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BUILD 2024: Neue Version des Windows DevKit mit Snapdragon X Elite vorgestellt

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Redaktion
BUILD 2024: Neue Version des Windows DevKit mit Snapdragon X Elite vorgestellt
von Martin Geuß
Windows DevKit mit Snapdragon X Elite


Um die Entwicklung von nativer ARM-Software für Windows zu fördern, erhält das Windows DevKit eine Neuauflage. Der Mini-PC dürfte dabei erneut nicht nur für Entwickler eine interessante Option sein.

Selbstverständlich steckt im neuen “Snapdragon Dev Kit for Windows”, so der offizielle Name, ein Snapdragon X Elite mit seinen 12 Oryon-Kernen, die mit maximal 3,8 Ghz bzw. im Dual Core Boost bis 4,4 Ghz takten. Es handelt sich hierbei laut Qualcomm um eine leistungsoptimierte “Entwickler-Edition” des Snapdragon X Elite.

Wie beim Vorgänger gibt es dazu 32 GB RAM, jetzt allerdings DDR5 statt DDR4, sowie eine 512 GB große M.2-SSD.

Die vorherige Version, das Windows Dev Kit 2023, leistet mir als Mini-PC nach wie vor gute Dienste und ich denke bereits darüber nach, es durch das neue Modell zu ersetzen. Eigentlich müsste ich das aber gar nicht, denn in Bezug auf Performance und Kompatibilität war auch dieses Gerät schon voll alltagstauglich und ich weiß, dass ich nicht der einzige Nicht-Entwickler bin, der es “zweckentfremdet” hat.

Einen Vorteil könnte das neue Dev Kit gegenüber seinem Vorgänger allerdings verlieren: Die große Abluftöffnung an der Seite und der Hinweis von Qualcomm, dass es sich um eine leistungsoptimierte Konfiguration handelt, lässt Lüftergeräusche befürchten, die gab es bei der vorherigen Version nicht. Die hatte zwar auch einen aktiven Lüfter, den hörte man allerdings nie.

Das neue Snapdragon Dev Kit für Windows kann ab heute vorbestellt werden, die Auslieferung startet ab dem 18. Juni. Der US-Preis beträgt 899,99 Dollar.



Disclaimer: Die Informationen in diesem Beitrag wurden uns von Microsoft und Qualcomm vorab unter Embargo zur Verfügung gestellt und durften mit Beginn der BUILD-Konferenz veröffentlicht werden.


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Warum wieder primär für Entwickler? Wäre jetzt nicht die Gelegenheit, einen solchen ARM-Mini für Consumer zu vermarkten? Einmal mehr kann ich Microsofts Strategie nicht nachvollziehen.
 
Es steht jedem OEM frei das auch anzubieten, es werden eben aber mehr Notebooks als Desktops verkauft, deshalb rentiert es sich vielleicht nicht.
 
Wenn es sich nicht rentieren würde gäbe es auch keinen Mac mini. Microsoft hätte dem jetzt etwas entgegensetzen können, Hard- und Software aus einer Hand für den Desktop-Nutzer (Microsofts älteste und treueste Zielgruppe). Aber ich glaube, es besteht einfach kein Interesse daran, hier noch in irgendeinen Wettbewerb einzutreten. Besser verkaufen als das unsägliche Surface Duo würde sich ein solches Gerät mit Sicherheit. Hat mal wieder nicht sollen sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Microsoft möchte nicht in Konkurrenz zu seinen OEMs treten, daher gibt es solche Geräte nicht als typisches Massenprodukt. Die Surface Geräte werden ja absichtlich auch nicht in jeglichen Klassen bereitgestellt.

Andererseits hindert ja auch niemanden die Leute dran, sich so ein Gerät als Nicht-Entwickler zuzulegen.

Mir wäre es zuerst mal zu teuer. 899 Dollar plus hiesige Steuern und ggfs. noch Versand, da kann man sich deutlich schickere PCs für zusammenstellen.
 
Mir wäre es zuerst mal zu teuer. 899 Dollar plus hiesige Steuern und ggfs. noch Versand, da kann man sich deutlich schickere PCs für zusammenstellen.
Kann man das?
Bisher war Windows on Arm OEM-exklusiv und für Konsumenten nicht zum Zusammenbau individueller Systeme verfügbar.
Und Microsoft hat nichts verlautbaren lassen, dass Hardwarekomponenten oder Software für Privatkunden verfügbar sein werden.
 
Ja, aber halt nicht mit ARM CPU.

Wenn du aus irgendeinem - mir nicht nachvollziehbaren - Grund unbedingt eine ARM-CPU haben willst, dann bist du natürlich auf die fertigen Geräte zu entsprechend deftigen Preisen angewiesen.

Selbstbau mit gesockelten CPUs und Speichermodulen wird es bei ARM sicherlich eh nicht geben.
 
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