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Am Puls von Microsoft

Bluescreen kernel security check failure

patrickhuettinger

kennt sich schon aus
Hallo zusammen,

da ich selbst leider nicht mehr weiterkomme, hoffe ich hier Hilfe zu bekommen.

Ich habe vor ca. 2 Monaten meinen ersten eigenen Rechner mit folgenden Bauteilen zusammengebaut.

Mainboard: MSI B450 Thomahawk max
CPU: AMD Ryzen 5 3600
Kühlung: NZXT Kraken X63 280 mm
GPU: Nvidia GeForce RTX 2070 SUper
SSD: Kingston A400 960 GB
RAM: Corsair DIMM 32 GB DDR4-3200 Kit
Netzteil: GIGABYTE GP-P750GM
W-LAN / Bluetooth-Karte: Ubit WiFi 6 Bluetooth WLAN Karte 2974 Mbit/s AX200 PCIe Netzwerkkarte
Interner USB-HUB: NZXT Internal USB Hub - Expands 5 USB 2.0 Ports
+ NZXT Lüftersteuerung, 2RBG-Lüfter, 1 LED-Leiste

Das System (Windows-10) läuft auch stabil. Allerdings erhalte ich ca. 1 -2 x/Tag einen Bluescreen mit dem Fehler "kernel security check failure".

Ich habe bereits alle Treiber auf Aktualität überprüft, einen Memtest durchgeführt, die Befehele "sfc /scannow" und "chkdsk /f /r" ausgeführt und Windows komplett neu installiert..

Es wurden bei den Tests keine Fehler gefunden, aber die Bluescreens erscheinen weiterhin (siehe Upload).

Da ich nun leider ratlos bin was ich noch tun könnte, hoffe ich hier antworten zu erhalten
 

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Mark O.

gehört zum Inventar
hallo

zur weiteren Ferndiagnose benötigen wir auch noch eine Systemübersicht deines laufenden Rechners mittels HWiNFO v6.40 in der portablen Version, die du nicht installieren brauchst:

HWINFO v6.40 Downloadübersicht

Das Ganze möglichst so abbilden, dass wir eine komplette Systemübersicht als Screenshot erhalten, wie im folgenden Bild sichtbar:
 

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    hwi-übersicht.jpg
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patrickhuettinger

kennt sich schon aus
Hallo,

vielen Dank für die Antwort.
Hier das gewünschte Bild.

Ach was ich vergessen habe zu erwähnen.
Ich hatte auch mal "A-XMP" aktiviert. Dann traten die Bluescreens wesentlich häufiger auf
Ich habe auch schon den RAM getauscht.
 

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    Bild.PNG
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tkmopped

gehört zum Inventar
Dein speicher ist eingestellt auf einen Wert, den ich noch nie in echt gesehen habe. SPD ist 1066 also 2133MHz oder 933 also 1866MHz. Deiner liegt mit 1057,5 also 2115MHz irgendwo im Nirwana dazwischen. Außerdem steht in deinem Systemfenster alles im XMP was dort an Frequenzen zu finden ist. Ich schau noch in die QVL und auch in die Dumpfile aber ich kann dir jetzt schon sagen, das dein Ram alles mögliche ist , aber niemals kompatibel zu deinem Board mit dem Zen2. Es sei denn du hast im Bios an Schrauben gedreht von denen du besser die Finger gelassen hättest.
 

Mark O.

gehört zum Inventar
ich persönlich hätte einen Matisse Prozessor eher auf einem vrm-technisch hochwertiger bestückten B550 Mainboard plaziert

- der Corsair Vengeance RAM steht nicht in der MSI QVL und die derzeitigen Einstellungen anscheinend Freistil

- aktualisiere deine Chipsatztreiber und bitte ausschließlich über die Downloads direkt von AMD:

->https://www.amd.com/de/support/chipsets/amd-socket-am4/b450


- anschließend den Energiesparplan auf AMD Ryzen Balanced stellen, die Leistungsverluste dadurch sind gering, die Vorteile gleichen das locker aus, das System arbeitet stabiler


- bei der Installation aktueller Nvidia Grafikkartentreiber sollte man darauf achten, dass der Bereich Geforce Experience nicht mit installiert wird, das erspart später eine langwierige und nervige Suche nach der Ursache für nicht nachvollziehbare Probleme.



- ist der Schnellstart bei dir aktiv geschaltet? dann deaktiviere ihn

Windows 10: Schnellstart deaktivieren/aktivieren



- ein Check der Systemdateien auf Integrität sollte auf jeden Fall daurchgeführt werden, dazu die Eingabeauffoderung mit Adminrechten starten und dort sfc /scannow eintippen. Sollten sich nach Ablauf Fehler zeigen, das Ganze so oft wiederholen, bis keine Fehler mehr angezeigt werden, dannNeustart des Systems



- achte darauf keine Tuning Tools zu verwenden und auf Drittanbieter Virenscanner unter Windows 10 zu verzichten, der Windows Defender reicht definitiv aus



- im Autostart von Windows 10 (Taskmanager/Autostart) sollte sich außer dem Windows Defender möglichst nichts weiter aufhalten
 

patrickhuettinger

kennt sich schon aus
Hallo, danke für deine Antwort. Also der RAM ist laut Kompatibilitätsliste von MSI mit dem Mainboard kompatibel ist. Er wurde auch von Alternate im Konfigurator als kompatibel angezeigt. Im Bios habe ich lediglich den XMP Modus aktiviert und wieder deaktiviert. Also bist du sicher, dass der Fehler am RAM liegt? Weshalb tritt dann der Fehler nur sporadisch auf? Wie soll ich nun weiter verfahren?

@Mark O.
Danke für deine Antwort.
Ich dachte der RAM wäre kompatibel.
Das Mainboard wurde mir zu der CPU empfohlen.
Der Chipsatztreiber ist auch aktuell.
Der Energiesparplan ist bereits auf AMD Ryzen Balanced eingestellt
Bei der GPU ist Nvisia GeForce Experience installiert. Soll ich dies wieder deinstallieren?
Den Schnellstart habe ich soeben deaktiviert.
Den Befehl sfc /scannow habe ich bereits durchgeführt - ohne Fehler
Der Autostart ist auch bereinigt

Wie soll ich weiter verfahren. Benötige ich einen anderen RAM?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

tkmopped

gehört zum Inventar
Dumpfile 7437

HYPERVISOR_ERROR (20001)
The hypervisor has encountered a fatal error.
DEFAULT_BUCKET_ID: WIN8_DRIVER_FAULT
PROCESS_NAME: System
IMAGE_NAME: ntkrnlmp.exe

In der Dumpfile steht der Ram mit anderer Frequenz , aktuell 2133MHz.
Der Ram steht nicht so in der QVL wie den dein Bios erkennt. Es wundert mich das dein Bios jeden Riegel als CMW32 ausliest , was der Bezeichnung des Kits entspricht. Der einzelne Riegel müßte mit CMW16GX4M2C3200C16 ausgelesen werden weil der alleine 16 GB groß ist.. Davon gibt es diesen in zwei Versionen - 5.32 (Hynix Chips) und 4.31(Samsung). Dein CMW32GX4M2C3200C16 ist die Bezeichnung des gesamten Kits von zwei Riegeln. Eigentlich müßte der laufen, mit Werten nach SPD wie auch im XMP wenn der wie in der QVL aus 8GB Modulen bestehen würde.. Das der mit dieser krummen Frequenz im Screenshot angesteuert wird hast du wohl selber zu verantworten.
Außerdem stellt sich dein Symantec Norton dem system in die Quere.
Das groß zu analysieren bringt nicht viel. So wie das aussieht hast du Steuerungen für die Hardware unter Windows am laufen. Der Schnellstart ist garantiert aktiv gesetzt. Chipsatztreiber sieht aktuell aus und ist komplett.

Dumpfile 7281

PROCESS_NAME: releas
DEFAULT_BUCKET_ID: FAIL_FAST_INVALID_NEXT_THREAD
ERROR_CODE: (NTSTATUS) 0xc0000409 - Das System hat in dieser Anwendung den berlauf eines stapelbasierten Puffers ermittelt. Dieser berlauf k nnte einem b sartigen Benutzer erm glichen, die Steuerung der Anwendung zu bernehmen.
IMAGE_NAME: ntkrnlmp.exe

Hier läuft der Ram mit 3200 MHz im XMP . Wiederum stehen Teile von symantec in den entladenen Modulen. Genauso wie in der vorhergehenden 7437
 

Ari45

gehört zum Inventar
Hallo @patrickhuettinger! Willkommen im Forum! 🙋‍♂️
Du hast Symantec Security oder Norten Security (gleicher Hersteller) installiert.
Ein mal war der Stoppfehler HYPERVISOR_ERROR (20001) und einmal KERNEL_SECURITY_CHECK_FAILURE (139)
Also beide Male wurden die tiefsten "Innereien" von Windows gestört. Sehr oft ist das unter Windows 10 die Auswirkung von Fremd-Sicherheitssoftware.
Bitte deinstalliere Symantec bzw. Norton vollständig mit dem Bereinigungstool von Symantec und installiere vorläufig kein anderes Sicherheitsprogramm. Der Windows Defender reicht vollkommen.

Nachtrag:
Hier die URL zum Tool
 
Zuletzt bearbeitet:

patrickhuettinger

kennt sich schon aus
Hallo und vielen Dank für die ausführlichen Antworten. Da ich kein Experte auf dem Gebiet bin, lese ich folgendes heraus.

- Ursache für die Bluescreens ist Norton
- der RAM läuft nicht richtig führt aber nicht zu den Bluescreens, Ursa⁸che unbekannt

Ich werde jetzt mal Norton deinstallieren, obwohl ich monatlich dafür bezahle :(.

Wie soll ich aber mit der RAM-Problematik verfahren? Benötige ich ein neues RAM-Kit? Das Bios habe ich auf die Standardwerte zurückgesetzt obwohl ich bis auf XMP nichts verändert habe. Die Werte haben sich hierdurch aber nicht verändert.

Mir ist noch aufgefallen dass ich im Bios Hypervisor aktivuert habe, da ich Hyper-V testen wollte. Hängt das damit zusammen? Zwischenzeitlich iat es deaktiviert, da ich ja aif sie Standardwerte zurück bin.
 
G

Gelöschtes Mitglied 116810

Gast
Wenn dein Rechner wieder vernünftig laufen soll deinstalliere Norton, ein Rat von einem "Norton Geschädigten".
Ich hatte unter WIN7 ein ABO für mehrere Rechner, für nicht richtig funktionierende Rechner habe ich Geld ausgegeben.
Nachdem ich die Rechner von Norton befreit hatte liefen diese wieder klaglos.
Auch du solltest es erstmal ausprobieren, ich jedenfalls habe trotz des Abos darauf verzichtet Norton wieder zu installieren.
 

Mark O.

gehört zum Inventar
externe 3rd-party Virenscanner erzeugen so viele schwer nachzuvollziehende Probleme, weil sie sich viel zu tief in die zu überwachenden System hineinschrauben, was nicht selten Kollateral-Schäden zur Folge hat, so dass sie kaum noch jemand ernsthaft empfiehlt.

Der Windows Defender arbeitet dagegen inzwischen sehr ausgereift, eben weil er nicht installiert werden muß, sondern schon ins System integriert wurde. Insofern gibt es eine klare Empfehlung, zumal seit einiger Zeit auch so wichtige Features wie Anti-Exploit und Anti-Ransom integriert wurden, was dessen Sicherheit zusätzlich erhöht

Virenschutz im Test: Reicht der Windows Defender wirklich?

Reicht der Windows Defender als Virenschutz aus?


Beispiele was Fremdscanner alles anrichten können:

Ex-Firefox-Entwickler rät zur De-Installation von AV-Software

Windows 10: Programmstart funktioniert nicht, Avast Schuld | Borns IT- und Windows-Blog

Neues Windows-10-Update lässt Computer crashen: Das können Sie jetzt tun

Avira und die Windows-Update-Blockade | Borns IT- und Windows-Blog

Windows-10-Updates lähmen Computer

und Avast steht endgültig auf der Abschußliste nach der neuen Aktion:

Avast Antivirus verkauft massenhaft Browser-Daten seiner Nutzer

Die ganzen Foren Threads bei Dr. Windows, wo externe Virenscanner Probleme ausgelöst haben, fehlen noch in den Listen

der Windows Defender kann natürlich auch mal für Trouble sorgen, das wird in der Regel aber sehr schnell gefixt
 

patrickhuettinger

kennt sich schon aus
Vielen Dank für die Antworten. Norton werde ich nun erst mal deinstallieren.

Für mich stellt sich aber weiterhin die Frage, was ich zwecks des RAM unternehmen soll? Benötige ich ein neues RAM-Kit?
 

Ari45

gehört zum Inventar
Teste doch erst mal nach Deinstallation von Norton.
Dass die RAM nicht in der QVL stehen, sagt ja nicht, dass sie zwangsläufig nicht funktionieren. Es gibt aber eben keine Garantie: sie können laufen, müssen aber nicht.
 

patrickhuettinger

kennt sich schon aus
@Ari45
Vielen Dank für deine Antwort.
Das ist mir schon klar, aber wie oben bereits mehrfach erwähnt wurde, scheint doch auch mein RAM Probleme zu machen.
Ich möchte auf jeden Fall ein stabiles System mit Komponenten, welche auch kompatibel zueinander sind.
 
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G

Gelöschtes Mitglied 116810

Gast
Es kommt ja nicht auf 1-2 Tage an. Erst mal Norton deinstallieren, dann den Rechner benutzen wie vorher auch. Gibt es Probleme, den RAM tauschen. Beschreibe dem Händler dein Problem mit dem RAM, dann tauscht er dir den RAM um.
 

patrickhuettinger

kennt sich schon aus
Danke für deine Anrwort.
Die Probleme mit dem RAM bestehen docj schon wie oben beschrieben. Die merkwürdigen Werte müssen ja irgendwie zustande kommen. Außerdem möchte ich die xmp-Funktion nutzen. Da gibt es öfters Bluescreens
 
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G

Gelöschtes Mitglied 116810

Gast
Vorrangig ist Norton als Auslöser zu sehen. Also Norton deinstallieren mit dem Removal Tool aus #8, dann 1-2 Tage testen.
Danach den RAM tauschen.
 

Porky

gehört zum Inventar
Versuche den Referenztakt auf 100 MHz zu bekommen. Bei deinen 98.7 MHz laufen alle Busse - PCI, SATA usw. - nicht mit Sollfrequenz.
 
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