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Anleitung Integration von Nforce Raid 0 Treibern für Windows 10 bis Version 1703

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edv.kleini

Win11 Registry-Fummler
Dieses Tutorial behandelt die Integration von Nforce Raid 0 Treibern für Windows 10 bis Version 1703.

Wer möchte, kann sich dieses Word-Dokument (von Office 97 bis 2003 .DOC ) herunterladen.
Auch gezippt ist es noch 2,8 MB groß, so dass ich es nicht in mehreren Teilen hier anbieten wollte.

Wer sich den Download ersparen möchte, kann sich die Anleitung gern hier in zwei Teilen zu Gemüte führen.

Dieses Tutorial behandelt auch weitere und tiefergehende Entfernungen von Apps und Treibern, sowie
die Integration von Treibern, Registry-Einträgen, Visual C++ Paketen und Updatepacks!



Erklärung zur ISO-Datei Modifikation mit NTLite​

Vorwort

Achtung:
Hierbei geht es rein nur um Windows 10 und vor allen Dingen nur um Nforce Chipsatz Mainboards, sowie deren Treiberdeinstallation in der Boot.wim und Install.wim und die "passende" Treiberinstallation!


Die hier gemachten Angaben, Laufwerkbuchstaben und Verzeichnisse sind nur Beispiele.
Auch die Treiber, Komponenten und Applikation Integration bzw. deren Entfernung sollen hier auch nur als Beispiel dienen. Ebenso sind die Integration von Registry, Update-Packs und Visual C++ Pakete nur Beispiele zur Veranschaulichung, was NTLite kann.
Die von mir genutzte NTLite Version ist eine nicht lizensierte, nur eingeschränkt nutzbare Version.
Die Treiber – Integration ist hier in diesem speziellen Fall darauf ausgelegt, dass Nforce Chipsatz-Mainboards mit RAID 0 unter MS Windows 10 lauffähig gemacht werden können.

Nun zur Erklärung zur Bearbeitung einer ISO-Datei mit NTLite

Wie in Bild 1 zu sehen, wird erst einmal eine ISO-Datei ausgewählt. Hier handelt es sich um eine Original ISO-Datei von MS Windows 10 Home, Professional, Education x64 deutsch Version 1703 im ESD - Format.



Die ISO-Datei wird mittels WinRAR (Version 5.40) hier auf das Laufwerk F: entpackt.





Im 4. Bild wird NTLite geöffnet



Im 5. Bild wird das Image (hier auf Laufwerk F: ausgewählt. (Doppelklick auf „Quelle“)



Im 6. Bild wird Setup Boot.wim der ISO-Datei zur Bearbeitung ausgewählt.


Der Ladevorgang der Boot.wim dauert je nach Rechnergeschwindigkeit einige Zeit.

Im 7. Bild ist die Boot.wim geladen.



Unter dem Menüpunkt „Kompatibilität“ sind wie in Bild 8 zu sehen alle Punkte abzuwählen, insbesondere der Punkt „Hostmaschine“! Sonst ist eine Treiberdeinstallation eventuell unmöglich!



In Bild 9 wurde für Nforce Raid 0 Mainboards unter dem Menüpunkt „Komponenten“ im Abschnitt „Systemgeräte“ der Punkt SCSIdef.inf abgewählt. Das ist deshalb wichtig, weil der „alte“ Treiber samt Inf-Datei entfernt werden muss, bevor ein neuer Treiber integriert werden kann.



In Bild 10 wurde für Nforce Raid 0 Mainboards unter dem Menüpunkt „Komponenten“ im Abschnitt „Speichercontroller“ der Punkt NVRAID.inf abgewählt. Das ist deshalb wichtig, weil der „alte“ Treiber samt Inf-Datei entfernt werden muss, bevor ein neuer Treiber integriert werden kann. Andere Treiber abwählen ist z.B. auch mit den Intel-Chipsatz-Treibern möglich.



In Bild 11 werden jetzt Treiber hinzugefügt (Doppelklick auf den Menüpunkt „Treiber“).



In Bild 12 wurden Treiber (hier im speziellen Fall Boot-Treiber von meinen Mainboards) hinzugefügt.
Die Quelle ist eher unerheblich. Aber wichtig ist, dass kein Treiber doppelt vorhanden ist.



In Bild 13 sind die Treiber hinzugefügt.



In Bild 14 wird der Menüpunkt „Anwenden“ doppelt angeklickt. Hier lassen sich zusammen gefasst noch einmal alle Änderungen ansehen bzw. korrigieren!



In Bild 15 muss auf den grünen Button „Verarbeiten“ geklickt werden.



In Bild 16 und 17 sieht man, dass die Boot.wim bearbeitet und danach fertiggestellt wurde.





Damit ist die Bearbeitung der Boot.wim abgeschlossen.

In Bild 18 wird jetzt als Quelle hier auf Laufwerk F: die Install.wim (Install.esd) ausgewählt.



In Bild 19 wird in diesem Fall die Install.wim von Windows 10 professional ausgewählt.
Im Abschnitt (hier auf Laufwerk F:) Betriebssysteme / Install.esd den Punkt „Windows 10 pro“ doppelt anklicken.



In Bild 20 wird nachgefragt, ob die Install.esd in eine Install.WIM umgewandelt werden soll.



Dieser Umwandelvorgang bzw. Ladevorgang dauert eine Weile. Siehe Bild 21.



Unter dem Menüpunkt „Kompatibilität“ sind wie in Bild 22 und 23 zu sehen alle Punkte abzuwählen, insbesondere der Punkt „Hostmaschine“!





Wird die Hostmaschine nicht abgewählt, so ist eine Treiberdeinstallation in der Boot.wim oder Install.wim wegen der Kompatibilität zur Hostmaschine unmöglich.



Weiter geht´s im nächsten Teil. Die Menge der zu speichernden Bilder pro Beitrag ist leider eingeschränkt. Deshalb erfolgt hier eine Trennung.



Bearbeitung für Dr. Windows von Wolko
 
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edv.kleini

Win11 Registry-Fummler
Teil 2: Integration von Nforce Raid 0 Treibern für Windows 10 bis Version 1703

Fortsetzung des Tutorials zur Integration von Nforce Raid 0 Treibern für Windows 10 bis Version 1703.​


In Bild 24 wurde für Nforce Raid 0 Mainboards unter dem Menüpunkt „Komponenten“ im Abschnitt „Systemgeräte“ der Punkt SCSIdef.inf abgewählt. Das ist deshalb wichtig, weil der „alte“ Treiber samt Inf-Datei entfernt werden muss, bevor ein neuer Treiber integriert werden kann.



In Bild 25 wurden zu dem Nforce Raid 0 Treiber auch die Intel Chipsatz SCSI und RAID Treiber entfernt.



In Bild 26 werden jetzt unter dem Abschnitt „Komponenten“ unter „Windows Apps“ Anwendungen entfernt.



In Bild 27 werden jetzt Abschnitt „Komponenten“ Systemanwendungen entfernt.



Hierbei sollte man jedoch vorsichtig sein und genau wissen, was man da tut. Eine nachträgliche Integration einer deinstallierten App könnte schwierig bis unmöglich werden.

Im folgenden Abschnitt „Konfigurieren“ werden Funktionen, Treiber und Updatepacks hinzugefügt.
Für mich sind, da einige meiner Programme das brauchen, die Legacy-Komponenten wichtig.

Siehe Bild 28



In Bild 29 werden unter dem Abschnitt „Aktualisierungen“ MS Dot Net 3.5 und IE 11 Erweiterungen in die Install.wim hinzugefügt.



In Bild 30 werden Update-Packs dem Betriebssystem in der Install.wim hinzugefügt.



In Bild 31 sieht man jetzt die hinzugefügten Update-Packs und zusätzliche Pakete.



In Bild 32 werden jetzt die Treiber integriert. Diese Treiber sind hier speziell ausgewählt und nur für die Mainboards und gesteckte USB 3.0 oder RAID Controller Karten. Grafikkarten-Treiber wurden nicht integriert. Dies sollte man immer aus Aktualitätsgründen erst im fertig installierten Betriebssystem installieren.



In Bild 33 sieht man die eingefügten Treiber. Es ist zu beachten, dass kein Treiber doppelt vorhanden ist. Auch ähnliche Treiber (ältere und neuere Treiber gleichen Typs) sollten vermieden werden.



In Bild 34 und 35 werden Registry-Einträge hinzugefügt. Hierbei ist zu beachten, dass durch die Registry-Einträge keine Dienste oder Anwendungen deaktiviert bzw. unterbrochen werden.





In Bild 36 werden unter dem Abschnitt „Unbeaufsichtigt“ Visual C++ Pakete und sonstige Anwendungen (MSI oder Programme (.exe) ) in die Install.wim integriert.



In Bild 37 werden die MSI-Pakete und .exe-Dateien so modifiziert, dass sie automatisch und im Silent bzw. Quiet-Modus und ohne Neustart installiert werden.



Wenn alles fertig überprüft ist, klickt man wie in Bild 38 zu sehen auf den Abschnitt „Anwenden“.



In Bild 39 klickt man dan auf den grünen Button „Verarbeiten“. Das dauert eine Weile.



In Bild 40 und 41 ist der Verlauf der ausstehenden Verarbeitung zu sehen.





Nach dem die entpackte ISO-Datei auf Laufwerk F: mit NTLite bearbeitet wurde, sind noch kleinere kosmetische Korrekturen vorzunehmen. Dies betrifft zum Einen den Papierkorb (der wird gelegentlich durch NTLite auf dem Bearbeitungs-Laufwerk zerstört) und zum Anderen die LOG-Dateien, die von NTLite angelegt wurden. Wenn man diese nicht in der ISO-Datei haben möchte, dann sollte man sie vor der Erstellung der ISO-Datei löschen. Dies sieht man in Bild 42.



Danach sieht das Laufwerk F: dann so aus, wie in Bild 43 zu sehen.



Jetzt kann man getrost eine ISO-Datei erstellen. Siehe Bild 44.



Wichtig ist eine Namensvergabe und der entsprechende Zielort mit genügend freiem Festplattenspeicherplatz. Siehe Bilder 45 bis 47.







Damit wäre nur noch die ISO Datei auf einen bootfähigen Memory-Stick oder eine
bootfähige USB-Festplatte zu entpacken und los kann´s gehen!
Wie das gemacht wird, ist hier im Forum auch schon ausreichend erklärt.
Deshalb wird hier nicht weiter darauf eingegangen!

Etwas Wichtiges habe ich noch als Zusatzinformation:

Unter Windows 10 nach Build 16232 ist eine Verwendung von Nforce Chipsatz Mainboards mit
Q9650 CPUs unmöglich. Bei einer Verwendung mit einer QX9650 CPU funktioniert Windows 10 noch.


Bearbeitung für Dr. Windows von Wolko
 
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edv.kleini

Win11 Registry-Fummler
Nachtrag

Ich habe bei einem Nachbarn mit einer lizensierten Version von NTLite versucht
die NForce Chipsatz Mainboards mit einer Q9650 CPU unter Windows 10 Build 16353
ans Laufen zu bekommen.
Der Treiber für die CPU (CPU.inf, procssr.sys usw.) ließ sich zwar damit entfernen und ein älterer Treiber
(aus BUILD 15063) konnte in die Boot.wim und Install.wim integriert werden, aber trotzem lief der
Installationsvorgang von Windows erst garnicht an. Das System startete wenige Sekunden nach dem
Bootvorgang vom USB-Port wieder neu.
MS hat da wohl im Bootvorgang tiefergehend was verändert.
Das wird was für wirkliche Spezialisten von NTLite Windows 10 Fall Creators Update
oder höher auf Nforce Boards mit Q9650 CPUs ans Laufen zu bringen...wenn überhaupt!
Auf anderen Mainboards und anderen CPU-Mainboardkonstellationen (NForce Mainboard und QX9650 CPU)
funktionierte eine Windows 10 Build 16353 Installation dagegen reibungslos!
 

edv.kleini

Win11 Registry-Fummler
Ich hatte ja am 02.09.2017 darüber berichtet, daß Windows 10
ab Build 16353 nicht mehr auf einem Nforce Chipsatz-Mainboard mit Q9650 CPU installierbar war.
Diese Information stimmt, aber seit der Build 16299.15 (Version 1709) Fall Creators Update
ist eine Installation auf dieser Mainboard CPU Kombination wieder möglich.
Microsoft scheint wohl durch "einige" Interventionen im Feedback-Hub
das Problem erkannt und gelöst zu haben. Jedenfalls lässt sich momentan
auch ein höheres Build (17035) darauf problemlos installieren.
 

Jürgen

Moderator
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