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Artikel: Stellenausschreibung bestätigt Microsofts geplante Abkehr von großen Releases

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Das eigentlich spannende für die Endanwender dürfte das zukünftige Preismodell werden.
Mir geistert da gerade "Windows 365" durch den Kopf. Für nur 7,99€ im Monat ... oder so ähnlich.
 
Was ich mich dann auch Frage wie MS das Geld für die Entwicklung wieder reinholen will wen man nur noch die nächste Version kaufen muss und dann "immer" Updates erhält. Läuft wohl auf Abomodelle hinaus, wie bei Office 2013 Academic.

Edit: Gleicher Gedanke ;)
 
Ich kann mir ebenfalls eigentlich nur ein Abomodell vorstellen, wenn Microsoft wirklich nur noch eine Windows von Windows entwickeln sollte, die man dann kontinuierlich weiterentwickelt.

Interessant wäre ja dann auch die Frage des Supports. Wenn ich als Endkunde eine monatliche Nutzungsgebühr entrichten muss, habe ich dann kostenlosen Anwendersupport!? Das war bisher bei den OEM-Versionen ja nicht der Fall, hier musste der Gerätehersteller den Support liefern.

Möglicherweise wäre ja auch ein Komplettpaket denkbar. Windows + Office + XBox Music für 17,99 Euro im Monat!?

Das neue Modell würde auf jeden Fall viele Fragen aufwerfen. Ich bin ja gespannt, welche Antworten wir am 30.09. schon bekommen werden! :)
 
Man könnte ja vielleicht wieder zweigleisig fahren, ein Unternehmens-Windows, dass alle 3 Jahre auf den Stand des allgemeinen Windows gebracht wird.

Wird vielleicht auch für alle Anwender auf ein Abo-Modell hinauslaufen. Wenn man seine Lizenz nicht verlängert, bekommt man nach 3 Jahren keine Feature-Updates mehr. Nach z.B. 6 Jahren auch keine Sicherheits-Updates mehr.

Würde allerdings sehr schnell fragmentieren die Windows Landschaft.
 
Nein bloss nicht nur noch mehr abo modelle vorallem nicht bei Windows da zahle ich lieber gleich 100 Euro für eine lizens und dann habe ich Ruhe.
 
Man könnte ja vielleicht wieder zweigleisig fahren, ein Unternehmens-Windows, dass alle 3 Jahre auf den Stand des allgemeinen Windows gebracht wird.

Das glaube ich eher nicht. Insbesondere die Unternehmen würden ein Abo-Windows wirklich begrüßen. Das hätte für Unternehmen deutliche Vorteile:

- ich bezahle für Windows nur für die tatsächliche Nutzung
- ich bekomme die aktuelleste Windows-Version ohne Mehrkosten
- Windows wird automatisch auf dem aktuellen Stand gehalten und weiterentwickelt
- Vereinfachung des derzeit völlig undurchschaubaren Lizenzmodells

Die Frage ist eher: wären Privatanwender (wie Musa schon meinte) wirklich bereit sich auf ein Abomodell einzulassen? Ich habe das so meine Zweifel.

Kaufen Sie jetzt das neue Dell-Notebook. Nur 499 Euro + 7,99 Euro im Monat.

Ich kenne viele Menschen, die das nicht zahlen würden. Schon aus Prinzip nicht.
 
Also ein abomodell würde mich abschrecken. Für mich ist Windows zur Zeit nur die Maske die ich benutze um auf meine Programme zu kommen.

Ich benutze meinen Laptop jetzt schon seit 6jahren und komme sehr gut zurecht damit. Damals hab ich knapp 1000€ ausgegeben und Windows quasi immer für relativ kleines Geld upgedatet.
Bei meinem nächsten kauf müsste ich mir überlegen, dass auf die 1000€ monatlich nochmal mindestens 7-15€ draufkommen.
Ich denke ich würde entweder bei 8.1 bleiben bis das abomodell scheitert oder die Mehrkosten mit einberechnen und zu einem MacBook greifen.

Die wenigsten Standard Nutzer, so wie ich einer bin, würden glaube ich bei einem Abomodell mitmachen.

Ich bin gespannt.

@michael s.

So sehe ich das auch.

Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen das es passiert.
Um einem shitstorm zu entgehen müsste der Service herausragend sein. Aber was passiert bei einem Virus Befall? Jeder würde MS in der Bringschuld sehen wenn ihm so etwas passieren würde. Man zahlt ja schliesslich jeden Monat.

Kann ich mir absolut nicht vorstellen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Was ich meine wäre man bezahlt weiter den regulären Preis und wird 6 Jahre mit Sicherheits-Updates versorgt. On Top kommen Feature Updates, wenn verfügbar, für 3 Jahre. Dann muss man wieder für 3 Jahre bezahlen (quasi eine klassische Version weiter).

Unternehmen, die es lieber längere Zeit stabil halten wollen, könnten z.B. alle 3 Jahre updaten.

Das monatliche Abo sehe ich optional. Für die Leute, die sich damit anfreunden können.

Aber mal sehen, wie MS es plant.
 
AW: Artikel:

Michael S. schrieb:
Das glaube ich eher nicht. Insbesondere die Unternehmen würden ein Abo-Windows wirklich begrüßen. Das hätte für Unternehmen deutliche Vorteile:

- ich bezahle für ein Windows nur für die tatsächliche Nutzung
- ich bekomme die aktuelleste Windows-Version ohne Mehrkosten
- Windows wird automatisch auf dem aktuellen Stand gehalten und weiterentwickelt
- Vereinfachung des derzeit völlig undurchschaubaren Lizenzmodells

Die Frage ist eher: wären Privatanwender (wie Musa schon meinte) wirklich bereit sich auf ein Abomodell einzulassen? Ich habe das so meine Zweifel.

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Ich kenne viele Menschen, die das nicht zahlen würden. Schon aus Prinzip nicht.

Ich sehe das anders - ein "Abo-Windows" wäre für Unternehmen eine unglaubliche Support-Katastrophe. Und das sehe ich aus mindestens drei Gründen:
Gerade bei sensiblen Bereichen (z.B. öffentliche Verwaltung, Bund, Polizei) braucht es langwierige Zertifizierungsprozesse, bis mal Updates in ein System geladen werden. Alleine der Rollout eines komplett neuen Systems kann mitunter Monate bis Jahre dauern, wenn etwa mehrere zehntausend PCs davon betroffen sind.

Das zweite Problem sehe ich, wenn neue Funktionalitäten oder Änderungen der GUI bzw. von Menüstrukturen durch ein Abo-OS eingeführt würden. Der Artikel lässt erahnen, dass Microsoft deutlich dynamischer auf Kundenbedürfnisse hierbei reagieren möchte. Nehmen wir nur mal an, dass ein Bedienkonzept einmal pro Jahr umgeworfen würde - da werden altgediente Mitarbeiter hoffnungslos im Unternehmen überfordert sein.

Der dritte Punkt wäre die unweigerliche Fragmentierung von Systemversionen. Bei einem Abo-Modell hat man (mehr oder minder) jeden Monat eine neue Version rauskommen. Bei Standard-Anwendungen (z.B. Office) würde das wahrscheinlich kein Problem werden - aber wie sieht es mit spezifischen Systemlösungen, z.B. in Form von ERP-Systemen aus? Ich könnte mir gut vorstellen, dass es dann zu extremen Problemen mit der Systemkompatibilität kommen würde, da derartige Programme meist für ein starres System geschrieben sind.

Die Liste könnte man (anhand aktueller Unternehmensstrukturen) wahrscheinlich beliebig weiter führen. Hier würde Microsoft dann von der Unternehmenslandschaft fordern, grundlegende Neustrukturierungen durchzuführen - und das hat eine Menge Potential, nach hinten loszugehen.
 
AW: Artikel: Stellenausschreibung bestätigt Microsofts geplante Abkehr von großen Rel

Das glaube ich eher nicht. Insbesondere die Unternehmen würden ein Abo-Windows wirklich begrüßen. Das hätte für Unternehmen deutliche Vorteile:

- ich bezahle für Windows nur für die tatsächliche Nutzung
- ich bekomme die aktuelleste Windows-Version ohne Mehrkosten
- Windows wird automatisch auf dem aktuellen Stand gehalten und weiterentwickelt
- Vereinfachung des derzeit völlig undurchschaubaren Lizenzmodells

Die Frage ist eher: wären Privatanwender (wie Musa schon meinte) wirklich bereit sich auf ein Abomodell einzulassen? Ich habe das so meine Zweifel.

Kaufen Sie jetzt das neue Dell-Notebook. Nur 499 Euro + 7,99 Euro im Monat.

Ich kenne viele Menschen, die das nicht zahlen würden. Schon aus Prinzip nicht.



Über ein Windows-Abo habe ich noch nicht nachgedacht ...kommt m.E. auf den Preis an....

Privat verwende ich das Office 365 Home Abo .....(5 Lizenzen, etwa EUR 65.- bei ama**n.de)
u.U. steige ich auf das Office 365 Personal um ....(1+1 Lizenz) nachdem ich ja jetzt das Surface 3 Pro im Einsatz habe, die Tablet-Lizenz für´s iPad Air)
Eigentlich verwende ich ja auch bei NIS ein Abo-Modell (3 Rechner)...
 
Ich sehe das anders - ein "Abo-Windows" wäre für Unternehmen eine unglaubliche Support-Katastrophe.

Ja, da gebe ich Dir Recht. Es hat definitiv auch seine Nachteile. Aber wie gesagt, bin ich nicht wirklich überzeugt, dass MSFT ein Abomodell bringen wird.

Ich könnte mir eher das Konzept vorstellen:

Kostenloses Windows ohne Support, Microsoft verdient an Apps und anderen Dienstleistungen. Wer Support möchte (z.B. Unternehmen) muss dann einen Supportvertrag abschließen.

Aber wenn es wirklich nur noch eine Windows-Version mit laufenden Updates gibt, wie will MSFT das in den Unternehmen managen? Wird man hier alle großen Updates als Unterversionen ausbringen. Unternehmen können diese separat herunterladen und nach einer internen Freigabe selbst ausrollen!?

Viele Fragen und kaum Antworten. Also schaun wir doch mal, was von offizieller Seite in den nächsten Monaten kommt.


Privat verwende ich das Office 365 Home Abo .....(5 Lizenzen, etwa EUR 65.- bei ama**n.de)

Ich sehe am Abomodell nur ein Problem: jeder andere Anbieter bietet mittlerweile seine Betriebssystem kostenlos an (Google, Apple).

Zusätzlich gibt es natürlich das von cream beschriebene Support-Problem. Die Anzahl der Mitarbeiter, die MSFT nur für den Endanwendersupport bräuchte, wäre schon enorm.
 
Der einzige Unterschied zu jetzt wäre, dass man zwischen den Main-Releases optionale Feature-Updates hat für die Enthusiasten, bevor im üblichen Rhythmus ein neues großes Release kommt.

Vorteil wäre, dass die Features durch die Anwender getestet sind, bevor sie ins Main-Release einfließen.

Da muss man kein Abo-Modell einführen und am Prozess eigentlich auch nicht viel ändern.
 
Für ein Windows Abo Dienst ist die Welt noch nicht bereit. Vielmehr denke ich, dass Microsoft die Updates auch kleiner und billiger macht.
Die Statistik ist vorhanden aus dem Win8 Launch, dass für 29€ viele ein Update kaufen, die sonst ihr altes BS weiter benutzt hätten.

Mehr Geld durch mehrere kleine Updates verdienen.

Grüsse
 
Rolling Releases lassen sich im Businessumfeld nur im KMU Bereich sinnvoll einsetzen. Wenn ich daran denke, das im deutschen Bundestag 5000 IT Nutzer jeden Monat andere oder veränderte Feature erhalten, frage ich mich wer das Supporten will.
Bei Ubuntu gibt es ein Modell mit zwei Versionen. Eine normale die alle 6 Monate erneuert wird und eine LTS (Long Term Support) Version die nur alle 3 Jahre ein Upgrade bekommt dafür aber 5 Jahre supportet wird.
Das Problem ist hier eher die Hardware, eine 4 Jahre alte Linuxdistribution auf aktueller Hardware zu betreiben kann schon recht aufwendig werden.
Probleme sehe ich auch im Patchmanagement. Hier gibt es (in Deutschland) zwei verbreitete Systeme. Einmal wäre da das Systemcenter (Configurationmanager) von Microsoft und zum anderen Empirum von Matrix42. Letztere könnten sich evtl. recht schwer mit Rolling Releases tun, da hier zum einen der Support von MS bestimmt schlechter sein wird als beim eigenen Produkt und zum anderen der Aufwand die Pakete zu schnüren stark ansteigt.
Zu guter Letzt, steigt der Testaufwand in der IT.
Vergleiche zu den Problemen lassen sich gut beim Limux-Projekt der Stadt München sehen.
 
Finanzierung über den Einmalverkauf von Lizenzen bei Hardwareneukauf und ab da über Apps und eventuell über Zusatzleistungen, mehr geht nicht. Du kannst nicht gegen Google und Apple ins Feld ziehen und den Kunden ein großes Preisschild unter die Nase halten während die werbewirksam alles "kostenlos" verjubeln. Vergesst die Idee mit dem Abo, das klappt bei Office und Photoshop, aber niemals bei einem OS. Zudem ist Windows das letzte Enduser OS, das sich für neue Versionen noch bezahlen lässt. Apple liefert neue Versionen kostenlos, Chrome OS kostenlos, Android wird kostenlos ignoriert :D und über Linux Distributionen müssen wir gar nicht sprechen. Ich weiß nicht wie gut sich das rechnen wird, aber der Weg ist klar vorgeschrieben.
 
AW: Artikel:

Ich war letzte Woche bei einer Veranstaltung von Microsoft auf der Cap San Diego im Hamburger Hafen bei der es um Agilität in Softwareentwicklung aus betriebswirtschaftlicher Sicht ging. Es waren unter anderem ein Microsoft-Manger und ein Senior-Director aus München anwesend, die sich unter anderem um Team-Foundation Server und andere Enwicklungstools und deren Entwicklung kümmern.
Es ist bereits so, dass Microsoft bei Cloud-Services Releases im Monatsrhythmus ausrollt. Bei einem Betriebssystem stelle ich mir das allerdings noch etwas schwieriger vor, da sie hier das deployment nicht in dem Maße steuern können, wie bei ihren Services. Es spricht aber ansonsten auch bei einem Software-Projekt, wie Windows prinzipiell nichts gehen kürzere Release-Zyklen.
Wie viele Releases dann auch bei und durch Kunden deployed werden, steht dann aber auch einem anderen Blatt...
 
Vorstellen könnte ich mir auch, dass Windows für Privatanwender kostenlos angeboten wird und nur Unternehmen Geld zahlen. So ähnlich, wie das Avira für seine Anti Viren Programme macht.
 
ich würde kein Abo abschließen. Habe gerade erst Office 2013 5 Lizenzen gekauft. Dann hab ich wenigstens Ruhe.
Außerdem, wenn MS es nur noch "Windows" nennt, dann haben sie ein Problem. Im Moment heißt es Windows 7 ist gut, Windows 8 ist schlecht (nicht meine Meinung)
Wenn es aber nur noch "Windows" gibt, ist die Gefahr groß, dass es heißt "Windows" ist schlecht!

Wenn man Windows im Abo updated sollte auch die Hardware ziemlich gleich sein, da es sonst zu schwierig wird, und dann haben wir entweder ein Apple Sytem (Alles gleich) oder ein Chromebook (alles wird aus dem Netz geladen)
Ich denke so wie bisher ist es besser.
Die 20% Windows XP PCs kommen mMn daher, dass es Raubkopien sind und die Leute sich vor Updates hüten, da sie denken entlarvt zu werden...
Die hätten für die 29 € am Anfang eine Update CD für Windows 8 kaufen sollen und fertig.
Jetzt (win 8) "müssen" sie sich per MS konto anmelden und wollen deshalb keine Raubkopie verwenden...
 
@andyga:

Genau das ist vielleicht die Absicht von Microsoft, das man so versucht die Softwarepiraterie von Windows so besser in den Griff zu bekommen.
Nur noch ein Windows was man Online herunterlasen muss Mittels Tool von MS, wo dann gleich ein expliziter Hashwert auf die vorliegende Hardware berechnet wird und damit das Windows genau auf dieser Hardware aktiviert wird.
Andererseits wenn Windows für Lau bzw. kostenlos zu haben ist, machen Raubkopien keinen Sinn mehr.
 
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