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Artikel: Browserauswahl-Panne: EU urteilt Anfang Januar 2013

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@ElWa
..ich könnte mir vorstellen , das der Obstladen aufgrund einer Randgruppenposition und der geringen Verbreitung des hauseigenen Desktop-Betriebssystems durch die Finger der bekloppten EU.Bürokraten gerutscht ist.
Aber wer weis schon was noch alles kommt ... ;)
 
HansS: Dein Vorschlag in allen Ehren, aber das ist doch auch wieder nur eine halbe Lösung. Das Kind ist doch zu diesem Zeitpunkt bereits in den Brunnen gefallen: Windows ist schon installiert, ohne dass Microsoft vorher seiner Pflicht nachgekommen wäre, den Kunden über die Existenz alternativer Betriebssysteme zu informieren und stattdessen deren Installation vorzuschlagen.

Windows-Installation im Jahre 2019...
 
So sehr ich SEHR sauer bin, wegen der verloren FREIzeit durch die endlosen Patches, so sehr halte ich das Vorgehen von Brüssel für falsch. Hier geht es einzig nur um Abzocke für die Kassen der Banken. Uwe
 
@MacSeal: Aus historischen Gründen sieht man das bei Microsoft natürlich etwas enger als bei der Konkurrenz. Die hatten damals den Beginn des Internet-Zeitalters schlicht verpennt und mit der Integration des Internet Explorer ins Windows den Jungs von Netscape die Butter vom Brot genommen. Das war kein feiner Zug.

Inzwischen sieht das ja aber anders aus - wenn ich den IE nicht nutzen möchte, dann kann ich ihn voll und ganz aus meinem Sichtfeld verbannen. Würde man Microsoft vorschreiben wollen, Windows vollständig ohne Browser auszuliefern, müsste die gleiche Regel auch für Google und Apple gelten.
Dazu kommt ja dann noch der Umstand, dass viele Drittanbieter-Programme auf die vorhandenen Browser-APIs zugreifen und diese mitnutzen. Wer schon einmal eine Bastel-Anleitung zur vollständigen Deinstallation des IE abgearbeitet hat, der weiß was ich meine und tut das bestimmt kein zweites Mal.

In einem System ohne vorinstallierten Browser sehe ich keinerlei Nutzen.
 
@Martin:

Würde man Microsoft vorschreiben wollen, Windows vollständig ohne Browser auszuliefern, müsste die gleiche Regel auch für Google und Apple gelten.

Agreed - gleiches Recht für alle!


Dazu kommt ja dann noch der Umstand, dass viele Drittanbieter-Programme auf die vorhandenen Browser-APIs zugreifen und diese mitnutzen. Wer schon einmal eine Bastel-Anleitung zur vollständigen Deinstallation des IE abgearbeitet hat, der weiß was ich meine und tut das bestimmt kein zweites Mal.

Ha, und hier liegt der Hase im Pfeffer. Der IE, auch wenn nicht mehr offensichtlich sichtbar, ist eingeflochten ins OS - äußerst ungeschickt.
Noch ungeschickter ist es von den Drittanbietern diese API's zu nutzen, nicht wissend oder wissentlich ignorierend wie die sich in der nächsten OS-version ändern könnten.

In einem System ohne vorinstallierten Browser sehe ich keinerlei Nutzen.

Arrgh :(
Nein! Ein Internet Browser hat im OS nix zu suchen!

Er sollte allerdings als Zusatz einer OS-Installation unbedingt vorhanden sein genauso wie ein Mail-Client, ein einfacher Texteditor und wenn der Hersteller es sich leisten kann ohne zusätzlich Lizenzgebühren nehmen zu wollen vielleicht auch Media-Player, Photo/Video software, etc. .
Aber jeder Zusatz als Vollversion!

Man kann davon ausgehen das 98% der Käufer eines Computers erwarten das das Teil ohne die Absolvierung eines Hochschulstudiums oder die 'Hilfe' eines selbsternannten Wichtigmanns aus der Nachbarschaft auf intuitive Weise nutzbar ist.

Jeder Käufer eines Autos geht doch auch davon aus einfach los zu fahren sobald er bezahlt hat - oder?

HTH

Cheers
MacSeal
 
@MacSeal
es geht bei dem Verfahren um den Browserauswahl-Bildschirm darum , das es einen Hinweis geben muß , das ein anderer Browser genutzt werden kann , nicht darum , ob der Browser im System verankert oder nur aufgesetzt ist....
 
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