Wird die Nutzung eines Microsoft-Kontos zum unkalkulierbaren Risiko?

Wird die Nutzung eines Microsoft-Kontos zum unkalkulierbaren Risiko?

Im Januar berichtete ich zum ersten Mal über das Problem, dass Microsoft-Konten plötzlich ohne Angaben von Gründen gesperrt werden. Die Betroffenen, die sich bei mir bis dahin gemeldet hatten, waren sich keiner Schuld bewusst. Eine Begründung für die Sperre wurde nicht mitgeteilt, man warf den gesperrten Kunden lediglich vor, gegen den Servicevertrag verstoßen zu haben. Einsprüche blieben erfolglos, ein direkter Kontakt mit dem Support war oft nicht möglich.

Zwischenzeitlich war es wieder ruhig geworden, seit Anfang Juni aber erhielt ich wieder zahlreiche Meldungen. Was ich seitdem erfahren und erlebt habe, hat mich ernsthaft verstört. Ich will die wichtigsten Erkenntnisse in Form von Frage und Antwort zusammenfassen.

Kann mein Microsoft-Konto jederzeit willkürlich durch Microsoft gesperrt werden?

Die Antwort lautet „Ja“.

Verliere ich dadurch den Zugriff auf meine Cloud-Daten, Mails sowie gekaufte Apps und Spiele, ohne dass es hierfür eine Erstattung gibt?

Die Antwort lautet „Ja“.

Wird Microsoft abgeschlossene Abos wie Office 365, EA Access oder den Game Pass weiterhin berechnen, obwohl ich sie ohne Zugriff auf mein Konto nicht einmal mehr kündigen kann?

Die Antwort lautet „Ja“.

Werde ich jemals den Grund erfahren, warum mein Konto gesperrt wurde?

Die Antwort lautet „Nein“.

Gibt es eine Anlaufstelle bei Microsoft, die kompetent und entscheidungsbefugt ist, um das Problem zu klären?

Die Antwort lautet „Nein“.

Ich bin mir bewusst, dass dies heftige Vorwürfe sind. Aufgrund der zahlreichen Fälle, mit denen ich konfrontiert war, halte ich es aber für notwendig, sie in dieser Deutlichkeit zu formulieren. Der Microsoft-Support für Privatkunden ist mit „amateurhaft“ noch sehr diplomatisch umschrieben.

Ich habe eine nette und engagierte Ansprechpartnerin bei Microsoft Deutschland, die sich sehr für die betroffenen Kunden eingesetzt hat, obwohl es nicht mal ihr Job ist. Ohne Sie sähe es noch düsterer aus.

Nachfolgend ein paar Beispiele von Betroffenen.

Michael ist – oder besser gesagt war – langjähriger Xbox-Fan. In seinem Account lagerten Spiele im Wert von rund 2.000 Euro. Seit April 2019 war sein Account über Nacht und ohne Angabe von Gründen gesperrt. Auf Anfragen an den Support erhielt er nie eine Reaktion. Als er den Newsartikel bei uns entdeckte, schöpfte er neue Hoffnung, und in der Tat: Die über meinen Kontakt in die Wege geleitete Eskalation führte dazu, dass sich ein Mitarbeiter aus Redmond bei ihm meldete und allerlei Informationen anforderte. Einige davon konnte Michael nicht mehr exakt liefern, so wollte man beispielsweise das exakte Datum der letzten erfolgreichen Anmeldung wissen – nach 15 Monaten vielleicht ein bisschen zu viel verlangt. Nach stundenlangen Telefonaten und etlichen Mails erklärte man ihm: Die Informationen reichen für einen Identifizierung nicht aus. Ticket geschlossen, Account weg.

Dieser Fall zeigt, wie kaputt die Support-Prozesse bei Microsoft sind. Wie kann es sein, dass nie eine Antwort über den regulären Support kam, auf die Eskalation hin sich aber jemand mehrere Stunden Zeit nahm, den Fall zu prüfen? Und wie kann es sein, dass man dem Kunden dann letztlich doch die Tür vor der Nase zuschlägt?

Genau umgekehrt lief es im Fall von Amron. Sein Microsoft-Konto wurde ebenfalls gesperrt, im Gegensatz zu vielen anderen Kunden erhielt er sogar eine Begründung: Angeblich habe er gegen den Skype-Servicevertrag verstoßen. „Keine Ahnung, wie ich das gemacht habe – ich habe Skype noch nie benutzt“ schrieb er mir. Bei ihm meldete sich auf die angestoßene Eskalation niemand, stattdessen wurde sein Konto ebenso plötzlich wieder freigegeben, wie es zuvor gesperrt worden war.

Die Liste der kuriosen Erlebnisse mit dem Support könnte ich beinahe unendlich fortführen. Betroffene berichteten mir, wie sie im Kreis geschickt und immer wieder auf das selbe Formular zur Kontowiederherstellung verwiesen wurden, welches sie schon mehrfach ausgefüllt hatten. Ein Nutzer landete schließlich auf einer Seite, auf der er aufgefordert wurde, eine Telefonnummer einzugeben, an die per SMS ein Wiederherstellungscode geschickt werden soll. Das Eingabefeld zur Eingabe der Telefonnummer war aber gar nicht da.

Erik, einer der wenigen „Glücklichen“, die telefonisch Kontakt zum Microsoft-Support bekamen, bat darum, zu einem Vorgesetzten durchgestellt zu werden, der mehr Entscheidungsbefugnisse hat. Der Mitarbeiter legte daraufhin einfach auf.

Das sind nur ein paar Beispiele, um zu verdeutlichen, wie verlassen man in einem solchen Fall ist. Alle Fälle hier aufzulisten, würde den Rahmen sprengen. Wie groß die Dunkelziffer ist, lässt sich nur erahnen. Dr. Windows ist zwar halbwegs populär, aber eben immer noch eine kleine Seite mit überschaubarer Reichweite. Trotzdem melden sich derzeit beinahe täglich neue Betroffene bei mir.

In einigen Fällen hatten meine Bemühungen tatsächlich Erfolg und die Konten der Nutzer wurden wieder freigeschaltet. Das ist für die Betroffenen grundsätzlich erfreulich, da es aber auch in diesen Fällen keine Informationen seitens Microsoft gab und die Konten ebenso wortlos reaktiviert wurden, wie man sie gesperrt hatte, bleiben objektiv betrachtet unter dem Strich wichtige Fragen offen. Wäre die offensichtlich unbegründete Sperre auch ohne Eskalation abseits der Standardabläufe je wieder aufgehoben worden? Kann sich der Vorfall wiederholen?

Unabhängig vom Ausgang erzählen mir die meisten der Betroffenen, dass sie keinerlei Vertrauen mehr in Microsoft haben. Die Reaktionen reichen von „ich werde ganz bestimmt nie wieder irgendwelche wichtigen Daten in meinem OneDrive lagern“ bis „der Dr***sladen sieht mich nie wieder.“

Ich kann das sehr gut nachvollziehen, auch mein Vertrauen in Microsoft ist durch diese Erfahrungen nachhaltig beschädigt. Wer weiß, vielleicht bin ich morgen der Nächste, der von einem offenbar Amok laufenden Automatismus ausgesperrt wird? Dass die Kontosperrungen in irgendeiner Weise von Menschenhand geprüft werden, erscheint mir wenig wahrscheinlich.

An einem Microsoft-Konto hängt nicht weniger als die digitale Identität des Kunden, letztlich ist beispielsweise bei der Xbox sogar die ordnungsgemäße Funktion gekaufter Geräte von einem funktionieren Konto abhängig.

Dass im Interesse aller Kunden der Missbrauch solcher Konten beispielsweise für illegale Zwecke verhindert werden muss – keine Frage. Dass es bei der Sperrung von Konten zu Fehlalarmen kommen kann – kein Ding, Fehler passieren überall. Wer aber mit seinen digitalen Diensten derart tief in das Leben seiner Kunden eindringen möchte, der hat funktionierende Support-Prozesse zu etablieren und muss dem Kunden gegenüber transparent sein, das ist bei Microsoft nicht gegeben. Das passt leider allzu gut ins Bild, das wir in den letzten Jahren von Microsoft bekommen haben: Der Privatnutzer ist kein geschätzter Kunde, sondern allenfalls ein geduldetes Übel, das man irgendwie ertragen muss.

Das Folgende mag vor dem Hintergrund, dass ich mich selbst nicht daran halte, unglaubwürdig wirken, dennoch kann ich im Grunde derzeit nur folgende Ratschläge geben:

  • verzichtet auf die Anmeldung mit einem Microsoft-Konto, wo immer das möglich ist.
  • verteilt eure digitale Identität auf mehrere Anbieter, auch wenn das einen Verlust an Komfort bedeutet, weil die Dienste nicht mehr so nahtlos miteinander verknüpft sind.
  • kauft keine Software im Microsoft Store, denn bei einer Kontosperrung sind auch die Lizenzen weg.
  • verwendet für Microsoft-Abonnements nur Zahlungsmittel, die eine Rückbuchung erlauben.
  • erstellt regelmäßig Sicherungen von Daten, die in Microsoft-Diensten gespeichert sind.

Der letzte Satz gilt selbstverständlich für jede Art von Online-Dienst. Es muss ja nicht immer eine Sperre sein, es können auch mal Pannen passieren, die zu einem Datenverlust führen.

Ebenso wichtig: Nutzt unbedingt die Zweifaktor-Authentifizierung, um zu verhindern, dass sich jemand mit einem geklauten Passwort an eurem Konto anmeldet und Dinge tut, die zu einer (dann berechtigten) Sperre führen können. Überprüft außerdem regelmäßig die alternativen Kontaktdaten wie eine zweite Telefonnummer oder eine zweite E-Mail Adresse – im Falle einer notwendigen Kontoklärung müssen diese Infos aktuell sein.  Auch das gilt für alle eure Online-Konten.

Eine letzte Sache noch: Ich hatte es auch mit laut Servicevertrag berechtigten Sperren zu tun. Ein Nutzer, der sich bei mir meldete, hatte Dateien mit erotischem Inhalt in seinem OneDrive abgelegt. Kein Hardcore und auch nichts Illegales, wie er mir versicherte, die Dateien wurden außerdem mit niemandem geteilt. Dass solche Inhalte in OneDrive nicht erlaubt sind, war ihm nicht bewusst. Sein Konto wurde endgültig stillgelegt.

Man kann in diesem Fall sagen „selbst schuld“, Unwissenheit schützt ja bekanntlich nicht vor Strafe. Angesichts der weitreichenden Konsequenzen – man verliert ja dadurch nicht nur seine Cloud-Daten, sondern auch seine Mailadresse und ggfs. bezahlte Lizenzen für Apps und Spiele – würde ich aber auch in einem solchen Fall etwas mehr Fingerspitzengefühl erwarten. Man könnte auch den OneDrive-Zugang des Kunden beschränken und ihn auf sein Vergehen hinweisen, statt direkt den großen Hammer auszupacken. Auch das ist für mich ein Zeichen, dass es Microsoft an grundsätzlicher Wertschätzung gegenüber Privatkunden mangelt.

Nachtrag: Eine wichtige Sache wurde in den Kommentaren angesprochen, die in diesem Artikel etwas zu kurz kam: Woher will ich denn eigentlich wissen, dass die Betroffenen alle „unschuldig“ sind?

Es ist unstrittig, dass ich das nicht wissen kann. Allerdings habe mit den Leuten sehr offen kommuniziert und wir haben auch darüber gesprochen, was mögliche Gründe sein könnten. Ich habe nicht erst seit gestern mit Menschen zu tun und bilde mir ein, durchaus ein Gefühl dafür zu haben, wem man trauen kann.

Letzten Endes geht es aber genau darum: Die fehlende Transparenz. Wenn von der Sperre Betroffene tatsächlich unredliche Dinge getan haben, dann können sie mir nur deshalb die Unwahrheit sagen, weil Microsoft keine Begründungen für die Sperre nennt.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Wirklich beängstigend, aber es zeigt auch, wie abhängig wir uns im Digitalen machen. Jeder Cloudanbieter und Software Abo Anbieter sitzt letztlich am längeren Hebel. Traurig aber, dass es bei einem Weltkonzern wie Microsoft auch passiert.
    Ich bin dem Ganzen in der Zwischenzeit auch selbst mal nachgegangen und ich habe mittlerweile den ganz konkreten Verdacht, dass Microsoft auch im Zuge der Umstellung bei Microsoft 365 für Consumer größere Veränderungen bei ihrer Implementierung der Konten vornimmt und diese schlichtweg fehlerhaft ist. Ich habe selbst den einen oder anderen Bug erlebt, aber ich habe vor Kurzem neben Sperren beim Kaufen/Abonnieren im Umfeld von Xbox und Office auch von Sperrungen bei Leuten gelesen, die ihre Listen von Wunderlist und Microsoft ToDo migriert haben und sich kurze Zeit später von ihren Konten verabschieden durften. Offen gesagt würde ich auch daon ausgehen, dass Microsoft hier mal wieder mit Künstlicher Intelligenz experimentiert hat und die wieder Amok läuft. Dass sie sowas nie besonders gut konnten, wissen wir ja.

    So oder so: Was Microsoft da momentan macht, geht einfach gar nicht. Das geht ja nicht nur um Kontosperrungen, sondern sie bauen momentan an allen erdenklichen Ecken und Enden unglaublichen Bockmist. Die Sache mit .NET MAUI und einige andere Sachen wollen wir ja nicht vergessen. Ich bin mir selbst aktuell noch nicht sicher, aber ich denke auch tatsächlich darüber nach, diverse Sachen wieder von Microsoft abzuziehen. Mal schauen...
    Ich finde den Bericht wirklich Erschreckend. Ich bin OneDrive Nutzer der ersten Stunde mit über 1TB Speicher. Ich selbst lade keine unerlaubten Bilder oder ähnliches auf mein OneDrive. Es ist aber Übel wenn man WhatsApp nutzt und Bekannte einen solch Bildmaterial Senden das womöglich für eine Sperre berechtigt und dieses mit OneDrive Synchronisiert wird. Ich denke da werde ich mein One Drive mal Aufräumen müssen. Da bekommt man gerade große Angst das man der Nächste ist.
    Respekt!

    "Wollt ihr die totale Digitalisierung!" Die Menschen können die Folgen nicht abschätzen.
    Das ist echt ein heftiger Artikel.
    Ich selbst habe meine kompletten Daten sowie Backups in der Microsoft Welt. Dieser Artikel gibt mir echt den Anlass wie empfohlen in die Multicloud zu springen. Im Business gibt es "saubere" SLAs aber das man als Privatperson so verloren ist, war mir bis jetzt nicht bewußt. Zeit zum umdenken... Danke!
    Erschreckend ist immer wieder an der ganzen Cloud-Thematik, egal ob MS oder sonstwer, dass da ein (meist US-) Anbieter bestimmt, welche Daten ich in meinem "privaten" Cloudspeicher lagern darf. Und zwar nicht auf Basis von Gesetzen, sondern von elendig langen Geschäftsbedingungen. Man muss also aufpassen, dass die völlig legalen Bilder, beispielsweise vom letzten FKK-Urlaub, nicht versehentlich per automatischem Upload im Cloud-Backup landen und einem daraufhin die komplette Cloud-Identität kommentarlos und dauerhaft abgedreht wird. Wirklich erschreckend.





    Das passt leider allzu gut ins Bild, das wir in den letzten Jahren von Microsoft bekommen haben: Der Privatnutzer ist kein geschätzter Kunde, sondern allenfalls ein geduldetes Übel, das man irgendwie ertragen muss.


    Ich hatte das schon im anderen Thema hier verlautet - Finger weg von MS und seinen Produkten im privaten Bereich. Und auch MS Apps unter Android, erst stirbt das Windows Phone, dann schwenkt man auf Android um, tritt Benutzter in den Allerwertesten beim Konto, was ja mit den Android-Apps meistenteils verbunden ist. Irgendwo muss Benutzer doch mal aufwachen und merken, was hier für Murks abgeht, da müsste ich doch als Kind vom Wickeltisch gefallen sein, um so einen Zusammenhang nicht zu bemerken.

    Und falls jemand wirklich auf MS Software angewiesen iV mit einem Konto - macht es rein geschäftlich, ausschließlich. Und privat was anderes, denn selbst eine Verquickung kann böse in die Hose gehen. Und wenn dann noch die eigene Existenz dran hängt, ja dann Mahlzeit.

    Ich hatte auch Amazon und Kindle angeführt, da ist bei manchen Konten der gleiche Mist passiert, und man bekommt danach kein Bein mehr bei denen auf die Erde.
    Das ist furchtbar und die Betroffenen haben mein vollstes Mitgefühl. Wenn ich mir vorstelle, das - wie du im Artikel bereits geschrieben hast - die komplette digitale Existenz mehr oder minder an einem E-Mail-Account gebunden ist und dieser ohne Begründung geschlossen wird, dann kommt das einer digitalen Exekution gleich. Es hängen ja auch teilweise weitere Dienste mit dran, die nicht von Microsoft stammen. Bei mir ist das beispielsweise Steam: Ich bekomme Sicherheitscodes zur Anmeldung via Mail. Wenn ich darauf keinen Zugriff mehr hätte, gute Nacht, Marie.

    Auch wenn ich (bislang?) nicht zu den Betroffenen zähle, so werde ich Microsoft zukünftig immer weiter den Rücken kehren. Ob digital oder analog. Zu 90% habe ich den Umzug auf andere Dienste in den Jahren bereits vollzogen. Zu Lasten des Komforts, aber mit einem sicheren Gefühl im Hinterkopf.
    Ob das bei großen Unternehmen auch so passiert? Oder geschieht das nur bei privaten Konten?

    Ich nutze OneDrive nur mit Dateien die ich für unterwegs brauche, und das sind nur knapp 2 GB und werden auch regelmäßig von mir geprüft, das Mail-Konto outlook.de nutze ich nur als Insider und MS-eigene Nachrichten. Ansonsten eigene Mail-Adressen seit 30 Jahren

    Letztens hatte ich es ja schon mal erwähnt, kein Backup auf OneDrive, meine Daten gehören mir und nicht in die Cloud.
    Kennt jemand ein Tool mit dem man den OneDrive Inhalt sicher kann? Ich hab hier einen Server rumstehen und in der Familie haben wir mehrere Accounts. Das Tool könnt dann einmal am Tag laufen und ein Backup machen
    Was hier thematisch unbehandelt bleibt ist, dass mir Informationen vorliegen, dass MS hier ebenso auch Menschen aussperrrt, die sich der allgemeinen Information entgegenstellen. Kann es jetzt auch Mainstream nennen, wie man es will. Sei es Kritik an Corona, Bürger- und Freiheitsrechte. Bei YouTube ist das bereits Normalität. Egal wie man zu verschiedenen Meinungen steht; eine Demokratie besteht aus Diskurs und muss andere Ansichten und Meinungen aushalten können. Das ist das Wesen der Demokratie und macht sie erst aus. MS beteiligt sich an dieser Sache ebenso wie Google. So ist es, wenn man Monopolstrukturen schafft. MS, Google Apple. Machen übrigens, wir als Bürger. Und ja ich weiß, dass es eigentlich nichts anderes groß mehr gibt. Eine sehr bedenkliche Entwicklung, die ich persönlich als eine Abschaffung und Zersetzung der Demokratie durch die entsprechenden Globalplayer sehe. Um ihre Zielsetzungen zu erreichen, wird die aktuelle Markt- und Machtstellung ausgenutzt
    Microsoft erfüllt doch nur seinen Bildungsauftrag...
    umso lauter die betroffenen brüllen, umso mehr merken die Menschen, dass die Digitalisierung ihnen nur schadet.
    In Europa möchte man seit vielen Jahren das Bargeld abschaffen. Auch digital und alles andere als wünschenswert...
    Weiter so MS!
    Der letzte muss es auch kapieren, dass wir uns gerade die letzte Freiheit nehmen lassen
    OneDrive ist für mich schon immer lediglich ein Zwischenspeicher um die Dateien mit den anderen Rechnern zur Synchronisieren und zuletzt fest auf einem externen Datenträger zur Sicherheit abzuspeichern. Da das Microsoft-Konto ja auch für die Lizensierung von Windows 10 und Microsoft 365 eine Rolle spielt, bin ich gespannt, wann es hierüber Rückmeldungen von verärgerten Kunden gibt. Mein Office 365 / Microsoft 365 habe ich von Anfang an wegen des deutlichen Preisvorteils von bis zu 60 % über Amazon gekauft. Grundsätzlich die Pappschachtel mit der PKC. Bei Ärger hat man da zumindest was in der Hand und Amazon als starken Partner.






    Zitat Zitat von FrankRenz
    Beitrag anzeigen

    Was hier thematisch unbehandelt bleibt ist, dass mir Informationen vorliegen, dass MS hier ebenso auch Menschen aussperrrt, die sich der allgemeinen Information entgegenstellen.



    Herzlichen Glückwunsch für die kreative Umschreibung von Verschwörungserzählungen. Bitte dann diese Informationen auf den Tisch legen. Wie auch immer die aussehen könnten, insofern Microsoft ja gar keine Dienste mehr betreibt, über die man groß Meinungen verbreiten könnte. Wir sind gespannt.






    Kann es jetzt auch Mainstream nennen, wie man es will. Sei es Kritik an Corona, Bürger- und Freiheitsrechten. Bei YouTube ist das bereits Normalität. Egal wie man zu verschiedenen Meinungen steht; eine Demokratie besteht aus Diskurs und muss andere Ansichten und Meinungen aushalten können.


    Es besteht aber keine Pflicht, daß jeder Dienstleister und Plattformbetreiber diese "Meinungen" verbreiten muß. Vor allem dann nicht, wenn dort Meinungen von rechten, linken und wissenschaftlichen Rand als Fakten präsentiert werden. Seine Kunden darf man sich auch in der Demokratie noch immer selbst aussuchen.






    MS beteiligt sich an dieser Sache ebenso wie Google. So ist es, wenn man Monopolstrukturen schafft. MS, Google Apple. Machen übrigens, wir als Bürger. Und ja ich weiß, dass es eigentlich nichts anderes groß mehr gibt. Eine sehr bedenkliche Entwicklung, die ich persönlich als eine Abschaffung und Zersetzung der Demokratie durch die entsprechenden Globalplayer sehe. Um ihre Zielsetzungen zu erreichen, wird die aktuelle Markt- und Machtstellung ausgenutzt. Moderne Zensur!!!


    Schnell noch einen gemeinsamen Feind konstruieren. Perfekte Propagandaarbeit.

    Du willst hier einfach auf einen Zug aufspringen und die tatsächlichen Opfer dieser vermutlich automatischen Kontosperrungen für Deine was auch immer Sache mißbrauchen.
    Unglaublich. Mit einem Artikel in der Deutlichkeit habe ich nicht gerechnet. Nicht, weil ich Martin keine Objektivität zutrauen würde, das Gegenteil ist der Fall, sondern weil ich nicht damit gerechnet habe, dass es so schlimm ist.
    Ich hatte immer Sorge, dass mir ein Algorithmus mal das Konto sperrt, weil ein automatisch hochgeladenes Strandfoto meiner Tochter falsch analysiert wird, aber nun wird mir klar, dass die Sorge unbegründet ist. Es braucht gar keinen nachvollziehbaren Anlass, es kann einfach so passieren.
    Ich will jetzt hier nichts überstürzen, aber mein eh schon für irgendwann mal geplanter Test einer freuen,"deutschen" Cloud werde ich wohl mal was genauer planen. Mal sehen, ob es Lösungen gibt, die mir genügen, bei denen ich mich aber keinen unkalkulierbaren Risiken unterwerfen muss.
    @jens aus B
    allwaysync sichert m.W. nur was lokal vorhanden ist, d.h. kein direkter Zugriff zu OneDrive Online.

    Frage:
    Kennt sich jemand mit MultCloud oder vergleichbarem Dienst aus? (direkter Transfer von Cloud zu Cloud)?






    Zitat Zitat von build10240

    Schnell noch einen gemeinsamen Feind konstruieren. Perfekte Propagandaarbeit.

    Du willst hier einfach auf einen Zug aufspringen und die tatsächlichen Opfer dieser vermutlich automatischen Kontosperrungen für Deine was auch immer Sache mißbrauchen.



    Ja, Build10240, so einfach wie Du kann man es sich natürlich machen!
    Hallo Martin, guter und interessanter Artikel! Zum Thema, dass selbst Dr. Windows noch zu klein ist - gibt es denn eine Chance, dass auch die noch größere Fachpresse (evtl. sogar international) auf das Thema aufmerksam gemacht werden kann? Das sähe ich noch als einzige Chance, dass sich bei dem Thema was bewegt... Und dann würde sich auch zeigen, welche Ausmaße die Sache tatsächlich annimmt.






    Zitat Zitat von Pixelschubse
    Beitrag anzeigen

    Frage:
    Kennt sich jemand mit MultCloud oder vergleichbarem Dienst aus? (direkter Transfer von Cloud zu Cloud)?



    Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, die du dir ansehen kannst. Persönlich kenne ich unter anderem InSync, der neben Google Drive auch OneDrive unterstützt, oder RaiDrive, der mit zahlreichen weiteren Cloudanbietern klar kommt. Mit die einfachsten Lösung wäre aber vielleicht Cyberduck. Das ist ein OpenSource-Projekt aus der Schweiz, was eigentlich auf FTP und SFTP spezialisiert ist, aber auch Cloudanbieter wie OneDrive unterstützt und außerdem mit WebDAV umgehen kann. Vielleicht hilft dir das ja.
    Das sowas von KI verzapft wird , davon kann man ausgehen. Wenn das wirklich so viele Konten sind, wie man vermuten kann, schaffen sowas die MS-Mitarbeiter nie und nimmer. Jedenfalls nicht in dieser Menge, wenn man das weltweit hochrechnet.
    Aluhüte braucht man dabei nicht bemühen, Verschwörungslyriker und -Entusjasten , hier ein Tipp : Haltet euch nicht im Freien auf! Mann! So einen Käse zu schreiben.
    zu # 15 Siehe oben:
    Welche "Informationen" liegen denn vor? Von wem sind die oder ist das geheim? Aus dem Netz? Dann muß es ja stimmen.
    Das Netz ist so zuverlässig, wie die Leute, die sowas unter Pseudonym verbreiten. Wieder mal die Weltverschwörung! Soein gequirlter Quark! Ihr wißt was ich meine.
    Müssen wir wirklich in FernOst landen?
    Der Entzug meines Windows Phone hat mich schon schwer getroffen!
    Natürlich steckten dahinter KI-Bearbeitungsprozesse, welche manchmal selbst für die MS Mitarbeiter nicht erklärbar sind. Ich würde hier mal "ruhig Blut" behalten, anstatt überstürzt zu reagieren. Ich bin sogar überzeugt, dass die Betroffenen tatsächlich irgendwo was auf dem Kerbholz hatten, jedoch die KI hinterher keine seperate Bewertung dessen mehr durchführt.
    Naja das ist das gleiche Problem wie bei Google und anderen auch schon. Hier müssten einfach mal die Staaten individuell durchgreifen und sagen "so was geht nicht, wenn man mehrere Dienste unter einem Account vereint darf man nicht den gesamten Account sperren" und selbst dann müsste noch weiter reguliert werden "in Fällen von Accountsperrung muss ein einfacher Kontakt zu einem Menschen hergestellt werden können" und auch noch weiter "detaillierte Begründungen müssen auf Anfrage zügig bereitgestellt werden, die auch angefochten werden können". Solche Sachen muss einfach leider der Staat regeln. Der Kapitalismus hat selbst nämlich nichts für so was übrig. Passieren wird das vermutlich nie, aber das wär halt die einzig effektive Methode.
    @skalar Du bist überzeugt, die Betroffenen hätten irgendwas auf dem Kerbholz? Was bringt dich auf das schmale Brett, dir das anmaßen zu dürfen?

    Sofern kostenpflichtige Dienste (die zudem noch teils mit Drittanbietern verknüpft sind) mit hinzukommen, ist eine Kontosperrung durch KI mehr als fragwürdig. Mehr noch: Respektlos.






    Zitat Zitat von Stahlreck

    Naja das ist das gleiche Problem wie bei Google und anderen auch schon. Hier müssten einfach mal die Staaten individuell durchgreifen und sagen "so was geht nicht, wenn man mehrere Dienste unter einem Account vereint darf man nicht den gesamten Account sperren" und selbst dann müsste noch weiter reguliert werden "in Fällen von Accountsperrung muss ein einfacher Kontakt zu einem Menschen hergestellt werden können" und auch noch weiter "detaillierte Begründungen müssen auf Anfrage zügig bereitgestellt werden, die auch angefochten werden können". Solche Sachen muss einfach leider der Staat regeln. Der Kapitalismus hat selbst nämlich nichts für so was übrig.



    Richtig Stahlreck, die Regierungen müssen hier mit die Regulation vorgeben!
    @Fembre:
    Ja, ich bin davon überzeugt. Sonst würde der KI-Algorithmus nicht reagieren. Jedoch bewertet die KI nicht, in welchem Ausmaß das vorhanden ist. Die KI schert dann alle über einen Kamm...
    Vor einigen Jahren haben sich MS Mitarbeiter beschwert, selbst OneDrive Ordner nach negativ auffälligen Quellen zu durchsuchen. Die MS Mitarbeiter konnten psychisch ihre Arbeit nicht mehr weiter durchführen, als diese Fotos und Videos betroffener auffälliger Nutzer kontrolliert haben.
    Artikel dieser Art gab es in den letzten Jahren immer wieder Mal auf der ein oder anderen Seite zu lesen. Letztendlich waren war das auch der Grund warum ich vor ca. einem Jahr angefangen habe mich so weit es geht zu entmicrosoften, entgooglen, entapplen usw... Im Grunde genommen war das mein privater einstieg in die Linuxwelt.
    Meine Daten, zumindest die, die ich online brauche liegen inzwischen auf einer Nextcloud, die ich Dank DynDNS immer erreichen kann. Das integrierte OnlyOffice ist wahrscheinlich nicht mit MS-Office vergleichbar aber für meine Ansprüche völlig ausreichend. Terminkalender, Kontakte, das Lieblingswebradio, gut funktionierendes Sharing. Alles da! Was nicht geht ist irgendwelche MS-Lizenzen zu verwalten. Da ich aber nie den Fehler gemacht habe meine Lizenzen mit dem MS-Konto zu verknüpfen, interessiert mich das auch herzlich wenig. Eigentlich interessieren mich MS-Lizenzen überhaupt nicht mehr, weil inzwischen alles auf Linux (Mint) läuft. Was ist mit E-Mails? Meine msn.com Adresse existiert seit ca. 18 Jahren und ist vor Spam nicht mehr zu retten. Inzwischen nutze ich sie auch genau dafür. Die wichtigen Mails liegen aktuell bei Strato und demnächst möglicherweise auf einem eigenen Mailserver in den eigenen vier Wänden.

    War es schwer sich von von den üblichen Big-Playern zu lösen?
    - Ja, war es nachdem man Jahrelang damit gearbeitet hat.

    War die Lernkurve sehr steil?
    - Nein, sie war noch sehr viel steiler!

    Hast du zwischendurch ans aufgeben gedacht?
    - Ja!

    Bereust du es?
    - Nein! Man verzichtet auf ein wenig Luxus hier und da und gewinnt dabei Freiheiten von deren Existenz man bis dahin nichts wusste.

    Was kostet's?
    - 25-30 EUR/Jahr für den Strombedarf eines Dell Optiplex 7020 und nochmal ca. 18 EUR/Jahr das E-Mail + zwei Domains Paket bei Strato.

    Keine Sorge. Ich möchte hier nicht das übliche MS-Bashing oder die nie endende Windows-Linux Diskussion anfeuern!
    Ich möchte nur zeigen, dass es auch alternativen gibt. Man muss nur bereit sein den Schritt zu gehen und es einschließlich aller Rückschläge auch durchziehen. Das ist wie beim Aktien kaufen. Bei der ersten zögert man am längsten.
    @FrankRenz






    Was hier thematisch unbehandelt bleibt ist, dass mir Informationen vorliegen, dass MS hier ebenso auch Menschen aussperrrt, die sich der allgemeinen Information entgegenstellen


    ach ja? welche Informationen denn?

    oder ist das einfach nur Polemik?






    Zitat Zitat von Jokey

    Artikel dieser Art gab es in den letzten Jahren immer wieder Mal auf der ein oder anderen Seite zu lesen. Letztendlich waren war das auch der Grund warum ich vor ca. einem Jahr angefangen habe mich so weit es geht zu entmicrosoften, entgooglen, entapplen usw... Im Grunde genommen war das mein privater einstieg in die Linuxwelt.
    Meine Daten, zumindest die, die ich online brauche liegen inzwischen auf einer Nextcloud, die ich Dank DynDNS immer erreichen kann. Das integrierte OnlyOffice ist wahrscheinlich nicht mit MS-Office vergleichbar aber für meine Ansprüche völlig ausreichend. Terminkalender, Kontakte, das Lieblingswebradio, gut funktionierendes Sharing. Alles da! Was nicht geht ist irgendwelche MS-Lizenzen zu verwalten. Da ich aber nie den Fehler gemacht habe meine Lizenzen mit dem MS-Konto zu verknüpfen, interessiert mich das auch herzlich wenig. Eigentlich interessieren mich MS-Lizenzen überhaupt nicht mehr, weil inzwischen alles auf Linux (Mint) läuft. Was ist mit E-Mails? Meine msn.com Adresse existiert seit ca. 18 Jahren und ist vor Spam nicht mehr zu retten. Inzwischen nutze ich sie auch genau dafür. Die wichtigen Mails liegen aktuell bei Strato und demnächst möglicherweise auf einem eigenen Mailserver in den eigenen vier Wänden.

    War es schwer sich von von den üblichen Big-Playern zu lösen?
    - Ja, war es nachdem man Jahrelang damit gearbeitet hat.

    War die Lernkurve sehr steil?
    - Nein, sie war noch sehr viel steiler!

    Hast du zwischendurch ans aufgeben gedacht?
    - Ja!

    Bereust du es?
    - Nein! Man verzichtet auf ein wenig Luxus hier und da und gewinnt dabei Freiheiten von deren Existenz man bis dahin nichts wusste.

    Was kostet\'s?
    - 25-30 EUR/Jahr für den Strombedarf eines Dell Optiplex 7020 und nochmal ca. 18 EUR/Jahr das E-Mail + zwei Domains Paket bei Strato.

    Keine Sorge. Ich möchte hier nicht das übliche MS-Bashing oder die nie endende Windows-Linux Diskussion anfeuern!
    Ich möchte nur zeigen, dass es auch alternativen gibt. Man muss nur bereit sein den Schritt zu gehen und es einschließlich aller Rückschläge auch durchziehen. Das ist wie beim Aktien kaufen. Bei der ersten zögert man am längsten.



    Finde ich wirklich gut, was Du hier machst! Sollte so oder ähnlich viel mehr Leute machen.

    Zu der Frage an mich. Es werden hochkarätige Ärzte und Wissenschaftler gesperrt und ja ich kenen viele davon persönlich. Einer davon war Herr Prof. Sucharit Bhakdi, dessen Buch "Corona-Fehlalarm" mittlerweile auf Platz 1 ist. Sogar Amazon hat lange die Vermarktung nicht zugelassen und ist vor Kurzem eingeknickt. Ich könnte unzählige Namen auflisten. Alles hochkarätige Forscher. Alle gleich simplifiziert Aluhüte zu titulieren, macht es zu einfach.
    Eine wichtige Frage vermisse ich in dem Artikel:

    Schildern Betroffene immer wahrheitsgemäß was sie mit ihrem Konto gemacht haben?

    Diese Frage würde ich mal deutlich mit "Nein" beantworten. Ich kann gar nicht die Fälle zählen, die ich in der Zeit in denen ich Foren besuche erlebt habe, in denen gebannte Nutzer nachher der Meinung waren dass sie nichts, aber auch rein gar nichts getan haben, um diesen Ban zu rechtfertigen.

    Wie es in den Fällen in denen Nutzer ihr Konto gesperrt bekommen haben aussieht kann man natürlich nur mutmaßen. Es wundert mich halt immer, dass sowas nicht mir oder Leuten die ich kenne passiert. Das ist alles was ich dazu sagen kann.

    Möchte das nur mal anmerken, weil ansonsten die "andere Seite", wie eigentlich immer, zu kurz kommt. Es wird halt alles immer aus Sicht des "armen" Konsumenten geschildert. Das was Microsoft tagtäglich erlebt wird man eh nie zu hören bekommen. Man liest es hin und wieder mal am Rande. Fragt mal Supportmitarbeiter, und hört euch an was die so alles erleben.





    Es werden hochkarätige Ärzte und Wissenschaftler gesperrt und ja ich kenen viele davon persönlich. Einer davon war Herr Prof. Sucharit Bhakdi, dessen Buch "Corona-Fehlalarm" mittlerweile auf Platz 1 ist.


    super, das bürgt natürlich für Qualität

    les noch mal nach, um was es hier geht, jedenfalls nicht um Corona
    Übrigens finde ich den Stil des Artikels auch etwas bedenklich, da suggeriert wird, dass Microsoft - jedes Konto willkürlich sperren kann, es generell keine Erstattung für Ausgaben die mit dem Konto zusammen hängen stattfindet, Abos generell weiter berechnet werden, und niemand jemals den Grund dafür erfahren wird, dass er gesperrt wurde.

    Verwunderlich ist für mich halt, dass der Martin das alles so genau wissen will. Von wem, wenn nicht ein Mitarbeiter aus dem Nähkästchen geplaudert hat, und all diese Dinge generell so negiert hat. Das wage ich stark zu bezweifeln, denn, mal ehrlich, was für eine Außendarstellung wäre das? Und, wer weiß das überhaupt alles so genau, und sollte so schonungslos Auskunft darüber geben?

    Meine Vermutung: Martin behauptet das alles einfach mal, basierend auf seinen Erfahrungen mit Leuten, die ihm geschildert haben, was so passiert, weil ihr Konto gesperrt wurde. Mit anderen Worten: Die schlechteste aller Quellen für objektive Faktendarstellung.

    Ich kann da nur raten, sich nicht auf Hinz und Kunz zu verlassen, und dann solche Sachen so aufgelistet als gegeben darzustellen. Und, ehrlich gesagt bin ich einen solchen Stil hier auch nicht gewohnt.






    Zitat Zitat von FrankRenz
    Beitrag anzeigen

    Zu der Frage an mich. Es werden hochkarätige Ärzte und Wissenschaftler gesperrt und ja ich kenen viele davon persönlich. Einer davon war Herr Prof. Sucharit Bhakdi, dessen Buch "Corona-Fehlalarm" mittlerweile auf Platz 1 ist. Sogar Amazon hat lange die Vermarktung nicht zugelassen und ist vor Kurzem eingeknickt. Ich könnte unzählige Namen auflisten. Alles hochkarätige Forscher. Alle gleich simplifiziert Aluhüte zu titulieren, macht es zu einfach.



    Ach Gott, aus der Ecke kommt das. Na, wenn Du die persönlich kennst, dann glauben wir Dir.

    Wieder einer dieser Corona-Maßnahmen-Gegner, die alles voll spammen müssen mit ihrem Leid, daß ihre Meinung nicht gehört wird. Nochmal: Es gibt keine Verpflichtung, daß eine Meinung eine Platform bekommt, daß die Meinung ohne Widerspruch akzeptiert wird, usw.

    Warum wurden denn diese Wissenschaftler von Microsoft gesperrt? Warum nutzen die denn überhaupt die Microsoft-Dienste? Hochkarätige Ärzte und Wissenschaftler sollten eigentlich andere Plattformen haben, um sich mitzuteilen.






    Zitat Zitat von FrankRenz

    Zu der Frage an mich. Es werden hochkarätige Ärzte und Wissenschaftler gesperrt und ja ich kenen viele davon persönlich. Einer davon war Herr .... .



    Hör auf mit deiner Werbung hier. Das geht sowas von am Thema vorbei!







    Zitat Zitat von chakko

    Eine wichtige Frage vermisse ich in dem Artikel:

    Schildern Betroffene immer wahrheitsgemäß was sie mit ihrem Konto gemacht haben?

    Diese Frage würde ich mal deutlich mit "Nein" beantworten.



    Es ist überhaupt nicht wichtig ob du diese Frage mit "Nein" beantwortest. Außerdem sind deine Bekannten und du schlicht nicht repräsentativ. (Nimm dies bitte nicht persönlich)
    Martin wird es am ehesten wissen. Und selbst wenn manche nicht die Wahrheit sagen, ist es frech dies einfach pauschal zu unterstellen. Außerdem geht es Martin zu einem großen Teil um den grottigen Support. Es sind zahlende Kunden, die ohne einen Ansprechpartner zu haben, plötzlich u.a. keinen Zugang mehr zu E-Mails, Daten und Terminen haben. Vom investierten Geld ganz zu schweigen.

    Ich werde wieder Thunderbird nutzen um zumindest meine E-Mails regelmäßig sichern. Weiß jemand ob man in Thunderbird auch die Kalendereinträge aus Outlook synchronisieren kann? Oder gibt es da ne Software?






    Zitat Zitat von chakko
    Beitrag anzeigen

    Übrigens finde ich den Stil des Artikels auch etwas bedenklich, da suggeriert wird, dass Microsoft - jedes Konto willkürlich sperren kann, es generell keine Erstattung für Ausgaben die mit dem Konto zusammen hängen stattfindet, Abos generell weiter berechnet werden, und niemand jemals den Grund dafür erfahren wird, dass er gesperrt wurde.



    Man kann es natürlich bedenklich nennen, wenn jemand seine Erfahrungen zusammenfasst. Andere nennen das dann schlechten Stil.






    Verwunderlich ist für mich halt, dass der Martin das alles so genau wissen will. Von wem, wenn nicht ein Mitarbeiter aus dem Nähkästchen geplaudert hat, und all diese Dinge generell so negiert hat.


    Lesen müsste man schon können, dann kann man auch verstehen, daß Martin hier die Erfahrungen einer unbekannten aber nicht gerade geringen Anzahl seiner Leser in ihrer Eigenschaft als Microsoft-Konto-Inhaber schildert.






    Das wage ich stark zu bezweifeln, denn, mal ehrlich, was für eine Außendarstellung wäre das?


    Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, war noch nie eine gute Argumentation.






    Meine Vermutung: Martin behauptet das alles einfach mal, basierend auf seinen Erfahrungen mit Leuten, die ihm geschildert haben, was so passiert, weil ihr Konto gesperrt wurde. Mit anderen Worten: Die schlechteste aller Quellen für objektive Faktendarstellung.


    Meine Vermutung: Dein Fan-Dasein für große amerikanische Konzerne läßt Dich einfach mal so diese Worte schreiben. Vermutlich ohne daß Du so genau weißt, warum.







    Zitat Zitat von chakko
    Beitrag anzeigen

    Schildern Betroffene immer wahrheitsgemäß was sie mit ihrem Konto gemacht haben?



    Genau das hat Martin doch in diesen Artikeln mehrfach angesprochen. Siehe den Fall mit dem Fantasienamen oder der jetzt angesprochene mit den erotischen Bildern. Im anderen Kommentarbereich wurde doch schon diskutiert und die dort mitdiskutierenden Betroffenen haben es verneint gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen zu haben. Man kann natürlich allen mißtrauen oder einfach mal akzeptieren, daß es inzwischen offenbar so viele Fälle sind, daß man von einer KI ausgehen muß, der man das I streichen muß.
    Martin du bist doch MVP wenn ich mich nicht irre und hast doch sicher auch zu anderen MVP kontakt z.B im Ausland. Ich denke im Ausland wird es auch nicht anders sein. Wie stehen deine Kollegen da im Ausland (USA, Restliches Europa) zu dem Thema?
    Ich bin sprachlos. Ich kann nur sagen, dass ich eine Sperrung mit den damit verbundenen Konsequenzen nicht hinnehmen würde. Ich würde Microsoft verklagen und als Jurist wage ich auf Basis von Martins Schilderungen die Prognose, dass eine solche Klage durchaus Aussicht auf Erfolg hätte.

    Wie nimmt Microsoft eigentlich wahr, ob jemand erotische Inhalte speichert? Auf welcher Grundlage wird so etwas durchsucht?
    @Chakko nun lass doch bitte mal "ich stelle Grundsätzlich alles In Frage" Martin hat alles erklärt und einfacher geht es doch wirklich nicht.

    Jedenfalls sitze ich immer nach einem solchen Artikel am PC mit einer Externen Festplatte. Das Thema ist unheimlich und wichtig.

    Und auch großes Lob für solche Artikel. Sie sensibilisieren nämlich.






    Zitat Zitat von MikeG
    Beitrag anzeigen

    Ich würde Microsoft verklagen und als Jurist wage ich auf Basis von Martins Schilderungen die Prognose, dass eine solche Klage durchaus Aussicht auf Erfolg hätte.



    Dann übernimm doch die Kosten für die Betroffenen. Wenn's hier nicht gerade um einen Fall wie den Beschriebenen mit 2.000 EUR XBox-Spielen geht, dann dürfte sich das für die meisten kaum lohnen.
    Um mal Mißverständnissen vorzubeugen. Es geht nicht nur um das Sperren von MS-Konten alleine. Begründungen dafür - geschenkt. Es geht darum jegliche Konversation zu verweigern und auf Anfragen der letztendlich Kunden genannten Klientel nicht mal eine Antwort bereitzuhalten. Überprüfung dieser , nach Gutsherrenart, vorgenommemen Sperrungen Pustekuchen.
    Wenn man nicht erfährt, was man denn nach Microsofts lesart, verkehrt gemacht haben soll, womit kann man dann argumentieren. Da muß wohl wirklich mal Jemand völlig schmerzfrei sein und die vor den Kadi zerren, um deren Argumentation offenlegen zu lassen.
    Ein in dieser Frage ebenso selbstherrlicher Verein, wie zB. die GEZ, mußte das auch lernen, das man nicht immer und ewig machen kann was man will.







    Wie nimmt Microsoft eigentlich wahr, ob jemand erotische Inhalte speichert? Auf welcher Grundlage wird so etwas durchsucht?


    Iß eine Bockwurst oder Wiener (beim Fußbaöll oder Sonstwo) und speicher ein Bild davon, das evtl. noch öffentlich zugängig ist. Der Rest ist warten ... was passiert oder auch nicht!
    KI - Kurze Intelligenz, wobei dieses Intelligenz wohl nicht der richtige Ausdruck ist, der immer dazu paßt.
    In Gods own Country sind die manchmal eben genial und manchmal fragt man sich, wie die sich nach dem kacken den Hintern abwischen.






    Zitat Zitat von tkmopped

    Um mal Mißverständnissen vorzubeugen. Es geht nicht nur um das Sperren von MS-Konten alleine. Begründungen dafür - geschenkt. Es geht darum jegliche Konversation zu verweigern und auf Anfragen der letztendlich Kunden genannten Klientel nicht mal eine Antwort bereitzuhalten. Überprüfung dieser , nach Gutsherrenart, vorgenommemen Sperrungen Pustekuchen.
    Wenn man nicht erfährt, was man denn nach Microsofts lesart, verkehrt gemacht haben soll, womit kann man dann argumentieren. Da muß wohl wirklich mal Jemand völlig schmerzfrei sein und die vor den Kadi zerren, um deren Argumentation offenlegen zu lassen.
    Ein in dieser Frage ebenso selbstherrlicher Verein, wie zB. die GEZ, mußte das auch lernen, das man nicht immer und ewig machen kann was man will.



    aufjedenfall muss Microsoft dann sagen was er falsch gemacht hat.
    niclas
    @Chakko nun lass doch bitte mal "ich stelle Grundsätzlich alles In Frage" Martin hat alles erklärt und einfacher geht es doch wirklich nicht.

    Wo hat er bitte erklärt wo diese verbindliche Frage- und Antwort-Geschichte her kommt? Das ist eine Darstellung als wären das Fakten, dabei bezieht er sich auf das, was er von Leuten erfahren hat, deren Konten (weshalb auch immer) gesperrt wurden.
    Das hat nichts mit in Frage stellen zu tun, es ist einfach falsch so etwas als unumstößliche Fakten darzustellen. Ich könnte hier auch Beispiele aufzählen, in denen Leuten von Behörden oder von der Polizei falsch behandelt wurden, das heißt aber nicht, dass die allermeisten nicht korrekt behandelt werden.
    Zur unrechtmäßigen Nutzung eines MS-Konto reicht übrigens schon dass du eine einzige raubkopierte MP3-Datei in deine Cloud hochlädst. Hand hoch wer das hier noch nie getan hat.
    tkmopped
    Es geht darum jegliche Konversation zu verweigern und auf Anfragen der letztendlich Kunden genannten Klientel nicht mal eine Antwort bereitzuhalten. Überprüfung dieser , nach Gutsherrenart, vorgenommemen Sperrungen Pustekuchen.
    Das ist eher Firmenpolitik. Egal ob Microsoft, Google oder Facebook. Die sind alle so groß und hinsichtlich der Kundenanzahl so ungesund gewachsen, daß eine manuelle Überprüfung der Konten gar nicht mehr möglich ist - wenn man weiterhin im Rahmen der Renditeerwartungen der Finanzbranche bleiben will. Also wird eine mehr oder weniger dumme Automatik auf die Kundenkonten losgelassen, deren Entscheidungen intern sakrosankt sind. Die ehrlichen Kunden mit redlichen Online-Inhalten sind da einfach die Kollateralschäden, die dem Vorstand egal sind. Der einfache Supportmitarbeiter kann dann gar nichts machen. Solange die Anzahl der Beschwerden nicht irgendeinen Schwellwert überschreitet, gilt die KI intern vermutlich auch noch als erfolgreich.
    chakko
    Wo hat er bitte erklärt wo diese verbindliche Frage- und Antwort-Geschichte her kommt? Das ist eine Darstellung als wären das Fakten, dabei bezieht er sich auf das, was er von Leuten erfahren hat, deren Konten (weshalb auch immer) gesperrt wurden.
    Nach allem, was man bzw. Martin weiß, sind das ja auch Fakten. Mal abgesehen davon, hängst Du Dich ein bißchen zu viel an diesem Teil des Artikels auf. Jeder, den den Artikel liest, versteht, was und wie das gemeint ist.
    Das hat nichts mit in Frage stellen zu tun, es ist einfach falsch so etwas als unumstößliche Fakten darzustellen. Ich könnte hier auch Beispiele aufzählen, in denen Leuten von Behörden oder von der Polizei falsch behandelt wurden, das heißt aber nicht, dass die allermeisten nicht korrekt behandelt werden.
    Wie es um Dein Verhältnis zu Fakten, Einzelfällen usw. bestellt ist, wissen wir ja schon aus den anderen Threads in diesem Forum.
    Zur unrechtmäßigen Nutzung eines MS-Konto reicht übrigens schon dass du eine einzige raubkopierte MP3-Datei in deine Cloud hochlädst. Hand hoch wer das hier noch nie getan hat.
    Zu einer Straftat nach deutschem Recht seitens Microsoft reicht es u.U. schon aus, wenn sie die ihnen anvertrauten Daten anlaßlos nach anderen als dem Nutzer nützlichen Kriterien durchsuchen bzw. die zu anderen Zwecken verarbeiten. Das geben auch die Nutzungsbedingungen nicht her.
    Davon abgesehen, nicht so oft von Dir auf andere schließen. Die meisten Menschen beteiligen sich nicht am Raubkopiermarkt, auch wenn es für die Beteiligten so aussehen mag.
    Zum Thema an sich: Ich stehe diesbezüglich mit Martin seit Monaten hinter den Kulissen im Austausch. Es war mit Martin abgesprochen, dass er den Artikel als erstes veröffentlicht und ich ziehe nach. Der deutsche Artikel ist online:
    https://www.borncity.com/blog/2020/07/14/achtung-tretmine-microsoft-konto-willkrliche-sperre-bei-online-funktionen/
    Ein englischsprachiger Artikel wird die Nacht folgen. Oben wurde die Fachpresse angesprochen. Ich stehe diesbezüglich auch mit einem großen IT-Magazin in Kontakt - mal schauen, was geht. Die erhalten auf jeden Fall heute eine Mail von mir - und ich denke, ich kann auch in den USA einige bloggende Kollegen für eine Berichterstattung gewinnen.
    Parallel dazu überlege ich, ob nicht irgend eine deutsche Behörde da ansprechbar sein kann - denn am Ende kann nur die Empfehlung 'Finger weg von Windows 10, Office 365, Teams, Skype, Microsoft 365 usw.' stehen. Aktuell bezieht sich das wohl auf MS-Konten für Konsumenten - aber MS kann auch Online-MS-Konten imho Mal ausknipsen und dann steht in Deutschland alles (was Konten nicht selbst auf OnePremise verwaltet) in diesem Bereich.
    Ihr macht da ja ganz schön Dampf. Die Frage ist, ob ihr euch der Konsequenzen bewusst seid.
    Wie beweist man eine nicht unrechtmäßig Nutzung des MS-Kontos?
    Meiner Meinung nach rennt ihr da gegen Windmühlen an. Juristisch sehe ich da zumindest wenig Hoffnung.
    Insgesamt finde ich die Sache, wie heutzutage üblich, etwas hysterisch. Man fragt sich wie viele Fälle es wirklich gibt, in denen Microsoft ohne Grund Nutzerkonten sperrt. Immerhin profitieren sie von jedem einzelnen dieser Konten.
    Mal ne ganz andere Betrachtungsweise:
    Vielleicht stimmen da die Windows-10-Lizenzen nicht, die Meldungen von MS könnten darauf hinweisen.
    Es gibt sicherlich nicht wenige User von Windows 10 die sich Online billige Keys besorgt haben, welche auch funktioniert hatten und nun von MS auf die Blacklist gesetzt wurden.
    chakko
    Man fragt sich wie viele Fälle es wirklich gibt, in denen Microsoft ohne Grund Nutzerkonten sperrt. Immerhin profitieren sie von jedem einzelnen dieser Konten.
    Schon wieder diese "weil nicht sein kann, was nicht sein darf"-Argumentation. Es ist völlig egal, wie viele Fälle es gibt. Es gibt offenbar genug, daß Martin und Günter Born Artikel daraus machen. Daß das tendenziell obrigkeitshörigen Naturen nicht gefällt, ist eben so.
    chakko
    Meiner Meinung nach rennt ihr da gegen Windmühlen an. Juristisch sehe ich da zumindest wenig Hoffnung.
    Unabhängig davon, daß die wenigsten eine Klage anstrengen werden, weil es um zu wenig geht. Es weiß niemand, wieviel Hoffnung juristisch besteht, weil die Gegenseite mauert. Wenn Microsoft tatsächlich nicht in der Lage ist, da irgendwelche Beweise vorzulegen, dann dürften sie vor Gericht tatsächlich verlieren. "Unsere KI hat gesagt der Kunde hat böse Dinge gemacht" dürfte dabei übrigens nicht als Beweis zählen.
    Es geht nicht um unrechtmäßig - es geht darum, dass ein Konto schlicht gesperrt wird und der Betroffene, der von diesem Konto abhängt a) keine rechtliche Einspruchsmöglichkeit besitzt und b) nicht mal erfährt, warum er gesperrt wird und c) in den von Martin adressierten Fällen auch nicht mehr Zugriff auf sein Microsoft Konto bekommen hat. Das ist die absolute Willkür (vergleichbar der Sperrung von Windows-Schlüsseln).
    Hinzu kommt, dass Microsoft bei Windows 10 mit allen Tricks die Leute auf Microsoft Konten zwingen will.
    Es mag sein, dass ein ML-Programm da Amok läuft und sperrt. Nur ist das Ganze, wie es gehandhabt wird, ein Skandal. Möglich, dass es weltweit pro Jahr nur hundert Leute trifft - nur für die Betroffenen hat das drastische Konsequenzen.
    Juristisch werden Martin und meine Wenigkeit nichts ausrichten können - wir sind ja nicht mal betroffen. Aber wenn etwas hilft, ist es Öffentlichkeit - entweder stellt sich heraus 'ist alles nicht so schlimm, gab 2019 ganze drei Fälle und die haben gegen dies und jenes verstoßen' (MS hat die Bringschuld) und Microsoft kommt mit einem definierten und nachvollziehbaren Prozess bei solchen Fällen um die Ecke, wo eskaliert werden kann - oder die Nutzer sind am Ende des Tages schlicht am Arsch und balanzieren am Abgrund.
    endlich tut sich mal was :daumen+
    man kann sich nicht immer nur wegducken
    wo muß ich unterschreiben?
    Eine wichtige Sache wurde in den Kommentaren angesprochen, die in diesem Artikel etwas zu kurz kam: Woher will ich denn eigentlich wissen, dass die Betroffenen alle "unschuldig" sind?
    Es ist unstrittig, dass ich das nicht wissen kann. Allerdings habe mit den Leuten sehr offen kommuniziert und wir haben auch darüber gesprochen, was mögliche Gründe sein könnten. Ich habe nicht erst seit gestern mit Menschen zu tun und bilde mir ein, durchaus ein Gefühl dafür zu haben, wem man trauen kann.
    Letzten Endes geht es aber genau darum: Die fehlende Transparenz. Wenn von der Sperre Betroffene tatsächlich unredliche Dinge getan haben, dann können sie mir nur deshalb die Unwahrheit sagen, weil Microsoft keine Begründungen für die Sperre nennt.
    ----
    Das habe ich soeben am Ende des Artikels ergänzt, Günter hat es in der Zwischenzeit aber noch besser ausgedrückt. Es geht letztlich überhaupt nicht um Schuld oder Unschuld, sondern um die Frage, ob hier nach fairen und nachvollziehbaren Regeln gespielt wird. Und genau das ist von Seiten Microsofts nicht der Fall.
    Das hat jetzt zwar nichts mit dem Artikel zu tun, aber stellt Euch vor, es gäbe kein Bargeld mehr! Und alles würde nur noch mit online Konten funktionieren. Wie schnell wird man da wohl -aus welchen Gründen auch immer (evtl. politische)- ausgesperrt. Kein Geld mehr zum einkaufen, keine Zahlung der Miete, und und und. Da kann man froh sein, wenn es „nur“ das MS Konto ist. Aber so fängt es an und sollte jeden zu denken geben was in einer voll digitalisierten Welt so alles passieren kann und wie schnell man nichts mehr hat.
    gborn
    Es geht nicht um unrechtmäßig - es geht darum, dass ein Konto schlicht gesperrt wird und der Betroffene, der von diesem Konto abhängt a) keine rechtliche Einspruchsmöglichkeit besitzt und b) nicht mal erfährt, warum er gesperrt wird und c) in den von Martin adressierten Fällen auch nicht mehr Zugriff auf sein Microsoft Konto bekommen hat. Das ist die absolute Willkür (vergleichbar der Sperrung von Windows-Schlüsseln).

    Also erstens hat nichts von dem was du hier ansprichst mit Willkür zu tun. Willkür wäre wenn MS auf gut Glück Nutzer sperren würde. Zweitens, auf welches Recht beziehst du dich, wenn du schreibst, dass die Nutzer - eine rechtliche Einspruchsmöglichkeit haben sollten, oder dass sie das Recht haben sollten zu erfahren weshalb ihr Nutzerkonto gesperrt wurde? Da du dies hier forderst, offensichtlich aufgrund von Kenntnis der Gesetzlage müsstest du dann schon auch schreiben, auf welche Gesetze du dich hier beziehst. Ansonsten gelten nämlich erstmal die AGB's von Microsoft, die im Zweifelsfall rechtlich angefochten werden müssten.
    Schwierige Kiste gebe ich zu. Aber, ich finde einfach, man sollte so nicht mit dem Thema umgehen. Das entspricht einfach nicht meiner Auffassung eines faktischen Umgangs mit dem Thema, sondern ist rein emotional, und auf Vermutungen gestützt. Und auf Vertrauen in Menschen. Die falsch liegen könnten. So ist das nun mal.
    Martin

    Das habe ich soeben am Ende des Artikels ergänzt, Günter hat es in der Zwischenzeit aber noch besser ausgedrückt. Es geht letztlich überhaupt nicht um Schuld oder Unschuld, sondern um die Frage, ob hier nach fairen und nachvollziehbaren Regeln gespielt wird. Und genau das ist von Seiten Microsofts nicht der Fall.

    Das hört sich schon ganz anders an, denn, du beschreibst hier eine Frage. Leider hast du im Artikel auf die aufkommenden Fragen bereits Antworten gegeben, die sich leider lediglich auf Vermutungen, und Vertrauensbasis stützen. Um das nochmal zu unterstreichen, das ist das was ich hier kritisiere. Dass hier Antworten gegeben werden, die sich so anhören als kämen sie direkt von Microsoft.
    Erschreckend für mich zu lesen, dass erotische Inhalte auf OneDrive nicht erlaubt sind. Bei mir passiert folgendes: in bisherige Unkenntnis dessen, habe ich seit jeher auch meine WhatsApp-Foto und Video-Ordner vom Handy in OneDrive sichern lassen. Und "natürlich" ist bei WhatsApp das eine oder andere pseudo-lustige erotische Bildchen mit dabei. Was man halt mitunter so hin und herschickt. Wie auch immer: und dies wird dann auf OneDrive gesichert. Da muss ich nun offenbar eine Änderung vornehmen. Ich verzichte einfach auf die Foto-Sicherung von WhatsApp auf OneDrive. Das ist mir dann zu heikel, dass ich vielleicht wegen so einen Massen-Erotik-WhatsApp-Foto gesperrt werde.
    In solchen Fällen - insbesondere bei bezahlten Abos, Verlust von essentiellen Daten, Funktionsunfähigkeit von abhängiger Hardware - unbedingt Rechtsanwalt einschalten.
    Verträge sind auch von Microsoft einhaltepflichtig. Ggfs. Ist Microsoft sogar schadenersatzpflichtig.
    Martin behauptet in seinem Frage. Antwort-Teil gar nichts. Das sind die AGBs, die er herbeizieht. Kann jeder nachlesen
    @Martin:
    Das ist die nächste Stufe der KI-Entwicklung:
    KI soll in Zukunft nicht nur etwas entscheiden, sondern ihre Entscheidung auch begründen können!
    igott
    Martin behauptet in seinem Frage. Antwort-Teil gar nichts. Das sind die AGBs, die er herbeizieht. Kann jeder nachlesen

    Also steht in den AGB's drin, dass MS willkürlich mein Nutzerkonto sperren kann, dass ich den Grund für meine Sperrung nicht erfahre, und dass es keinerlei Anlaufstelle gibt, bei der ich mich darüber erkundigen kann, und die kompetent und entscheidungsbefugt ist. Verstehe.
    Bitte mal posten, wo genau das in den AGB's drin steht.
    Wenn Microsoft mich von der Nutzung entgeltlicher Dienste, für die ich bezahlt habe, aussperrt, müssen sie im Fall einer Klage berechtigte Gründe dafür benennen und diese beweisen. Ich sehe nicht, dass sie das in den meisten von Martin erläuterten Fällen könnten. Verfahrenskosten muss man fürchten, wenn die Klage nicht erfolgreich ist. Ansonsten werden diese Kosten dem Beklagten auferlegt. So aussichtslos ist das also grds. gar nicht.
    Mich würde jetzt in erste Linie erstmal interessieren um wie viele Fälle es hier eigentlich geht, und was genau vorgefallen ist bei diesen Konten. Da man beides wohl schwer bis gar nicht heraus finden wird, fehlt mir irgendwie die Basis für eine fruchtbare Diskussion. Was ich sehe ist halt viel Vermutung, und dass man für die Konsumenten Partei ergreift. Kann's ja verstehen, aber, ich sage es noch einmal, ich kann mir nicht vorstellen, dass MS einfach grundlos etwas tut, was ihnen einen Nachteil bringt. Und, zum Thema Menschenkenntnis: Ich habe selten Menschen getroffen die völlig objektiv sind, und nicht auf irgendeine Art Schutz suchen, indem sie behaupten, dass sie doch überhaupt keine Schuld trifft. Gerade in der heutigen Zeit.
    Dafür, dass du keine Basis für eine Diskussion siehst, diskutierst du aber ganz schön viel ;).
    Richtig.
    Eine Sache noch: Selbst wenn einer dieser Nutzer unrechtmäßig gesperrt wurde, was wohl hier niemand endgültig beweisen können wird: Es landen auch Leute unschuldig im Gefängnis. Ist deshalb unser komplettes Rechtssystem zu verurteilen? Es ist schon recht viel verlangt, wenn eine Firma sich in jeder Lebenslage gegenüber jedem korrekt zu verhalten hat. Was ist eigentlich mit den Nutzern, und deren Verhalten, und dem Anerkennen der Nutzungsbedingungen, die man vor dem Start jeder Software akzeptieren muss?
    Naja, ich stelle wohl die falschen Fragen. ;)
    chakko
    Was ich sehe ist halt viel Vermutung, und dass man für die Konsumenten Partei ergreift. Kann's ja verstehen, aber, ich sage es noch einmal, ich kann mir nicht vorstellen, dass MS einfach grundlos etwas tut, was ihnen einen Nachteil bringt.
    Du drehst Dich im Kreis. Mehr als eine Vermutung ist Dein "Microsoft tut grundlos nichts" auch nicht.
    chakko
    Es landen auch Leute unschuldig im Gefängnis. Ist deshalb unser komplettes Rechtssystem zu verurteilen?
    Was machst Du, wenn darauf viele Leute mit Ja antworten.
    Es ist schon recht viel verlangt, wenn eine Firma sich in jeder Lebenslage gegenüber jedem korrekt zu verhalten hat.
    Nein, gar nicht, sondern BGB, HGB, usw. Wer meint Millionen Online-Konten betreiben zu dürfen, muß schon ein Konzept haben, die ordnungsgemäß zu verwalten. Dieses Konzept ist offensichtlich weder bei Microsoft oder Amazon noch bei Deinem besonderen Liebling Google vorhanden, sonst gäbe es die allseits bekannten Schwierigkeiten mit gesperrten Konten und von Konten tatsächlich ausgehenden Rechtsverletzungen nicht. Wie schon an andere Stelle geschrieben, das Verhalten der IT-Branche könnte sich in anderen Lebensbereichen kaum jemand herausnehmen.
    Was ist eigentlich mit den Nutzern, und deren Verhalten, und dem Anerkennen der Nutzungsbedingungen, die man vor dem Start jeder Software akzeptieren muss?
    Es geht nicht um die Nutzer, sondern um Microsofts Verhalten, und Nutzungsbedingungen, die gegen deutsches Recht verstoßen, sind mindestens hinsichtlich des betreffenden Aspekts ungültig. Du kannst davon ausgehen, daß viele AGBs amerikanischer Konzerne in Deutschland den ein oder andere ungültigen Punkt enthalten.
    Naja, ich stelle wohl die falschen Fragen
    Richtig erkannt.
    MikeG
    Wenn Microsoft mich von der Nutzung entgeltlicher Dienste, für die ich bezahlt habe, aussperrt, müssen sie im Fall einer Klage berechtigte Gründe dafür benennen und diese beweisen. Ich sehe nicht, dass sie das in den meisten von Martin erläuterten Fällen könnten.
    Mehr als Spekulation ist das nicht.
    Verfahrenskosten muss man fürchten, wenn die Klage nicht erfolgreich ist. Ansonsten werden diese Kosten dem Beklagten auferlegt.
    Bei den meisten dürfte das ganze Microsoft-Konto aber kaum einen Wert darstellen, daß sich das Risiko lohnt. Und ein Risiko bleibt es auch, wenn Du vermutest, daß Microsoft nichts in der Hand hat. Wenn Du Jurist bist, dann weißt Du ja auch, daß man als Kläger in Vorlage gehen muß. Microsoft hat erstmal kein Kostenrisiko.
    Ja, also gut zu wissen, diese AGB. Ich finde ja schon skandalös, dass MS meine privaten Dateien überhaupt irgendwelchen Kontrollen unterzieht - macht google das auch so?
    Mit Sicherheit. Aber mit Sicherheit nur bei Verdacht auf... was auch immer. Wäre ein bisschen viel Arbeit ansonsten, zumindest wenn noch menschliche Manpower involviert ist.
    Was Google auf jeden Fall macht (steht auch so in den AGB's) ist die automatisierte Suche nach bestimmten Begriffen in E-Mails, z.B. zur Vervollständigung, aber auch, um automatisierte Antworten auf E-Mails anzubieten. Ich bin mir sicher, dass außerdem Personalisierung zwecks relevanterer Werbung betrieben wird, immerhin ist das deren Kerngeschäft, und der Grund, warum kostenlos diese Onlinedienste angeboten werden.
    macht google das auch so?
    Deren Nutzungsbedingungen sind noch pauschaler formuliert als die von Microsoft. Ausgehend vom Herkunftsland und dem dortigen Rechtsverständnis, vermutlich ja.
    Hammermäßig, ich zahle für einen Cloudspeicher (mit MS 365) und MS als Erzieher im Kindergarten kontrolliert meine Inhalte. Vielen Dank für diesen Service!
    Für so etwas sollte es grundsätzlich für alle Anbieter eine verpflichtende unabhängige Schiedsstelle geben.
    Sorry, ich verstehe das Hick-Hack in den Kommentaren nicht.
    Ich bin der Meinung, über Schuld und Unschuld sollte ein unabängiges (Schieds-) Gericht entscheiden. Und mir als beklagte Partei muss eine vermeintliche Rechtsverletzung so vorgeworfen werden, damit ich diese auch beeinspruchen kann. Bei Gefahr im Verzug oder zur Beweismittelsicherung sollen Teile der Daten/Zugriffe isoliert werden können. Aber NIEMALS sollte einem sämtliche Daten und Nutzungsrechte enteignet werden!
    DAS ist mein Rechtsverständnis, sei es nun Privat- oder Strafrecht.
    Beanstandung Erotik. Wenn ich ein stilvolles Aktfoto meiner Freundin mache und im ObeDrive ablege. Wer entscheidet dann, ob das anstößig ist? Ist heute ein Nippelfoto okay und morgen beanstandet dies ein Moralwächter?
    Mich macht der Artikel sehr wohl nachdenklich. Ich verwende MS Dienste sowohl als Privatperson (Hotmail) als auch für mein Einzelunternehmen (M365 inkl Intune) und stelle mir die Frage, wie vertrauenswürdig MS als Vertragspartner eigentlich ist. Und will/kann ich das Risiko eingehen, zb ab morgen plötzlich keinen Zugriff auf meine Daten und Nutzungsrechte mehr zu haben. Ich dürfte ja nicht mal meine Windows Rechner mehr benutzen um die Sicherungen aus der lokalen NAS wiederherzustellen. Die Lizenzen sind ja am Intune gebunden.
    Vielen Dank an den Autor dieses Artikels. Für mich waren diese Zeilen sehr lehrreich!!
    Tom.Portal
    Sorry, ich verstehe das Hick-Hack in den Kommentaren nicht.
    Ich bin der Meinung, über Schuld und Unschuld sollte ein unabängiges (Schieds-) Gericht entscheiden. Und mir als beklagte Partei muss eine vermeintliche Rechtsverletzung so vorgeworfen werden, damit ich diese auch beeinspruchen kann. Bei Gefahr im Verzug oder zur Beweismittelsicherung sollen Teile der Daten/Zugriffe isoliert werden können. Aber NIEMALS sollte einem sämtliche Daten und Nutzungsrechte enteignet werden!
    DAS ist mein Rechtsverständnis, sei es nun Privat- oder Strafrecht.

    Sehe ich ehrlich gesagt genauso. Der Zugriff auf bezahlten Inhalt sollte nicht so ohne weiteres gesperrt werden. Auch rechtlich eine sehr heikle Sache.
    Zu deinem Beispiel: Ich bezweifle dass so eine Banalität zur Sperrung deines Kontos führt. Genau kann ich natürlich nicht wissen was wie wo gelaufen ist. Aber, nochmals: MS hat von der Sperrung von Konten nichts, im Gegenteil. Und, so mancher ist sich auch nicht darüber bewusst, dass das was er macht nicht den Nutzungsbestimmungen entspricht.
    Die Sachlage ist unterm Strich einfach schwer zu beurteilen, weil sie immer noch unübersichtlich ist und Microsoft sich selbst bisher auch nicht zu den Problemen äußert. Dass es Fälle unter den Betroffenen gab, die auch rechtmäßig gesperrt wurden, das steht ja auch so im Beitrag. Trotzdem ist eine solche Häufung nicht normal, denn das wurde bedeuten, dass es quasi im Parallelflug einen riesigen Anstieg an Raubkopien und anderen abmahnfähigen Inhalten geben müsste, und an der Front ist es zumindest derzeit eher ruhig.

    Es hat schon seinen Grund, dass wir von einer Fehlimplementierung bei den Microsoft-Konten und einer Amok-laufenden KI im Hintergrund ausgehen. Erinnert euch mal: Wir hatten Fälle, da hatte einer nur ein Upgrade von M365 Single zu M365 Family gemacht, ein anderer hat die Migration von Samsung Cloud zu OneDrive in der Galerie-App angestoßen (weil das ja durch die Kooperation der beiden umgestellt wird), in beiden Fällen war das Konto ganz kurze Zeit später weg. Ich selbst habe von Fällen rund um die Xbox-Dienste und erst am Wochenende von Fällen beim Import zwischen Wunderlist und Microsoft ToDo gelesen, wie ich meine Projektplanung von Trello zu Zenkit geholt und mir bei Gelegenheit mal Zenkit ToDo angesehen hatte. Außerdem weiß ich von entsprechenden Bugs unter anderem bei Edge, Office (Online) und Skype, die ich problemlos reproduzieren konnte, wo der Login zwischen den Privatkonten und bei uns den Business-Konten von Dr. Windows mal durcheinander kam oder der normale Login sogar mal versagte. Genau da liegt eine Gefahr, die wir in gewisser Form auch schon seit mehreren Jahren kennen, und das ist so einfach nicht tragbar.

    Microsoft macht momentan ohnehin eine ordentliche Offensive beim Thema KI, die nicht nur Microsoft News einschließt. Im Falle der Microsoft-Konten dürfte in etwa das Gleiche passieren, was auch bei YouTube im Rahmen eines Strikes durch das Content ID-System passiert. Der Unterschied ist hier aber, dass du nicht wie bei YouTube erstmal Einschränkungen bekommst, sondern dein Account ist weg. Würde Microsoft ähnlich wie YouTube mit einem dreistufigen System arbeiten und erst beim dritten Strike den Deckel drauf machen, würden wir auch über ganz andere Bedingungen reden. Tun sie aber nicht. Und auch wenn das derzeit die größte Farce von allen ist, sie bauen momentan an ganz vielen unterschiedlichen Stellen unheimlichen Bockmist. Die grausige Dokumentation und Kommunikation oder die Debakel im Entwicklerbereich wie bei .NET MAUI kommen noch obendrauf.

    Dass ein solcher Beitrag hier überhaupt mal erscheinen muss, hätte ich mir persönlich auch nicht träumen lassen. Logisch, wir hatten schon sehr kritische Beiträge zu Microsoft in der Vergangenheit hier, aber wirklich eine solche Warnung aussprechen zu müssen...
    Oh ja, deswegen werden E-Mails meistens direkt lokal wegsortiert und gelentlich mache ich ein lokales Backup meiner Kontakte. Outlook ist da recht flexibel.

    Aber ich hatte auch schon meine Erfahrung mit dem Mircosoft Support und zwar eine GUTE.
    Bei mir war das Problem, dass E-Mail Anhänge weiterhin verfügbar waren, obwohl entsprechende E-Mails bereits restlos gelöscht wurden. Von jedem Client Gerät, also klarer Datenbankfehler. Eine Löschen Option gibt es nicht.
    Das habe ich sehr ausführlich und bebildert beschrieben.

    Natürlich kam dennoch erstmal die Standardantwort vom L1, ich solle Cache, Cookies, DNS löschen.
    Also habe ich nochmal mit Nachdruck klar gemacht, dass es sich um ein serverseitiges Problem handelt und auch deutlich gemacht, dass ich "so lange nerve, bis es jemand ernst nimmt"
    Hat zwar noch ein paar Tage gedauert, aber dann hat sich ein L2 aus München per E-Mail bei mir gemeldet und wir haben Telefontermin ausgemacht.
    Ja, richtig gelesen, er hat mich angerufen!

    Daraufhin hat er Remote auf meinem Rechner Zugang mit dem EwsEditor auf mein Microsoft Konto verschafft. Dort werden einfach alle Metadaten willkürlich aufgelistet und man könnte 'löschen, was das Zeug hält'.
    Mit diesem hat er mich alleine gelassen, entsprechende verwaiste Einträge zu finden (was mir auch dann möglich war) und zu löschen.
    Problem gelöst
    Den EwsEditor Zugang auf meinem Konto habe ich bis heute
    Beängstigender Bericht. Habe auch schon darüber nachgedacht, meine Dateien nicht mehr in der Cloud zu speichern. Bräuchte ich eigentlich nicht unbedingt. Ist halt Teil von Office 365. Im Grunde genommen reicht mir Word 2010 Starter, wie's auf dem Notebook damals vorinstalliert war, um die paar Briefe zu schreiben. Und die Filme und Dateien kommen auf externe Speichermedien. Aber bin zu bequem, das auch durchzuziehen. Hoffentlich bereue ich das nicht bald mal.
    Ohne alle Kommentatoren in einen Topf zu werfen!!:
    "Darf ich Nacktfotos in mein OneDrive speichern" beantworte ich mal mit dem Hinweis: Wer von uns hat den den Bestimmungen beim Anlegen eines MS Accounts durchgelesen und verstanden?, bevor er auf "Ich stimme zu" geklickt hat?

    Die wenigsten, und das passiert Tag für Tag, auf unzähligen App, nicht nur bei MS....
    ich verstehe irgendwie die Diskussion über "berechtigt" oder "nicht berechtigt" nicht.
    das ist der zweite Schritt über den man sich aufregen kann

    ich kann sogar verstehen, dass eine KI die Bade-Bilder meiner Kinder (als sie noch klein waren) in meinem OD-Ordner möglicherweise als Pädophile-Möglichkeit einschätzen.
    auch kann ich verstehen, dass dein mein ACC gesperrt wird, wenn man die Prüderie in Amerika kennt.
    hier in Deutschland kann dir sogar ganz schnell dein Bank-Konto eingefroren werden, wenn du eine Rechnung nicht ganz SO bezahlt hast, wie du es solltest.
    dagegen kann aber etwas machen und sogar ziemlich schnell

    fangen wir aber mal mit dem ERSTEN Schritt an
    was ich daher nicht verstehen kann, ist, dass MS hier die Kommunikation so schleppend bis gar nicht gestaltet.
    und DAS ist das eigentliche Problem
    wenn ich eine Leistung bezahle, erwarte ich dass mein Vertragspartner mit mir kommuniziert, was ich falsch gemacht haben soll, wenn er SEINE Leistung einstellt.
    die Begründung dafür ist im schon erwähnten HGB und BGB zu finden.
    macht er das nicht, muss ich die Seriösität des unternehmens massiv anzweifeln
    da ist es egal, ob es ein Prepaid-Telefon-Anbieter oder ein multimillarden-software-unternehmen ist
    ich werde meine Datenspeicherung neu überdenken müssen
    Der Artikel hat mich echt umgehauen. Ich mußte manches 2x lesen und auch einige Kommentare. Mein Vertrauen zu Microsoft war eh angeknackst seit Windows Phone und dem rumgezicke mit der Speicherplatzkürzung bei OneDrive. Seit dieser Zeit habe ich meine Daten immer doppelt gesichert bei Google und HiDrive. Mein Vertrauen in Google ist begrenzt und ich wollte auch nicht plötzlich ohne mein digitales Eigentum da stehen.
    Allerdings habe ich bisher gerne den Store genutzt und mag Edge.......war gerade von Google zu Edge umgezogen. Aber wenn ich das lese wie bigott Microsoft mit den Inhalten auf OneDrive umgeht, dann bekomme ich Angst das mir eines Tages beim Besuch der "falschen" Seite mein Microsoft Konto geschlossen wird. Google ist ja auch ein amerikanischer Konzern, aber ich habe noch nie gehört oder gelesen das Google jemandem das Konto schließt und er an nichts mehr heran kommt.........Ich glaube Microsoft und ich werden keine richtigen Freunde mehr.....Ich bin noch platt.....
    Ganz klar. Gibt es Hinweise auf irgendwelche verbotenen Dinge im Zusammenhang mit dem Microsoft Account muss dieser temporär gesperrt werden. Dann muss aber der Nutzer die Chance bekommen den Sachverhalt zu klären bevor der Account gegebenenfalls gesperrt wird oder eben wieder frei gegeben wird. Kommunikation ist hier das wichtigste
    Mir ist noch eine Sache aufgefallen: Was passiert denn eigentlich, wenn ich unter Windows mit meinem Microsoft-Konto angemeldet bin und meinAccount gesperrt wird? Verweigert mir dann auch Windows den Zugang? (Prämisse: Das Gerät ist beim Anschalten online oder war es während das Konto gesperrt wurde, ohne Internet kriegt der Rechner davon ja logischerweise nichts mit)
    @AlaskanEmperor Die Anmeldung wird offline in jedem Fall noch für eine gewisse Zeit funktionieren. Man hätte also genügend Zeit, um auf ein lokales Konto umzustellen.
    Der Artikel hat mich nicht nicht wirklich umgehauen, solche wellen von Account Sperrungen gab es auch schon Früher mit oder ohne Angaben von Gründen.
    Für jemanden der seine ganze Korrespondenz über Outlook macht oder sich alleine auf OneDrive zur Sicherung von Daten verlässt kann das unter Umständen Existenzbedrohend sein.
    Grundsätzlich bin ich nicht abgeneigt gegen die Cloud aber da ich bei Microsoft nicht weis wo meine Daten Liegen, also in Europa oder doch in Amerika, speicher ich den Kram lieber selbst und Synchronisiere keine Daten in die Cloud egal ob das Microsoft oder Google ist, Speicherkarten oder Festplatten sind viel Günstiger zumal habe ich hier noch ein Synology Nas auf dem ich sichere.






    Zitat Zitat von HansBrender
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    "Darf ich Nacktfotos in mein OneDrive speichern" beantworte ich mal mit dem Hinweis: Wer von uns hat den den Bestimmungen beim Anlegen eines MS Accounts durchgelesen und verstanden?, bevor er auf "Ich stimme zu" geklickt hat?



    Braucht man nicht lesen, denn zumindest gegenüber Verbrauchern dürfte ein anlaßloses Durchsuchen des von Microsoft dem Nutzer zur Verfügung gestellten Speicherplatzes kaum legal sein. Sofern ein Nutzer sein OneDrive nur zum Speichern der eigenen Dateien verwendet, gibt es keinen rechtmäßigen Grund für Microsoft irgendetwas zu überprüfen, ggf. machen die sich sogar strafbar, wenn sie es doch tun.

    Typisches Problem eines us-amerikanischen Konzerns. Man ignoriert einfach die lokale Rechtslage und schreibt Nutzungsbedingungen nach us-amerikanischem Recht bzw. übersetzt einfach aus dem Englischen. Derartiges geht solange gut, bis einer klagt.

    Gerade das Verbot erotischer Bilder ist ja amerikanisch, evangelikal, rückständige Prüderie und hat mit der deutschen Rechtslage nichts zu tun, denn offenbar ging es weder um Kinderpornographie noch um harte Pornographie - so deute ich mal die explizite Wortwahl "erotische Bilder".







    Zitat Zitat von shrike
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    Ganz klar. Gibt es Hinweise auf irgendwelche verbotenen Dinge im Zusammenhang mit dem Microsoft Account muss dieser temporär gesperrt werden. Dann muss aber der Nutzer die Chance bekommen den Sachverhalt zu klären bevor der Account gegebenenfalls gesperrt wird oder eben wieder frei gegeben wird. Kommunikation ist hier das wichtigste



    Das können bzw. wollen die m.E. (sich) gar nicht mehr leisten. Es gibt zu viele Microsoft-Konten und vermutlich auch zu viele Nutzer, die tatsächlich Sperrgründe verursachen. Wenn also keine Automatik eingesetzt wird, wird's teuer. Verursacht die Automatik zu viele manuelle Eingriffe wird's auch teuer, also wird der Automatik mehr oder weniger blind vertraut.

    Ein anderes Problem ist ja auch, daß wie in dem hier geschilderten Fall offenbar keine einfache Rücknahme mehr möglich ist. Da werden irgendwelche Daten vom betroffenen abgefragt und, weil er die nicht liefern kann, wird der Fall geschlossen, obwohl man offenbar bereit war das Konto wiederzueröffnen.







    Zitat Zitat von Don Smeagle
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    ich kann sogar verstehen, dass eine KI die Bade-Bilder meiner Kinder (als sie noch klein waren) in meinem OD-Ordner möglicherweise als Pädophile-Möglichkeit einschätzen.



    Wer hat nicht solche Bilder? Unter Umständen sogar Bilder vom eigenen ersten Bad oder im Planschbecken. Zumindest früher waren solche Bildern nämlich nicht unüblich und kinderpornographische Interessen hatte dabei niemand. Dank Microsoft und den aktionistischen Strafverschärfern der großen Koalition würde man da heute sogar als Verbrecher angeklagt. Wenn man dann später beweisen kann, daß das eben keine Kinderpornographie ist, interessiert nachher niemanden mehr.

    Zu verstehen ist das übrigens nicht, denn die KI hätte in dem Fall wiedermal versagt und ist eben nur noch eine K.



    Die hier immer wieder angesprochene Problematik mit dem Backup in OneDrive ist m.E. nicht vorhanden. Natürlich kann OneDrive oder ein anderer Cloudspeicher als zusätzlicher Speicherort für ein Backup sinnvoller Teil einer Backupstrategie sein. Wenn aber Daten verloren gehen, weil der Cloudspeicher der einzige Speicherort für diese Daten war, dann liegt der Fehler beim Nutzer, egal ob der Anbieter das Konto gesperrt hat oder anderweitig Daten verloren gegangen sind.
    @ build10240: Ich bin überrascht über Deine Richtigstellungen, die aus meiner Sicht gar nicht nötig waren. Ich sprach nicht von dem, was JEDER tun würde oder sollte, sondern nur von einer persönlichen Einschätzung. Wenn Du meinst, dass das Kostenrisiko und das Aufwenden von Verfahrenskosten bis zu einer Entscheidung oder einem Vergleich unkalkulierbar und für Dich nicht vertretbar wäre: fein. Ich gehe allerdings davon aus, dass Microsoft sich durchaus rühren würde, wenn man seine Nutzungsansprüche mit Blick auf die erworbenen Produkte geltend macht - und vor allem, wenn das mehrere täten. Es ging mit nicht darum, in eine granulare rechtliche Betrachtung einzusteigen, sondern nur darum, dass hier grds. geschützte Nutzungsansprüche der User betroffen sind. over and out
    Vielen Dank Martin für diesen interessanten und informativen Beitrag. Ich finde es super, dass du bei solchen Vorgängen kein Blatt vor den Mund nimmst.
    Ich selbst habe natürlich einen Account bei Microsoft, jedoch liegen meine Daten auf meinem NAS. Auf OneDrive findet sich fast nichts. Trotzdem würde mich die Sperrung meines Account natürlich ärgern, da ich einige Apps im Microsoft-Store gekauft habe. Auch verwende ich Microsoft 365, jedoch kaufe ich jedes Jahr eine Jahreslizenz bei Amazon. Die schalten das dann bei Microsoft frei. So sehr traue ich Microsoft nicht, dass die bei mir abbuchen dürften. Trotzdem würde mich ein gesperrter Account natürlich ärgern. Sind in einem solchen Fall schon mal Betroffene zum Anwalt gegangen und haben geklagt?
    Ein sehr mutiger Beitrag! Man fragt sich Tatsache, mit wem hat man sich da eingelassen. Es ist zunächst völlig egal, was da beim Einzelnen vorgefallen ist, wenn da eine Vertragsverletzung vorgeworfen wird, welche nicht begründet werden kann, hat sie nach meiner Auffassung keine (rechtswirksame) Substanz und Microsoft hat auch nicht das Recht, Konten einfach mal und ohne Vorankündigung zu sperren, vor allem angesichts der durchaus prekären Folgen für den Nutzer. Eben dann nicht, solange nicht zweifelsfrei und nachvollziehbar dargelegt wurde, warum nach Auffassung von Microsoft eine Vertragsverletzung vorläge und welche Details der Vereinbarungen vermeintlich verletzt wurden und dem Nutzer keine Möglichkeiten einer Klärung gegeben werden.
    Ich bin fassungslos, angesichts der sehr glaubhaft und seriös dargestellten Beispiele. Es kommt ein Gefühl der Ohnmacht, David gegen Goliath. Ich mag einfach nicht glauben wollen, dass man hier so gar keine (rechtlichen) Möglichkeiten hat, dagegen vorzugehen, mit Blick auf womöglich existenziellen Nöten und finanziellen Belastungen durch weitergehende Abonnement-Kosten. An der Stelle wird das so richtig pervers und skandalträchtig, egal um welche (vermeintlichen nichtigen) Beträge oder Summen es sich handelt.
    Vielen Dank auch für die zweckdienlichen Hinweise in diesem Zusammenhang, welche ich in naher Zukunft aufgreifen werde. Auch werde ich mir die Zeit nehmen, den Servicevertrag genauer anzuschauen. Womöglich muss ich meine Schlüsse ziehen. Das Einzige, was ich seinerzeit, nach Einstellungen von Windows Phone (Mobile) und zahlreichen anderen totgerittenen Dingen mitgenommen hatte, war das Konto und die damit verbundenen Dienste und ich fand das gut, zumal Microsoft auf anderen Plattformen sehr aktiv wurde und vieles dort besser funktionierte, als auf dem Lumia 950 XL und Windows Mobile, was letztlich wohl auch dem Willen Microsofts folgte.
    Eigentlich wollte ich das Lumia damals frustriert, vom Balkon aus, in die gelbe Tonne schmeißen. Ich habe es behalten. Womöglich mache ich das bald, mit lautem Fluch, demonstrativ über dem Teich geschmissen und in Redmond einschlagend.
    Nach dem Artikel mache ich mir gerade auch Gedanken über meine Daten. Für mich als Laie stellt sich gerade die Frage, wie kann ich die Daten unkompliziert sichern. Also mein E-Mails, Kalender und der OneDrive Inhalt. Wenn ich nur daran Denke das meine ToDo-Listen nicht mehr vorhanden sind, bekomme ich ein leichtes Herzrasen.
    Danke für den Beitrag. Habe mir eben eine nas Festplatte plus Gehäuse bestellt und werde sie an die fritz box anschließen. Das halte ich für die sicherste und günstigste "Lösung".
    Gut, danke für den Beitrag, zwei konkrete Aktionen für mich:

    1) Hardwareseitig verschlüsselbaren USB-C Stick bestellen, um die wichtigsten Daten regelmäßig von OneDrive rüber zu ziehen

    2) Rechtschutzversicherung erneuern und im Zweifelsfall den Anwalt zur Hilfe holen


    Bei oben genannten Fällen würde mich doch sehr interessieren, ob gerade Punkt 2 umgesetzt wurde und wie hier die Resonanz war. Vermutlich ist es aber bei so Themen wie oft im Internet: Man liest überwiegend nur von denen, bei denen ein entsperren nicht erfolgreich war. Wird sicher auch eine Dunkelziffer geben, die einfach den Support anrufen und nach zwei-dreimal Email Ping-Pong ihren Account wieder haben.
    Einige Betroffene haben mir geschrieben, dass sie darüber nachdenken, einen Anwalt einzuschalten.
    Aber es ist eben so, dass man auf den Kosten erst mal selbst sitzen bleibt. Selbst wenn man es durchzieht und vor Gericht geht - bis man ein Urteil bekommt, muss man erst mal alle Kosten selbst vorschießen und da kommt schnell ein vierstelliger Betrag zusammen - die damit verbundene nervliche Anspannung nicht eingerechnet. Das ist dann der Punkt, an dem die Meisten sagen: Ach, Sch.... drauf.





    da kommt schnell ein vierstelliger Betrag zusammen


    Ich nehme an bei den meisten Fällen hat das Microsoft-Konto nicht einen derartigen Gegenwert. Wenn man nicht gerade der XBox-Spieler ist und das Konto nur privat nutzt, ist's doch eher der ideelle Wert der dort gespeicherten Daten und vielleicht mal ein Office-Abo für höchstens 100 EUR. So viel kann man privat über ein Microsoft-Konto abseits von XBox gar nicht erwerben, weil Microsoft ja die meisten anderen Dienste wieder eingestellt hat.

    Wegen einer möglichen Verbindung zu Lizenzen. Hast Du da mal bei den Nutzern nachgehakt, ob sie jemals solche Billig-Keys eingesetzt haben?






    bis man ein Urteil bekommt


    Das muß dann erstmal im Sinne des Nutzers ausfallen. Wenn Microsoft doch einen "Beweis" aus dem Hut zaubert oder gar am Ende ein Vergleich herauskommt, bleibt man zumindest auf den eigenen Kosten sitzen. Daß Microsoft bei einer Klage sofort einknicken würde, ist nur eine Vermutung von so manchem.





    Einige Betroffene haben mir geschrieben, dass sie darüber nachdenken, einen Anwalt einzuschalten.
    Aber es ist eben so, dass man auf den Kosten erst mal selbst sitzen bleibt. Selbst wenn man es durchzieht und vor Gericht geht - bis man ein Urteil bekommt, muss man erst mal alle Kosten selbst vorschießen und da kommt schnell ein vierstelliger Betrag zusammen - die damit verbundene nervliche Anspannung nicht eingerechnet. Das ist dann der Punkt, an dem die Meisten sagen: Ach, Sch.... drauf.


    Ok, danke. Verstehe ich, bei 2.000€ in Xbox Spielen würde ich da aber nicht lange zögern. Ich würde vstl. auch vor Gericht gehen, wenn ich spontan nur an den Totalverlust meiner Fotos, Erinnerungen und Arbeiten (Bachelor-, Masterarbeit, etc.pp.) denke.
    Hi @Pixelschubse






    Zitat Zitat von Pixelschubse
    Beitrag anzeigen

    Frage:
    Kennt sich jemand mit MultCloud oder vergleichbarem Dienst aus? (direkter Transfer von Cloud zu Cloud)?



    Ich habe einen FreeAccount mal vor längerem mit MultCloud angetestet. Nachdem aber der Transfer dann noch zusätzlich über deren Server zwischengehostet wird und zudem mir die Pro Account AboPläne zu teuer waren, habe ich mich nach Alternativen umgeschaut.
    Einzig der Umstand - dass auch offline (weil über deren Server) gesynct wird, ist hier ein dicker Pluspunkt für MultCloud. Das handling an sich ist ganz ok > typisch WebInterface.

    Allerdings ist dieser SyncAnbieter dann potentiell wieder ebenso anfällig für ein plötzliche (vllt. sogar unbegründete) Sperrung des Accounts, wegen XYZ der AGBs/veränderten Rechtslage, usw. ... - was ja jetzt hier auch die Ausgangslage der Diskussion und ggf. der Alternativensuche ist.
    Ist also Pest oder Cholera???

    Wie dem auch sei - mein Tipp:
    mittlerweile nutze ich für derlei Aufgaben das Tool AirExplorer, seit gut 2 Jahren, was derzeit mit $36 einmalig recht gediegen daher kommt (Lifetime Lizenz).
    Darüber als lokale Software ist die Sync mit sehr vielen möglichen Cloudkonten auch untereinander möglich. Wehrmutstropfen dabei > Software muss laufen, ergo PC an bleiben bis die Sync abgeschlossen ist. (AES 256bit Verschlüsselung direkt pro CloudAccount steuer- u. nutzbar) - selbstredend sind Inhalte der eingebundenen CloudAccounts auch direkt wieder downloadbar darüber Schau´s dir mal an. Echt ge..es Teil an Software.

    @DarkMarine AirExplorer wäre für den BackUp Gedanken ebenfalls zu gebrauchen

    @Martin THX,

    verborgener Text:




    für deinen Artikel hier "respekt!!!!" das sind Nachrichten in einer Qualitäts- und Transparenztiefe zu der Thematik, die ihres gleichen sucht!



    Da für meinen Teil eigentlich schon alles gesagt worden ist, enthalte ich mich mal - wohlwissend, dass nach derlei Hiobsverkündung(en) weiß, weshalb ich unter Win8.1 und Win10 generell nur das lokale Konto nutze.
    Dies Desaster ist auf jeden Dienstanbieter anwendbar, wenn damit/daran auch Güter, Lizenzen oder gar Existenzen gebunden sind, muss man sich, aus meiner Sicht, reale Alternativen überlegen - aber dies wurde auch schon mehrfach getextet hier, deshalb > ich >
    mein Account wurde auch gesperrt incl. MS Office, das weiter belastet wurde. Wenigstens das konnte ich inzwischen verhindern. Der Account blieb allerdings auch nach mehreren Versuchen weiterhin gesperrt, also auch meine Daten auf OneDrive, die unwiederbringlich weg sind.
    Klischer v. MS wieder mal erfüllt hier noch ein paar Tipps für Unschuldige: Konsumentrechtschutz, Konsumentenschutz, Anwalt am besten wäre eine Sammelklage der Betroffenen. Und wieder sieht man wie uns die Abhängigkeit der großen Drei verar...t.



    Nachtrag: Stelle nichts in die Cloud, was du nicht mind. 2x woanders liegen hast. Und bez. verlorener Lizenzen sofort Anwalt einschalten.
    Selten hat mich ein Beitrag dermaßen beunruhigt und eigentlich bin ich ein Mensch, der sich nicht leicht verunsichern lässt und lieber einen kühlen Kopf bewahrt. Aber als ich den Beitrag gestern Nacht gelesen habe, konnte ich danach kaun ein Auge zutun.

    Ich bin damals aufgrund der Kosten für den WEB.DE-Club mit meinen E-Mails auf Outlook.com umgezogen. Bis dahin existierte mein Microsoft Account nur für meine Xbox. Mittlerweile leite ich nicht nur permanent meine E-Mails um, sondern bin in nahezu allen Diensten mit meiner Microsoft-Mailadresse verbunden, nutze das Office 365 (Microsoft 365)-Paket mit Outlook, OneNote und Co. in meinem Alltag. So kann ich mobil Arbeit und Privates einerseits prima trennen, habe andererseits bei Bedarf in einer App alle Infos (Notizen, Termine) vorliegen, die ich brauche. Die Ablage via OneDrive nutze ich nicht, im Prinzip liegt dort nur mein Notizbuch aus OneNote, welches parallel noch lokal gesichert wird, sodass das Risiko eines Datenverlusts minimiert ist oder? Ich frage deshalb, weil ich hoffe, im Falle einer Sperre zumindest lokal meine Notizen retten zu können.

    Ich habe also bewusst in den letzten Jahren den Umzug auf Microsoft-Dienste gewagt und wenn ich das hier lese, war alles umsonst. Ist das so?
    Aber wohin mit der Organisation von Terminen/Notizen und dem, was einen im Alltag beschäftigt? Ich war immer ein Fan von "alles aus einer Hand".
    Das Beispiel von Michael ist wirklich unterste Schublade.
    Da fehlen einem die Worte. Wahnsinn, einfach das Allerletzte!
    Man kann hier nur sein Beileid aussprechen.

    Ich für meinen Teil werde mich weiter von Microsoft distanzieren.
    Als Consumer scheint man in Redmond eh die Ar***karte zu haben.

    Schade, dass sich ein Weltkonzern derartige Praktiken anscheinend ungestraft leisten kann.
    Hab OneDrive noch nie genutzt und bin froh, dass man es mittlerweile vollständig deinstallieren kann. Ich sichere meine Daten auf einer DiskStation von Synology und mache mich nicht von Cloud-Diensten abhängig. Zur Synchronisation von Kalender-Daten finde ich Clouds sehr nützlich. Wenn da mal was abschmiert, ist das aber in der Regel kein großes Ding, weil ich die Daten ja auch lokal auf meinen Geräten habe.

    Ich investiere lieber 500 bis 1000 Euro in ein gutes NAS und kann darauf dann speichern, was ich möchte. Und es ist kein Problem, darauf von überall auf der Welt zuzugreifen (z.B. per VPN), wenn es entsprechend eingerichtet ist.

    Übrigens, mein Microsoft-Konto läuft bisher noch ohne Auffälligkeiten. Mal sehen, wie lange noch.






    Zitat Zitat von Martin
    Beitrag anzeigen

    Einige Betroffene haben mir geschrieben, dass sie darüber nachdenken, einen Anwalt einzuschalten.



    Die Frage ist halt auch, ob man mit einer Klage gegen Microsoft Deutschland in unserem Falle überhaupt was bewegen würde. Die Account-Geschichten kommen ja in aller Regel direkt aus Redmond und unsere Leute hier sind im Endeffekt eher die Doofen, die zwar die Leute schulen und ab und an auch mal neue Entwicklungen in die Kamera halten dürfen, aber das war es dann auch soweit. Wirklich was zu sagen oder bewegen können sie in München auch nicht, wenn Big M in Redmond nicht selbst aus dem Quark kommt.

    Letztlich wird es aber so sein, dass es entweder Druck durch große Medien in Deutschland oder - was noch wesentlich besser wäre - durch etablierte US-Journalisten wie eben Brad Sams, Tom Warren, Paul Thurrott oder Mary Jo Foley geben müsste, damit die Sache auch Redmond erreicht. Wir haben eine zu große Distanz und sind auch zu klein, damit das wirklich fruchten würde.

    Was wir machen können, wären Möglichkeiten aufzuzeigen, um die indirekten Folgen abzufedern. Ich habe mir selbst einen kleinen Vorteil erarbeitet, weil ich mich schon nach den ersten Berichten im Januar nach möglichen Alternativen umgesehen habe. Deswegen könnte ich jetzt in einem ersten Schwung schon relativ schnell ungefähr die Hälfte der derzeitigen Integration entweder lösen oder Vorhaben, die noch auf meiner Liste waren, zumindest erstmal abblasen. Einzelne Migrationen, die weg von Microsoft führen, hatte ich sowieso auf der Liste. Zumindest würde das dann die möglichen Auswirkungen und die Abhängigkeiten von Redmond klarer begrenzen.

    Einzelne Sachen davon kann ich sicherlich auch zu Beiträgen machen, um euch hier vielleicht die eine oder andere Hilfestellung zu geben. Momentan sitze ich aber noch Arbeiten für DrWindows.de, die unter anderem den neuen Deal betreffen, das wird so gegen Ende Juli fertig sein. Danach können wir mal schauen.
    Bin ein wenig über den Artikel verwundert.

    Zum einen: Wer mag, kann direkt bei Microsoft anrufen. Ja, der Support kostet ein paar Telefongebühren:

    Microsoft Worldwide Sites

    Ich hatte vor 5 oder 6 Jahren mal ein Problem (keine Kontoschließung), und die Mitarbeiterin war sehr hilfsbereit.

    Zum zweiten: eine Telefonnummer mit seinem Account zu verknüpfen ist ein absolutes Muss, und ich kann nicht verstehen, warum Nutzer dies unterlassen. Es ruft niemand von Microsoft an um Software zu bewerben. Die einzigen, die anrufen, sind Trickbetrüger. Seinem Geschäftspartner (in diesem Fall Microsoft) sollte man verschiedene Kanäle zur Kommunikation eröffnen.

    Zum dritten: Da, wo absolut nichts geht, wäre ich mir nicht zu schade und würde umgehend einen Rechtsanwalt beauftragen.
    Was ist daran verwunderlich?
    Das kann einem bei jedem Cloud-/Store-Anbieter passieren und sicherlich hat auch schon früher jeder
    mal erlebt, dass ihm irgendwelche Apps/Dienste einfach abgeschaltet wurden (ich sage da nur mal
    "windows Phone")....das ist also alles nichts Neues.
    Deshalb nutze ich mittlerweile auch keinen Cloud-Speicher mehr(bei keinem Anbieter)....zumindest nicht
    als privater Nutzer. Ein NAS ist da einfach die sicherere Option. Apps habe ich eh nie viele gekauft und
    Abo-Software ist für mich indiskutabel. So bleibt man unabhängig und ist nicht von der Gnade irgendeines
    Anbieters abhängig.
    Caramba
    Zum einen: Wer mag, kann direkt bei Microsoft anrufen. Ja, der Support kostet ein paar Telefongebühren:
    Microsoft Worldwide Sites
    Ich hatte vor 5 oder 6 Jahren mal ein Problem (keine Kontoschließung), und die Mitarbeiterin war sehr hilfsbereit.

    Wäre es so einfach, würde es diesen Artikel nicht geben. ;)
    Wäre das ganze Thema nicht auch etwas für die Verbraucherschutzzentrale? Denke das von der Seite aus nochmal etwas mehr Druck aufgebaut werden könnte.
    @ [email protected]
    Doch. Es ist so einfach. Und wer einen Microsoft Account tatsächlich vollumfänglich nutzt, dem sollte auch ein kostenpflichtiger Support nicht weh tun. Die Mehrheit wird die Gratis-Funktionen nutzen. Und da spielt das alles sowieso keine Rolle. Wer aber seine Mail-Adresse für Wichtiges nutzt, dem rate ich zu zahlen. Man kann auch problemlos Exchange-Accounts bei externen Partnern buchen. Und da ist in der Regel eine Support-Option mit dabei.
    Mail, Kalender, OneDrive usw. werden von denen gehosted. Da spielt es eher eine untergeordnete Rolle, ob irgendwer in Redmond gerade durchdreht und die falschen Knöpfe drückt.
    @Caramba
    "Doch. Es ist so einfach. Und wer einen Microsoft Account tatsächlich vollumfänglich nutzt, dem sollte auch ein kostenpflichtiger Support nicht weh tun."
    Hast du den Artikel überhaupt gelesen?
    Lesen und verstehen, dann posten. :rolleyes:
    Da muss eigentlich der Gesetzgeber ran. Es kann nicht sein das man heute ganz ohne Rechtsgrundlage einfach alles verliert. Ähnliche Berichte gibt es auch immer wieder von Amazon, wo Privat-Konten und Affiliate-Konten einfach grundlos gesperrt wurden und niemand erreichbar und zuständig ist. Da wird dann auch einfach das vorhandene Geld einbehalten. Ohne Anwalt geht da nix mehr.
    Ohne jetzt die Kommentare gelesen zu haben:
    So verloren kannst du bei allen großen sein.
    Daher DRM und "Cloud" vermeiden so viel es geht. Aber es ist doch so bequem...
    Eigene Backups machen.
    Daß MS Inhalte von Onedrive scannt ist eine Frechheit. Und warum sollte ich zu einem Anbieter gehen bei dem ich nicht mal meine Pornosammlung speichern darf? Meine Daten gehen den Anbieter nix an. Daher sollten alle Dienste Ende-zu-Ende verschlüsselt sein, dann kommt der Anbieter auch nicht in Versuchung. Aber es ist doch so unbequem...
    @ntoskrnl
    Das ist ein wenig einfach mit Onedrive und dem scannen. Nachdem die Amis die Cloudspeicheranbieter direkt in Haftung genommen haben für Daten die dort geteilt werden, haben Sie da eine gewisse Pflicht die Informationen die dort liegen zu prüfen. KimDotKom kann da ein Liedchen von singen!
    Wenn Beispielsweise eine Pädophilenring dort Daten tauschen würde und MS das billigend in kauf nimmt, sind sie mit dran.
    Krischan1981
    Da muss eigentlich der Gesetzgeber ran. Es kann nicht sein das man heute ganz ohne Rechtsgrundlage einfach alles verliert. Ähnliche Berichte gibt es auch immer wieder von Amazon, wo Privat-Konten und Affiliate-Konten einfach grundlos gesperrt wurden und niemand erreichbar und zuständig ist. Da wird dann auch einfach das vorhandene Geld einbehalten. Ohne Anwalt geht da nix mehr.

    Das ist das Problem das ich bei dieser Sache einfach habe. Es wird einfach davon ausgegangen, dass das alles völlig grundlos geschehen ist.
    Wie will man beweisen dass es so ist, oder das Gegenteil der Fall ist? Das einzige, auf das man sich stützen kann sind "Zeugenaussagen". Ich denke jeder weiß wie zuverlässig sowas ist.
    @DarkMarine
    Ich nutze SyncBackPro (Pro Edition) von https://www.2brightsparks.com seit Jahren. Vielleicht passt es.
    Grüße
    chakko

    Wie will man beweisen dass es so ist, oder das Gegenteil der Fall ist?

    Man kann ja auch mal die Beweislast umdrehen und MS muss nachweisen, dass Konto zu recht gesperrt wurde ;)
    Denn das ist es was die Betroffenen wissen wollen,
    Dazu bräuchte es einen Kläger, der vor Gericht einklagen muss, dass er zu Unrecht von MS gesperrt wurde, weil er gegen deren Nutzungsbestimmungen verstoßen hat. Von daher, ja, die Beweislast liegt beim Kläger in diesem Fall.
    Der Vergleich hinkt ein wenig. Der Führerschein wird dir durch eine staatliche Behörde entzogen.
    Außerdem ist die Tragweite wohl auch ein wenig höher, wenn du z.B. nicht ohne weiteres zur Arbeit kommst, wegen des fehlenden Führerscheins.
    ... und die gesetzliche Grundlage anhand dessen man eine Begründung einfordert wäre welche?...
    Mal bar jeder Wertung.
    Ganz ehrlich, wenn man sein Konto gesperrt bekommen hat, und der Meinung ist dass das unrechtmäßig gewesen ist, dann sollte man klagen und schauen was dabei raus kommt. Alles andere ist Kaffeesatz lesen.
    @chakko
    Ja klar - was ist das denn für eine armseelige Argumentation? Ist ganz bestimmt sehr Costumerfreundlich und in dem Kontext dann die Vertrauensebene schlechthin für Nutzer von MS Diensten - würde mich mal interessieren wie es dir erginge, wenn du einer der Betroffenen wärst. Nun ja, das scheint eben deine Meinung zu sein, dann ist dem eben so.
    Immer schön Unternehmensfreundlich denken/beurteilen. Einzig deine Verteidigung der Anbieter/Unternehmen beleuchten, für mich zumindest immer wieder, eben die Profitseite - in dem Falle ohne jegliche Kundenfreundlichkeit. Business eben.
    Und genau deshalb finde ich es sehr gut, dass diesen Artikel/Thread hier gibt, da ein Klagen wohl die einzige Möglichkeit zu sein scheint, dass MS hier in die Puschen kommen könnte - könnte, wohlgemerkt. Ein Schelm, wer hier wohl eine in Kauf genommene Gegebenheit wittert und deswegen auch keinen Handlungsbedarf sieht, Gründe für eine Sperrung zu nennen.
    @chakko, ob Du noch das Gleiche schreibst, wenn Du selbst betroffen wärst, wage ich jetzt mal zu bezweifeln
    Die Nutzung von VPN scheint mir von MS stets als "verdächtig" angesehen zu werden, und kann womöglich zum Kontosperren führen. Nachdem ich ein paar Mal nach der Installation von NordVPN dieses von meinem MS-Konto aus genutzt habe, kriegte ich mehrfach Meldungen in meinem MS-Mailkonto wegen "ungewöhnlicher Aktivitäten" auf meinem MS-Konto und der Aufforderung, zu bestätigen, dass ich es war, der sich da eingeloggt hat. Soweit ok., dient ja der Sicherheit - auch wenn ich dafür bestätigen muss, dass ich vor 3 Stunden mich über Schweden eingeloggt habe. ;)
    Um sowas nicht weiter zu provozieren, nutzte ich VPN ab da nur noch von meinem lokalen Konto aus, was längere Zeit ohne Probleme ging. Seit kurzem kamen aber auch dann dieselben Meldung mit Bestätigungsaufforderung, dass ich das gewesen sei. Ausgelöst hat dies offenbar die automatische Synchronisierung meines Kontos, während ich über das lokale Konto VPN betrieb. Nun schließe ich also das MS-Konto, wenn ich mich mit dem lokalen Konto anmelde, damit nix mehr synchronisiert wird währenddessen.
    Auf OneDrive speichere ich fast gar nichts, dafür habe ich genug HDDs im Hause, und Office nutze ich lokal und speichere lokal (Office H+S 2016 bzw. 2019).
    Aber ich brauche halt OneDrive, damit Kontakte, OneNote, Kalender und so auf meinen diversen Geräten (PC, Notebook, Tablet, Smartphone) synchronisiert werden. Und wie soll ich meine Apps updaten ohne MS-Konto? Zumal es dabei noch um Windows 8.1 geht, für Windows 10 gilt das ja umso mehr!
    Wenn dahinter Methode seitens Microsoft steckt ist das schon ein Fall für den Verbraucherschutz. Ob das unbedingt einer gesetzlichen Regelung bedarf, sei mal dahingestellt. Online-Konten haben bisher nicht unbedingt die breite gesellschaftliche Bedeutung, daß das allgemein geregelt sein müsste. Zumal bisher zwar einige Fälle aufgetreten sind, aber ein Massenphänomen sind die Sperren eben auch nicht.
    chakko
    Dazu bräuchte es einen Kläger, der vor Gericht einklagen muss, dass er zu Unrecht von MS gesperrt wurde, weil er gegen deren Nutzungsbestimmungen verstoßen hat. Von daher, ja, die Beweislast liegt beim Kläger in diesem Fall.
    Du hast einfach keine Ahnung. Im Zivilprozeß gibt es keine Beweislast wie Du es Dir offenbar vorstellst. Da trägt man als Kläger vor, daß Microsoft das Konto ohne Angabe von Gründen gesperrt hat und sich weiterem Support kategorisch verweigert, und dann ist Microsoft dran mit dem "beweisen". Mit fadenscheinigen Argumenten wird sich ein Richter dabei kaum abspeisen lassen.
    markalex
    Die Nutzung von VPN scheint mir von MS stets als "verdächtig" angesehen zu werden, und kann womöglich zum Kontosperren führen. Nachdem ich ein paar Mal nach der Installation von NordVPN dieses von meinem MS-Konto aus genutzt habe, kriegte ich mehrfach Meldungen in meinem MS-Mailkonto wegen "ungewöhnlicher Aktivitäten" auf meinem MS-Konto und der Aufforderung, zu bestätigen, dass ich es war, der sich da eingeloggt hat. Soweit ok., dient ja der Sicherheit - auch wenn ich dafür bestätigen muss, dass ich vor 3 Stunden mich über Schweden eingeloggt habe.
    Soweit so normal. VPNs werden nun mal nicht nur von ehrlichen Menschen verwendet. Es gibt außer vielleicht in öffentlichen WLANs auch kaum einen Grund das zu verwenden und dann kann man immer noch einfach Server im eigenen Land verwenden lassen.
    Es ist jedenfalls üblich, daß Dienstleister bei IP-Adressen von bekannten VPN-Servern Schutzmaßnahmen ergreifen. Ob dann auch direkt eine Kontosperre ausgelöst wird, glaube ich nicht. Eine schlechte KI könnte das aber als ein Argument für eine Kontosperre ansehen und wenn dann die Skala schon Richtung Kontosperre ausgeschlagen hat, bringt das VPN das Faß vielleicht zu überlaufen.
    Die Frage, ob man VPN braucht oder nicht, finde ich hier irrelevant. Wenn jemand zu seiner Sicherheit einen Mundschutz trägt und deshalb mit einem Bankräuber in einen Topf geworfen wird, disqualifiziert das nicht das Verwenden eines Mundschutzes.
    MS drängt Windows-Nutzer eklatant zur Nutzung eines MS-Kontos, und wenn ihre KI dann Schwachsinn bewirkt, ist das klarer Macht-Missbrauch.
    2014 wurde mein alter Account dauerhaft still gekehrt und 2015 marschierte knapp ein dreiviertel Jahr später deswegen die Kripo in die Wohnung, da ich angeblich "sensibles" Material auf meinem Skydrive hätte.
    Alles wurde beschlagnahmt und ich stand nach fast 12 Jahren ohne Account da. Alle Spiele und Software weg.
    Keine Ahnung wie hoch der Schaden wirklich war, auf jeden Fall waren auch alle privaten Erinnerungen welche im Drive lagen futsch.
    Es stellte sich als Missverständnis heraus und der Staat ließ alles gegen mich fallen, mein Account war trotzdem weg.
    Ich begann ein neues digitales Leben, allerdings ist dieser Verlust immer noch wie der eines geliebten Menschen.
    Heute nutze ich immer noch/wieder Office 365 mit den 1TB und lager dort alles von Dokumenten über die gesamte "Pornosammlung".
    Aber die wirklich wichtigen Dinge habe ich immer auf MEGA gespiegelt.
    Meinen Dropboxaccount, bzw. GoogleDrive hab ich still gelegt.
    Ob ich jetzt naiv bin? Keine Ahnung. Ich mag MS immer noch, aber ich denke darüber nach alle Dokumente doch noch lokal zu sichern.
    Bilder sind eigentlich egal.
    Martin, kannst du bestätigen, dass alle Betroffenen
    - 2FA aktiviert hatten und mindestens auch eine noch funktionsfähige Handy-Nr. für SMS/Passwort Reset,
    - sich nicht ca. 15 Monate lang nicht mehr angemeldet hatten,
    - das Kennwort für das Microsoft-Konto nirgendwo anders ebenfalls genutzt haben,
    - ein übliches Passwort-Reset nicht möglich war mangels weiterer Daten wie Handy-Nr.,
    - ein aktives z. B. Microsoft 365 Abo hatten?
    Es wäre doch zunächst vor allem mal interessant, unübliche Gemeinsamkeiten zu erkennen.
    Wer einen kostenpflichtigen Vertrag hat, kann natürlich auch die Einhaltung einklagen.
    Und selbstverständlich ist es ein Unding, dass Microsoft angeblich nicht den Grund für die Sperre genannt hat, also gegen exakt welche Vertragsbedingung verstoßen wurde und womit.
    Wäre ich nicht so feige, würde ich anstößiges und geklautes Material (wenn ich denn eines hätte) in den Persönlichen Tresor von OneDrive legen und abwarten, ob die KI oder Ähnliches auch dies beanstanden. Dieser Ort wird doch mit einer zusätzlichen Sicherheitsschicht beworben :-)
    OliverL
    Martin, kannst du bestätigen, dass alle Betroffenen
    - 2FA aktiviert hatten und mindestens auch eine noch funktionsfähige Handy-Nr. für SMS/Passwort Reset,
    - sich nicht ca. 15 Monate lang nicht mehr angemeldet hatten,
    - das Kennwort für das Microsoft-Konto nirgendwo anders ebenfalls genutzt haben,
    - ein übliches Passwort-Reset nicht möglich war mangels weiterer Daten wie Handy-Nr.,
    - ein aktives z. B. Microsoft 365 Abo hatten?
    Es wäre doch zunächst vor allem mal interessant, unübliche Gemeinsamkeiten zu erkennen.
    Wer einen kostenpflichtigen Vertrag hat, kann natürlich auch die Einhaltung einklagen.
    Und selbstverständlich ist es ein Unding, dass Microsoft angeblich nicht den Grund für die Sperre genannt hat, also gegen exakt welche Vertragsbedingung verstoßen wurde und womit.

    War bei mir ja ebenfalls so.
    Keinerlei Info.
    Die Hotline gab keine Auskunft.
    Ich erfuhr das erst indirekt, durch den Grund des Durchsuchungsbeschlusses.
    Vorher ging kein Weg zu einer vernünftigen Auskunft.
    2FA habe ich nirgends an, allerdings auch überall andere Kennwörter.
    Dann lag also zumindest in deinem Fall ein Vertragsverstoß vor., wenn auch vielleicht für dich unbewusst zu dem Zeitpunkt.
    Hattest du deine Daten denn tatsächlich nur online gespeichert, d. h. keine Kopie auf zumindest einer einzigen lokalen Festplatte, wenn du private Fotos dauerhaft verloren hast? Ich habe (auch automatisiert) etliche Kopien all meiner Daten auf zahlreichen Systemen und mit unterschiedlichen Verfahren, auch wenn mittlerweile das OneDrive for Business aus Microsoft 365 Enterprise mittlerweile der Master ist, d. h. nicht mehr nur ein Sicherungsziel von vielen. Und damit liegen die Daten auch in EU-Rechenzentren.
    Ob Fotos darin per KI inhaltlich ausgewertet und klassifiziert werden, weiß ich nicht.
    Vielleicht sollte ich mal meine Frau fragen, ob sie in ihrem eine Porno-Sammlung hat :eek: :lol
    Ich hatte damals alles in Skydrive und konnte danach auf nichts mehr zugreifen was ehemals in diesen Ordnern lag.
    Wie und was ich genau eingestellt hatte, weiß ich 6 Jahre später nicht mehr.
    War Ende August als es plötzlich vorbei war.
    Allerdings hatte der 14 Sohn meiner damaligen Freundin (grade zur ex geworden) Zugriff auf meinen Account über die XBOX.
    Mit genau diesem Thema fiel er paar Wochen später strafrechtlich relevant auf, allerdings kann ich keine Verbindung zwischen beiden Dingen nachweisen, da es ja mein Account war.
    Und dies Microsoft schon damals herzlich egal war, was ein Nutzer aus Deutschland für Probleme mit seinem Account hat.
    Der Beitrag war für mich jetzt Stein des Anstoßes, meine Cloud zu wechseln. Gerade durch den automatischen Bilder-Upload kann ja immer etwas dabei sein, was theoretisch gegen die Nutzungsbedingungen verstößt. Ist mir dabei zu riskant, da über den Account halt meine Geräte und Xbox verknüpft sind. Habe MS lange Zeit die Treue gehalten aber scheinbar sind Privatkunden wirklich nicht wichtig genug.
    hallo an alle,
    So nun hat es mich auch "erwischt",.
    Konto gesperrt wegen angeblichichen Verstoß von Microsofts
    "Service Vertrag"
    Keine Anmeldung bei Office 365 möglich, hinweiß auf account Live.com
    Dort angemeldet ( Versucht) , wieder link zum "Fragen Katalog"
    nach beantwortung der Fragen, Nachricht erhalten :
    Dear Customer,
    This is an automated message to let you know we have received your inquiry regarding your Microsoft account. Please note that we are experiencing higher than normal volumes, and our response will be delayed.
    We sincerely apologize for this delay as we know this means you may not have access to your account. We are working to resolve your case and will update you as soon as we have additional information.
    All duplicate requests will be closed and responses will be sent on the original escalation.
    Sincerely
    Sehr geehrter Kunde,
    Dies ist eine automatisierte Nachricht, die Sie darüber informiert, dass wir Ihre Anfrage bezüglich Ihres Microsoft-Kontos erhalten haben. Bitte beachten Sie, dass wir ein höheres Volumen als normal feststellen und unsere Antwort sich verzögert.
    Wir entschuldigen uns aufrichtig für diese Verzögerung, da wir wissen, dass Sie möglicherweise keinen Zugriff auf Ihr Konto haben. Wir arbeiten an der Lösung Ihres Falls und werden Sie aktualisieren, sobald wir zusätzliche Informationen haben.
    Alle doppelten Anfragen werden geschlossen und Antworten werden auf die ursprüngliche Eskalation gesendet.
    Mit freundlichen Grüßen
    Microsoft-Kundenschutz
    Nun mal abwarten etc.
    Grüße an alle , bleibt gesund
    Microsoft Customer Protection
    Nun, es zeigt genau auf was ich immer mal wieder hier schreibe. Der Consumer ist bei MS durch und eigentlich hat man bis auf bei wenigen Punkten keine Bock mehr auf die Kunden. Ausnahme bildet hier die Xbox aber die Frage ist auch dort, wie lange noch? Ich vermute die kommende Box wird zeigen wie wahr die Aussagen in der Vergangenheit doch waren.
    Zahlen interessieren uns nicht
    Auf das Spielverhalten legen wir wert, nicht darauf Platz 1 zu belegen
    usw.
    Ich denke das ein floppen der kommenden Box (ich gehe voll davon aus) zeigen wird, wie sehr MS an diesem Bereich überhaupt noch hängt. Viel mehr werden die Dienste in den Vordergrund rücken. Also X Streaming und PC Gaming + Smartphone Streaming und zukünftig wohl auch Streaming an den TV Geräten als Gerätegrundlage. Wird die letzte Konsole von MS werden, so meine Prognose.
    Zurück zum damit verbundenen Artikel. Ich hatte selbst auch mal ein Problem mit MS in einer anderen Art. Ich hatte es aufgegeben und bin selbst heute noch erschrocken wie viele Verschachtelungen es im Browser auf die (nennen wir es mal so) Xbox Konto Verwaltung gibt. Da ist ja nichts einheitlich, gar nichts und absolut irreführend was man dort erlebt und mobil auf die Webseiten zu surfen ist nicht nur grauenhaft, danach möchte man keine Konsole von MS mehr.
    Für mich ist die neue Xbox so interessant wie die Müllabfuhr, welche gerade hier den Müll abgeholt hat. Die ganze Kontoverwaltung ist sowas von aufgeblasen im Browser und aus meiner Sicht kompliziert und unübersichtlich, da habe ich keinen Bock drauf, erneut wegen einem Problem mich dort durchzukämpfen. Never ever...
    Ich werde die Zeit noch genießen die neuen wenigen interessanten Games mitzunehmen, welche auf der one und X laufen und danach werde ich dem folgen zu dem mich MS selbst gemacht hat. Ein Playstation User. Bis dahin dürfte die auch im Preis gesunken sein.
    Bitte beachten Sie, dass wir ein höheres Volumen als normal feststellen

    Ach, ist nicht wahr?
    Zynismus haben sie drauf.
    Bei einem IT-Problem, das schon vor 15 Monaten auftrat, noch zu helfen, ist wohl für ziemlioch jede IT-Firma unmöglich. Der XBox-Kunde hätte sich eher um Hilfe bemühen müssen, es gibt Anwälte, Verbraucherzentralen oder z.B. die Zeitschrift "c't" mit ihrer Rubrik "Vorsicht Kunde", die sich solcher fälle annimmt. Ein Verlust von 2000 Euro ist sehr schmerzlich, da darf man nicht den Kopf in den Sand stecken!
    Es wäre jetzt mal, wenn so viele Kontakte zu Betroffenen besteht, an der Zeit, mal Gemeinsamkeiten der Fälle herauszubekommen. Was ich hier rauslese, ist dass in diesen Konten teils nichtmal eine Mobilnummer für eine Verifizierung/Freischaltung hinterlegt wurde. Auch wurde ein Account zwischen verschiedenen Personen geteilt. Ich denke, genau so etwas kann das Problem sein. Man muss Microsoft eine Möglichkeit geben, den Account zu verifizieren, und einen persönlichen Account zu teilen geht auch nicht. Denn der Account ist ja mehr als nur eine Xbox-Identität, sondern er ist OneDrive (Online-Speicher), Outlook (also Mail) und vieles mehr! Es wurden "Nippelfotos" oder illegal weiterverkaufte Windows-Lizemzkeys vermutet, alles denkbar als Account-Abschaltgrund.
    Gerade die beiden Funktionen Mail und Cloudspeicher sind für Spammer und Hacker interessant, denn darüber lassen sich Massenmails über eine vertrauensvolle Domain versenden und Schadcode in den Mails verlinken. Sehr attraktiv z.B. für Emotet-Angriffe, und wenn ich mir das Spam/Virenmail-Aufkommen in unserer Firma so ansehe, stelle ich eben fest, dass inzwischen viele solche Mails tatsächlich über outlook.com kommen, da waren auch dutzende dabei, die den Large-File-Transfer über Mozilla benutzten, der deswegen jetzt erstmal deswegen wieder lahmgelegt wurde. Ein Download solchen Schadcodes über onedrive.com wäre natürlich total sexy, da man weder als Privat- noch als Firmenkunde onedrive.com auf seinem Router sperren kann, weil sonst der ganze Microsoft-365-Kram nicht mehr funktioniert, zu dem man ja heute gezwungen ist.
    Eine Telefonnummer und eine zweite Mailadresse, z.B. die beim eigenen Internet-Service-Betreiber liegt, sollte daher das Mindeste sein, was man in einem Microsoft Konto hinterlegen muss, damit Microsoft mit seinen Algorythmen überprüfen kannn, dass ein Account tatsächlich einer realen Person gehört, und keinem Spam-Bot. Natürlich kann man jetzt Microsoft vorwerfen, dass die Accounts nicht gründlich genug verifiziert werden, z.B. wer 2000 Euro über Jahre/Monate in XBox-Spiele investiert, wird wohl kein Spammer sein. Und man muss MS auch vorwerfen, dass es für solche Fälle keine Anlaufstelle gibt, die einem wirklich weiter helfen kann. Und ein wütender, nichtssagender Artikel bei Borncity hilft da auch eher nicht, der hier bei drwindows schon eher.
    Ich denke, die Betroffenen, die sich hier bei DrWindows gemeldet haben, sollten sich zusammen tun, und einer Institution vertrauen, die mehr Marktmacht hat, ich nannte oben schon Verbraucherzentrale und c't, um an Microsoft heran zu gehen, nicht an einen Supporter, sondern dann z.B. eben an die Pressesztelle oder die Rechtsabteilung in München. Samlleklagen kann man ja neuerdings auch in Deutschland organisieren. Natürlich mit gesammelten Informationen über die Fälle, wie wird/wurde der Account genutzt, wurden Klarnamen und eine Postadresse eingetragebn, wurde zur Verifikation eine vertrauenswürdige Mailadresse (also keine "Wegwerfadresse") und eine Mobilnummer für SMS-Verifikation hinterlegt, hat man den amerikanischen Sitten wiedersprechende Nippelbilder (welche Bigotterie, die meisten Porno(kurz)filme auf den einschlägigen kostenlosen Pornoportalen sind aus amerikanischer Produktiuon) usw. Dass MS angeblich das OneDrive in nicht geteilten Inhalten durchsucht ist allerdings rechtlich nicht Ok. Vielleicht lohnt es auch, mal die demokratischen Funktionen unseres Landes zu nutzen, und mit den Vertretern unseres Bundestages in unserer Stadt/Landkreis zu reden, um dieses Thema in die Landespolitik zu bringen, vielleicht sogar auf europäischer Ebene, und zwar nicht speziell auf Microsoft bezogen, sondern auf alle Onlinedienste, auch gerade vor dem Hintergrund, dass gerade der "Privacy Shield" Vertrag zwischen der EU und den USA gekündigt wurde.
    Außerdem kann ich jedem nur raten, sich auf dem Windows-PC einen lokalen Zweitaccount mit Admin-Rechten anzulegen, und unter dem Online-Account einen Backupjob anzulegen, der einem das OneDrive regelmäßig automatisch lokal wegsichert, und wenn man das schon zum Laufen gebracht hat, das gleich auch noch auf das Google-Drive, Dropbox und iCloud-Laufwerk usw. auszudehnen. Und wer dann noch die Microsft-Mailadresse nicht als Hauptmailadresse nutzt, sondern nur für notwendige Kommunikation mit MS, der ist einfach besser aufgestellt. So funktioniert Cloud-Nutzung ohne sich davon abhängig zu machen. Und wirklich wichtige Daten legt man ohnehin nicht in ein Cloud-Drive, jedenfalls nicht unverschlüsselt, und ohne backup anderswo ohnehin nicht. denn ein Cloud-Drive ersetzt auch kein Backup.
    Ansonten danke für diesen doch recht sachlichen Artikel und die vielen konstruktiven Kommentare dazu!
    1ST1
    Bei einem IT-Problem, das schon vor 15 Monaten auftrat, noch zu helfen, ist wohl für ziemlioch jede IT-Firma unmöglich. Der XBox-Kunde hätte sich eher um Hilfe bemühen müssen, es gibt Anwälte, Verbraucherzentralen oder z.B. die Zeitschrift "c't" mit ihrer Rubrik "Vorsicht Kunde", die sich solcher fälle annimmt. Ein Verlust von 2000 Euro ist sehr schmerzlich, da darf man nicht den Kopf in den Sand stecken!

    Das hatte er ja versucht, aber nie eine Reaktion vom Support bekommen. Die Bereitschaft, über diese Fälle zu berichten, scheint außerdem wenig bis kaum vorhanden. Wir haben ja auch schon ein paar Kontakte angebohrt, um mehr Aufmerksamkeit für das Thema zu bekommen, aber bislang hat da niemand wirklich Interesse gezeigt.
    Die Bereitschaft, über diese Fälle zu berichten, scheint außerdem wenig bis kaum vorhanden. Wir haben ja auch schon ein paar Kontakte angebohrt, um mehr Aufmerksamkeit für das Thema zu bekommen, aber bislang hat da niemand wirklich Interesse gezeigt.
    Wie genau ist denn die Dokumentation dieser Fälle? Meines Wissens nimmt die c't nur solche Fälle in die Rubrik "Vorsicht, Kunde!", die entsprechend Dokumentiert sind und bei denen gravierendere Ursachen auf seiten der Kunden ausgeschlossen sind. Vielleicht wird den Aussagen der Betroffenen zu wenig getraut. Haben die Betroffenen schon versucht sich selbst an geeigneten Medien zu wenden? Wenn sich ein Dritter im Auftrag an die Medien richtet, kommt das vielleicht nicht so gut an.
    Ganz allgemein hat die c't schon öfters über solche Probleme mit gesperrten Kundenkonten berichtet, aber eher in kleinen Meldungen als in Form einer Titelgeschichte oder eines längeren Artikels.
    1ST1
    Es wäre jetzt mal, wenn so viele Kontakte zu Betroffenen besteht, an der Zeit, mal Gemeinsamkeiten der Fälle herauszubekommen.

    Das denke ich auch. Wenn schon so viele Kontakte zu Betroffenen bestehen, fände ich es gut, wenn bestimmte Eckdaten abgefragt werden, um Gemeinsamkeiten herauszufinden, um irgendwie das Problem einzugrenzen. Das wäre mal spannendner investigativer Journalismus mit Alleinstellungsmerkmal.
    Martin
    Wir haben ja auch schon ein paar Kontakte angebohrt, um mehr Aufmerksamkeit für das Thema zu bekommen, aber bislang hat da niemand wirklich Interesse gezeigt.

    Magst du uns verraten, welche Kontakte ihr angebohrt habt?
    Ist diese Häufung von gesperrten Konten international sichtbar oder nur ein deutsches Phänomen? Vielleicht hat Microsoft nur versucht einen Algorithmus, der die Einhaltung des Verhaltenskodex überprüfen soll, für Deutschland zu lokalisieren und irgendwas ist da schiefgelaufen. ;)
    Es ist natürlich extrem bitter, wenn einem ohne Vorankündigung der Windows-Account komplett gesperrt wird. Bei nüchterner Betrachtung muss man allerdings feststellen, dass Microsoft rein formal hier korrekt gehandelt hat. Für alle Microsoftprodukte gib es Nutzungsrichtlinien, welche man einhalten muss. Das ist natürlich nicht immer einfach.
    Das schreibst Du so, nachdem die meisten Fälle, um die es hier geht, völlig ungeklärt sind, weil Microsoft sich einer Aufklärung verweigert? Ja, Martin hat über zwei, drei Fälle berichtet, bei denen der für die Sperrung verantwortliche Grund (vermeintlich) bekannt ist, aber selbst da wurde dieser Grund seitens Microsoft nicht mitgeteilt.
    In dem einen Fall hätte wohl nur das Durchsuchen der Daten für Microsoft die "verbotenen" Daten erkennen lassen Das anlaßlose Durchsuchen der Nutzerdaten, auch wenn sie auf dem Server des Unternehmens liegen, ist mindestens ein Datenschutzverstoß. Der andere Fall mit dem Fantasienamen ist zwar auch ein Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen. Erstens ist aber auch diese Regelung m.E. nicht rechtskonform in Deutschland, zweitens wird das mindestens nicht konsistent verfolgt. Ich hatte schon mehrere Microsoft-Konten unter offensichtlichen Fantasienamen, die niemals gesperrt wurden. Und nach Herumfragen im Bekanntenkreis kenne ich jetzt mehrere, die ebensolche Konten besitzen und noch nie gesperrt wurden.
    Respekt, 10 Seiten über hätte wenn und aber von vielen, auch "schlauen", Leuten, aber so gut wie niemand, der wirklich betroffen ist und man tacheless schreibt, weil er damit was preisgeben müsste.
    aber so gut wie niemand, der wirklich betroffen ist und man tacheless schreibt, weil er damit was preisgeben müsste.
    Die ca. zwei Betroffenen, die in hier in den entsprechenden Themen schreiben, haben zumindest erwähnt, aus ihrer Sicht gegen keinen Punkt der Nutzungsbedingungen verstoßen zu haben. Bzgl. der anderen hast Du natürlich recht, die bleiben lieber komplett anonym. Vielleicht haben die hier gar kein Forenkonto und wollen das auch nicht.
    aus ihrer Sicht gegen keinen Punkt der Nutzungsbedingungen verstoßen zu haben.

    Gibt es denn eine verlässliche Quelle, zB Internetanwalt, die das mal komplett gelesen und analysiert hat, wo Stolpersteine liegen könnten?
    Es wurde ja schon viel genannt, von zweifelhaften Dateien auf deren Server abgesehen, dass Microsoft Benutzernamen/Email mit anderen Daten aus zB Office-Kauf etc abgleicht. Oder dass der Key nicht astrein ist. All das müsste ja in den Lizenzvereinbarungen stehen. Hier im Forum wüsste ich niemanden, der das getan hätte, das schliesst mich mit ein.
    Gibt es denn eine verlässliche Quelle, zB Internetanwalt, die das mal komplett gelesen und analysiert hat, wo Stolpersteine liegen könnten?
    Auf notwendigem Niveau wird das keiner kostenlos machen. Hier könnte höchstens der Verbraucherschutz helfen, diese Form der AGB zu bewerten.
    All das müsste ja in den Lizenzvereinbarungen stehen.
    Im anderen Thread/Kommentarbereich hatte ich die entsprechende Stelle der Nutzungsbedingungen, die auch für die Microsoft-Konten gelten, mal zitiert. Das steht tatsächlich alles so als verboten da drin. Sowohl Lizenzverletztungen als auch Dateien mit rechtswidrigen Inhalten. Ist zwar gegenüber den Bedingungen von Google, Apple und Dropbox weniger pauschal, aber immer noch so pauschal, daß Microsoft genug Ermessensspielraum hat.
    @ .Bernd, build10240
    Ich habe gefühlt sicher gegen die gesamte AGB von Microsoft oder sonst wem verstoßen.
    Warum kratzt mich das nicht?
    Weil meine Daten, meine Software, Fotos oder sonst was für Gedöns, nicht irgendwo, für mich nicht nachvollziehbar gelagert werden. Weil ich nicht auf Schritt und Tritt im Netz verfolgt werden will, nur damit Werbung und anderer "Service" auf mich zugeschnitten wird.
    Seit es diese Clout gibt, bin ich dagegen und rate jedem die Finger davon zu lassen. Wohin das führt sieht man ja. Es ist die Faulheit und Bequemlichkeit der Leute, die sich jetzt rächt.
    ab987
    Wie gesagt, es ist bitter für die Betroffenen, aber weiteren Diskussionen sind nicht zielführend und werden absolut nichts bringen.
    Du hast nichts verstanden, deswegen gehst Du ja auch nicht auf Dein falsches "Bei nüchterner Betrachtung muss man allerdings feststellen, dass Microsoft rein formal hier korrekt gehandelt hat." ein. Selbst in den Fällen, bei denen von den Gesperrten ein nach den AGB berechtigter Sperrgrund vermutet wird, ist derartiger Support völlig unzureichend. Das ist wie Post vom Amtsgericht a la "Sie haben eine Straftat begangen, wir werden von ihrem Konto EUR 2.000 als Strafe abbuchen.".
    Und es wird zukünftig noch weitere Vorfälle geben.
    Sag doch gleich, daß Du Hellseher bist oder bei Microsoft arbeitest.
    Man kann hier nur die Konsequenzen ziehen und sich nach Alternativen umschauen oder mit den bekannten Rahmenbedingungen leben.
    Das wird den XBox-Nutzern genau wie Deine Tools nichts nutzen.
    ab987
    Themen wie Datenschutz, Verschlüsselung, Daten sind Eigentum des Kunden, Usability usw.auf die Fahnen geschrieben haben.
    Hat Microsoft auch auf den Fahnen stehen. Ob kleinere Firmen das gleiche Niveau von Datensicherheit und Datenschutz bieten und ob das für alle Zeit so bleibt, sei mal dahingestellt. Es gibt leider genug Fälle, die anderes zeigen.
    Nun denn, ich bin der mit dem Adult-Content und ich bin unverändert nicht in der Lage den Passus zu finden, der die Speicherung solcher Inhalte verbietet. Adult Content wird genau 1x genannt in den Bedingungen, dort ist nur von "Teilen" und "veröffentlichen" die Rede, beides trifft 100% nicht zu. Alles Content von gängigen Seiten. Und selbst wenn erwarte ich in so einem Fall eine Warnung, Teilsperre, was auch immer und nicht einen Perma-Ban ohne die Möglichkeit mich zu wehren, youtube wurde erwähnt und ja, das wäre hier schon eine deutliche Verbesserung. Win-Lizenz wurde von Win 8 umgewandelt, copyright Verletzungen gab es meiner Meinung nach keine auf dem Account. Selbst Martins Kontakt will meinen Fall nicht mal ansehen und ich behaupte genau das Selbe passiert im zuständigen Büro, das ist denen scheiss egal. Ich glaube ehrlich gesagt etwas Anderes muss die Sperre getriggert haben, ich hatte relativ viele Daten von und auf OneDrive verschoben (das scheint es ja bei Anderen gewesen zu sein?) aber hilft alles nichts, wenn jede Kommunikation dazu verweigert wird. Schlimm finde ich dabei dass manche Fälle durch die Eskalation ja plötzlich gelöst wurden, damit ist für mich bewiesen, dass auf normalem Weg nie eine echte Prüfung stattfand. Mit einem befreundeten Anwalt habe ich das besprochen, er rechnet mir leider keine guten Chancen aus und ob ich dafür Geld riskieren möchte? Ich habe noch nicht beschlossen wie ich weiter verfahren möchte, am liebsten wäre mir ich bekomme noch einen von MSFT doch dazu den Fall ordentlich zu eskalieren. Für mich bleibt der Fakt, ohne Nennung eines Grundes kann ich mich gegen die Vorwürfe ja nicht mal wirklich wehren. Da dieser Konzern mein Geld dankend angenommen hat, erwarte ich als langjähriger Kunde mehr Support und mehr Menschlichkeit.
    Die Nutzung eines Microsoft-Accounts ist ein unkalkulierbares Risiko? Klar! Und zwar spätestens seit »outlook.com« und »WindowsPhone«
    Das ist seitdem ein riesiges KI-Forschungsprojekt. Es zählen weder Herde noch Schaf. Alles völlig wurscht. Denn der Weg scheint das Ziel zu sein. Die Etablierung einer Infrastruktur, die ohne Aufwand funktioniert. Dafür setzt man alles aufs Spiel, schließlich geht’s ja auch ums Ganze!
    Ob der Kram für den einzelnen funktioniert, ob Funktionen plötzlich eingestellt werden oder einfach niemals sauber funktioniert haben… Ich hatte soviel Ärger mit dem Kram in den vergangenen 8 Jahren, vielleicht schreibe ich irgendwann ein Buch dazu. Die sperren bis heute regelmäßig Mail-Absender von t-online.de einfach aus.
    Mitmachen tut dabei nur der technisch versierte oder der Unwissende. Wer bewusst nicht mitmachen will, weiß es weitestgehend zu umgehen oder ist bereit Kohle auf den Tisch zu legen und ein Business-Abo zu unterhalten. Haben die aber kapiert und machen das stets umständlicher…
    Letzte Aktion ist der Anmeldezwang bei den lokalen Office-Installationen, der mir im April 2020 erstmals auffiel. Hier findet wohl, seit 2018 schon, ein Wechsel von einer gerätebasierten Lizensierung zu einer benutzerbasierten Lizensierung statt. Wer hier nicht GANZ genau aufpasst und sich NUR mit dem Dienst »Office Store« verbindet, für den ist die Verbindung zu OneDrive „obligatorisch“! In Verbindung mit dem Thema hier hat das ein besonderes „Geschmäckle“.
    Auffällig sind auch die Installationsroutinen von Windows bei denen von Version zu Version ein MS-Account immer mehr unumgänglich SCHEINT.
    Im Business-Bereich geht es. Da gibt’s Support und Erreichbarkeit. Im Privatbereich, da bist Du Schlachtkaninchen!
    zeromaster
    Nun denn, ich bin der mit dem Adult-Content und ich bin unverändert nicht in der Lage den Passus zu finden, der die Speicherung solcher Inhalte verbietet. Adult Content wird genau 1x genannt in den Bedingungen, dort ist nur von "Teilen" und "veröffentlichen" die Rede, beides trifft 100% nicht zu.
    Ich finde dort auch nichts anderes. Aber vieles an den Bedingungen ist eben absichtlich (?) pauschal gehalten. Schon das Durchsuchen nach anderen Kriterien als dem Nutzer nützlichen, also beispielsweise zur Erstellung eines Suchindex, ist m.E. schon nicht legal. Beim Teilen von Inhalten könnte ich das Untersuchen der Inhalte ja noch nachvollziehen, aber eine rein private Sammlung zu durchsuchen, ob sich da möglicherweise verdächtige oder tatsächlich widerrechtliche Inhalte befinden, ist nicht in Ordnung. Klären ließe sich das nur durch ein Gericht.
    Selbst Martins Kontakt will meinen Fall nicht mal ansehen und ich behaupte genau das Selbe passiert im zuständigen Büro, das ist denen scheiss egal.
    Ich weiß ja nicht, wer Martins Kontakt ist, aber bei "Adult-Content", falls das explizit gegenüber dem Kontakt erwähnt wurde, werden vielleicht einige vorsichtig, auch wenn das nicht unbedingt angebracht ist.
    Ich glaube ehrlich gesagt etwas Anderes muss die Sperre getriggert haben, ich hatte relativ viele Daten von und auf OneDrive verschoben (das scheint es ja bei Anderen gewesen zu sein?)
    Von welchem Umfang sprichst Du da? Das wäre sicherlich eine interessante Information auch für andere. Zu bedenken wäre in solchen Fällen, daß dieser Gummiparagraph vom üblichen privaten Nutzungsumfang überall steht und man so gut wie jeden Vielnutzer ausschließen, Garantien usw. verweigern kann.
    Umfang ca 400GB Traffic, Grund war der Upload einer uuuuralten Bildersammlung meines Vaters, die beim ersten Upload irgendwann abbrach und bevor ich alles einzeln suchte, habe ich halt den Inhalt nochmal komplett gelöscht und nochmals geladen. Habe gbit Internet, da passiert das schnell mal. Wenn sie mir einen Grund angeben würden, könnte ich auch was dazu sagen. Ich bin überzeugt mit einem menschlichen Gegenpart und einer Warnung (wenn ihnen etwas nicht passt) könnte man das auch handhaben, dann wäre ich zwar auch nicht unbedingt zufrieden mit MSFT, aber ich könnte meine Nutzung anpassen ohne Verlust von allen genutzten Email-Konten, vielen Bildern, gekauften Filmen und paar gekauften Spielen, etc. Die Kontakte sind gott sei dank inzwischen bei Google, vor paar Jahren hätte ich wegen Windows-Phone einfach alles verloren. Es betrifft wohl einfach zu wenige User um genug Druck aufzubauen, wer meint er sei sicher sollte dies aber vielleicht überdenken. Mein Fazit: Wer so einem Tech-Riesen traut, ist im Ernstfall ausgeliefert, tut es nicht, trennt eure verschiedenen MSFT dienste voneinander. Inhalte werde ich digital maximal noch leihen, die Xbox wird verstauben oder verkauft.
    Zwar viel aber angesichts von nicht mal 50% des 1 TB von Microosft 365 als einmaliger Fall doch nicht mal erwähnenswert. Zieht jemand seine Daten nach OneDrive um, sogar eher typisch. Trotzdem vorstellbar, daß eine dumme KI davon getriggert wird.
    Inhalte werde ich digital maximal noch leihen, die Xbox wird verstauben oder verkauft.
    Mache ich bei fast allen Inhalten so. Ich kaufe die Abos/Flatrats nur monatlich bzw. bei Microsoft 365 jährlich. Fiilme, Serien und Musik noch altmodisch auf optischen Medien oder allenfalls Sonderangebote. Es gibt bei gekauften digitalen Inhalten egal ob Video, Musik oder Spiel auch immer das Problem, daß der Anbieter die Lizenz entzogen bekommt, der Lizenzvertrag ausläuft, etc. Dann ist man ebenfalls auf Kulanz angewiesen. Bei kleineren Anbietern droht auch immer die Einstellung des Angebots oder Insolvenz.
    Ich bin mir sehr sicher, dass dahinter eine "dumme KI" steckt, und dass die bei nicht-englischsprachigen Konten umso schlimmer wütet.
    Und um eine Sache nochmal klarzustellen: Es ist nicht wichtig, ob die Hälfte der Betroffenen selbst schuld ist oder nicht, das spielt letztlich nicht mal eine Rolle. Es geht darum, dass die Supportabläufe kaputt sind.
    Wenn mich nicht rund 30 Leute schamlos belogen haben, dann ist es definitiv so, dass nach dem Zufallsprinzip arglose Kunden ihr Konto verlieren, weil sie von irgendeinem Automatismus falsch eingestuft werden.
    Dafür habe ich sogar Verständnis, bei hunderten Millionen von Kunden kannst du die Einhaltung der Servicebedingungen nur mit maschineller Unterstützung überwachen. Dass es dabei zu "false positives" kommt, liegt auf der Hand. Das Kernproblem ist, dass Microsoft für diesen Fall keinen Notausgang vorsieht, sondern das einfach als Kollateralschaden akzeptiert. Darum und nur darum geht es letztlich.
    Wenn dich der Bot ins falsche Töpfchen wirft, holt dich da kein Mensch wieder raus.
    Da ein einfaches "Danke" für Martins Post #161 zu wenig auffällig wäre, möchte ich hiermit ausdrücklich sagen, daß ich diese Meinung von Martin teile.
    Es ist einfach unmöglich, daß es keinen Weg gibt, hier mit Microsoft in Kontakt zu treten. Vielleicht sollte man es mal mit einer Sitzblockade vor dem Eingang der Münchner Niederlassung versuchen ;)
    Da ich nicht weiß, unter welchem Beitrag wir jetzt am besten die Diskussion fortführen poste ich's hier nochmal.
    Mein Konto wurde Ende Mai gesperrt, Abos wurden allerdings nach wie vor abgebucht und liefen - bis gerade eben.
    Ich habe gerade eine Rückerstattung für EA Access und Office 365 bekommen und der Supportfall wurde geschlossen.
    Hello,
    Thank you for using Microsoft products and services, we appreciate your business. This email is to confirm that your support case has been closed, the details of the service request case are as follows:
    Service Request #: 12346579
    Closed Date: 7/20/2020 8:43:38 AM UTC
    Did we resolve your issue?
    Yes, during my first contact
    Yes, after multiple contacts
    No

    Thank you in advance for your valuable feedback and time.
    -Microsoft Customer Service and Support
    This message from Microsoft is an important part of a program, service, or product that you or your company purchased or participate in. Microsoft respects your privacy. Review our online Privacy Statement.
    One Microsoft Way, Redmond, WA 98052 USA

    Ich werde nochmal versuchen dem Support zu antworten .. nach wie vor ist die Begründung lächerlich - ich weiß nicht, was ich getan habe. Zumindest habe ich in dem "Verhaltenskodex" nichts gefunden, wogegen ich (bewusst) verstoßen habe.
    Sehr geehrter Herr AngryMob,
    Microsoft hat den Zugriff auf das Konto aufgrund eines schwerwiegenden Verstoßes gegen den Microsoft-Servicevertrag Verhaltenskodex deaktiviert.
    Wie im Microsoft-Servicevertrag angegeben, können Sie nicht mehr auf Dienste zugreifen, für die ein Microsoft-Konto erforderlich ist.
    Für alle mit dem Konto verbundenen Abonnements stellt Microsoft die Belastung der hinterlegten Kreditkarte für wiederkehrende Gebühren sofort ein.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Microsoft Kundendienst

    Edit:
    Die Antwort von MS kam schnell ...
    Sehr geehrter Herr AngryMob,
    vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Da Sie nicht mehr auf Ihre Konto Informationen zugreifen können, besteht die einzige andere Möglichkeit darin, sich an das Datenschutzteam zu wenden. Sie können Ihnen möglicherweise weiterhelfen. Unser Team auf Konto- und Abrechnungsebene kann keine weitere Unterstützung leisten und muss diesen Fall als inaktiv festlegen. Bitte richten Sie alle Ihre zukünftigen Fragen an das Datenschutzteam, wann Sie das Formular Stellen Sie eine Frage zum Datenschutz bei Microsoftausfüllen. (Stellen Sie Fragen zum Microsoft-Datenschutz – Microsoft-Datenschutz)
    Wir entschuldigen uns aufrichtig für die aufgetretenen Unannehmlichkeiten und bedanken uns für Ihr Verständnis und Ihre Geduld, während dieses Problem untersucht wurde. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.
    Freundliche Grüsse,

    Ich bin so wütend und enttäuscht .. ich habe jetzt eine Xbox, mit der ich nichts mehr machen kann, weil 90% der Spiele digital waren. Außerdem Game Pass Ultimate, der bis 2022 lief. Ich habe jetzt fünf Familienmitglieder (ja, wirklich Familie), die kein Office mehr haben und für die ich mir jetzt auch überlegen muss, was mit den Daten auf Onedrive passiert. Meine Daten habe ich zu 90% gesichert, ich muss mir das in Ruhe noch anschauen. Auch dafür brauche ich eine sinnvolle Lösung.
    @AngryMob
    versuchst du selbst noch über den Datenschutz-Link zu einer Erklärung bzw. hoffentlich Reaktivierung vom Konto zu kommen?
    Werde ich versuchen, ja. Irgendwann die Tage, wenn ich für die nächste nutzlose Mail von MS bereit bin. :D
    @AngryMob
    Selbst bei bestehendem Konto ist der Aufwand bei kleinsten Änderungen kein Vergnügen. Selbst habe ich gestern abend zwei weitere Phones zur 2-Faktor Verifizierung ins Konto genommen.
    Vom Microsoft-Konto-Team kamen in Folge schlappe 10 automatisch generierte Mails, von den zusätzlich übermittelten Code-Meldungen und Eingaben auf die Phones erhole ich mich jetzt noch.
    Zusätzlich den Account Recovery Code neu generiert und ausgedruckt.
    Ich habe jetzt auch mal den zuständigen Datenschutzbeauftragten kontaktiert, denn effektiv sehe ich hier auch den Datenschutz verletzt. Bin gespannt wie sie einen Verdacht begründen wollen bei nur zwei aktiv genutzten Geräten, die zweifellos als meine identifiziert werden können. Ich tippe, sie werden auch jegliche Auskunft verweigern und allgemeines Zeugs von sich geben von wegen "Wir nehmen den Schutz ihrer Daten (vor ihnen) sehr ernst, leider können wir keine Auskunft geben, seien sie versichert, der Schutz ihrer Daten (vor ihnen) war jederzeit gewährleistet, denn unser Support sieht sich die Konten eh nicht an!"
    Das Team auf Konto- und Abrechnungsebene drückt es jetzt also an das Datenschutzteam ab.
    Sorry, aber das ist an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten.
    Ich drücke trotzdem die Daumen!
    So tickt Microsoft aber. Alle Supporter sind darauf getrimmt, das Problem im eigenen Mikrokosmos als erledigt kennzeichnen zu können. Nur das zählt. Weiterdenken, ein größeres Problem erkennen und verfolgen, das ist da grad´ nicht HIPP.
    Es ist einfach an Absurdität schwer zu überbieten, sie nutzen ihre Positiin aus und allen ist es egal. Dieser super geheime und super abgespaltene Bereich des Supports scheint keine Beschwerden und damit einhergehende Kontrollen ihrer "Arbeit" fürchten zu müssen, Narrenfreiheit inkl. der Freiheit alle Anfragen mit Zweizeilern zu beantworten und ab der zweiten Anfrage einfach alles zu ignorieren. Wenn das Datenschutz-Team nicht binnen Wochenfrist reagiert erhalten sie eine schriftliche Anforderung alle Daten rauszurücken gemäss Art 8. Schweizer Datenschutzgesetz und wenn ich ihnen damit nur Arbeit mache, mit Zweizeiler abspeisen wird da schon schwieriger.
    Wenn ich mich nun vorsehen möchte, wie kann ich meine Daten überhaupt sichern / spiegeln?

    - OneNote Notizbücher habe ich viele, und mit richtig viel Daten. Ich schaffe es nicht, diese downzuloaden, mit der SuFu kam ich nicht weiter
    - Ordner manuell downloaden dauert eine Ewigkeit, was mache ich falsch? (Download auf externe Festplatte)

    Lokalen Zugriff auf Onedrive will ich nicht für alle Daten, weil ich auf dem Gerät zu wenig Speicherplatz habe. Und bei OneNote Dateien nützt es nichts.
    Ganz kurz zu OneNote: Gib mal "OneNote Notizbücher sichern" in deine Suchmaschine ein, da wirst du fündig. Einstellungen z,B, wie hier:



    Das geht allerdings nur mit OneNote (früher OneNote 2016 genannt). Mit OneNote für Windows (früher als OneNote-App bezeichnet) geht das nicht.
    Vor ca 9 Monaten wurde mein Konto auch gesperrt. ABER ich bekam eine EMail, dass ich gesperrt sei, weil eine Unmenge an Daten innert kürzester Zeit auf mein OneDrive geschaufelt worden sind! Ja da stimmt, ich habe mehrere TB Daten von Google Drive zu OneDrive über einen CloudDienst namens MultCloud.com transferieren lassen. Ich sei für aehmmmm 24 oder 48Std jetzt bin ich nicht mehr sicher gesperrt. ABER ich könne mein Konto sofort wieder entsperren wenn ich folgendes mache, was auf der verlinkten Seite steht!

    https://support.microsoft.com/de-de/...account-locked

    Also habe ich gemacht was da stand, SMS angefordert , Code eingegeben und ZACK war ich SOFORT wieder frei !

    NUN MEINE FRAGE: Haben die Leute von denen hier die Rede ist, einfach nicht alle Felder im Konto ausgefülltm wie korrekte Adresse, zweiteEMail für Korrespondenz im Ernstfall, korrekte Mobile Nummer, 2fach authentifizierung usw. Wenn Ihr das alle korrekt eingetragen habt und dann trotztdem Probleme habt, DANN ist es absolut wiederwertig was sich der Verein erlaubt !!

    Mir habt Ihr trotzdem Angst gemacht, weil wer weiss, ob es das nächste Mal falls ich mal wieder gesperrt würde es auch so einfach wieder zu bewerkstelligen ist ?
    Sie werfen uns verstösse gegen die Nutzungsvereinbarungen vor und machen von dem Recht in den Bedingungen Gebrauch, die Konten ohne Warnung und ohne Hinweis auf den Verstoss unwiederbringlich zu löschen. Treffen kann das wohl jeden. Die Identifikation der Nutzer war, so wie ich das verstehe, nur in einem Fall das Problem. MSFT verweigert dann jede Kommunikation, der normale Support kann nichts tun und du wirst vor vollendete Tatsachen gestellt. Mein aktueller Plan lautet (da ich die Datensicherung vernachlässigte, speichert bloss alle daten mindestens noch lokal bei euch, investiert in den Speicher) die Herausgabe aller gespeicherter Daten zu verlangen mit Verweis auf das Gesetz, beim normalen Support eine Entschädigung für meine Käufe zu erwirken und dann eine Löschung meines Accounts zu erwirken um die selben Mailadressen wieder neu zu belegen... Wenn das klappt, lache ich eine Woche durch, aber Hoffnungen mache ich mir keine. Denen Aufwand zu bereiten ist es mir aber schon wert, einfach ohne Begründung und somit ohne die Möglichkeit sich effektiv zu wehren sperren geht einfach nicht an in meinen Augen.
    Es tut mir leid, dass Du das erlebt hast! Danke auch für dein Feedback! Dann lese ich also aus deinem Beitrag heraus, selbst wenn man 2FA hat, richtige TelNummer, richtige Adresse, richtiger Name, Famiie verknüpft usw, dass man dann trotzdem NICHT auf der sicheren Seite ist und ich wohl damals (Siehe oben) einfach nur Glück hatte! Booohhuuu harter Tobak, den man zuerst mal verdauen muss. Aber ich sehe schon. Es läuft wohl alles auf eine Nextcloud mit nem Rasperry Pi und mindestens 2x 6TB HD hinaus. (Die zweite HD ist für Backup).... Wie sinnlos ist das denn alles..... da wollen sie, dass man alles bei denen nutzt und speichert und andersrum soll man dann noch ne lokale Kopie haben. Das ist so dämlich, ich bin schockiert.
    Wenn ich das hier so alles lese, bin ich froh das Konto nur einmal genutzt zu haben. Dabei ging es mir um die Möglichkeit bei Hardwaretausch das BS wieder aktivieren zu können. Mehr werde ich damit auch nicht machen.
    Office bzw Microsoft 365 mit massenhaft Dokumenten (Sogar Büchern), Powerpoint, Excel, OneDrive mehrere TB, Fotos der Familie , Musik, OneNote (tausende Notizen über die Jahre) Email, Kalender, Kontakte, XBox, gekaufte Titel (Digital) GamePass, Windows 10 Konto, den MS Launcher für Android, Software Lizenzen aus dem Win10 Shop und vieles mehr. Der Verlust eines MS Kontos kommt digitalem Mord gleich! Sowas darf man einem Konzern und sei er noch so gross NICHT durchgehen lassen!!!
    Soll ja auch keiner! Einfach auf Vertragserfüllung verklagen (gilt allen, die gesperrt wurden). Dann wird euch gewiss auch mitgeteilt, was für Verstöße vorlagen. Warum nur tut das keiner? Hat keiner eine private Rechtsschutzversicherung oder ist bereit, 100 € dafür auszugeben? Dann kann's ja auch nicht schlimm sein. Denn wenn man im Recht ist, muss der andere den eigenen Anwalt bezahlen.
    So lange hier nicht ein konkreter Fall dokumentiert wird sondern nur rumgejammert getreu dem Motto "ich habe nichts getan", geht mir das alles irgendwo am A... vorbei. Gelbe Seiten - Anwalt - anrufen/hingegen, kostet 30 Minuten. Oder warum habt ihr Angst davor???
    Es wäre natürlich schöner, wenn Microsoft noch mehr Geld für seine weitestgehend kostenlosen Konten ausgibt und dann auch noch Support leistet, wenn die Sachlage (auch dem Schuldigen) bekannt sein sollte, wie in dem einzigen (oder den beiden) mir bekannten Fällen. Tun sie aber nicht, und haben mein Verständnis dafür.
    Wie gesagt: ich warte immer noch auf einen konkreten Fall, wo ich Microsoft nicht im Recht sehe, sich einfach umzudrehen und wegzugehen und schlechtem Geld nicht noch gutes (in Form von kostenlosem Support) hinterher zu werfen.
    @OliverL ich weiß, dass du bei diesem Thema emotional vorbelastet bist durch den Fall, an dem wir beide dran waren und wo wir- man kann es nicht anders ausdrücken - verarscht wurden.
    Für meinen Geschmack versuchst du allerdings schon seit Beginn der Berichterstattung krampfhaft, Microsoft als grundsätzlich unfehlbar zu sehen. Die werden schon irgendwie alle selbst schuld sein. Ich hatte genug Kontakt mit Betroffenen und obgleich ich natürlich nie in die Leute reinschauen kann, so bin ich mir doch sehr sicher, dass die garantiert nicht alle selbst schuld sind, sondern dass da wirklich Fälle dabei sind, bei denen den Leuten aus dem Nichts die Accounts unter dem Hintern weggezogen wurden. Ich habe für Schriftverkehr, Telefonate und dergleichen inzwischen rund 200 Arbeitsstunden investiert, wenn ich sage "hier ist was faul", dann basiert das nicht auf einem Gefühl.

    Und auch wenn ich es jetzt zum gefühlt 100. Mal schreibe: Es ist gar nicht mal so wichtig, ob die Leute was ausgefressen haben oder nicht, das ändert nichts daran, dass der Support einfach nichts taugt.

    Der Verweis auf den Klageweg ist entweder zynisch oder dumm, und da ich weiß, dass du nicht dumm bist, bleibt nur die erste Option.
    Du weißt doch, wie es läuft. Man braucht eben nicht nur ein paar Euro für den Anwalt. Eine Kostendeckungszusage von der Rechtsschutzversicherung - sofern sie solche Fälle überhaupt abdeckt - gibt es nur, wenn sie hohe Erfolgsaussichten sieht. In den meisten Fällen wird sie daher einen Rückzieher machen.
    Wer auf eigene Faust klagt, muss einen vierstelligen Betrag vorstrecken und darauf hoffen, zu gewinnen. Vor Gericht wird nämlich nicht Gerechtigkeit geübt, sondern Recht gesprochen, das ist ein großer Unterschied.
    Ich wüsste da selbst gern ein wenig mehr darüber, vielleicht gebe ich selbst das Geld für eine Beratung aus, um mir mal aus fachkundiger Sicht anzuhören, welche Optionen und Chancen man als Privatperson überhaupt hat.
    Keinesfalls habe ich irgendwo behauptet, Microsoft sei unfehlbar. Es geht mir nur um darum, warum man nicht einfach mal online eine Anzeige stellt - wer Lust hat, braucht dafür noch nicht mal einen Anwalt, macht das am Amtsgericht, online (!), setzt den Streitwert gering an, und du wirst sehen, wie relativ preiswert das ist. Nur beim Landgericht besteht Anwaltszwang.
    Es geht für mich einfach gar nicht, dass man einfach nur jammert und nicht das einzige (!) tut, was man in einem Rechtsstaat tun kann in solchen Fällen, und das darüber hinaus sogar auch noch sehr einfach und preisgünstig: nämlich ein Gericht um Hilfe ersuchen. Ich kann eben nur aus meiner Erfahrung berichten, und da ist - bei bezahltem Service - die Unterstützung von Microsoft nach meiner Jahrzehnte langen Erfahrung einfach wirklich exzellent. Für kostenlose Konten kann ich natürlich nicht mitreden, aber eben den Tipp geben, nicht zu jammern, sondern sich einfach aufzeigen zu lassen, warum einem hier angeblich (!) berechtigte Nutzungsrechte entzogen werden. Es ist natürlich super hip in Deutschland, immer nur zu jammern und zu lamentieren, aber eben nicht das zu tun, was angesagt ist, nämlich die Fakten zu klären.
    Wenn du jetzt schreibst, dass du dir dafür einen Anwalt nehmen möchtest, zeigt das nur, dass du dich damit noch niemals auseinandergesetzt hast, wie einfach man in Deutschland eine Anzeige stellen kann. Auch z. B. um einen Mahnbescheid zu erlassen, einen Vollstreckungstitel, den Gerichtsvollzieher zu beauftragen, einen Haftbefehl zu beantragen - alles ganz easy und schon gemacht. Ok, man muss kurz mal bingen (oder googlen), und das würde einen ja vom Jammern und Hetzen abhalten...
    Ich hoffe, irgend jemand, der sich sicher ist, keine Vertragsverletzung begangen zu haben, nimmt mal die relativ wenigen Euro in die Hand und zeigt uns hier allen mal, warum Microsoft im Unrecht ist. Bis dahin sind das alles - auch juristisch gesehen - nur als Mutmaßungen. Klar wäre es schön, auch bei kostenlosen Konten umfangreicheren teuren Support zu erhalten. Aber - und das kannst du Microsoft gerne vorwerfen - tut Microsoft eben nicht. Damit muss man rechnen und wissen, wie man dann gegenzusteuern hat.
    Frage: warum nur tut das keiner? Kann doch nicht angehen, dass hier die Leute noch nicht mal ein paar Hundert Euro Risikokapital einsetzen wollen, um es Microsoft mal so richtig zu zeigen, wenn sie schon 2.000 € in Spiele investiert haben... Oder es sich eben zeigen zu lassen, wie in den zwei Fällen, die ich kenne. Da allerdings wäre man dann auf den eigenen Kosten sitzen geblieben... berechtigterweise. Die einzigen Fälle, die ich kenne, haben eine klare Rechtslage. Kennst du welche? Ich habe hier zumindest noch keine gelesen.
    Würde mir das passieren, würde ich wie oben beschrieben vorgehen. Und ich hoffe, das tut hier endlich auch mal jemand, statt seine Microsoft Xbox Titel einfach abzuschreiben. So viel Geld hätte ich nicht übrig für sowas...
    @OliverL Deinen Standpunkt kann ich absolut nachvollziehen. Ich persönlich würde es versuchen.
    Ja, es ist unsäglich wie Microsoft hier vorgeht, allerdings glaube ich nicht, dass tägliches verlautbaren dieser traurigen Situation irgendwo noch hilft.
    Der Artikel an sich ist super, das hat sicher auch eine (hoffentlich) gewisse Wirkung, aber dann helfen nur noch Taten:
    -Daten sichern (für mich persönlich wäre dies das schlimmste, der Verlust von Daten)
    -Mit Leidensgenossen versuchen, eine Plattform zu bilden und die Möglichkeiten von rechtlichen Schritten "Crowdfunden" (wenn Martin hier eine rechtliche Abklärung machen will, sollte dies den Betroffenen ja auch etwas Wert sein)
    -Je nach Resultat der Abklärung die weiteren Schritte einleiten, wie OliverL ja auch anregt
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass man nicht im Recht sein sollte, solange man nicht gegen Nutzungsvorschriften verstossen hat. Sooo Microsoft-Freundlich sind die Gerichte in den Deutschsprachigen Ländern aus meiner Sicht ja nicht, und ob es MS Wert ist, hier mit grossen (teuren) Anwaltsgeschützen aufzufahren, kann ich mir nicht vorstellen - sofern die gesperrten User sich nichts zuschulden haben kommen lassen.
    Übrigens Danke an @PeteM92 für den Hinweis bezüglich den Sicherungsordnern in OneNote....
    OliverL
    Keinesfalls habe ich irgendwo behauptet, Microsoft sei unfehlbar.

    Doch genau das tust du immer wieder, in dem du unterschwellig behauptest, dass ein Konto niemals ohne handfesten Grund gespeichert wird.
    Und jetzt wirfst du mir vor, ich hätte von dem rechtlichen Zeugs keine Ahnung, wirfst aber selbst mit juristischem Halbwissen um dich, dass es nur so scheppert. Eine Online-Anzeige? Den grundsätzlichen Unterschied zwischen Zivil- und Strafrecht kennst du aber schon?
    Man kann online eine Strafanzeige gegen Microsoft wegen Betrugs oder was weiß ich stellen, dieses Verfahren wird eingestellt, bevor Microsoft überhaupt davon erfährt.
    Und klar, ich kann beim Amtsgericht eine Klage einreichen und mich selbst vertreten. Dann nimmt das Gericht meine Gebühr und weist meine Klage im schriftlichen Verfahren ab, weil ein Laie nämlich keine Klageschrift formulieren kann, die Hand und Fuß hat, erst recht nicht bei Vertragsrecht. Und dann noch das Gefasel mit dem Mahnbescheid - wirklich, du lässt es jetzt besser sein. Nachher glaubt das noch jemand und verbrennt wegen dir sein Geld.
    Man braucht da keine Plattform zu bilden. Es kann sowieso niemand so einfach für jemand anderen klagen.
    Es ist ganz simpel, einfach seinen Anspruch formulieren und mal ein wenig bingen. Ich verstehe nicht, warum das hier noch keiner macht, der glaubt, im Recht zu sein. Tut auch gar nicht weh! Viel weniger als nur zu jammern jedenfalls.
    Wir sind dann alle sehr gespannt, womit Microsoft dann rausrückt. Und es wäre schön, endlich mal Fakten zu haben.
    Wie reiche ich eine Klage vor dem Amtsgericht ohne Anwalt ein Verfahrensrecht Forum 123recht.de
    Einfach sich selbst um seinen eigenen Kram kümmern und nicht immer nach anderen rufen ist nur nicht hip...
    Einfach den Vertrag nachweisen, aus dem man Ansprüche erhebt, z. B. einen Kauvertrag oder was auch immer, natürlich mit Links, ggf. Ausdrucken. Und dann präzise formulieren, welche Verpflichtung daraus Microsoft nicht erfüllt. Klagen würde ich einfach auf Nennung des Grunds für die einseitige Nichterfüllung des Vertrages.
    Und für die rechtssichere Kommunikation hat man ja (hoffentich) schon lange ein kostenloses DE-Mail-Konto, z. B. von der Telekom. De-Mail-Adresse sichern und Vorteile genießen | Telekom Falls nicht: die Registrierung dauert nur Minuten, wenn man einen nPA mit eID hat. Dafür brauchts bekanntlich noch nicht mal mehr einen Kartenleser sondern nur z. B. ein Smartphone mit NFC und die AusweisApp2
    Machen statt quatschen... und hier sind also die konkreten Lösungsvorschläge dazu. Oder für immer schweigen und wie ein Mann sterben ;-)
    > Doch genau das tust du immer wieder, in dem du unterschwellig behauptest, dass ein Konto niemals ohne handfesten Grund gespeichert wird.
    Kannst du das zitieren, woraus du das ableitest? Ich schreibe einfach nur, dass man sich wehren soll. Und bitte einfach um einen einzigen, nur einen einzigen (!) konkreten Fall, wo dies der Fall war. So lange - bis zum Beweis des Gegenteils - verurteile ich weder den Nutzer noch Microsoft - beide haben zunächst nur mal potentielle Verstöße begangen. Aber ich klinke mich hier aus, bringt eh nichts. Viel Spaß bei deinen 200+ Stunden, die du schon aufgewendet hast. Ich würde einfach klagen, wenn es mich beträfe. Aber jeder tut eben das, was er am liebsten mag.
    Der Anwalt meines Vertrauens, wenn auch nicht auf Online-Vertragsrecht spezialisiert, rechnet mir nur geringe Chancen ein, da MSFT quasi machen kann was sie wollen mit den schwammigen Bedingungen, und rechnet mit hohen Kosten, warum genau sollte ich das tun? Ich werde weiter den Support drangsalieren und werde gemäss CH Datenschutzgesetz versuchen die Herausgabe aller gespeicherter Daten zu erwirken. Hier kümmert sich jeder um den eigenen kram so gut es geht, MSFT blockt aber einfach alles ab und das verstösst leider nicht gegen das Gesetz, sollte es aber aus meiner Sicht. Ein normaler Laden um die Ecke kann sich nicht so verhalten wie MSFT aber diese Klage ist etwas für den Verbraucherschutz oder sonst ein Kaliber und nicht einer kleinen Einzelperson, da braucht man viel Geld und einen sehr langen Atem.
    @zeromaster: doch, Microsoft begeht einen Rechtsverstoß, sofern du einen kostenpflichtigen Vertrag mit ihnen abgeschlossen hast, aus dem du Ansprüche auf Erfüllung hast. Und wenn Microsoft diese Verpflichtung nicht erfüllt, müssen sie konkret benennen, warum nicht. Die Klageschrift passt auf einen DIN-A4-Seite. Und wer zu unbedarft ist, nimmt sich eben einen Anwalt. Kostet auch nicht die Welt, erst recht, wenn man Lizenzen in 3 oder 4-stelligem EUR- oder CHF-Bereich entzogen bekommt.
    @Martin: die wenigen Prozesse, die ich im Leben führen musste, habe ich übrigens allesamt gewonnen. Warum wohl?
    Martin
    ..., wirfst aber selbst mit juristischem Halbwissen um dich, dass es nur so scheppert. Eine Online-Anzeige? Den grundsätzlichen Unterschied zwischen Zivil- und Strafrecht kennst du aber schon?

    Nur abschließend: ich habe beruflich einige Jahrzehnte dieses Abo gelesen:
    https://www.boorberg.de/3428869+Krohn,+Klaus+RdW-Kurzreport
    So fühle ich mich in der Tat - außer im Strafrecht - recht fit. Woher deine Erfahrungen oder Kenntnisse stammen, weiß ich nicht, ist auch irrelevant. Als Laie fühle ich mich jedenfalls ganz gewiss nicht, zumal da ich in unseren Firmen für das vollständige Vertragsrecht zuständig bin, und das durchaus erfolgreich und bisher auch unangefochten. Daher kann ich nur den Tipp geben, sich fachlich fundiert zu wehren, was wirklich einfach ist, wenn man sich ein wenig mit der Materie beschäftigt hat oder auch je nach beruflicher Tätigkeit. Wer sich das nicht zutraut, hat ggf. einen Rechtsschutzversicherung oder einen Anwalt. Und wer Angst vor der Auseinandersetzung hat, kann sich dann halt sich hier weiter (be)klagen, bringt nur nichts.
    Hier nochmals die Frage. Haben die betroffenen 2FA, korrekter Name im Konto, korrekte Adresse, zweite Email hinterlegt für solche Fälle und korrekte Smartphone Nummer zum wiederherstellen. und nutzen sie den Microsoft Authenticator ? DAS sind nämlich die wichtigen Fragen. Wer Kohle hat kann ja gerne vor Gericht, aber den meisten ist ja schon Microsoft365 zu teuer!
    @Vectrex71CH: würde mich auch interessieren. Denn man bekommt, wie ich gehört habe, schon einen Link, mit dem man sein Konto (manchmal) reaktivieren oder Dinge einsehen kann. Wenn man sich aber nicht sicher authentifizieren kann, macht das natürlich erhebliche Probleme. Bei Google hat man auch keine Chance, wenn man sein Kennwort vergessen hat und sonst seinerzeit nichts hinterlegt. Hatte ich mal, als ich einer älteren Dame mit ihrem Tablet und Smartphone geholfen habe. Da war dann eben alles von ihren Daten weg.
    Wenn man selbst keine sichere Anmeldung eingerichtet hat, hat auch vielleicht jemand anderes sich zusätzlichen Zugang verschafft und diesen missbräuchlich genutzt. Das erfährt man aber alles, wenn man der Sache vollständig nachgeht wie beschrieben.
    @OliverL
    wie wäre es mit einem Textvorschlag für das Einreichen einer Klage (z.B. Privatperson, Windows Pro Lizenzen, Office 365 Family, erhebliche Menge an Daten auf OneDrive gespeichert)?
    Ausgangslage: Microsoft-Support begründet Sperre wegen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen, verweigert jedoch die Aussage zum Ausmaß und Art des Verstoßes.
    Konto besteht seit Jahren, plötzliche Sperre unerklärlich, keines Verschuldens bewusst.
    Sich fachlich fundiert wehren schreibt sich leicht, nur wo findet der Laie (mit dem kleinen Geldbeutel) die notwendigen Informationen?
    Nachdem du mehrfach den Rechtsverstoß genannt hast, müsste es für dich leicht sein den entsprechenden Paragraphen zu benennen.
    Wäre z,B. die Kanzlei Wilde Beuger Solmecke aus Köln eine fachlich geeignete Kanzlei?
    @OliverL
    was macht dich sicher, daß man eine konkrete Auskunft zum Verstoss bzw. schnelle Entsperrung bekommt wenn die formellem Parameter stimmen?
    Ich will und darf keine Rechtsberatung geben. Zum RA Solmecke schreibe ich lieber nichts, denn das käme dann schon übler Nachrede gleich. Aber was der so alles an Falschangaben und Hetze zur EU-DSGVO abgegeben hat, geht auf keine Kuhhaut. Ist für mich in der gleichen Schublade wie der Statistik-Prof., der COVID-19 nicht verstanden hat. Sehr gefährlich, solche Leute, wenn auch massiv in den Medien...
    Wer sehr wenig Ahnung hat, sollte sich lieber einen günstigen lokalen Rechtsanwalt nehmen - die erste kurze Beratung ist üblicherweise kostenlos, zumindest sollte man darauf bestehen. Die eigenen Verträge muss man selbst nachweisen z. B. durch Rechnungen, und dann eben wegen einseitiger Nichterfüllung Erstattung des Kaufpreises verlangen oder klare Angaben zum vorgeworfenen Vertragsverstoß. Das reicht dann wohl schon.
    > was macht dich sicher, daß man eine konkrete Auskunft zum Verstoss bzw. schnelle Entsperrung bekommt wenn die formellem Parameter stimmen?
    Das habe ich nicht geschrieben. Ich habe geschrieben:
    > Wenn man sich aber nicht sicher authentifizieren kann, macht das natürlich erhebliche Probleme.
    In einem mir bekannten Fall war kein 2FA, keine alternativen Authentifizierungswegen hinterlegt, und die Meldeanschrift stimmte auch (nicht) mehr.
    Wie ich eben weiter oben auf Seite 12 geschrieben habe, wurde mein Konto vor ca 9 Monaten auch gesperrt, mir wurde jedoch SOFORT der Grund in einer Email unaufgefordert mitgeteilt und das stimmte sogar, ich habe eine grosse Menge Daten in kürzester Zeit auf OneDrive geschoben (viel mehr, als der "normale" 0815 User. Da ich alles 2FA hatte, korrekte HandyNummer, Adresse, Name, zweite Email usw.... war ich innert ein paar Stunden sofort wieder freigeschaltet, ABER da war KEIN Mensch dahinter! Das ging alles automatisch via den vorgegebenen Formularen.
    Ich habe alles an Daten hinterlegt etc. Inklusive 2FA. Es geht nicht darum nachzuweisen, dass ich Kontoinhaber bin. Das ist längst geklärt. Und nachdem das geklärt war, kam die Aussage, ich habe gegen den Servicevertrag verstoßen - schwerwiegend - und der Supportfall wurde damit geschlossen.
    @OliverL, sich anwaltlichen Rat zu holen ist schon in Ordnung. Sich aber den ganzen anderen Ballast selbst aufladen und auch Zeit und Ahnung von der Materie zu haben, pluss eine Menge Selbstbewustsein: Wem möchtest du das bitte zumuten?
    Unsere Gerichte sind dermaßen überfordert, dass sie die stümperhaft vorgetragenen Anträge, Mahnungen und Forderungen schneller abgeschmettert haben, als das die Spucke, vom Briefmarke anlecken, getrocknet wäre.
    Wer es sich leisten kann, nimmt sich einen Anwalt, so sich denn die Klagesumme rechnet.
    Des Weiteren habe ich mal vom Shitstorm gehört. Sollte der nicht zustande kommen, sind wohl tatsächlich zu wenige von der Sache betroffen.
    Für mich verhält sich MS nicht korrekt und dennoch genau so, wie ich es von den "Großen der Welt" erwarte...
    @OliverL
    leider denke ich auch, daß entweder eine Sperre wie bei Vectrex71CH schnell Vergangenheit ist oder die reale Härte wie bei @AngryMob mit der Erklärung - schwerwiegender Verstoß - zuschlägt.
    Wie schon so oft dargelegt ist die Begründung "schwerwiegender Verstoß" ohne Hinweis auf konkreten persönlichen Verstoß für mein Empfinden eine Form von Todesurteil ohne Gerichtsverhandlung, ohne Chance zur Verteidigung.
    Entweder tut sich was über Lobbyarbeit und da finde ich,
    gehören mutigen Menschen wie @Martin und GünterBorn, die ihre Zeit und Nerven opfern um so einer Entwicklung entgegen zusteuern allen Respekt und Unterstützung.
    Der Anwalt um die Ecke nimmt so einen Fall gar nicht an. Internationale Verbindungen sind da schon mal Grundvoraussetzung. Und da geht es dann weniger ums Honorar als um Prestige.
    Ich finde es auch absolut nicht in Ordnung, dass Microsoft die Art des Verstoßes nicht konkret benennt, auch nicht auf Anfrage. Das könnte man alles automatisieren, für jeden Fall, nicht nur den "einfachen" von Vectrex71CH.
    Aber zumindest wenn es mich beträfe und mir nennenswerten finanziellen Schaden zufügen würde, würde ich zur Not den Klageweg beschreiten, und wenn man auf anderem Weg nicht weiterkommt, ist das halt der einzig auf jeden Fall gangbare. Ob das Gericht eine solche Klage abweisen darf, möchte ich auch mal sehr sehr stark bezweifeln. Aber, wie gesagt, alles nur Mutmaßungen.
    Übrigens leben sehr viele Dorf-Anwälte durchaus von der Hand in den Mund. Du wirst immer einen finden, der solche wirklich sehr simplen Aufträge liebend gern und mit Kusshand annimmt. Und wer darüber hinaus eine Rechtsschutzversicherung haben sollte (ich habe keine): auch die darf so etwas nicht ablehnen.
    @Martin: Und dass ich das als nicht ordnungsgemäß von Microsoft erachte, erkennst du auch daran, dass ich niemanden verklagen würde, würde ich mich nicht unzweifelsfrei im Recht sehen. So viel zu deiner Unterstellung, ich hätte für alles, was Microsoft macht, Verständnis. Ich kann es zwar durchaus ggf. nachvollziehen, warum sie das machen, ohne konkrete Fälle wirklich im Detail bis zum Ende der Aufklärung zu kennen. Aber was ich von Microsoft erwarte, steht oben bzw. ist stets auch zwischen den Zeilen zu lesen.
    Im Rahmen der "Microsoft schliesst Kunden Konten und Support stellt sich tot" habe ich gestern für 40% (3€ im Monat) EVERNOTE PLUS geholt und 1600 irgendwas Notizen ganz einfach mit der IMPORT Funktion (Komplette Notizbücher) in einem Rutsch zu von OneNote zu Evernote ex/importiert. Das ist Schritt 1: In Schritt 2 werde ich mir eine NextCloud mit 2x 6TB (1x6 TB für Backup) auf nem Raspi 4 mit 8GB einrichten sobald er verfügbar ist. Und ich werde Windows den Rücken kehren und wieder zu Linux, wo ich mein eigener Herr bin und tun und lassen kann was ICH will ! Auf der Nextcloud wird dann OnlyOffice laufen was ja angeblich MS Office kompatibel sein soll. Microsoft kann mich mal dicke da wo die Sonne nicht hinkommt ! Aber eigentlich war das ja schon lange ab zu sehen ... MS hasst Cosnumer und sieht sie nur als notwendiges Übel, die man so natürlich herrlich loswerden kann ! Danke Martin,. dass Du aufdeckst, was für ein schäbiger Verein diese angeblich wertvollste Firma der Welt ist! Die Familienväter die Kinderfotos, Hochzeit, Taufe, Ausflüge, Ferien, Musik, Tagebücher, Dateien, Dokumente, XBox Spiele, Software Lizenzen, EMails,. Kalendereinträge, Workplace Ordner (Vielleicht sind sie selbständig) und vieles mehr einfach so ohne Begründung wegnehmen kann. Mir ist ein Licht aufgegangen. Denn sowohl Apple woe Google und eben Microsoft handeln so ! Schaut mal im Web nach "Google Konto gesperrt). Genau die selbe Leier!!! Leute, ganz im Vertrauen. Es ist ZEIT die eigene Verantwortung seinen EIGENEN Daten gegenüber wieder SELBST in die Hand zu nehmen !
    Nextcloud in Verbindung mit nem Raspi 4 und Linux und Ihr seid über Jahrzehnte glücklich !
    Ja, ich werde mich auch mit privater Cloud beschäftigen und Alternativen etc, aber es gibt halt nicht für alles eine Alternative, mit der ich Leben kann oder einfach will. Mit einem Raspi und Nextcloud kommst du halt weder an die Performance, noch die Verfügbarkeit noch die Integration in dein Betriebssystem ran. Dazu die Idiotensicherheit, so dass ich das bedenkenlos mit Mama und Papa teilen konnte..
    Und eine Xbox mit Linux ohne Software von MS .. mh.
    Also ich verstehe dich schon zu einem gewissen Grad, aber es gibt Dinge, für die gibt es aus meiner Sicht keine (sinnvollen) Ersatz. Für mich geht mein Handy nun mal nicht ohne Google und mein PC/Konsole nicht ohne MS - oder eben nicht so, wie ich es gern haben möchte.
    @OliverL
    wenn der Dorfanwalt so einen Fall annimmt, ist der Hilfesuchende der Betrogene.
    Denn, wir "Dummie-Menschen" haben sämtliche Terms, Agreements akzeptiert.
    Mit anderen Worten,wenn es nicht gelingt Microsoft davon zu überzeugen, daß dem gesperrten User nach Verifizierung von Konto als solchem wenigstens der tatsächliche Grund für die Sperrung benannt werden muß, können nur noch Verbraucherschutzorganisationen Microsoft beikommen. Und der Weg dauert.
    @Vectrex71CH
    den Schritt zu Evernote wirst du bereuen.
    Die Software-Akrobatiker in dieser Firma haben es bis heute noch nicht geschafft die Mac/Microsoft Desktop Apps auf einen Nenner zu bringen.
    Notiz in pdf konvertieren geht inzwischen, Titelübernahme ist bei Evernote nicht vorgesehen.
    Lokal liegen deine ganzen Notizen unverschlüsselt in einer Datenbankdatei - html-basierend.
    Support bei Evernote real bedeutet Chat über Social Media Konto, falls du überhaupt jemand antriffst.
    Evernote, sprich deine Daten laufen auf einem Google-Server. Einzig auf Google Drive gespeicherte Dateien sind verlinkbar.
    Du bist dir hoffentlich im Klaren, daß Evernote ein instabiles Datenmonster ist. Die lokale Datenbank für mein nur noch 5240 Notizen umfassendes Evernote frisst schlappe 2,98 GB Speicherplatz.
    Wäre meine Lightroom-Bibliothek genauso miserabel programmiert würde der Rechner jedes Mal gnadenlos abstürzen.
    Eine Dateiablage-Struktur wie bei OneNote kennt Evernote nicht. Alles in dem einen Notizbuch
    Die Suchfunktion ist ein besonderer Leckerbissen.
    Der von Evernote zugesicherte Datenschutz ist so dürftig, daß nur Trumpty Dumpty-Gläubige dafür auch noch Geld bezahlen.
    Vectrex71CH

    EVERNOTE PLUS geholt und 1600 irgendwas Notizen ganz einfach mit der IMPORT Funktion (Komplette Notizbücher) in einem Rutsch zu von OneNote zu Evernote ex/importiert.

    Das klingt schon mal gut.
    Gibt es einen nativen Evernote Client für Linux oder arbeitest Du dann webbasiert?
    Auch ich versuche so langsam von Apple und Microsoft Diensten wegzukommen. Bin privat jetzt bei Linux Mint, was mir bisher sehr gut gefällt.
    Apple icloud muss ich mich um Kalender, Kontakte und Fotos kümmern, Microsoft One Note die Notizen.
    Gibt es einen nativen Evernote Client für Linux oder arbeitest Du dann webbasiert?

    Ich werde Webbasiert arbeiten, das klappt bei meinen Tests schon mal ganz gut, aber 90% der Arbeit mache ich über mein Note10+ oder das Tab S6 von Samsung. So gesehen ist es für mich dann auch egal ob ich zB als nächstes Smartphone zB ein XIAOMI oder ein Aplle iPhone kaufe. Anstatt ein Samsung Tablet kann es dann auch ein iPad sein oder eben web basiert via Linux. Es soll einen OpenSource Evernote kompatiblen Editor geben für Linux, aber da würde ich mich nicht drauf einlassen.
    @Vectrex71CH
    den Schritt zu Evernote wirst du bereuen.

    Das glaube ich nicht, denn ich bin eigentlich seit 2013 bei Evernote aber dann "kurz" zu OneNote abgedriftet, weil es im Office365 Paket drinnen ist und ich wurde nie warm damit. Dieses hin und her, und Android kann weniger als die Desktop App und da gabs hin und her mit UWP und normaler Windows Version usw. Ja ich weiss, Evernote hat Probleme und hatte schon öfters den CEO gewechselt als ich die Socken. Aber ich vertraue darauf, dass der neue CEO der sich wirklich Mühe gibt, das ganze in den Griff bekommt. Sie informieren auch immer auf ihrem YouTube Kanal und im Blog wie sie vorankommen mit all den Umbauten. Ich weiss das zu honorieren, diese Offenheit, das Eingestehen von Fehlern und der Versuch es besser zu machen. Darum habe ich gezahlt, und nicht weil ich irgendwie geistig hinterblieben wäre. Sondern weil ich daran glaube und Evernote was feines werden kann.
    Pixelschubse
    @OliverL
    wenn der Dorfanwalt so einen Fall annimmt, ist der Hilfesuchende der Betrogene.
    Denn, wir "Dummie-Menschen" haben sämtliche Terms, Agreements akzeptiert.
    Mit anderen Worten,wenn es nicht gelingt Microsoft davon zu überzeugen, daß dem gesperrten User nach Verifizierung von Konto als solchem wenigstens der tatsächliche Grund für die Sperrung benannt werden muß, können nur noch Verbraucherschutzorganisationen Microsoft beikommen. Und der Weg dauert.

    Das stimmt nicht, denn ein Anwalt, der deinen simplen Fall vertritt, kann dir sehr wohl zu deinem Recht verhelfen. Und die einseitige Nichterfüllung eines Vertrags ohne Angabe, den du in DE oder der EU geschlossen hast, ohne Angabe konkreter Gründe dafür ist nun mal schon nach BGB nicht zulässig. Wie gesagt, der Sachverhalt ist extrem einfach und von jedem Dorfanwalt mit Leichtigkeit zu erledigen. Vermutlich reicht schon ein Brief an den Gegner. Den muss er ohnehin schreiben, mit der konkreten Forderung, per Einschreiben, mit adäquater Fristsetzung, also üblicherweise 14 Tage, bevor man klagen darf. Forderungstext siehe weiter oben von mir.
    Tja, und mit dem einfachen Brief und einer simplen Klage ist es nicht getan, denn Microsoft Deutschland wird man nicht verklagen können, sondern nur
    Microsoft Corporation
    One Microsoft Way
    Redmond, WA 98052-6399
    USA
    Microsoft - Impressum
    Beim Store vielleicht noch:
    Microsoft Ireland Operations Limited
    One Microsoft Place
    South County Business Park
    Leopardstown
    Dublin 18
    Irland
    Terms of Sale - Microsoft Store
    Denn Microsoft - Impressum_DE bekommt man nur zu sehen, wenn man bestimmte Unterseiten von Microsoft.com aufruft. Ein Brief an und eine Klage gegen die Microsoft Deutschland GmbH wird also nichts bringen, außer ein paar Schenkelklopfer auf der Gegenseite. Und bei einer Klage über Grenzen hinweg, auch wenn die vor einem deutschen Gericht stattfindet, wird's spätestens schwierig, wenn's an die Durchsetzung eines evtl. positiven Urteils geht.
    Du musst den Vertragspartner verklagen, der auf der Rechnung steht. Und eine solche brauchst du dafür. Hatte ich ganz anfänglich auch geschrieben. Ich habe selbst aber keine solche, man kann sich als Privatanwender aber bestimmt eine anfordern oder herunterladen. Ich vermute, das läuft innerhalb der EU. Wer z. B. Office 365 für 1 Jahr zusammen mit einem Surface im deutschen Store gekauft hat, hat gewiss eine Rechnung downloadbar. Darum muss sich jeder zunächst selbst kümmern.
    Darum stütze ich meine Hoffnung, für meinen selbst verschuldeten Datenverlust, auf das Datenschutzgesetz. Die sollte gelten, da mir die Dienstleistung in meinem Land angeboten wurde in lokaler Währung. In ihren bedingungen erwähnt MSFT zähneknirschend in Klammern, dass sie im Falle von entsprechenden Gesetzen die Daten eben dann doch noch raus rücken. Der Datenschutz-Part von MSFT antwortet aber auch seit einer Woche nicht, in paar Tagen folgt dann die Anforderung gem. Voralge des Bundes per Einschreiben. Gekauft hatte ich zum Glück nicht viel, bei den meisten Anbietern konnte ich auch die hinterlegte Mailadresse inzwischen ändern, was in jedem Fall so bleibt. Ich bin entsetzt ab dem Verhalten von MSFT, bei kleinigkeiten ist der Support echt brauchbar.
    Rechnung Downloadbar... Irgendwo im gesperrten Konto. Viel Spass :-)
    @zeromaster: du verwechselst Datenschutz, Datensicherheit und Datensicherung - alles hat nichts miteinander zu tun.
    Wenn du keine Datensicherung hattest, so regelt davon nichts die EU-DSGVO. Und meiner Kenntnis nach sind auch nur die Daten im OneDrive for Business ausschließlich in EU-Rechenzentren, weil Privatpersonen mit ihren Daten (auch personenbezogenen) hierzu keine Verpflichtung haben (laut EU-DSGVO oder auch vormals Bundesdatenschutzgesetzt).
    In der Tat: wenn man sich seine Rechnungen (egal ob Papier oder elektronisch) nicht schon immer sofort lokal sichert, hat man natürlich verloren, wenn es den Anbieter, der die Rechnung ausgestellt hat, nicht mehr gibt, oder der damit nicht mehr herausrücken will. Vielleicht gibt es aber zumindest eine Bestell- oder Auftragsbestätigungs-E-Mail mit diesen Daten. Auch das würde, je nach Empfänger-E-Mail, natürlich ebenfalls voraussetzen, dass man von seinem Postfach (bzw. seinen Postfächern) regelmäßige Datensicherungen erstellt (hat)...
    Wer das bislang noch nicht alles tut und hier vielleicht nicht Betroffener ist, sollte sich das dennoch vielleicht mal zu Gemüte führen. Ist wie bei Handwerkern und Papierrechnungen. Die sollte man genau so archivieren (wie die elektronischen) und sich nicht nur darauf verlassen, dass man sie ja vielleicht als (dann ggf. kostenpflichtige) Kopie nochmals nachverlangen kann. Denn jede Firma muss ihre Rechnungen 10 Jahre lang archivieren. Die Rechnung ist also definitiv noch im Originallaut vorhanden, aber üblicherweise nicht kostenlos erhältlich, wenn man seine eigene Ausfertigung nicht archiviert hat.
    Ich verwechsle da nichts, das CH Datenschutzgesetz erlaubt mir die Herausgabe aller über mich gespeicherten Daten zu verlangen, die Unternehmen sind dann zur Herausgabe verpflichtet. Ob und wie sich Microsoft da drücken will... werden wir dann sehen. Ob das deutsche Gesetz so einen Passus kennt, ist mir nicht bekannt.
    Ok, das mag sein. In Deutschland beinhaltet die Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO die Herausgabe und Nennung aller personenbezogenen Daten, die man der Firma selbst gekannt hat, nicht aber z. B. eine vollständige Übermittlung aller Rechnungs-, Lieferscheinkopien etc. bei Handelsunternehmen. Und je nach Vertragsbedingungen übernimmt Microsoft ggf. auch keine Gewähr für den Bestand deiner selbst hochgeladen Cloud-Daten, darf sie z. B. jederzeit löschen, durch Unfall oder auch mutwillig, wenn sie meinen, dein Vertrag sei beendet. Keinesfalls aber dürfen sie den genauen Grund dieser Erkenntnis löschen und müssen ihn dir nennen nach meiner Rechtsauffassung, wenn du einen kostenpflichtigen Vertrag mit ihnen hattest (oder gar noch hast, deiner Ansicht nach).
    OliverL
    Du musst den Vertragspartner verklagen, der auf der Rechnung steht.
    Es gibt i.d.R. keine Rechnung , erst recht nicht bei einem kostenlosen Microsoft Konto.
    man kann sich als Privatanwender aber bestimmt eine anfordern oder herunterladen.
    Da amerikanisches Unternehmen, bezweifle ich das.
    Edit: Bei Store-Produkten geht das tatsächlich, nur steht dann eben Microsoft Irland als Vertragspartner auf der Rechnung. Bei eingelösten Office-Codes von anderen Verkäufern gibt's in den Bestelldetails im Einkaufsverlauf des Microsoft-Kontos nur eine "Rechnung" über 0,00 USD ohne Möglichkeit eine Rechnung herunterzuladen oder speziell einen Vertragspartner einzusehen. Kauft man Office im Store dürfte wieder Microsoft Irland der Vertragspartner sein. Ändert alles nichts daran, daß Microsoft USA der Vertragspartner für alle das Microsoft-Konto betreffenden Angelegenheiten ist.
    Wer z. B. Office 365 für 1 Jahr zusammen mit einem Surface im deutschen Store gekauft hat, hat gewiss eine Rechnung downloadbar.
    Wer Office im Store gekauft hat, hat Microsoft Irland als Vertragspartner. Das nützt nur gar nichts, wenn das Microsoft-Konto gesperrt wurde. Natürlich könnte man dann Microsoft Irland verklagen, weil man sein Office oder die im Store gekauften XBox-Spiele nicht mehr nutzen kann, davon wird aber das Microsoft-Konto nicht wieder entsperrt. Außerdem werden wohl die wenigsten Office 365 direkt bei Microsoft kaufen, wenn jeder seriöse Händler das mindestens 20%, als Aktionsware sogar 40% billiger anbietet.
    Dieses Konstrukt aus kostenlosem Konto mit kostenpflichtigen Leistungen, die meist sogar andere Vertragspartner als Microsoft haben, dürfte rechtlich nicht so einfach zu handhaben sein, deswegen wird auch der Feld-Wald-Wiesen-Anwalt nicht viel weiterhelfen können.
    Es gibt immer Rechnungen für alle Käufe bei Microsoft, muss es allein wegen der Umsatzsteuer schon.
    Hier eine Beispieldarstellung
    Und auf der für den Xbox Game Pass Ultimate daraus steht z. B. als steuerpflichtiger Zahlungsempfänger = Rechnungssteller
    Microsoft Ireland Operations Limited, One Microsoft Place, South County
    Business Park, Leopardstown, Dublin 18, D18 P521, Ireland
    USt-IdNr.: DE192876773
    Wenn mir Software für Tausende von Euro entzogen würde, wie jemand schrieb, würde ich mich per Einschreiben Rückschein an diese wenden und um Vertragserfüllung, Rückerstattung oder Nennung des konkreten Vorwurfs für die ansonsten einseitige Nicht-Erfüllung bitten, andernfalls mit Klage drohen. Frist bis zur Antwort: 14 Tage ab Erhalt. Und dann ggf. mehrere Antwort-Wege nennen wie E-Mail, Fax, Brief. Und natürlich die vollständige eigene, sog. ladefähige Anschrift nennen. Sonst wäre in der Tat eine Klage aussichtslos.
    Eigentlich wollte ich hier gar nicht so ausführlich erläutern, was ich alles und wie machen würde...
    Das ist auch definitiv keine Rechtsberatung, das darf niemand außer Anwälte! Das ist nur das, was ich persönlich täte, wenn es mir wichtig wäre. Und dann hier veröffentlichen, wodurch die Sperrung begründet wurde. Außerdem würde ich als Nebenfrage in meinem Brief an Microsoft stellen, warum der konkrete Grund nicht genannt wird (oder was man online tun müsste, um diesen zu erfahren).
    Dann hätten wir alle hier etwas davon...





    Ich verwechsle da nichts, das CH Datenschutzgesetz erlaubt mir die Herausgabe aller über mich gespeicherten Daten zu verlangen, die Unternehmen sind dann zur Herausgabe verpflichtet. Ob und wie sich Microsoft da drücken will.







    erlaubt mir die Herausgabe aller über mich gespeicherten Daten


    Ja, aber, das betrifft Daten, die du selbst aber nie abgegeben hast, sondern nur indirekt, also Zahlungen mit Bonuskarten, EC, Visa etc, wo wie wann wieviel. Da ist die DSGVO europaweit einheitlich.

    Nur wenn du freiwillig, deine Daten -> Dateien freiwillig irgendwo ablegst und der Provider hustet dir was, weil du zu "bequem" / "leichtgläubig" / "sorglos" warst (um das diplomatisch auszudrücken), ist das dein Pech.

    Hier steht es nochmal ganz deutlich:
    Personenbezogene Daten – Unterschied zwischen DSGVO und BDSG





    Als personenbezogene Daten zählen hier „Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (Betroffener)“ (siehe §3 BDSG).

    Unter den Begriff Verarbeitung fällt das „Speichern, Verändern, Übermitteln, Sperren und Löschen personenbezogener Daten“ (siehe §3 BDSG).


    Deswegen hustet dir jeder was, wenn du mit DSGVO kommst. Und selbst BDSG ist es fraglich mit Erfolg.
    BDSG - nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

    Webhoster müssen einen Spagat zwischen DSGVO und BDSG hinlegen.
    Datenschutz beim Webhosting - Anbieterubersicht zur Auftragsdatenverarbeitung (ADV) nach SS 11 BDSG | audatis

    Man muss dir sagen, was man konkret zu deiner Person weiss (DSGVO), daran sind deine Daten aber unbeteiligt, weil die unter das BDSG fallen. Wenn du Microsoft Missbrauch der Dateien vorwirfst, musst du das aber auch begründen können, was nicht mit der Lizenzvereinbarung übereinstimmt. Ergo hättest du zu dem Zeitpunkt, wo du das Angebot der Online-Speicherung (neudeutsch: Cloud) erstmalig in Anspruch genommen hast, die jeweils gültige Lizenzbereinbarung abspeichern müssen.

    Das ganze Theater von dir ist irgendwo lächerlich. Du wurdest nicht gezwungen, deine Dateien dort abzulegen, du hast vermutlich die Lizenzvereinbarungen nicht gelesen geschweige gespeichert, und einen Anwalt hast du bestimmt auch noch nicht um Rat gefragt, denn der hätte dich schon längst auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Ich kenn da einen sehr bekannten mit Sitz in Hamburg, die sind da echt fit bei.






    Zitat Zitat von OliverL
    Beitrag anzeigen

    Es gibt immer Rechnungen für alle Käufe bei Microsoft, muss es allein wegen der Umsatzsteuer schon.
    Hier eine Beispieldarstellung



    Darunter ist ja auch gleich das Gegenbeispiel. Für Xbox Live Gold gibt's die Rechnung nämlich nicht.






    Und auf der für den Xbox Game Pass Ultimate daraus steht z. B. als steuerpflichtiger Zahlungsempfänger = Rechnungssteller

    Microsoft Ireland Operations Limited, One Microsoft Place, South County
    Business Park, Leopardstown, Dublin 18, D18 P521, Ireland
    USt-IdNr.: DE192876773


    Nutzt wie geschrieben nicht, weil die nicht Betreiber der Microsoft-Konten sind. Nützt also nur etwas, wenn man sich das Geld zurückholen will, aber auch das wäre schon keine einfache Konstruktion, die jeder 0815-Rechtsanwalt kann. Viele haben aber eben gar nichts beim Microsoft Shop gekauft, dann steht da nur "Eingelöster Code". Da wird eine Klage gegen den Verkäufer des Codes weder das Microsoft-Konto noch das Geld zurück bringen, denn mit der erfolgreichen Einlösung des gekauften Codes enden die Pflichten des Codeverkäufers.






    Eigentlich wollte ich hier gar nicht so ausführlich erläutern, was ich alles und wie machen würde...
    Das ist auch definitiv keine Rechtsberatung, das darf niemand außer Anwälte!


    Sagt ja schon alles.







    Zitat Zitat von .Bernd
    Beitrag anzeigen

    Man muss dir sagen, was man konkret zu deiner Person weiss (DSGVO), daran sind deine Daten aber unbeteiligt, weil die unter das BDSG fallen.



    Was machst Du denn da für Unterschiede? Die DSGVO ist eine EU-Verordunung mit unmittelbarer Gesetzeskraft in sämtlichen EU-Ländern. Da braucht sich niemand mehr auf ein Bundesdatenschutzgesetz berufen, dessen Regelungen nichtsdestotrotz an die DSGVO angepasst wurden - schon alleine, weil das der Sinn einer EU-Verordnung ist. Anders als bei einer EU-Richtlinie, gibt's nämlich bei einer EU-Verordnung kaum Spielraum für länderspezifische Regelungen.

    Es fällt alles unter die DSGVO und ganz sicher auch die Daten, die in einem Cloudspeicher für Privatkunden gespeichert sind. Wenn die Daten dort nicht selbst personbezogen oder -beziehbar sind, dann sind es spätestens die Metadaten zu den Dateien. Unumstritten dürften sämtliche im Cloudspeicher liegenden Fotos und Dokumente als personenbezogen-/beziehbar eingestuft werden.
    @build10240: Deswegen hatte ich ja auch geschrieben, es gibt immer Rechnungen für alle Käufe bei Microsoft.
    Daher hatte ich die diversen Code-Käufe in Übersee auch ausgenommen und empfohlen, sich z. B. auf Bündel-Käufe im Microsoft Store wie ein Surface mit 1 Jahr Office 365 zu beziehen in seiner Beschwerde, wenn man so etwas hat.

    Von dem Verkäufer von Microsoft Codes hast du nichts zu verlangen, denn der hat seine Schuldigkeit getan, der ist hier völlig unbeteiligt. In dem Augenblick, wo sein verkaufter Code eingelöst worden ist durch Microsoft und dieser nicht später (möglicherweise) als ungültig von Microsoft eingestuft wurde (was die dir natürlich klar mitteilen müssen!), trifft den absolut keine Schuld. Daher habe ich die auch überhaupt gar nicht erst erwähnt, weil das ohnehin klar sein sollte.

    Und lies mal weiter oben: dem @zeromaster brauchst du nicht mit EU-Verordnungen zu kommen, der lebt in der Schweiz, in der Schweiz, in der Schweiz . Daher habe ich dann auch nur für DE gesprochen.


    > Es fällt alles unter die DSGVO und ganz sicher auch die Daten, die in einem Cloudspeicher für Privatkunden gespeichert sind.

    Einfache Antwort: nein.





    Einfache Antwort: nein.


    Na, das ist ja mal eine umfassende Antwort. Brauchen wir wohl auch nicht damit rechen, daß Du den Artikel nennst, der das ausschließt.
    Gern: Datenschutz-Grundverordnung - dejure.org.
    Dort steht es genau. Ansonsten hilft
    https://www.bing.com/search?q=dsgvo+...gesch%C3%BCtzt

    Ich würde daher an deiner Stelle aber nichts ohne Anwalt machen, wenn sich der finanzielle Verlust lohnt. Oder auf jemanden warten, der eine Rechtsschutzversicherung hat.
    Ich warte ja immer noch auf den ersten, vollständig dokumentierten Fall, wo ermittelt wurde, ob Microsoft nun im Recht war oder nicht mit der Sperre, unabhängig davon dass ich natürilch wie schon geschrieben auch der Meinung bin, dass sie es kundtun sollten, wenn es dem Nutzer nicht ohnehin klar sein müsste. Das war der Fall in den beiden einzigen Fällen, die mir näher bekannt sind.
    Mach Dich nur weiter selber lächerlich. Hier den Pseudo-Rechtsversteher geben, dann panische Angst vor einer verbotenen Rechtsberatung markieren und am Ende nicht mal einfache Fragen beantworten wollen.
    Tschö, ich gehe mal kurz vor den Spiegel und schaue, ob ich in meinem Grinsen eine versteckte panische Angst irgendwo entdecken kann :-). Aber ich kann, darf und will hier nun mal niemanden beraten. Es bringt auch nichts mehr, alles Relevante ist geschrieben. Wem das nicht reicht, möge sich einen Anwalt nehmen oder es einfach auf sich beruhen lassen. Sorry.





    Aber ich kann, darf und will hier nun mal niemanden beraten.


    Ist bei Deinen hier offenbarten Fähigkeiten auch besser so. Hatten ja schon andere angemerkt, daß man mit derartigem Pseudowissen keinen in eine Klage treiben sollte.
    Da oben im Zitat steht es ganz deutlich, wo die Grenze ist. Du erklärst grad eine Menge Anwälte für extrem dumm, solltest du sein lassen.
    OliverL
    Wem das nicht reicht, möge sich einen Anwalt nehmen oder es einfach auf sich beruhen lassen. Sorry.

    Wer nicht klagen will oder kann , informiert sich halt bei einer Verbraucherzentrale.
    @all Deswegen muss man hier nicht anzüglich oder polemisch werden ;)
    Bei erwachsenen Usern gehe ich davon aus, dass man sowas sachlich untereinander regeln kann, oder hab ich was verpasst in der Kinderstube?
    Nun, das war eigentlich nichts Besonderes, bis auf die Tatsache, dass da am Ende nach Reaktivierung des Kontos ein Link auf Recent Activity stand. D. h. dass wenn Microsoft das Konto reaktiviert (und nicht bereits mitgeteilt hat, dass es dauerhaft gesperrt bleibt, warum und wonach auch immer), man ggf. einsehen kann, welche Aktivitäten zur Sperrung geführt haben.
    Aber auch das sind weiterhin nur Mutmaßungen und gelten nur für den im Video beschriebenen Fall, wo Microsoft ggf. einen Fremdzugriff vermutet und quasi nichts anderes gemacht hat als das Konto temporär zu sperren, bis eine 2FA erfolgt. Noch nicht einmal das Kennwort musste er wohl ändern.
    @Vectrex71CH
    deine Hoffnung in allen Ehren, aber Verifizierung ist genau der richtige Weg.
    Man kann ja z.B. auf OneDrive aus Versehen einen Ordner mit viel Inhalt aus Versehen löschen. Nach 30 Tagen ist Wiederherstellung online nämlich nicht mehr möglich. Genauso kann man viel auf einmal hochladen. Grund genug um sicherzustellen, daß der rechtmäßige Besitzer dahintersteht.
    @OliverL
    User, die selbst wussten warum ihre Konten gesperrt wurden haben welchen Bezug zum eigentlichen Thema des Threads?
    Ich sehe keinen.
    Hey @Pixelschubse : Es tut mir leid, vielleicht liegt es daran, dass ich Schweizer bin, aber aus deinen Satzkonstelationen bin ich jetzt nicht ganz schlau geworden. Sehe ich das richtig, dass Du mir eigentlich zustimmst und Du es auch so siehst, dass, wenn man seine korrekten Daten bei Microsoft hinterlegt, die 2FA eingestellt hat, eine zweite Email registriert hat für Sonderfälle, die richtige Telnummer vom Smartphone hinterlegt hat und die MS Auth App nutzt zum authentifizieren, dass man relativ auf der sicheren Seite ist, wenn mal doch was passiert? Wie ich schon geschrieben habe, vor 9 Monaten ist mir genau das Selbe passiert und da ich alles hinterlegt hatte, bekam ich per Email sogar mitgeteilt WARUM mein Account gesperrt wurde (Zu viel hochgeladen in zu kurzer Zeit) Und dann machte ich so in etwa das, was der indische YouTuber im verlinken Video gemacht hat und innert kürzester Zeit war ich wieder freigeschaltet.
    @Vectrex71CH,
    Ich kenne diese vorübergehende Sicherheitssperre und die hat auch ihre Berechtigung. Dient immerhin der eigenen Daten-/Kontensicherheit. Da kommt auch ja keine Nachricht wegen schwerwiegendem Verstoss, sondern eine Mitteilung warum der Zugang vorübergehend gesperrt wurde. Wenn mir klar ist, ja das war genau so, dann ist die kurze 2-Faktor Verifizierung nur Standardprozedere. Soweit ist alles so wie es sein soll.
    Setzt du dich nichtsahnend an den Rechner und die Meldung poppt auf "Konto wegen schwerwiegendem Verstoß.... gesperrt" wäre die Möglichkeit dann tatsächlich über 2-Faktor zu entsperren ja fast eine Einladung zum Mißbrauch.
    So wie ich es verstanden habe, ist die Sache ganz anders. Ab dem Moment der Meldung ist das Konto auch schon mausetot. Ohne weitere, auch nur im Ansatz anständige Begründung. Alles, was zu dem Konto bei Microsoft gehört, ist weg. Weil Microsoft so einen tollen Support hat, kann der sich um solchen Kinderkram natürlich nicht kümmern.
    Wenn mir einer bestätigen würde, daß Upgrade auf Business-Konto Standard für 2 Benutzer mich gegen den Irrsinn von KI-Wahnsinn schützen würde, wäre ich bereit die monetäre Kröte zu schlucken. (intern würde ich es als "Schutzgeldzahlung" verbuchen).
    Hhmmmm aber der "Inder" in dem Video, da steht ja dass er gegen den Service Vertrag verstossen hat" Also genau das was die Leute hier im Forum vorgeworfen bekommen ! Nur der Inder konnte sich frei schalten und die Leute im Forum nicht ! und DAS MUSS einen Grund haben ! bloss welchen ?!
    Nochmals, ganz langsam
    Microsoft hatte sein Konto wegen irgendwelcher Aktivitäten gesperrt (bitte halte dich nicht an der Fomulierung auf - das ist ein YT Video!). Auf jeden Fall war es ein minderer Fall von Verstoß (denkbar z.B. Upload von 600 GB in einem Zug, nichts Böses dabei gedacht, mache ich ja in der Menge nur einmal. Microsoft sieht das wahrscheinlich etwas anders und haut die Bremse rein). Gleichzeitig bietet man Entsperren über 2 Faktor an.

    Was bei den Problemfällen über die hier berichtet wurde hat mir der Normalität einen vorläufigen Sperre überhaupt nichts mehr zu tun. Wenn eine künstliche Intelligenz Inhalte bewertet und schwerwiegende Verstöße erkennt, das Konto sofort schließt, steht der betroffene Benutzer aber wirklich im Regen. Jetzt braucht man einen Support, möglichst in der eigenen Landessprache, mit dem man kommunizieren kann, von dem man den Grund der Sperre erfährt und wo man gegebenenfalls Revision durch weitere Instanz (Einzelprüfung) beantragen kann. Den Support gibt es in dieser Form wohl nicht. Noch ist es David gegen Goliath.

    Aber, die Welt dreht wirklich gerade durch. Habe mich letzte Nacht mit meinem Surface Pro auf Amazon.com eingelogged und nach was gesucht was von amerikanischen Händlern über Amazon verkauft wird. Direktlieferung. Was da inzwischen an Transport und Zoll aufgeschlagen wird, hat mein Interesse umgehend beendet. Amazon.com hat mich als .de erkannt und flugs zu Amazon.de weitergeleitet. Da war das Amazon-Konto bereits auf englisch umgestellt. Alles nicht so tragisch, Korrektur ist schnell erledigt, nur die Bestätigung per Mail, daß man meinem Wunsch nach Umstellung auf die deutsche Sprache entsprochen hat war irgendwie makaber.
    Ok, ich nehme das mal so zur Kenntnis, Danke ! Jetzt wieder was darauf zu Antworten bringt nichts. Da könnte man ewig weiter "diskutieren" Aber danke dass Du Dir nochmals die Zeit genommen hast ! Gruss
    @Vectrex71CH
    nochmals, ich kenne nur die "musst dich wieder verifizieren Sache", und da dauert das Hervorkramen vom Phone länger wie der restliche Vorgang.
    Der mukerji hat einen netten Clip für YT "produziert", mehr nicht.
    Genau, aber diese Sperre zur "Sicherheit" hat nichts mit dem Problem hier zu tun. Gesperrt ohne Chance auf Reaktivierung ist das hier.
    @Martin gibt es denn nochmal ein Update von deiner Seite? War denn mittlerweile jemand erfolgreich bei der Entsperrung? Oder auf dem Rechtsweg? Wird es weitere Medien geben, in denen das Thema aufgegriffen wird? Ist Günter Born noch an dem Thema dran?

    Es gab mal einen Fall gegen Amazon in dem es darum ging auf (digitale) gekaufte Inhalte trotz Sperrung weiter Zugriff zu haben - ob man so was als "Grundlage" nehmen kann?
    openJur

    Es wäre schade, wenn das Thema jetzt im Sand verläuft ...
    Günter ist nach wie vor dran und hat auch ein größeres Medium an der Angel, wo es möglicherweise zu einer Berichterstattung kommt.

    Es gab aufgrund der von mir eingeleiteten Eskalationen ein paar Entsperrungen, was für die Betroffenen zwar erfreulich ist, die Sache aber irgendwie noch schlimmer macht - denn es zeigt ja, dass sie Sperrungen offensichtlich unbegründet waren, die Nutzer aber dennoch ohne fremde Hilfe nie wieder an ihr Konto gekommen wären.

    Wir haben vom Team in verschiedene Richtungen gepingt, auch an Anwälte, da kam aber nichts zurück. Leider sind gewöhnliche Endkunden auch für Anwälte keine interessante Zielgruppe, das hat mir sogar mal einer ganz unverblümt gesagt: Wir wollen solche Mandanten nicht. Viel Arbeit, wenig Geld zu verdienen.





    Hallo,

    Sie erhalten diese E-Mail aufgrund von Änderungen am Microsoft-Servicevertrag, der für von Ihnen genutzte Microsoft-Produkte oder -Dienste gilt. Mithilfe dieser Änderungen möchten wir unsere Bestimmungen klarer gestalten, damit Sie immer den Überblick behalten. Außerdem decken die Bestimmungen jetzt neue Produkte, Dienste und Features von Microsoft ab.
    Der Microsoft-Servicevertrag ist ein Vertrag zwischen Ihnen und Microsoft (oder einem verbundenen Unternehmen), in dem die Nutzung für Heimanwender-Onlineprodukte und -dienste von Microsoft erläutert wird.
    Hier finden Sie den vollständigen Microsoft‑Servicevertrag. Außerdem erfahren Sie auf unserer Seite mit häufig gestellten Fragen mehr zu diesen Änderungen und erhalten einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen. Die Änderungen am Microsoft‑Servicevertrag treten am 1. Oktober 2020 in Kraft. Die Nutzung unserer Produkte und Dienste ab dem 1. Oktober 2020 erachten wir als Zustimmung Ihrerseits zu den aktualisierten Bestimmungen des Microsoft‑Servicevertrags.
    Wenn Sie den Bestimmungen nicht zustimmen, können Sie die Produkte und Dienste nicht mehr nutzen und sollten Ihr Microsoft‑Konto schließen, bevor die Bestimmungen in Kraft treten. Wenn es sich bei Ihnen um ein Elternteil oder einen sonstigen Erziehungsberechtigten handelt, sind Sie für die Nutzung von Microsoft‑Produkten und ‑Diensten (einschließlich Käufen) durch Ihre Kinder oder Teenager verantwortlich.
    Vielen Dank, dass Sie Produkte und Dienste von Microsoft nutzen.


    Danke, Microsoft, dass ich an die Mailadresse, die bei meinem gesperrten Konto hinterlegt ist/war, diese Mail bekomme. Tolle Sache.


    Hey das ist aber toll. Ich hoffe es für Dich, dass es passiert ! BITTE halte uns auf dem laufenden !!! Mich machen diese Stories ganz wahnsinnig ! Ich schlafe schlecht, ich denke immer darüber nach und an die Arbeit was ich hätte um ne eigene Nextcloud auf zu ziehen, wie ich meine Familie davon überzeigen kann (Das ist das schwierigste). Worauf ich eventuell zu verzichten hätte und wie toll und einfach OneDribve Microsoft365 eigentlich ist ! Ich hoffe auf einen Schlag der EU , sonst haben die ja auch überall ihre Finger drin, aber hier wo man sie mal wirklich brauchen würde verdammt!! Naja wenigstens kriegt die nächste Zeit Apple dank Epic Games mal endlich das Fett weg !
    Nein, ist nur eine irreführende Nachricht. MSFT ist einfach nicht in der Lage einen richtigen Text zu schreiben... Armutszeugnis bei so vielen Mitarbeitern. Das Fenster kommt immer nach dem anmelden am gesperrten Konto.






    Zitat Zitat von AngryMob
    Beitrag anzeigen

    Vermutlich nur ein Standard-Fenster mit dem Text, dass mein Konto entsperrt wird ..



    Vermutlich schlecht übersetzt, wie so oft.
    Ich vermute, auf Englisch würde hier "Unlocking your account" stehen, korrekt übersetzt würde das dann "Freischalten ihres Kontos" heißen und dann auch besser zu dem Text darunter passen.
    Ich wünschte, ich hätte den Artikel "Microsoft sperrt konten" nie gelesen ! Meine Welt war so in Ordnung. Ich kam von Google und war da Dekaden Kunde mit TB an Daten und dann schlossen die einen Dienst nach dem anderen. Eine dumme Entscheidung nach der anderen. Google+, Reader, URL Shortener, InBox, Hangouts, GooglePlayMusic usw usw... Ihr kennt die Stories! Dann bei Microsoft als zahlender Kunde fühlte ich mich sicher und als mein Konto so zackig wieder entsperrt war wie es gesperrt wurde, da fühlte ich mich richtig wohl. OneDrive 6TB, Office365, OneNote, Outlook, der Android MS Launcher (mega!!), ich liebe den MS Edge auf Wind10 und Android usw..... Dann dieser Artrikel....... Und seither penne ich schlecht, recherchiere im Netz nach anderen die gesperrt wurden. Lese alle 40Min hier was es neues gibt. Tüftle an einer Nextcloud, sehe Arbeit die auf mich zukommt. Bin unzufrieden, gereizt und komme anderen blöd von der Seite. Dazu kommt, ich habe jetzt nicht die finanziellen Mittel mir eine Nextcloud auf zu setzen und muss bis Anfang 2021 warten. Das ganze macht mich völlig verrückt, weil ich immer mit dem Gedanken lebe, dass wenn ich das nächste Mal die XBox einschalte, ich zu lesen bekomme, das ich gesperrt bin! Ich habe Fotos der letzten 20 Jahre der Familie auf OneDrive (wie viele von uns hier!) Das sind mit solche Mengen, die kann man nicht einfach auf nen USB Stick schieben und mir nen TB Stick zu kaufen ist auch bescheuert. Abgesehen vom Preis... Warum ich das hier schreibe? Nun ich gebe niemandem die Schuld ! Es ist toll, das Martin dieses Gebahren aufgedeckt hat und sich dem widmet, aber es macht einem wahnsinnig ! So zermürbt war ich geistig schon lange nicht mehr !





    Und seither penne ich schlecht, recherchiere im Netz nach anderen die gesperrt wurden. Lese alle 40Min hier was es neues gibt. Tüftle an einer Nextcloud, sehe Arbeit die auf mich zukommt. Bin unzufrieden, gereizt und komme anderen blöd von der Seite.


    Du hast definitiv andere Probleme als ein gesperrtes Microsoft-Konto.






    mit TB an Daten


    Tja, wenn da die Betreiber nicht hellhörig werden. Normale Privatkunden haben jedenfalls keine Terabyte an Daten, sonst sähen die Cloudangebote ganz anders aus.
    Hast Du sonst noch was beizutragen oder wars das schon ? Weil wenn es das schon war, wars ziemlich wenig ehrlich gesagt
    Sagt einer, der hier durch die einschlägigen Threads nur am Herumjammern ist und mehr oder weniger irrationale Ängste auslebt, weil nämlich das eigene Konto noch gar nicht gesperrt wurde. Zum Thema beitragen sieht jedenfalls anders aus.

    Es bleibt ja abseits der selektiven Wahrnehmung hier durchaus unwahrscheinlich, daß das eigene Konto gesperrt wird, wenn man es nicht drauf anlegt. Wäre es anders, dann hätten Martin und Günter Born kaum derartige Probleme das Thema an den Mann - in Form mächtigerer Medien - zu bringen.
    Ich könnte mich jetzt auf dein Niveau herablassen, aber ich ignoriere Leute wie Dich einfach. Du kannst ja dann jammern wenn es dich erwischt hat, während andere die etwas mehr Grips haben sich schon im Vornherein darum kümmern dass es eben NICHT passiert.
    Hi Vectrex71CH,

    ich weiß nicht wirklich, wovor du jetzt so wahnsinnige Angst hast. Wenn du für 2.000 € Xbox Spiele mit nur digitaler Lizenz gekauft hast, hättest du vielleicht einen Grund dazu. Aber wegen eines Cloud-Speichers? Hast du auch schlaflose Nächte, weil die Festplatte in deinem PC oder eine USB-Sicherungsfestplatte mal ausfallen könnte? Solltest du dann, wenn du bestimmte Daten nur an einer einzigen Stelle hast! Dann hilft auch kein Baldrian.
    Bzw. sind deine Schlafstörungen dann absolut gerechtfertigt (!), wenn du keine Datensicherung hast, d. h. all deine Daten mindestens (!) auf 3 verschiedenen Speichersystemen hast, von denen mindestens eins nicht dauerhaft fest mit deinem (Ransomware-gefährdeten) System verbunden ist. Und dagegen gibt es ganz einfach und günstige Abhilfe, nämlich 1-2 USB-Festplatten.
    Eine OwnCloud oder NextCloud nützt dir als Alternative nur genau dann etwas, wenn sie ihren Namen auch verdient, d. h. georedundant verteilt synchronisiert und nicht zum Totalverlust all deiner Daten bei einem simplen Wohnungsbrand oder -Diebstahl führt. Das kann man so konfigurieren, tun aber viele nicht, und nennen ein einfaches lokales NAS dann plötzlich Cloud, weil es sich cooler anhört, in Wirklichkeit aber oftmals unsicherer als eine USB-Festplatte ist...

    Bis jetzt ist mir zumindest kein Fall nachgewiesen, in welchem Microsoft ein Konto dauerhaft gesperrt hätte ohne Vertragsverstoß. Es gibt bislang nur undokumentierte, in welchen die Gesperrten behaupten, es nicht zu wissen oder zu erahnen. Solange mir selbst kein solcher mal unter die Finger kommt und ich dann die zur Entsperrung nötigen Schritte z. B. per TeamViewer etc. für meinen Kunden durchführe, sehe ich das ganze mehr als gelassen und bin bis dahin weiterhin felsenfest davon überzeugt, dass die Fantastilliarden von gespeicherten Dateien auf allen OneDrives und OneDrives for Business dieser Welt dort um Größenordnungen ausfallsicherer liegen als auf jedem lokalen oder Möchtegern-Cloud-System. Davon keine dauerhafte Komplettsicherung zu haben, und wenn's im einfachsten Fall nur durch die OneDrive Sync App und ein lokale, ausreichend große Festplatte ist, auf der das gesamte OneDrive auch lokal synchronisiert ist, ist einfach nur maximal fahrlässig, und auf jeden Fall ein sehr guter Grund für schlaflose Nächte. Sollte es zumindest sein, ganz unabhängig vom Anbieter und der Technologie des einzigen Speicherorts, dem man seine ganzen Daten anvertraut, ausschließlich...

    Gruß
    Oliver





    während andere die etwas mehr Grips haben sich schon im Vornherein darum kümmern dass es eben NICHT passiert.


    Sagt wiederum derjenige, dessen Daten nach eigener Aussage zumindest teilweise lediglich auf OneDrive gesichert sind und USB-Sticks zur Datensicherung in Erwägung zieht.






    Zitat Zitat von Vectrex71CH


    ...während andere die etwas mehr Grips haben sich schon im Vornherein darum kümmern dass es eben NICHT passiert.



    Habe ich ich gemacht. Hat aber mit mehr Grips nichts zu tun. Wer sein ganzes Leben der Cloud anvertraut und damit den großen Datenkraken unter die Arme greift, hat selber Schuld. Ist ja auch so schön bequem und einfach. Nur wenn es mal hakt, dann wirds halt haarig.
    Allein die Tatsache, dass die in den Daten ihrer Kunden rumschnüffeln, sollte jeden hellhörig werden lassen. Denn die Faulheit der Cloudnutzer lässt die Cloud noch existieren. Sich nach anderen Möglichkeiten umschauen und auch mal den einen oder anderen Euro mehr auszugeben, kommt für Otto Normalgeizhals nicht in Frage. Stimmts?

    Wenn du vor Angst fast Fieber bekommst, dann tu etwas dagegen. Grübeln deswegen hilft schon mal überhaupt nicht, sondern Taten.
    Kurz die Kosten und Risiken überschlagen. NAS kaufen und einrichten. Feststellen wie einfach und sicher das digitale Leben sein kann und fertig.

    Wenn du dich von build 10240 angepisst fühlst, denk erst mal darüber nach, ob er nicht Recht haben könnte. Jammern bringt dir und uns hier nichts. MACH WAS!!
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