Anzeige

Am Puls von Microsoft

Anzeige

Artikel: OpenSource vorgestellt: Tomboy Notes

Anzeige
Grundsätzlich finde ich die Idee dieser Rubrik prima, und auch dieser erste Beitrag ist sehr informativ.

Ich würde mir aber wünschen, dass die Leserreaktion eine Bewertungsmöglichkeit bietet, die sich dann in einer summarischen Note wiederspiegelt, anhand derer man sich zuerst orientieren kann. Wenn ich nicht auf der Suche nach einer bestimmten Funktionalität bin, würde ich mir z.B. das Lesen und eine testweise Installation sparen, wenn sie durchweg mäßig bewertet wurde.
Hilfreich wäre auch eine Aussage zur verwendeten Sprache bzw. deren Wahlmöglichkeit.
 
Wäre vielleicht nicht schlecht wenn das Programm in Deutsch wäre, dann würde man auch verstehen was man da macht.:sleep
Die Rubrik an sich finde ich gut, alles schön ausführlich.:)
 
Ich denke auch, dass die Installation zu umständlich ist. Optisch leider auch wenig ansprechend. Gut beschrieben /vorgestellt von dir, vlt kann man das mit etwas aktuellere Software machen ?
 
Für mich ist dieser Artikel dabei auch ein Testlauf, um herauszufinden, wie euch diese neue Idee und ihre Aufmachung hier gefällt. Insofern würde ich euch darum bitten, nicht nur die Software zu kommentieren, sondern mir auch zur neuen Reihe generell Feedback zu geben.

Ich finde diese neue Ruprik sehr spannend, da ich mich neben den Microsoft-Produkten schon immer für OpenSource interessiere. Außerdem ist dein Schreibstil lebendig und ansprechend. Weiter so!
 
Ich finde die neue Kategorie sehr interessant und finde die aufmachung auch sehr gut da man alles erfährt und man damit keine probleme haben sollte die software zu nutzen.
Also immer her mit open Source.
 
Erstmal ein großes Danke dafür, dass euch die neue Rubrik im Großen und Ganzen doch ganz gut gefällt. Grundsätzlich kann ich aber auch eure Kritik an Tomboy im Bezug auf das Design und die umständliche Einrichtung/Installation verstehen und deswegen möchte ich darauf auch eine ehrliche Antwort geben.

Dass Tomboy den Anfang gemacht hat, hatte nichts damit zu tun, dass ich jetzt ein glühender Fan dieser Software bin. Die Entscheidung für Tomboy fiel bei mir deswegen, weil es eine relativ übersichtliche Software ist und sich deswegen für den ersten Anlauf hier ganz gut geeignet hat. In der vergangenen Woche habe ich mir mal mein Programm aufgeschrieben, was ich für Themen im kommenden Jahr hier abdecken will. Aktuell stehen dort für diese Reihe hier alleine fast 40 OpenSource-Projekte drauf, davon sind einige ziemliche Schwergewichte, wo ich noch nicht weiss, ob ich das wirklich in einen oder doch besser in mehrere Artikel packe. Hätte ich so einen Brummer für den Einstieg genommen, wäre der Artikel mit Sicherheit nochmal doppelt so lang. Davon abgesehen gabs auch den Wunsch in der Chefetage, dass Tomboy kommen soll. In der Summe war es deswegen also naheliegend, dass Tomboy den Anfang hier macht.

Möchtet ihr meine ehrliche Meinung zu GTK/Gnome? Kein Problem...

Derzeit sind bei mir in der Summe genau 5 GTK-basierte Programme im Einsatz: HexChat, Pinta, Audacious, Inkscape und Tomboy. Den Gedanken, die Abhängigkeit von GTK auf Null zu bringen, trage ich dabei tatsächlich schon eine ganze Weile mit mir herum. Wenn ihr mal in die Box unter meinen Artikeln schaut, dann steht da ja unter anderem auch drinne, dass ich ein großer Fan von KDE und ihren Projekten bin. Unterm Strich bedeutet das auch, dass mein absoluter Liebling unter den in der OSS-Welt verbreiteten Vertetern das Qt-Toolkit samt dem entsprechenden Framework ist. Das kommt ja unter anderem auch beim VLC Player zum Einsatz. Wenn es nach mir ginge, hätte ich also herzlich wenig ein Problem damit, GTK in Rente zu schicken. Windows macht es mir da aber nicht so einfach.

- HexChat: Das Programm würde als eines von zweien sehr sicher überleben, denn brauchbare IRC-Clients unter Windows, die aktiv entwickelt werden, sind mittlerweile relativ selten. Es gibt zwar ein paar Multimessenger, die das auch können, aber ein richtiger IRC-Client ist mir da immer lieber. Neben HexChat gibt es da eigentlich nur noch Quassel und der gefällt mir mal so gar nicht.
- Pinta: Das ist ein Bearbeitungsprogramm für Rastergrafiken, was auch etliche Libs von Paint.Net übernommen hat. In diesem Punkt ist es eines von Dreien neben Photoshop Elements und eben Paint.Net, was ich hier habe. Wahrscheinlich werde ich dieses Trio auch um das hier reduzieren.
- Audacious: Der Musikplayer ist aktuell als eine Zwischenlösung bei mir dabei, weil ich MusicBee für meine lokale Musiksammlung nicht so prickelnd finde und ich mich mit Groove Music immer noch nicht sonderlich anfreunden kann, es sei denn, ich streame meine Musik irgendwann mal von OneDrive, was ich definitiv noch vor habe. Aktuell spiele ich da mit dem Gedanken, es vielleicht nochmal mit Plex zu versuchen, ansonsten wäre der Wechselkandidat für Audacious schnell gefunden. In früheren Jahren war hier Clementine bei mir eine feste Bank, aber die Entwicklung ist hier halt wirklich relativ schleppend. Deswegen war ich mir hier noch unsicher.
- Inkscape: Möchtest du mit Vektorgrafiken arbeiten, kaufst du dir entweder Adobe Illustrator und du nutzt Inkscape. So einfach ist das leider. Die dritte Alternative wäre Artwork, das ehemalige Karbon aus KDEs Calligra Suite. Ob das aber wieder auf Windows portiert wird, ist im Gegensatz zu anderen prominenten Vertretern noch nicht entschieden. Andererseits habe ich mit Inkscape auch kein großes Problem, von daher wäre er neben HexChat der zweite.
- Tomboy: Wie im Artikel steht, war die Software damals aus einer speziellen Situation heraus dazugestoßen. Die Zahl der Fälle, wo ich Tomboy selber wirklich noch einsetze, ist deutlich geringer geworden, aber eben noch nicht weg. Tatsache ist bei mir aber auch, dass ich mich mit klassischen To-Do-Listen wie Todoist oder Wunderlist noch nie sonderlich anfreunden konnte und mir die Sticky Notes immer besser gefallen haben. Deswegen hat Google Keep bei mir auch so gepunktet. Ich will und werde auch nicht um jeden Preis an Tomboy festhalten, aber noch fehlt mir für meine Restfälle die richtige Idee. Wenn er geht, wären aber weniger die Funktionen der Grund, sondern die Abhängigkeit von der GTK2-Runtime.

GTK/Gnome geht durchaus auch in schön, aber eben nicht unter Windows. Meistens sehen die Anwendungen da nunmal leider gruselig aus, wenn der Entwickler da nicht selbst anlegt. Audacious ist da ein krasses Gegenbeispiel, wie GTK auch unter Windows zumindest einigermaßen annehmbar aussehen kann. Dass die Gnome-Apps außerdem recht umständlich sind, liegt gerade bei Windows auch in der Natur der Sache. Das Gnome-Projekt steht ja auch unter Linux stark in der Kritik, dass sie etliche ihrer Standardprogramme wie den Filemanager Nautilus um Reihenweise zentrale Funktionen erleichtert haben. Gleichzeitig haben sie auch immer mehr das Interesse an der Windows-Plattform verloren. Neben Tomboy werden eigentlich nur noch Gedit, ein Texteditor, und EasyTAG, ein Tag Tool für MP3-Dateien, noch relativ aktiv auch für Windows parallel entwickelt.

Wenn wir dann nochmal bei Tomboy bleiben, kann ich für mich nur sagen, dass ich da aktuell mehrere Sachen durchspiele. Am Wahrscheinlichsten ist natürlich, dass Google Keep das mit übernimmt, aber dann müsste ich ständig den Browser aufhaben und könnte mir nichts aufn Desktop oder in den Tray packen. Ob mir die Sticky Notes von Windows 10 oder sowas wie Flat Notes dann ausreichen, keine Ahnung. Stickies hatte ich getestet und es gefiel mir nicht, ansonsten sind die Alternativen rar.
 
Ich finde die Idee gut , da lernt man mal was neues kennen ! Die Aufmachung und Erklärung finde ich sehr ansprechend, denn nach so einer Erklärung suche ich mir Programme aus , die ich dann installiere . Ich will ja wissen Vor und Nachteile. Dankeschön, würde mich über weiteres sehr freuen !
 
Hallo Kevin, man braucht nun keinen teuren Illustrator oder kein rudimentäres InkScape mehr, es gibt Affinity Designer und Photo für je (gegenwärtig) 40€ und künftig 50€ für Windows.
Aus eigener Erfahrung und Vergleich mit Illustrator kann ich bestätigen: Affinity kann sehr viel, manches nicht und manches besser als die Adobe-Pendants. Für je 50€ auf jeden Fall preislich völlig unterschätzt :)
 
Solche Artikel über Open Source Software werden auch hier ihre Anhängerschaft finden. Erweitert auch den Horizont. solch ein Blick über den Windows-Tellerand hinaus. Inhaltlich ist der Stoff aber schon sehr speziell und sicher nichts für den Normalnutzer. Da werden eher Fortgeschrittene und Enthusiasten angesprochen, also eher ein kleiner Kreis an Lesern. Man muss sich bei allem Engagement klar machen, dass die Resonanz auf solche Artikel eben nicht so groß ausfallen wird, wie vielleicht erwartet, was für den Autor enttäuschend sein kann. Auf jeden Fall eine Bereicherung für diesen Windows-Blog.
Meine Notizen speichere ich in der Kalender-App oder in einem Word-Dokument auf dem Windows Smartphone. Mir persönlich reicht das dann auch.
Für den Autor des Artikels muss das natürlich kläglich wirken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Kevin, man braucht nun keinen teuren Illustrator oder kein rudimentäres InkScape mehr, es gibt Affinity Designer und Photo für je (gegenwärtig) 40€ und künftig 50€ für Windows.
Aus eigener Erfahrung und Vergleich mit Illustrator kann ich bestätigen: Affinity kann sehr viel, manches nicht und manches besser als die Adobe-Pendants. Für je 50€ auf jeden Fall preislich völlig unterschätzt :)

Inkscape ist mit Sicherheit nicht rudimentär, sondern hat für eine OpenSource-Software schon relativ viel auf dem Kasten und ist auch relativ freundlich in der Bedienung. Dass Serif jetzt seine Affinity-Linie und damit auch den Affinity Designer final auf Windows veröffentlicht hat, ist mir auch nicht entgangen, allerdings meinte ich sowas damit nicht.

Letztlich ist es mit Inkscape so wie mit GIMP vor etlichen Jahren. Wer kein Photoshop hatte, hatte GIMP. Wer kein Illustrator hat, hat Inkscape. Natürlich ist das sehr überspitzt formuliert, begegnet dir aber gerade bei der jüngeren Generation noch sehr häufig. Gehen wir mal nach der Realität, ist Affinity Designer auch nicht das letzte Programm für Vektorgrafiken. Nur ein Beispiel: Den Xara Designer Pro von Magix gibt es ja auch noch. Welches man davon jetzt benutzt, hängt am Ende auch immer davon ab, wie viel und was man damit tun möchte.

Ich für meinen Fall habe, wenn überhaupt, nur relativ wenig mit Vektorgrafiken zu tun. Für die wenigen Aufgaben, wo ich damit überhaupt zu tun habe, ist Inkscape für mich vollkommen ausreichend, zumal da in Kürze auch wieder ein großes Update kommen wird. Inkscape und HexChat sind halt nur die einzigen GTK-Apps, hinter denen ich auch vorbehaltlos stehe.
 
"Inkscape ist mit Sicherheit nicht rudimentär, sondern hat für eine OpenSource-Software schon relativ viel auf dem Kasten und ist auch relativ freundlich in der Bedienung. Dass Serif jetzt seine Affinity-Linie und damit auch den Affinity Designer final auf Windows veröffentlicht hat, ist mir auch nicht entgangen, allerdings meinte ich sowas damit nicht."

Ja, Inkscape mag für eine OpenSource Software was auf dem Kasten haben, aber Open Source um jeden Preis meine ich nicht, sondern vergleichbare Funktionalität, wenn du den Illustrator als Messlatte anführst.
Wer einen vergleichbaren Ersatz für den Illustrator erwähnt oder sucht, kann "sowas" wie Affinity Designer nicht übergehen, denn der Designer ist teilweise eine identische funktionale Kopie des Illustrators mit gleichen Funktionen und wörtlich identischer Benennung der Menüeinträge.

Aber gut, wenns denn um jeden Preis Open Source sein muss...
Für mich zählt die Funktionalität, weil ich damit arbeite, weniger die theoretische Möglichkeit, mir den Quellcode angucken zu können um ihn nicht zu verstehen.
 
Das habe ich doch nicht gesagt, dass es um jeden Preis OSS sein muss. Wenn das so wäre, wäre ich auch nicht hier und würde Microsoft samt Windows in den virtuellen Hafen kippen. Mache ich aber nicht, dafür gibt mir Microsoft und sein Ökosystem viel zu viel. Davon abgesehen schaue ich sowieso auch zuerst auf die Qualität und Funktionalität, da mache ich zwischen klassischer Freeware, OSS und kommerzieller Software keinen Unterschied. Sollte mich ein kommerzieller Vertreter vollends überzeugen, bin ich auch der Letzte, der nicht bereit wäre, Geld auszugeben.

Aber:
Ich mache zu wenig und zu selten etwas mit Vektorgrafiken, als dass sich Affinity Designer für mich rentieren würde. Wenn ich ehrlich sein soll, gehört der allgemeine Grafiksektor sogar mit zu den unwichtigsten für mich und wenn ich da was mache, sind Rastergrafiken noch deutlich häufiger bei mir als Vektorgrafiken. Und in diesem Bereich habe ich auch Geld investiert, indem ich Adobe Photoshop Elements hier habe, was für mich mehr als dicke ausreicht. Was den anderen Bereich angeht, erfüllt Inkscape alles das, was ich brauche. Nicht mehr und nicht weniger meinte ich damit. Ich bin kein Designer, in diese Richtung orientiere ich mich überhaupt nicht. Da gibts andere Bereiche, mit denen ich mich tagtäglich auch deutlich intensiver auseinandersetze.
 
Prinzipiell sind derartige Artikel sehr interessant, finde aber die Eingrenzung auf "Open Source" unnötig.

Inhaltlich hat mich dieser Artikel irgendwann überfordert, ob es an meiner Beschränktheit, Müdigkeit oder am Desinteresse lag lass ich mal offen.

Im zweiten Absatz habe ich jedoch einen Konflikt. Ist Tomboy ein Produkt oder eine Kategorie ("Während Tomboy auf... ...Tomboy ohne diese Abhängigkeiten...")? Wenn Kategorie, dann müsste hinter dem ersten Tomboy "Notes" stehen, wenn Produkt, dann müsste statt des zweiten Tomboy dort ein Oberbegriff stehen. Hoffe, meine Denkweise ist nicht zu autistisch:D
 
Guter Hinweis. Ein Abgleich mit den vorhandenen Mitteln ist sicherlich befruchtend. Wer hier unterwegs ist, sucht i.d.R. keine Alternativen der Alternative wegen, sondern wegen eines möglicherweise größeren Nutzens.
 
Oben