Windows 10 und Kinder-Konten: Ein Überblick über die Möglichkeiten

Windows 10 und Kinder-Konten: Ein Überblick über die Möglichkeiten

Die Kids von heute wachsen ganz selbstverständlich mit High Tech auf. Wie gut oder schlecht das ist, darüber streiten Eltern und Experten nach wie vor, das soll aber auch nicht Sinn dieses Beitrags sein. Es geht vielmehr darum aufzuzeigen, welche Möglichkeiten Eltern haben, mit einem Microsoft-Konto und einem Windows 10-PC oder einer Xbox One den Medienkonsum ihrer Kinder zu regeln.

Eine wichtige Sache vorweg: Ich finde es immer wieder unproduktiv, wenn derartige technische Lösungen „zu Tode diskutiert“ werden. Natürlich sind festgelegte Nutzungszeiten, Sexfilter und dergleichen keine Erziehungs-Werkzeuge. Ich will gewiss keine Eltern kennen lernen, die glauben, mit entsprechenden technischen Regeln alles erledigt zu haben, oder die wie Spitzel in den Aktivitäten-Protokollen ihrer Kids schnüffeln. Medienkompetenz wird durch Gespräche vermittelt, nicht durch technische Regeln.

Voraussetzungen

Fangen wir an: Zunächst benötigen Mutter/Vater und Kind ein Microsoft-Konto, diese können dann vom Familienoberhaupt zu einer Familie zusammengeführt werden, das passiert auf dieser Seite. Hier lassen sich nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene der Familie hinzufügen, um zum Beispiel auf einfache Weise einen Kalender zu teilen. Außerdem kann ein bestehendes Offices 365 Home-Abonnement auf dieser Seite mit Familien-Mitgliedern geteilt werden.

Damit die festgelegten Regeln auch greifen, muss sich das Kind an seinem Windows 10 PC, Notebook oder Tablet mit seinem Microsoft-Konto anmelden. Das gilt auch für Mama und Papa, wenn sie zum Beispiel Benachrichtigungen in Echtzeit empfangen wollen, wie z.B. die Bitte des Kindes um Freigabe einer Webseite, die vom Jugendschutz-Filter irrtümlich blockiert wurde.

Um unter Windows 10 ein Kinder-Konto hinzuzufügen, öffnet man die PC-Einstellungen, klickt dort auf Konten und anschließend auf „Familie und weitere Kontakte“. Über „Familienmitglied hinzufügen kann nun das Kinderkonto hinzugefügt werden. Sofern das Konto noch nicht existiert, kann man es an dieser Stelle auch neu anlegen. Es empfiehlt sich aber, die Anlage des Kontos und die Zuordnung zur Familie vorab zu erledigen.

Unter Windows 10 können Konten für Kinder angelegt werden

Was geht?

Eltern stehen folgende Optionen zur Verfügung, die jeweils unabhängig voneinander aktiviert und genutzt werden können.

  • Festlegung von PC-Nutzungszeiten (tägliches Limit, festgelegte Uhrzeiten)
  • White- und Blacklists für Webseiten, die (nicht) aufgerufen werden können
  • White- und Blacklists für Apps, die (nicht) genutzt werden dürfen
  • Festlegen einer Altersgrenze für Apps, Spiele und Medien
  • Webfilter (Gewalt, Pornographie etc.)
  • Zuteilung von Guthaben für Einkäufe im Store
  • Einsehen von Aktivitätsprotokollen (genutzte Apps, besuchte Webseiten, Suchanfragen)

Auf diese Features gehen wir nun nachfolgend im Detail ein.

Computerzeit

Es kann festgelegt werden – und zwar auf Wunsch separat für jeden PC, den das Kind benutzt – zu welchen Zeiten der PC genutzt werden darf. Außerdem lässt sich definieren, innerhalb welcher Zeitfenster die PC-Nutzung erlaubt ist. Im folgenden Beispiel darf das Kind zwischen 9 und 21 Uhr an den Rechner, und das maximal 2 Stunden an Wochentagen und 3 Stunden am Wochenende (das sind willkürliche Beispieldaten und keine Empfehlung). Die gleichen Einstellungen gibt es auch für die Xbox One.
Wann und wie lange das Kind an den PC darf, legen die Nutzungszeiten fest
Sobald die Limits überschritten sind, erscheint an dem PC eine entsprechende Anzeige. Es besteht dann die Möglichkeit, eine Verlängerung zu „beantragen“. Sofern Papa oder Mama gerade online sind, können sie dem zustimmen oder es ablehnen.

Webseiten sperren und freigeben

Im Abschnitt „Inhaltsbeschränkungen“ lässt sich die Option „Unangemessene Websites blockieren“ einschalten. Seiten mit pornografischen, gewaltverherrlichenden oder anderen jugendgefährdenden Inhalten werden dann blockiert. Dies geschieht mit einem automatisch arbeitenden Filter, es ist also grundsätzlich möglich, dass eine Seite durch diesen Filter rutscht oder eine eigentlich harmlose Webseite irrtümlich gesperrt wird. Darum lassen sich Webseiten zusätzlich manuell sperren oder freigeben, diese Einstellungen überschreiben die automatischen Filterregeln.
Wird eine Seite irrtümlich geblockt, kann das Kind die Freigabe anfordern – die Eltern erhalten eine entsprechende Benachrichtigung, und sofern sie dieser zustimmen, wird die Seite in der Whitelist gespeichert.
Der Webfilter verhindert den Zugriff auf nicht jugendfreie Seiten

Apps, Spiele und Medien sperren und freigeben

Gilt für Windows und Xbox One.
Für Apps, Spiele, Filme, Bücher und Musik kann eine Altersfreigabe eingerichtet werden, die zwischen 3 und 20 Jahren liegen kann (in den USA ist man ja erst mit 21 volljährig). Hier greifen ebenfalls wieder bestimmte Automatismen sowie die offiziellen Altersgrenzen bei Spielen oder bei Apps aus dem Microsoft Store. Alles, was oberhalb dieser Grenze liegt, wird zunächst blockiert. Genau wie bei den Webseiten kann auch hier eine Anfrage zur Freigabe verschickt werden.
Die Liste der „Immer zugelassenen“ und „Immer blockierten“ Apps lässt sich online nicht bearbeiten, diese Einstellungen werden direkt auf dem betroffenen PC vorgenommen.Welche Apps, Spiele und Medien sind erlaubt, welche nicht?

Guthaben zum selbständigen Einkaufen

Im Bereich „Ausgaben“ können Beträge zwischen 10 und 75 Euro auf das Kinderkonto eingezahlt werden. Über dieses Guthaben kann das Kind anschließend eigenständig verfügen, um beispielsweise Spiele und Apps im Store zu kaufen – selbstverständlich im Rahmen der weiter oben erwähnten Beschränkungen wie z.B. Altersfreigaben.

Aktivitätsberichte

Nach welchen Begriffen hat das Kind im Internet gesucht? Welche Webseiten hat es aufgerufen, welche Apps und Spiele wurden genutzt, und wie viel Zeit hat das Kind insgesamt am PC verbracht? Darüber informieren die Aktivitätsberichte, sofern sie aktiviert wurden. Auf Wunsch kann man sich einmal pro Woche einen Bericht per E-Mail zusenden lassen.

Auch wenn ich es eingangs deutlich gesagt habe und mich ansonsten auf die technische Beschreibung beschränke, bei dieser Option kann ich mir eine persönliche Anmerkung nicht verkneifen: Ich bin der Meinung, dass man zu einer solchen „Überwachung“ nur dann schreiten sollte, wenn das Vertrauensverhältnis nachhaltig gestört ist.

Insgesamt betrachtet kann ich nur wiederholen, was ich weiter oben geschrieben habe: Die Jugendschutz-Optionen sind eine Hilfestellung für Eltern, aber kein Erziehungsmittel. Sie helfen dabei, den Kompromiss zwischen Freiraum für das Kind und Kontrolle durch die Eltern zu finden. Es ist meiner Meinung nach viel zu wenig bekannt, dass es diese Optionen überhaupt gibt – vielleicht kann dieser Beitrag helfen, das zu ändern.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als elf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Ich nutze diese Möglichkeiten schon seit über einem Jahr und ich möchte diese nicht mehr missen. Kleines Geld gibt\\\'s für gute Noten ala Guthaben und dafür können sie sich Apps, Software oder Musik kaufen. Interessant ist auch zu sehen, welche Seiten meine Kinder besuchen oder besuchen wollen. Wir reden darüber regelmäßig. Die genaue Zeiteinschränkung finde ich super genial, gerade wenn die Teens mal ein paar Stunden alleine zu Hause sind. Man kann sogar von unterwegs noch zusätzliche Zeit genehmigen. Das gleiche funktioniert auch mit der Xbox. 2x Daumen hoch!
    Immer blockiert: google.de
    Wunderbar. :D
    Vielen Dank für den informativen Artikel, sehr interessant was alles bereits möglich ist.
    Ja, wer Kinder hat, weiß dies zu schätzen. Und Martin hat vollkommen recht, zu aller erst sollte man mit den Kindern darüber reden und es auch erklären, damit sie es verstehen und akzeptieren. Letzteres natürlich schwerer, je Älter ?
    Leider wurde hier nicht auf einen, meiner Meinung nach wichtigen, Umstand hingewiesen.
    In den Einstellungen kann sich das Kind vom MS-Konto abmelden und so die ganzen Beschränkungen umgehen. Soweit ich weiß funktionieren die Beschränkungen auch nur im Edge.
    Das war unter Win 8.1 noch besser. Da gab es lokale Konten, die ich beschränken konnte.
    Nutze die Möglichkeit ebenfalls.
    Habe meinen Kindern das System und den Grund der Nutzungsbeschränkungen erklärt. Dies ist auch deshalb angeraten, weil die Kinder per Email informiert werden, dass ihre Nutzung überwacht wird. Dies als Info für diejenigen, die hier eine anonyme Überwachung vermuten.
    Sehr interessanter Artikel, vielen Dank für die Mühe. Ich denke, den Drahtseilakt hat Martin mit Bravour gemeistert ;)!
    Wenn man weitere Erwachsene hinzufügt, handelt es sich jedoch lediglich um getrennte accounts? Also so, als würde man einfach einen weiteren Nutzer auf dem Rechner hinzufügen?
    Hat bei uns prima funktioniert, bis sich unser Kind vom Geburtstagsgeld ein Samsung gekauft hat und das L640 nicht mehr nutzt ... ;-(
    Sehr gute und nützliche Funktion!
    Auch gut ist in den Kontoeinstellungen die Option "zugewiesene Apps", unter Win 8 noch bekannt als Kioskmodus.
    Damit kann ein vorher festgelegter Benutzer bei der Anmeldung nur auf eine Bestimmte App, im Vollbildmodus, zugreifen.
    Alle anderen Funktionen bleiben dabei verborgen.
    Die hier beschriebenen Möglichkeiten nutze ich schon.
    Doch leider steigt eins meiner Kinder gerade auf eine PS4 um und mittlerweile haben sie alle Samsung (Android) Handys.
    Gibt es hierfür auch entsprechende Einstellungen?
    Es geht schließlich nicht um eine lückenlose Überwachung, trotzdem ist man aber immer für das Handeln der eigenen Kinder verantwortlich.
    Ich nutze das auch, wobei es nur die Computerzeit-Funktion ist, die genutzt wird. Was man erwähnen sollte:
    Die Computerzeit gilt für jedes Gerät im Haus separat. Eine Stunde heißt, eine Stunde pro Gerät. - Also vorsicht, wenn zu viel Tecnik im Haus rumfliegt.
    Beim Store sehe ich nicht ein, Apps für die Kids erneut zu kaufen, selbst wenn es ein gemeinsam genutzter Computer ist.
    Daher nutzen wir für den Store einen gemeinsamen Account. So sind alle Käufe auf dem Computer für alle nutzbar. Dazu kann man im Store selbst den Account wechseln. - Kaufen geht dann allerdings nur mit meinem Passwort. Da müssen sie halt fragen.
    Und zuletzt:
    Computerzeit ist für den "Spaß" da. Hausaufgaben, Lernspiele etc... Da finden wir, die sollten immer gehen. Es gibt einen eigenen Account ohne Spiele, aber mit Office, der frei zugänglich ist. Und auf dem insbesondere Youtube nicht geht. Wenn langeweile damit bekämpft wird den kram in Word abzutippen und nebenbei Textverarbeitung gelernt wird... Dann mag ich das nicht beschränken.
    Ich nutze diese Funktionen auch schon geraume Zeit für das Convertible und das Lumia meiner Tochter. Funktioniert absolut zuverlässig und das ist auch mit ein Grund weshalb es eben kein Samsung gibt sondern ein Lumia. Eine Frage, kann mir jemand kurz erklären wie das mit dem Familien Kalender geht? Oder hat eine Quelle wo das gut beschrieben wird? Danke.
    Hmmm, die Einrichtung funzt und das doing danach auch. Allerdings habe ich versucht den Rechner, bzw. meinen Sohn mal aus dem Family Gedöns rauszubekommen. Die Einstellungen des Lumia flogen erst einen Tag später raus und der Rechner sperrte meinen Sohn als hätte ich ihn nie freigegeben... . Im übrigen, ja die Stifte bekommen eine Mail, aber das wurde durch ein Gespräch erklärt und dann auch so hingenommen.
    Wenn man weitere Erwachsene hinzufügt, handelt es sich jedoch lediglich um getrennte accounts? Also so, als würde man einfach einen weiteren Nutzer auf dem Rechner hinzufügen?

    Auch Kinder sind "getrennte" Accounts, deren Einstellungen aber von Erwachsenen überwacht werden kann. Jeder Erwachsene der Familie kann alle Kinder administrieren. Das feine ist, dass ich für jedes Gerät (PC/Tablet) im Vorhinein festlegen kann, wer sich von den Familienmitgliedern anmelden kann. Bei der ersten Anmeldung wird dann der Account am Gerät eingerichtet.
    Auch ich nutze Family Safety zur Sicherheit und zum Schutz meiner Kinder seit Windows 8 und bin sehr zufrieden.
    Nur leider ist das Ganze nur für Windows geeignet und funktioniert so lange auch super. Sowohl für PC, Xbox und Smartphone. Es wird schon schwieriger, wenn ein Gerät nur Windows 8.1 nutzt, dann ist die Funktionsweise schon eingeschränkter. Doch wenn ein Gerät mit einem anderen OS ins Haus kommt, war es das. Leider kreisen diese Systeme nur um sich selbst und sind nicht übergreifend nutzbar. Da sollte sich Microsoft mal was einfallen lassen, wo sie doch die Nutzer quasi auffordern, auf Android oder iOS zu wechseln.
    Vielen Dank für den Artikel. Nutze die Funktionen fast vollständig seit 2 Jahren für unsere Kinder. Mir ist unklar warum MS dafür keine Werbung macht.
    Meine Tochter nutzt noch ein Lumia L640. Einiges funktioniert auch damit.
    Wenn wir irgendwann zwangweise von Windows Mobile weg müssen (Teenies Apps ....), dann ist die ganze Integration futsch.
    Weiß jemand, ob sich Android Phones dort teilweise mit einbinden lassen
    (ausgerufene Seiten ...)? Vielleicht i.V.m. MS Launcher?
    Weiß jemand, ob es im Android Umfeld auch eine Altersbeschränkung gibt (Play Store...)?
    Danke vorab für die Anworten!
    Auch von mir Danke für den Artikel. Ich habe einfach mal einen Kinderaccount für meine Tochter (2) eingerichtet, sie brauchte eh einen eigenen, hat mit durch wildes Knöpfedrücken einfach zu viel an meinem PC verstellt / gelöscht. Wobei sie mir auch den ein oder anderen Tastatur Shortcut erst beigebracht hat.
    Beschäftigen muss ich mich jedoch nochmal mit dem Aktivitätsbericht. Schön finde ich ihn zur Zeit nur, weil ich damit schwarz auf weiß habe, was sie durch blindes auf-die-Tastatur-lehnen alles auslöst. Dummerweise bekommt mein Vater zur Zeit immer den Aktivitätsbericht seiner Enkelin, obwohl das nun nicht das Ziel war. Auf die Schnelle habe ich es aber auch nicht geschafft die Zieladresse umzustellen. Vielleicht stelle ich den Bericht auch einfach ganz ab, mal sehen.
    Leider funktioniert die 2 Faktor Authentifizierung nicht überall wenn man ein kinderkonto hat. Bspw. Wenn das Kind eine Freigabe bei xbox benötigt geht das nicht immer.
    Ich finde die Zeiteneinrichtung sinnvoll. Das wird bei uns schon immer gemacht, mit einem der letzten Updates ist das ja auch für die XBOX One möglich. Das ist das Problem von berufstätigen Eltern: Die beiden Kids kommen nach Hause und setzen sich wie selbstverständlich vor die Xbox oder den PC. Dabei vergessen sie ohne Regulierung die Zeit. So kommt es später zu den nervigen Diskussionen über Sinn und Unsinn von Hausaufgaben und Schule.
    Guter Bericht! Danke.
    Ich verachte die Zensur - ich verbiete keinem sich frei zu entfalten!
    Aufgrund von solch einer Restriktion findet sich das abartigste Determinativkompositum im Duden wieder - die Hentaizensur!
    Unter solch einer Methodik verstehe ich die Freiheitsberaubung und die Zäsur in der Bildungsfreiheit: Ohne die Theorie und ohne die Praxis keine vollständige Bildung!
    Wenn diejenigen Zensuren so weitergehen - siehe dem dümmlichen japanischen Minister - dann führt die Menschheit bald wahrlich so irrationalen Geschlechtsverkehr wie in der Zukunft von Demolition Man.
    KnSN scheint demnach noch keine Kinder zu haben, sonst wüsste er, wie Super diese Funktion ist ohne gleich an restriktion auf ganzer Linie zu denken
    Und Ja, ich würde mir sowas für Android wünschen, zumindest die altersbeschränkung für den store
    Ähm ... Es existiert eine Familiensicherung mit einer Altersbeschränkung auf spezifische Inhalte des Google Play Store! Gucke mal in die Einstellungen unter dem Benutzerkonto des Google Play Store!
    @KnSN: Manchmal, wenn man versucht, superschlau daher zu reden, wirkt es am Ende einfach nur lächerlich und peinlich. Nur mal so als Anregung (und ja, ich selber kenne mich damit auch gut aus :p)
    Ich verachte die Zensur - ich verbiete keinem sich frei zu entfalten!
    Aufgrund von solch einer Restriktion findet sich das abartigste Determinativkompositum im Duden wieder - die Hentaizensur!
    Unter solch einer Methodik verstehe ich die Freiheitsberaubung und die Zäsur in der Bildungsfreiheit: Ohne die Theorie und ohne die Praxis keine vollständige Bildung!
    Wenn diejenigen Zensuren so weitergehen - siehe dem dümmlichen japanischen Minister - dann führt die Menschheit bald wahrlich so irrationalen Geschlechtsverkehr wie in der Zukunft von Demolition Man.

    @KnSN:
    SCHWACHSINN!!!
    Seit wann gehört zu guter und gesunder Bildung, das Kinder sich Pornos und gewaltverherrlichende Videos anschauen?
    Auch die "freie Entfaltung" ist unsinnig.
    Ich kenne Kinder, die sich so "frei entfalten" durften. Und ich kann nur sagen, es hat ihnen nicht gut getan.
    Ungebremster und ungefilterter Konsum nicht kindgerechter Inhalte führt mehrheitlich eher zu Abhängigkeiten als zu echter Medienkompetenz.
    Von anderen Schwierigkeiten mal abgesehen.
    Aber, lieber KnSN, wir haben da ja schon mal drüber diskutiert. Erfolglos, wie mir scheint.
    Ich sehe es nicht als Zensur, sondern als Schutz. ENDE
    @Martin: Danke für diesen Beitrag.
    Der Austausch hier ist glaube ich wichtig, damit wir Eltern einen ausgewogenen Umgang mit diesem Thema finden. Nicht blauäugig, aber auch nicht übermäßig ängstlich.
    Ich finde das jetzt schon sehr gut, bis ich dann mal Kinder habe tut sich aber bestimmt noch einiges :-D
    Das hat Microsoft richtig gut gelöst. War schon zu Windows 8. Bei Android ist das eine Zumutung. Dies beginnt schon beim Google Konto. Für einen elfjährigen nicht anlegbar, da zu jung. Daher ist der Sohn bei Google älter. Ein Witz. Klasse war bei Windows Phone die Einschränkung für die Apps im Store. Gibt es bei Android alles nicht. Bei den Nutzungszeiten ist die Beschränkung der Uhrzeiten gut, aber die Begrenzung der Onlinezeit eigentlich nicht praktisch nutzbar..
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