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Build 2022: Die letzten Hürden für klassische Windows-Programme im Microsoft Store fallen

DrWindows

Redaktion
Build 2022: Die letzten Hürden für klassische Windows-Programme im Microsoft Store fallen
von Martin Geuß
Microsoft Store Titelbild


Im letzten Jahr verkündete Microsoft die Öffnung des Store für alle klassischen Windows-Programme, nachdem zuvor nur solche Win32-Apps in den Store durften, die eigens dafür „umverpackt“ wurden. Anlässlich der Build 2022 heißt es nun endgültig: Schleusen auf! In Zukunft gibt es keinerlei Beschränkungen mehr.

Seit der angekündigten Öffnung durften zwar grundsätzlich schon alle klassischen Programme in den Store, Microsoft kontrollierte aber deren Freigabe und führte eine „Warteliste“. Wer seine Win32 App im Store veröffentlichen wollte, musste also unter Umständen abwarten, bis ein Mitarbeiter des Store-Teams sich darum kümmerte.

Diese Warteliste gibt es ab sofort nicht mehr, alle Win32-Applikationen können nun direkt in den Store eingesteuert werden und durchlaufen den gleichen automatisierten Freigabeprozess wie alle anderen Apps.

Entwickler können neue oder aktualisierte Win32-Applikationen außerdem über eine Rest API oder eine GitHub Action direkt an den Store übermitteln.

Darüber hinaus können Win32 Entwickler in ihrem Dashboard nun deutlich mehr Daten zum Verhalten ihrer Programme einsehen und beispielsweise sehen, wie sich die Nutzungszeiten entwickeln oder wie oft es zu Programmabstürzen kommt. Außerdem können sie über das Dashboard jetzt auf User-Bewertungen antworten, diese Funktion gab es bisher nur bei den „echten“ Store Apps.

Falls eine im Store veröffentlichte Win32-Applikation zuerst mit einem kleinen Kreis getestet werden soll, können die Entwickler diese im Store „unsichtbar“ machen, dann ist sie nur über den direkten Link aufrufbar.

Eine weitere Neuerung, die alle Entwickler betrifft, sind Werbekampagnen. Wer seiner Windows App mehr Aufmerksamkeit bescheren möchte, kann dies mit einer Werbeanzeige tun. Das Programm soll später im Jahr starten und über Microsoft Advertising laufen, dementsprechend werden verschiedene Werkzeuge zur Verfügung stehen, um die Zielgruppe einer solchen Werbeanzeige einzugrenzen.

Werbekampagnen für Apps im Microsoft Store


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Baumg.P

nicht mehr wegzudenken
Ich verwende den Store seit Windows 11 nicht mehr und das wird sich auch nicht ändern. Das Windows Subsystem für Android interessiert mich null und genau deshalb bleibt der Store für mich weiterhin irrelevant. Ich mache nämlich alles mit winget. Dennoch sind es wünschenswerte Neuerungen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 121729

Gast
Seit Windows 11 und der Öffnung für Win32 Anwendungen nutze ich den Store immer mehr und lieber als den Browser um Anwendungen zu installieren. Ich finde es super das sich der Store entwickelt und Microsoft jetzt nicht auf Sparflamme umschaltet. Was das WSA damit zu tun hat außer das es dort angerboten wird verstehe ich zwar nicht so ganz aber ich weiß das ursprünglich geplant war die Android Apps über den MS Store zu beziehen und dafür den Amazon Appstore direkt zu integrieren. Aktuell ist der Amazon Store leider eine extra App was einer der Gründe dafür das ich kein Interesse daran habe. Ein Gerät ein Store reicht mir einfach.
 
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