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Windows 10: Problematische Updates entfernen sich selbst

Windows 10: Problematische Updates entfernen sich selbst

Wenn man in die Foren schaut, dann könnte man ein anderes Bild bekommen, aber statistisch betrachtet sind Windows Updates eine runde Sache, bei denen so gut wie nie etwas schief geht. Es sei denn, sie gehen schief. Wenn man selbst von einem Problem betroffen ist, dann ist es einem natürlich auch völlig egal, ob man Einer von zehn oder Einer von zehn Millionen ist. Wenn das System nach einem Update nicht mehr startet, ist das eine persönliche Katastrophe.

Für den Fall, dass Windows nach der Installation eines Updates überhaupt nicht mehr auf die Beine kommt, hat Microsoft einen Notausgang geschaffen: Das Update deinstalliert sich selbst und wird außerdem für die kommenden 30 Tage blockiert. Nach dem dann hoffentlich erfolgreichen Neustart wird dem Nutzer ein Hinweis eingeblendet und er wird auf das deinstallierte Update hingewiesen.

Wenn der Nutzer der Meinung ist, das Update zu benötigen, kann er es trotzdem manuell installieren. Treten danach erneut Startprobleme auf, wird es wieder automatisch entfernt.

Der Eintrag in der Support-Datenbank von Microsoft, der dieses Verhalten beschreibt, wurde am 11. März 2019 zuletzt geändert. Ich kann nicht mit Gewissheit sagen, ob der Eintrag wirklich neu ist, mir war er jedenfalls bislang nicht bekannt. Was ich jedoch mit Gewissheit sagen kann ist, dass ich diesen Hinweis niemals sehen möchte.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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