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Bericht: Europäische Union droht Google mit Aufspaltung des Unternehmens

DrWindows

Redaktion
Bericht: Europäische Union droht Google mit Aufspaltung des Unternehmens
von Kevin Kozuszek
Google Logo Titelbild


Es wäre so ziemlich die schärfste Sanktion, die die Europäische Union gegen ein marktdominierendes Unternehmen verhängen kann und die die EU-Kommission gegenüber Google nun auch erstmals offiziell angedroht haben soll. Wie die Tagesschau berichtet, sollen die Aufseher in Brüssel im aktuell laufenden Kartellverfahren rund um Googles Anzeigengeschäft ganz offen über die Aufspaltung des Unternehmens nachdenken. Mildere Mittel wie eine Selbstverpflichtung reichten nicht mehr aus.

Bisher haben sich die europäischen Wettbewerbshüter in früheren Verfahren auf die Verhängung von Geldstrafen in Höhe mehrere Milliarden Euro beschränkt, nach nun zweijährigen Ermittlungen kommen sie zu dem vorläufigen Schluss, dass nur ein obligatorischer Verkauf eines Teils seiner Dienste das Problem lösen könnte. Google bevorzuge eigene Technologien und schwäche damit den Wettbewerb, sagte die zustände Kommissarin Vestager dazu.

Google kann sich nun zu den Vorwürfen äußern, bevor in Brüssel eine endgültige Entscheidung getroffen wird.


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Das würde zu massiven politischen Spannungen zwischen der EU und den USA führen. So einfach (wenn überhaupt) würde das dann nicht über die Bühne gehen.
 
Das würde zu massiven politischen Spannungen zwischen der EU und den USA führen
Wenn Regeln einhalten in der Wirtschaft zu POLITISCHEN Spannungen führt, weiß man sehr genau wie wertvoll der politische Partner ist.
Dann sollte man über eine Distanzierung oder Abbruch jeglicher Kontakte zu diesem Aggressor/Erpresser nachdenken.


Aber insgesamt gesehen, wäre es dass erste Mal, dass die EU Eier zeigt.

In dem Zusammenhang gleich noch die Googledienste und den Playstore aus Android herausholen und eine zwangsweise Integration verbieten.

Die mit Abstand beste Nachricht des Tages.
 
Okay, wenn sie das mit Google so handhaben, dann müssten sie so konsequent sein, und bei Microsoft weitermachen. Die nehmen sich beide inzwischen da nicht viel.
 

Es geht vor allem um die Deals, die Google mit Smartphone-Herstellern wie Apple und Samsung abgeschlossen hat. Der Konzern zahlt Milliarden Dollar dafür, dass die Hersteller Google als voreingestellte Suchmaschine in ihren Geräten verwenden. Die Frage ist nun: Missbraucht Google seine Marktmacht, um andere Unternehmen zu solchen Verträgen zu zwingen und die Nummer eins auf dem Markt zu bleiben? Das Ministerium argumentiert, die Deals behinderten "kleine, innovative Suchmaschinen". Sie könnten so nicht zu ernst zu nehmenden Konkurrenten für Google werden.
Es wird ernst
 
Einerseits ja und dann doch lieber nicht!

Das wird vorm Gericht enden und wer Bezahlts der EU Bürger, lieber würde ich was Nützliches mit dem Geld anfangen, was das kostet.
 
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