstützt denn da ist W10 und MS Office installiert und sonst keine zusätzliche Fremdsoftware.
    hi
    Sorry ich konnte ja nicht ahnen das dein alter Rechner das Referenzgerät für alle ist

    habe ich auch nicht behauptet. es sollte nur zeigen, daß auch (fast) alle alten geräte upgrade fähig sind. im übrigen, die beide genannten NB waren nicht die einzigen bei denen es funktioniert hat.
    Ich kenne mehrere Leute mich eingeschlossen die 1-2 Jahre alte Rechner haben und trotzdem das Update nicht bekommen haben.
    da muß/soll man geduld haben. alle geräte wurden bei mir mittels update-assistent aktuallisiert.
    gruß
    Ich habe doch nirgendwo behauptet das alte Geräte nicht updatefähig sind und ich habe auch nicht behauptet das es keine Geräte gibt die ohne Fehler laufen.
    Ich habe lediglich gesagt das es mit dem 1809 Update massive Probleme gab, nicht massive Probleme auf allen Geräten. Während du behauptet hast das wäre nicht so.;)
    Und Geduld wird nicht helfen denn das 1809 wird es für diese Geräte wohl nicht mehr geben oder habe ich da was verpasst?
    Sticky Notes werden bei mir bei jedem Start immer riesig nu angezeigt.... Haben die wohl auch noch nicht mitbekommen....
    @mh0001
    Abgesehen davon, dass dieser Bug seit Anbeginn von W10 existiert, wenn man die Userordner woanders hin verlegt hat und ein Feature Update installier, und es bisher auch keinen gekümmert hat.

    Es kommt lediglich darauf an, wie man die Speicherorte geändert hatte. Macht man das über die Einstellungen unter "System" bei "Speicher" über den Punkt "Speicherort für neuen Inhalt ändern", dann bleiben diese Zuweisungen auch über Funktionsupdates erhalten. Verlegt man die Ordner mit den eigenen Dateien hingegen auf die alte Weise über ihre Eigenschaften, dann kann Windows diesen Zuordnungen nicht mehr folgen.
    Der Grund dafür liegt in der Art und Weise, wie Windows die Updates installiert!
    Denn bei Updates geht Windows 10 so vor:
    Es bereitet die meisten Updates zur Laufzeit lediglich zur Installation vor - installiert diese aber endgültig erst, wenn es einen Neustart durchführt. Zur Installation wird aber nun nicht das installierte Windows gestartet, sondern WinRE (die Wiederherstellungsumgebung) das ein eigenes Betriebssystem darstellt und in ein RamDrive (das berühmte Laufwerk X) geladen wird. Da WinRE auch den normalerweise ausgeblendeten Partitionen Laufwerksbuchstaben gibt, damit es diese ebenfalls aktualisieren kann, verschieben sich nun die Laufwerksbuchstaben. Aus Laufwerk C: wird dann meist D: und so weiter. Die Zuordnungen der verlegten Ordner stimmen dann also nicht mehr, weil sie sich auf die Laufwerksbuchstaben stützen - so kommt es eben dazu, dass Windows die Originalordner wiederherstellt.
    Verlegt man die Ordner allerdings über die Einstellungen, dann werden die Zuweisungen nicht über die Laufwerksbuchstaben vorgenommen, sondern über die VolumeID - die sich nicht ändern oder verschieben kann. Die Folge ist, Windows 10 findet diese Ordner immer wieder und ist dabei nicht mehr von den Laufwerksbuchstaben abhängig.
    Hier: https://www.win-10-forum.de/windows-10-updates-and-patches/115620-frage-feature-updates-3.html#post271382 hab ich das gestern schon mal ausgeführt und sogar gezeigt, dass man diese Form der Zuweisung auch manuell vornehmen kann, um sich diese Unabhängigkeit zu sichern.
    Leider hat man die Dialoge in den Eigenschaften der Ordner bisher nicht entfernt oder wenigstens umgestellt, so dass immer noch zwei verschiedene Wege existieren - von denen der alte Weg eben zu diesen Konflikten führt.

    Danke für die sehr ausführliche Beschreibung. Wieder was gelernt.
    Wie bei jedem Update zuvor funktioniert die integrierte Kamera nicht mehr. Treiber von Lenovo gibt's nicht, nur den Hinweis, dass diese beim Update über Microsoft ausgeliefert werden, was nicht der Wahrheit entspricht. Microsoft schiebt den schwarzen Peter nach Lenovo. Am Ende muss ich Windows 10 jedes mal komplett neu installieren, erst dann funktioniert die Kamera und Windows Hello wieder. Somit bleibt der ganze Scheiß am User hängen. Sollen sich Microsoft und Lenovo sich gegenseitig die Sahne um die Ohren schmieren. mir reichts jedenfalls bald. Dann ist wohl nur noch Apple und iOS die beste Wahl. Wenn Microsoft es so will, bitte.
    @Thomas62
    Exportierst Du den Treiber für die Cam aus Windows raus, damit Du eine entsprechende Sicherung hast und nach dem nächsten Funktionsupdate installierst Du ihn wieder aus dieser Sicherung. Das geht in einer Eingabeauffordrung mit Adminrechten sogar recht einfach. "Pnputil -enum-drivers" ausführen, um nachzusehen welcher Treiber exportiert werden muss, die genaue oemxx.inf merken, die für den Treiber in der Zeile "Veröffentlichter Name" genannt wird. Dann mit dieser Angabe die Zeile: "pnputil /export-driver oemxx.inf D:\LenovoCam" (Pfad und Ordner selbst festlegen - der Ordner muss schon existieren) den Treiber exportieren.
    Den Treiber kannst Du dann mit auch mit pnputil wieder installieren, wenn er benötigt wird. Die Zeile: "pnputil /add-driver D:\LenovoCam\device.inf /install" integriert ihn wieder. Pfad und Namen der Infdatei musst Du natürlich aus den Angaben bilden, die auf Deinem System dann gültig sind.
    da muß/soll man geduld haben. alle geräte wurden bei mir mittels update-assistent aktuallisiert.

    @laudon
    eigenartige Definition von "Geduld haben". Oder ist für dich Verwendung vom Update Assistent gleichbedeutend mit Update erhalten über Einstellungen / Update und Sicherheit?
    Der Witz bei diesem ganzen Update-Zirkus ist einfach, daß auch über Update und Sicherheit keine Garantie für Fehlerfreiheit besteht und beim aktiven Eingreifen mittels Update Assistent geschieht nur das was Update und Sicherheit sonst im Hintergrund durchführt.
    Die allgemein monierte Halbjahresfrequenz setzt ganz fraglos die Entwickler unter Druck - und wider besserem Wissen - gehe ich davon aus, daß auch bei Microsoft wie bei fast allen Firmen mit höherem Lohnniveau - Manpower radikal reduziert wurde. "Hire and Fire" wurde nicht grundlos eng mit dem US-amerikanischen Arbeitsmarkt gedanklich in Verbindung gebracht und was dieser modernen Arbeitswelt (in Europa oftmals über Zeitverträge geregelt) an Qualitätseinbußen eingebracht hat, darüber braucht man gar nicht diskutieren.
    Wenn man bekannte, länger bestehende Probleme herunterstuft (weil man dem User irgendwo gut versteckt eine Lösung anbietet - für Lieschen Müller nur nie auffindbar) fehlt es am fähigen Qualitätsmanagement.
    Auch hier wurde schon meterweise diskutiert wie es vermutlich besser laufen würde, und so dämlich wie manche glauben, sind auch nicht alle Amis. Auch im eigenen Land "leiden" User und würden lieber an Win 7 oder sogar XP hängenbleiben.
    Also bei meinem neuen Update 1903 läuft alles rund und fehlerfrei, obwohl mein Notebook schön älter als sechs Jahre ist :)
    Danke, aber, ich habe mich dazu entschlossen diesmal abzuwarten, denn, es war ja jetzt doch mehrfach so, dass Updates zurückgezogen wurden, unter anderem auch für bestimmte Rechnerkonfigurationen, von daher warte ich jetzt einfach mal ab.
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