Aus dem Forum: Wiederherstellungspunkte in Windows nutzen

DrWindows

Redaktion
Heute möchte ich euch auf Dr. Windows ein neues Format vorstellen. Wir möchten zukünftig regelmäßig lesenswerte Beiträge aus unserem Forum aufgreifen und im News-Bereich vorstellen. Den Anfang macht heute die Systemwiederherstellung. Sie ist den meisten Windows-Nutzern bekannt und trotzdem eines...

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chakko

gehört zum Inventar
Welche der Funktionen nutzt ihr?

Gar keine, um ehrlich zu sein. Ich sichere immer nur meine Dateien auf externen Platten, mache aber nie ein Backup. Wenn es hart auf hart kommt, und die Festplatte abraucht oder ähnliches, mache ich dann lieber eine Neuinstallation. Klar bedeutet das einiges an Arbeit, aber, das habe ich schon ein Dutzend mal gemacht, und es ist für mich sauberer als ein geclontes Image einzuspielen.

Die wichtigsten Sachen lade ich in die Cloud und habe sie dort immer aktuell und gesichert.
 

Uwi58

gehört zum Inventar
Hallo Lukas! Mit Windows eigener Herstellung nach Problemen habe ich mich wenig beschäftigt. Anfangs hatten wir einen "PC Fritzen" und Nächte verbracht, um Windows wieder flott zu machen.
Dann habe ich mich der Sache angenommen und mit XP beschäftigt, System sogar neu installiert. Wiederherstellungspunkt hat da nicht groß geholfen. Erst hier im Forum auf das Thema Backup geraten und mich damit aus einander gesetzt. Privates vom System trennen war ein Quantensprung . Seither wird das private händisch gesichert und System mit Backupper. Dieser ersetzt nun vollständig die Wiederherstellung vom System und der Computerschutz, was die FP angeht, abgestellt. Da mein System nicht aufbläht durch private Sachen, die ja immer mehr werden, stehe ich bei ca 18 GB, die innert 6min gesichert oder wieder hergestellt werden können.
Gruß Uwi58
 

Screensaver

treuer Stammgast
Die Systemwiederherstellung ist in Windows dermassen gut versteckt, dass sie wohl die wenigsten Nutzer zu Gesicht bekommen haben. Fast glaubt man, Microsoft will gar nicht dass diese Funktion noch genutzt wird, das würde auch die regelmäßige Deaktivierung nach einem Funktionsupdate erklären (ist ja nicht erst seit der 2004 so). Einmal mehr der Verweis auf die Konkurrenz: Time Machine auf macOS zeigt, wie Sichern und Wiederherstellen mit Bordmitteln funktioniert.
 

Dosenbit

treuer Stammgast
Positiv ist soweit, dass Windows auch eigene Wiederherstellungspunkte erstellt. Muss es, da hierfür inzwischen fast 5 GB SSD gebraucht wurden.

Manuell setzen finde ich dann wichtig, wenn solche Upgrades anstehen.
 

Lextor

nicht mehr wegzudenken
chakko schrieb:
Welche der Funktionen nutzt ihr?

Gar keine, um ehrlich zu sein. Ich sichere immer nur meine Dateien auf externen Platten, mache aber nie ein Backup. Wenn es hart auf hart kommt, und die Festplatte abraucht oder ähnliches, mache ich dann lieber eine Neuinstallation. Klar bedeutet das einiges an Arbeit, aber, das habe ich schon ein Dutzend mal gemacht, und es ist für mich sauberer als ein geclontes Image einzuspielen.

Die wichtigsten Sachen lade ich in die Cloud und habe sie dort immer aktuell und gesichert.

Da stimme ich dir fast voll zu. Auch ich bin ein großer Freud des Cleaninstall. Aber, wenn ich mir schnell mal helfen kann/muss ist das ne gute Sache. Weil das System spinnt ja meistens, wenn man gerade nicht die Zeit hat sowas aufwendiges zu machen. Insofern, absoluter Notfall ist die Systemherstellung gut, danach wenn es die Zeit erlaubt Cleaninstall.
 

Gerar

bekommt Übersicht
Mache seit Jahren regelmäßig ein Systemabbild von meinem System. Vor 2 Wochen kam dann der Ernstfall. Die Wiederherstellung lief perfekt durch. Doch zum Schluss kam dann die Meldung: Falscher Parameter (0x80070057). Ich konnte den Laptop nicht mehr starten. Es ging nichts mehr. Ich musste das komplette System neu aufsetzen. Also Vorsicht! Die Sicherungssysteme sind auch keine Garantie.
 

Screensaver

treuer Stammgast
Das bestätigt meine Vermutung, dass Microsoft die Systemwiederherstellung genauso wie "Sichern und Wiederherstellen" (das noch von Windows 7 stammt) aufs Abstellgleis geschoben hat, und man sich nicht mehr darauf verlassen sollte. Leider gibt es keinen Hinweis darauf, ob und wann Microsoft wieder ein System-Backup anbietet, ohne dass dazu externe Software nötig ist.
 

Big Eddie C.

C. wie Calzone
Ich habe schon lange unter Systemsteuerung -> System -> Computerschutz die automatische und manuelle Erstellung von Wiederherstellungspunkten scharfgeschaltet und eben gerade den Status überprüft, scheint zu laufen:

Computerschutz.png

Jedoch eine Wiederherstellung auf einen solchen Wiederherstellungspunkt habe ich noch nie versucht.

Seit Powerquests Driveimage (RIP) vertraue ich auf Drittanbietersoftware zur Imagesicherung. Meine aktuell laufende Installation hat schon zwei Wiederherstellungen mit Paragon Backup & Recovery 17 Free hinter sich - haben beide bestens funktioniert.
 

rb13125

nicht mehr wegzudenken
Diese Funktion ist irgendwie in der alten Systemsteuerung vergessen worden, vermutlich zu recht. Aus den neuen Einstellungen führt kaum ein weg dorthin. Meine Daten sind auf einem NAS, ebenso die Backup-Images, gestartet wird im Ernstfall von einem USB-Stick oder einem eigenen Startmenü-Eintrag. Die Option ist im übrigen eingeschaltet- wozu denn eigentlich??? Es stört nicht!
 

PeteM92

gehört zum Inventar
Der Weg dorthin ist einfach:
Win+r drücken
%windir%\System32\SystemPropertiesProtection.exe hineinkopieren und mit Enter bestätigen.

Aber:
Wiederherstellungspunkte sind kein Ersatz für ein richtiges Systembackup, das auf aktuellem Stand gehalten wird.
 

FZ61

gehört zum Inventar
Ich schätze den Wiederherstellungspunkt. In den letzten Jahren hat er mich zwei mal vor einer Neuinstallation bewahrt.
 
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