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Connected e-Roadtrip: Komponenten eines E-Autos - Teil 2

DrWindows

Redaktion
Wie angekündigt, folgt nun der zweite Teil der Übersicht zu Komponenten eines E-Autos. Den ersten Teil findet Ihr hier.
Einer der größten Diskussionspunkte bei einem batteriebetriebenen E-Auto ist das Laden. Im Folgenden widme ich mich den Bauteilen, die beim Laden eines...

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dr.roach

bekommt Übersicht
Ein richtig gut gemachter und vor allem realitätsnaher Artikel über den einen der beiden entscheidenden Alltags-Tauglichkeitspunkte eines EVs, das Laden. (der andere ist die Reichweite)
Bevor hier im Forum gleich der übliche Glaubenskrieg zwischen Lovern und Hatern ausbricht, wollte ich zwei Anmerkungen hinzufügen, gespeist aus der Erfahrung mit über 3 Jahren begeisterter und alltagstauglicher Elektromobilität:

1. Für das übliche Alltagsladen reicht eine niedrige Ladeleistung an einer normalen Schukosteckdose über Nacht im Carport/Garage/Tiefgaragenstellplatz völlig aus. Allerdings sind die Ladeverluste (wieviel kommt aus der Steckdose, wieviel kommt im Akku an) bei einer Schukosteckdose deutlich höher, als bei einer z.B. 11kW Wallbox (mobil oder stationär) mit Typ 2 Stecker. Die meisten EV-Fahrer oder Fahrerinnen gönnen sich daher auf lange Sicht doch eine extra Ladebox.

2. Auch wenn der CCS-Ausbau inzwischen vorankommt und gerade an den Autobahnen viele Triple-Charger stehen, so ist doch der Typ 2 Stecker in Deutschland der de-facto-Standard mit der weitesten Verbreitung. Zur Zeit gibt es in Deutschland etwa 10.000 Typ 2 Ladesäulen und etwa 900 CCS Ladesäulen (je nach Verzeichnis). Wünschenswert ist daher ein EV, was beide Standards beherrscht.


Wer sich mehr Informationen zum Thema EVs holen möchte, der sei an die goingelectric Webseite verwiesen, mit guten Übersichtsartikeln, Foren, praktischen Tipps etc.
 

HY9000

Hardy
Herzlichen Dank für diesen informativen und ausführlichen Bericht. Allein die technischen Änderungen am Fahrzeug und Bedienung sind doch beachtlich. Vermutlich muss ich und jeder andere Führerscheininhaber erst Elektrozusatzprüfung ablegen, bevor man E-Autos erwerben kann.
Da wird der Verbraucher erst mal umschulen müssen.
 

Lexintra

nicht mehr wegzudenken
HY9000 schrieb:
... Vermutlich muss ich und jeder andere Führerscheininhaber erst Elektrozusatzprüfung ablegen, bevor man E-Autos erwerben kann.
Da wird der Verbraucher erst mal umschulen müssen.

Da kann ich dich beruhigen. Die Elektroautos fahren und verhalten sich im wesentlichen genauso wie ein herkömmliches Fahrzeug. Was das angeht muss man sicher keine Zusatzausbildung machen. Das "Mäusekino" im Armaturenbrett ist ein anderes, aber da versuchen die Hersteller einfach zu zeigen wie gut und toll man gerade fährt.

Eine kleine Umgewöhnung ist das Laden beim Bremsen und Rollen, der diese sehr viel Vorschub aus dem Fahrzeug weg nimmt und man somit anders Bremsen kann (und sollte) bzw. mit dem Gaspedal spielen, um möglichst viel Energie zurück zu gewinnen. Mit deutlich weiteren vorausschauendem Fahren ist da einiges möglich.
Hier wäre es immer wieder hilfreich, wenn die anderen Verkehrsteilnehmer mal mehr Ruhe und Gelassenheit an den Tag legen würden, denn am Ende kommt man doch meist zur selben Zeit an.
 
H

hansra1 (G)

Gast
Sehr schöner Bericht, nur solang ich keine eTanksäule in meiner Garage einrichten darf (bei 60 Mitglieder braucht nur einer dagegen sein) kommt für uns kein e Auto ins Haus, schade das die Politik es garnicht möchte
 

docsp

gehört zum Inventar
hansra1 schrieb:
Sehr schöner Bericht, nur solang ich keine eTanksäule in meiner Garage einrichten darf (bei 60 Mitglieder braucht nur einer dagegen sein) kommt für uns kein e Auto ins Haus, schade das die Politik es garnicht möchte

+1 dazu der höhere Preis plus Liegebleibrisiko.
 

AndyZ77

nicht mehr wegzudenken
docsp schrieb:
+1 dazu der höhere Preis plus Liegebleibrisiko.

Wenn man unbedingt ein E-Auto eines deutschen Herstellers will oder eines Tesla stimmt das.
Aber es gibt auch Hersteller, die das Auto "ohne" Akku anbieten, dann ists gleich billiger, und die zu zahlende Miete für den Stromspeicher kann sich durchaus rechnen, je nach Fahrleistung, wobei am Ende des Lebenszyklusses des Akkus auch so Sachen wie Entsorgung und teure Neuanschaffung wegfallen.

Guter und interessanter Artikel!
Leider ist die Firma BetterPlace zu früh pleite gegangen um hier erwähnt zu werden.
Deren mit Renault entwickeltes Konzept der "Akkutankstellen" war interessant, ist aber letztlich daran gescheitert, dass sich u.a. die deutschen Hersteller (die damals noch nichtmal eine E-Auto-Skizze auf dem Papier hatten) weigerten, am System der standardisierten und austauschbaren Akkus mitzumachen
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Claus007

nicht mehr wegzudenken
AndyZ77 schrieb:
Guter und interessanter Artikel!
Leider ist die Firma BetterPlace zu früh pleite gegangen um hier erwähnt zu werden.
Deren mit Renault entwickeltes Konzept der "Akkutankstellen" war interessant, ist aber letztlich daran gescheitert, dass sich u.a. die deutschen Hersteller (die damals noch nichtmal eine E-Auto-Skizze auf dem Papier hatten) weigerten, am System der standardisierten und austauschbaren Akkus mitzumachen

Vielen Dank für das Lob!
Ja, BetterPlace hatte eine interessante Idee! Letztendlich waren es natürlich mehrere Faktoren, warum "Akku-wechsel-Stationen" nicht in großer Zahl errichtet wurden.
Ein Problem ist sicherlich auch gewesen, wo und wie ich die ausgebauten Akkus lagere und wie ich für die verschiedenen Größen der Automodelle "Platz" schaffe...Zumal beim - jetzt - eingeschlagenen Weg das Akkupaket zu schwer ist, um es einfach so austauschen zu können. Aktuell kann ein großes Akkupaket mit 95 kWh schon mal 700 kg wiegen! Das ist ne ganze Menge. Durch die Lage im Auto, ist es kein großes Problem, denn es "drückt" das E-Auto so nach unten. Umkippen praktisch ausgeschlossen und die Gewichtsverteilung ist so auch ganz gut. Warum sonst gibt es Mittelmotorsportwagen? ;)

Und auch etwas mehr Gewicht fällt nicht so stark auf, wie bei einem Verbrenner.
Viel mehr sind Dinge, wie der Luftwiderstand (CW-Wert) entscheidend, zumal er im "realen" Leben viel bringt. Wenn die Luft besser ums Auto strömen kann, dann muss sich das Fahrzeug nicht so "anstrengen", um vorwärts fahren zu können.
 

Pixelschubse

gehört zum Inventar
Danke herzlichst für diesen Teil der Serie.

Im schönen und nicht so ganz armen Ba-Wü ist die Sache (wie üblich) immer etwas anders was die E-Tankstellen betrifft. Selbst in (m)einer sog. großen Kreisstadt (> 40.000 Einwohner, enorm viel Durchgangsverkehr - A81 nicht mal 3 km entfernt, gibt es gerade mal 3 Tanken lt. goingelectric.de)

Der nächste Knackpunkt sind die Kosten für eine Ladebox in der Garage sowie die kW-Preise von ENBW.

Dem sogenannten Steuervorteil beim Erwerb für Privat stehen de facto Mehrkosten und Beschränkungen ohne Ende entgegen.
 

AndyZ77

nicht mehr wegzudenken
@Claus007
Ja, im Endeffekt waren es natürlich mehrere Ursachen, die zur Insolvenz von BetterPlace geführt haben, aber in Israel lief das Pilotprojekt scheinbar relativ gut.
Und das Problem der Akkugrößen war in deren Konzept keines, da, grob gesagt, nur zwei bis drei Akkutypen mit einer Reichweite von etwa 150km vorgesehen waren, soweit ich mich erinnere.
Anders sieht das natürlich mit der Positionierung des Akkus aus, da wäre den Autoherstellern Gestaltungsfreiheit verloren gegangen.
Ändert aber nichts an meiner Meinung dass die Beitragsreihe recht informativ und ausführlich ist :)
 

Grisu_1968

Staatl gepr. Wirtschafter
Also an dem E-Auto Goupil G5 das ich beruflich fahre hat einen Mennekes 373 CEE Stecker 16 A 4 polig Aufbaustecker. 40% bis 50% kann ich da in einer Stunde den Akku aufladen. Eine Ladesäule haben wir nicht auf dem Bauhof da ist nur auch so eine 4 Polige 220V 16A Steckdose wie am E-Auto.
In dem Goupil G5 ist ein 14,4 kWh Blei Akku-Pack verbaut. Reichweite ca. 130km (Herstellerangabe) oder bei sehr sparsamer Fahrweise 1,5 Tage (Ist das Maximum was ich bis jetzt geschafft habe). Auf 1,5 Tage komme ich aber nur wenn ich wirklich darauf achte das ich sparsam fahre. Normal reicht der Akku sonst bei mir nur 1 Arbeitstag was eigentlich die Regel ist. An einem Durchschnittlichen Arbeitstag fahre ich ca. 60 bis 70km. Das ich mir sicher sein kann das die Akkuladung bis zum Feierabend reicht wird in der 1 Stündigen Mittagspause als der Goupil G5 noch an die Steckdose gehängt. Wenn ich am Mittag den G5 als Zwischenlade hab ich meist eine Restladung von 30% bis 40% am Feierabend.

g5ytr0s.jpg
 

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