Anzeige

Am Puls von Microsoft

Anzeige

Bethesda: Bloomberg berichtet über weitere Details zu den Entlassungen

DrWindows

Redaktion
Bethesda: Bloomberg berichtet über weitere Details zu den Entlassungen
von Kevin Kozuszek
Xbox Bethesda Titelbild


Es ist gerade mal zwei Tage her, dass die laufende Entlassungswelle bei Bethesda Softworks und ZeniMax samt der Schließung bekannter Studios wie Tango Gameworks und Arkane Austin für ordentlich Wirbel sorgte, da gibt es von Bloomberg (Paywall) bereits einen weiteren Bericht, der weitere Details ans Tageslicht bringt. Microsoft äußerte sich dazu nicht, weitere Sparmaßnahmen sollen aber nur eine Frage der Zeit sein.

Wie nun bekannt wurde, sollen die Verantwortlichen bei Team Xbox eine Reihe von Managern bei ZeniMax, darunter Produzenten und QA-Tester, zu freiwilligen Abfindungsvereinbarungen aufgefordert haben, und zugleich wurde versucht, die Entlassungen in einem Townhall Meeting gegenüber den Mitarbeitern zu rechtfertigen. Matt Booty, der Leiter der Xbox Game Studios, und Jill Braff, die derzeitige Leiterin von ZeniMax, beklagten vor allem vorhandenen Ineffizienzen und wollen mit diesen Maßnahmen die Ressourcen nun besser nutzen.

Derweil soll Tango Gameworks bereits an einem Nachfolger für Hi-Fi Rush gearbeitet haben, während Arkane Austin die Xbox-Verantwortlichen von einem neuen immersiven Singleplayer-Simulationsspiel als Nachfolger von Redfall überzeugen wollte. So oder so drohen bereits weitere Maßnahmen am Horizont, mit denen Microsoft die Einnahmen aus seiner Gaming-Abteilung deutlich steigern will. Neben einer deutlichen Preiserhöhung für den Xbox Game Pass Ultimate könnte auch das Angebot an Spielen mit Games wie Senua’s Saga: Hellblade II erweitert werden.


Hinweis: Der Artikel wird möglicherweise nicht vollständig angezeigt, eingebettete Medien sind in dieser Vorschau beispielsweise nicht zu sehen.

Artikel im Blog lesen
 
Anzeige
Es wird zunehmend immer mysteriöser, was da bei MS abläuft.

Ebenfalls aus dem Townhall Meeting:
“We need smaller games that give us prestige and awards,” [Matt Booty] told employees [...]
a surprising goal: Microsoft had just shut down the Japanese developer Tango Gameworks, which was coming off the small, prestigious hit title Hi-Fi Rush.
Hi-Fi Rush [...] was praised for its innovation and charm. [...] four months after its release, Hi-Fi Rush hit 3 million players. During the 2023–2024 awards season, the game went on to win a Game Award, a Game Developers Choice award, and a BAFTA.
[...] Aaron Greenberg, vice president of Xbox games marketing, wrote on X that Hi-Fi Rush “was a break out hit for us and our players in all key measurements and expectations.”

Xbox head Phil Spencer spoke about how important it was for Xbox to allow studios to make games outside their comfort zones. [...] Hi-Fi Rush also represented Microsoft’s commitment to bringing Japanese exclusives to the console. [...] Spencer praised Hi-Fi Rush for its “high quality” and said that players could “expect” to see more AAA titles from Japan

The Verge - Microsoft says it needs games like Hi-Fi Rush the day after killing its studio

Was läuft da schief? Arbeiten die bei MS alle gegeneinander?
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Katastrophe für das gesamte Team und eine Überraschung für den Teamleiter, der anonym bleiben möchte. Auf einen Schlag ist nicht nur das nächste Projekt, sondern die Zukunft des ganzen Studios mit seinen Arbeitsplätzen in ernster Gefahr. In der wechselhaften Spielebranche droht dieses Szenario immer wieder – und doch ist es dieses Mal anders. Die Erfahrung des Studiochefs ist nicht wie sonst ein Einzelfall, sondern Teil eines existenzbedrohenden, kollektiven Erdbebens, das seit Ende 2023 die Spielebranche weltweit erschüttert.
Anderen geht es genauso, wieso sollte es Microsoft nicht ebenso treffen.
 
Solange man sich aufkaufen lässt, wird kein Wunder sein, wenn man wieder entlassen wird, wenn kein Bedarf besteht, denn der Unterhalt kostet etwas und man hat sicher irgendwelchen Investoren Gewinne versprochen, die auszuschütten sind.

Statt also Studios zu unterhalten, kann man die Neugründungen später wieder kaufen, die Rechte an Marken erwerben, und die Leute wieder entlassen, wenn mehr Gewinn auszuschütten ist.

Ich weiß aber nicht, wie gut die Entwickler verdienen, wie sehr sie das einplanen können. Man muss seine Abhängigkeiten überdenken, wo es geht.
 
Das ist selbstverständlich klar, wenn kein Geld in die Kassen fliest, kann man es sich auch nicht leisten 1000 Leute zu beschäftigen, irgendwo muss man dann eben Sparmaßnahmen treffen.

Aber wenn die Spieleindustrie vorher damit Prallt, was sie für Tolle Geschäfte und wie viele Milliarden sie verdient hat und hinterher Mitarbeiter entlässt, kann da ja irgendetwas nicht stimmen.
 
Anzeige
Oben