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Browser und Betriebssysteme im Mai 2024: Ein Blick auf die aktuelle Verteilung

DrWindows

Redaktion
Browser und Betriebssysteme im Mai 2024: Ein Blick auf die aktuelle Verteilung
von Martin Geuß
Verteilung der Browser und Betriebssysteme


Wie immer werfen wir zu Beginn eines neuen Monats einen Blick auf die aktuelle Verteilung der Nutzeranteile auf die verschiedenen Browser und Betriebssysteme.

Weiterhin weisen die Zahlen von Statcounter, die wir für diese allmonatliche Betrachtung heranziehen, eine recht grobe Unschärfe auf, was man an dem hohen Anteil von “unbekannt” sowohl bei den Browsern als auch bei den Betriebssystemen erkennen kann.

Die aktuellen Werte in der Übersicht:

Betriebssysteme allgemein​

Android43,86%+1,15
Windows27,97%-0,14
iOS17,80%-0,12
macOS5,64%-0,09
Linux1,44%n/a
andere/unbekannt3,29%-2,24

Betriebssysteme Desktop​

Windows73,91%+1,66
macOS14,90%+0,18
Linux3,77%-0,10
Chrome OS2,54%+0,07
andere/unbekannt4,88%-1,81

Verteilung der Windows-Anteile​

Windows 1068,34%-1,67
Windows 1127,67%+1,98
Windows 72,86%-0,14
Windows 8.10,43%-0,10
Windows 8.00,24%-0,12
Windows XP0,37%+0,04
andere0,09%+/-0

Browser allgemein​

Google Chrome65,12%-0,32
Safari18,17%+0,15
Microsoft Edge5,21%-0,05
Mozilla Firefox2,82%-0,13
Samsung Internet2,66%+0,11
Opera2,54%+0,04
andere3,48%+0,20

Browser Desktop​

Google Chrome64,87%-1,07
Microsoft Edge13,14%+0,32
Safari8,79%+0,35
Firefox6,64%+0,03
Opera3,23%+0,14
andere3,33+0,30

DrWindows-Besucherstatistik​


Unsere hauseigene Statistik weicht traditionell von den obigen Zahlen ab, was daran liegt, dass wir eine spezielle Zielgruppe bedienen. Der Anteil von Android schwankt außerdem gelegentlich sehr stark, was davon abhängt, wie populär unsere Artikel im jeweiligen Monat bei Google News sind.

Hier der aktuelle Stand:

Betriebssysteme​

Windows 1033,33%-1,54
Android27,22%-1,15
Windows 1114,73%-0,28
iOS12,98%+0,54
Windows 75,14%+0,49
macOS4,44%+0,32
Linux1,23%+0,07
Windows 8.10,25%+0,02
Windows 8.00,07%+0,01
Windows XP0,06%+/- 0
Windows Vista0,02%+/- 0

Browser​

Google Chrome48,97%-0,18
Microsoft Edge18,19%+0,47
Mozilla Firefox14,34%+0,12
Safari13,92%-0,16
Opera2,75%-0,11


Quellen:



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Artikel im Blog lesen
 
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Windows 11 zwar leicht steigend, aber immer noch nicht der (von MS) erhoffte Quotenbrecher.
Ich bin mal gespannt, wie es sich nach dem EoL von Windows 10 darstellen wird.
Explosionsartige Sprünge der Nutzer auf Windows 11, mit den damit verbundenen Neuanschaffungen der Hardware?
Ich habe da meine Zweifel.
 
Hallo und willkommen :)
Ja, das wird noch spannend. Zwischen Windows 10 und Windows 7 stand es zum vergleichbaren Zeitpunkt 60:30, jetzt ist es umgekehrt bzw. die Differenz ist noch größer.
Bis jetzt sind sehr wenige Unternehmen auf Windows 11 umgestiegen, weil viele ja erst vor 4-5 Jahren auf Windows 10 gewechselt sind. Da wird noch ein Schub kommen, aber es ist absehbar, dass von Windows 10 im Oktober 2025 noch ganz viel übrig sein wird.
Im Grunde hat Microsoft den Termin ja schon aufgehoben, indem sie das ESU-Programm, also die kostenpflichtige Verlängerung des Supports, auch für Privatkunden angekündigt haben. Mein Tipp ist, dass sie einen "kommunikativen Schachzug" vornehmen werden: Es bleibt beim Supportende im Oktober 2025, aber die Teilnahme am ESU-Programm ist im ersten Jahr kostenlos. Irgendwas in der Art.
 
@Martin: Jetzt mal ganz OT, aber woher stammt die tolle Grafik am Beginn des Beitrags. Ich mache mir normalerweise nichts aus solchen Werken, doch diese spricht mich besonders an.
Ist das etwas ganz offizielles, Eigenbau oder war hier eine KI am Werk?
 
Explosionsartige Sprünge der Nutzer auf Windows 11, mit den damit verbundenen Neuanschaffungen der Hardware?
Ich habe da meine Zweifel.
Ich auch. Viele Unternehmen setzen wohl auch auf LTSB (Support bis 10/2026) oder LTSC (bis 2029). Das ist unter Umständen preiswerter als die ganze Hardware zu erneuern.
Andererseits: Wenn man - wie ich - auf einen Desktop-Rechner setzt und nicht auf einen Laptop, kann man ja sogar selbst Mainboard und CPU austauschen und alles andere lassen wie es ist. Ich bleibe aber trotzdem so lange es geht bei 10 - in meinem Fall bis 2029.
 
@Gill Bates: Bei uns in der Firma wurde eben Windows 11, incl. neuer Notebooks, eingeführt. Auch neue Monitore. Fand ich schon beschämend wieviel voll funktionsfähige Hardware dann zur Abholung bereitstand. Ich hoffe nur, dass die Hardware irgendwie verkauft wird und somit weiter genutzt werden kann.
Andererseits wäre ich privat niemals bereit auf veraltete Technik zu setzen. Deshalb habe ich auch einen 5 Jahre alten PC verschenkt auf dem bereits Windows 11 gelaufen ist. Das beruhigt immerhin mein Umweltgewissen, dass der PC noch weitergenutzt wird. Sind ja nicht alle so verrückt wie ich.
 
Die Systemanforderungen von Windows 11 waren bei der Einführung im Jahr 2021 zu Recht ein Aufreger.
Jetzt muss man das realistisch sehen: Von Windows 11 nicht unterstützte PCs werden im Oktober 2025 locker acht Jahre alt sein. So lange sind Geräte in Firmen selten im Einsatz. Ohne es beweisen zu können, würde ich behaupten, dass durch den Wechsel auf Windows 11 notwendiger Hardware-Austausch in den meisten Firmen schlicht kein Thema ist.
Und wenn das doch der Fall sein sollte, ist die kostenpflichtige Supportverlängerung dennoch teurer, denn irgendwann muss der Rechner ja mal ersetzt werden. Es sind also in jedem Fall Zusatzkosten.
 
Die Systemanforderungen von Windows 11 waren bei der Einführung im Jahr 2021 zu Recht ein Aufreger.
Da hast du vermutlich eine bessere Übersicht als ich. Ist ernst gemeint, also nicht ironisch.
Mein privater PC jedenfalls lies sich problemlos auf Windows 11 aufrüsten und ich habe mit Erscheinen von W11 sofort aufgerüstet. :)
Da W11 im Startmenü aber noch keine Ordner unterstützte, habe ich Start 11 gekauft. Das war in der Tat das erste Mal, dass ich nicht das Original-Startmenü von Windows verwendet habe. Inzwischen ist Start 11 wieder runtergeflogen. Das W11-Startmenü kommt zwar nicht an W10 heran, kann aus meiner Sicht aber inzwischen verwendet werden.
 
Ja, vermutlich war selbst dieser "berechtigte Aufreger" am Ende eher ein gefühltes Problem.
In Firmen ist der sofortige Umstieg ohnehin kein Thema und auch im privaten Bereich kümmert es die meisten Leute nicht, die kaufen das Betriebssystem mit dem Rechner und nutzen es, so lange sie diesen Rechner haben.
Aber es wurden halt damals PCs, die noch keine drei Jahre alt war, von einem möglichen Upgrade ausgeschlossen.
 
Ich denke, dass die Sicherheit erhöht wurde. Natürlich hat man sich bei Microsoft und den OEMs sicherlich auch amüsiert, dass als Nebeneffekt auch noch neue Hardware bei einigen Leuten fällig wurde. Welch "unerwarteter" Glücksfall für Microsoft und die OEMs. Ein Schelm der dabei böses denkt. ;)
 
Das W11-Startmenü kommt zwar nicht an W10 heran, kann aus meiner Sicht aber inzwischen verwendet werden.
BTW: Mit ExplorerPatcher lässt sich immerhin die W10 Taskleiste zurückholen.
Incl. Verschiebbarkeit und der smarten, kompakten Symbolleistenoption, auf die ich mit den Jahren (seit XP) nicht verzichten möchte :)
 
Zur allgemeinen Windows 10 oder 11-Diskussion:

Im Endeffekt wird Windows 11 genau das sein, was Windows Vista und Windows 8 waren: Man schimpft, ist unzufrieden und wartet erst mal ab, wie die Nachfolgeversion sein wird.
 
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