Windows 10 Update-Probleme: Von Transparenzen und Reizschwellen

Windows 10 Update-Probleme: Von Transparenzen und Reizschwellen

Wenn man sich in den letzten Tagen auf Seiten umschaut, die sich mit Windows beschäftigen, dann wird man von Berichten über Probleme mit den letzten Updates für Windows 10 förmlich erschlagen: Hohe CPU-Last, Startmenü und Suche kaputt, Audio-Probleme, kein Netzwerk mehr – man könnte glatt den Eindruck gewinnen, man schaue auf ein brennendes Gebäude, das jeden Moment einzustürzen droht.

Ich tue mich ehrlich gesagt sehr schwer damit, diese Themen aufzugreifen. Einerseits ist es natürlich mein Anspruch, dass Leute mit Windows-Problemen hier Hilfe oder zumindest die Information finden, mit dem Problem nicht alleine zu sein. Andererseits mag ich nicht aus jeder Mücke einen Elefanten machen, obwohl es leicht verdientes Geld wäre. Solche Artikel klicken zuverlässig, und über Microsoft und Windows zu schimpfen, funktioniert sowieso immer.

Wenn solche Meldungen aufkommen, versuche ich abzuschätzen, ob sie relevant sind. Das ist schwer und bisweilen unmöglich. Wenn nur fünf Leute in einem Forum über ein Problem berichtet haben, heißt das ja nicht, dass es nicht sehr viel mehr Betroffene gibt.

Ich mag völlig falsch liegen, aber grundsätzlich habe ich den Eindruck, dass solche Berichte zunehmen, seit Microsoft die versprochene Transparenz in die Praxis umsetzt.

Die Qualität von Windows 10 war 2018 auf dem Tiefpunkt. Beide Feature-Updates hätten in diesem Zustand niemals veröffentlicht werden dürfen und fielen Microsoft, vor allen Dingen aber den Nutzern, voll auf die Füße. Als Konsequenz daraus versprach man, künftig transparenter zu sein. Das Windows 10 Release Health Dashboard wurde ins Leben gerufen, auch in den KB-Artikeln zu den einzelnen Updates werden bekannte Probleme nun häufiger dokumentiert.

Hier fängt das Dilemma schon an: Wer kann beantworten, ob es tatsächlich mehr Probleme gibt, oder ob all die Kleinigkeiten, die vorher niemand mitbekommen hat, jetzt einfach nur besser sichtbar sind? Ich kann das nicht. Der einzige Indikator, den ich habe, ist ein Blick in unser eigenes Forum. Der durch die zahlreichen Schlagzeilen entstehende Eindruck, es gäbe sehr viel mehr Probleme mit Updates als früher, bestätigt sich dort nicht.

Es ist selbstverständlich ebenso falsch, ein Problem als belanglos abzutun, weil es nur wenig Betroffene gibt. Wenn ICH ein Problem habe, dann interessiert es mich nicht, ob ich einer von Zehn oder einer von einer Million bin. Jedes Problem, welches an einem PC nach einem Windows Update auftritt, ist ein Problem zu viel, da sind wir uns alle einig. Ich kann mich allerdings des Eindrucks nicht erwehren, als würde man regelrecht darauf lauern, jeden Bericht mit einer ordentlichen Portion Drama zu würzen und den Leuten als neue Windows 10 Katastrophe zu verkaufen. Das hat zumindest den Vorteil, dass mein oben formulierter Anspruch umgesetzt wird: Es erfährt jeder davon.

Dennoch bin ich der Meinung: Dass Microsoft mehr Infos bereitstellt, erfordert einen feinfühligeren Umgang mit eben diesen Infos. Es geht mir allerdings nicht darum, mit dem Finger auf Kollegen zu zeigen, ich wollte mit diesem Beitrag vielmehr meine eigene Ratlosigkeit formulieren, wie man die Berichterstattung darüber richtig angeht. Darum würde es mich sehr interessieren, wie ihr das seht.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Ich sehe das so: Mal wieder ein sehr schöner, rationaler, und differenzierter Beitrag. Danke dafür. :daumen+
    Kann mich denn nur anschließen.
    Ich lese gerne hier, WEIL mir die Berichterstattung hier ausgewogen erscheint. Meldungen nach Bildzeitungsmanier sind nicht mein Ding.
    Seit Wochen nicht von MS gelöst worden! Passt!
    Bei der Installation einiger Updates sind Probleme aufgetreten, aber wir versuchen es später noch mal.
    2019-09 Kumulatives Update für Windows 10 Version 1903 für x64-basierte Systeme (KB4515384) - Fehler 0x80073701
    Danke @Martin.
    Es ist genau wie du es beschreibst, den/die paar Betroffenen ist die Transparenz möglicherweise der Strohhalm, für den Rest viel Bahnhof bzw. ein gefundenes Fressen für die "Yellow Press".
    Allerdings,die Steilvorlage hat Microsoft mit dem schlampigen und rücksichtslosen Verhalten geliefert.
    Ganz ohne Grund hat Microsoft sich nicht der Transparenz verschrieben. Möglicherweise hat man bei der "Oberleitung" kapiert daß auch bei Microsoft noch längst nicht aller Tage Abend ist.
    Padmodi
    Seit Wochen nicht von MS gelöst worden! Passt!
    Bei der Installation einiger Updates sind Probleme aufgetreten, aber wir versuchen es später noch mal.

    Wie gut, dass du hier direkt an der Quelle sitzt, was den Support angeht. ;)
    Padmodi
    Seit Wochen nicht von MS gelöst worden! Passt!
    Bei der Installation einiger Updates sind Probleme aufgetreten, aber wir versuchen es später noch mal.
    2019-09 Kumulatives Update für Windows 10 Version 1903 für x64-basierte Systeme (KB4515384) - Fehler 0x80073701
    Wenn man auf einem System seit Monaten diverse Probleme hat, kann man natürlich immer wieder Microsoft die Schuld geben. Es ist jedenfalls wenig zielführend, das in jedem Thema, bei dem es um Probleme mit Updates geht zu erwähnen. Vor allem weil diese eher spezifischen Probleme mit einzelnen Updates auf bestimmten (wenigen) Systemen, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts mit den Problemen auf Deinem System zu tun haben.
    Kritik darf und vor allem muss sich Microsoft gefallen lassen.
    So häufig wie es in der jüngeren Vergangenheit zu Problemen kam, ist schon auffällig.
    KB4516067 killt z.B. den Internet Explorer in Windows RT.
    Wie man darüber berichtet ist natürlich das eine, aber Hauptsache es wird darüber berichtet, denn nur so kommt das Echo auch bei Microsoft an.
    So häufig wie es in der jüngeren Vergangenheit zu Problemen kam, ist schon auffällig.
    Woran wird denn das häufig festgemacht? Etwa an der eigenen selektiven Wahrnehmung oder am typischen Geschrei im Internet? Beides taugt nicht für eine derartige Feststellung. Da das Internet an Nutzern und allgemein immer weiter wächst, nimmt auch das Geschrei zu. Die Anzahl der Webseiten, die mit Nicht-Nachrichten und einem Konto bei der Abteilung Onlinewerbung von Google, den schnellen Euro machen wollen, nimmt beispielsweise immer weiter zu. Probleme auf den eigenen Rechnern oder im Bekanntenkreis lassen niemals einen Rückschluß auf die Gesamtheit zu.
    Hallo, ich kann das auch nicht wirklich nachvollziehen, dass es vermehrt Probleme geben soll. Meine ca. 300 Kunden kommen relative schnell daher, wenn irgendetwas nicht oder unregelmäßig funktioniert, und ich habe in den letzten Monaten keine Anfragen bei den beschriebenen Probleme.
    build10240
    Woran wird denn das häufig festgemacht? Etwa an der eigenen selektiven Wahrnehmung oder am typischen Geschrei im Internet? Beides taugt nicht für eine derartige Feststellung. Da das Internet an Nutzern und allgemein immer weiter wächst, nimmt auch das Geschrei zu. Die Anzahl der Webseiten, die mit Nicht-Nachrichten und einem Konto bei der Abteilung Onlinewerbung von Google, den schnellen Euro machen wollen, nimmt beispielsweise immer weiter zu. Probleme auf den eigenen Rechnern oder im Bekanntenkreis lassen niemals einen Rückschluß auf die Gesamtheit zu.

    Wie kommst du darauf, ich würde nur bestimmte Aspekte wahrnehmen und andere ausblenden?
    Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich nur sagen das ich mit keiner Windows Vwrsion seit 3.11 so viele Probleme hatte wie bisher mit W10. Das ist neben dem Wirrwarr zwischen App- und Desktop Oberfläche auch der Hauptgrund warum ich mit W10 nach wie vor nicht warm werde.
    In meinem Bekanntenkreis sehen das die Meisten übrigens ähnlich wie ich. Und selbst im Büro macht W10 immer noch deutlich mehr Probleme als W7.
    Ich verstehe vor allen Dingen folgendes nicht:
    Grundsätzlich werden die zugrunde liegende Hardware, die damit verbundenen Treiber und die gesamte Historie, also das Aufeinanderschichten eines Basis NTs plus Updates + Anwendungsprogramme plus Schadsoftware ignoriert.
    Wenn ein Code auf Milliarden Rechnern sauber läuft, und auf einigen nicht, woran liegt es dann?
    Am Code, oder an diesen spezifischen Systemen?
    Windows 10 läuft (eigentlich) gut und stabil, das "eigentlich" betrifft eben manche Systeme, die durch ihre spezielle Hardwarekonfiguration Ärger machen. Dazu kommen die User, die sich -animiert durch die viele bunte Werbung und Berichte in "Fachzeitschriften"- jede Menge "tolle" Tuningsoftware und Antivirusprogramme auf ihrem Rechner installieren. Software, die oftmals ganz tief ins System geht und dort Veränderungen vornimmt. Spätestens beim nächsten Update ist dann regelmäßig der Ärger vorprogrammiert, selbst wenn das Programm zuvor schon Jahre gelaufen ist.
    Dann gibt es die BIOS- und Treibermuffel, die getreu dem Motto "never change a running system" weder aktuelle Treiber noch BIOS/UEFI Updates installiert haben und plötzlich "im Regen stehen"...
    Manche Dinge lassen sich auch nicht immer nachvollziehen, aber bei der Komplexität eines BS ist das auch nicht weiter verwunderlich.
    @Kissi: "Wenn ein Code auf Milliarden Rechnern sauber läuft, und auf einigen nicht, woran liegt es dann? Am Code, oder an diesen spezifischen Systemen?"
    Du stellst die (bzw. eine) richtige Frage. Man schaue in diesem Zusammenhang auf die Update/Ugrade-Politik bei Android. Vielleicht wäre es daher besser, wenn die OEM die Windows-Upgrades und -Updates auch selber freigeben würden/müssten ;)
    Ansonsten: Feiner Artikel, Martin! Ich wäre allerdings bei manchen Blogs/Infoportalen, die so ein Thema besonders hypen, nicht so vorsichtig bei deren Bewertung. Das Hilfe-zur-Selbshilfe-Argument, dass dabei angeführt wird, ist m.E. zumeist vorgeschoben und verdeckt die wirkliche Intention nur dürftig. Man erkennt dies gut an Wortwahl und Platzierung ...
    @Kissi
    wenn selbst von sogenannten Insidern mehrfach berichtete Probleme brutalst ignoriert wurden lief bei Microsoft alles glatt?
    Microsoft kann selbstverständlich nicht nach allen Mucken patschen, aber ohne die ganze OEM Hardware und externe Sofrware ist so ein Win 10 Rechner nicht mal die halbe Miete. Die Bordmittel im Stil von Candy und was der Store so hergibt reißen ja nicht gerade vom Hocker, oder?
    Milliarden Win 10 Rechner? *grübelkatz* (bzw trau keiner Statistik)
    Hallo! Zu dem Thema dass Updates nicht installiert werden kann ich folgendes sagen: Auch ich hatte das Problem und Microsoft war mir leider keine große Hilfe. Ich habe Windows einfach per Upgrade installiert (Quasi eine Reparatur Installation). Hat super geklappt. Mal als Tipp.
    Das Gros der Windows-PC besteht ja aus vorkonfektionierten PC, die alle mit demselben aufs System gebratenen Image "installiert" wurden. Dazu jede Menge an nach hause telefonier Tools , Virenscannern und "Systemverbesserern". Alles in der Vorinstallation enthalten. Das Thema alte Virenscannerengines ist dabei ein spezielles eigenes Kapitel. Auch hier.
    Was nicht enthalten ist ist eine ordentliche Systemeinrichtung. Damit meine ich nicht die Benutzerkonten-Einrichtung sondern einfach nur ein halbwegs aktuelles System anzubieten in dem die Treiber nicht aus der Urzeit stammen. Biosupdates inclusive! Eben alles wovon ein "Nur Nutzer" wegen Angst etwas kaputt zu machen die Finger läßt. Dann kommen diese Feature -Updates und Microsoft ist Schuld. Die verzapfen auch selber genügend Unsinn aber idR. nicht Immer und Jedesmal.
    Alleine ein Vergleich was 2015/16 los war zu Jetzt in den verschiedenen Foren hier. Ein Betroffener sieht das bestimmt anders aber im Vergleich ist jetzt bedeutend weniger los.
    Wieder sehr sauberer Artikel...., aber, muss ich mir Sorgen machen ??? Seit Monaten keine Updateprobleme.
    Nur mal so am Rande. Ich selber habe insgesamt 4 PCs, alle im Eigenbau, 3 HP Laptops, alle zwischen 4 und 6 Jahre alt, ein noch älteres Toshiba Laptop und sogar noch ein Compaq Mini 1. Alle aber auch wirklich alle inkl. Mini haben Windows 10 - 1903 drauf und bei keinem gab es jemals ein Problem. Irgend etwas muss ich doch falsch machen oder ? :)
    Das Problem von Windows 10 und den Upgrades sowie Updates liegt in der Vielfalt der zu unterstützenden Hardware. W10 wurde ursprünglich entwickelt, um als Basis vom Smartphone bis hin zum Server zu dienen. Und dieses Konzept ist gründlich in die Hose gegangen.
    Dazu kommt, dass Microsoft allen Anschein nach ihre Upgrades und Updates nicht auf höherpreisiger Hardware testet. Wir haben hier in der Firma eine vierstellige Anzahl an Notebooks der Firmen DELL und HP. Alle im Preisbereich (Großeinkauf) zwischen 700 USD und 900 USD. Diese Teile machen in aller Regel keine Probleme, wenn unsere IT nach ausgiebiger Prüfung die Upgrades und Updates freigibt und dann über Nacht auf die Geräte aufspielt.
    Wenn es aber zu den Geräten der obigen Hersteller im Preissegment von über USD 1.400 (Straßenpreis ca. USD 2.300) kommt, dann geht trotz Prüfung unserer IT nach wenigen Tagen nur noch sehr wenig. Sowohl DELL als auch HP haben Tools vorinstalliert, die eine extra Sicherheit für die Daten garantieren sollen. So kann man z.B. ruhig einen USB-Stick einstecken, dieser wird aber nicht beachtet, sondern man muss sich als Nutzer erst zumindest mit seinem Fingerabdruck identifizieren, bevor der Zugriff für exakt 15 Minuten freigegeben wird. Bei der obersten Führungsriege gibt es statt dessen eine 2-Faktor Authentifizierung von Fingerabdruck plus SMS aufs Smartphone und dann gibt es nur lesenden Zugriff. Das sind Tools, die von unserer IT mit Absicht nicht deinstalliert wurden, weil sie eben halt in der Praxis gute Dienste leisten, wenn der Nutzer mal kurz auf Toilette ist und vergessen hat, sein Notebook vorher in den Ruhezustand zu versetzen. Diese und andere Tools funktionieren mit schönster Regelmäßigkeit nach keinem Update oder Upgrade.
    Anderes Beispiel: Für obige höherpreisige Notebooks gibt es spezielle Thunderbolt gestützte Erweiterungen, w.z.B. Dockingstationen. Auch diese funktionieren regelmäßig nicht richtig nach einem Update oder Upgrade. Plötzlich funktionieren keine zwei oder drei Bildschirme mehr am Notebook, die Reihenfolge der Bildschirme ist urplötzlich nach einem Neustart vertauscht, etc. pp.
    Unsere IT hat daher in Zusammenarbeit mit den Herstellern dieser Teile eine Windowsversionen aus dem Longterm Bereich genommen, und diese dann eingefroren. Für diese Notebooks gibt es keinerlei Updates und Upgrades mehr, mit Ausnahme für den elendigen Defender, der nach zwei Wochen Nichtbenutzung eines Notebooks beim ersten Starten dieses erst mal für mindestens 10 Minuten lahm legt.
    Unsere IT überlegt ernsthaft, für die erste und zweite Führungsriege demnächst Apple Teile anzuschaffen, da hier in Feldversuchen keinerlei Probleme auftauchten und auch nach einer Pause von drei Wochen sofort produktiv gearbeitet werden kann, ohne dass hier irgendwelche Hintergrunddienste dies erst einmal zuverlässig verhindern. Die finanziellen Kosten wurden ermittelt und nun darf ich entscheiden, wie es weiter geht. Noch vor zwei Jahren hätte dies nicht funktioniert, weil bestimmte Firmenanwendungen auf das .NET Framework und Windows auf den Clients angewiesen waren. Das Problem wurde mittlerweile dadurch umschifft, indem einfach eine entsprechende Anzahl von virtuellen Desktops auf unseren Servern geschaffen wurde, die per RDP over VPN Verbindung angesprochen werden können. In spätestens zwei Jahren werden diese Anwendungen browserbasiert sein, und dann reichen die nackten Apple Teile.
    Fazit: Microsoft hat sich zumindest in großen Firmenumgebungen mit dem Konzept ein Unterbau für alle Geräte ins Knie geschossen.
    G.-J.
    Simulato
    Nur mal so am Rande. Ich selber habe insgesamt 4 PCs, alle im Eigenbau, 3 HP Laptops, alle zwischen 4 und 6 Jahre alt, ein noch älteres Toshiba Laptop und sogar noch ein Compaq Mini 1. Alle aber auch wirklich alle inkl. Mini haben Windows 10 - 1903 drauf und bei keinem gab es jemals ein Problem. Irgend etwas muss ich doch falsch machen oder ? :)

    Geht mir genau so. Von Problemen in 2018 lese ich zum ersten mal. Probleme hatten meine Rechner auch gar nicht. Ich wechsele relativ häufig die Hardware. Meistens verwende ich Dell-Geräte, vereinzelt Lenovo-Laptops. Diese Woche kommt ein Surface Pro 6 dazu. Und ich wette: das wird mit Windows 10 genauso rund laufen wie die andere Hardware.
    Einmal Lautsprecher Treiber Problem gehabt!
    Ansonsten seit 2011 auf meinem Sony Vaio kein einziges Update Problem!
    Ich traue mich gar nicht ein neues Laptop zu kaufen.
    Ein Teil des Problems sehe ich bei den OEM Windows Instalationen, welche dir ein vermuelltes System andrehen, da ist oft schon die Portierung der Festplatte nicht so wie von Windows empfohlen. Die meisten werden diese PCs wohl so benutzen wie sie ausgeliefert werden.
    Padmodi
    Seit Wochen nicht von MS gelöst worden! Passt!
    Bei der Installation einiger Updates sind Probleme aufgetreten, aber wir versuchen es später noch mal.
    2019-09 Kumulatives Update für Windows 10 Version 1903 für x64-basierte Systeme (KB4515384) - Fehler 0x80073701

    Ist auch kein Wunder, denn der Fehler steht nicht direkt mit den Updates in Zusammenhang, sondern weist auf einen inkonsistenten Komponentenstore hin. Der Fehlercode 0x80073701 bedeutet nämlich ERROR_SXS_ASSEMBLY_MISSING und das heisst, dass in WinSxS entweder Dateien fehlen, sie eine nicht korrekte Registrierung im System besitzen, sie beschädigt sind oder dass dem System der Zugriff darauf verweigert wird.
    Also Dism nutzen um den Komponentenstore zu scannen und gegebenenfalls den Virenscanner abschalten oder besser deinstallieren. Denn ganz offensichtlich liegt der Fehler im vorhandenen System begraben, nicht in den zu installierenden Updates.
    also hatte bisher null Probleme. Hatte ich ich früher unter älteren Windowse viel mehr Ärger und dazu hat man oft nix gefunden
    Denke mal das wird mehr aufgebauscht als ist. Klar scheiße ist es defintiv wenn man betroffen ist und sollte auch gar nicht sein, aber das ist wohl wiedern anderes Thema
    @Gajus-Julius: "W10 wurde ursprünglich entwickelt, um als Basis vom Smartphone bis hin zum Server zu dienen." Stimmt, es gibt ja auch Windows 10 Server ;)
    Und wie installiert Ihr die DELL- und HP-Tools auf den Apple-Rechnern?
    @Pixelschubse: Warum dankst Du nicht auch denen, die das anders sehen?
    Pixelschubse
    @Gajus-Julius
    danke für deinen Beitrag!
    Wofür? Es steht doch gar nicht da, was Du vertrittst. Der ganze Beitrag scheint eher eine unfähige IT und unfähige Softwarehersteller als ein unfähiges Microsoft zu beschreiben. Wenn eine Anwendung regelmäßig bei Updates des Betriebssystems den Dienst einstellt, dann spricht das nicht für diese Anwendung. Man kann natürlich den leichten Weg gehen und das auf Windows schieben. Nur wie erklärt man dann die Millionen andere Anwendungen, die selten bis nie Probleme mit Windows-Updates haben?
    Microsoft hat übrigens mit der Updatepolitik von Windows nur nachgezogen. Alle Systeme ob von Google, Apple oder OpenSource haben inzwischen halbjährliche bis jährliche Upgrades und mindestens monatlich wichtige Updates. Es scheint nur so zu sein, daß die Hersteller der übrigen Software und der Hardware dabei nicht mitmachen wollen. Die tun weiterhin so als ob sie die Betriebssystementwicklung nichts angeht und ihre Software, Treiber, usw. ewig laufen müssen. Leider kann bei den komplexen Systemen und den genauso komplexen Sicherheitsproblemen heutzutage kein Betriebssystemhersteller mehr ein gleichbleibendes System garantieren.
    Ich kann nur von mir und meinen 3 Laptops reden.
    Mit meinem HP Spectre x360, habe ich dieses Wochenende wieder ca. 13 Stunden am Stück, Musik auf einer Hochzeit gespielt. Alles läuft super! Seit 3 Jahren verwende ich sehr gerne Windows 10.
    Ich lade generell jedes neue Update herunter; auch an meinem Musik Laptop, was ein Risiko darstellen kann.
    Mit meinen Laptops bearbeite ich Songs, erstelle Playlisten usw. Ich hatte wirklich noch nie Probleme, dass etwas nicht funktioniert. CPU, WLAN usw. funktioniert auch mit dem neuesten Update.
    Meine Vermutung ist, dass tatsächlich nur wenige Nutzer betroffen sind.
    Ich selber nutze keine Tuning Tools oder ähnliches. Vielleicht liegen manche Probleme auch am Verhalten einiger Nutzer?
    Nervig sind solche Probleme, wenn man betroffen ist.
    @TomC:
    1. Serverversion heißt Server 2016 und ist in ähnlich vielen Versionen wie W10 vorhanden
    2. Apple hat ein ähnliches Tool zum Sperren der USB-Ports zur Verfügung. Es wurde uns für die Feldversuche zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus gibt es von Apple ein Tool, welches das Notebook automatisch sperrt, sobald die Kamera keinen Nutzer mehr erkennen kann.
    G.-J.
    Ein Teil des Problems sehe ich bei den OEM Windows Instalationen, welche dir ein vermuelltes System andrehen, da ist oft schon die Portierung der Festplatte nicht so wie von Windows empfohlen. Die meisten werden diese PCs wohl so benutzen wie sie ausgeliefert werden.

    Stimmt.
    Das hatte ich bei meiner Aufzählung doch glatt vergessen.
    @Kissi
    ...
    Milliarden Win 10 Rechner? *grübelkatz* (bzw trau keiner Statistik)

    https://winfuture.de/news,82706.html
    @Kissi
    wenn selbst von sogenannten Insidern mehrfach berichtete Probleme brutalst ignoriert wurden lief bei Microsoft alles glatt?

    Nun, wer schon einmal im Support gearbeitet hat, der weiß, dass man die dringendsten Probleme zuerst erledigen sollte und andere erst mühsam wochen- oder monatelang untersuchen muss, bevor man sie überhaupt wird nachvollziehen können.
    Sollen in diesem Falle alle User auf die teils dringend benötigte neue Version warten müssen?
    Wenn ja, wie lange?
    Was ist mit Software-Entwicklern, die von neuen Versionen und den neuen Features im API abhängig sind?
    Das Problem von Windows 10 und den Upgrades sowie Updates liegt in der Vielfalt der zu unterstützenden Hardware. W10 wurde ursprünglich entwickelt, um als Basis vom Smartphone bis hin zum Server zu dienen. Und dieses Konzept ist gründlich in die Hose gegangen.
    ...
    Fazit: Microsoft hat sich zumindest in großen Firmenumgebungen mit dem Konzept ein Unterbau für alle Geräte ins Knie geschossen.
    G.-J.

    Das Gegenteil ist der Fall.
    Wären es statt einem zum Beispiel fünf verschiedene Betriebssysteme, müsste jeder der Millionen Treiber durch die Industrie mehrfach entwickelt werden was die Anzahl der Fehlermöglichkeiten verfünffachte.
    Nur wenn EIN Code extrem oft eingesetzt wird, fällt ein Fehler auch früh genug auf, was ein großer Vorteil eines 'one system for all platforms' darstellt.
    In diesem Beispiel müsste - ja nach Anzahl der APIs - gegebenenfalls auch Anwendungssoftware mehrfach entwickelt oder zumindest getestet werden.
    Unter dieser Last bräche jedes Hardware- und / oder Softwareunternehmen zusammen, was zu Lasten der Qualität ginge.
    Der Apfelbauer verzapft bei seinen Updates/Upgrades genausoviel Bockmist wie MS, egal ob Phone, Laptop oder etc..
    Bei einigen Geräten legen die mittlerweile eine Kurbel bei, damit die Geräte aus den Puschen kommen nach einem Update/Upgrade.
    @Gajus-Julius
    lol - 2 Faktor Auth. um USB Sticks lesen zu können, und gleichzeitig Updates abgeschaltet :lol
    build10240
    Wofür? Es steht doch gar nicht da, was Du vertrittst. Der ganze Beitrag scheint eher eine unfähige IT und unfähige Softwarehersteller als ein unfähiges Microsoft zu beschreiben.

    Du legst dich wohl gerne mit anderen an und spielst den Klugscheißer. :D
    Nur mehr wie heiße Luft lese ich selten. Wo bleiben die schlagkräftigen Argumente?
    Schade, dass es überall Menschen gibt, die meinen, sie wüssten alles besser und stünden über allen anderen.
    Nur mehr wie heiße Luft lese ich selten. Wo bleiben die schlagkräftigen Argumente?
    Wo bleiben denn Eure schlagkräftigen Argumente? Außer "Herr Lehrer, Herr Lehrer ich weiß was, darf's aber nicht sagen" ist da nicht viel. Bloße Andeutungen und angebliche Erfahrungen, mehr ist da nicht. Wäre auch mal nett, wenn gewisse Personen hier nicht mehr mit mehreren Accounts auftreten würden oder alle zwanzig Beiträge einen neuen Account aufmachen würden.
    Fakt ist, Windows 10 läuft genauso gut oder schlecht wie die vorherigen Versionen. Außer dem zugenommenen Geschrei hat sich nichts verändert.
    Moin
    Dass heutzutage schneller etwas aufgebauscht wird als früher, ist der Tatsache geschuldet, dass schneller über Ereignisse berichtet wird und dass jeder Möchtegernreporter und Möchtegernfachmann seinen Blödsinn im Netz verbreiten kann.
    Als Otto Normaluser muss man schon Erfahrung und längere Internetbelesenheit mitbringen, um die "guten" von den "bösen" News zu unterscheiden.
    Also hier bin ich schon mal richtig und lege jedem nahe, der nach verlässlichen Quellen sucht.
    Microsoft hat das selbe Problem wie die Hersteller moderner Autos. Je umpfangreicher und moderner eine Sache wird, desto schwieriger ist die Qualität zu halten und eventuelle "Fehler" zu publizieren, ohne gleich niedergemacht zu werden von den Weltuntergangspredigern.
    Mit dem Auto geht es in die Werkstatt und der PC? Da wird verlangt dass alles sofort und ein Leben lang funktioniert. Wenn nicht kann man ja mit sinnlosen Tipps und Tools aus dem Netz seinen Rechner malträtieren. Zum Schluss bleibt immer noch die Möglichkeit alle Schuld von sich zu weisen und zu schreien: "Microsoft baut nur Scheiße".
    Es gibt kein OS welches immer und ewig ohne Pflege und dem Dazutun seines Besitzers funktionieren wird. Ein wenig Grundkenntnis im PC-Wissen gehört genauso dazu, wie lesen von eventuellen Meldungen in der Tagespresse und das strikte zulassen von Updates. Im Hintergrund macht das Microsoft schon sehr gut und nicht zu vergessen für lau.
    @
    G.-J.

    Mein "Billigsytem" läuft hervorragend und ist sicher ohne vorinstallierte "Superdupa-Tools" der Hersteller. Soll Microsoft wirklich an jeden Sch... denken, den sich die Hersteller von angeblich höherwertiger Hardware ausdenken, nur um ihre Ware an den Mann zu bringen.
    Dass selbst schon Schüler einen Fingerabdruckscanner ausgetrickst haben, ist dir und deiner unteren, oberen, mittleren und nicht genannten Führungsriege, schon klar?
    Dass heutzutage schneller etwas aufgebauscht wird als früher, ist der Tatsache geschuldet, dass schneller über Ereignisse berichtet wird und dass jeder Möchtegernreporter und Möchtegernfachmann seinen Blödsinn im Netz verbreiten kann.

    Jap. Und jeder gleich auf Social Media oder in Foren kommentieren kann, und viele immer auf Sensationen und Skandale anspringen, als wäre Essensausgabe im Krankenhaus. ;)
    Ansonsten kann ich mich deinem Post auch nur anschließen. Ich wünschte mir, dass mehr Leute nach dem Motto "Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird". Leider leben wir in so einer Welt des Überflüsses, und der Übertreibung. Und, wie der Mensch halt so ist, muss die Schrauben immer weiter gedreht werden, bis das Rohr bricht. Vor zehn Jahren noch hätte ich jemandem einen Vogel gezeigt, der mir gesagt hätte, dass wir hier bald amerikanische Verhältnisse haben werden, mit Medien, die einem weis machen wollen, dass hinter dem Rhein die Aliens gelandet sind. Mittlerweile bin ich mir da nicht mehr so sicher...
    Windows 10 fing (für die Insider) 2014 an und kam für die sog. "Breite Masse" im August 2015 auf den Teller. Seitdem hat sich Win 10 immer mal wieder verändert ist aber im Kern immer noch Windows 10 geblieben. Vor 2015 kam im ungefähren Dreijahresrythmus immer der Nachfolger des Betriebssystems auf den Tisch. Da war es immer so, das ab diesem Termin, über Fehler des älteren Windows weniger bis kaum noch schwadroniert wurde. Mittlerweile ist die Mehrzahl der Anwender generell bei Windows 10 angekommen.
    Demzufolge hat sich diese weitergabe von "Fachwissen" innerhalb der mehr oder weniger begabten User aus den Vorversionen fast komplett auf Windows 10 konzentriert. Dabei wird meistens Bezug genommen auf "Sachen die man ja schließlich weiß" und die "eigentlich Jeder sagt" - jedenfalls " -Jeder, der sich auskennt" . Ergebnisse dieser weitergabe von Spezialwissen sehen wir hier laufend im Forum. Wer will kann sich das selber mal durchlesen. Durchaus interessant!
    Das geht von :" Hab ich gar nicht gewußt, das man sowas (Verschlimmbesserungstools :zB. Driverbooster , Shutup usw.) nicht mehr installieren soll." über " Das war doch bis jetzt immer so." bis zu "Biosupdate mach ich nicht weil die Hersteller selber schreiben das man das nicht machen soll!"
    Installation neuester Treiber inbegriffen - "Der GM hat gemeldet - alles wäre Aktuell." Erschwerend kommt zusätzlich dazu eine totale Unkenntnis der relevanten Systemkomponenten. CPU, Chipsatzhersteller und Grafik sollte man doch wenigstens kennen. Die Verkaufsbezeichnung des RAM zu kennen ist da schon fast die Hohe Schule des Computierens.
    In dieser Situation nimmt sich dann Microsoft das Recht heraus, Windows 10 im 3/4 Takt aktualisieren zu wollen. Auch Systeme die mit Biosversionen und installierten Treibern Jahre hinter dem aktuellen Stand sind oder die mit "Spezialtools" gespickt sind.
    Die Folge davon: Alarmsirene - "Haltet den Dieb!" - Microsoft ist Schuld!!!
    Wenn nicht hier (oder in anderen Foren) ab und zu darüber berichtet würde- Wer von den Betroffenheitslyrikern würde denn manchen Fehler im OS überhaupt bemerken. Hier liest man darüber , sucht im eigenen System und findet selbstverständlich. Danach ist mann nicht mehr nur betroffen sondern selbstverständlich ENTRÜSTET, was diese Flachzangen bei MS den ganzen Tag so machen wenn sie mit Kaffee trinken fertig sind.
    Das ist nicht immer und generell so aber für die "Breite Masse" nach meiner Erfahrung durchaus zutreffend. Im Userverhalten werden die sich auch nicht umstellen weil die froh sind ihren PC , so wie bisher, halbwegs gebändigt zu bekommen. Dieses ach so wilde Tier, das in Windows schlummert.
    Blumig formuliert aber ich finds gut.
    Ich habe auch das Gefühl, das es auf gewissen Seiten und Bloggern, eher verstärkt nur darum geht nach Windows Bugs und Fehlern zu suchen, um diese dann reißerisch und hoch dramatisch zu publizieren.
    Es werden Fälle beschrieben, wo z.B nur 2 oder 3 Anwender ein Problem haben, sich aber das ganze dann so liest, als wären tausende betroffen.
    So etwas empfinde ich dann als reißerisch dargelegt, weil dann natürlich immer Microsoft ans Kreuz genagelt wird, ohne auch nur in Erwägung zu ziehen, das es bei diesen wenigen Anwendern wahrscheinlich durch unsachgemäßes Benutzerverhalten,Tunnig, Cleaner, Antispy Tools,zu solchen Fehlern kommt.
    Aber Nein, Microsoft muß an den Pranger gestellt werden.Das böse Update ist schuld.......
    Schlimmer noch, den Leuten werden von gewissen "vertrauenswürdigen" Internetmagazinen mit grosser Reichweite für gewisse Einstellungen immer noch Tipps gegeben, die schon unter Vista und Windows 7 teils verheerende Auswirkungen hatten. Und wenns dann genau wegen dieser unnötigen Tipps und Vorgehensweisen, die gerade mal auf Windows XP wegen seiner weit schlichteren Struktur noch anwendbar waren, kräftigst in die Hose geht - wars gleichfalls MS. Das wird aber von den gleichen Qualitätsmedien dann ebenfalls bis zum letzten Bit ausgeschlachtet und auf MS rumgeritten.
    Post #41,42,43 sehe ich sehr ähnlich.
    Hinzu kommt noch:
    Windows 10 ist nicht gleich Windows 10!
    Der Unterschied zwischen Home und Pro oder 64bit zu 32bit (solls auch noch geben) ist zu vernachlässigen - nicht jedoch der Unterschied zwischen den halbjährlichen Versionen.
    Früher, als es noch Windows 2000, XP, Vista, 7, 8 und selbst 8.1 gab, war jedem klar, daß hier Unterschiede bestehen.
    Heute spricht man von Windows 10 - ohne Version oder gar Build dazu zu schreiben. Beim Suchen nach Problemlösungen ist das aber entscheidend. Ich habe mir angewöhnt, beim Googeln immer auch den Zeitraum der gefundenen Ergebnisse zu beachten (bzw. danach zu sortieren). Nur dadurch erhält man Ergebnisse, die nicht schon längst überholt sind.
    Wir reden aber schon von einem Betriebssystem Windows 10 auf PCs, oder? Also als OS verantwortlich u.a. für Leitplanken bei Treiber-, Applikationsarchitektur und Update-/Upgrade-Mechanismen.
    Zudem betrifft es keine Spezialhardware a la "Tanze dein Login"-Erkennung sondern rudimentäre und seit Jahrzehnten etablierte Komponenten für Audio, WLAN, Bluetooth etc.. Wenn jemand diese offenbar systematischen Schwächen ausbügeln kann ist es nun mal Microsoft als Orchestrator und niemand sonst.
    Da weder MS noch irgendjemand anderes die Anzahl betroffener Systeme wirklich quantifizieren kann, sind Deutungen zum Ausmaß oder Ursachen immer Spekulation, genauso die "gefühlt" übertrieben oder untertrieben Berichte dazu.
    @Rivn
    Wir reden hier durchaus von Windows 10 einem Betriebssystem, dessen Hersteller für die korrekte Funktion verantwortlich ist. Aber eben nur für die korrekte Funktion, soweit er in der Lage ist, dies als Hersteller beeinflussen zu können.
    Nicht verantwortlich ist MS dafür, wenn auf dieses System die Optimierungs-, Tuning- und Bereinigungstipps aus dem letzten Jahrtausend angewendet werden. Genausowenig ist MS verantwortlich zu machen, wenn die Leute sich dieses System mit Treiberupdatern, veralteten Programmversionen und dubiosen Kloningprogrammen für den Umzug einer Festplatte auf eine SSD verhunzen, oder glauben besser als MS zu wissen welche Dienste benötigt werden. Das liegt in der Verantwortung der Nutzer, die sich diesen ganzen Scheiss und diese ganzen Tipps aufschwatzen lassen und sie ungeprüft und ungeachtet ihrer zeitlichen Relevanz auf das System anwenden.
    Microsoft könnte verhindern, dass Optimierungs-, Tunig-, Bereinigertools und Treiberupdater auf das System losgelassen werden können - indem diese Tools einfach blockiert oder präventiv zwangsweise deinstalliert werden. Täte MS das, wäre das Geschrei mindestens genauso gross, wie bei den selten flächendeckend auftretenden Updateproblemen. MS könnte Windows völlig verrammeln und vernageln, so dass nur das am System getan werden kann, was MS zulässt. Tut man aber nicht, weil sonst auf allen Kanälen von morgens bis abends rumgenölt wird, dass MS den Benutzer entmündigt hat.
    @areiland
    Na dann haben wir doch die Ursache "...es sind Optimierungs-, Tuning- und Bereinigungstipps aus dem letzten Jahrtausend, Treiberupdater, veralteten Programmversionen und dubiosen Kloningprogrammen". Weiß MS schon davon? Dann könnten sie diese "known issues" ja weglassen.
    @Rivn
    Sicher weiss MS davon. Aber wie soll MS denn die Nutzer von Windows 10 davon abhalten, diese Tipps einzusetzen? Das ginge nur darüber, dass man das System komplett vernagelt und dem Benutzer (auch Administratoren) die Möglichkeit nimmt solche Sachen auf das System anzuwenden?
    Die Anwender bekommen diese Tipps und Programme ja nicht von MS angeboten, sondern suchen sie sich im Internet zusammen und lassen sie auf das System los. Und oft genug bekommen sie diese Sachen auch gleich von den gängigen grossen Internetmagazinen angeboten - die auch heute noch immer wieder mit den 500 ultimativen Tuningtipps für Windows werben. Und doch wird dabei wieder nur der alte, schon hundertfach aufgekochte, Käse präsentiert - der schon bei Windows 7 gnadenlos überaltert und gefährlich war. Dazu wird dann in schöner Regelmässigkeit die komplette Palette der Treiberupdater, Tuning-, Optimierungs- und Bereinigungstools präsentiert und beworben. Einschliesslich solcher Sachen, die nachgewiesenermassen selbst auf einem neu installierten System Fehler aufspüren und ihre Behebung vom Erwerb einer kostenpflichtigen Version abhängig machen. Oder, wie man es in letzter Zeit auch schön beobachten kann, die Hersteller gewisser Sicherheitstools integrieren in ihre Antivirensuiten direkt ebenfalls Optimierungs-, Tuning- und Bereinigertools. Quasi eine Absolution von allerhöchster Stelle - denn die Anwender scheinen Avast, Avira, AVG und Co ja einen Heiligenstatus einzuräumen!
    In welcher Form sollte man dies alles MS anlasten können? Die können diesen ganzen Müll ja schlecht verbieten. MS kann aufklären, oder noch besser, die Foren können aufklären und immer wieder auf die Gefährlichkeit dieser Tipps und Tools hinweisen.
    Tue ich permanent in allen Foren, in denen ich Mitglied bin. Und auch hier hab ich das wieder in drei ausführlichen Posts zu diesem Thema getan. Ich weiss, ich ecke damit immer wieder an - weil eben keiner darauf erpicht ist, darauf hingewiesen zu werden dass er seine Systemprobleme vor allem sich selbst zu verdanken hat. Aber das ist es mir dabei wert!
    @areiland
    Dieses pauschalisieren das alle User die Probleme haben fragwürdige Tools nutzen ist wenig zielführend.
    Sowas kommt auf meinem W10 Laptop nicht zum Einsatz und trotzdem macht das Teil immer wieder Probleme selbst wenn W10 neu aufgesetzt wird und keinerlei zusätzliche Software installiert wird.
    Und auch bei uns in der Firma gibt es solche Tools nicht und trotzdem gibt es nach jedem Update neue Probleme.
    Wie erklärst du dir diesen Umstand wo das doch mit deiner so einfachen Lösung nichts zu tun hat?
    Und wie erklärst du dir den Umstand das es selbst auf den Surface Geräten immer wieder neue Probleme nach den Updates gibt und das wo diese Geräte aus dem Hause Microsoft stammen?
    Irgendwas ist bei deiner Argumentation nicht wirklich schlüssig.
    Der geschätzte Autor verwendet am Ende seines Artikels das Wort "Ratlosigkeit". Das trifft es meiner bescheidenen Meinung nach sehr gut. Meine Erfahrung mit der derzeitigen Situation lautet: es läuft nicht ganz rund. In meinem Haushalt befinden sich momentan 7 Notebooks (5-köpfige Familie plus 2 Schul-Notebooks) unterschiedlichster Hersteller und unterschiedlichen Alters. Auf allen Geräten ist W10 1903 (18362.356) installiert und jedes davon hat seit einigen Wochen kleine Macken...und das ziemlich genau nach jedem Update. Nichts, das die Funktion massiv einschränkt und alles beschrieben und bekannt, aber trotzdem ein wenig nervig. Das kenne ich von MS seit über 20 Jahren so nicht! Es fällt einfach auf, dass in Redmond irgendetwas bezüglich Windows nicht ganz optimal läuft. Kleine Wehwehchen gab es immer und ohne diese hätte ich das BS nie so gut kennengelernt. Aber in dieser Häufigkeit ist das neu und sorgt auch bei mir für Ratlosigkeit, oder eher Verwunderung. Und bitte nicht falsch verstehen, vielleicht gehöre ich auch nur zu den "fünf Betroffenen".
    @Nordlicht2112
    Darauf habe ich genau gewartet! Dass einzelne Nutzer beteuern, dass sie ja noch niemals die potentiellen Verursacher in Gebrauch hatten. Du hast genau nix von dem verstanden, was ich hier und in vielen anderen gleichen Themen anspreche - sondern nimmst Dich direkt aus allem raus.
    Es geht nicht um Dich - sondern darum, dass sehr viele völlig ungeprüft alle möglichen Tipps und Tools umsetzen, die schon alleine wegen ihrer zeitlichen Relevanz einer sehr eingehenden Prüfung bedürfen. In einer Unternehmensumgebung würde das die IT sicherstellen. Im Privatbereich kann das keiner, denn da ist der Anwender die alleinige Prüfinstanz. Und genau daraus resultieren die "Zwangsupdates" bei Windows 10 - der Anwender ist so vertrauenswürdig, dem kann man nicht mal anvertrauen, dass er Sicherheitsupdates zeitnah selbst durchführt.
    Ich hab selbst reine User in meinem Netzwerk. Die interessiert nicht, ob es Updates gibt - die wollen immerwährend laufende Systeme ohne jeden Eingriff durch diese Nutzer. Es muss alles immer funktionieren, wie eine Konsole oder ein Smartphone.
    Regeln sollen das aber bitte immer andere, die einem das Denken besser abnehmen. Funktioniert in der heutigen Welt aber nur noch bedingt.
    Was man nicht verstehen will versteht man eben auch nicht.
    Administratoren und Firmenserver oder gesammeltes Windows in einer Firma. Niemand wird ernsthaft behaupten, das betreuende Administratoren dümmer sind als andere User. Genauso wenig wie man das Gegenteil davon behaupten würde. Ich kenne "Spezialisten" , die sich mit "Microsoft zertifiziert" schmücken, aber bei jedem Pups eines fremden PC anfangen Hardware zu tauschen. Egal ob die kaputt ist oder nicht. Einfach nur weil der hilfesuchende Kunde mit zusammengeschwafelten Erklärungen sowieso nichts anzufangen weiß.
    und keinerlei zusätzliche Software installiert

    Wie oft ich das hier im Forum schon gelesen habe und hinterher stellt sich heraus "Ups! Ach so , das ..." . Traurig wenn unter zusätzliche Software stabilitätsbegründende Dinge fallen wie Biosupdates und Herstellertreiber. Genau das wird nämlich bei zentralverwalteten Installationen nie oder höchstseltenst aktualisiert.
    Ein Nutzer hat in diesem Fall sowieso keinen direkten Zugriff auf das System und die Hardware. Genau dann hängt eben alles an der Qualität des Administrators. Ich weiß nicht was der verdient. Wenn der produktiv Wichtiges zu verantworten hat auf alle Fälle zu wenig. Wenn es wegen ihm nicht läuft und holpert dann wohl zuviel.
    Firmen , die in diesem Punkt auf Nummer sicher gehen, benutzen dagegen ein Windows im LTSB-Status. Dort gibt es diese Probleme nämlich überhaupt nicht.
    Für Treiber, die (ob veraltet oder nicht) in jedem PC werkeln, kann auch Niemand MS verantwortlich machen. Diese werden von den Herstellern der Hardware geliefert.
    Glaub mir, ich habe vor ein paar Jahren noch produktive Systeme mit Windows 95 und NT4 gesehen.
    @ Nordlicht2112 - Wenn du so gerne ein komplett abgeschottetes Betriebssystem nutzen willst - bitte das gibt es durchaus schon lange. Das trägt ein angebissenes Obst im Markenzeichen.
    Du willst dieses geschlossene Ökosystem haben aber gleichzeitig die unendliche Flexibilität der Windowsplattform, sowohl in Hardware als auch in Software. Du solltest dich für eines von beiden entscheiden.
    Sicher, Microsoft hat schon so manchen Bock geschossen , mit eigener und fremder Hardware. Trotzdem - eine praktisch unendlich wandelbare Plattform zu supporten bietet ein fast genauso großes Fehlerpotential. Respekt, das es zu so wenigen Stolpersteinen kommt. Ärgerlich sind diese Fehler trotzdem.
    Und wie viele Systembetreuer verstecken sich selber hinter angeblichen Windowsfehlern. Der Chef weiß es sowieso nicht besser. Einer der es besser wüßte läßt sich in einer anderen Firma besser bezahlen.
    Ein schönes Thema um richtig schön lange Aufsätze zu schreiben. Klasse
    Ich denke, dass weder Martin noch die Foristen behauptet haben, dass es mit und bei Windows (10) keine Probleme gibt. Das Thema ist doch vor allem, wie und in welcher Art und Weise die bewertet, aufbereitet und veröffentlicht werden.
    Ein immer noch aktuelles Beispiel dazu: das Flüchtlingsthema. Man könnte jedes - und sei es noch so kleine - Problem dabei jeden Tag auf die "ersten Seiten" und mit möglichst großen Buchstaben veröffentlichen. Insbesondere auch in Medien mit großer Reichweite und besonderem Interesse daran. Und würde damit den "Untergang des Abendlandes" heraufbeschwören. (Ok, was heißt "würde". Es wird ja nicht selten schon gemacht ...)
    @tkmopped
    Ich verweise gerne auf diesen einen einleitenden Satz: "Die Windowsprogrammierer leisten hier eine schon fast genial zu nennende Arbeit. Sie bringen es fertig Windows so fehlertolerant zu programmieren, dass nur sehr wenige Fehler es schaffen, Windows wirklich aus dem Tritt zu bringen. Mit den TuneUp Utilities und und anderen Optimierungsprogrammen wird dieses Konzept ad absurdum geführt - denn damit wird regelmässig versucht das erreichte Gleichgewicht zu stören", in meinem recht erklärenden Thread: https://www.win-10-forum.de/threads/windows-tuning-mit-den-tuneup-utilities-und-anderen-programmen.591/.
    Es gibt auch bei Windows Probleme! Bloss sind die, angesichts der Zahl durch Fremdsoftware verursachter Probleme, völlig vernachlässigbar.
    @ areiland: Rennst du bei mir offene Türen ein. Da war gerade heute einer mit einem wohl vorinstalliertem Kaspersky dabei. Ergebnis BSOD. Der hat allerdings nicht auf MS geschimpft sondern nur Hilfe gesucht. So gehts halt auch.
    Was mich an Microsoft ab und an richtig nervt ist deren Kommunikationsabstinenz. Daran sind wir hier aber nicht erkrankt. :)
    Wer legt denn die die Architektur bzw. das Konzept für die Handhabung von Treibern fest wenn nicht der OS-Hersteller? Wäre es dann wirklich "vernagelt", wenn MS einen engen Rahmen für solche Kernkomponenten festlegt?
    @tkmopped
    Genau wie @build10240, Du, Ich und viele andere immer wieder betonen, es liegt am Einzelnen wie sauber sein Windows läuft.
    Es wird aber immer in Abrede gestellt, denn alleine MS verbockt alles. Egal was, MS hats verbockt. Denn nur MS pfuscht auf den Rechnern rum.
    Wir werden uns auch zukünftig vorbehalten, jedem einzelnen in seine Konfiguration reinzureden.
    tkmopped
    @ areiland: Rennst du bei mir offene Türen ein. Da war gerade heute einer mit einem wohl vorinstalliertem Kaspersky dabei. Ergebnis BSOD. Der hat allerdings nicht auf MS geschimpft sondern nur Hilfe gesucht. So gehts halt auch.

    Ich behaupte jetzt einfach mal, dass das ganze Geschimpfe mal wieder nahezu exklusiv für das Internet ist. Ich kenne eigentlich auch niemanden, im echten Leben ;), der bei Problemen gleich auf MS schimpft. In der Regel suchen die alle Hilfe, bar jeder Wertung.
    Wir helfen doch auch gerne. Keine frage. Und wer hier meckert, das ist doch übermorgen nach dem Frühstück schon wieder ausgeblendet.
    Außerdem ist es doch wieder mal Lustig festzustellen, das man nicht die zehn Jahre umsonst in der Schule herumgesessen ist. Deutsche Sprache in Wort und Schrift.
    Ich nenn das "schwadronieren" und das erfüllt mich bei zahlreicher Leserschaft mit Freude. Wortwechsel inbegriffen!
    Edit: Das war jetzt total OT
    areiland
    .... "Die Windowsprogrammierer leisten hier eine schon fast genial zu nennende Arbeit. Sie bringen es fertig Windows so fehlertolerant zu programmieren, dass nur sehr wenige Fehler es schaffen, Windows wirklich aus dem Tritt zu bringen.....

    Das kann ich aus meiner Erfahrung nur bestätigen. Zum Beweis unten ein Registry-Screenshot eines meiner Systeme, die am ersten Tag des Erscheinens von Windows 10 durch Upgrade aus Windows 8.1 entstanden sind.
    Es handelt sich um ein System mit 205 in "Programme und Features" angezeigten Programmen, 9 Benutzerkonten, Größe auf C: 250 GB. Das System hat sämtliche Updates im Fast-Ring problemlos überstanden und läuft heute noch einwandfrei und genau so schnell, wie unter Windows 8.1.
    Da ich ehrenamtlich für gemeinnützige Organisationen noch Buchführung und Personalverwaltung mit professionellen Programmen mache, habe ich noch fünf vergleichbar große Systeme auf verschiedenen Rechnern auch am 1.4.15 aus Windows 8.1 per Upgrade entstandene Systeme und bin das Risiko eingegangen, auch diese in verschiedenen Insider-Ringen zu betreiben, auch dabei sind bisher keine Probleme aufgetreten. Die "known issues" haben meine Arbeit nicht beeinträchtigt, da ich das ja berücksichtigen konnte.
    Experimente mache ich selbstverständlich nur auf den vielen anderen unten in meiner Signatur aufgeführten Systemen. ;)
    Nein, Windows 10 ist nicht instabil und auch nicht wirklich schlecht, aber meine Begeisterung hält sich sicher in Grenzen, besonders was in den letzten Builds vermurkst wurde.
    Ich muss sagen, sicher ist MS nicht an allem Schuld. Aber hier wird mir mal wieder von einigen Kommentatoren aufgezeigt, das MS mit aller Macht verteidigt wird, egal was sie sich leisten.
    Und das MS bis jetzt fast alle Fehler, die aufgetreten sind, auch eingestanden hat, weil diese auf Betriebssystemebene durch Updates verursacht wurden, wird hier wohl auch in Gänze verdrängt. "Vernachlässigbar" lese ich hier wiederholt. Für mich aber nicht, wenn mich solche Probleme permanent beim arbeiten stören. Und die meisten hatten nicht das geringste mit 3rdParty Tools oder dergleichen zu tun, wie hier von vielen suggeriert wird.
    Oder das es am besten ist, wenn man die Kontrolle komplett abgibt, weil man eh keine Ahnung hat. Hätte ich das immer zugelasssen, wäre hier gar nichts mehr gelaufen.
    Es gibt und gab Ausnahmen, und das nicht zu knapp, die sich komplett alles zerschiessen. Ich prangere so etwas auch an.
    Hier geht es aber um die Windows 10 Updates und Upgrades.
    Was war denn mit den ganzen Netzwerkproblemen in der TH2 und erst recht seit der 1803, wo das Heimnetz kastriert wurde und nachher gar kein Zugriff auf Geräte mehr möglich war ? Es hat Monate gedauert, bis das behoben war. Was war mit den Intel SSD Problemen ? Oder mit den Bluetooth Problemen, das sich die Geräte nicht verbinden konnten ? Oder den OEM/Recovery Partitionen, die nach einem Upgrade plötzlich einen Laufwerksbuchstaben hatten, und Partionierungssoftware / Backupsoftware Ihre Probleme hatte ? Oder den GPU Bugs mit schwarzem Screen (wiederholt) ? Was war mit der 1809 und den gelöschten Benutzerdaten ? Was mit den Visual Basic Bugs (nicht unwichtig bei etlichen Dokumenten) ? Was war mit den sich wiederholenden Problemen mit dem MS Store, der nicht richtig funktionierte ? Oder man konnte nach einem Upgrade nicht mehr bestimmte Einstellungsseiten öffnen (Dauerbrenner). Und was ist jetzt mit der Windows Suche, dem Startmenü und der Kernauslastung (bei der 1709 tauchte das gleiche Problem bereits auf) ? Oder den Wlan Problemen ? Mit dem Defender / SFC Bug ? Oder dem Sandbox Bug, der fast ein halbes Jahr Zeit hatte ? Oder dem USB Installationsbug, bei dem nicht von USB Installiert werden konnte (für mich laienhaft so ein Release Bug) ?
    Für manche "Paenuts", ich sehe das jedoch anders. Weil ich es ganz sicher nicht in dem Umfang bei Windows 7 und 8.1 hatte.
    Dabei hat MS all die Bugs zugegeben, wenn auch manchmal im nachhinein. Davon spricht keiner mehr, so schnell ist das alles vergessen.
    Es gibt noch viele andere Dinge, die seit Windows 10 nicht (mehr) richtig funktionieren, wie der Remote Desktop oder die Image Systemsicherung, und viele kleine unlogische Macken und Bedienungen (viel zu grosses Context Menü Tablet), aber auch das alles wird nicht mehr erwähnt.
    Mir fallen noch etliche Dinge ein, die aufgetreten sind, und mit denen ich mich herumplagen musste, insbesondere am Tablet mit zwanghaft instalierten Treibern, oder Audio und Bluetooth Problemen, bei denen ich Monate auf Patches durch MS warten musste. Und in KEINEM der Fälle hatte ich hier die Schuld, sondern solche Probleme tauchten immer wieder nach Windows (Zwangs) Updates oder Major Upgrades auf.
    Sicher, wenn man nicht betroffen ist, dann sind das für jemanden Peanuts, und MS ist fein raus, für die anderen aber nicht.
    Nicht umsonst wurden viele Sachen geändert, zB das Update System, damit man wenigstens eine Handhabe hat, und nicht in einen Install-Boot-Loop läuft.
    Das ist meine Sicht der Dinge. Und nach meiner Meinung hat sich immer erst etwas "getan", wenn die ganzen Dinge in den Medien waren, sonst hat sich MS kaum bewegt.
    Was ich jedoch sehr positiv seitens MS finde, das die Fehler alle - wenn auch im nachhinein - von MS bestätigt wurden. Und das meiste hatte nicht das geringste mit dem Verhalten des Users zu tun, zu denen ich mich auch zähle.
    Meine Systeme waren immer topaktuell, und es wurde keine systemkritische Software eingesetzt. Und wenn mir einer weismachen möchte, das es trotzdem an meinem System lag, dann kann ich darüber nur lachen. Die Erfahrung hat mir bisher immer Recht gegeben, wer für die Bugs, die mich betrafen, verantwortlich war.
    Und MS hat mir ganz sicher nicht weitergeholfen, um die Probleme zu lösen. Und dafür soll ich dann auch noch Verständnis aufbringen ? Sorry, bei aller Liebe zu Windows, ganz sicher nein.
    Es wurde unzählige male auf Bugs bereits Wochen vor einem Release aufmerksam gemacht, und die haben das meiste in die Final mit übernommen. Da fehlen mir einfach die Worte...
    Und was das schlimmste ist: ich habe deutlich mehr Arbeit mit Windows 10, als mit den Vorgängern, da ich privat etliche Systeme hege und Pflege.
    Und ganz sicher sieht es die IT in meiner Firma ähnlich, und das sind Profis.
    Ich respektiere andere Meinungen, sehe das ganze aber deutlich kritischer gegenüber Microsoft.
    "Ich muss sagen, sicher ist MS nicht an allem Schuld. Aber hier wird mir mal wieder von einigen Kommentatoren aufgezeigt, das MS mit aller Macht verteidigt wird, egal was sie sich leisten.
    Und das MS bis jetzt fast alle Fehler, die aufgetreten sind, auch eingestanden hat, weil diese auf Betriebssystemebene durch Updates verursacht wurden, wird hier wohl auch in Gänze verdrängt."
    Bravo, guter Kommentar! Ich stimme dir in jeder Hinsicht zu.
    Wie Nordlicht2112 schon richtig schrieb (Kommentar wurde unnötig gelöscht), hier zählt dann nur die eigene Meinung, alles weitere wird nicht toleriert, Tatsachen ausgeblendet.
    Ein Austausch ist so gänzlich unmöglich.
    ...als ob du unter einem deiner 43 Vorgänger-Accounts oder unter deinem aktuellen jemals an einem "Austausch" interessiert gewesen wärst :lol.
    Mal abgesehen davon hat sich die Komplexität des Betriebssystems wohl in den letzten 20 Jahren verzehnfacht, und, wenn ich mir überlege, wie buggig Windows 98 oder Me waren, und, wie oft die hier komplett gecrasht sind, muss ich sagen, Chapeau, das ist heutzutage viel, viel besser geworden. Gleichzeitig ist die Muße sich über Kelinigkeiten auslassen zu müssen, und zu meckern vor allem im Internet exponentiell dazu gestiegen. Schöne neue Zeiten. ;)
    Und wie auf Bestellung:
    "Now, the Redmond giant has acknowledged the audio issue based on consumer feedback and has said that it was caused by the implementation of a 'compatibility change' on the request of a few audio partners. To remedy the issue, the firm is reverting the change and has suggested a workaround that will fix the issue for the users in the meantime."
    MS hat einfach mal geändert und diesen Test auf 1903-Produktivsysteme ausgedehnt, rollt aber wieder zurück.
    Meines Erachtes sollten sie diesen OS-Altbau dringendst durch eine Win on ARM-Version ersetzen.
    MS hat einfach mal geändert und diesen Test auf 1903-Produktivsysteme ausgedehnt, rollt aber wieder zurück.

    Das ist doch lediglich deine Interpretation... Fakt ist, du weißt nicht, ob das vorher getestet wurde, oder nicht. Aber, glaube mir, sowas wird auf jeden Fall getestet. ;)
    Leider ist Microsoft nicht Apple. Die haben die volle Kontrolle über die verbaute Hardware. Und selbst dann treten Fehler auf.
    Meines Erachtes sollten sie diesen OS-Altbau dringendst durch eine Win on ARM-Version ersetzen.

    Was sollte das ändern außer die Basis des meckerns und moserns auf eine weitere Architektur auszuweiten?
    Vor allem wenn durch die Emulierung einer "Zwischenschicht" die Leistung nicht vergleichbar wäre.
    Für den absoluten Entusiasten gibt es doch nervenschonende Alternativen. Steigt um auf Linux. Es gib so viele Wohlfülvarianten davon , die ohne weitreichende Kenntnisse stabil lauffähig wären. Wenn es dort in die Paketverwaltung geht um Programme und Treiber nachzuinstallieren könnt ihr euch beweisen. Wenn dort etwas nicht geht - wer wäre dann der Schuldige?
    Max Steiner
    …….Wie Nordlicht2112 schon richtig schrieb (Kommentar wurde unnötig gelöscht), hier zählt dann nur die eigene Meinung, alles weitere wird nicht toleriert, Tatsachen ausgeblendet.
    Ein Austausch ist so gänzlich unmöglich.
    wenn er es genau SO geschrieben hätte, wäre es stehen geblieben. hat er aber nicht und wurde ihm auch so mitgeteilt.
    und auch das dein Beitrag stehen geblieben ist, stellt deine eigene Aussage ad absurdum
    Ich finde es äusserst witzig, dass man nach direkten Verweisen auf die Masse der durch die Anwender oder Fremdsoftware verursachten Fehlerstellungen unterstellt bekommt, man würde MS übertrieben in Schutz nehmen. Das war gar nicht die Intention meiner Posts. Mir geht es einfach darum, dass man aus allen Updatefehlern erst mal die erkennbar nicht durch MS beinflussbaren Faktoren rausnimmt, bevor man das Bild der Updatefehler zeichnet.
    Es gab deren einige Fehlerstellungen, die MS weder vorhersehen, noch umgehen konnte. Solche Sachen treten immer wieder auf, weil die Anwender nun mal ein möglichst offenes System wünschen, das ihnen möglichst viel Einfluss gewährt. MS kann Windows nicht auf hunderten von Millionen denkbarer Hardwarekonfigurationen testen Es ist noch weniger möglich, praktisch unendlich viele unterschiedlicher Softwarezusammenstellungen darauf hin zu überprüfen, ob sie zu 100% mit Windows harmonieren. Gerade die können sich jederzeit äusserst drastisch ändern, genauso wie sich grundlegende Einstellungen im System durch Nutzereingriffe jederzeit ändern können.
    Diesen Tatsachen sollten die Kritiker, die immer wieder eintönig nach Redmond zeigen, doch einfach auch mal Rechnung zollen und sie in ihre Kritik mit einbeziehen.
    Martin
    ...als ob du unter einem deiner 43 Vorgänger-Accounts oder unter deinem aktuellen jemals an einem "Austausch" interessiert gewesen wärst :lol.

    Das es hier Mitglieder gibt, die unter neuem Accounts hier wieder erscheinen,aus welchen Gründen jetzt auch immer, ist mir bekannt,
    aber 43 Vorgänger Accounts, gibts das wirklich ? oder war das jetzt etwas übertrieben ?
    Daran ist gar nichts witzig.
    Natürlich kann nicht für jedes System und jede mögliche Konfiguration durch MS getestet werden, das ist nicht möglich. Das ist aber kein neues Argument, und war bei Win7 und 8.1 auch so. Jedoch waren/sind etliche Dinge in Windows 10 HAUSGEMACHT und traten immer wieder auf, und da war die Konfiguration fast gänzlich egal.
    Warum ist denn Windows 10 angeblich so komplex ? Das liegt doch teilweise an MS selber, wenn dort soviel untergebracht ist, was der Normalo gar nicht benötigt. Da steigen Fehlerquellen doch automatisch. Die ständigen Veränderungen am OS selber tun Ihr übriges. Altes noch nicht aufgearbeitet, und neues kommt hinzu, das dann teilweise ebenso wieder verworfen wird.
    Nehmt doch einfach nur mal die GPO's in der Pro. Teilweise weiss doch kein Mensch mehr, was da noch in Windows 10 Pro noch funktioniert, und was nicht (mehr). Informationsgehalt gleich Null, oder viel zu spät.
    Was die Problematik durch verschiedene Konfigurationen angeht (Treiberprobleme, etc.) kann man den Spiess auch umdrehen. Da wurde jahrelang davor gewarnt, alle Updates als Zwangsupdates zu fahren (inklusive Treiber), aber MS wollte ja unbedingt mit dem Kopf durch die Wand.
    Eben so eine (Zwangs)-Strategie alle über einen Kamm scheren zu müssen, obwohl das ganz klar nicht geht aufgrund eben unterschiedlicher Software und Hardware Konfigurationen (wie hier mehrfach pro MS argumentiert wird), hat mehr als genug Probleme verursacht, um die sich der User selber kümmern musste (falls er dank des Automatismus das überhaupt konnte), oder halt schlicht auf seinem Problem sitzen blieb.
    MS war da keine grosse Hilfe.
    Nicht jedes Gerät braucht Treiber xyz, oder Update xyz, sondern eben einen anderen Treiber oder das Update muss halt warten oder besser getestet werden.
    Dahingehend hat sich einiges gebessert (Update Blockaden, Treiber Blockaden, aufschiebare Updates für alle seit 1903), aber so lange ist das auch noch nicht der Fall.
    Und es muss immer erst das Kind in den Brunnen fallen, und "einige" User dran glauben, bis die Blockade dann endlich kommt, was manchmal Wochen dauert, bis Fehler eingestanden sind.
    Und das, obwohl man genug Feedback - auch wochenlang vor dem Release - von den Insidern bekommt, schaffen es diese Sachen regelmässig in eine Final (Update). Entweder nimmt man das ganze nicht sehr ernst, oder man muss die Timeline unbedingt einhalten.
    Auf die ganzen, möglichen Problematiken wurde mehrfach in der Vergangenheit hingewiesen. Bin gespannt, was das ganze für Konsequenzen haben wird. Denn es ist immer erst etwas passiert, wenn das mediale Echo gross genug war.
    Ich glaube nicht, das MS sich aber grosse Sorgen macht, man weiss ja wo die Prioritäten liegen. Ein paar Monate geht das ganze gut, es wird viel versprochen, und dann geht das ganze wieder von vorne los. Würde mich überraschen, wenn man diesmal dauerhaft draus lernt, Feedback richtig ernst zu nehmen. Selbst wenn es nur 1% betrifft, ist das schon viel zu viel bei der Anzahl an Kunden.
    Warum ist denn Windows 10 angeblich so komplex ? Das liegt doch teilweise an MS selber

    Langsam wird das anstrengend.
    Komplex wird Windows erst mit der Konfiguration des PC , dessen Hardware und der darauf installierten Software. Da ist ist jeder PC individuell - ein Einzelstück! Darum kümmert sich der User.
    Darauf installiert wird von ALLEN dasselbe , von MS heruntergeladene, Windows 10. Wäre mir neu das Jeder sein eigenes Windows bekäme. "Die Hard- und Software, die Ich will..." ist genau das Kriterium, das jeder User genauso will und auch erwartet.
    EinheitsPC? kauf dir ein Tablet von Samsung.
    Andreas996

    aber 43 Vorgänger Accounts, gibts das wirklich ? oder war das jetzt etwas übertrieben ?

    Ich kenne das aus anderen Foren. Ja, das gibt es wirklich... fällt für mich eher unter die Rubrik "Stalking". Und zeugt für mich doch deutlich davon, dass man sich, schon der eigenen (geistigen) Gesundheit zuliebe, ein anderes Hobby suchen sollte.
    Ihr sollt meine Übertreibungen nicht für bare Münze nehmen. Das hab ich euch schon 100.000 Mal gesagt.
    Oh.... also... von mir war das nicht übertrieben, ich habe das wirklich schon mal erlebt. :D
    OK, vielleicht nicht, dass sich einer 43 mal neu anmeldet... aber... mindestens 20 mal.
    mirovb
    ...Warum ist denn Windows 10 angeblich so komplex ? Das liegt doch teilweise an MS selber, wenn dort soviel untergebracht ist, was der Normalo gar nicht benötigt...

    Willst Du denn mir, oder Millionen anderen vorgeben, was vom System wir benötigen? Ich habe mit absoluter Sicherheit ganz andere Anwendungsszenarien (3D Druck, Programmierung, demnächst eine kleine CNC Fräse - alles wird über Windows geregelt) als Du und dementsprechend setze ich, was die genutzten Systemkomponenten angeht, völlig andere Schwerpunkte als jemand, der lediglich daddelt, surft oder Briefe schreibt. Übrigens nutze ich immer noch überaus gerne den Media Player, weil der mir auch nach zwanzig Jahren noch völlig ausreicht, um meine Musik zu hören und meine Videos zu schauen.
    Weil die Nutzung eines Computers und seines Betriebssystems bei jedem einzelnen Anwender also eine völlig andere ist, versucht Microsoft mit Windows möglichst viel Grundfunktionalität mitzuliefern, die den Grossteil aller denkbaren Anwendungen schon out of the Box möglich machen soll.
    So überaus komplex ist Windows 10 schon deshalb, weil viele Umsteiger von XP zu Vista, zu Windows 7, zu Windows 8/8.1 und dann zu Windows 10 ihre überaus liebgewonnen, oft aber auch inzwischen überaus veralteten, Programme gerne unter Windows 10 auch noch nutzen möchten. Das bedeutet, dass Windows schon seit Jahrzehnten Schnittstellen mit sich rumschleppt, die MS furchtbar gerne loswerden würde. Dies geht aber nicht, weil sofort das Gezetere losginge, dass MS einen bevormundet und entmündigt, denn es würde sofort eine Reihe von Software den Betrieb einstellen.
    Es sollen doch bitte zwanzig Jahre alte Drucker wie am ersten Tag laufen, obwohl die Hersteller der Geräte schon seit einem Jahrzehnt keine neueren Treiber dafür bereitgestellt haben. Scanner sollen funktionieren, deren Hersteller ihren Support schon vor zehn Jahren einstellten. Es sollen noch ganz andere Peripheriegeräte auch nach zwanzig Jahren noch funktionen und immer soll MS dafür doch bitte die Treiber bereitstellen, die der Hersteller schon seit vielen Jahren nicht mehr entwickelt.
    Genauso soll die älteste denkbare Software des Herstellers XY doch bitte so sauber und fehlerlos laufen, wie sie unter Windows XP lief. Der Hersteller liefert schon seit vielen Jahren keinerlei Aktualisierungen mehr - Microsoft soll diese Software aber auch unter Windows 10 doch gefälligst weiterhin am Laufen halten und das selbstverständlich völlig fehlerfrei.
    Habt ihr euch schon jemals Gedanke darüber gemacht, was ihr da alle so verlangt? Ihr verlangt quasi von BMW, dass von denen kostenlose Reparaturen und Ersatzteile für Ferarris zu liefern sind. Das verlangt ihr, ohne auch nur eine Minute darüber nachzudenken, dass ihr Microsoft dazu zwingt völlig überalterte Systemteile irgendwie lauffähig zu halten und sie gleichzeitig abzusichern, damit darin lange enthaltene Sicherheitslücken nicht ausgenutzt werden können. Diese Anspruchshaltung ist bei Windows 10 auch mit ein Grund, warum die Systemsteuerung immer noch parallel zur Einstellungsapp existiert, denn sehr viele ältere Software und Treiber benötigen diese Funktionalität, damit sie heute noch einwandfrei funktionieren können.
    Die Komplexität von Windows ist also euren Wünschen nach möglichst langer Abwärtskompatibilität und möglichst langer Nutzungsdauer von Peripheriegeräten geschuldet. MS schleppt deshalb in Windows teilweise fast dreissig Jahre alte Systemteile (COM, DCOM) mit sich rum, die man lieber gestern als heute entfernen würde. Geht bloss nicht, weil das die Aufgabe eines Teils der Abwärtskompatibilität bedeuten würde.
    All das macht, zusammen mit den so furchbar gerne genutzten Optimierungs-, Tuning- und Bereinigungstools und den beliebten Nutzereingriffen, praktisch jedes einzelne kumulative Update zu einer Gratwanderung, bei der Microsoft ohnehin grundsätzlich der moralische Verlierer ist. Denn wenn bei einem Update auch nur auf einem einzigen Rechner was nicht klappt, quellen die Foren nur so über vor lauter Häme.
    Und deshalb ist es auch so überaus witzig, wenn jeder Hinweis auf diese Dinge direkt damit gekontert wird, dass man einem unterstellt, MS zu sehr in Schutz zu nehmen. Dabei zeichne ich lediglich ein realistisches Bild der eigentlichen Situation.
    Ich versuche hier gar keinem etwas aufzuwingen, erst recht nicht meine Meinung.
    Ich sehe das eben deutlich kritischer. Und interpretier nicht hinein, das ich MS für alles verantwortlich mache, tue ich gar nicht, versuche zu lesen und zu verstehen, was ich geschrieben habe. Und es ist beileibe nicht so, als ginge es hier nur um uralte Hardware, Software und Peripherie, die habe ich beileibe nicht und wechsle meine Hardware regelmässig, und trotzdem tauch(t)en die hausgemachten Probleme auf. Das habe ich nicht einmal thematisiert, legst es mir aber in "den Mund".
    Wenn man "Out of the Box" alles mögliche abdecken möchte, steigt doch bekanntlich auch die Fehlerquote. Warum ist das denn unbedingt nötig ? Oder gibt es nicht genügend Software / Apps, die man selbst selektieren und auch ausprobieren kann ? Sind die User in den letzten paar Jahren wirklich so "naiv" geworden, das man Ihnen keine Software mehr empfehlen oder installieren kann, die funktioniert ? Das wollen die meisten doch sowieso lieber, das sie sich frei entscheiden können, und man Ihnen nicht etwas halbgares aufdrängt.
    Nicht einmal die eigenen MS Apps oder Dienste laufen zuverlässig, oder synchronisieren vernünftig. Windows Mail habe ich x-male verflucht, weil entweder gar keine Emails abgerufen wurden, oder mit den Terminen etwas nicht gestimmt hat, und das war mehrfach der Fall. Hier eine Änderung und dort, eine neues Update, und schon ging es nicht mehr. Das ist nur ein Beispiel für halbgares Zeug, was nicht funktioniert. Da preist man eine Timeline oder Sandbox bei an, die Version wird dann released...Und funktioniert erst nach einem halben Jahr, und auch da immer noch nicht richtig. Klar, liegt ja alles an dem User, weil er zuviel optimiert.
    Wenn man schon unterstellt, das Microsoft nicht alle Konfigurationen abdecken kann, warum zwingt man dann Treiber und Updates auf, obwohl das nun mal Unsinn ist ? Der Sicherheit wegen mag das ja sinnvoll sein, aber das ist ja zum Standard bei allem geworden. Für mich ist das eher ein gegenteiliges Argument, mit dem sich MS selbst ein Bein gestellt hat. Das Ende vom Lied ist, das der User selbst Hand anlegt (muss), um das System bzw. die Funktion zum Laufen zu bringen. Und dann wird das dem User auch noch negativ ausgelegt.
    Wenn man ein Standard Untouched OS haben möchte, bei dem der User keinen Schaden anstellen kann, muss man sich anders ausrichten, bzw. aus Kundensicht umsehen. Abgestimmte Hardware und Software aufeinander entwickeln, und gut ist.
    Hier geht es aber nicht in erster Linie um selbst verschuldete Bugs, sondern von MS hausgemachte, und auch bestätigte. Und selbst das ist ein grosser Batzen.
    Aus der eigenen Meinung dann vom Realismus zu sprechen ist schon arg subjektiv, ich maße mir das nicht an, sondern nehme das aus meiner eigenen Meinung und dem Feedback aus dem Privaten und dem Beruf.
    Da zu den anderen Themen nicht Bezug genommen wird, wie halt die GPO's oder das Insider Feedback, hat sich das ganze für mich erledigt. Microsoft kann sich ganz gut selbst in Schutz nehmen, die haben eine grosse PR Abteilung. Die haben die User nicht, da bleibt nur das Internet/Medien.
    Also aus Erfahrung mit Software aus anderen Bereichen sehe ich auf jeden Fall, dass die Leute sich viel Quantität und Komplexität wünschen. Mal vollkommen außer acht gelassen, ob ich das selbst gut finde, was nicht der Fall ist. Aber, man muss da halt unterscheiden zwischen dem, was man selbst sich wünscht, und was die meisten anderen sich wünschen. Ich sehe eigentlich andauernd, wenn Leute befragt werden, dass sie sich noch dies und dies und jenes Feature mehr wünschen, was z.B. die Konkurrenz hat. Den Fehler, den heutzutage viele Entwickler machen ist, nicht an dem roten Faden des Konzepts, das sie selbst sich ausgedacht haben, festzuhalten, sondern zu meinen, man müsse jedem User-Wunsch entsprechen, und hinterher hast du ein Feature-Monster, das keinen mehr wirklich glücklich macht. Ein wenig krankt Windows ebenfalls daran. Aber, es sind auch jede Menge gute Features eingebaut.
    Und Du hast noch nicht mitbekommen, dass das die vordefinierten Scantypen Quickscan und Vollscan betraf. Der benutzerdefinierte Scan funktionierte immer. Das Problem ist auch heute Nacht noch mit einem Signaturupdate gelöst worden und funktioniert schon lange wieder. Zudem ging es nie darum MS von aller Verantwortung freizusprechen, sondern darum dass nicht jedes Problem auf MS zurückführbar ist.
    "Das Problem ist auch heute Nacht noch mit einem Signaturupdate gelöst worden und funktioniert schon lange wieder."
    Ist das so?
    Das sehen in eurer Telegram-Gruppe aber einige anders.
    Und auch bei mir besteht das Problem weiterhin.
    Gerade noch einmal getestet.
    Andreas996
    Das es hier Mitglieder gibt, die unter neuem Accounts hier wieder erscheinen,aus welchen Gründen jetzt auch immer, ist mir bekannt,
    Weil sie mit einer frischen Forenidentität neu starten wollen und der größenwahnsinnigen Annahme unterliegen, daß das schon keiner merken wird, wenn sie hier mit ähnlichem Benutzernamen, den gleichen Argumenten und demselben Schreibstil wieder auftauchen. Manche scheinen es nötig zu haben, alle paar Wochen mit großem Getöse ein Forum zu verlassen. Oft geht das ganze mit Zensurvorwürfen einher. Was nach meinen Erfahrungen nicht stimmt. Selbst Offtopic wird i.d.R. hier nicht gelöscht, sondern höchstens verschoben.
    aber 43 Vorgänger Accounts, gibts das wirklich ? oder war das jetzt etwas übertrieben ?
    Genau habe ich das bisher nicht analysiert, aber gewissen Personen könnte man wohl schon zweistellige Accountanzahlen nachweisen. Da reicht ja wie geschrieben schon der Schreibstil und die typischen Argumente, so daß man auf die Daten, die Martin als Admin möglicherweise hat, gar nicht zurückgreifen bräuchte.
    Mein Schnellscann lauft schon seit 3 Minuten ;) und ist noch nicht fertig
    Mittlerweile hat Microsoft das Problem mit einem Update (Security Intelligence Update for Windows Defender Antivirus - KB2267602 Version 1.301.1684.0) gelöst und Windows Defender soll nun wieder wie gewohnt funktionieren. Die aktualisierten Definitionsdateien sollten sich automatisch installieren.

    https://www.heise.de/security/meldung/Wichtiges-Update-Windows-Defender-scannte-nur-wenige-Dateien-4533669.html
    @Max Steiner
    Aufgrund der Tatsache, das du hier ja schon zig Accounts hattest,frage ich mich ob man Personen wie dich, überhaupt noch ernst nehmen kann.
    Ich kann das nicht...
    Hier ging es um einen Bug, der viele Anwender betrifft.
    Aufgrund dieser Tatsache, sollte schon mal klar sein, das es sich tatsächlich um ein Windows Bug handelt.Ich hatte diesen Bug auch,läuft aber wieder, Microsoft hat hier schnell gehandelt.
    Wenn es bei dir angeblich noch vorhanden ist, dann solltest du dazu schreiben, das du das letzte Definitionsupdate überhaupt noch nicht durchgeführt hast.Weil was anderes kann das dann nämlich nicht sein.
    Gerade eben durchgeführt,
    Max Steiner
    …...Das sehen in eurer Telegram-Gruppe aber einige anders.…...
    um es richtig zu stellen, es war EINER, und dem wurde durch zwei anderen geantwortet, die ihm helfen wollten
    und sogar bei dem ist es jetzt wieder ok.
    Max Steiner
    So, nun hat Microsoft auch noch den Windows Defender Scan lahmgelegt.
    https://windowsarea.de/2019/09/letztes-windows-10-update-macht-den-windows-defender-scan-kaputt/

    Du triffst hier eine Pauschalaussage, dass das auf jedem einzelnen Computer, auf dem Windows 10 in der entsprechenden Version läuft, auftritt, was mit Sicherheit nicht stimmt, insbesondere, da in dem Artikel von Berichten von Nutzern im Netz berichtet wird, was gar nichts aussagt.
    Max Steiner

    Schiebt ihr selbsternannten Schlaumeier das nun auch wieder auf den dummen Nutzer?

    Nein, aber, offensichtlich möchtest du hier aufgrund einer negativen Grundeinstellung Sachen suggerieren, die hier so nur in deinem Kopf auftauchen, und nicht in denen anderer.
    Warum nutzt du überhaupt noch Windows, wenn du es so kacke findest? Oder, tust du das überhaupt?
    @Chakko
    So ist es!
    ...da in dem Artikel von Berichten von Nutzern im Netz berichtet wird, was gar nichts aussagt.

    Es war nicht mal klar, ob der Scan vielleicht doch durchläuft, aber das GUI den Abbruch nach wenigen Sekunden und Dateien vielleicht nur vorgaukelt. Von daher war eigentlich rein gar nix klar gewesen - ausser dass es eine Unregelmässigkeit gab, deren genaue Ursachen und genaue Auswirkungen völlig im Dunkeln blieben. Und MS hatte dies nach wenigen Stunden, in denen der Echtzeitscanner und der benutzerdefinierte Scan jederzeit funktionierten, wieder gefixt, ohne dass sich die Benutzer aktiv um diesen Fix bemühen mussten.
    Genauso hatte ich mir das vorgestellt...
    Ich könnte ja auch hier durch's Forum rauf und runter suchen, mir die Perlen aussuchen, und dann 100 Fehler hier auflisten, mit denen einige wenige Leute hier konfrontiert werden, die eventuell sogar auf ihre Kappe gehen, und die "vor Gericht gegen Microsoft verwenden". Oder, ich lasse es gleich bleiben, wechsel zu Mac OS X, und ignoriere die mit Sicherheit genauso vielen Fehler (wenn nicht mehr, ich spreche da aus eigener Erfahrung...). Oder ich nutze Linux, saufe mir die wesentlich gröberen und häufigeren Bugs in den Desktopumgebungen und Programmen schön, und lebe ein schönes, unbeschwertes Leben mit meiner Ideologie. Macht natürlich nicht so viel Spaß, wie im Internet gegen den Strom zu schwimmen, und Leuten ihr Betriebssystem madig zu machen. ;)
    Eben das sehe ich als Problem in der Diskussion. Windows sehen viele als Ideologie an, und nicht (nur) als Hobby, und nehmen dann jedwede Kritik gegen Microsoft persönlich. Dabei geht es gar nicht darum, einem sein Hobby madig zu machen.
    Das ganze kann ich genauso wenig verstehen, wie die Kriege der Nvidia / AMD Fanboys. Aber es ist wohl wirklich sinnlos, da auf einen Nenner zu kommen. Nichts desto trotz, ändert das wenig an meiner Meinung, wenn ich das Gefühl habe, als Consumer veräppelt zu werden, und ständig mit Problemen rumhantieren muss, die MS verbockt hat, und zwar immer nach einem Update / Upgrade (NICHT BEI JEDEM UPDATE).
    Wenn ich ein halbwegs brauchbareres Betriebssystem als Windows nutzen könnte, würde ich das zur Zeit tun. Nur läuft da halt etliches, was ich benötige, nicht drauf oder vernünftige Software Alternativen gibt es einfach nicht.
    Ich bin da ganz Pragmatiker, aber es ist Tatsache, das die meisten nun mal von Windows abhängig sind, wie ich. Ist ja auch kein Wunder, so wie sich das ganze in den Jahrzehnten zuvor entwickelt hat. Ich mache da keinen Hehl draus, aber auch ganz sicher keine Religion, in der Kritik niedergestampft wird, und der Sündenbock der Consumer zu sein hat, weil er nicht exakt die Standardvorgaben einhält (bei einem relativ offenem OS, das die Möglichkeiten zur Individualität eben bietet).
    Für mich sind das Ausflüchte, und es wird auch immer am Kern vorbei geredet, und von etwas gänzlich anderem angefangen.
    Ich respektiere jedermanns Meinung, auch wenn ich viele Kommentare hier einfach nicht verstehe, warum Kritik immer als persönlich genommen werden muss, als ginge es um dessen Existenz. Obwohl auch sehr viele der Bugs von MS auch im nachhinein bestätigt wurden, und man auch kaum - wie auch zuletzt - auf User Feedback gehört hat.
    Aber man kann mit keinem diskutieren, der nicht Kritik annehmen kann, die nicht einmal gegen denjenigen persönlich gerichtet ist.
    Wie dem auch sei, schönen abend noch, ich hoffe das MS die ganzen Probleme in den Griff bekommt.
    Eben das sehe ich als Problem in der Diskussion. Windows sehen viele als Ideologie an, und nicht (nur) als Hobby, und nehmen dann jedwede Kritik gegen Microsoft persönlich. Dabei geht es gar nicht darum, einem sein Hobby madig zu machen.
    Das ganze kann ich genauso wenig verstehen, wie die Kriege der Nvidia / AMD Fanboys. Aber es ist wohl wirklich sinnlos, da auf einen Nenner zu kommen. Nichts desto trotz, ändert das wenig an meiner Meinung, wenn ich das Gefühl habe, als Consumer veräppelt zu werden, und ständig mit Problemen rumhantieren muss, die MS verbockt hat, und zwar immer nach einem Update / Upgrade (NICHT BEI JEDEM UPDATE).
    Wenn ich ein halbwegs brauchbareres Betriebssystem als Windows nutzen könnte, würde ich das zur Zeit tun. Nur läuft da halt etliches, was ich benötige, nicht drauf oder vernünftige Software Alternativen gibt es einfach nicht.

    Wenn du damit Linux meinst, dann, sorry, verstehe ich die Welt nicht mehr. Wenn du meinst, du hantierst bei Windows ständig mit Problemen rum, und bei Linux wäre alles eitel Sonnenschein, dann hast du dir das schön getrunken. Punkt. Jegliche Linux-Distro, die ich je ausprobiert habe, erforderte wesentlich mehr Nacharbeit, und Handarbeit als Windows jemals erfordern wird.
    Ansonsten gibt's auch noch Mac OS X, und da hast du nicht das Problem, dass es dort so viel Software, die unter Windows läuft, nicht gibt. Ist also auch eine Alternative, wenn dir Windows zu viele Probleme macht (weshalb auch immer). Ja, ich hatte auch mal Probleme mit Windows, aber, ganz ehrlich, wer meint, dass sowas komplexes wie ein Betriebssystem, was auch immer komplexer und komplexer wird, jederzeit locker flockig ohne jegliche Bugs läuft, der hat schlichtweg keine Ahnung von Software und Computern. Das kann ich dazu nur sagen. Ich bin allerdings froh, dass sich Microsoft von der Bleeding Edge Attitüde trennt, und die halbjährlichen großen Updates abschafft. Denn, das halte ich vor allem für das Problem. Auch wenn das weit größere Problem, mal wieder, das Nutzerverhalten ist.
    @chakko
    Deine Antwort auf den Beitrag von @mirovb zeigt mir z.B. deutlich, dass du den Inhalt des Beitrages nicht verstehst.
    Schade!
    Ich verstehe ihn auch nicht. Was soll diese Hysterie?
    Es ist die Rede davon, dass es ach so viele Probleme bei Microsoft gäbe, die es bei der Konkurrenz so nicht gäbe. Wo sind diese denn bitte schön? Kann ich nicht nachvollziehen.
    Wenn ich ein halbwegs brauchbareres Betriebssystem als Windows nutzen könnte

    Sprich: Windows ist nicht brauchbar. Komischerweise gebrauche ist es jeden Tag, und habe sehr, sehr wenig Probleme. Es geht hier nicht um die Abwehr von Kritik. Es geht hier um willentliche Falschdarstellung.
    Und dieses "Die hören nicht auf ihre Nutzer" kann ich am wenigsten verstehen. Es gibt heutzutage viel, viel mehr Möglichkeiten sein Feedback abzugeben, Microsoft hat/hatte sein Insider-Programm, und generell kann man sich heutzutage viel mehr zu Wort melden, als das noch vor 20 Jahren der Fall war. Dass solche großen Firmen nicht gleich Aktion machen können, wenn Willi Willfried aus Willingen mit dem Finger schnipst, sollte klar sein. Echt, das ist alles so dieses typische Jammern auf höchstem Niveau, das man heutzutage omnipräsent überall liest, und das einfach Unfug ist, egal wie oft es wiederholt wird.
    Ich halte übrigens nicht viel von diesem vermehrten Einsatz von Feedback. Meiner Meinung nach ist das reiner Populismus. Entwickler brauchen eine eigene Vision ihrer Software, und eine eigene Vorstellung, welche Features man einbauen möchte. Und danach wird dann die Software gekauft, oder sie wird nicht gekauft. Es bringt nichts, sich tausend zusätzliche Köche in die Küche zu holen, und jeder schüttet dann etwas von seinem eigenen Gewürz rein. Daraus entsteht ein Featuremonster an Software, das völlig überfrachtet ist, kein Konzept hat, und lediglich den Nutzer verwirrt. Denn, die allermeisten Nutzer haben überhaupt keine Ahnung davon, was eine gute Software ausmacht. Und, wenn man etwas kritisieren möchte, dann muss man meiner Meinung nach das kritisieren, nicht dass Otto Mustermann aus Bottrop nicht seinen spontanen Einfall, der überhaupt nicht zu Ende gedacht ist, eingebaut bekommt. Leider halten sich die Nutzer da heutzutage für viel zu wichtig.
    @chakko
    Für die einen "Hysterie", für die anderen eine Meinung, wie jede andere auch. Oder hast du in diesem Thread nur positive Beiträge in Richtung MS erwartet ? Martin fragt ganz klar, wie "Ihr" das seht, und nicht nur "Du".
    "Brauchbareres" kannst du nicht differenzieren, oder verstehen ? Lies mal genau und verstehe den Zusammenhang.
    Nein, du hast leider nicht verstanden, worum es geht. Ich habe nirgendwo geschrieben, das Windows unbrauchbar ist, wirfst mir das aber vor. Im Gegenteil, es gibt nichts was ich als Alternative Zur Zeit für mich sehe, und so steht es auch da. Also bitte lege mir nicht Worte in den Mund, und verdreh meine Äusserungen. Trotz allem ärgert es mich masslos, das Windows in meinen Augen gegenüber den Vor-Vor-Versionen zu viele (auch einfache) Bugs hat, mit denen der Consumer meist absolut nichts zu tun hat.
    Ich habe die Fehler benannt, und ob dir das passt interessiert mich recht wenig. Das hat in Gänze überhaupt rein gar nichts mit anderen Betriebssystemen zu tun, denn darum geht es hier bei der Thematik überhaupt nicht. Wird dann aber natürlich in "die Runde geworfen", wie von Dir. Diese "Friss oder stirb" Mentalität hat in einer sachlichen Diskussion rein gar nichts verloren.
    Den Rest deines Verständnisses muss ich wohl leider auf Deine "Ideologie" rechnen, hast es ja selbst so klar dargestellt. Persönlich wirst du leider auch wieder und beleidigend ("schön getrunken"), und somit ist eine vernünftige Diskussion mit Dir leider nicht möglich. Ich spreche hier nicht Dein Fachwissen an, sondern Deine Art und Weise.
    Bin ich zwar durchaus gewohnt, beleidigt zu werden, wenn es um Kritik an MS geht, aber natürlich ziehe ich trotzdem meine Konsequenzen daraus.
    Wenn ich ein halbwegs brauchbareres Betriebssystem als Windows nutzen könnte

    Das ist keine Meinung, das ist Bullshit. Sorry. Eine Meinung wäre "Ich finde Windows einfach nicht brauchbar." Und selbst das ist grenzwertig, denn... wenn man einer unter 10.000 Leuten ist, die Windows nicht brauchbar finden, dann liegt doch der Verdacht nah, dass das Problem vor dem Bildschirm sitzt.
    Und hier hat dich auch niemand beleidigt.
    Warum glaube ich, dass diese Diskussionen viel entspannter wären, wenn sich alle Beteiligten an einem Tisch mit einem Bier in der Hand gegenüber säßen? Dann kämen manche Leute vielleicht darauf, dass sie beim Thema Microsoft und Windows zwar unterschiedliche Auffassungen haben, aber ansonsten viele Gemeinsamkeiten? Plötzlich wären das keine Kleinkriege mehr aus dem Keyboard-Schützengraben, sondern lockere Gespräche mit Frotzeleien und dummen Sprüchen, bei denen sich aber niemand angegangen fühlen müsste?
    So aber müssen wir uns immer wieder mit diesem blöden Internet und seine limitierten Möglichkeiten der Kommunikation rumschlagen. Das ist schlimm genug, aber macht es euch doch nicht unnötig schwer :).
    Plötzlich wären das keine Kleinkriege mehr aus dem Keyboard-Schützengraben, sondern lockere Gespräche mit Frotzeleien und dummen Sprüchen, bei denen sich aber niemand angegangen fühlen müsste?

    Bei solchen Verhältnissen bin ich mir da nicht so sicher:
    https://www.youtube.com/watch?v=90Es2R7BQwo
    Ich erkenne hier erschreckende Parallelen.
    Und, nochmals: "Windows ist nicht brauchbar" ist keine Kritik. Kritik wird spezifisch geäußert, zu bestimmten Eigenschaften des Systems. Und nicht generell, für ein Produkt, das marktführend ist, weltweit in Hunderttausenden professionellen Umgebungen eingesetzt wird, und mit dem die aller-, allermeisten keine gröberen Probleme haben. So etwas ist nicht nachvollziehbar, und fällt in den Bereich des Trollens. Und nur deshalb führt das zu Kleinkriegen.
    Im Prinzip wäre es mir völlig egal, welches Betriebssystem auf meinem Rechner läuft. Allerdings ist es so, dass Windows nun mal das am weitesten verbreitete BS im PC-Bereich ist. Wenn man dann von bestimmten Programmen abhängig ist, die nur unter Windows laufen, dann hat man gar keine Wahl. Also muss man sich mit den Unzulänglichkeiten stets arrangieren, zumindest solange es keine Alternative gibt.
    Im beruflichen Umfeld gibt es daher für mich auch keine Alternative zu denn Microsoftprodukten, zumal unsere Hauptsoftware bereits vor einiger Zeit die Schnittstellen zu vorhandenen Ausweichmöglichkeiten gekappt hat, angeblich wegen der geringen Akzeptanz der Anwender. Im privaten Bereich schaue ich regelmäßig über den Tellerrand und installiere auch mal auf meinem Bastelrechner eine Linuxdistribution. Woran es dann letztlich hapert, ist die geringe Verbreitung und das Softwareangebot. Wenn man bestimmte Programme seit Jahren nutzt, dann fällt es schwer, da auf ein anderes Produkt umzusteigen, sofern überhaupt ein vergleichbares Angebot existiert.
    Also wählt man den einfachen Weg und bleibt bei Windows und man fährt ja weitgehend auch gar nicht schlecht damit. An die vielen kleinen und großen Fehler, die letztlich u.a. der zunehmenden Komplexität des Betriebssystems geschuldet sind, hat man sich (zähneknirschend) gewöhnt und in den meisten Fällen gibt es ja auch zügig Abhilfe durch MS.
    Wer glaubt, die anderen Betriebssysteme sind besser, weniger fehleranfällig usw. der kann sich ja mal dort umschauen, ich denke aber, er wird mit wehenden Fahnen zurückkommen, Nachbars Kirschen sind auch nicht süßer ...
    mirovb

    Wenn ich ein halbwegs brauchbareres Betriebssystem als Windows nutzen könnte, würde ich das zur Zeit tun.

    @chakko, lies noch mal ganz genau und langsam. ;) Nicht das wir hier noch defibrillieren müssen. :D
    Bonnyblank
    @chakko, lies noch mal ganz genau und langsam. ;) Nicht das wir hier noch defibrillieren müssen. :D

    Ich bin ganz ruhig. :)
    Also, ich lese noch mal in Ruhe:
    "Nichts desto trotz, ändert das wenig an meiner Meinung, wenn ich das Gefühl habe, als Consumer veräppelt zu werden, und ständig mit Problemen rumhantieren muss, die MS verbockt hat, und zwar immer nach einem Update / Upgrade (NICHT BEI JEDEM UPDATE)."
    Also, mirovb fühlt sich als Consumer von Microsoft, ich zitiere, "veräppelt", weil er, ich zitiere weiter "ständig mit Problemen rumhantieren muss, die MS verbockt hat". Desweiteren schreibt er: "Wenn ich ein halbwegs brauchbareres Betriebssystem als Windows nutzen könnte, würde ich das zur Zeit tun." Ein halbwegs "brauchbareres". Sprich, Windows ist für ihn nicht brauchbar.
    Ja, es kommt darauf an, wie man sich ausdruckt, wenn man richtig verstanden werden möchte.
    Möchte aber auch nicht auf seinen Aussagen hier herum reiten. Immerhin fing es mit den ewig wiederkehrenden, ewig unzufriedenen an, die, statt woanders reinzuschauen, sich nur beklagen können über das Unrecht in dieser Welt, und nicht mit ihm. Verstehe ich halt einfach nicht, die Attitüde. Wenn ich so angenervt wäre, dann würde ich einfach Mac OS verwenden. Das macht natürlich nicht so viel Spaß wie anderen und Microsoft in die Suppe zu spucken. Siehe den täglichen Wahnsinn auf heise.de.
    Ich hatte keine Zeit zum antworten, da ich beruflich zu tun hatte.
    Es heisst "ausdrückt" und nicht "ausdruckt". Du legst ja leider jeden Buchstaben auf die Goldwaage. :D
    Warum nimmst du EINE Meinung so persönlich ? Ich verstehe es einfach nicht, es ging ja auch nicht einmal um Deine Person.
    Ansonsten denke ich, das die meisten meine Meinung auch verstanden haben. Wenn du jemanden "schön getrunken" oder "Bullshit" um die Ohren haust, ist das sehr wohl eine persönliche Beleidigung und ein Angriff, und hat mich Sachlichkeit nicht das geringste zu tun.
    Natürlich und selbstverständlich sind jegliche Kommentare hier eine subjektive Meinung, bezogen auf mich habe ich das mehrfach hier gesagt. Und nur weil nicht in jedem Satz steht, das es "meine Meinung" oder "Ich" voran steht, kommst du mit Deinen Interpretationen und schiesst dich auf Spitzfindigkeiten ein, die überhaupt nichts mit der Thematik zu tun haben. Zumal ich es danach nochmals in aller Ruhe erklärt habe, auch für Dich.
    Wir können unterschiedlicher Meinung sein, und das bringen wir hier auch klar zum Ausdruck, und zwar ALLE. Und diese Meinung ist logischerweise immer subjektiv, das muss man nicht bei jedem Satz betonen.
    Nichts desto trotz, du musst ja nicht auf meine Kommentare eingehen, wenn sie dir nicht passen. Meine Meinung ist nur eine von vielen. Also, komm bitte runter, und lass jedem seine eigene Meinung. Ob Sie dir passt oder nicht.
    Nichts desto trotz, ich kann zwar nicht nachvollziehen, warum man ein "Produkt" oder ein Unternehmen so vehement verteidigen muss (gilt in jeglicher Hinsicht), aber das akzeptiere ich, das du so denkst. Wir sind halt alle nicht gleich, und das ist auch gut so. Wenn es keine Differenzen gibt, gibt es auch keine Verbesserung. Was allerdings nach wie vor nichts an meiner Änderung gegenüber Win10 - im momentanen Zustand - ändert. Wünsche Dir und allen ein schönes WE. :hallo
    Ich kann jeden verstehen, der von der Art und Weise, wie Microsoft, bzw. Windows kritisiert wird genervt ist. Aber:
    chakko
    ... Desweiteren schreibt er: "Wenn ich ein halbwegs brauchbareres Betriebssystem als Windows nutzen könnte, würde ich das zur Zeit tun." Ein halbwegs "brauchbareres". Sprich, Windows ist für ihn nicht brauchbar. ...
    Das ist m.E. eine - heutzutage zwar leider nicht unübliche - aber verkürzende und unzulässige Interpretation. Analyse bedeutet nicht zu untermauern, was man verstehen will, sondern sich daran abzuarbeiten, was der andere auszudrücken gewillt war. Jedenfalls drückt diese spezielle Aussage nicht aus, dass Windows für sie oder ihn unbrauchbar ist (was natürlich nicht ausschließt, dass es so gemeint war).;)
    Der Microsoft-, bzw. Windows-Verteidigungsreflex ist mitunter (für mich) ähnlich nervend. Ohne mich mit allen Problemen und Fehlern auszukennen (eher mit den wenigsten), halte ich es für zulässig zu behaupten: manchmal passieren Microsoft menschliche Fehler, viel öfter provozieren überforderte oder besonders schlaue Nutzer Probleme, manchmal können beide Seiten nicht dafür, aber manchmal dürfen Nutzer auch eine gewisse Arroganz oder Unbedachtheit von Microsoft spüren.
    Weißt du, wenn eine Firma ein Betriebssystem entwickelt, welches seit Jahrzehnten der Marktführer auf heimischen und Firmen-Rechnern ist, und diese Firma laut ihrem Aktienwert die wertvollste Firma der Welt ist, und dennoch andauernd nach dem Motto "Die können nichts!" drauf gehackt wird, dann ist da einfach etwas faul, und das nicht bei Microsoft.
    Bei Apple genau dieselbe Chose. Besonders die Deutschen haben in der Hinsicht einfach einen Rappel. Merkt man auch in vielen anderen Belangen. Jeder Hinterhof-Firma, die sich an Subventionen bereichern will, wenn sie regional Glasfaser ausbaut wird (sorry) auf gut Deutsch gesagt "der Hintern geküsst", und die Telekom, die wirklich ausbaut, und dann unter dem Druck der Wirtschaftlichkeit, und ohne die großen Subventionssummen vom Privatmann (von wem sonst?), ist der große Buhmann. Irgendwas ist da in Deutschland völlig krank. Produziert durch Politik und Medien. Und, solange sich das nicht wieder entwirrt, darf man doch solche Missstände zumindest mal ansprechen, denke ich.
    Und damit das nicht falsch rüberkommt: Ja, natürlich darf man kritisieren. Aber, das geschieht halt total oft auf diese "Ich weiß es ja eh viel besser als die Profis" Art, die einfach nervt, und ungerecht ist. Hier läuft sicher keiner rum, der wie Bill Gates eine Firma aus der Garage zur wertvollsten Firma der Welt entwickelt halt. Dass der nicht voll doof sein kann, und keine Ahnung von dem hat, was er tut, bzw. jetzt seine Nachfolger, sollte eigentlich jedem klar sein.
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