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Alle Jahre wieder: Beginn des neuen Geschäftsjahres führt zu Stellenstreichungen bei Microsoft

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Redaktion
Alle Jahre wieder: Beginn des neuen Geschäftsjahres führt zu Stellenstreichungen bei Microsoft
von Martin Geuß
Microsoft Firmenlogo Titelbild


Es ist schon eine Art Ritual: Am heutigen 1. Juli beginnt für Microsoft das Bilanzjahr 2027. Wie in jedem Jahr führt das auch dieses Mal wieder zu Stellenstreichungen. Allerdings fällt die Maßnahme deutlich kleiner aus als im vergangenen Jahr. Weniger als 2,5 Prozent der Beschäftigten sollen von der Maßnahme betroffen sein.

Dies berichtet Business Insider und beruft sich dabei auf interne Quellen. Bei Microsoft arbeiten weltweit 228.000 Menschen. Auf Basis der Prozentangabe würden somit etwa 5.700 Jobs entfallen. Ganz so simpel ist es aber nicht.

Wie schon erwähnt, führt der Jahreswechsel bei Microsoft immer zur Neuausrichtung in verschiedenen Bereichen. Manche Abteilungen müssen Personal reduzieren, andere dürfen dagegen welches aufbauen. In die Nachrichten schaffen es selbstverständlich immer nur die negativen Zahlen.

Ich habe mir daher angewöhnt, regelmäßig einen Blick auf das große Ganze zu richten. Das förderte im vergangenen Jahr Erstaunliches zutage. Obwohl im Jahr 2025 eine Entlassungswelle nach der anderen durch das Unternehmen rollte, änderte sich an der Gesamtzahl der Beschäftigten letztlich rein gar nichts: Welcher Stellenabbau? Anzahl der Beschäftigten bei Microsoft offiziell unverändert.

Sobald es neue offizielle Zahlen gibt, werde ich auch in diesem Jahr wieder darüber berichten.

Laut Business Insider sind die besagten 2,5 Prozent allerdings zusätzlich zu den bereits geplanten Stellenkürzungen in Microsofts Gaming-Sparte zu betrachten. Es gab in den letzten Wochen mehrfach Berichte, wonach es hier zu einem massiven Personalabbau kommen soll. In Kürze werden wir ganz offiziell erfahren, wie groß dieser tatsächlich ausfällt.



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Artikel im Blog lesen
 
Es gibt bereits ein offizielles Statement von MS bzgl. der Gaming Sparte:

„Wir reduzieren unsere Gesamtinvestitionen in Spiele nicht. Wir erwarten, dass wir etwa genauso viel in Inhalte investieren wie im letzten Jahr. Was sich ändert, ist, wo wir investieren und welche Art von Projekten wir unterstützen“

Microsoft
 
Man muss Microsoft nicht widersprechen. Man muss einfach nur warten, bis sie es selbst tun :D.
Aber Spaß beiseite, dass Microsoft-Statement ist ja das typische Wischi-Waschi. Es muss gut klingen, darf aber nicht verbindlich sein. Typische Unternehmenskommunikation, wie wir sie von überall kennen, nicht nur aus Redmond.
 
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