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Artikel: Windows 10 und Datenschutz: Microsoft legt fast alle Informationen offen

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"Andere sind da deutlich cleverer unterwegs als Microsoft. Sie sammeln, was sie wollen, bieten weder Einstellungsmöglichkeiten noch irgendeine Form der Transparenz- und weil deshalb niemand etwas hat, was er zerpflücken kann, bleiben sie völlig unbehelligt."

Gut dass sie da einen anderen Weg gehen, denn jetzt sind sie diejenigen, die nicht von der allseits bekannten Klippe springen, wenn alle anderen das tun. ;)
 
Super Artikel! Deine zwei Cent haben auch gar nichts mit Fanboy zu tun wie ich finde. Eher ist es wenn dann anders herum: Nutzer anderer Systeme sind "Fanboys", die behaupten ihr OS sei, was den Datenschutz betrifft, auf Augenhöhe mit oder gar besser als Microsoft.

Ich sehe das genauso, wie du es geschrieben hast. Windows 10 mag freilich Baustellen haben, aber dazu gehört bestimmt nicht der Datenschutz.
 
Bravo, tolles Fazit. Das ist auch immer meine Begründung wenn ein Android Fanboy wieder Faktenlos argumentiert.
 
@staubd: Eventuell bist Du aber genau so ein Fanboy wie Martin es ist?

Soll nicht bedeuten, dass ich es anders sehe, nur kann man sich sicher sein, dass dies noch in der Nähe einer objektiven Realität ist? Und ist die Presse wirklich immer so einseitig und kritisch bei Microsoft oder ist man selbst einfach zu empfindlich? Nur weil dies HIER viele ähnlich sehen, bedeutet dies doch nicht, dass dies etwas mit der Realität zu tun haben muss.
 
Ich bleibe dabei, was ich schon vor vielen Jahren behauptet habe und es immer wieder behaupten werde, und nach diesem Artikel erst Recht:
Microsoft zieht Daten zur Weiterentwicklung der Hard- und Software.
Google und Konsorten ziehe Daten für Werbezweck, weil sie nur davon leben können.

Wer nach diesem Artikel von Martin immer noch über Microsoft negativ abzieht, dem unterstelle ich Dämlichkeit, weil er es nicht schafft, in das verschlossene System Android zwecks Datensaugen reinzuschauen.
 
Natürlich ein sehr begrüßenswerter Schritt, aber trotzdem bin ich deshalb nicht so naiv zu glauben das MS meine Daten nur abgreift weil sie es besonders gut mit mir meinen.
Ohne entsprechende private Daten zu sammeln funktionieren Dienste wie Cortana, Bing usw. einfach nicht richtig, also tun sich alle "Verdächtigen" untereinander nicht viel, was die private Datenerfassung angeht.
In wie weit Google tatsächlich Daten verkauft und MS oder Apple es nicht tun, lässt sich wahrscheinlich eh nie abschließen klären.
Grundsätzlich sollte aber jedem bewusst sein das alle diese Unternehmen unsere Daten nicht sammeln weil sie zur Wohlfahrt gehören.
 
Eine Frage stellt sich mir noch. Werden bei Vollständig auch die URLs im Private Modus gesendet?
 
Am besten war der Datenschutz, als es noch kein Internet gab. :D

Aber mal ernsthaft: Kann Martin nur zustimmen.
1. Microsoft wird von allen Systemen immer am meisten kritisiert.
2. Die, die wahrscheinlich Microsoft am meisten kritisieren, benutzen Android Telefone.

Daumen hoch von mir für den Schritt!
 
Es ist schön wenn der User was anhaken kann, aber sicher sein kann er sich trotzdem nicht. Es wird sich zeigen ob nicht doch noch jemand feststellt das Daten übertragen werden obwohl alles abgehakt ist. Wie sonst funktionieren die Microsoft Dienste?
Das ganze könnte auch nur Augenwischerei sein.
 
Ich bleibe dabei, was ich schon vor vielen Jahren behauptet habe und es immer wieder behaupten werde, und nach diesem Artikel erst Recht:
Microsoft zieht Daten zur Weiterentwicklung der Hard- und Software.
Google und Konsorten ziehe Daten für Werbezweck, weil sie nur davon leben können.
.

Genau. Deswegen steht da drin, dass man mit den Daten gezielter Werbung auf die jeweilige Person schaltet. Ferner steht drin, dass dies auch alles mit Partnern und Dritten geteilt werden kann.

Dennoch ist der Schritt hier eine löbliche Sache von Microsoft. Jedenfalls besser als vorher. Wenn ich das richtig sehe, kommt man jetzt in diese übersichtlichere Einstellung und wird nicht sofort (per Express) überall auf „on“ gestellt, ohne das überhaupt jemals gesehen zu haben. Eine zusätzliche Option überhaupt keine Daten zu senden wäre natürlich noch besser gewesen. Trotzdem löblich.

Google erhebt natürlich genauso Daten. Ob man Google oder MS nun mehr vertraut steht auf einem anderen Blatt. Komischerweise ist mein Gmail aber komplett werbefrei, den promotion tap (den ohnehin niemand sieht oder damit in Kontakt kommt) kann man sogar komplett abstellen. Wohingegen ich bei Outlook gleich mit Werbung begrüßt werde. Apropo Google: Mal auf Google gehen, auf der Startseite unten „Es sind ihre Daten. Sie entscheiden: Prüfen Sie ihre Google Privatsphäreeinstellung.“ Da kann man einstellen und verwalten.
 
weltleser schrieb:
Und ist die Presse wirklich immer so einseitig und kritisch bei Microsoft oder ist man selbst einfach zu empfindlich? Nur weil dies HIER viele ähnlich sehen, bedeutet dies doch nicht, dass dies etwas mit der Realität zu tun haben muss.
Fakten sind Fakten, das kann ja alles nachlesen wenn man nicht zu faul dazu ist, das hat sehrwohl mit Realität zu tun.
 
Das Vorgehen halte ich für vernünftig und ein Entgegenkommen, während Microsoft doch sonst so vieles falsch anpackt; hoffen wir nur, dass sie nicht auch hierbei zu dem Schluss kommen, es falsch zu machen, und eine 360 Grad Wendung vollziehen wie bei den anderen.

weltleser schrieb:
@staubd: Eventuell bist Du aber genau so ein Fanboy wie Martin es ist?

Soll nicht bedeuten, dass ich es anders sehe, nur kann man sich sicher sein, dass dies noch in der Nähe einer objektiven Realität ist? Und ist die Presse wirklich immer so einseitig und kritisch bei Microsoft oder ist man selbst einfach zu empfindlich? Nur weil dies HIER viele ähnlich sehen, bedeutet dies doch nicht, dass dies etwas mit der Realität zu tun haben muss.

Ui, wieder ein Beispiel aus dem Techniklager von den Hobbyphilosophen, die mit Bedenken daherkommen, die im Rahmen zwar nützlich, aber ohne unnütz sind. Wie wäre es mit einer Prise Solipsismus? Oder wir halten alle Anderen für Automaten?

Natürlich lässt sich aus übereinstimmenden Meinungen nicht schließen auf Fakten oder das Ding, genannt Realität, aber ohne diesen Vertrauenssprung gibt es nichts, worüber man reden oder denken oder was man verlässlich fühlen könnte. Dass sie alles verraten haben, haben sie auch nicht gesagt, auch können sie gar nicht sagen, ob ein Einzelner irgendwann ausbricht und sein eigenes Ding macht mit den Daten. Sie tun das alles mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht aus Nächstenliebe.

Man müsste schon ein Datum (Einzahl von Daten) bei der Hand nehmen und es verfolgen bis nach Microsoft und dort beobachten, was die Microsofties damit anstellen, und solange das nicht geschehen ist, wird es immer Zweifel geben an den Aussagen aus Redmond. So etwas zu fordern, wäre auch ein Vorschlag wie die Langzeitstudie zur Grippeimpfung, die es vorher geben müsste, was das kleine Problem aufwirft, dass das Virus sich längst weiter entwickelt haben wird, wenn eine solche Studie abgeschlossen sein wird, was einen neuen Stoff erfordern würde, der wiederum getestet werden müsste, und wir befänden uns in einer Warteschleife der Marke Endlos.
 
Nebu schrieb:
Am besten war der Datenschutz, als es noch kein Internet gab. :D

Aber mal ernsthaft: Kann Martin nur zustimmen.
1. Microsoft wird von allen Systemen immer am meisten kritisiert.
2. Die, die wahrscheinlich Microsoft am meisten kritisieren, benutzen Android Telefone.

Daumen hoch von mir für den Schritt!

+1
Irgendwie analog reziprok (oder so) zu mildtätigen Spenden von manchen Hinterziehern größerer Steuerzahlungen ;) ...

Artikel und Kommentar sind super!!!
 
@anthropos: Danke für Deine Ausführungen. Dein Anspringen ahnte ich:D Auch wenn ich jetzt Haue kriegen könnte, ab und zu eine Anregung, dass es zwischen 0 und 1 noch anderes gibt, kann so schädlich nicht sein;)
 
Ich bin dieses Gerede einfach satt von Android, Linux oder Apple Usern die immer gegen Windows schießen. Man bemerkwe, die gegen Windows schießen. Es gibt auch normale Windows User die das morgens zu ihrem Kaffee nehmen - eine Runde gegen Windows lästern. Konstruktive Kritik ist das eine, aber Äußerung "like mobbing" nervt einfach nur noch. Als gäbe es nicht genügend Probleme auf diesem Planeten.
 
Ist ja nette und längst überflüssig überhaupt zu sagen, was man angeblich weshalb sammelt & speichert. Ein guter, erster Schritt, aber leider ist es auch nicht mehr als eine Offenlegung. Da sollte noch mehr passieren. Insbesondere weil man sich ja so einiges rausnimmt zu sammeln und der Benutzerwunsch mitunter überhaupt nicht interessiert. Die minimale Telemetriedatensammlung ist ja echt nicht von schlechten Eltern. Oder im Fall von Bitlocker nimmt man sich die Freiheit - ohne den Benutzer zu fragen oder ein Opt-Out zu ermöglichen - den Wiederherstellungsschlüssel online zu speichern.
 
Schwerste Kritik! Windows 10 ist der Super GAU in Sachen Datenschutz! Gründe: Es werden überhaupt Daten erhoben, das ist an sich schon unzulässig. Bitlocker wurde um zwei Stufen "entschärft" Bitlocker und WLAN Key auf MS Servern gespeichert, dass lässt sich nur mit umfangreichen Fachwissen verhindern.

aktiviert. Hier kann man nachlesen, welche Daten bei der Einstellung "Einfach" erhoben werden.

Solche Texte müssen nicht nur in Deutsch sondern auch noch in sogenannter "einfacher Sprache" zur Verfügung stehen. Sie müssen für Analphabeten als Tondatei und für anderweitig eingeschränkte Menschen als Video zur Verfügung stehen. Sie müssen jederzeit in Blindenschrift zugestellt werden. Warum stellt MS nicht zumindest die Einstellungen zum Datenschutz wie in der Enterprise Version zur Verfügung? Gerade in der Zeit, wo BigData zum Hobby der Staaten wird, muss die perfekte Absicherung Ziel jedes Softwareanbieters sein.

Mein Rat an MS: Das System muss zu 100% auch ohne MS Konto funktionieren. Ondrive muss vollständig und nachvollziehbar deaktivierbar sein. Keys, egal welche, dürfen auch bei grober Fehlfunktion nicht den Rechner verlassen können. Alle Kryptofunktionen müssen vollständig offenliegen und stand der derzeitigen Wissenschaft sein. Das sind elementare Grundforderungen, diese Liste liese sich erweitern.

@_Sabine_Oder im Fall von Bitlocker nimmt man sich die Freiheit - ohne den Benutzer zu fragen oder ein Opt-Out zu ermöglichen - den Wiederherstellungsschlüssel online zu speichern.

Allein dieser Punkt macht Windows 10 zu einem nicht verwendbaren System und lässt Vermutungen zu...
 
Nunja - Android verschlüsselt inzwischen Standardmäßig. Das Windows Kontokennwort ist noch lange nicht durch Bitlocker-Auth beim boot ersetzt worden.
 
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