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Connected e-Roadtrip: Tesla aktualisiert eigene Navi-Systeme

DrWindows

Redaktion
Der kalifornische Autobauer Tesla geht so manch eigenen Weg. Nicht nur mit den vollelektrischen Autos mit beeindruckenden Reichweiten hat man nachhaltig Eindruck hinterlassen, auch im Innenraum ist Tesla anders unterwegs als andere Autobauer. In jedem Tesla steckt ein zentraler Touchscreen,...

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Wiki "Da After-Sales-Services häufig eine höhere Marge als das Neugeschäft erzielen, kann ein professionelles After-Sales-Management nachhaltig zur Steigerung des Kundenwertes und der Profitabilität des Unternehmens beitragen." dürfte also mit den entsprechenden "Empfehlungsapps" während der Fahrt ausgebaut werden.
 
Sehr guter Beitrag!
Ich finde Tesla hat da einen guten Mittelweg gefunden zwischen Kosten und Nutzen. 100$ im Jahr ist preislich fair und wenn ich das nicht ausgeben will, habe ich die wichtigsten Funktionen trotzdem. Schauen wir mal, was das in Deutschland beim Model 3 kosten wird. :D
 
Was passiert denn nach 7 Jahren? Kosten dann Updates oder gibt's dann keine mehr? Mein Audi Händler konnte mir neulich nicht sagen wie lange der neue A6 unterstützt wird.

Welches Netz nutzt eigentlich die SIM? Ist das eine klassische SIM oder eSIM?
 
Utgardus schrieb:
Sehr guter Beitrag!
Ich finde Tesla hat da einen guten Mittelweg gefunden zwischen Kosten und Nutzen. 100$ im Jahr ist preislich fair und wenn ich das nicht ausgeben will, habe ich die wichtigsten Funktionen trotzdem. Schauen wir mal, was das in Deutschland beim Model 3 kosten wird. :D

Danke sehr für das Lob! :)
Zu beachten ist eben, dass man IMMER eine Online-Verbindung braucht, um die Navigation starten zu können.
Der Web-Browser und die zukünftigen Apps sind bzw. werden nur mit dem kostenpflichtigen "Connectivity Premium Package" verfügbar sein.

Prinzipiell hat aber jeder ausgelieferte Tesla eben die Möglichkeit durch die Online-Navigation Daten zu sammeln für die "Autopilot"-Funktion. Denn nur mit möglichst präzisen Kartendaten ist es - irgendwann - möglich, mit einem Tesla vollständig autonom zu fahren. Dazu braucht es eben die Crowd...

judyclt schrieb:
Was passiert denn nach 7 Jahren? Kosten dann Updates oder gibt's dann keine mehr? Mein Audi Händler konnte mir neulich nicht sagen wie lange der neue A6 unterstützt wird.

Welches Netz nutzt eigentlich die SIM? Ist das eine klassische SIM oder eSIM?

Es wird eine klassische SIM-Karte verbaut. Diese lässt sich aber NICHT vom Fahrer austauschen! Das können nur zertifizierte Tesla-Werkstätten...
Die verbaute SIM-Karte kommt von O2 und bietet LTE an. Sie kann auch im EU-Ausland genutzt werden.

Was nach den 7 Jahren mit den Kartenupdates passiert, kann ich - aktuell - noch nicht zu 100% sagen. Denn: Die ersten mit SIM-Karte ausgelieferten Tesla Model S aus 2012 sind eben noch keine 7 Jahre alt...
Allerdings ist es zukünftig möglich, das "Connectivity Premium Package" direkt über den Touchscreen im Tesla auszuwählen und zu verlängern. Kontodaten müssen natürlich vorher hinterlegt sein bei Tesla...

Zum Thema "Audi A6" (aktuelles Modell, Baureihe C8):
"Die ausgelieferte Kartenversion kann im vierteljährlichen Rhythmus bis maximal fünf Jahre nach Produktionsende der verbauten Infotainment-Gerätegeneration kostenfrei aktualisiert werden. Die aktuellen Navigationsdaten werden auf der myAudi-Plattform unter www.audi.de/myaudi zum Download bereitgestellt und können via SD-Karte im Fahrzeug installiert werden. In Verbindung mit Audi connect können die Karten auch direkt im Fahrzeug heruntergeladen und aktualisiert werden."

Das heißt, Du hast auf jeden Fall fünf Jahre kostenlose Kartenupdates. Danach musst Du für neue Kartendaten zahlen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Man kann von Elon Musk halten was man will, aber der Südafrikaner hat's aufgrund seines bisherigen Werdegangs persönlich finanziell nicht nötig, die Kunden so zu schröpfen wie es der VW-Konzern oder allgemein die deutschen Hersteller machen.
Auch wenn er dies angesichts der finanziellen Lage von Tesla nötig wäre...
 
Danke für die Info Claus. Ob denn der Wagen wirklich immer Empfang hat? Klar können die Autos ganz anders als Smartphones empfangen, aber das o2-Netz galt ja nicht immer als das beste.

Ja, den A6C8 meine ich. 5 Jahre ist klar, aber ich fände es im Sinne der Nachhaltigkeit gut, wenn (von mir aus auch für Geld) ein System konkrete 15-20 Jahre unterstützt wird. Aber das ist natürlich nicht im Sinne der Hersteller - siehe Umweltprämie.
 
judyclt schrieb:
Danke für die Info Claus. Ob denn der Wagen wirklich immer Empfang hat? Klar können die Autos ganz anders als Smartphones empfangen, aber das o2-Netz galt ja nicht immer als das beste.

Ja, den A6C8 meine ich. 5 Jahre ist klar, aber ich fände es im Sinne der Nachhaltigkeit gut, wenn (von mir aus auch für Geld) ein System konkrete 15-20 Jahre unterstützt wird. Aber das ist natürlich nicht im Sinne der Hersteller - siehe Umweltprämie.

Gerne geschehen! :) Ich versuche immer, Euch best möglichst zu informieren und Fragen - so gut es geht - zu klären.

Tja, ob z.B. der Tesla immer Empfang hat, hängt halt vom Netzausbau ab...Daher gibt es ja auch Autofirmen, die auf offline gespeicherte Karten setzen. Audi, BMW, Mercedes, Hyundai uvm.

Zu Audi:
Im A6 (C8) stammt das offline verfügbare Kartenmaterial von "Here Maps". Das Unternehmen "Here Maps" (früher übrigens zu Nokia gehörend) gehört ja Audi, BMW, Daimler und ein paar weiteren Teilhabern. Insofern wird Audi wohl nicht so schnell die Kartenupdates einstellen, denn es werden ja "Here Maps" verwendet...Und es gibt heute noch Kartenupdates für ältere Navis, jedoch immer kostenpflichtig. Beispielsweise für den etwa 14 Jahre alten A6 (4B). Da gibt es einen Datenträger mit Kartendaten, aber eben nur beim Händler zu kaufen. Mit 10, 15 Jahren - denke ich - kannst Du da schon rechnen. Verkaufen will man aber natürlich lieber einen Neuwagen...
Es kann aber sein, dass Du dieses Kartenupdate eines "so alten" Audis dann nur noch via SD-Karte (min. 32 GB groß) machen kannst und eben nicht mehr over-the-air via festeingebauter SIM-Karte...Denn der Vertrag für die SIM-Karte im Auto läuft - normalerweise - 15 Jahre ab Erstzulassung.
 
@AndyZ77
Was ist mit der finanziellen Lage? Man Leute, informiert euch erst mal über die finanzielle Lage von Tesla bevor ihr sowas schreibt. Man muss nicht alles glauben was die Autolobby unterstützte Fachpresse hier in D-Land so schreibt. Klar, wenn ich deutscher Autobauer wäre, würde mir der Ars.. auch auf Grundeis gehen bezüglich E-Autos. Tesla gibt auf seine Autos keine Rabatte, die Margen die Tesla pro Auto einfährt sind traumhaft (davon bekommen die hiesigen Autobauer feuchte Träume). Aber immer schön totschreiben und finanziell sind die auch seit Jahren total fertig usw., wie geschrieben, einfach mal informieren....
 
Mmmh, vielleicht etwas Off-Topic, aber mal eine ganz doofe Frage: Wozu brauche ich diesen ganzen Sums eigentlich, wenn ich ein Smartphone habe, auf dem ich den ganzen Kram sowieso habe????
Das leuchtet mir nicht ganz ein. Im Gegenteil: Ich bin damit auf Gedeih und Verderb an Tesla gebunden und muss dafür auch noch extra zahlen. Nachher bauen die noch ein Update ein, das nicht nur anonymisierte Positionsdaten erfasst, sondern das evtl. auch an die mit Tesla zusammenarbeitenden Versicherungen ("Partnerschaft zum Nutzen der Kunden") mit allen möglichen Daten von meinem Fahrverhalten versorgt? Nein danke kann ich da nur sagen. Bei mir steht demnächst ein neues Auto an, ich gedenke genau deswegen - "nach Hause telefonieren" - einen Oldtimer zu kaufen...
Vielleicht bin ich da zu überängstlich, aber "1984" und "Schöne neue Welt" haben mich nachhaltig geprägt.
 
Bei der ganzen Schwärmerei für Tesla komme ich aus dem Staunen nicht mehr raus.
Der nächste und auch einzige Kundendienst ist 30 km entfernt und die nächste Supercharge-Tanke ist beim Schloßhotel Monrepos Ludwigsburg.
Über die Apple-Fans haben sich die Microsofties teils durchaus berechtigt belustigt ausgelassen, aber was hier abgeht, spottet jeder Beschreibung.
In der Klasse der Dritt- und Viertfahrzeugbesitzer spielen so Nicklichkeiten wie Ersatzfahrzeug für Servicetermin bestimmt keine Rolle, aber unsereiner, der für jeden der größeren Hersteller aus Europa mindestens zwei Autohäuser im 10 - 15 km Umkreis hat sind Gedanken der Sorte "und was macht man wenn die Kiste doch mal streikt" und angesichts der Fülle an Tesla-Werkstätten durchaus relevant.
Wunsch nach eingebautem Navi kommt bei mir auch nicht auf.
 
Wer will eigentlich diesen eingebauten Müll der Hersteller? Würde ich ein Auto haben (vulgo aufs Land ziehen), will ich eigentlich nur die "Fahrzeugsteuerung" (beinhaltet auch Sitzeinstellungen etc.) eingebaut und vom Hersteller. Alles (in Worten: ALLES) andere, insbesondere Entertainment und Navigation will ich von meinem Android bzw. iPhone. Die beiden können Betriebssystem eh besser, auch als Tesla, und die kann ich in die Tasche stecken und mitnehmen. Da läuft etwas völlig in die falsche Richtung.
Richtungsweisend hingegen finde ich die Fähigkeiten des Tesla, Änderung des Fahrzeugs selber (Vergrößerung des Akkukapazität, Verbesserung des Fahrverhaltens etc.) ohne Werkstattbesuch zu "kaufen". So muss modernes Fahrzeug gehen. Abgesehen davon, dass die Automatisierung es in Zukunft möglicherweise sehr unattraktiv macht, sein Geld in Form eines beweglichen Blechhaufens zu binden.
 
…….wie geschrieben, einfach mal informieren....
mache ich seit jahren, schon alleine aus beruflichen Gründen.
wir brauchen uns nicht darüber zu unterhalten, dass Musk mit Tesla ne Riesen Lawine angerollt hat und er, nicht nur im Auto-Bereich in Visionär ist
fakt ist aber auch, dass Tesla noch nie grüne zahlen geschrieben hat und mit 12 Mrd. auch nicht gerade wenig Verbindlichkeiten hat.
dem stehen zwar 28 mrd. kapital gegenüber, aber davon sind auch 23 mrd. Fremdkapital, also inverstoren, die an den plan glauben
deswegen würde ich sie nicht "abschreiben, aber das Unternehmen "lebt" von den Visionen.
wenn die weg sind, wird es schnell recht dunkel
nein ich arbeite nicht bei tesla, bin also kein leaker
aber tesla ist eine AG und muss zahlen offen legen, jedes quartal
und ja, wie du siehts habe ich mich informiert und zwar mit tesla eigenen zahlen
 
E Autos sind doch momentan eh eher eine Totgeburt. Wenn die Reichweite nicht signifikant steigt ( insbesondere im Winter) und die Ladezeiten sinken, werden e autos es schwer haben. Insbesondere die Ladeinfrastruktur zu bauen und zu steuern ( was passiert wenn es mal 50% E Autos gibt und auf einer Strasse gleich 25 Autos voll Stromziehen? ).
 
Das ist das Standardargument, was jeder bringt, der von der Denke der Autoindustrie gesteuert wird.

Dieses Szenario 50% E-Autos ist noch so weit entfernt, da brauchen wir gar nicht dran zu denken.

Selbst wenn die Verkäufe der E-Autos in Deutschland plötzlich um 5000% auf 50% der Gesamtmenge an abgesetzten KFZ steigen würde (Was nicht geht, weil dafür einfach nicht genug geliefert werden kann), würde es noch viele Jahre dauern, bis 50% E-Autos auf den Straßen fahren.

Da bleibt den Infrastrukturbetreibern noch viel Zeit. Und wo ist das Lade- und Reichweitenproblem. Dieses Jahr kommen Autos mit 450km Reichweite und Ladezeit von 1h auf den Markt. Ich sehe da weder eine Totgeburt noch ein Problem bei Reichweite und Ladezeit.


In den nächsten fünf Jahren wird die Reichweite noch massiv nach oben gehen und dann sprechen wir von Reichweiten von 600-800km schätze ich. Das schafft heute selbst ein Benziner nur schwer.
 
Mag sein, dass sich die Eckdaten noch verbessern. Trotzdem der falsche Weg. Viel Masse für wenig Mensch bleibt immer falsch, egal welcher Antrieb. Als gezwungener Vielfahrer tut's für mich der Diesel am besten, aber gut find ich's trotzdem nicht. Mit dem Elektrorad bin ich innerorts schneller und brauche fast keinen Strom. 0,0x kwh pro Kilometer. Das Gefährt wiegt aber auch nur 22kg statt 2000kg wie das Auto.
 
judyclt schrieb:
Mag sein, dass sich die Eckdaten noch verbessern. Trotzdem der falsche Weg. Viel Masse für wenig Mensch bleibt immer falsch, egal welcher Antrieb. Als gezwungener Vielfahrer tut's für mich der Diesel am besten, aber gut find ich's trotzdem nicht. Mit dem Elektrorad bin ich innerorts schneller und brauche fast keinen Strom. 0,0x kwh pro Kilometer. Das Gefährt wiegt aber auch nur 22kg statt 2000kg wie das Auto.

Jedem seine eigene eigene Meinung.
Meiner Meinung nach, braucht man die individuelle Freiheit des Automobils!
Einerseits, wenn man auf dem Land lebt und andererseits wenn man z.B. Einkäufe komfortabel transportieren will.
Das geht mit keinem Mobil so gut und bequem, wie mit einem Auto.
Carsharing wird - in Städten - dazu beitragen, dass die Standzeiten einzelner Automobile reduziert werden. Und mit der Möglichkeit, via "digital key" (also z.B. Smartphone-App) seinen Autoschlüssel mit anderen, persönlich ausgewählten Leuten zu teilen, lässt sich zukünftig auch "privates" Carsharing nutzen.
Es bleibt dabei, alleine um den wöchentlichen Großeinkauf oder auch mal andere sperrige Dinge zu transportieren, gibt es nix besseres, als das Automobil.
Klar ist aber auch, dass das natürlich zur jeweiligen Lebenssituation passen muss. Das Auto ist und bleibt aber unumstritten wichtig für die individuelle Mobilität.
Hier eben auch mal über den Tellerrand zu blicken, und nachhaltige Lösungen zu nutzen, ist ohne Zweifel wichtig.
 
Freiheit ja, ist halt unser Wohlstand. In Städten sind Autos größtenteils fehl am Platz. Beweisen Städte wie Kopenhagen. Großeinkauf mach ich mit dem Thule Anhänger. Umgekehrt fahr ich auch ständig mit dem 5m 2t Allradkombi in den Urlaub. Halt so wie es am besten klappt, bin da kein Öko. Da ändern E-Autos, Carsharing etc. auch nichts dran. Stehen genauso im Stau.
 
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