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Bericht: Microsoft plant mehrere Änderungen für Windows 10 – Copilot soll kommen

DrWindows

Redaktion
Bericht: Microsoft plant mehrere Änderungen für Windows 10 – Copilot soll kommen
von Kevin Kozuszek
Windows 10 Logo Titelbild


Glaubt man einem neuen Bericht der Kollegen von Windows Central, könnten die Nutzer, die noch mit Windows 10 unterwegs sind, von etwas mehr Liebe für den Vorgänger des aktuellen Betriebssystems Windows 11 profitieren. Hintergrund soll vor allem der noch immer hohe Marktanteil von Windows 10 mit rund einer Milliarde aktiven Geräten sein. In der Folge könnte es nicht nur ausgewählte neue Funktionen geben, die von Windows 11 zurück portiert werden, auch eine Verlängerung der Unterstützung über Oktober 2025 hinaus soll nicht mehr völlig ausgeschlossen sein.

Entsprechendes berichtet der Kollege Zac Bowden in einem neuen Beitrag. Demnach wird eine Verlängerung der Unterstützung für alle Nutzer aktuell intern bei Microsoft diskutiert, eine finale Entscheidung wurde aber noch nicht getroffen. Sicherer soll dagegen sein, dass Microsoft sein älteres Betriebssystem mit ausgewählten neuen Funktionen aus Windows 11 ausstatten wird und das mindestens eine Hand voll davon bereits in der Planung sein sollen. Die wichtigste Entscheidung soll aber sein, dass der neue Microsoft Copilot in Windows 10 einziehen soll, um damit möglichst viele Nutzer erreichen zu können. Auch hier spielt die nach wie vor deutliche Marktmacht von Windows 10 eine Rolle.

Was die anderen aus der Hand voll neuer Funktionen sein sollen, die für einen Backport in Frage kämen, ist momentan noch unklar, aber daran, dass sich Windows 10 nicht mehr großartig verändern wird, werden die Redmonder sicher festhalten. Insofern dürfte es sich da eher um kleinere Geschichten wie etwa die Einführung des neuen Notepads, Snipping Tools oder Paints handeln, viel mehr sollte in dem Bereich wohl kaum passieren.

Mehr könnten wir unter Umständen vielleicht schon in der kommenden Woche erfahren, wenn die diesjährige Microsoft Ignite startet. Das letzte größere Update für Windows 10 ist übrigens schon ein gutes Jahr her. Mit dem Patchday am 13. Dezember 2022 erreichte die Umsetzung des Windows Subsystem for Linux, welches über den Microsoft Store verteilt wurde, auch die Nutzer des älteren Betriebssystems.


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Und damit sind wir genau da, was letztens noch das Thema bezüglich zurück gelassener Windows 10 Geräte war.
Ist der Marktanteil sooo groß, und MS wird diesen ziemlich genau auslesen können, allerdings niemals mehr bekannt geben, müssen sie reagieren und ihre Strategie anpassen. Sie können unmöglich Millionen oder gar Milliarden Geräte zurück lassen - zum einen aus Marketinggründen, zum anderen aber auch aus Sicherheitsgründen.

*geht seinen Windows 10 PC streicheln* du hast noch ein langes Leben vor dir.
 
Chip mit an der Spitze der PC-Presse prognostiziert das Ende von Windows
Windows hatte vor einiger Zeit noch 95 Prozent des Marktes für sich allein. Heute sieht das ganz anders aus und es geht stetig bergab.
Die 95% liegen aber schon ziemlich weit zurück nämlich im Januar 2009 und die genannten Verschlimmbesserungen betreffen aber fast ausschließlich Windows 11, das bisher erst bei 20+% der Windowsversionen liegt.

Das eigene Ende hat man dabei u.U. auch im Blick
Generell sind jedoch die Auflagen der Computerzeitschriften dem allgemeinen Branchentrend entsprechend stark rückläufig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sie können unmöglich Millionen oder gar Milliarden Geräte zurück lassen - zum einen aus Marketinggründen, zum anderen aber auch aus Sicherheitsgründen.
Stimmt schon, aber die Frage ist eben auch, wie eine längere Unterstützung von Windows 10 auf technischer Seite funktionieren würde, wenn Microsoft über seinen Schatten springt und das Supportende um zwei bis drei Jahre nach hinten schiebt. Das ist eben die Sackgasse, in der sie nach der Zeit von Panos Panay jetzt stecken. Wenn sie ihr Gesicht wahren wollen, können sie die Mindestanforderungen für Windows 11 nicht mehr wirklich absenken (höchstens eben auf den Stand von Spätsommer/Herbst 2016, wie mit Windows 10 Version 1607 die TPM 2.0-Integrationspflicht für neue OEM-Geräte bei erlaubter Deaktivierung kam), und auch wenn das vielleicht nochmal 50 Millionen Geräte extra bringt, ist die Zahl der Bestandsgeräte, die upgraden könnten, dann trotzdem begrenzt.

Auf der anderen Seite machen sie sich mit einer größeren Modernisierung von Windows 10 auch unglaubwürdig, alleine weil durch die scharfe Trennung zwischen der 1904x.x und der 22000.x und höher der Zug eigentlich abgefahren ist. Außerdem wollen viele Nutzer, die noch auf Windows 10 sind, das eigentlich auch nicht, sondern die wollen das mittlerweile recht stabile Betriebssystem behalten, und großartig weitere Ressourcen wird Microsoft in das ältere Betriebssystem auch nur ungern investieren wollen.

Was bleibt, wenn Microsoft den Support wirklich um zwei bis drei Jahre ausdehnen sollte, wäre die Möglichkeit, an den kleinen Stellschrauben zu drehen und die weitere Unterstützung mit den bestehenden Möglichkeiten so einfach wie irgendwie möglich zu machen. Deswegen ist das in meinen Augen eine sichere Wette, dass sie weitere Apps wie Paint, Snipping Tool oder Notepad backporten oder das Web Feature Experience Pack in Windows 10 integrieren werden, einfach weil das zusätzliche Ausspielwege sind oder die Sachen einfach über den Microsoft Store aktualisiert werden, sodass man solche Modernisierungen trotzdem unter dem Radar vornehmen kann.

Das ist eben der Knackpunkt. Die aktuellen Berichte sprechen eben nicht davon, dass Microsoft die Entwicklung größere neuer Funktionen speziell für Windows 10 wieder aufnehmen will. Es ginge darum, dass Funktionen, die für Windows 11 ohnehin schon existieren, an den Vorgänger durchgereicht werden. Letztlich wäre jede einzelne Verbesserung für Windows 10 dann ein Freischuss für Microsoft, selbst für den eher unwahrscheinlichen Fall, dass auch Funktionen wie Neuerungen aus File Explorer, die Snap Layouts oder optische Sachen (neue Icons, Mica-Effekt) den Vorgänger erreichen. Der Code ist eh schon da, und trotzdem könnten sie Nutzer bei Windows 10 "umschmeicheln" und zeigen, was ihnen eigentlich "entgeht", weil sie nicht auf Windows 11 sind. Ob das erfolgreich wäre, ist eine andere Frage.
 
So lange wie genug persönliche Daten über Win 10 abgegriffen werden können, sollte sich der Backport für MS schon lohnen. So was gab's ja noch nie.
 
Auf der anderen Seite machen sie sich mit einer größeren Modernisierung von Windows 10 auch unglaubwürdig
Microsoft macht sich auch schon so, für mich persönlich unglaubwürdig alleine schon dieser Hinweis
Screenshot 2023-11-14 192723.png

ist für mich völlig unglaubwürdig, kann mir niemand erzählen, dass durch die KI irgendwas gespart wird.
 
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