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Bluescreens und Abstürze bei älterem PC

LM100

kennt sich schon aus
Hallo,

ich bräuchte dringend Hilfe mit meinem schon etwas älternen Medion PC mit Windows 10.

Er bringt mich durch tägliche Bluescreens und Abstürze noch zur Verzweiflung.
Ich habe noch kein Muster gefunden, manchmal friert er direkt nach dem Start ein oder zeigt einen Bluescreen.
Manchmal kann ich Tage lang ohne Probleme arbeiten, dann gibt es wieder mehrere Bluescreens hintereinander.
Ich bin keine Fachfrau, kenne mich aber ein wenig aus und habe hier auch einiges gelesen.
Die Treiber sind nach meiner Meinung alle aktuell.
Den Ram habe ich bereits mit Memtest geprüft.

Habe das Programm Bluescreenview installiert und das Ergebnis der letzten Tage hänge ich mal unten an.
Die Probleme kamen übrigens nicht nach dem Update auf Windows 10, sie waren auch vorher da.
Vorher mit Windows7 war es eher schlimmer.

Habt Ihr einen Tip, wo ich mal ansetzen könnte oder könnt ihr mit den seltsamen Meldungen etwas anfangen?
 

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    Bluescreen.jpg
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master

nicht mehr wegzudenken
AW: Hilfe: Bluescreens und Abstürze bei älterem PC

Bitte mal im Gerätemanager schauen, sind da alle Geräte ohne Bemerkung sauber aufgelistet,
oder taucht irgendwo ein Ausrufezeichen etc. auf?

Bitte auch nochmal die gesammte Hardware eintragen, zumindest die Modellnummer des Medion PCs.

Wurde nachträglich am PC etwas verändert?



Gruß Stefan
 

Ari45

gehört zum Inventar
AW: Hilfe: Bluescreens und Abstürze bei älterem PC

Hallo @LM100! Willkommen im Forum! :)
Bitte packe die 3 oder 4 neuesten Dumpfiles in eine RAR- oder ZIP-Datei und hänge sie an deine nächste Antwort an.
Nur noch mal zur Erinnerung:
-> die Dumpfiles liegen in C:\Windows\Minidump
-> um sie zu packen musst du sie heraus kopieren, zB auf den Desktop, da du in C:\Windows nur Leserechte hast.
 

LM100

kennt sich schon aus
AW: Hilfe: Bluescreens und Abstürze bei älterem PC

Bitte mal im Gerätemanager schauen, sind da alle Geräte ohne Bemerkung sauber aufgelistet,
oder taucht irgendwo ein Ausrufezeichen etc. auf?

Bitte auch nochmal die gesammte Hardware eintragen, zumindest die Modellnummer des Medion PCs.

Wurde nachträglich am PC etwas verändert?


Gruß Stefan

Keine gelben Ausrufezeichen im Gerätemanager.

Die Hardware:

Medion Akoya 7300D
Intel Core 2 Quad Q8200
Nvidia Geforce 9600GT
Weitere Daten kann ich heute Abend nachliefern

@ Ari45: Vielen Dank, das liefere ich dann heute Abend nach der Arbeit.
 

LM100

kennt sich schon aus
AW: Hilfe: Bluescreens und Abstürze bei älterem PC

Hallo @LM100! Willkommen im Forum! :)
Bitte packe die 3 oder 4 neuesten Dumpfiles in eine RAR- oder ZIP-Datei und hänge sie an deine nächste Antwort an.
Nur noch mal zur Erinnerung:
-> die Dumpfiles liegen in C:\Windows\Minidump
-> um sie zu packen musst du sie heraus kopieren, zB auf den Desktop, da du in C:\Windows nur Leserechte hast.



Hier die Dateien im Angang

Außerdem noch einige Hardwaredetails in der Aufstellung
 

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  • Minidump.zip
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LM100

kennt sich schon aus
Noch etwas: Ich habe gestern abend noch einen CPU-Test mit CPU-Z angwählt. (Stress CPU)
Zunächst kam es zu einem Einfrieren/Absturz.

Dann habe ich einen weiteren Versuch gestartet.
Hierauf gab es einen Bluescreen mit der vielsagenden Meldung: IRQL_not_less_or-equal.


Kann es auch an der CPU liegen? Ist die vielleicht überhitzt?

Was kann ich jetzt noch machen, ich suche ja schon seit Wochen nach dem blöden Problem?

- Werde heute mal den PC innen richtig säubern, insbesondere den Bereich der CPU und dann mal offen lassen.
- Die Treiber sollten eigentlich aktuell sein, den Chipsatztreiber werde ich noch einmal überprüfen.
- Ausgelassen habe ich immer das Bios-Update, da hatte ich immer ein wenig Angst. Kann es auch damit zusammen hängen?
 

Ari45

gehört zum Inventar
Hallo @LM100!
Ich habe mir gestern Abend mal deinen Dumpfiles angesehen:
3 x PoolCorruption
2 x IRQL_Not_LESS
1 x PAGE_FAULT
Die Gemeinsamkeit, die alle drei Bluescreentypen haben liegt im Speicherzugriff im weitesten Sinn. Also RAM-Fehler oder fehlerhafter Zugriff auf die Auslagerungsdatei.
Deshalb meine Empfehlung:
-> teste noch mal der RAM mit Memtest86+ und lasse das Tool mindestens drei komplette Durchläufe (Passes) laufen. Bei 8 GB dauert das etwa 2,5 bis 3 Stunden
http://www.drwindows.de/hardware-to...rbeitsspeicher-diagnose-fuer-windows-pcs.html
Lade dir entweder die ISO oder das Tool für USB-Stick herunter und boote damit den Rechner.

Wenn der RAM-Test ohne Fehler gelaufen ist, überprüfe dein Dateisystem, wegen eventuellen Fehler in der Auslagerungsdatei.
-> öffne eine CMD mit "Als Administrator ausführen"
-> gib dort ein chkdsk /F /R
-> es wird angezeigt, dass der Test erst beim nächsten Systemstart ausgeführt werden kann. Bestätige das und mache einen Neustart.
-> wenn Fehler gefunden werden, mache den Test noch 2 oder 3 mal bzw bis keine Fehler mehr gefunden werden.
Die Auswertung dazu findest du dann in der Ereignisanzeige unter "Windows-Protokolle/ Anwendung".
 
Zuletzt bearbeitet:

Optimus

Gesperrt
Offen ist nicht so gut.
Das Kühlkonzept ist fürs geschlossene Gehäuse ausgelegt, vorne sollte ein Lüfter einblasen und hinten einer absaugen.
Einsteiger-Tutorial: PC-Luftkühlung richtig planen und zusammenbauen (Teil 1) - Einführung und Übersicht
Grad wenn der PC älteren Semesters ist, kann die Wärmeleitpaste auf der CPU austrocknen.
Bios update ist meist nur notwendig wenn eine neure CPU eingebaut wird, oder neure Treiber ( z.B. für Chipsätze ) eingepflegt werden.
Dazu auf der Support Seite schauen, ist oft beschrieben wofür das update dient!
 

LM100

kennt sich schon aus
Deshalb meine Empfehlung:
-> teste noch mal der RAM mit Memtest86+ und lasse das Tool mindestens drei komplette Durchläufe (Passes) laufen. Bei 8 GB dauert das etwa 2,5 bis 3 Stunden
http://www.drwindows.de/hardware-to...rbeitsspeicher-diagnose-fuer-windows-pcs.html
Lade dir entweder die ISO oder das Tool für USB-Stick herunter und boote damit den Rechner.

Wenn der RAM-Test ohne Fehler gelaufen ist, überprüfe dein Dateisystem, wegen eventuellen Fehler in der Auslagerungsdatei.
-> öffne eine CMD mit "Als Administrator ausführen"
-> gib dort ein chkdsk /F /R
-> es wird angezeigt, dass der Test erst beim nächsten Systemstart ausgeführt werden kann. Bestätige das und mache einen Neustart.
-> wenn Fehler gefunden werden, mache den Test noch 2 oder 3 mal bzw bis keine Fehler mehr gefunden werden.
Die Auswertung dazu findest du dann in der Ereignisanzeige unter "Windows-Protokolle/ Anwendung".



Hallo Ari45,

vielen dank für die ausführliche Antwort.
Habe Memtest86+ die ganze Nacht durchgelaufen lassen, Kein Fehler nach 7 Durchläufen.


Habe also heute Morgen CHKDSK angewählt.
Seit 3 Stunden tut sich hier nichts mehr. Es steht die ganze Zeit bei 11%, aber das Rädchen dreht sich noch.

Ist das normal? Habe allerdings ja einen älteren Rechner mit einer 1 TB Festplatte.


Gruß
Lothar
 

LM100

kennt sich schon aus
Jetzt ist er nach 5 Stunden doch fertig geworden.
Ohne weitere Meldung wurde Windows wieder gestartet.
In der Ereignisanzeige gibt es zwar einige Informationen, aber nur 1 Fehler.

Hänge die Meldung mal an und führe CHKDSK jetzt noch einmal aus.
 

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  • CHKDSK.png
    CHKDSK.png
    67 KB · Aufrufe: 97

Ari45

gehört zum Inventar
Das Protokoll von CHKDSK erscheint in der Ereignisanzeige als Information, nicht als Fehler. (Siehe Screenshot).
Der Fehler in der Ereignisanzeige, der in deinem Screenshot zu sehen ist, bezieht sich auf die Oberfläche von Cortana. Dazu kommen wir später.
 

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  • chkdsk_in_Ereignisanzeige_2.jpg
    chkdsk_in_Ereignisanzeige_2.jpg
    188 KB · Aufrufe: 86

Ari45

gehört zum Inventar
Es wurden Korrekturen am Dateisystem vorgenommen, indem als "belegt" markierter freier Speicher frei gegeben wurde.
Auch wenn es kein ernsthafter Fehler im Dateisystem war, würde ich CHKDSK /F /R noch mal laufen lassen. Eigentlich sollten nun keine Fehler mehr gefunden werden.
 

LM100

kennt sich schon aus
Habe noch einen Durchlauf gemacht.
Wenn ich es richtig sehe, scheinen keine Fehler mehr aufzutreten.



Gerade habe ich auch noch einmal versucht, einen CPU-Stresstest mit CPU-Z ordentlich durchzuführen.
Aber beim vierten Versucht friert der Rechner darüber zum vierten Mal ein.
Vielleicht liegt das Problem ja wirklich bei der CPU. :mad:
 

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  • Chkdsc.png
    Chkdsc.png
    52,8 KB · Aufrufe: 85

LM100

kennt sich schon aus
Hallo Ari,

seit dem CHKDSC ist bisher kein Bluescreen mehr aufgetreten.
Dies ist jetzt immerhin 2 Tage her, der PC wurde allerdings nicht stark genutzt.

Was meinst Du? Könnte das Problem damit bereits gelöst sein?


Ich hatte seinerzeit lediglich den Absturz beim CPU-Z, weiss aber nicht so ganz, wie ich diesen bewerten soll.
Vielleicht ist es ja auch einigermaßen normal, dass ein alter PC einen so aufwändigen CPU-Stresstest nicht übersteht.
 

LM100

kennt sich schon aus
Hallo,

anscheinend habe ich doch auch ein Hitzeproblem.
Hatte den PC nach der Innenreinigung die letzten Tage immer mit offenem Seitenteil betrieben und über die ganze Zeit nicht einen einzigen Absturz.

Habe über die letzten Tage die Festplatte, den Ram und die CPU getestet, Treiber aktualisiert und den PC innen gesäubert. Die nächsten Tage soll noch die Wärmeleitpaste ausgetauscht werden.

Gerade eben habe ich den Deckel wieder geschlossen und kurz darauf hatte ich den ersten Absturz seit Tagen.
Irgendwie scheint dann doch noch irgendwo ein Wäreproblem zu bestehen. Aber wie kann ich der Sache auf den Grund gehen?

Gruß
Lothar
 

Ari45

gehört zum Inventar
Schau dir noch mal genau das Innenleben deine PC an.
Idealer weise hat er zwei Gehäuselüfter, einen CPU-Kühler mit Lüfter, einen GPU-Kühler mit Lüfter und einen Lüfter im Gehäuse des Netzteiles.
Von den beiden Gehäuselüftern sollte einer vorn hinter der Blende sitzen und einer an der Rückwand. Wenn bautechnisch möglich sollten die Gehäuselüfter eine Baugröße von 120mm haben.
Wenn dein PC mit geschlossener Seitenwand sehr warm wird, ist der Luftstrom gestört.
-> kontrolliere, dass der vordere Lufteinlass (hinter der Frontabdeckung) einen ungehinderten Luftstrom zulässt.
-> kontrolliere, dass so wenig wie möglich der innere Luftstrom durch "Kabelwuhling" gestört ist. Die inneren Kabel immer so dicht, wie möglich an der Seitenwand oder am Boden verlegen
-> kontrolliere, dass die Lüfter richtig herum drehen. Der vordere muss ins Gehäuse blasen und der hintere muss nach hinten aus dem Gehäuse hinausblasen. Wenn der CPU-Lüfter stehend ist, sollte er ebenfalls nach hinten blasen.
-> wenn du Raucher bist, kannst du den Luftstrom mit Zigarettenrauch verfolgen. Nichtraucher nehmen Räucherkerzchen

Die Innenkühlung von PC-Gehäusen ist so ausgelegt, dass sie die beste Wirkung bei geschlossenen Seitendeckeln hat.
 

LM100

kennt sich schon aus
Hallo Ari,

danke noch einmal für Deine ausführliche Antwort. Anbei mal ein Foto vom Innenleben des PCs.

Gestern habe ich geschrieben, dass offensichtlich ein Hitzeproblem besteht, weil es zu einem Absturz kam, nachdem ich den Deckel aufgeschraubt habe. Aber so wie es aussieht, hat das gar nichts mit der Hitze zu tun, sondern mit der kleinen Erschütterung. Habe den Deckel nämlich bei laufendem Rechner aufgeschraubt und da kam es zum Absturz.

Heute habe ich dann festgestellt, dass der PC selbst bei kleinster Erschütterung sofort abstürzt. Irgend etwas scheint da lose zu sein.

Wenn ich den Rechner hochfahre und kurz mit dem Knie dagegen komme, stürzt er sofort ab.
 

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    20150917_181937.jpg
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Ari45

gehört zum Inventar
Aha, dein Rechner hat keinen Längs-Luftstrom, sondern der Hauptluftstrom geht quer.
Dass dein Rechner bei der kleinsten Berührung aus geht, ist natürlich bedenklich. Diesem Problem solltest du als erstes aufspüren.
Die ganzen Steckverbindungen auf Festsitz prüfen. Mal überall dran wackeln. Auch mal vorsichtig an die Erweiterungskarten tippen.
Hier darfst du nicht aufgeben, ehe du nicht das Problem gefunden hast.
 
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