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Browser und Betriebssysteme im Juli 2022: Windows 11 sitzt Windows 7 im Nacken

DrWindows

Redaktion
Browser und Betriebssysteme im Juli 2022: Windows 11 sitzt Windows 7 im Nacken
von Martin Geuß
Statistik Titelbild


Windows 11 steht kurz davor, Windows 7 bei den Nutzerzahlen zu überholen. So weisen es jedenfalls die aktuellen Statistiken des Anbieters Statcounter aus.

Wie üblich sind diese Zahlen mit Vorsicht zu genießen, da Windows 11 über die browserbasierten Statistiken nur schwer zu erkennen ist, Google traut sich das bei seinem Dienst Analytics nach wie vor nicht zu.

Im Juli konnte das längst ausgelaufene Windows 7 seine Anteile sogar minimal steigern, Windows 11 wuchs allerdings viel stärker und liegt nur noch hauchdünn auf dem dritten Platz.

Ansonsten ist wie üblich nur recht wenig Bewegung. „Best of the Rest“ bei den Browsern bleiben plattformübergreifend Safari und am Desktop Microsoft Edge.

Nachfolgend die Statistiken mit den jeweiligen Veränderungen zum Vormonat.

Betriebssysteme allgemein​

Android44,71%+0,56
Windows27,83%-1,17
iOS17,88%+0,44
macOS5,37%-0,19
andere/unbekannt4,21%+0,36



Betriebssysteme Desktop​

Windows75,21%-1,12
macOS14,51%-0,13
Linux2,76%+0,34
Chrome OS1,50%-0,21
andere/unbekannt6,02%+1,12



Verteilung der Windows-Anteile​

Windows 1072,22%-1,23
Windows 711,96%+0,42
Windows 1111,77%+0,81
Windows 8.12,87%+0,04
Windows 8.00,66%-0,01
Windows XP0,38%-0,01
andere0,14%-0,02



Browser allgemein​

Google Chrome65,12%-0,75
Safari18,86%+0,25
Microsoft Edge4,11%-0,02
Mozilla Firefox3,29%+0,03
Samsung Internet2,95%+0,08
Opera2,12%+0,01
andere3,55%+0,40



Browser Desktop​

Google Chrome66,14%-0,79
Microsoft Edge10,86%+0,22
Safari8,97%+0,04
Firefox8,07%+0,27
Opera3,07%+0,09
andere2,89%+0,17



DrWindows-Besucherstatistik​


Unsere hauseigene, auf Google Analytics basierende Statistik hat es im Monat Juli gehörig durcheinandergewirbelt. Ich bin mir noch nicht sicher, was da genau passiert ist, ich glaube jedoch nicht, dass sich bei unseren Nutzern derart viel verändert hat.

Betriebssysteme​

Windows 10/1151,35%+5,46
Android23,81%-1,29
iOS13,24%-1,42
Windows 75,55%-2,17
macOS4,47%-0,38
Linux0,86%+0,15
Windows 8.10,74%+0,11
Windows XP0,14%+/-0
Windows 8.00,11%+0,02
Windows Vista0,06%+0,01



Browser​

Google Chrome41,71%+5,07
Microsoft Edge16,65%+2,77
Mozilla Firefox16,18%+1,53
Safari15,64%-2,37
Android Webview5,44%-6,78
Opera1,80%+0,02
andere2,58%-0,24



Quellen:


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Screensaver

nicht mehr wegzudenken
Wenn ein neues Betriebssystem nach 10 Monaten einen Anteil von knapp 12% hat, ist das eine ziemlich bescheidene Bilanz. Microsoft hat aber auch viel dafür getan, dass sich Windows 11 nicht schneller verbreitet.
 

Martin

Webmaster
Teammitglied
Ich würde es andersherum formulieren: Microsoft hat nicht viel getan, um die Verbreitung von Windows 11 zu fördern. Das war auch nie das Ziel, es ging ja immer nur darum, neue Geräte zu verkaufen.
Aber andersrum: Windows 10 war als "Zwangsupgrade" verschrien und war nach einem Jahr bei knapp 20 Prozent. So gesehen sind die ca. 13-14 Prozent, die Windows 11 nach einem Jahr haben wird, sogar ziemlich gut.
 

Screensaver

nicht mehr wegzudenken
Wenn es nicht das Ziel eines Softwareanbieters ist, seine neueste Software möglichst schnell und zahlreich zu verbreiten, dann weiß ich auch nicht mehr. In diesem Sinne bleibt mir das Vorgehen von Microsoft ein Rätsel.
 

Mat_LE

kennt sich schon aus
sehe wir es doch mal realistisch, die guten alten Zeiten von Windows sind vorbei. In den 90er und Anfang 2000er war es noch interessant was damals immer neu entwickelt und auf dem Markt gekommen war. Die Hefte waren voller neuen Infos und Tipps und Tricks zu jedem neuen Betriebssystem. Mittlerweile wird in den hintersten Winkeln von Windows 11 geschaut was sich noch als "neu" verkaufen lässt. Entweder wurde etwas erst entfernt um es dann wieder einzufügen oder es wird ständig an der GUI herumgebastelt. Aktuelles Beispiel, die MiniSerie hier auf dem Kanal von Martin über die Neuerungen in der nächsten Windows 11 Version. Viel Arbeit aber für mich nicht wirklich der WOW Effekt.
 

Elzo

nicht mehr wegzudenken
warum Chrome mit Abstand noch der meist verbreiteste Browser ist , ist mir immer noch schleierhaft. Die Zeiten von Modems sind vorbei, wo er noch schneller war. Bei Edge gibt es so viele Future , dass ich andere gar nicht mehr anpacke.
 

1960tommy

gehört zum Inventar
Der Edge ist zwar installiert, aber ich benutze den kaum. Seit Modem Zeiten benutze ich aber gar kein Chrome... jedem Tierchen sein Pläsierchen ;)
 

Xandros

nicht mehr wegzudenken
Wenn ein neues Betriebssystem nach 10 Monaten einen Anteil von knapp 12% hat, ist das eine ziemlich bescheidene Bilanz.
Bescheiden ist eher, dass sich manche User noch immer mit EOL-Betriebssystemen online herumtreiben.

Bei den aktuellen Preisen und der Verfügbarkeit von Hardware darf man auch nicht vergessen, dass diverse Unternehmen eine Umrüstung (inkl. dem Umstieg auf W11) noch vermeiden und darauf warten, dass sich der Markt wieder normalisiert. (Corona ist mit seinen Auswirkungen auf die Wirtschaft auch daran beteiligt, dass W11 in der Verbreitung gebremst wird. )
Die Zeiten von Modems sind vorbei, wo er noch schneller war.
Die Zeiten von Modems sind noch lange nicht vorbei. Ob Glasfaser, Kabel, DSL oder Funk - kein Modem = keine Internetverbindung.
Bezogen auf die Zeit von Analogmodems, deren Ära ab 1992 durch ISDN abgelöst wurde - Google Chrome gibt es erst seit 2008. Da liegen noch rund 16 Jahre dazwischen.
Und zum "schleierhaft": Da ist nichts Schleierhaftes dran. Jeder Nutzer kann doch den Browser verwenden, mit dem er persönlich am besten zurecht kommt - da sind minimale Geschwindigkeitsvorteile, die auf das Nutzungsverhalten keinerlei Einfluss haben, kaum relevant. Manche lehnen Edge einfach deshalb ab, weil er von MS stammt und ab Werk in Windows enthalten ist. An der persönlichen Einstellung ändert man dann auch nichts.
 

Yee Haw

gehört zum Inventar
Zu #7:

Daran ist nichts schleierhaft: nur Psychologie. Google als Suchmaschine ist nun mal gut. Auf Handys ist Chrome vorinstalliert und schnell! Auf einem PC ist der Chrome ebenfalls fix. Also Chrome. Dass Google spioniert ist altbacken. Bei Microsoft ist es Evil.
 

Martin

Webmaster
Teammitglied
Wenn es nicht das Ziel eines Softwareanbieters ist, seine neueste Software möglichst schnell und zahlreich zu verbreiten, dann weiß ich auch nicht mehr. In diesem Sinne bleibt mir das Vorgehen von Microsoft ein Rätsel.
Jedes Unternehmen verfolgt unabhängig von seinem Produkt das Ziel, möglichst viel Geld einzunehmen. Windows 11 war als Beschleuniger für den PC-Markt gedacht, und Microsoft verdient an den OEM-Lizenzen mit. Hätte man das kostenlose Upgrade gleichzeitig forciert, wäre das kontraproduktiv gewesen. Das ist in diesem Fall wirklich recht einfach zu verstehen - es bleiben aber auch so noch genug Microsoft-Rätsel übrig :D.
 

PeterK

eben noch da
warum Chrome mit Abstand noch der meist verbreiteste Browser ist , ist mir immer noch schleierhaft. Die Zeiten von Modems sind vorbei, wo er noch schneller war. Bei Edge gibt es so viele Future , dass ich andere gar nicht mehr anpacke.
Das ergibt sich aus den 44,71% von Android
 
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