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Thema: Mit *.rar und *.7zip arbeiten Hallo, hab ein Anliegen das nicht so recht hier her passt, mein ich. Rar und 7zip sind doch Programme mit ...
  1. #1
    benz2403
    gehört zum Inventar Avatar von benz2403

    Mit *.rar und *.7zip arbeiten

    Hallo,

    hab ein Anliegen das nicht so recht hier her passt, mein ich.

    Rar und 7zip sind doch Programme mit denen große Dateien durch packen verkleinert werden. Meistens um Platz zu sparen.
    Mit beiden Programmen hab ich gepackt, normale und selbst entpackende Archive. Dabei ist mir aufgefallen, alle gepackten Archive sind größer als die zu packenden Dateien zusammen.

    Beispiel: 24 Dateien mit 5,83 GB ergeben bei mir gepackte 6,15 GB

    Irgend etwas läuft da doch schief, oder mach ich falsch.
    Weiß jemand woran das liegt?

  2. #2
    KnSN
    Side Channel Attacker Avatar von KnSN

    AW: Mit *.rar und *.7zip arbeiten

    Umso mehr Datenpakete zur Integrität und Identität für die Wiederherstellung im Header erfasst werden, desto größere Dimension nimmt das Resultat an.

    Zirka 325 MB von insgesamt 6,15 GB sind wahrlich nicht nennenswert.
    benz2403 bedankt sich.

  3. #3
    benz2403
    gehört zum Inventar Avatar von benz2403

    AW: Mit *.rar und *.7zip arbeiten

    Das ist schon richtig, aber, wenn ich packe um Platz zu sparen, erwarte ich doch, dass das Archiv kleiner ist als die zu packende Dateien. Oder sehe ich das falsch?

  4. #4
    KnSN
    Side Channel Attacker Avatar von KnSN

    AW: Mit *.rar und *.7zip arbeiten

    Die Datenkompression ist die Stauchung von Informationseinheiten auf einer Fläche.

    Wenn auf der Fläche von einem Beat der Musikdatei der Peak nicht gekürzt werden kann, weil er 100% von 100% erfordert, dann beträgt das Ersparnis an Raum gleich 0%.
    Erfordert das Saxofon nur 40% Peak auf einer Fläche so kann die Schere 60% abtrennen - das positive Ersparnis an Fläche.

    Die Musikdatei kann nur insoweit um ihren Raum verkleinert werden wie an ungenutzter Fläche zur Verfügung steht.
    Ein PCM/PDM-Datenstrom mit einer konstanten Datenrate von 1411 kbps stellt diesen Peak - die Welle - konstant auf der gesamten Fläche eines jeden Beats zur Verfügung, was nicht jeder einzelne Ton pro Oktave zu 100% erfordert. Wenn der Song in seiner Konstanz so um 60% des zur Verfügung stehenden Potenzials nutzt so beträgt nach Anwendung der Schere an dem oberen, ungenutzten Bereich ein Ersparnis von 40%, was an Dateigröße eingespart werden kann. Da das Genre Trance mit die höchstmögliche Dynamik und Plastizität aufweist beträgt bei hochwertigen Kompositionen von berüchtigten DJs wie Paul van Dyk die Stauchung kaum unter 1000 kbps, mit der Ausnahme von einer Passage mit viel Ambient. Das Genre Klassik begnügt sich mit 600 kbps, denn die Dynamik ist schwach, drehende Phasen und sonstige Effekte existieren nicht und die Tonlage ist vergleichsweise einheitlich und stark begrenzt, denn in der Tiefe ist das Cello kein Konkurrent zum Basston eines Pads und in der Höhe ist die Klarinette eher ein dumpfes Geräusch vergleichend zu den 20 - 40 KHz metallischen Klangs einer Snare.

    Die Musikdatei in unkomprimiertem Dateiformat (Lossless Audio) kann große Mengen an ungenutztem Raum freigeben, je nachdem, was die Aufnahme an Platz bedarf, und die Rede ist nicht von Datenreduktion, das ist was anderes, nämlich ... was bei Musikdateien in komprimiertem Dateiformat (Lossy Audio) schon während der Erstellungsvorgang geschehen ist, sodass das nachträgliche Komprimieren keine weitere Einsparung an Platz bewirkt, zugleich hat die Datenreduktion die Musik in ihrem Klang verstümmelt.
    pufaxx bedankt sich.

  5. #5
    benz2403
    gehört zum Inventar Avatar von benz2403

    AW: Mit *.rar und *.7zip arbeiten

    Sorry, versteh ich nicht.
    Ich will auch keine Musikfiles komprimieren, sondern Filme aus dem d.Fernsehen, z.B. Game of Thrones. Später evtl. Fotos.
    KnSN bedankt sich.

  6. #6
    KnSN
    Side Channel Attacker Avatar von KnSN

    AW: Mit *.rar und *.7zip arbeiten

    Filme sind nach der MPEG-Standardisierung schon fundamental komprimiert, da sparst Du gar nichts ein, ausgenommen davon, dass Du beispielsweise Let's-Plays in einer unkomprimierten Aufnahme tätigst, ergo das berüchtigte Gigabyte Pro Minute, wo Du letztendlich die Frequenzbänder beschneiden kannst.

    Wo großes Potenzial zur Einsparung besteht sind Disk-Images, wo während der Erstellung keine Kompression angewendet wurde, oder nur eine unzureichende, denn nicht jedes Bit belegt das gesamte Frequenzband, das um die jeweilige Differenz gekürzt werden kann.

    Sorry, das ist Physik - das kann ich Dir nicht auf "einfach" erklären.

  7. #7
    Ari45
    gehört zum Inventar Avatar von Ari45

    AW: Mit *.rar und *.7zip arbeiten

    Hallo @benz2403!
    Also irgend etwas läuft bei dir da falsch. Auf jeden Fall müssen die gepackten Dateien kleiner sein, als die Originale zusammen.
    Ich habe zur Probe 35 Bilder in einem Ordner (Größe zusammen 4605 kB) in ein RAR-Archiv gepackt. Ergebnis 3742 kB.
    Das Gleiche habe ich noch mal mit Word-Dateien gemacht:
    Vorher 75 Dateien -> zusammen 3810 kB
    eine RAR-Datei -> 2926 kB
    Es gibt allerdings Dateien, die sind schon so kompakt, dass sie sich fast nicht mehr komprimieren lassen.
    Aber dass eine gepackte Datei größer sein soll, als die Einzeldateien zusammen, habe ich noch nicht erlebt. Außer man hat Dateien, die sich schlecht komprimieren lassen und macht daraus eine selbst entpackendes Archiv. Die Entpackroutine muss ja mit gespeichert werden, denn der Sinn ist ja, dass sich die Dateien entpacken lassen, ohne dass am Zielort ein Packprogramm vorhanden ist.

    Nebenbei: was sind das für Dateien? Zum Beispiel eine JPG, die mit hoher Komprimierungsrate gespeichert wurde, läßt sich durch ein Packprogramm kaum noch komprimieren.
    KnSN und benz2403 bedanken sich.

  8. #8
    KnSN
    Side Channel Attacker Avatar von KnSN

    AW: Mit *.rar und *.7zip arbeiten

    Morgen Ari45!

    Bilder sind bereits komprimiert, mit Ausnahme von RAW-Formaten, das Ersparnis durch weitere Kompression bleibt also aus. ^^

    Das lohnt selbst bei 500 Bildern nicht, denn das was dabei noch gestaucht werden kann frisst der Header mit Informationen von den Dateien zur Wiederherstellung weg.

  9. #9
    Ari45
    gehört zum Inventar Avatar von Ari45

    AW: Mit *.rar und *.7zip arbeiten

    @KnSN
    Hast du meinen Beitrag nicht gelesen? Ich habe beim Komprimieren von 35 Bildern rund 1/4 des Platzes eingespart. Dass das nicht immer geht, habe ich auch in weiteren des Beitrags erklärt.
    KnSN bedankt sich.

  10. #10
    benz2403
    gehört zum Inventar Avatar von benz2403

    AW: Mit *.rar und *.7zip arbeiten

    Zitat Zitat von KnSN Beitrag anzeigen
    Sorry, das ist Physik - das kann ich Dir nicht auf "einfach" erklären.
    Danke Dir, brauchst nicht zu erklären, würde ich wahrscheinlich sowieso nicht verstehen.

    Zitat Zitat von Ari45 Beitrag anzeigen
    Hallo @benz2403!
    Nebenbei: was sind das für Dateien? Zum Beispiel eine JPG, die mit hoher Komprimierungsrate gespeichert wurde, läßt sich durch ein Packprogramm kaum noch komprimieren.
    Das sind Sendungen vom deutschen TV über OTR runtergeladen. Je nach Angebot als AVI und mp4 gespeichert. Eine Serie von 24 Sendungen mit 5,83 GB Gesamtvolumen. Die gepackten Archive in RAR, 7z, und zip bewegen sich zwischen 6.043.427 KB und 6.080.252 KB. Hier sind keine selbstentpackende Archive dabei.
    Zwei ISO Archive zwischen 6.123.968 KB mit isoburn und 6.125.056 KB mit Burning Studio 2016 erstellt.
    Ari45 und KnSN bedanken sich.

  11. #11
    pufaxx
    gehört zum Inventar Avatar von pufaxx

    AW: Mit *.rar und *.7zip arbeiten

    Kompression von bereits komprimierten Dateien bringt vom Speicherplatz her nicht sonderlich viel. Ist aber zum Archivieren von Projekten etc. ganz gut - Es geht einfach deutlich schneller, eine einzelne große .rar- oder .zip-Datei auf eine externe Platte oder wieder zurück zu schieben als einen Ordner mit knapp 2.000 Dateien.
    KnSN, benz2403 und Ari45 bedanken sich.

  12. #12
    pufaxx
    gehört zum Inventar Avatar von pufaxx

    AW: Mit *.rar und *.7zip arbeiten

    Ich persönlich habe bislang nie gepackt, um Platz zu sparen, sondern nur, um entweder das Archivieren zu erleichtern/beschleunigen oder um Daten weiter zu geben.

    An Druckereien beispielsweise habe ich immer .zip-Archive geschickt. Hochauflösendes CMYK-PDF mit Anschnitt, niedrigauflösende JPEGs von jeder Seite als Voransicht und eine .txt-Datei mit Hinweisen und meinen Kontaktdaten. Diese .zip-Dateien waren eigentlich immer etwas größer als alle unkomprimierte Dateien zusammen. Egal. Leichter zu handlen, alles beisammen und kein Da-fehlt-doch-was-Generve.

    Zum Archivieren von Web-Projekten sind große .rar- oder .zip-Dateien meiner Meinung nach eh unerlässlich - So ziemlich jedes CMS, Blog- oder Online-Shop-System kommt (zusätzlich zu den hunderten Winzig-PHP-Dateien) meistens mit WYSIWYG-Editoren daher, die für sich bereits schon ein halbes Betriebssystem sind. Und insbesondere bei kompletten Online-Shop-BackUps mit allen Artikelbildern in vier verschiedenen Größen etc., Updates-und-alte-Versionen-zur-Sicherheit-auch-behalten sind Projekt-Ordner mit 100.000 Dateien bei mir keine Seltenheit. Auch wenn es ein Bisschen dauert, so einen dicken Ordner zu packen - Zeit-zum-Packen-plus-Verschieben-nach-extern ist IMMER geringer als Ungepackt-Verschieben-nach-extern.

    Filme packen lohnt sich meiner Erfahrung nach jedenfalls gar nicht. Wenn die kleiner werden, dann nur unwesentlich.

    ot:
    Was heutzutage wahrscheinlich überhaupt nicht mehr interessant ist: Daten packen, um sie aufteilen zu können. [Geschichten aus der Steinzeit]-> Für meinen ersten Computer als "Selbständiger" habe ich ordentlich viel Geld hingeblättert, denn in dem war eine Festplatte mit sagenhaften 50 GB Platz drin verbaut. Damals blieb einem nichts anderes übrig, als Projekte auf CD zu brennen. Doof nur, wenn die Photoshop-Datei für eine x-Quadratmeter große Messewand so 900 MB hatte. Ohne die Möglichkeit, so eine Datei via WinRAR in mehrere Teile aufzusplitten, wäre ich aufgeschmissen gewesen.

    Tja, daaamals. Immerhin habe ich mir zwangsläufig angewöhnt, von jedem Pups ein externes BackUp zu haben. Durchaus ein Vorteil - man liest ja so oft diverse "Hilfe-Hilfe-Rechner-kaputt-Daten-retten"-Fragen - bislang konnte ich da immer entspannt bleiben. Toitoitoi.
    KnSN und benz2403 bedanken sich.

  13. #13
    build10240
    gehört zum Inventar

    AW: Mit *.rar und *.7zip arbeiten

    Was heutzutage wahrscheinlich überhaupt nicht mehr interessant ist: Daten packen, um sie aufteilen zu können. [Geschichten aus der Steinzeit]-> Für meinen ersten Computer als "Selbständiger" habe ich ordentlich viel Geld hingeblättert, denn in dem war eine Festplatte mit sagenhaften 50 GB Platz drin verbaut. Damals blieb einem nichts anderes übrig, als Projekte auf CD zu brennen.
    Noch etwas weiter zurück haben wir Winzip und Co. dazu verwendet, Dateien in 1,44MB große Teile zu zerlegen. Damals gab es allerdings auch noch kaum Bild-, Musik- und Video-Dateien.

    Ganz vereinfacht kann man sagen, daß fast alle Dateien irgendwelcher Medienformate schon so komprimiert sind, daß ein weiteres komprimieren sich gegenüber dem Zeitaufwand nicht lohnt. Im schlechtesten Fall hat man nachher Archive, die größer als die Summe der originalen Dateien sind. Will man derartige Dateien zusammenfassen, sollte man das Packprogramm auf Archivieren ohne Kompression o.ä. stellen.
    benz2403 bedankt sich.

  14. #14
    benz2403
    gehört zum Inventar Avatar von benz2403

    AW: Mit *.rar und *.7zip arbeiten

    Stimmt, hab jetzt mal kopieren und verschieben probiert. Geht wesentlich einfacher als die ganzen Dateien einzeln zu kopieren oder verschieben. Mit dem packen bin ich jetzt drauf gekommen, weil 2 meiner externen als "sehr kritisch" angezeigt werden und ich die Daten auf andere externe umverteilen will.
    Ist zwar gut und sicherer Datensicherung auf externe auszulagern, aber wenn die externe den Geist aufgibt? Dann sind die Daten auch verloren. Ist mir schon ein paar Mal passiert.
    Bin am überlegen einen alten Desktoprechner als NAS-Server einzurichten. Hat aber das gleiche Problem, fällt eine HDD aus, sind die Daten und Backups auch verloren.

  15. #15
    EggiM
    nicht mehr wegzudenken

    AW: Mit *.rar und *.7zip arbeiten

    @pufaxx, so aus der Mode gekommen ist das Splitten von Dateien nicht unbedingt. Es gibt genügend Hoster, die eine Maximalgrösse für eine Datei vorgeben, bei denen das dann notwendig ist. Kommt halt immer wieder4 darauf an, was man in welcher Form über welchen Anbieter verschickt. Ein einfaches Beispiel ist die Email. Da dürfen Dateianhänge oft nicht endlos groß sein.

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