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Artikel: LiMux: Opposition wettert, Accenture beziffert

@wori, vielen Dank für Deine Antwort(en) an HansS, musste überraschender Weise doch mal ein bisschen was arbeiten:D

Es ist wie immer wie bei Pippi Langstrumpf "ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt".
 
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weltleser schrieb:
Die religionsähnlichen antikapitalistischen Projekt-Hansel mögen sich eine Insel kaufen, dort können sie ihre Kommunen-Spiele ausleben, wenn sie es schaffen, damit eine nicht durch Steuern finanzierte Firma erfolgreich zu führen, auch alles schön, aber die Öffentlichkeit dürfen sie gerne verschoben.
Das ist reine Polemik und tut hier nichts zur Sache. Microsoft als quasi Monopolist wird sicher einiges an Lobbyarbeit geleistet haben, zumal auch ihre BRD-Zentrale in München steht. Für den Einfluss und die Macht von Konzernen ist es jedenfalls von großer Bedeutung, dass derartige Projekte nicht überleben bzw. sich nicht weiter ausbreiten.
 
Was mich am meisten erschreckt in dieser ganzen Diskussion ist die Tatsache, dass es die letzten zwei Jahre in einigen Verwaltungsbereichen u.a. Sozialzuschüsse für Hort und Kindergartenbetreuung aber z.B. auch bei der Planung und Genehmigung von Straßensondererlaubnissen die Bearbeitung derart katastrophal ablief, das wir zeitweise alle Unterlagen händisch vor Ort abgeben mussten, damit diese richtig bearbeitet werden konnten. Erst Mitte 2016 lief es dann besser. Ich verstehe jetzt nur nicht, was jetzt nun wieder NEUES eingeführt werden soll? Damit sind doch die gleichen Probleme vorprogrammiert!

Der Grund ist dass die ganzen Anwendungen für Windows bereits existieren und für Linux eben portiert werden mussten bzw nicht alle portiert wurden...so hat sich dann teilweise ergeben dass Programme da waren die nicht funktionierten oder eben nur teilweise. Da erhofft man sich u.a. von Windows nicht auf diese Probleme zu laufen weil alle Programme schon "da" sind
 
Ein Problem ist eine gewisse Verbindung zwischen Accenture und MS.

Accenture, Avanade and Microsoft are helping enterprises create new solutions to transform your business and the customer experience. The combined power of our alliance can help you become more agile, innovative, competitive and poised for long-term success.
https://www.accenture.com/us-en/service-technology-microsoft-accenture-alliance-solutions-overview

Da fällt es schwer an ein neutrales Gutachten zu glauben.
 
es gibt keinen grund zur annahme das es unter Windows besser wird
insbesondere sehr viel Entwicklungsarbeit in openoffice gesteckt wovon inzwischen auch sehr viel in libreoffice/openoffice eingeflossen ist
die eigene distri hat auch irgendwer gepflegt

Für die Arbeit mit einem Windowsrechner, der noch dazu eingeschränkt wird durch die Netwerkadmins, ist IMHO schon aus Gewohnheit leichter zu bedienen. Außerdem schien es früher zu weniger technischen Problemen im täglichen Einsatz gekommen zu sein. Das sagen zumindest die Leute aus meiner ursprünglichen Heimatregion, die bei der Stadt München arbeiten. Fehlerfrei gibt's nicht, aber offensichtlich lief es mit Windows besser. Woran das liegt, kann ich nicht sagen. Ist aber auch unerheblich. Was die 70 Programmierer getrieben haben, hat offensichtlich nicht zum gewünschten Ergebnis geführt. Wie ich schon in einem anderen Artikel kommentierte, würde ich eine Alternative zu Windows, OS X und auch allen bekannten Linux-Distris als staatliches OS für die Verwaltung begrüßen, kommunaler Flickenteppich funktioniert offensichtlich nicht. München ist ja nicht das erste gescheiterte Experiment auf kommunaler Ebene. Andererseits gibt es erfolgreiche Migrationen auf Linux in anderen Ländern. Meist steht dahinter aber die nationalstaatliche Regierung. Ein eigenes Betriebssystem, das im Großeinsatz einigermaßen zuverlässig funktioniert, bastelt man nicht eben so zusammen.
 
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