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Bericht: Surface Pro 10 und Surface Laptop 6 kommen 2024 mit neuem Design und ARM-Chips

DrWindows

Redaktion
Bericht: Surface Pro 10 und Surface Laptop 6 kommen 2024 mit neuem Design und ARM-Chips
von Martin Geuß
Microsoft Surface Pro 9


Was passiert mit der Marke Surface im Jahr 1 nach Panos Panay? Ein aktueller Bericht liefert erste mögliche Antworten. Im Frühjahr sollen sowohl das Surface Pro 10 als auch das Surface Laptop 6 vorgestellt werden.

Beide Geräte, so will es WindowsCentral in Erfahrung gebracht haben, sollen sowohl mit Intel-Chips der 14. Generation als auch mit einem ARM-Prozessor erhältlich sein. Dabei wird es sich wenig überraschend um den Snapdragon X Elite von Qualcomm handeln, wobei noch unklar ist, ob Microsoft den Namen übernimmt oder den Chip wieder unter eigenem Namen (mutmaßlich dann Microsoft SQ4) präsentiert.

Beim Surface Pro 10 wäre es nach dem Pro X und dem Pro 9 5G eine logische Fortsetzung, für das Surface Laptop wäre es eine Premiere, es war bislang nicht mit einer ARM-CPU zu haben.

Beim Surface Laptop 6 soll Microsoft außerdem erstmals äußerliche Änderungen vornehmen. Die Ränder um den Bildschirm sollen dünner werden, das ermöglicht ein Anwachsen der nutzbaren Bildschirmfläche auf 13,8 Zoll (vorher 13,5). Eine 15-Zoll-Version soll es auch wieder geben. Neben zwei USB-C- soll es noch einen USB-A-Anschluss sowie den obligatorischen Surface Connect Port geben.

Ferner soll das Surface Laptop 6 das haptische Touchpad aus dem Surface Laptop Studio übernehmen und auf der Tastatur über eine dedizierte Copilot-Taste verfügen.

Beim Surface Pro 10 wird es äußerlich kaum Änderungen geben, es soll allerdings ein deutlich besseres Display erhalten, das HDR unterstützt, heller ist und dank einer speziellen Beschichtung weniger stark spiegelt. Erstmals soll Microsoft zudem unterschiedliche Auflösungen planen. Während die Topmodelle weiterhin 2.880 x 1.920 Pixel bieten, sollen die günstigeren Modelle eine Auflösung von 2.160 x 1.440 haben.

Das Surface Pro 10 soll außerdem eine bessere Webcam mit einem größeren Blickwinkel sowie einen NFC-Reader erhalten und in neuen Farben erhältlich sein. Die neuen Type Cover sollen ebenfalls über eine Copilot-Taste verfügen.

Wenig überraschend wird Microsoft die beiden neuen Modelle als seine ersten echten KI-PCs anpreisen. Sowohl die 14. Intel-Generation als auch der Snapdragon X Elite verfügen über einen KI-Coprozessor (NPU), mit dem verschiedene KI-Funktionen lokal ausgeführt werden, ohne den Hauptprozessor zu belasten.


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Früher wäre ich noch dabei gewesen, aber dieses penetrante Marketing zu KI und dem Co-Piloten nervt einfach nur. Vielleicht präsentieren sie ja Windows 12, aber auch hier soll ja überall die KI integriert sein...

Und ich bin mir sicher, dass sie den ARM-SoC mit "SQ4" vermarkten werden. Und wenn der SoC das nächste Mal von NVIDIA kommt, dann ist es auch egal, weil es dann trotzdem einfach der SQ5 ist.
 
Bisher wurde ja vieles "KI" von der Grafikeinheit berechnet, geht das auch andersherum bzw. kann man die NPU auch zum Rendern von 3D-Inhalten missbrauchen, dann würde es für die FPS vorteilhaft sein.
 
Da sehe ich die großen Zukunftschancen eher durch KI-Upscaling gegeben. Insbesondere falls es sich auch rückwirkend in Spielen ohne explizite Unterstützung dafür verwenden lässt. Und wer weiß, was sich sonst noch alles mit KI bei der Grafik machen lässt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Na, da bin ich ja mal gespannt, wie groß der Radius der abgerundeten Displayecken sein wird. Beim SLS2 fand ich die Rundung zu stark.

Das Ding ist ja auch, wie gut harmoniert eine solche Rundung mit dem Layout einzelner Programme und vor allem des Betriebssystems?

Windows ist zum einen ein Desktopsystem, auf dem zahlreiche Software verschiedenster Art läuft, darunter auch solche, die auch die Ecken ausnutzt, zum Beispiel Inkscape. Da könnte ich zum Beispiel nicht mehr den Vollbildmodus nutzen, ohne dass ein Teil des Interfaces verdeckt wird. Außerdem sind wir es gewohnt, mit dem Mauszeiger auch mal pixelgenau arbeiten zu können, und da fällt es schon unangenehm auf, wenn der dann mal in so einem runden Eckschatten zum Teil verschwindet.

Zum anderen hängen die Rundungen der Fensterecken von der Anzeigeskalierung ab. Ich halte es ja für eine der großen Stärken von Windows, dass das Layout so frei skalierbar ist, meines Erachtens hätte man das noch weiterentwickeln und weitere Abstufungen zwischen 100% und 200% als Standardoptionen hinzufügen können (damit man sich dafür nicht ab- und wieder anmelden muss). Abgerundete Displayecken hingegen sind physisch festgelegt und sehen nur dann leidlich gut aus, wenn sie zu den Radien der Fensterecken passen. Vielleicht ist das ja eines der Features von Windows 12, dass es da eine optisch ansprechende Lösung auf allen Skalierungsstufen gibt, wer weiß...

Und zu guter Letzt sind da ja auch noch die normalen Computermonitore, und deren Hersteller werden den Teufel tun, so eine eitle Mode mitzumachen und dadurch die Nutzbarkeit ihrer Geräte für einen Teil ihrer Kundschaft (es gibt ja nicht nur Windows und macOS) einzuschränken. Ich nutze mein Surface zu einem großen Teil als Desktop, mit Dock am großen 21:9-Monitor oder auch an zwei kleinen 16:10-Displays.

Warum nur muss Microsoft ausgerechnet diesen Blödsinn mitmachen?
 
Ehrlich gesagt kaufe ich mir erst wieder ein neues Surface Pro, wenn es ein OLED-Display bekommt. Ich nutze aktuell noch ein Samsung Galaxy Tab S9 Ultra und dessen 14,6"-AMOLED ist wirklich deutlich besser als das LCD meines Surface Pro 8.

Wirklich spannend wäre für mich ein Surface Pro, auf dem Android im Tablet-Modus und Windows im Desktop-Modus läuft. Noch besser wäre es, wenn beide OS - analog dem Tab S9 mit Samsung DeX - parallel laufen könnten. Also derart, dass man das Surface Pro als Tablet mit Android nutzen kann und im Hintergrund läuft Windows, das dann per Miracast kabellos oder per Kabel mit einem entsprechenden Monitor verbunden ist. Lenovo hat im Ansatz mit seinem ThinkBook Plus Gen 5 Hybrid ja schon so etwas auf den Markt gebracht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich nutze aktuell noch ein Samsung Galaxy Tab S9 Ultra und dessen 14,6"-AMOLED ist wirklich deutlich besser als das LCD meines Surface Pro 8.
Wenn Android es tut, würde ich lieber dabei bleiben und versuchen, ob Linux-Programme via X-Server unter Termux auch als Ergänzung reichen.

Als Tablet-OS empfinde ich Windows als sehr mühselig. Programme unterstützen die Tablet-Bedienung mehr schlecht als recht; Das fängt schon damit an, dass man auf einem Touchscreen schnell mal aus versehen am [X]-Knopf in der Ecke ankommt.

Und da es keine einfache "click-to-install" Möglichkeit gibt, den Google Play Store und die Play Services ins Windows Subsystem for Android zu bringen, hat sich auch diese Option als eher nutzlos herausgestellt; Im vorinstallierten Amazon Store habe ich bisher keine einzige der Apps gefunden, die ich verwenden will. Die Play Games for PC sind leider auch echte PC-Ports und funktionieren meist nicht befriedigend mit Touchscreens, wenn überhaupt. Web-Apps füllen viele der Lücken (Chrome erlaubt auch, sie wie Programme zu "installieren"), aber auch hier funktionieren viele nicht gut mit Touchinput, sondern erwarten präzise Mauseingaben. Mir etwa aufgefallen bei Duolingo.

Würde daher von einem Windows-Tablet eher abraten, wenn nicht "Laptop" die Hauptverwendung und "Tablet" nur die Zugabe ist. Und auch dann nur, wenn die Erwartung an den Tablet-Modus beispielsweise keine Spiele beinhaltet, und auch die Akkulaufzeit unter realistischer Verwendung schwächer ausfallen darf als bei vergleichbar teuren mobile-OS Tablets. Das Größte Argument wäre, wenn man den Pen-Input in Desktop-Designsoftware verwenden will.

Und selbst wenn Laptop die Hauptanwendung ist: Das TypeCover-Konzept funktioniert mehr schlecht als recht am "Lap".

Der Hauptgrund für mich war, dass ein Surface Pro 7 Plus noch ohne Lüfter ausgekommen ist bei trotzdem guter Geräte-Leistung. Jetzt steht es am Schreibtisch als leiser PC den ich ggf. auch mitnehmen kann, aber als Sofa-Tablet verwende ich es so gut wie nie.
 
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