kev schrieb:
Schön dass MS das Potential von Filme und TV immer noch sieht. Sie müssen aber zwei dinge unbedingt ausbauen.
1. Das Bezahlmodell. Ein Abomodell ist einfach Zeitgemässer
2. Der Inhalt. Es ist immer noch Schrecklich das Serienchaos. Mal gibt es eine Staffel auf Deutsch, mal nicht. Bei Supergirl Staffel 2 fehlt bis heute noch die letzte Folge. Die wird wohl auch nicht mehr kommen.
Ärgerlich, wenn man dafür den Season Pass gelöst hat.
Bei Filmen & TV-Serien gibt es generell am Markt noch viele Download-only-Dienste, die für jeden Film einzeln Geld verlangen.
Macht Amazon bei "Amazon Video" auch. Nicht alles ist im "Amazon Prime Video"-Abo enthalten. Oft nur ältere Staffeln einer Serie. Die aktuellste Staffel muss man teuer kaufen bei "Amazon Video".
Das liegt u.a. an den Verwertungsgesellschaften, die bestimmen mit dem Filmstudio, welcher Vertriebsweg wann genutzt werden darf.
Und da ist Video-on-Demand aka Abo-Modell einer der letzten Vertriebswege, fast gleichzusetzen mit dem Free-TV...
Die Ausnahme bilden Serien, die z.B. Amazon selbst gedreht hat (von "Amazon Studios" produziert). Dabei hat Amazon selbst alle Rechte und darum kommen bei derartigen Serien auch die aktuellsten Staffeln zuerst bei "Amazon Prime Video" im Abo...
Das Ziel von Amazon: Über den Video-Abo-Service sollen die Kunden animiert werden, mehr bei Amazon zu bestellen. Angeblich gibt es einen "Umrechnungsfaktor", wie viele Neukunden bzw. neue Bestellungen eingegangen sind von Nutzerkonten, NACHDEM sie eine Serie gesehen haben. Das soll für Amazon mit entscheidend sein, welche Serie im Abo gezeigt wird...
Bei Musik ist es anders. Hier hat sich selbst bei Downloads "DRM-frei" durchgesetzt. Da kommt "DRM" erst jetzt durch die Streaming-Portale wieder...Man will ja nicht, dass irgendjemand etwas von Spotify & Co. kopiert...Und die Mehrheit der Kunden setzt inzwischen auf Musik-Streaming im Abo. Da ist der Anreiz relativ gering, für viel Geld sich all die Alben einzeln zu kaufen. Für manche Künstler macht man das, aber sehr wahrscheinlich nicht für alle Bands, die man so bei Spotify hört...Der Katalog umfasst mehr als 35 Millionen (!) Songs...Da müsste man schon viel Geld übrig haben...