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BUILD 2026: Microsoft kündigt weitreichende Modernisierung von WinUI an

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Redaktion
BUILD 2026: Microsoft kündigt weitreichende Modernisierung von WinUI an
von Kevin Kozuszek
Windows 11 Redesign des Startmenü


Dass Microsoft bei Windows 11 zurück zu mehr nativen Apps und eine Reduzierung der auf Webtechnologien basierenden Komponenten will, ist schon länger bekannt. Auf der gerade beendeten BUILD 2026 hat Microsoft einen Ausblick auf die kommenden Pläne gegeben und dabei auch eine Modernisierung von WinUI angekündigt. Der Name ist Programm, denn die bisherige Ziffer bei WinUI 3 verschwindet fortan aus der Nomenklatur.

Unabhängig von Windows 11 stehen bei der Modernisierung von WinUI die Themen Bugfixes, Leistungsverbesserungen und Speicherverbrauch ganz oben auf der Liste. Aber auch sonst soll sich technisch Einiges ändern. Ein wichtiger Baustein ist ein neuer System Compositor, der die Architektur für komplexer gestaltete Benutzeroberflächen auf mehr Leistung trimmen soll. Auch für Enterprise-Entwickler wird das UI-Framework erweitert: Zunächst sind mit DataGrids und Charts zwei neue Komponenten in der Arbeit.

Bei der Migration von älteren UI-Frameworks sind die Interoperabilität mit WPF verbessert und die vom altehrwürdigen WinForms erstmals richtig angegangen werden. So sollen Entwickler keinen Legacy-Code zwingend wegwerfen müssen. Im weiteren Verlauf soll die Weiterentwicklung von WinUI zudem mehr und mehr quelloffen stattfinden. Microsoft plant hier mehrere Phasen ein, ab Nummer 4 sollen Entwickler dann direkt die weitere Entwicklung verfolgen können.

Mit zwei letzten Maßnahmen soll die native Entwicklung auch grundsätzlich modernisiert werden. Mit Microsoft.UI.Reactor starten die Redmonder ein neues experimentelles Open Source-Projekt, welches Konzepte von Konkurrenten wie SwiftUI aufgreifen und mit dem neuen Ansatz auch WinUi nachhaltig voranbringen soll. Und auch die Zusammenarbeit mit Coding-Assistenten wie Claude Code soll besser werden. Microsoft integriert hierfür sogar einen eigenen Agent, der bei der WinUI-Entwicklung unterstützen kann, wenn der Entwickler das möchte.

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Wie ist es eigentlich mit der WinUI Integration in Windows?

Zum einen ist es ja nun eigentlich kein Teil von Windows. Es greift selber auf Win32, GDI+, etc zu. Entspricht damit also mehr etwas wie Qt, das nicht Teil von Windows ist und mit der eigenen Anwendung ausgeliefert wird.

Auf der anderen Seite: Sind nicht einige Anwendungen von Windows 11, wie das neue Startmenü, der Taskmanager, der Explorer, etc. in WinUI geschrieben? Wenn dem so ist, muss Windows ja doch irgendwie zusammen mit WinUI ausgeliefert werden, weil sonst die integrierten Anwendungen nicht laufen. 🤔

Ist nun in einem frischen Windows 11 von Microsoft WinUI mit auf der Platte oder nicht?
Und wenn es mit auf der Platte sein sollte: Können es dann eigene Anwendungen mit nutzen oder sind die Microsoft-Anwendungen statisch dagegen gelinkt, so dass keine freie WinUI-DLL exisitert?
 
Zuletzt bearbeitet:
Finde ich eine gute gute Entwicklung, da ich dem ganzen Web und PWA Trend sowieso nichts abgewinnen kann und nie konnte. Ich bin eher ein Fan von .NET MAUI, Uno Plattform, AvaloniaUI oder anderen Cross-Plattform-Frameworks vor allem für .NET und Java. Deswegen gefällt mir die Entwicklung weg vom Web und PWA Trend wieder hin zurück zu mehr nativen Apps.
 
Sehr ich auch so, finde ich ebenfalls gut. Allerdings glaube ich nicht, dass man davon viel merken wird. Entwickler von Apps müssen halt auch mitziehen. Und WhatsApp hat ja gerade erst vorgemacht, wie man eine gute native App durch eine komplette Web-Katastrophe ersetzt.
 
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