Windows 10 on ARM vom Wochenende: Benchmarks vs Marketing

Windows 10 on ARM vom Wochenende: Benchmarks vs Marketing

Über Windows 10 on ARM wird in den letzten Wochen und Monaten fleißig diskutiert. Das ist schön, endlich gibt es mal wieder etwas wirklich Neues, über das man sprechen kann, wenn ich mir auch wünschen würde, dass diese Diskussionen etwas differenzierter geführt würden und man sich weniger fragt, was die erste Generation dieser Geräte kann, sondern den Blick eher in die Zukunft richtet. Regelmäßigen Lesern ist meine Meinung zum Thema sicher hinlänglich bekannt, alle anderen erhalten erneut meine Einladung zur Änderung des Blickwinkels.

Natürlich verschlinge ich jeden Info-Schnipsel zu Windows 10 on ARM. Was ich für lesenswert und relevant erachte, kommt in mein persönliches Informationsarchiv. Zwei Dinge, die am Wochenende die Runde machten, gehören allerdings nur bedingt dazu.

Da wäre zum Einen ein äußerst ausführlicher Benchmark, den Techspot durchgeführt hat, hier wurde das HP Envy x2 mit Snapdragon 835 gegen das Chuwi LapBook Air mit Intel Celeron N3450 verglichen. In den allermeisten synthetischen Benchmarks gewinnt der Intel- gegen den Qualcomm-Chip. Das verwundert mich nicht weiter, ich bin mir zudem nicht mal sicher, ob die verwendeten Benchmark-Tools überhaupt schon angepasst wurden, um die ARM-CPUs korrekt zu unterstützen. Sei’s drum, synthetische Benchmarks sind für mich generell unwichtig. Interessant für Leute, die gerne Zahlen vergleichen, Praxisrelevanz haben solche Tests eher selten.

Durchaus interessant wird es jedoch im Bereich der x86-Emulation. Der Autor schreibt, dass  seine „gefühlte Experience“ besser war als die nackten Testergebnisse, er schreibt aber auch, dass die Performance der emulierten Anwendungen generell so schlecht wäre, dass man sie wohl nur selten benutzen wird. Das gibt mir durchaus zu denken, dennoch bleibe ich dabei: Ich werde erst eine Wertung abgeben, wenn ich ausführliche eigene Erfahrungen habe.

Das nativ besser ist als emuliert, sollte nicht verwundern. Dass der Unterschied zwischen Edge (nativ) und Chrome (emuliert) so derart riesig ist, hätte ich allerdings dennoch nicht erwartet:

Benchmark: Windows 10 on ARM

Ob das Rendern eines komplexen Bildes mit Photoshop, welches einen aktuellen Core i7 schon 30 Sekunden beschäftigt, auf einem Celeron N3450 vier Minuten und auf einem Snapdragon 835 eine Viertelstunde dauert, halte ich dagegen schon wieder für weniger interessant, weil es auf der Hand liegt, dass die Geräte für derartige Zwecke generell ungeeignet sind.

In einem Punkt stimme ich mit dem Autor allerdings überein: Leistung ist ein wichtiges Kaufargument, daher werden die ARM-Geräte auf Dauer nur eine Chance haben, wenn sie entweder deutlich an Performance zulegen oder preislich sehr viel attraktiver werden. Die Leistung ist dabei allerdings viel entscheidender, daher wird es weniger darauf ankommen, ob die Emulation weiter optimiert wird, sondern eher darauf, ob die Entwickler in Zukunft ihre Apps verstärkt nativ für Windows on ARM kompilieren. Da, wo das der Fall ist, liegen die Plattformen schon jetzt gleichauf.

Neue Videoclips von Qualcomm

In ein paar neuen Werbe-Clips betont Qualcomm die Vorteile von Windows on ARM, die wir ja allerdings schon kennen: Lange Akkulaufzeit, schnelle Einsatzbereitschaft, wenig Wärmeentwicklung. Ich sehe darin deshalb auch weniger eine „Antwort“ auf die ersten Reviews, sondern einfach nur ganz reguläres Marketing. Darauf gebe ich übrigens ebenso wenig wie auf Benchmarks (via MSPU).

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Benchmarks sind wohl nur für Leute (Praxis-)relevant die wissen müssen, ob ihnen ein doppelt so teurer Prozessor 5 Frames mehr pro Sekunde ausspuckt.
    Zum Thema: Wie Martin schon sagte. Da hilft nur Abwarten und die zukünftige Entwicklung beobachten.
    Ich hoffe das die Geräte in Handscannern und Industrietabletts zum Einsatz kommen um endlich an das grauenhafte CE ein Anker dran machen zu können.
    Ein voll integrierbares Windows 10 auf ARM, welches die Sicherheitsupdates und Einstellungen durch die gewohnte Struktur zu bekommen... Ein Traum!
    Bin bei dir, Martin!
    Viel wichtiger wird es sein, zu beurteilen wie es sich mit den Standardaufgaben eines Office Nutzers umgeht.
    Word, Excel, PowerPoint, Mail, diverse Clients die mit der der betrieblichen CRM usw arbeiten.
    Das Ding soll doch bitte keinen 4k Videos, Games oder Photoshop starten können. Das ist doch fernab von jeglicher Nutzung für den Anwendungsbereich. Okay, Videos ggf. max. in 720 und das reicht doch bitte auf einem 10" Tablet.
    @Smartlatin => wieso sollte das "ding" keine 4k Videos können? Natürlich KANN das 4k Videos! Denn genau dafür ist es gemacht => maximal Mobil und maximal Multimedia...
    => das teil ist "noch" nicht für Media Creation ... also Photoshop oder Videoschnitt, ebenso geb ich dir bei Games und Co natürlich Recht...
    Also ich freu mich auf das Teil und bin mir sicher dass dies ein gelungenes Produkt ist... was leider viele verwechseln, dass dies (1. Gereration) kein echter ersatz vom PC / Notebook ist... das ist nur etwas was ich insbesondere z.B. für Dienstreisen genial ist (Mobiles Internet, hervorragende Akkulaufzeiten, relativ Günstig)
    "daher werden die ARM-Geräte auf Dauer nur eine Chance haben, wenn sie entweder deutlich an Performance zulegen oder preislich sehr viel attraktiver werden. Die Leistung ist dabei allerdings viel entscheidender, daher wird es weniger darauf ankommen, ob die Emulation weiter optimiert wird, sondern eher darauf, ob die Entwickler in Zukunft ihre Apps verstärkt nativ für Windows on ARM kompilieren."
    Im Massenmarkt scheint mir die preisliche Attraktivität wichtiger. Für Leistung gibt's Surface und andere Notebooks. Für den kleinen Check zwischendurch gibt's Smartphones (leider nicht von MS).
    Auf Entwickler hoffen? Den Satz hab ich schon oft gelesen. Bei WinRT, bei WP, bei W10M usw. Als Entwickler kann man besser umgekehrt aufhören auf Microsoft zu hoffen.
    Meiner bescheidenen Meinung nach wird das ein Rohrkrepierer.
    Da wurde wieder zu viel versprochen, und was kommt dann wieder für eine Nullnummer dabei raus.
    Wo genau soll jetzt das Teil herausragend sein?
    Gleich auf mit einem billigen Celeron ist ja wohl ein Witz.
    Ich sehe derzeit nur WoArm Phablets als verkaufsfähig an weil es da keine Konkurrenz gibt und ich deshalb dort das schlechte Preis Leistungs Kompatibilitätsverhältnis akzeptieren müsste.
    Und warum sollte ausgerechnet eine Gerätegröße interessant sein, die für den Einsatz von Desktopanwendungen eher ungeeignet erscheint?
    Ich sehe den Einsatzzweck eher bei Geräten, bei denen die Nutzbarkeit von Desktopanwendungen gerade noch akzeptable ist. Faktisch die Netbookgröße. Vom Komfort weit entfernt, jedoch gerade mal noch erträglich um es als "Unterwegsgerät" zu nutzen. In Verbindung mit, auf die geringe Gerätegröße angepassten Anwendungen (auf neudeutsch Apps) könnte das was werden.
    Naja, ich würde WinARM eher für Produkte wie ein "HomeHub/FamilyHub" sehen. Ein Display, das man sich in den Flur hängen könnte. Dafür könnte ich mich dann auch begeistern.
    "daher werden die ARM-Geräte auf Dauer nur eine Chance haben, wenn sie entweder deutlich an Performance zulegen oder preislich sehr viel attraktiver werden. Die Leistung ist dabei allerdings viel entscheidender, daher wird es weniger darauf ankommen, ob die Emulation weiter optimiert wird, sondern eher darauf, ob die Entwickler in Zukunft ihre Apps verstärkt nativ für Windows on ARM kompilieren."
    Im Massenmarkt scheint mir die preisliche Attraktivität wichtiger. Für Leistung gibt's Surface und andere Notebooks. Für den kleinen Check zwischendurch gibt's Smartphones (leider nicht von MS).
    Auf Entwickler hoffen? Den Satz hab ich schon oft gelesen. Bei WinRT, bei WP, bei W10M usw. Als Entwickler kann man besser umgekehrt aufhören auf Microsoft zu hoffen.

    Ich denke mit "Leistung" ist hier eher ein flüssiges Nutzererlebnis gemeint. Eben so wie es bei den Office-Apps schon der Fall ist. Dieses Erlebnis muss allerdings konsistenter werden. Die Emulation wird durch die neuen SD-Prozessoren Jahr für Jahr sowieso flüssiger, zumindest bei alten Anwendungen, die man schon seit Windows-Urzeiten verwendet und sich in ihrer Funktion nicht ändern.
    Ich hoffe das die Geräte in Handscannern und Industrietabletts zum Einsatz kommen um endlich an das grauenhafte CE ein Anker dran machen zu können.
    Ein voll integrierbares Windows 10 auf ARM, welches die Sicherheitsupdates und Einstellungen durch die gewohnte Struktur zu bekommen... Ein Traum!

    Daran denken nicht viele... .
    Industrielösungen wird es sicher auch geben - gehe ich mal von aus. Aber die machen den Kohl nicht fett und darüber würde man sicher auch keinen großen Bohei machen.
    WinArm ist schon für mehr gedacht - nur muss sich die passende Geräteklasse erst neu finden. Hier kann ich nur hoffen, das die Hersteller etwas kreativer werden um einfach auch mal zu testen wo es am besten passt und der Markt es annimmt.
    Ich hab von Anfang an nativen Win32 ARM Support gefordert ;).
    Der Browserbenchmark oben zeigt rund zwei Drittel Leistungsverlust durch Emulation an.
    Ich kann mir die Geräte eigentlich nur bei günstigen Tablets vorstellen, bei denen hauptsächlich native UWP Apps Verwendung finden und notfalls mal ein normales Win32 Programm. Das nervigste bei dem ganzen Thema ist aber, das es keine anderen Browser mit einer anderen Engine in dem Store gibt, bzw. eingestellt werden dürfen.
    Ich bin auch riesig interessiert an der weiteren Entwicklung. Aber wenn alles was emuliert werden muss nur, sagen wir, sau mäßig läuft nutzt mir das gar nix. Windows ARM ist eigentlich für mich ideal, lange Akkulaufzeit und immer Online. Min Surface 3 LTE nutze ich zb zu 99% im Tabletmodus. (Office, Netflix, MyTube, Spiele Apps). Aber da Windows 10 ja von Werk aus nicht mal mehr in der Lage ist mit Filme oder dem Media Player ne handelsübliche DVD abzuspielen sehe ich schwarz. VLC gib's zwar im Store, diese spielt aber auch keine DVDs. Von Microsoft gib's eine App die kostet 15€. Deshalb wird VLC eben als exe installiert. Da geht's. Und wenn auf ARM das Programm nur emuliert wird müsste ich wohl damit rechnen das der Film dann alle paar Sekunden stockt. Ne, so wird das wohl nix. Eigentlich wollte ich wirklich schon bei der ersten Generation zuschlagen. Aber das überlege ich mir nochmal gab genau
    judyclt
    Auf Entwickler hoffen? Den Satz hab ich schon oft gelesen. Bei WinRT, bei WP, bei W10M usw. Als Entwickler kann man besser umgekehrt aufhören auf Microsoft zu hoffen.

    Ich wünschte, ich könnte dir widersprechen, aber da ist was dran. Dass man nicht mal mehr die hauseigene Entwickler-Konferenz voll bekommt, zeigt, was die Stunde geschlagen hat (natürlich wird die BUILD rechtzeitig ausverkauft melden, sie wird mit eigenen Leuten aufgefüllt, das ist bereits in vollem Gang).
    Und warum sollte ausgerechnet eine Gerätegröße interessant sein, die für den Einsatz von Desktopanwendungen eher ungeeignet erscheint?
    .

    Mit Stift bei 6 Zoll wenn Desktopanwendungen genutzt werden.
    Im Phabletbereich wäre WoArm derzeit konkurrenzlos. Bei grösseren Bildschirmen trifft WoArm auf die hauseigene kompatible und derzeit deutlich preisgünstigere Konkurrenz.
    Wäre alles ok wenn da nicht ein großes Problem wäre: Chrome.
    Die meisten Leute, auch diejenigen die mit Browser + Office vollkommen zufrieden sind, nutzen Chrome und nicht Edge. Sie kämen gar nicht auf die Idee den in diesem Fall deutlich überlegenden Edge zu nehmen.
    Nur wie bekommt man Google da an Bord solange Win10ARM keine riesige Verbreitung hat? Rein technisch wäre das für Alphabet ja kein Problem siehe ChromeOS.
    Am Ende wird man wieder mehr oder weniger das Henne-Ei Problem haben wie bei Windows Phone und seinen Apps. Schade eigentlich.
    Ich find's nett was hier alles fabuliert wird. Sorry für meine fachlich inkompetente Meinung, aber gerade in der Industrie wären unter dem Stichwort "Industrie 4.0" solche Geräte interessant.
    Abgeschlossenes Umfeld, genau auf diese Geräte zugeschnittene Software um Teile oder Fertigungshilfsmittel anzufordern, Störungen zu melden, welche an die folgenden Arbeitsgänge und die Instandhaltung gemeldet werden.
    Hier stell ich mir das optimale Einsatzgebiet an jeder Arbeitsstation vor, wo bisher 30m einfach zum nächsten für den Zweck überdimensionierten Gruppenarbeitsplatz-PC zurückzulegen sind, der dann auch noch von drei Kollegen in der Warteschlange besetzt ist
    docsp
    Mit Stift bei 6 Zoll wenn Desktopanwendungen genutzt werden.

    Und das soll vernünftig funktionieren, wenn selbst Desktopanwendungen (nur via Stift) auf dem SP4 manchmal ein Krampf sind? Das erste was neine Frau für ihr "mobiles Büro" haben wollte war eine Maus und eine Tastatur. Und da kommst du mit nem 6er daher....
    Entweder zu klein, ein scroll dich doof oder die Skalierung zerschießt ganze Menüs
    Und das soll vernünftig funktionieren, wenn selbst Desktopanwendungen (nur via Stift) auf dem SP4 manchmal ein Krampf sind? Das erste was neine Frau für ihr "mobiles Büro" haben wollte war eine Maus und eine Tastatur. Und da kommst du mit nem 6er daher....
    Entweder zu klein, ein scroll dich doof oder die Skalierung zerschießt ganze Menüs

    6 Zoll ist ein Phablet Da nutzt man überwiegend keine Windows Desktopanwendungen sondern nur im Notfall und dann mit Stift oder schließt Maus und Bildschirman an.
    Das ist eine derzeit konkurrenzlose Eigenschaft weshalb hier WoArm keine hauseigene Konkurrenz fürchten muß.
    6 Zoll ist ein Phablet Da nutzt man überwiegend keine Windows Desktopanwendungen sondern nur im Notfall und dann mit Stift oder schließt Maus und Bildschirman an.

    Und das soll dann der Renner werden? Da kaufen doch die Leute eher ein Gerät, bei dem der Notfall eher selten oder gar nicht vorhanden ist.
    Wozu dann ein WinARM Phablet? Damit man stolz die APP-Mängel mit Desktopanwendungen schließen kann? Sorry die Logik erschließt sich mir nicht - denn gerade abseits von Desktopanwendungen ist Win10 extrem dürftig.
    In dieser Geräteklasse würde sich das System nahtlos in die Reihe der erfolglosen Mobileambitionen der letzten Jahre einfügen.
    Als 5" Gerät mit Telefon Funktion hätte ich mich darum gerissen. In dieser klasse wäre selbst schlechte Performance oder Nur jedes zweite Programm funktionierend eine Verbesserung und damit konkurrenzlos. Aber in Konkurrenz zu x86er Geräten ist die langfristige Vision viel interessanter. Nur leider ist das genauso eine Fantasie Wie zum Mars auswandern derzeit weshalb ich eben die aktuellen Geräte bewerten muss. Da sehe ich eben zu wenig einsatzbereiche.
    Als 5" Gerät mit Telefon Funktion hätte ich mich darum gerissen. In dieser klasse wäre selbst schlechte Performance oder Nur jedes zweite Programm funktionierend eine Verbesserung

    Zum gegenwärtigen Ist-Zustand von 10Mobile sicher. Aber irgendwie auch ein Offenbarungseid. Das "Ur-WinMobile" scheiterte letzen Endes ja wegen dessen Bedienkomforts - dennoch ist es Anwendungstechnisch für dessen Nachfolger unerreichbar geblieben.
    In der Geräteklasse räume ich WinArm die geringsten Chance ein.
    @Remmy, "VLC gib's zwar im Store, diese spielt aber auch keine DVDs"
    Doch VLC spielt DVDs ab
    .....abseits von Desktopanwendungen ist Win10 extrem dürftig.......Zum gegenwärtigen Ist-Zustand von 10Mobile sicher. Aber irgendwie auch ein Offenbarungseid. Das "Ur-WinMobile" scheiterte letzen Endes ja wegen dessen Bedienkomforts
    .

    Beides kann ich nicht bestätigen wenn man bereit ist auch WebApps zu nutzen und ein Windows 10 6 Zoll Phablet was im Notfall auch Desktopanwendungen kann hätte keine hauseigene Konkurrenz.
    Im Tablet und Net/Notebookbereich dagegen ist es beim derzeitigen Preis Leistungs Kompatibilitätsverhältnis NICHT konkurrenzfähig.
    Beides kann ich nicht bestätigen wenn man bereit ist auch WebApps zu nutzen

    Kann man damit sicher "glücklich" werden. :angel Da jedoch die wenigsten diese Bereitschaft aufbringen und das eher als faulen Kompromiss erachten, wird der Erfolg eher bescheiden sein. Daran wird sich auch erstmal wenig ändern. Möglicherweise könnten PWA´s den Durchbruch bringen, an deren Erfolg ich mittelfristig Zweifel habe.
    Im Tablet und Net/Notebookbereich dagegen ist es beim derzeitigen Preis Leistungs Kompatibilitätsverhältnis NICHT konkurrenzfähig.

    An die Konkurrenzfähigkeit glaube ich im Moment auch nicht.
    Sehe sie aber auch, in der von dir favorisierten Geräteklasse, nicht. Denn hier müssten sie sich gegen bestehende Dritte erstmal behaupten und mit besonderen Merkmalen glänzen. Denn hier ist es so, das man aufgrund reichhalten Angebots von Anwendungen, auf Web-APP Kompromisse weitgehend verzichten kann.
    Das Grundproblem beißt sich wieder in den eigenen Schwanz und daran wird sich auch nichts ändern, auch wenn man zur Not auf Desktopanwendungen zurückgreifen kann, sind diese in der Regeln nicht auf die Bedienungsweise und Bildschirmgröße angepasst.
    Ich sehe das in der Hauptsache am Preis hängen. Die Geräte können schlicht weniger (was okay ist, das ist halt der Sinn der Geräte), aber das spiegelt sich nicht nennenswert im Preis nieder.
    Dass die Akkulaufzeit traumhaft sein soll, ist ja schön. Aber in der Praxis nehm ich lieber ein Gerät, was bei gleichem Preis alles kann, viel schneller ist und nehme die schlechtere Akkulaufzeit hin. Oder ich erwarte halt, dass so etwas merkbar günstiger ist.
    Für mich wären die ARM Geräte momentan eher so die bis-350-Euro-Einstiegsklasse. Da liegen sie aber leider nicht.
    .., auch wenn man zur Not auf Desktopanwendungen zurückgreifen kann, sind diese in der Regeln nicht auf die Bedienungsweise und Bildschirmgröße angepasst.

    Zur Not aber mit Stift durchführbar und es gibt viele Desktopanwendungen die NUR auf Windows laufen.
    .....
    Für mich wären die ARM Geräte momentan eher so die bis-350-Euro-Einstiegsklasse. Da liegen sie aber leider nicht.

    Voll kompatible Netbooks gibt es schon für unter 200€.
    docsp
    Zur Not aber mit Stift durchführbar

    Das geht doch vollständig an der Realität vorbei. Systeme /Geräte sind gedacht, einem das Tägliche zu erleichtern. Sich zu verbiegen um sie für sich nutzbar zu machen, ist praxisfern.
    Mir fällt auf Anhieb nur eine, für die Geräteklasse geeignete, Anwendung aus dem hause Microsoft ein, die vom Funktionsumfang an eine Desktopanwendung heranreicht. Verbiegen wäre quasi ein ständiger Begleiter.
    und es gibt viele Desktopanwendungen die NUR auf Windows laufen.

    Klar, und deren Notwendigkeit auf 6Zöller begründet sich wie?
    Klar, und deren Notwendigkeit auf 6Zöller begründet sich wie?

    Unterwegs die Sicherheitseinstellmöglichkeiten von Windows 10 und wichtige Desktopprogramme notfalls zur Verfügung auf einem Smartphone = Phablet zur Verfügung zu haben.
    Dieser Einsatzbereich sollte für Dich vorstellbar sein auch wenn Du ihn nicht brauchst und jetzt Trollende.
    Unterwegs die Sicherheitseinstellmöglichkeiten von Windows 10 und wichtige Desktopprogramme

    Ah ja OK. Sicherheitseinstellungen verändert man ja regelmäßig - hätte ich nicht gedacht und die wichtigen Desktopprogramme für den Notfall - habe verstanden....
    Ja ne, hast absolut recht. Einen vernünftigen Mailclient bekommt man ja nur via Desktopversion und für PDF´s braucht`s auch was gescheiteres....nur....dann bestünde ja das Tägliche nur aus Notfällen.......:angel...
    Ich stelle ja nicht in frage, ob es Anwendungsfälle dafür gibt. Nur ist es so, das ich z.B. auf einem Android 7er die meisten Anwendungen des täglichen in deutlich besserer Ausführung, als entsprechende Anwendungen zu Win10, zur Verfügung habe. Zuzüglich derer, die es für Win gar nicht gibt. Zusätzlich kann ich auf umfangreiche Desktopanwendungen zugreifen - für die wirklichen sehr sehr seltenen Notfälle.
    Daher stellt sich mir die Frage, wie das überhaupt Erfolgreich werden kann - da bei jetzigen Umfang an "gerechten" Anwendungen kein wirklicher Bedarf vorhanden ist? Das Bedürfnis existiert doch lediglich bei den verbliebenden Windows Mobile Fans und diese würden damit nicht mehr werden.
    Auch würde es nicht leicht fallen verloren Kunden, die massiv enttäuscht wurden, zurück zu gewinnen.
    Tatsache ist nun mal, für ein Phaplet fehlen unter Win einfach vernünftige und ein umfangreiche Zahl an Anwendungen. Das mit einer Emulation zu kompensieren, wäre nur ein Offenbarungseid und würde ein WinArm auch nicht gerecht werden.
    Ich habe einen recht umfangreichen Gerätepark und frage mich die ganze Zeit wie mir x86 auf 6` hilfreich sein kann, wenn selbst auf 10` sich die Freude stark in grenzen hält. Die Freude über Office auf RT bestand überwiegend darin das es geht - das täglich hat damit bei weitem keinen Spass gemacht und selbst beim SP4 machen alle Desktopanwendungen nicht wirklich spaß.
    und jetzt Trollende

    Schön das du jetzt aufhörst zu trollen.
    Hier mal ein durchaus interessanter YT-Beitrag zum Thema https://youtu.be/CSby0nJCuLk
    Besonders die derzeit zu hohen Preisvorstellungen stehen realistischen Absatzmärkten entgegen.
    Auch ich denke, daß ein Mäusekino-Gerät (6 - 7 Zoll) in dieser Geräteklasse nur derjenige braucht der unbedingt ein Microsoft Logo sehen will.
    Das Envy x2 mit Snapdragon SoC kostet ab 1.000 Euro, ein vergleichbarer Laptop mit Celeron N3450 300. Auf der Haben-Seite hat das Envy einen SIM-Slot und es ist ein Tablet mit Anstecktastatur. Aber es hat nur einen Typ-C USB-Anschluss, der gleichzeitig zum Laden dient.
    Irgendwie finde ich das Preis-Leistungsverhältnis völlig absurd. Weder mussten neue Technologien abseits von Software (Win 10 + Firmware) entwickelt werden, noch ist das ein neuartiger Markt.
    Das wird in meinen Augen ein Bauchplatscher. Klar ist das irgendwie cool, ein vollwertiges Windows auf einem ARM-basierten SoC. Nur: Die Office-Zielgruppe wird sich den Kauf bei 1.000 Euro und aufwärts wohl dreimal überlegen, Gamer können damit sowieso nichts anfangen und aufwendiges, ressourcenhungriges Arbeiten wird damit wohl nicht möglich sein. Und zum Couchen gibt es andere und wesentlich bessere Alternativen in Form eines Android/iOS Tablets bzw. Smartphones.
    Tja, schade. Ich würde mir - neben AMD, die in Anbetracht ihrer Firmengröße und Mitarbeiterzahl Produkte fast auf Augenhöhe liefern - gerne mehr Konkurrenz für Intel wünschen, aber ich vermute, dass dieser Vorstoß nichts wird.
    Die Dinger sind für das wenige, was sie können schlichtweg zu teuer.
    Also wird die Nutzerzahl im niedrigen Promillebereich angesiedelt sein. Was dazu führt, dass es analog zu Windows 10 Mobile, in der Versenkung verschwindet.
    Und wie so oft, wird die Konkurrenz diese Idee aufgreifen, überarbeiten und erfolgreich vermarkten.
    Mit ChromeOS und dem iPad hat die Konkurrenz diese Idee nicht nur aufgegriffen, sie stammt von da. Der große Unterschied ist, dass diese "limitierten" Plattformen in Richtung Desktop wachsen und dabei aufgewertet werden, während man bei Windows immer das Gefühl hat, es würde "abgespeckt", was es so schwierig macht, das Konzept zu verkaufen.
    Es kommt doch auch immer auf die Zielgruppe an und die ist hier Die Gruppe der Leute die ein Tablet dabei haben möchten mit wenig Gewicht. Viel Laufzeit und vielen Möglichkeiten. Photoshop Bearbeitung ist glaube ich nicht deren Hauptarbeit. Das sind Leute die in der Regel E-Mail, Texte und Vorträge etc. machen. Mein kleines Tablett mit Atom gibt leider schon nach wenigen Stunden den Geist auf. Genau das ist das Problem deswegen ist es etwas unpraktisch kaum hast du so eine Weile genutzt schon musst du es wieder An den Strom hängen. Okay lange Laufzeit bekommt man sicherlich auch mit einem dickeren Tablet und einem größeren Akku hin. super da fällt mir dann aber der Arm ab. Das sind doch Sachen, die stehen sich die stehen sich gegenüber. Lange Laufzeit, Geringes Gewicht, Super Leistung. Das funktioniert so nicht in keiner Kombination irgendwo müssen Abstriche gemacht werden. Und hier liegt der Fokus auf lange Laufzeit und geringes Gewicht, sowie universellen einsetzbarkeit, das ganze geht natürlich dann auf die Geschwindigkeit. Aber Workstations Leistung ist auch nicht die Zielgruppe. Das ist wie bei den Autos warum gibt es 1.000 verschiedene die machen alle das gleiche. Aber der eine macht es so der andere macht es etwas anders deswegen hat jeder seine Daseinsberechtigung. Hier ist es nicht anderst.
    Ich will bei der Gelegenheit nochmal auf meinen Blickwinkel-Beitrag verweisen und das noch um eine Sache ergänzen: Stellen wir uns wieder vor, Google oder Apple hätten eine x86-Emulation eingebaut, da würde doch allen das Höschen feucht und niemand würde wegen der Performance meckern, man würde sich stattdessen den Hintern wegfreuen, dass es überhaupt möglich ist. Und genau so muss man das hier sehen, denn wir sprechen von Windows auf einer Smartphone-Plattform. Nur der Formfaktor passt halt nicht. Noch nicht.
    Ich habe zwar mit dem Blickwinkel so meine Schwierigkeiten, aber ich glaube jetzt verstehe ich was du meinst Martin. Von der Seite aus betrachtet, ist was dran.
    Bisher kann ich nicht erkennen, daß W10ARM irgendwie sinnvoller wäre als Win10m.... Umgekehrt wäre ein Schuh draus geworden... W10m mit Continuum auf Netbooks, Phablets und Tablets bringen und von denen x86 Apps aus dem Store emuliert laufen lassen.
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