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Anleitung: Microsoft Store Apps via Powershell installieren

Anleitung: Microsoft Store Apps via Powershell installieren

Kürzlich erschien hier bei Dr. Windows ein Artikel über die neue Outlook App, die im Store gelistet, aber noch nicht installierbar ist. Ich wollte ich euch heute zeigen, wie ihr genau solche Apps am Store vorbei installieren könnt.

Ich muss das kurz einschränken – am Store vorbei ist es genau genommen nicht ganz. Auf der Webseite https://store.rg-adguard.net/ kann man durch einfache Eingabe der Store-URL den direkten Download-Link der einzelnen Apps herausbekommen. Im Fall von Outlook aus dem oben verlinkten Artikel war es dieser Link:

Microsoft Store Apps via Powershell installieren - Schritt 1

Dann einmal in dem Dropdown „Retail“ ausgewählt und auf den Haken geklickt, liefert euch eine Liste von mit der App assoziierten Download-Links:

Microsoft Store Apps via Powershell installieren - Schritt 1

An der Stelle könnt ihr zwischen x86, x64 und ARM auswählen. Ladet euch die entsprechende Datei mit der Endung „msix“ oder „appx“ herunter. Anmerkung: Nicht immer ist aus dem Namen der Datei ersichtlich, welche die richtige ist. Dann ist Ausprobieren angesagt. Wieder andere Apps haben z.B. noch komplette .net Framework-Pakete in der Liste. Es kommt auf die App an.

Achtung beim Herunterladen: Das sind durchweg http-Links. Mein Browser hat mich vor einer unsicheren Download-Quelle gewarnt. Da das alles Microsoft-Links sind, habe ich das ignoriert.

Nachdem ihr sie heruntergeladen habt (und im Idealfall umbenannt), öffnet ihr die Powershell mit Administratorrechten (ihr wisst schon – Rechtsklick beim Öffnen). Dann navigiert ihr zu der heruntergeladenen Datei und gebt den Befehl Add-AppxPackage ein, gefolgt von den ersten Buchstaben der Datei. Dann einmal „Tab“ drücken, und Powershell ergänzt den Rest des Dateinamens:

Microsoft Store Apps via Powershell installieren - Schritt 1

Enter gedrückt und die App wird installiert. Ihr findet sie im Anschluss im Startmenü. Viel Spaß 😊

Ein Gastbeitrag von Daniel Pätzold – vielen Dank dafür!

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