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Anthropic: Microsoft will Zusammenarbeit im zivilen Bereich fortsetzen

DrWindows

Redaktion
Anthropic: Microsoft will Zusammenarbeit im zivilen Bereich fortsetzen
von Kevin Kozuszek
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Das Tischtuch zwischen Claude-Entwickler Anthropic und der aktuellen US-Administration ist zerschnitten, nachdem das Unternehmen die Vermeidung anlassloser Massenüberwachung und die Nicht-Verwendung in vollautonomen Waffensystemen zu Bedingungen erklärt hat. Seitdem wurde nicht nur der angestrebte Vertrag über 200 Millionen USD gekündigt, sondern Anthropic auch mit verschiedenen Sanktionen belegt und Claude’s Nutzung in Behörden wie dem Pentagon schnellstmöglich auslaufen soll.

Während Anthropic bereits eine Klage gegen diese Schritte angekündigt hat, will Microsoft zumindest im zivilen Sektor weiter auf die Modelle von Claude setzen. Das berichtet CNBC in einem aktuellen Beitrag. Der Schritt ist für die Redmonder nicht ohne Risiko, beliefern sie mit Produkten wie Azure und Microsoft 365 doch ebenfalls Behörden wie das Pentagon und andere Einrichtungen. Entsprechend wurde die Ankündigung zuvor von den hauseigenen Juristen eingehend geprüft.

Demnach soll Claude in Diensten wie GitHub, Microsoft 365 und Microsoft AI Foundry für Kunden im nicht-verteidigungsbezogenen Bereich weiterhin verfügbar sein. Kunden wie das Pentagon bleiben ausdrücklich außenvor. Ob dieser Schritt auch dauerhaft bestehen wird, wird sich noch zeigen müssen.

Der Beitrag Anthropic: Microsoft will Zusammenarbeit im zivilen Bereich fortsetzen erschien zuerst auf Dr. Windows.


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Benutze seit ca. einer Woche Claude Code bei der Softwareentwicklung. Was soll ich sagen, so was geiles habe ich in meiner 30 jährigen Entwickler Geschichte noch selten erlebt. Richtig unheimlich was da im Hintergrund passiert. Zum Glück gehe ich bald in Rente weil der Job als Programmierer wird bald sterben.
 
@Gimbley: Claude Code muss ich auch mal ausprobieren.

Auch ich arbeite als Programmierer und zufällig gehe auch in etwa einem Jahr in Rente, vorausgesetzt, der Gesetzgeber schraubt nicht wieder an der Rente rum.

Der Job als Programmierer wird nicht verschwinden, denke ich. Er wird sich aber drastisch ändern. Der Programmierer wird eher zum Code Designer auf KI-Basis, d.h. er muss die Fähigkeit haben, der KI im Detail zu erklären, was benötigt wird und an welchen Firmenstandards sich die KI orientieren muss. Den resultierenden Source Code muss er auch prüfen, verstehen und anpassen können. Vermutlich wird es Firmen geben, die KI-generierten Source Code erst mal weitgehend ungeprüft durchwinken, bis es ein paar Mal so richtig gekracht hat. Dann wird man merken, dass es ohne Qualitätssicherung nicht geht. Der Programmierer wie wir ihn heute kennen, wird sich eher zum Manager wandeln.
 
ot:


Auch ich arbeite als Programmierer und zufällig gehe auch in etwa einem Jahr in Rente, vorausgesetzt, der Gesetzgeber schraubt nicht wieder an der Rente rum.

An und für sich sehe ich deinen Kommentar ähnlich, dass sich in der Programmierung ziemlich alles ändern wird. Und ich hoffe, dass das bei einer aktuellen Ausbildung auch aufgegriffen wird.

Aber dein launischer Kommentar mit der Rente ist (imho) Unsinn. Wie lange zog sich die letzte Erhöhung der Altersgrenze hin? Jedes Lebensjahr war ein zusätzlicher Monat zu arbeiten. Und mein Jahrgang ist jetzt einer der ersten, die die vollen 67 Jahre ran muss. Was für mich jetzt aber auch keine nennenswerte Belastung darstellt, da ich die Rente halt nicht als fremdbezahlten Urlaub sehe, sondern als den letzten Abschnitt meines Lebens, wo ich halt nicht mehr meinen Lebensunterhalt verdienen KANN (und dadurch die aktuelle Generation belaste). Und ja, das mit dem "können" variiert natürlich von Beruf zu Beruf, wobei ich jetzt mal selbstironisch sage, dass die Arbeit im Bürostuhl der IT einen (zumindest körperlich ) nicht allzu sehr kaputt macht.

Aber das war jetzt natürlich massiv offtopic. Sorry dafür!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
An und für sich sehe ich deinen Kommentar ähnlich, dass sich in der Programmierung ziemlich alles ändern wird.
KI Claude findet in zwei Wochen über 100 Firefox-Bugs
Die KI-Entwicklungsfirma Anthropic hat in zwei Wochen mehr Schwachstellen im Browser Firefox gefunden als die Community in zwei Monaten. Dies bestätigten jetzt die für Firefox zuständige Mozilla Foundation und Anthropic laut einem Medienbericht.
Interessant wäre es zu erfahren, welche und wie Fragen formuliert wurden. Bestimmt nicht "finde mal Bugs"

Wie alles hat es auch seine Schattenseiten
Sicherheitsforscher aber warnen: Diese Werkzeuge gelangen auch in die Hände jener, die damit nichts Gutes im Schilde führen.

Würde mich mal interessieren wieviel kWh dafür ver/gebraucht wurden
 
Zuletzt bearbeitet:
ot:


Aber dein launischer Kommentar mit der Rente ist (imho) Unsinn.
Leider ist der Kommentar weder launisch noch Unsinn. Es wird ernsthaft darüber diskutiert, den Renteneintritt gegebenenfalls sogar auf 70 zu erhöhen beziehungsweise die prozentualen Abschläge nach oben zu fahren. In einem Beitrag, den ich gesehen habe, wurde zwar versichert, dass man normalerweise nach einer Änderung erst mal ein paar Jahre vergehen lässt und dann erst eine weitere Änderung initiiert, dass das so ist, wollte man aber nicht bestätigen. Von daher, glaube ich, nur an die Rente mit 63, wenn ich sie auch wirklich habe.
So, damit will ich diesen Beitrag allerdings nicht mit ot weiter belasten.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Absolut nicht verwunderlich. So leistungsfähig wie KI heute schon ist, werden so einige Leute sich noch verwundert die Augen reiben, wenn die KI über die sie gerne spotten, herziehen und als überflüssig bezeichnen, ihre Arbeitsplätze übernimmt. Leider ist es in unserem System so, wenn es sich rechnet, wird es gemacht. Egal, wie viele Kollateralschäden das nach sich zieht. Die Entwicklung wird man jedenfalls nicht aufhalten können.
 
@Gimbley: Claude Code muss ich auch mal ausprobieren.
Der Job als Programmierer wird nicht verschwinden, denke ich. Er wird sich aber drastisch ändern.

Kann man so unterschreiben.
Ich würde es eher mit einem Hausbau vergleichen. Da gibt es den Architekten...und die Handwerker.
KI-Systeme (besonders agentische KI-Systeme) werden die Rolle der Handwerker übernehmen, den Code
bauen, testen überwachen u.s.w. Die sog. "Code-Äffchen",die werden aber tatsächlich verschwinden.
Die Softwareentwickler von morgen,werden die Planer,Lenker, Gestalter ...sprich die Architekten oder Kuratoren
von Softwareprojekten sein.Streng genommen waren sie ja auch nie etwas anderes.





KI Claude findet in zwei Wochen über 100 Firefox-Bugs

Interessant wäre es zu erfahren, welche und wie Fragen formuliert wurden. Bestimmt nicht "finde mal Bugs"

Der Nutzerprompt(also das was der Bediener in der Promptzeile eingibt) ist sogar eher sekundär.
Entscheidend ist der Systemprompt. Denn dort werden die Regeln für die KI festgelegt.Solche Systemprompts
sind daher auch etwas umfangreicher als die Nutzerprompts.
Hier mal ein Beispiel:
elif mode == "jam":
np = -1
return (
"Erzeuge ein JSON-Objekt für ein Jam-Pattern. "
"Gib ausschließlich gültiges JSON aus, ohne Text oder Erklärungen. "
"Das JSON darf beliebige der folgenden Felder enthalten: "
"'instrument' (0–127), "
"'octave' (-2 bis +4), "
"'resolution' (1,2,4,8), "
"'chord_steps' (1–4), "
"'drums' (Liste aus Zahlen 0–3), "
"'bass' (Liste aus MIDI-Noten 0–127), "
"'chords' (Liste aus Akkordnamen), "
"'arp' (Liste aus Zahlen >=0), "
"'arp_instrument' (0–127). "
"Alle Felder sind optional. "
"Im Feld: \'arp\' dürfen negative Zahlen als Pausen verwendet werden."
"Benutzeranfrage:\n"
f"{user_text}"
)

Das ist ein Systemprompt in einem privaten KI-Programm das mir für meine Musik ein paar Jam-Sessions erzeugt.
Ich tippe dann als Nutzerprompt {user_text} nur noch beispielsweise ein:

"Erzeuge mir eine Jam-Session im Stil einer Jazz-Improvisation"

und kriege dann alles perfekt von der lokalen KI (Ollama) zurückgeliefert(im JSON-Format)...weil sie die Grundregeln kennt.
Dieses JSON wird dann an eine Engine weitergeleitet, die das dann abspielt und ich kann dazu mit dem Keyboard spielen...also jammen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Update vom 12. März: Im nun laufenden Gerichtsverfahren, wo sich Anthropic gegen seine Einstufung als Lieferkettenrisiko wehrt, hat ihnen Microsoft nun ebenfalls Rückendeckung gegeben. In einem Schreiben an das zuständige Gericht in San Francisco hält Microsoft die von Anthropic geforderten Einschränkungen für sinnvoll und fordert die vorläufige Aufhebung der Sanktionen durch die US-Administration.
 
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