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Artikel: Heimautomation: Microsoft erweitert HomeOS um ein "Labor der Dinge"

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nada

gehört zum Inventar
AW: Artikel: Heimautomation: Microsoft erweitert HomeOS um ein "Labor der Dinge"

Auch hier höre ich ganz laut den Großen Bruder rufen. Die Datenverwerter wissen, wie oft und zu welcher Urzeit wir Kaffee trinken, welche Tabs wir benutzen und - dank der Verknüpfung mit der EC-/Payback-Karte - auch, wie viele Tabs wir noch haben. Personalisierte Werbung (andere Kaffee-Sorte wenn der Verbrauch zurück geht, Schlafmittel, wenn wir nach 20 Uhr noch Kaffee trinken), Persönlichkeitsprofile inklusive Gewohnheiten - wie z.B. die Schlafenszeiten und die Belastbarkeit der Blase - können immer perfekter erstellt werden.

Es hat natürlich Vorteile nach drei Wochen Urlaub in ein warmes Haus zu kommen - auch dann, wenn man zwei Tage früher als geplant zurück kommt. Es hat vielleicht für Eltern auch Vorteile, ab 23 Uhr den Strom im Kinderzimmer abzustellen - direkt vom Tresen der Lieblingskneipe aus.
Aber muss das wirklich sein? Kann man nicht einfach zwei Tage frieren (oder noch einen Pullover anziehen)? Muss man das alles fernsteuern? Braucht das irgendjemand??
 

Frankie0815

sporadisches Inventar
... lieber ganz verzichten. Die Apotheken-App wird Dir vorrechnen, dass Kaffetrinken eh nicht gut fürs Herz ist... Während gleichzeitig die Kaffee-Pad-Industrie dagegenhält. Stell Dir vor, die Dinge streiten sich ganz von alleine... Und keiner hört mehr zu :(
 
R

Rheinhold

Gast
AW: Artikel: Heimautomation: Microsoft erweitert HomeOS um ein "Labor der Dinge"

Bis Microsoft merkt was es schon gibt. :rolleyes:
Sowas gab es bei ELV schon vor 10 Jahren als ( Homatic System ).
Und als Haus schon:
Bill Gates hat es uns vorgelegt:
Schon in den 90-er Jahren zeigte Bill Gates mit seinem Haus Xanadu, dass intelligenter Hausbetrieb Energie spart und ein völlig neues Lebenskomfort- und Qualität bietet.
Intelligentes Haus ? die Zukunft beginnt schon jetzt ? HeimHelden
 

Maddes

gehört zum Inventar
Mannomann, weshalb schlagen bei diesem Thema die Wogen dermaßen hoch? Teilweise ist die Hardware, die für die Automation benötigt wird, kaum größer als ein Legostein. Weshalb will Martin dafür die Wände aufstemmen? Vermutlich weil er nicht so ganz genau weiß, worüber er hier schreibt. Aber da ich Martin kenne, weiß ich auch, dass er lernfähig ist :).

Ernster nehme ich die Bedenken in Hinsicht auf den Datenschutz. Hier muss in jedem Einzelfall eine Abwägung zwischen dem Wunsch, die eigenen Daten zu schützen und dem Nutzen einer teilweisen Freigabe der Daten treffen. Nehmen wir einen Worstcase: ihr fahrt über Weihnachten zu Verwandten und in dieser Zeit kommt es zu einer nicht vorhergesagten Kältewelle. Ihr kommt nach Hause und die Wasserleitungen sind kaputtgefroren. Freut ihr euch dann wirklich noch darüber, dass eure Daten bei euch geblieben sind?

Ich habe heute kurz mit dem Geschäftsführer von Digitalstrom, einem Anbieter für Haushaltsautomation gesprochen. Themen waren sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für die Produkte seines Unternehmens sowie deren Missbrauchsmöglichkeiten bzw. von Methoden, Missbrauch zu verhindern. Dabei wurde mir noch einmal bewusst was ich eigentlich vorher bereits wusste: wir sollten nicht alles machen was möglich ist. Aber wo die Automation sinnvoll ist, werde ich sie sicher einsetzen. Aber morgen Abend weiß ich mehr - ich treffe mich morgen noch einmal mit dem guten Mann zum intensiveren Gespräch beim Abendessen.
 

Martin

Webmaster
Teammitglied
@Maddes: Wo siehst Du denn hier hochschlagende Wellen? Selten ein ruhiger verlaufendes Thema gesehen :).
Vor vier Jahren habe ich meine Bude zu Hause auf links gedreht und unter anderem durch die komplette Wohnung Schlitze gezogen und Netzwerkkabel verlegt. Mein Elektriker hat mir damals Konzepte zur Hausautomation und -vernetzung gezeigt, die man nun einbauen könnte, da ja sowieso gerade alles offen ist. War mir damals aber zu teuer.
Es gibt also sehr wohl Lösungen, bei denen man das machen muss. Und oben steht ja, dass ich genau das nicht will.
Bevor man anderen unterstellt, sie würden nicht wissen, worüber sie schreiben, sollte man also genau lesen ;).

Unabhängig davon hast Du Recht, ich hab von dem Thema wirklich keine Ahnung. Daher hab ich auch nur geschrieben, wie die perfekte Lösung für mich aussieht. Keine aufgestemmten Wände, keine Adapter und auch keine Legosteinchen, sondern in die Geräte eingebaut.
 
D

DaTaRebell

Gast
Auch heute schon lässt sich ein Steuerung einzelner Verbraucher im Haus recht kostengünstig realisieren, ohne überall im Haus Netzwerk-Kabel verlegen zu müssen.
Dazu reicht ein inzwischen von allen Stadtwerken erhältlicher moderner Stromzähler mit Internet-Anschluss.
Mit dazu passender Software lassen sich anschliessenend alle erkannten, am Stromnetz angeschlossenen Verbraucher (Lampen, Geräte usw.) meist problemlos einzeln ansprechen und steuern, sofern diese mit einer Steuerungs-Möglichkeit ausgestattet wurden.
Einen findigen Bastler stellt dies vor keine Probleme.
 

Jonn

Gast
AW: Artikel: Heimautomation: Microsoft erweitert HomeOS um ein "Labor der Dinge"

Ihr kommt nach Hause und die Wasserleitungen sind kaputtgefroren. Freut ihr euch dann wirklich noch darüber, dass eure Daten bei euch geblieben sind?
Dafür gibt es seit Jahren hochsensible Außen-und Innenfühler die gekoppelt sind mit der Energie/Heizungsanlage.Für so etwas braucht man keine Vorrichtung um das fernsteuern zu können
 
R

Rheinhold

Gast
AW: Artikel: Heimautomation: Microsoft erweitert HomeOS um ein "Labor der Dinge"

Ihr denkt mal wieder nicht " weit " genug.

Es geht ja darum das Haus zu ( automatisieren ) und Daten die anfallen den " Behörden " zur gefahren Abwehr zu Verfügung zu stellen.
Da Microsoft ja schon ( Schnittstellen ) für die.... zur Verfügung stellt ist das der nächste logische Schritt.
Wer noch keine automatisierte Haus oder Heizung Anlage mit dieser Funktion hat , oder noch mit " Kohle " heizt, ist potentiell Terror verdächtig.
 
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