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Windows 11: Juni-Update bringt Neues für Startmenü, Update-Kontrolle und Systemwiederherstellung

Windows 11: Juni-Update bringt Neues für Startmenü, Update-Kontrolle und Systemwiederherstellung

Mit dem optionalen Update für Windows 11 bringt Microsoft im Juni einige Neuerungen auf den Weg. Die vor einem Jahr angekündigte Überarbeitung des Startmenüs kommt mit diesem Update endlich überall an. Zudem startet die Einführung neuer Funktionen mit mehr Update-Kontrolle, einer neuen Wiederherstellung und mehr.

Das „neue“ Startmenü: Ende einer langen Reise

Vor mehr als einem Jahr hatte Microsoft eine Überarbeitung des Startmenüs von Windows 11 angekündigt. Seit Oktober 2025 lief die Verteilung, die jetzt endlich abgeschlossen ist. Das „neue“ Startmenü bringt eine überarbeitete Navigation, man kann scrollen statt seitenweise zu blättern. Zudem bringt es eine neue Ansicht für alle Apps mit einer Sortierung nach Kategorien.

Die Kategorie- und Listenansicht im neuen Startmenü von Windows 11

Für die allermeisten Heimanwender ist das bereits kalter Kaffee, mit dem Abschluss der Verteilung kommt das neue Startmenü jetzt aber auch in Firmen an.

Unterdessen befindet sich bereits die nächste Überarbeitung in der Pipeline: Wer kein Windows-Insider ist, kann hier schon mal einen Blick darauf werfen: Hands-on mit dem neuen Startmenü von Windows 11: Fast wunschlos glücklich.

 

Alle weiteren Neuerungen im optionalen Juni-Update unterliegen wie üblich dem graduellen Rollout. Es lässt sich daher nicht sagen, wann diese Funktionen letztlich bei jedem Aufschlagen. Wie am obigen Beispiel des Startmenüs zu sehen ist, kann das schon mal länger dauern.

Längere und beliebig viele Update-Pausen

Bei den Windows Updates gibt es ein klein wenig mehr Kontrolle. Das Pausieren von Updates ist jetzt für bis zu 35 Tage möglich. Der Zeitraum wird über ein Kalender-Flyout festgelegt. Im Gegensatz zur bisherigen Regelung lässt sich diese Pause beliebig oft verlängern.

Windows 11 erlaubt mehr Kontrolle

Zeitpunktwiederherstellung (Point-in-Time Restore)

Eine weitere Neuerung ist die „Zeitpunktwiederherstellung“, die in der englischen Version den ebenfalls unhandlichen Namen „Point-in-Time Restore“ trägt. Dabei handelt es sich um die modernisierte Variante der Systemwiederherstellung. Nach einem kritischen Fehler lässt sich das System auf einen bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit zurücksetzen. Das Maximum sind 72 Stunden, neue Wiederherstellungspunkte erstellt das System alle 24 Stunden automatisch.

Die Funktion ist standardmäßig aktiviert und belegt zwei Prozent der Festplattenkapazität. Mehr Informationen hier: Point-in-time restore for Windows

Zeitpunktwiederherstellung (Point-in-Time Restore) für Windows 11

Es gibt noch weitere Neuerungen für den File Explorer und die Widgets öffnen sich beim Überfahren mit der Maus nicht mehr automatisch. Überdies hat Microsoft Verbesserungen an der Barrierefreiheit und bei der Zusammenarbeit mit Bluetooth-Geräten vorgenommen.

Das vollständige Changelog mit allen Änderungen gibt es hier:

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Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 19 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!