Windows 7: Free Software Foundation sendet Unterschriften und Festplatte nach Redmond

Windows 7: Free Software Foundation sendet Unterschriften und Festplatte nach Redmond

Ende Januar sorgte eine neue Petition der Free Software Foundation für Aufmerksamkeit, die unter dem Motto „Upcycle Windows 7“ das betagte Betriebssystem von Microsoft zur freien Software machen wollte. Insgesamt wollte die Organisation symbolische 7.777 Unterschriften für ihr Vorhaben sammeln, am Ende haben dann insgesamt 13.635 Unterstützer den entsprechenden Aufruf unterzeichnet, womit die FSF ihr Ziel also deutlich übertroffen hat. Vor einigen Tagen veröffentlichte Greg Farough, der bei der Free Software Foundation die Petition ins Leben gerufen hat, nun einen Blogpost mit näheren Informationen.

In der vergangenen Woche wurde nun neben den Unterschriften auch eine aufgearbeitete Festplatte nach Redmond geschickt. Nach dem Willen der FSF soll Microsoft nun den Quellcode von Windows 7 kopieren und mit einer freien Lizenz an die Organisation zurück schicken, wobei man ihnen bei entsprechender Nachfrage auch Hilfe anbieten würde. Tausende Unterstützer hätten zum Ausdruck gebracht, dass Windows freigegeben werden soll, und es liegt nun an Microsoft, zu zeigen, dass sie freie Software nicht nur als oberflächliches Marketinginstrument betrachten, womit sie die Menschen ausbeuten und sie damit täuschen, dass ihnen die Freiheit der Nutzer am Herzen läge. Die Free Software Foundation gäbe Microsoft dafür das Medium, die Redmonder müssten nun ihrerseits die notwendigen Schritte vollziehen.

Farough unterstreicht in seinem Blogpost auch nochmal, dass man jedes Betriebssystem, welches noch einem Eigentumsanspruch unterliegt, befreien will. Man könne die FSF zwar ablehnen und ignorieren, aber man kann sie nicht aufhalten. Sie würden weiter kämpfen, bis alle frei sind.

Über den Autor
Kevin Kozuszek
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Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden, daneben schlägt mein Herz aber auch für die OpenSource-Welt, wo mein besonderes Interesse der Mozilla Foundation gilt. Wenn ich mich mal nicht mit Technik beschäftige, tauche ich gerne in die japanische Kultur mit all ihren Facetten ab oder widme mich einem meiner zahlreichen anderen Hobbies.

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Kommentare
  1. am Ende haben dann insgesamt 13.635 Unterstützer den entsprechenden Aufruf unterzeichnet

    Das sind schon extrem viele, wenn man bedenkt, dass auf der Welt Milliarden Menschen Windows nutzen. ;)
    Für mich sind das einfach arrogante, anmaßende, und autoritäre Menschen. Wie ich Microsoft im Jahr 2020 kenne, werden sie wohl die Aktion loben... und dann weiter machen wie bisher. ;)
    Wieso sollten sie das tun? MS möchte das alle auf W10 wechseln. Damit würden sie sich doch selbst Konkurrenz schaffen. Glaub nicht das das passiert.
    Ich denke, da glaubt niemand dran, der einigermaßen bei Verstand ist. Was sagt das dann über die FOSS aus?
    chakko
    Was sagt das dann über die FOSS aus?

    Im Grunde ist das nur ein gelebtes Beispiel dafür, wie das Free Software Movement und ihr nahe Gruppen wirklich ticken. Allerdings kommt das auch im klassischen FOSS-Umfeld vor. Devuan ist als Fork von Debian zum Beispiel deswegen entstanden, weil die Leute systemd nicht mögen und andere Init-Systeme sie nicht bevormunden würden. Glimpse ist als Fork von GIMP entstanden, weil der Name von GIMP in einigen Sprachen beleidigend ist. UXP und angeschlossene Projekte wie Pale Moon und Basilisk sind deshalb da, weil Mozilla aus Sicherheitsgründen XUL und andere Altlasten bei Gecko/Firefox ersetzt hat, was Jahre vorher angekündigt wurde. Aber die haben auch generell ein seltsames Verständnis von Moderne und lehnen auch andere Sicherheitsmaßnahmen wie Multiprocessing/Sandboxing, was bei Chrome etc. schon lange Usus ist, oder die Abschaffung von NPAPI-Plugins wie Flash ab.
    Das kannst du steigern bis zu den Extremen wie dem Hyperbola-Projekt. Die docken nicht nur an UXP mit neuen Version von Iceweasel (Firefox-Fork) und Icedove (Thunderbird-Fork) an, sondern verlassen auch Linux, weil der Einfluss und damit die Gefahren durch Unternehmen wie Google und Microsoft viel zu groß werden. Stattdessen wollen sie den BSD-Kernel forken (!), also nicht mal ein richtiges BSD, sondern ein eigenes Ökosystem aufbauen, um die Freiheit zu verteidigen und andere zu befreien.
    Was ich von dem Geschwafel halte, ist - denke ich - bekannt. Da ist zwar sicherlich viel mit Idealen, aber mit klarem Verstand... naja... ;)
    Religion. Was anderes kann ich dahinter echt nicht erkennen. Eher noch schlimmer: religiöser Fanatismus. Und, was der erzeugt, wissen wir ja mittlerweile (hoffentlich) alle.
    Wiso gibt man überhaupt der FSF hier eine Platform? Oder ist das einfach nur zur Belustigung? Marketingtechnisch scheints gut umgesetzt worden zu sein von der FSF.
    @chakko
    Man muss da aber auch differenzieren. Die FSF und das angeschlossene Free Software Movement sind innerhalb der OpenSource-Community zu wesentlichen Teilen isoliert und die Ansichten von Richard Stallman wurden auch schon lange vorher nicht von allen geteilt. Auf der FOSDEM 2020 vor einigen Wochen haben zwei führende Köpfe der FSF auch zugegeben, dass sie auf proprietäre Software/Firmware angewiesen sind, weil bei einer zum Beispiel der lebensnotwendige Herzschrittmacher nicht funktionieren würde. Ansonsten sind große Teile im FOSS-Bereich entweder Pragmatiker ("Ich befürworte zwar quelloffene Software, aber wenn es was Proprietäres sein muss und den Job besser erledigt, geht davon die Welt nicht unter.") oder wirklich sehr gemäßigte Kräfte, die sich dann auf der Linie von Unternehmen wie Microsoft oder von Stiftungen wie der Mozilla Foundation oder .NET Foundation bewegen. Zu Letzteren zähle ich mich auch, bei mir liegt das Interesse an OSS vor allem darin, dass ich lernen möchte und mir auch bestimmte Projekte aus unterschiedlichen Gründen einfach besser gefallen. Das schließt auch Datenschutz und vor allem Datensicherheit mit ein, aber nicht die extremen Linien, die die Betonschädel ziehen. Daran ist ja nichts Verwerfliches, außerdem sind klassische Freeware und kommerzielle Software bei mir auch mehr als zahlreich vertreten. :)
    Man darf aber nicht vergessen, dass die ganze Bewegung ziemlich heterogen ist. Das Free Software Movement ist das linke Spektrum, es gibt aber auch die extrem Konservativen. "Fanatismus" ist da das eine, aber die Fälle von Diskriminierung, Arroganz und Sexismus, die es schon gegeben hat, sind genauso schlimm.
    @nomis10
    Weil Microsoft selbst immer stärker im FOSS-Bereich involviert ist und es mir wichtig ist, auch in der Hinsicht das gesamte Spektrum zu berücksichtigen. Ich bin ein strikter Gegner von Filterblasen und Echokammern und damit man das in den richtigen Kontext einordnen kann, sind auch solche Beiträge wichtig. Verschweigen bringt niemandem etwas.
    Mich wundert halt diese generelle Richtung, wenn man doch sieht, dass es einfach nicht realistisch ist. Man muss da doch auf dem Teppich bleiben. Geld ist nun mal immer noch das Mittel, mit dem wir uns auf dieser Erde unseren Lebensunterhalt verdienen. Wenn ich allein schon sehe, dass Software umsonst angeboten wird, und gleich daneben der Hinweis steht, dass man doch bitte spenden soll, um die weitere Entwicklung zu gewährleisten, fasse ich mich einfach an den Kopf. Warum nicht gleich 10 € für die Software? Dann ist auf jeden Fall gewährleistet, dass Entwicklung weiter statt finden kann. Wenn die Software vernünftig ist, und einen Mehrwert für den Nutzer bietet, natürlich.
    Das ist so ungefähr wie bei uns hier in Deutschland. Das ganze Volk will Elektromobilität... und kauft dann nur SUV's und Minvans mit 160 PS plus. Sorry, kann ich so nur als Fake, Heuchelei, und vielleicht sogar sich selbst Belügen sehen. Das hat weder Sinn noch Verstand, und wird in Zukunft auch nichts bringen. Die soziale Marktwirtschaft und der Wettbewerb sind der Antrieb, den es braucht, um gute Produkte anzubieten, und Essen auf den Teller zu bringen. Und, es ist auch das System, das dem Menschen am besten gerecht wird. Sowas wie sich die FOSS'ler wünschen ist weder gerecht, noch bringt es hochqualitative Produkte. Das ist einfach nur Traumschlägerei.
    Nicht falsch verstehen. Ich bin absolut dafür, dass Programmiersprachen, und Webtechnologien Open Source sind. ABER, es macht nur dort Sinn, wo es sich auch lohnt. Es macht keinen Sinn, z.B. eine neu entwickelte Softwaretechnologie, die das Bordsystems eines Automobils steuert Open Source zu machen. Oder gleich zum Auto auch noch die Baupläne des Motors mitzuliefern, damit jeder chinesische Hinterhofklitsche das schlecht kopieren kann, um mal ein anderes Beispiel zu nennen. ;) Für mich macht das alles nur in bestimmten Bereichen Sinn, nicht generell. Aber, gut, das brauche ich hier wahrscheinlich niemandem zu erzählen, ich verstehe halt einfach nicht, warum die FOSS'ler das nicht kapieren wollen. Aber, gut, diskutiere mal mit einem Zeugen Jehovas über Gott. Da kann man auch sinnvolleres tun. ;)
    nomis10
    Wiso gibt man überhaupt der FSF hier eine Platform? Oder ist das einfach nur zur Belustigung?

    Dass man das am Rande bemerkt, ist ja auch in Ordnung. Aber, das ist halt dann auch, was es ist. Eine Randbemerkung. So ungefähr wie wenn im bayrischen Wald jemand einen Baum umarmt. Nichts besonderes, und betrifft nur einen verschwindend geringen Teil der Allgemeinheit. Sieht man ja auch schon an den Zahlen. Problem ist heutzutage, wenn die Medien es so schildern, als wäre das eine große Sache. Dann hat man der Minderheit mit der großen Klappe einfach einen zu hohen Stellenwert eingeräumt.
    Naja, das komplette Windows 7 werden sie wohl kaum unter eine OpenSource-Lizenz stellen können. Alleine deshalb, weil bestimmt 3d-party Code enthalten ist, den Microsoft nicht einfach freigeben darf.
    ABER Windows ist auch das letzte große Betriebssystem, bei dem noch nicht einmal der Kernel OpenSource ist.
    Selbst macOS und iOS haben einen OpenSource Kerlen (xnu), mit Tools auf die sie basieren (darwin) und der Compiler, mit dem es erstellt wurde (llvm/clang).
    Und andere Systeme wie Linux, *BSD, Haiku, etc sind komplett OpenSource.
    Microsoft hat ja inzwischen Teile von Windows unter OpenSource-Lizenzen gestellt:
    Original Microsoft OpenSource Windows parts - ReactOS Website
    Aber das sind mehr Teile, die auf Windows selber aufbauen.
    Vor fünf Jahren wurde bei Microsoft ja sogar mal darüber nachgedacht, es unter eine OpenSource-Lizenz zu stellen:
    Microsoft: An Open Source Windows Is '''Definitely Possible''' | WIRED
    Hinzu kommt, daß es teilweise schon helfen würde, Windows 7 in anderer Weise offener zu gestalten.
    Das geschlossenste System ist wie bisher: Man muß eine Lizenz erwerben, um es zu nutzen. Veränderungen des Systems darf man nicht weitergeben.
    Etwas besser wäre es schon, wenn Windows 7 kostenlos für jeden zu nutzen ist. Es ist zwar kostenlos runterzuladen, aber nicht erlaubt es über einen längeren Zeitraum ohne Lizenz zu nutzen.
    Noch besser ist, wenn man einige Dateien, durch beliebige Dateien (wie z.B. welche von ReactOS) austauschen darf und das veröffentlichte neue System wiederum für jeden kostenfrei veröffentlichen darf.
    Noch mal besser ist, wenn man die Binaries editieren darf und kostenfrei anderen das Ergebnis zur Verfügung stellen darf.
    Noch ein Schritt besser ist, wenn man die Binaries Disassemblieren/Decompilieren darf um dann daran Änderungen vorzunehmen und entsprechendes zu veröffentlichen.
    Und als letzter Schritt ist natürlich das Beste, wenn der Quellcode unter einer OpenSource-Lizenz veröffentlicht wird.
    Aber wie man sieht, gibt es einige Abstufungen. Und es gäbe einige Schritte in die richtige Richtung, die schon mal helfen würden.
    Definiere "besser". Besser für wen, und warum?
    Für den Durchschnittsuser ist es völlig egal, ob das Betriebssystem Open Source ist oder nicht. Im Gegenteil, für die Sicherheit ist es schon fast besser, wenn es nicht Open Source ist.
    @chakko: Es dürfte inzwischen bekannt sein, daß es "security by obscurity" nicht gibt.
    Ein Closed Source System hindert "bad guys" nicht daran, das System zu decompilieren und zu disassemblieren, um Sicherheitslücken zu finden, die sie ausnutzen können. Jedoch hindert es auf der anderen Seite die "good guys" daran, sich das System näher anzusehen und die Sicherheitslücken vorher zu finden und darauf hinzuweisen, daß diese geschlossen werden müssen oder - je nach Lizenz des Quellcodes - selber die Bugfixes zu liefern.
    Vielleicht könnten sie erstmal Erfolge erringen bei Themen, die auch was bringen würden... Statt Windows 7 wäre eine neue Lizenz für ZFS ganz nett. Das ist ein Feld, auf dem sich der Einsatz lohnen würde.
    Ich meine, was wollen sie mit Windows 7? Nicht symbolisch, sondern welcher echter Nutzen steht dahinter? Laut ihren eigenen Aussagen waren freie Alternativen schon vor 10 Jahren überlegen. Warum heute noch dran rum doktern?
    theuserbl
    Jedoch hindert es auf der anderen Seite die "good guys" daran, sich das System näher anzusehen und die Sicherheitslücken vorher zu finden und darauf hinzuweisen, daß diese geschlossen werden müssen oder - je nach Lizenz des Quellcodes - selber die Bugfixes zu liefern.

    Die Good Guys hindert auch ein geschlossenes System nicht daran, entsprechende Sicherheitslücken zu finden. Man kann da guten Gewissens zum Beispiel auf Googles Project Zero verweisen, die in schöner Regelmäßigkeit neue Lücken finden und auch an die Entwickler melden. Die sind damit nicht alleine, auch andere Gruppen oder unabhängige Sicherheitsforscher machen das regelmäßig.
    Umgekehrt ist OSS bei allem Wohlwollen auch kein absoluter Garant für Sicherheit. Einerseits können auch die bösen Jungs den Quellcode lesen, zum anderen kommt es ganz bewusst auch darauf an, dass die führenden Köpfe hinter einem Projekt das auch zulassen. Ich kann mich an einen Fall aus 2016/17 erinnern, da hat die Gnome Foundation offen den Zustand von WebKit in den einzelnen Linux-Distributionen angeprangert und da hat das auch ziemlich konstruktiv funktioniert. Dann hat man aber auch Fälle wie die Leute hinter UXP, wo man im Grunde nur den Kopf schütteln kann. Sie machen zwar nicht alles falsch, aber was sie falsch machen, reicht schon dafür aus, die Browser wie Pale Moon absolut nicht zu empfehlen.
    Bei Windows würde eine Offenlegung ohnehin nichts bringen. Windows ist ein riesiger Gigant mit sicherlich einer dreistelligen Millionenzahl (wenn nicht gar Milliarden) an Codezeilen, das kann man ohne ein großes Team, was Windows auch kennt und vor allem mit den Legacy-Komponenten umgehen kann, sowie entsprechenden Automatismen gar nicht schaffen. Solche Ressourcen hat kein OSS-Entwickler im Allgemeinen zur Verfügung. Und dann kommt hinzu, dass bei Windows sowieso nach und nach immer mehr offene Komponenten Einzug halten. Richtig quelloffen wird Windows 10 niemals werden, aber die offenen Bestandteile bzw. die Zahl der OSS-Projekte nehmen immer mehr zu.
    Richard Stallmann und seine Genossen. Nicht dass ich was gegen die hätte (nur ein bisschen), aber sowas ist doch echt keine News wert. Das ist doch reine Selbstinszenierung...
    Wenn man bedenkt, dass in Windows 10 vieles von Windows 7 steckt, so glaube ich zumindest, dann würde Windows 10, mit der Quellcode Offenlegung für Windows 7, an Sicherheit verlieren.
    Somit bin ich mir sicher, dass von den 13.635 "Unterstützer" weit über 10.000 auch Hacker sind, die nichts besseres zu tun haben, die Arbeiten anderer zu zerstören.
    Wenn die Unterstützer nur Unterschrieben gegeben haben, dann ist die Petition sowieso ungültig. Haben sie jedoch ihre Adressen hinterlassen, weiß Microsoft jetzt genau, wo die Hacker dieser Welt sitzen.
    So oder so, Microsoft wird sich freuen.
    Umgekehrt ist OSS bei allem Wohlwollen auch kein absoluter Garant für Sicherheit.

    Ich verweise mal auf die größte Sicherheitslücke des 21ten Jahrhundert, Heartbleed.
    Das ist eben das, was ich meine. Immer diese große Klappe, und diese "Wir machen alles besser" Attitüde, ohne wirklich etwas dahinter.
    Die Sache mit Heartbleed erinnert übrigens an den größten Lebensmittelskandal überhaupt, die EHEC-Geschichte. Auch das kam aus der Ecke, die sich ständig damit rühmt, dass man alles so viel besser macht, und gesünder ist, nämlich aus der Bio-Landwirtschaft. Die Parallelen zwischen solchen Dingen sind wirklich frappierend, und auch der Grund, warum ich das alles als Religion sehe. Alternative Religionen, die sich der Mensch schaffen muss, weil er offensichtlich ohne die herkömmlichen Religionen auch nicht klar kommt. Zumindest wenn man diese Art der alternativen Kollektivdenke besitzt.
    Sorry, aber die von FSF sind entweder von einem anderen Stern oder stehen unter Drogen.
    Microsoft soll den Quellcode für einen ihrer BS freigeben, wer es glaubt, wird selig :rofl
    Solange es ein Windows 7 mit Support (embedded -> 10/2021) und auch danach für Patches zahlende Kundschaft gibt, solange wird man diese nicht dem Dummfug einiger Individualisten überlassen. Und damit war das Thema für mich durch.
    Sich wichtig machen heist im Gespräch bleiben, ist der Unsinn noch so Offensichtlich. :hallo :sleep :lol
    Ich finde, dass die FSF hier Forderungen aufstellt, die schon etwas unverschämt sind. Microsoft wird natürlich zu Recht den Quellcode von Windows 7 oder 10 nicht frei geben als Open Source und das zu recht. wer Open Source will sollte Linux verwenden.
    @Creech: das Problem bei ZFS on Linux ist NICHT die CDDL. Sondern das Linux unter der GPL steht. Da Haken ist ganz einfach: alle die CDDL Code verwenden stimmen damit zu sich nicht gegenseitig zu verklagen. Etwas was die Linux-Fraktion gegenueber Oracle nicht zusichern kann...
    Ob die Linux GPL ueberhaupt rechtlich gueltig ist, ist nochmal eine ganz andere Frage. Da gibts auch geteilte Meinungen...
    BTW: ist schon seltsam das NUR Linux ein Problem mit ZFS hat. Alle anderen nicht. Ausser Apple die damals von Oracle eine Zusicherung wollten das Larry ggf. deren Patenklagen-Prozesskosten uebernimmt - aber das ist ja eigentlich was ganz anderes. Denn DTrace - ebenfalls unter CDDL - ist in MacOS (X) seit Ewigkeiten drin und gibts nun von Microsoft auch fuer Windows.
    Fehlt eigentlich nur noch ZFS, am besten als Boot-Medium :-)
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