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Windows on ARM: Neues Programm soll Verfügbarkeit von nativen Apps verbessern

Windows on ARM: Neues Programm soll Verfügbarkeit von nativen Apps verbessern

Microsoft startet einen neuen Anlauf, um die Verfügbarkeit von nativen Windows-Apps auf ARM-basierten Geräten deutlich zu erhöhen. In einem neuen Blogpost kündigten die Redmonder nun den neuen App Advisory Service an, der das bereits bestehende App Assure ergänzt und das gleiche Versprechen abgibt: Läuft eine Windows-App schlecht auf ARM-Prozessoren, hilft Microsoft, die Probleme zu beseitigen.

Das neue Entwicklerprogramm ist kostenlos und bietet neben Hilfen bei Problemen und entsprechenden Eskalationspfaden zu den zuständigen Microsoft-Ingenieuren noch weitere Vorteile. Dazu gehören ein technischer Workshop für entsprechende Leitfäden, Implementierungsfragen und Best Practices für Entwickler sowie Vorschläge zu Plattformfunktionen. Außerdem stellt Microsoft Codebeispiele für die Entwicklung bereit.

Das klare Ziel ist also, die Zahl der emulierten Win32-Apps zu reduzieren und deutlich mehr native Vertreter auf die Plattform bringen. Angesichts dessen, dass für Microsoft die ARM-Prozessoren immer wichtiger werden und auch Geräte wie das Surface Pro X einen entsprechenden Vorstoß symbolisieren, wohl ein überfälliger Schritt.

Über den Autor

Kevin Kozuszek

Kevin Kozuszek

Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und der Entwicklerplattform zu berichten hat. Regelmäßige News zu Mozilla und meinem digitalen Alltag sind auch dabei.

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