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Redaktion
Clipchamp: Microsoft macht OneDrive für die Bearbeitung verpflichtend
von Kevin Kozuszek
Nutzer von Microsoft Clipchamp müssen sich mit einer eher unangenehmen Änderung abfinden, sofern sie ihre Filme weiterhin mit Microsofts Videoeditor bearbeiten wollen. Wie die Kollegen bei heise berichten, setzt Microsoft für die Bearbeitung entsprechender Dateien fortan den vorherigen Upload auf OneDrive voraus. Was offen gesagt an mir vorbei gegangen ist, stimmt tatsächlich und ist anscheinend schon seit einigen Monaten in der Vorbereitung.
Das belegt ein FAQ, was Microsoft schon vor einiger Zeit veröffentlicht hat. Die entsprechende Änderung wird bereits seit Ende August 2025 für Nutzer des kostenlosen Tarifs von Clipchamp ausgerollt. Fakt ist jedenfalls, dass Clipchamp weiterhin die Archivierung von Videos lokal unterstützt, diese für eine erneute Bearbeitung aber wieder auf Microsofts Cloudspeicher hochgeladen werden müssen. Abgesehen von technischen Problemen, über die heise auch berichtet, weckt das aus einem anderen Grund böse Erinnerungen.
Wie ihr euch vielleicht noch erinnert, hatten wir während der Corona-Pandemie relativ oft über Kontensperrungen berichten müssen, weil auf OneDrive mutmaßlich illegale Dateien gespeichert wurden. Das betraf damals zwar (meistens) Fotos, aber auch Videos, und sei es auch nur der Hobbyfilm vom letzten Familienurlaub mit den Kindern am Strand, sind für solche Szenarien ebenfalls hervorragende Ziele für Microsofts vollautomatisierte KI-Erkennung für den Bann ohne Wiederkehr.
Deswegen kann man ab jetzt wohl nur noch den eindeutigen Rat geben, Clipchamp links liegen zu lassen und die App möglichst zeitnah von Windows zu deinstallieren. Immerhin ist es keine System-App und man sollte alles tun, um auch ein versehentliches Missgeschick hier radikal auszuschließen. Tut euch also bitte diesen Gefallen, schaden kann und wird es euch garantiert nicht.
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Nutzer von Microsoft Clipchamp müssen sich mit einer eher unangenehmen Änderung abfinden, sofern sie ihre Filme weiterhin mit Microsofts Videoeditor bearbeiten wollen. Wie die Kollegen bei heise berichten, setzt Microsoft für die Bearbeitung entsprechender Dateien fortan den vorherigen Upload auf OneDrive voraus. Was offen gesagt an mir vorbei gegangen ist, stimmt tatsächlich und ist anscheinend schon seit einigen Monaten in der Vorbereitung.
Das belegt ein FAQ, was Microsoft schon vor einiger Zeit veröffentlicht hat. Die entsprechende Änderung wird bereits seit Ende August 2025 für Nutzer des kostenlosen Tarifs von Clipchamp ausgerollt. Fakt ist jedenfalls, dass Clipchamp weiterhin die Archivierung von Videos lokal unterstützt, diese für eine erneute Bearbeitung aber wieder auf Microsofts Cloudspeicher hochgeladen werden müssen. Abgesehen von technischen Problemen, über die heise auch berichtet, weckt das aus einem anderen Grund böse Erinnerungen.
Wie ihr euch vielleicht noch erinnert, hatten wir während der Corona-Pandemie relativ oft über Kontensperrungen berichten müssen, weil auf OneDrive mutmaßlich illegale Dateien gespeichert wurden. Das betraf damals zwar (meistens) Fotos, aber auch Videos, und sei es auch nur der Hobbyfilm vom letzten Familienurlaub mit den Kindern am Strand, sind für solche Szenarien ebenfalls hervorragende Ziele für Microsofts vollautomatisierte KI-Erkennung für den Bann ohne Wiederkehr.
Deswegen kann man ab jetzt wohl nur noch den eindeutigen Rat geben, Clipchamp links liegen zu lassen und die App möglichst zeitnah von Windows zu deinstallieren. Immerhin ist es keine System-App und man sollte alles tun, um auch ein versehentliches Missgeschick hier radikal auszuschließen. Tut euch also bitte diesen Gefallen, schaden kann und wird es euch garantiert nicht.
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