Windows 10 November Update: US-Version "zwingt" zum Microsoft-Konto

Windows 10 November Update: US-Version "zwingt" zum Microsoft-Konto

Vor einigen Wochen gab es reichlich Wirbel um das Gerücht, Microsoft würde es künftig nicht mehr erlauben, ein lokales Konto einzurichten, und stattdessen die Anmeldung mit einem Microsoft-Konto erzwingen. Ich habe das Thema seinerzeit aufgegriffen, den Selbstversuch gemacht und festgestellt, dass sich nichts geändert hat. Microsoft bestätigte später aber, dass man ein solches Verfahren versuchsweise mit ein paar Insidern getestet habe.

Wie es scheint, war es dann doch mehr als ein Test. Paul Thurrott hat sich das Setup der fertigen Version 1909 angeschaut und dokumentiert. Viele der vermeintlichen Neuerungen waren bereits in Version 1903 vorhanden, eine Sache ist aber tatsächlich neu: Installiert man Windows 10 Home mit aktiver Online-Verbindung, so erscheint keine Option mehr, ein lokales Konto einzurichten:

Windows 10 Setup in Version 1909

Nur, wenn während des Setups keine Onlineverbindung besteht, erscheint unten links der Button, über den ein lokales Konto eingerichtet werden kann. In den Kommentaren unter dem Artikel finden sich diverse Bestätigungen für dieses Verhalten.

Ich wollte es dennoch lieber mit eigenen Augen sehen und habe daher erneut einen Versuch gemacht, und zwar mit gleich zwei verschiedenen Installationsmedien. Ich habe sowohl die „Consumer Editions“-ISO von MSDN heruntergeladen, als auch das öffentlich zugängliche Media Creation Tool verwendet, um eine ISO-Datei zu erzeugen.

Mit beiden ISOs habe ich die Installation von Windows 10 Home mit aktiver Internetverbindung durchgeführt, in beiden Fällen landete ich bei der Einrichtung des Kontos beim altbekannten Bildschirm:

Windows 10 Konto Setup in Version 1909

In der deutschen Version hat sich also nach wie vor nichts geändert, aber man muss nach obigem Bericht wohl davon ausgehen, dass die Einrichtung des lokalen Kontos mindestens in der US-Version, vielleicht aber auch in anderen Regionen, deutlich erschwert wurde.

 

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Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. nun, es soll ja im Leben vorkommen, dass man einfach wirklich kein Internet gerade zur Verfügung hat. Insofern sehe ich da bisher keine Probleme.
    Ich habe allein zur Sicherheit, und um mir diese Frage nicht stellen zu müssen, den Netzstecker immer erst danach in die Maschine gesteckt.
    Das ist m.E. nichts neues und war bei den ersten Win 10 Versionen (1503,1507) auch so. Man musste das Setup mit einer ungültigen Adresse/Passwort austricksen, erst dann wurde die Option Lokales Konto angezeigt.
    Beschwert sich ja auch niemand wenn man einen Google Account benötigt um Android mit Google Apps nutzen zu können. Selbst bei meinem Firmen IPad musste ich eine Anmeldung durchführen.
    kann ich shrike nur zustimmen.
    Ob Geräte von Apple oder mit Android überall muss ich mich mit einem Account anmelden sonst bekomme ich die Dinger nicht zum laufen.
    Bei MS wird die Nase gerümpft... Ich sehe da kein Problem. Solange ich noch die Möglichkeit habe wenn wirklich kein Internet zu Verfügung steht Windows noch Offline zu Installieren ist alles gut.
    Sollte normal nicht mal eine Meldung wert sein sowas. Weiter machen.
    doch, bei beiden stört es mich, und es ist (unter anderem) einer der Gründe, warum ich MS Umgebungen bevorzuge.
    Dieses Argument "andere tun das ja auch" ist abgenutzt und nimmt MS zudem ein Alleinstellungsmerkmal.
    Ach ja, ich habe übrigens das Wort Aluhutträger etc noch nicht gelesen. Die ganze Denke ist abgenutzt und veraltet, gerade wenn man über jüngste gesellschaftliche Veränderungen im Bereich Datenschutz und Persönlichkeitsrechte nachdenkt. Ich kann es ehrlich gesagt nicht mehr hören.
    Ich hatte gestern ein seltsames Erlebnis - mit der gerade upgedateten 1909. Ich habe mich auf einem PC mit einem lokalen Konto angemeldet und im Edge bei Microsoft angemeldet. Anschließend war das Konto nicht mehr lokal sondern mit meinem Microsoft-Konto verbunden. Die Verbindung lässt sich anscheinend nicht mehr lösen. Ich werde wohl ein neues lokales nicht-administrator-Konto anlegen und das alte löschen, denn es sollte explizit nichts mit meinem Microsoft-Konto zu tun haben - außer dass ich mir kurz meine Lesezeichen synchronisieren wollte. Und den Edge werde ich wohl in Zukunft wieder durch Firefox ersetzen - damit nicht plötzlich etwas passiert, das ich so nicht haben wollte.
    Ich nutze Windows 10 mit einem Microsoft-Konto und möchte darauf auch nicht verzichten.
    Es ist für mich auch kein "Skandal", wenn Microsoft bei der Home-Version irgendwann zwingend ein solches Konto voraussetzt.
    Dennoch ist es ein Pluspunkt, dass man eben auch ein lokales Konto verwenden kann. Auch wenn ich diese Möglichkeit nicht nutze, würde ich sie dennoch ungern wegfallen sehen. Weil der Nutzer ganz einfach die Wahl haben sollte.
    Antwort auf #7: das ist eine beliebte Falle: Anwendungen fragen scheinheilig nach einem MS Konto. Wenn du hier falsch klickst und nicht z.B. ,,nur bei dieser Anwendung..." oder ähnlich auswählst wird dein lokales Konto komplett gewandelt. Man kann das aber auch wieder zurückverwandeln über Einstellungen im System.
    @Martin: ich vermute aber auch, dass Du bei Dir keine eigenen Server mit Domain/WSUS/Exchange etc nutzt, somit eigentlich auch keine lokalen Konten notwendig sind, da es gar keine "private Unternehmensumgebung" gibt?
    Antwort auf #7: das ist eine beliebte Falle: Anwendungen fragen scheinheilig nach einem MS Konto. Wenn du hier falsch klickst und nicht z.B. ,,nur bei dieser Anwendung..." oder ähnlich auswählst wird dein lokales Konto komplett gewandelt. Man kann das aber auch wieder zurückverwandeln über Einstellungen im System.

    Danke für den Tip, habe mir die Kontoseite in den Einstellungen noch einmal angesehen und lasse mich nicht mehr automatisch bei allen Microsoft Apps automatisch mit meinem MS-Account anmelden. Somit ist das wieder gerade gezogen. Ist der einzige Rechner mit einem solchen Konto und wo nur der Edge installiert war. Jetzt ist seine Kachel in Start durch Firefox ersetzt - wie auf allen Rechnern mit MS-Accounts..
    Ich habe gestern 1909 frisch installiert und es bei der Installation nicht geschafft, mich mit meinem MS Konto anzumelden. Ich konnte nur ein lokales Konto nehmen. Internet war aber da.
    Nutze Windows seit dem Umstieg vom Mac nur mit Microsoft Account. Musst bei Androide ja auch haben. Beim iPhone glaub ich auch.
    Ich habe alle Geräte mit einem Lokalen Admin und Nutzer mit MS-Konto. Damit fahre ich am besten.
    Das Gerede darüber zeigt doch nur wie "alt" Windows eigentlich ist und wie nötig ein Neustart eines universellen Betriebsystems ist. Windows kommt aus einer Zeit ohne flächendeckendes schnelles Internet. Das ist der Grund warum es überhaupt lokale Konten gibt. Sollte es mal ein wirklich neues System geben, nennen wir es mal "Door 20" würde sich absolut niemand wundern, warum eine online Registrierung nötig ist...
    Wenn ein Mitarbeiter in ein neues Unternehmen kommt, und er dort seine Tätigkeit mit einem Arbeitsgerät aufnimmt, geht das Microsoft erst einmal gar nichts an. Die meisten Konten die ich Leuten Einrichten, haben kein MS Account, noch nicht einmal für den Store.
    Dort, wo man das machen musste (z.B. wg Lizenzwechsel von home auf Pro im store nachkaufen) macht das richtig Arbeit, dauert alles 5 Mal so lange, muss später noch zwei mal wieder angefasst werden, gehen Zugangsdaten verloren etc etc. Wenn dann noch geheiratet wird (was in der Domain kaum arbeit ist) geht noch mehr Ärger los.
    Mir hat schon jüngst die Verwaltung mehrerer Office 2016 Lizenzen via funktionaler Emailadresse Lizenzen gereicht, selten so etwas unübersichtliches gesehen.
    Von Datenverlusten bei den grossen Anbietern rede ich jetzt schon gar nicht (ich glaube der letzte war Adobe). Konsequenzen bis jetzt : null. Wenn da Kreditkartendaten oder Verträge im Netz offen zugänglich sind (und MS wird irgendwann auch so einen Fehler machen, ganz gewiss) dann zahlt keiner den Aufwand, alles abzusichern, oder seine Karte zu wechseln.
    Und ich als Arbeitgeber mache dann was? Ein sorry, weil die Softwareanbieter heutzutage nun mal alles ganz genau wissen wollen?
    Und die Handwerker in der Maschinenfabrik müssen bald dann auch dem Hammerhersteller Name und Emailadresse und Schuihgröße verraten, um arbeiten zu können?
    Meinetwegen, für Privatpersonen Zwangregistrierung, aber warum haben eigentlich Privatpersonen plötzlich weniger Rechte, als Firmenmitarbeiter an einem Produkt, welches man schließlich bezahlt hat?
    Ich habe alle Geräte mit einem Lokalen Admin und Nutzer mit MS-Konto.

    Genau das ist auch mein Setting, und ich würde es mir sehr ungern nehmen lassen. Ein lokales Admin-Konto ausschließlich für Installationen und ähnliche systemweite Dinge, und weitere Benutzerkonten für meine Frau und mich mit MS-Anbindung, dafür aber ohne Adminrechte.
    Kann Microsoft gerne mit sämtlichen Windows Versionen so handhaben. Der Tag darauf wird nämlich super wenn binnen Stunden ganz Europa vom Betriebssystem umgestellt werden muss weil es gegen sämtliche Datenschutzverordnungen verstößt. Danach ist das einzig spannende nur noch was von Microsoft übrig bleibt wenn die europäischen Konzerne ihre Schadensersatz Klagen durchgedrückt haben
    Also mir persönlich macht das nichts aus. Das mit dem lokalen Konto ist eine schöne Sache, aber ich persönlich bräuchte die Option jetzt nicht unbedingt. In anderen Foren laufen die Nutzer und die Aluhutträger schon Amok, weil MS dann alles überwachen und überall darauf zugreifen kann.
    NurEinUser
    Genau das ist auch mein Setting,

    Eigentlich bedauerlich das Microsoft die Nutzer nicht zwingt Admin und Nutzer strikter zu trennen.
    M$ sollte es schon noch dem Nutzer überlassen welche Kontoart er einrichten will. Ich bevorzuge ein lokales Konto.
    Habe in VirtualBox eine Neuinstallation von 1909 vorgenommen. Ohne das MS-Konto ging es da in keinster Weise weiter. Ob das mit einer deaktivieren Online Verbindung anders ist, hab ich noch nicht getestet.
    Ich habe es aber auch lieber, dass ich entscheide, ob ich mich bei MS anmelden will oder nicht. Sicher gibt es teils Vorteile. Aber manchmal will man das einfach nicht. Dann sollte man auch die Wahl haben. Ist bei Google ja auch so.
    Marcus09
    In anderen Foren laufen die Nutzer und die Aluhutträger schon Amok, weil MS dann alles überwachen und überall darauf zugreifen kann.

    Man weiß ja nicht, was man lustiger finden soll. Die Befürchtung, man könnte komplett überwacht werden, wenn man sich mit einem MS-Konto anmeldet - oder die damit verbundene Annahme, man könne dem entgehen, wenn man ein lokales Konto verwendet. Also wenn schon paranoid, dann bitte richtig :).
    Ohne auf die Vor- und Nachteile eines solchen MS-Kontos einzugehen (welches man auch nur beim Einrichten benutzen kann/muss und dann aktiv nie wieder - so handhabe ich das zumindest bei Android und dem nötigen Google-Konto): Die Änderung betrifft ausschließlich Windows Home. Das hat ja auch Martin geschrieben.
    Und es gibt ja eine relativ einfache Möglichkeit, das zu umgehen. Ich vermute zudem, es ist nicht die einzige.
    @Martin: es geht hier nicht um Paranoid, sondern um Verantwortung. Und ggf. ist man nicht nur sich selbst gegenüber verpflichtet.
    Das können natürlich so manche Leute nicht verstehen, die nur ihr Dingens betreiben, und sich keinem Dritten gegenüber verantworten müssen.
    @bx33 warum hab ich das Gefühl, du unterstellst mir, kein Verständnis für die Notwendigkeit lokaler Konten zu haben? Hab ich mit keinem Wort angedeutet, im Gegenteil.
    Ich hab mich lediglich über eine bestimmte Form der Kritik amüsiert, mehr nicht.
    Was dein spezielles Szenario betrifft, so kommt ja bei euch sicherlich Windows 10 Pro zum Einsatz. Ich denke, da wird sich Microsoft so schnell nicht trauen, diesbezüglich etwas am Setup zu verändern.
    @bx33: Konkretisiere das doch bitte mal, denn ich verstehe einfach nicht, was du damit meinen könntest. Wem sollte ich mich gegenüber verpflichtet fühlen, wenn ich mich auf meinem Rechner anmelde? Außer mir selbst natürlich.
    Ja, ja die tolle SaaS-Welt. Wird ja alles immer nur Besser und ist natürlich nur im Sinne des Anwenders...
    Davon ab: Durchaus interessant die Beiträge / Meinungen der beiden Newsmeldungen zu vergleichen. Aus #FakeNews wird ein "mir egal".
    Martin
    ..
    Was dein spezielles Szenario betrifft, so kommt ja bei euch sicherlich Windows 10 Pro zum Einsatz. Ich denke, da wird sich Microsoft so schnell nicht trauen, diesbezüglich etwas am Setup zu verändern.

    richtig vermutet, alle Kunden setzen natürlich Win10pro ein. Für Enterprise reichts bei denen leider nicht.
    IMHO Gehe ich davon aus, dass der Test bei Home gemacht wird und dann später auf die anderen Versionen ausgeweitet wird Mindestens auf Pro. Andere Produkte sind ja schon entsprechend so verändert worden, zum Beispiel 2do.
    Microsoft hat Glück, dass die Linuxwelt bisher unfähig ist, eine hundertprozentige Alternative Zu Exchange und Outlook sowie der Software Verteilung in der Gruppe über Wsus bereitzustellen. Wenn dem nicht so wäre, würden meine Empfehlung bereits jetzt anders lauten. Andere ServerDienstle sind ohnehin schon weg von denen MS-Maschinen.
    BTW: da das Deine Seite hier ist, kannst Du natürlich auch den Stil bestimmen, sicherlich soll der Blog-Stil auch unterhalten, insofern will ich bei Deinen kleinen Scherzen kein Spielverderber sein :)
    In der Sache bleibe ich aber aber bei meiner Meinung, ich sehe doch sehr viele, die hier dem ersten Lemming folgen :)
    Ein- sehr wesentlicher - Unterschied von Home zu Pro und Enterprise ist, dass bei letzteren die Möglichkeit besteht, den Rechner in die lokale(!) AD-Domäne einzubinden. Das bedingt auch lokale Benutzerkonten.
    @TomC in vielen Kleinbetrieben wird man aber auch in Zukunft keine Domäne haben, sondern man braucht einfach ein paar Computer, die sinnvoll untereinander vernetzt sind. Insofern teile ich die Sorge von bx33 durchaus, dass ein solches Szenario in Microsofts Zukunftsvisionen nicht mehr vor kommt, weil aus einer solchen Umgebung kein regelmäßiger Geldfluss in Richtung Redmond stattfindet.
    Die Kleinbetriebe und nicht nur die haben eh ein ganz anderes Problem, Schon mal das Grundsatzpapier der Datenschutzkonferenz gelesen? Windows 10 ist stand derzeit nicht DSGVO konform und somit EU DSGVO Konform zu betreiben. Home eh nicht war es aber auch noch nie, pro nicht, Enterprise nicht, Server nicht. Haben unsere Bundeskracher ja auch nur 4 Jahre für gebraucht um das festzustellen. Und jetzt darfst du einmal raten weswegen dem so ist. Wer jetzt auf verschlüsselte Telemetriedaten deren Inhalt nicht geprüft werden kann und die in die USA übermittelt werden getippt hat bekommt übrigens 100 Punkte. Wer jetzt noch auf wahrscheinliche unzulässigkeit von Privacy Shield getippt hat nochmal 100 extra oben drauf. Ach ja die installationsroutine dürfen wir da auch nicht außer acht lassen die alleine verstößt jetzt schon gegen §5 Abs. 1 u. 2 DSGVO und §25 Abs. 1. kennste ja den part Dokumentations- und Nachweispflicht über zu dem Zeitpunkt wirksame Datenschutzmechanismen. Schon ganz nett was so Anfang November im schönen Trier bequatscht wurde. Gewöhn dich auch nicht zu sehr an Office das wird nämlich das nächste sein wo genau das nochmal festgestellt wird
    @TomC: Pro kommt auch in die Domaine. Aber in der Regel findet erst einmal ein Setup davor statt und dann erst die Domainanbindung.
    Zumindest spannend, was in Zukunft kommt.
    Meine Einstellung ist allerdings mittlerweile:
    Nicht, kann ich mich an (das neue) MS anpassen, sondern was muss ich tun, damit es auch ohne MS geht. Wie oben geschrieben, bisher sind diverse Server-Dienste für mich nicht komfortabel unter Linux abgebildet. Über Linux Clients braucht man für Büro's ohnehin noch nicht zu reden.
    DSGVO Bullshit-Bingo darf hier natürlich nicht fehlen

    Die Kleinbetriebe und nicht nur die haben eh ein ganz anderes Problem

    Die können sogar WhatsApp DSGVO-konform nutzen! Wie kann das nur sein?
    Hätte, könnte , würde, ist der Ansicht =! fakt
    @bx33 Aber ohne ein (lokales) Konto im AD kannst Du nicht auf die Ressourcen im lokalen Netz der Domäne zugreifen. Dann ist auch das Computerkonto im AD sinnlos.
    Deswegen hat man bei Pro/Enterprise schon beim Setup die Wahl der Kontoart. Auch wenn man den Rechner nur Standalone oder in einem Netz ohne AD betreiben will. Und wird die auch weiterhin behalten, es sei denn, MS schafft das lokale AD zugunsten des Azure AD ab. Das ist nicht ausgeschlossen, aber - vorsichtig ausgedrückt - nicht sehr wahrscheinlich.
    Hat was von Bild. Erst ein heftige Schlagzeile und später die Relativierung....Feststellen kann die Kommission im übrigen viel, am Ende kann aber nur ein juristischer Prozess Klarheit schaffen. Entsprechend gehe ich davon aus, das auf EU-Ebene nachverhandelt wird.
    War da nicht was mit einem Dashboard , worin die TeleDaten eingesehen werden können?
    Edit.
    Danke für den zweiten Link. Das darin verlinkte PDF bringt am Ende auch keine Klarheit. Vor allem der Punkt "Risikoabwägung" ist sehr interessant.
    Es deutet, wie schon geschrieben, eher darauf hin das Nachverhandelt und Nachgebessert wird. Der Ist-Zustand von Win10 entspricht dem Stand der Technik an dem Anwender nicht rütteln können und rechtlich verbindliche Urteile, welche die Nutzung in bestimmten Fällen deutlich verneinen, gibt es nicht.
    anthropos
    Für Alle, die sich mit einem lokalen Konto retten wollen, weil sie Wert auf Datenschutz legen (müssen):
    ihr seid hier ganz falsch, denn:
    https://youtu.be/PrrpxzotmPY
    Oder neutraler:
    https://www.golem.de/news/windows-10-die-tickende-dsgvo-zeitbombe-von-microsoft-1911-145067.html

    Und, gilt das auch für Firmen, die Google's G Suite einsetzen?
    Die haben doch einen Vogel bei der EU. Ernsthaft. Und Deutschland macht natürlich auch noch alles mit, und schreitet als Vorreiter bei diesem ganzen restriktiven Mist, der mit Freiheit nichts zu tun, auch noch ganz vorne mit. Ein Trauerspiel. Der Feind sitzt nicht im Westen, und vor allem nicht bei den dortigen Firmen. Schade, dass sich die hiesige Politik so dermaßen von der roten Sülze, die man überall liest, knebeln lässt.
    Und, gilt das auch für Firmen, die Google's G Suite einsetzen?

    Als Kunde eines Unternehmens welches Google-Services nutzt unterschrieb ich kürzlich deren Datenschutzerklärung und der Drops war gelutscht. War meine KFZ-Werkstatt.
    So einfach geht das.
    Ich weiß nicht, ob das wirklich so einfach ist... käme sicherlich auf eine Prüfung an, ob das so alles "rechtens" ist. Wenn eins sicher ist, dann, dass die Datenschützer immer etwas finden, was es zu verrrbieten gilt.
    Wie auch immer, eigentlich wollte ich mich nicht mehr zu solchen politischen Posts hinreißen lassen. Leider ist dieses Thema einfach Politik pur, weil es immer politisch gemacht wird, und, anstatt mit dem Köpfchen zu entscheiden, wird leider viel zu viel mit dem Herzen, und aus der Ideologie her entschieden. Vor allem bei der EU. Damit erlangt man Wählerstimmen, und kann sich auf die Fahnen schreiben, dass man was tut. Frei nach dem Motto "Die tun was für die Menschen". Tja, leider nicht das richtige, jedenfalls nicht für mich. Verbote und verteufeln ist nicht das, was es bringt. Vor allem wenn man dann noch so tut, als würde man etwas für die Freiheit und für die Menschen tun, was so einfach nicht der Fall ist.
    Ich habe mal eine Frage an die "Mir-egal-Nutzer": Wie richtet ihr euren Rechner ein? Habt ihr nur ein Benutzerkonto, mit Adminrechten?
    Wenn ich das Szenario nämlich durchdenke, müsste ich mir bei einem "Online-Zwang" extra ein zusätzliches Microsoft-Konto für den Admin mit vollen Rechten einrichten, und eines mit reduzierten Rechten für den Betrieb im Alltag. Anders wäre es nämlich nicht mehr möglich, weil das Benutzerverzeichnis den Namen der Email-Adresse übernimmt.
    Ich fand es schon immer fragwürdig, dass Microsoft bei der Ersteinrichtung nicht die strikte Trennung zwischen einem Admin-Konto und einem normalen Benutzerkonto empfiehlt und favorisiert anbietet. Kommt es so, wie es hier erprobt wird, erschweren und verschlechtern sie die Lage damit noch weiter. Ich begreife das nicht.
    Ich habe mir vor wenigen Tagen einen neuen Rechner gekauft. Win10Home Pre-Installed, per key Upgrade auf Pro vorgenommen.
    Leider geht gar nichts mehr ohne Microsoft-Konto. Zwangsweise - ohne Alternative oder Ausweg - muss man zuerst "Windows Hello" samt PIN einrichten.
    Später habe ich sämtliche Kunstgriffe angewandt, um mit einem lokalen Konto weiter zu arbeiten. PIN deaktiviert, Kennwort erstellt etc. Wird aber nicht richtig angenommen. Anmeldung geht nur per PIN. Und somit per "Hello" samt Nach-Hause-Telefonieren.
    Meine Version ist 1909 samt November-Update 2019.
    Ich habe mal eine Frage an die "Mir-egal-Nutzer": Wie richtet ihr euren Rechner ein? Habt ihr nur ein Benutzerkonto, mit Adminrechten?

    Ist bei mir in der Tat so, dass ich nur ein Benutzerkonto verwenden, mit Adminrechten. Mit mehreren Benutzern auf einem Rechner habe ich keine Erfahrungen, von daher kann ich deine Frage nicht beantworten.
    Das Benutzerverzeichnis übernimmt übrigens nicht die E-Mail-Adresse selbst, sondern die ersten 5 Buchstaben derselben. Wobei ich mir jetzt nicht sicher bin, warum das für dich von Relevanz ist, denn, du kannst doch mehrere Benutzer einrichten, und die haben alle eigene Benutzerordner.
    Muss zugeben, dass mich dieses Gedränge auch mittlerweile ein wenig nervt. Auch bei Amazon, wenn ich dort bestelle, und andauernd zum Prime-Status gedrängelt werde. Ich meine, ich kann verstehen, dass die Firmen das wollen, aber, wenn der Nutzer ein mal sagt "Nein", dann reicht es. Denn nach dem dritten Mal sage ich dann doch eher "Fuck off already" als "Nein, danke".
    Wobei man sich da natürlich immer, wie bei jedem dieser Huhn-Ei Dinger, fragen muss, wer denn jetzt eigentlich Schuld daran ist. Die Firma, oder der willenlose Konsument, der sich zu sowas andauernd nudgen lässt. Bin mir da nicht sicher. :rolleyes:
    Man bekommt meiner Meinung nach schon eine Menge für das Geld. Bloß das Gedrängel nervt. Bei jeder Bestellung bekomme ich den "Hinweis", dass ich als Prime-Kunde doch kostenlosen Premium-Versand bekomme. Beim 10ten Mal habe ich es verstanden, und mich schon selbst entschlossen, ob ich das haben will oder nicht. ;)
    Ich habe mir vor wenigen Tagen einen neuen Rechner gekauft. Win10Home Pre-Installed, per key Upgrade auf Pro vorgenommen.
    Leider geht gar nichts mehr ohne Microsoft-Konto. Zwangsweise - ohne Alternative oder Ausweg - muss man zuerst "Windows Hello" samt PIN einrichten.
    Später habe ich sämtliche Kunstgriffe angewandt, um mit einem lokalen Konto weiter zu arbeiten. PIN deaktiviert, Kennwort erstellt etc. Wird aber nicht richtig angenommen. Anmeldung geht nur per PIN. Und somit per "Hello" samt Nach-Hause-Telefonieren.
    Meine Version ist 1909 samt November-Update 2019.

    Hello arbeitet vollständig lokal, es sei denn du nutzt die zwei Faktor Authentifizierung. Hello überträgt nicht an MS.

    chakko:
    Man bekommt meiner Meinung nach schon eine Menge für das Geld. Bloß das Gedrängel nervt. Bei jeder Bestellung bekomme ich den "Hinweis", dass ich als Prime-Kunde doch kostenlosen Premium-Versand bekomme. Beim 10ten Mal habe ich es verstanden, und mich schon selbst entschlossen, ob ich das haben will oder nicht.

    Amazons aggressive Werbung - ein Fass ohne Boden. Denn wenn du Amazon-Prime-Kunde bist, wie ich, wirst du dazu gedrängelt, einen "Unlimited"-Vertrag abzuschließen. Jeder zweite Klick führt zu einem Testabo, das sich natürlich automatisch in ein kostenpflichtiges Abo verwandelt, wenn du nicht punktgenau kündigst. Und wenn man endlich aufgeben und "Unlimited" buchen würde, wird man sicher zum nächsten "Upgrade" genötigt.
    Ajedv
    Hello arbeitet vollständig lokal, es sei denn du nutzt die zwei Faktor Authentifizierung. Hello überträgt nicht an MS.

    Aber alles ist permanent online, ich kriege immer wieder Super-Angebote, OneDrive wird ständig geupdatet und nervt mit Emails, dass es voll sei...:rolleyes:
    Ich stelle das dann immer ab, so gut es geht, aber es wird wohl immer wieder verbunden.
    Die Besonderheit ist, dass ich zwei Microsoft-Konten verwende, eins für Windows und ein zweites für Office365. Das wird aber irgendwie miteinander vermauschelt.
    OneDrive funzt natürlich nur mit Online-Konto, deshalb muss immer eins angemeldet sein. Welches gerade wofür verwendet wird, scheint Windows selbst zu entscheiden. Nach undurchsichtigen Kriterien. :mad:
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