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Bericht: Microsoft plant Übernahme von KI-Startups – über 100 Milliarden USD in OpenAI versenkt

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Redaktion
Bericht: Microsoft plant Übernahme von KI-Startups – über 100 Milliarden USD in OpenAI versenkt
von Kevin Kozuszek
OpenAI und Microsoft


Dass man sich in Redmond auf die Zeit nach der Zusammenarbeit mit OpenAI vorbereitet, ist schon länger bekannt. Zuletzt hatte man die Entwicklung eigener KI-Modelle deutlich forciert und dabei auch Umstrukturierungen auf der Führungsebene vorgenommen, damit sich Microsoft AI-Chef Mustafa Suleyman voll hierauf konzentrieren kann. Laut einem Bericht von Reuters intensiviert Microsoft seine Bemühungen nun noch einmal.

Demnach ist man in Redmond aktiv auf der Suche nach jungen und günstigen KI-Startups, um kurzfristig frische Talente in das Team von Suleyman zu bringen. Eine der wahrscheinlichsten Übernahmen soll dabei Inception sein. Über seinen Risikokapitalgeber M12 investierte Microsoft Ende 2025 bereits 50 Millionen USD in das kleine Unternehmen, welches von ehemaligen Absolventen der Universität Stanford aufgebaut wurde. Nähere Informationen zu dieser und weiteren Übernahme liegen allerdings noch nicht vor.

Derweil wurde bekannt, wie viel Microsoft seit 2019 tatsächlich in die Partnerschaft mit OpenAI investiert hatte. Michael Wetter, der die kommerzielle Entwicklung bei Microsoft leitet, musste hier zuletzt vor Gericht aussagen. Insgesamt wurden mittlerweile über 100 Milliarden USD in dieser Partnerschaft versenkt, die in den letzten Jahren für Redmond zunehmend zum Scherbenhaufen wurde.

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100 Milliarden versenkt? Mich erstaunt die Nachricht sehr. Microsoft hat doch immer bei Partnerschaften ein goldenes Händchen bewiesen und durch strategische Klarheit sowie unternehmerische Weitsicht die Partner zu nicht erwarteten Erfolgen geführt. Als Beispiele seien nur Nokia, Skype, aQuantive, Mixer oder Zune genannt.
 
100 Milliarden versenkt? Mich erstaunt die Nachricht sehr.
Die harte Wahrheit ist: Am Ende sind das alles Umwege, um weiterhin das ultimative Produkt von Microsoft in die Köpfe der Ottonormalnutzer zu bringen, wo sie die Hoffnung in Redmond auf das nächste Multi-Billiarden-Geschäft niemals aufgegeben haben... ;)

 
100 Milliarden sind ein Nasenwasser, wenn man überlegt, wo Microsoft im KI-Rennen stünde, hätten sie OpenAI nicht als Partner gehabt. Da wird von so vielen Unternehmen aktuell so viel Geld durch den Kamin geschickt, ohne dass die wirklich wissen, was sie letztlich davon haben.
Wenn man in die Bilanz schaut, stellt man fest: Diese Investitionen haben lediglich dafür gesorgt, dass Microsoft vorübergehend etwas langsamer noch reicher wird. Das ist das eigentlich Perverse.
 
Mal etwas offtopic, aber... wir leben wirklich in der dümmsten aller Realitäten... und für sowas verheizen wir gerade unsere Umwelt?

 
Zitat:
Laut „FastCompany“ planen die größten Player für das Jahr 2026 folgende KI-Budgets: Amazon 200 Milliarden US-Dollar (rund 184 Milliarden Euro), Microsoft 190 Milliarden US-Dollar (etwa 175 Milliarden Euro), Google/Alphabet 180 bis 190 Milliarden US-Dollar (rund 166 bis 175 Milliarden Euro) und Meta 125 bis 145 Milliarden US-Dollar (ca. 115 bis 133 Milliarden Euro). In dieser Liste taucht auch Apple auf, allerdings nur mit geschätzten 13 Milliarden US-Dollar (etwa 11,9 Milliarden Euro) KI-Ausgaben im Jahr – ein Bruchteil der Summen der Konkurrenz.

Tja, könnte es sein, dass die "dunkle Seite der Macht" in Cupertino mal wieder einen Tick schlauer ist als die Konkurrenz?
 
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