Windows 10: Updates für Insider bringen Bugfixes und Warnung vor SSD-Ausfällen

Windows 10: Updates für Insider bringen Bugfixes und Warnung vor SSD-Ausfällen

Am Mittwochabend hat Microsoft Updates für die Insider in allen Kanälen veröffentlicht und damit vorrangig Fehler behoben. Für die Insider im Developer Kanal brachte die Build 20226 aber immerhin eine neue Funktion: Wenn die Hardware-Überwachung Anzeichen für einen möglichen Ausfall des SSD-Speichers erkennt, zeigt Windows 10 eine entsprechende Benachrichtigung an.

SSD Warnung in Windows 10

In den Systemeinstellungen unter Speicher wird dann sogar die potenziell verbleibende „Lebenszeit“ im Verhältnis zur bisherigen Nutzungsdauer angegeben:

SSD Warnung in Windows 10

Der Nutzer hat so immerhin Zeit, sich frühzeitig um Ersatz zu bemühen oder zumindest sein Backup-Konzept zu überprüfen. Ihr wisst ja: Nicht gesicherte Daten sind als gelöscht anzusehen.

Für die Insider im Beta und Release Preview Kanal gab es nur ein kleines Update. Die Build 19042.546 kam als Wartungsupdate KB4577063 und behob einen Fehler im Standby-Betrieb sowie in Microsoft Edge. Wann das Herbstupdate als Version 20H2 für die Öffentlichkeit freigegeben wird, steht nach wie vor nicht fest.

Nicht an eine Insider-Version gebunden, aber dennoch zunächst nur für Insider verfügbar ist außerdem eine neue Version der „Ihr Smartphone“ App, welche die Verwaltung von Geräten innerhalb der App erlaubt. Man kann nun also auch ein Gerät entfernen, ohne die Webseite des Microsoft-Kontos bemühen zu müssen.

Geräte verwalten in der Ihr Smartphone App

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Also das sind genau die Smartwerte der SSds auf die HWInfo & Co. schon seit Urzeiten zugreifen. Da hat bestimmt Jemand in Redmond eine Tür laut zugeschlagen, das die endlich wach geworden sind, sowas in den Laufwerkseigenschaften anzuzeigen.
    Nicht das das nicht nützlich wäre, aber sowas muß nicht bei den Insidern "getestet" werden.
    Nach über fünf Jahren Windows 10 hat MS die Sensoren der unter dem System laufenden Hardware entdeckt. Irgendwie tue ich mich damit schwer, das nicht lustig zu finden. Seit gefühlten Ewigkeiten gibt die Hardware diese Werte aus.
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