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Connected e-Roadtrip: Was kann der „Elektro-Passat“ VW ID.7 im Alltagstest?

DrWindows

Redaktion
Connected e-Roadtrip: Was kann der „Elektro-Passat“ VW ID.7 im Alltagstest?
von Claus Ludewig
Testfahrt zum VW ID7.


Aufgrund von privatem Umzug und „neben dem Vollzeitberuf“ studieren, hat es eine etwas längere Pause von meinen Berichten hier bei DrWindows gegeben, doch ich habe die Zeit genutzt. Unter anderem, um den „Elektro-Passat“, den VW ID.7, auf die Probe zu stellen.

Im Jahre 2019 präsentierte Volkswagen mit dem ID.3 ein kompaktes Elektroauto. Der Name sollte darauf referenzieren, dass es sich in der Größenklasse eines Audi A3 bzw. in der 3. Fahrzeugklasse nach EU-Definition, also der Kompaktklasse alias Golf-Klasse befindet. Im Marketingsprech war gar vom „dritten kompakten Bestseller“ nach Käfer und Golf die Rede, so zumindest die Hoffnung der Niedersachsen. Doch als der ID.3 endlich das Licht der Straße erblickte, folgte schnell die Enttäuschung. Zahlreiche Software-Bugs führten nicht nur zu Abstürzen beim Infotainment, sondern auch zum Ausfall von Fahrassistenzsystemen, etwa den Parkpiepsern. Da auf dem gleichen Infotainment-Baukasten MIB3 auch der Golf 8 basiert, eint viele Fehler beide Modelle. Zudem merkte man dem ID.3 den Kostendruck an, unter dem das Elektroauto konstruiert wurde, sodass es etwa nur zwei Direktwahltasten für die Seitenfenster gab, mittels Taste muss man zwischen den vorderen und hinteren Fenstern umschalten. Ja, liebe Controller, es mag euch erfreuen, dass man sich eine Taste spart, doch mit dieser Freude seid ihr die Einzigen!

In ihrer Ehre gekränkt, machten sich die Wolfsburger jedoch nach dem Abgang von CEO Herbert Diess daran, zu beweisen, dass sie auch emotionale Elektroautos bauen können. Der ID.7 will beweisen, dass auch in Niedersachsen ein effizientes E-Auto gefertigt werden kann. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und habe mir den VW ID.7 für euch zum Alltagstest ausgeliehen. In zwei Wochen bin ich den großen „Elektro-Passat“ im Alltag gefahren. Dabei ging es nicht nur zum Einkaufen, ins Büro, sondern auch mehrere hundert Kilometer über die Autobahn. Alles im Sinne der Wissenschaft bzw. für euch, liebe DrWindows.de-Leser. Schließlich habt Ihr es euch gewünscht, dass ich mal mit dem VW ID.7 eine Runde drehe und ich konnte das arrangieren.

„Elektro-Passat“: Was ist der ID.7?​


Unter dem Namen ID.7 ist ein knapp über 4,90 m langes Elektroauto zu verstehen, welches mit seinem 2,97 m großen Radstand viel Platz bietet. Mit über 530 Litern bietet der Kofferraum schon im Normalzustand viel Raum. Wer die Rücksitzbank umlegt, bekommt nicht nur einen ebenen Ladeboden, sondern auch mehr als 1.600 Liter Gepäckraumvolumen. Wem das nicht genügt, für den bietet VW den ID.7 auch als Kombi namens ID.7 Tourer an. Im Alltagstest beweist der ID.7, dass man besonders viel Raum schaffen kann und packt teurere Konkurrenten, wie den BMW i4 sozusagen in den Kofferraum.

Der ID.7 nutzt bereits Teile einer weiterentwickelten MEB-Plattform. Zu sehen ist dies am neu entwickelten Elektromotor APP550. Im größten ID-Modell von VW verrichtet der neue Elektromotor namens APP550 seinen Dienst. Der Name leitet sich vom maximalen Drehmoment von 550 Nm ab. Leistungsmäßig stehen 286 PS / 210 kW parat. Zudem verfügt der ID.7 bereits über neue Akkupakete. Beim Einstiegsmodell Pro stehen 80 kWh brutto und 77 kWh netto zur Verfügung. Gegen Aufpreis gibt es auch noch einen 91 kWh großen Lithium-Ionen-Akku, mit dem die maximale Reichweite auf über 700 km steigen soll, verspricht der Hersteller. Zudem gibt es ein komplett neues Infotainment auf Basis von MIB 4 mit der Software-Version 4.0. Neben neuem Betriebssystem auf Android-Basis wird dieses Discover-RNS von neuer Hardware angetrieben. Gefertigt wird der ID.7 genau wie der Tourer im ehemaligen Passat-Werk in Emden, Ostfriesland. Auch nach dem angekündigten Stellenabbau von 35.000 Arbeitsplätzen bei VW in Deutschland wird der ID.7 weiterhin in Emden produziert werden; der Passat hingegen wird bei Skoda in Tschechien zusammengebaut.

Der Elektro-Passat VW ID.7 ist rund 4,96m lang. Es gibt ihn als Fließheck-Limousine oder als Kombi (Quelle: Claus Ludewig). Schon ins Fließheck passen mehr als 500 Liter Gepäck. Leider gibt's keinen Frunk, also vorderen Kofferraum für z. B. das Ladekabel beim VW ID7. Der Innenraum lässt sich in verschiedenen Farben beleuchten. Hochwertige Materialien mit Alcantara-Leder, aber leider Touch-Felder am Lenkrad. Lichtsignatur bei Nacht. Ausreichend Platz dank 2.90m Radstand hinter Sitzriese mit über 1.90m Körpergrösse. Viel Platz im Fond des ID7. Grosser Kofferraum mit mehr als 500 Litern auch bei der ID7-Limousine.

E-Riese aus Wolfsburg macht Spaß​


Ich durfte für euch nicht nur den ID.7 ausgiebig testen, sondern zuvor bereits das kompakte Elektro-SUV ID.4. In diesem war der Vorgänger-E-Motor APP310 verbaut, mit nur 310 Nm Drehmoment. In Kombination mit dem vergleichsweise hohen Aufbau sorgt der nur 170 PS starke Elektromotor zwar für ordentliche Beschleunigungswerte, doch fehlt dem ID.4 die Emotionalität. Das typische ansatzlose Beschleunigen eines E-Autos hatten die VW-Ingenieure dem ID.4 ausgetrieben – leider. Diesen Fauxpas wollte man beim ID.7 nicht wiederholen. Mit dem neuen E-Motor gibt es nicht nur 210 kW/286 PS, sondern auch richtige Fahrfreude. So spurtet der große und 2,2 Tonnen schwere ID.7 in 6,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. In Relation zum Fahrzeugpreis von rund 54.000 € bekommt man damit ein spurtstarkes E-Auto, das in nahezu jeder Lebenslage ausreichend Leistungsreserven zu bieten hat. Etwas Verbesserungspotenzial gibt es dennoch.

So wünscht sich mancher Mitfahrer einen Fahrsound, der dem eines Verbrenners gleicht. Wenn man zumindest auf Knopfdruck einen passenden Klang eines Verbrennungsmotors über die Lautsprecher einspielen könnte, würde das die emotionale Note steigern und dürfte so manchem Verbrennerfahrer den Umstieg erleichtern. Schließlich lässt sich dann „nach Gehör fahren“, wie etwa schon Rallyefahrer Nikki Schelle beim Hyundai Ioniq 5 N unter Beweis gestellt hat. Neben dem Wunsch nach einem (abschaltbaren) Verbrennerklang könnte auch ein 2-Gang-Getriebe Sinn ergeben. Denn ein E-Motor arbeitet immer in einem bestimmten Geschwindigkeitsfenster besonders effizient und damit sparsam. Wenn es nun zwei unterschiedlich übersetzte Gänge geben würde, könnte man mit einem Gang für Stadt- und Landstraßentempo abstimmen und mit einer anderen Übersetzung für höhere Tempi etwa auf der Autobahn mehr Effizienz herausholen. Genau diesen Weg wird etwa Mercedes-Benz mit dem neuen CLA gehen, der auf der MMA-Plattform in diesem Jahr in den Handel rollt.

Dennoch macht auch der VW ID.7 einfach sehr viel Laune und bringt Fahrspaß zurück. Dies liegt ausdrücklich nicht nur am hervorragenden E-Antrieb, der die Hinterräder antreibt und somit echten Heckantrieb realisiert, sondern auch am Fahrwerk und der Lenkung. Im Testwagen ist die adaptive Dämpferverstellung DCC verbaut. Auf Knopfdruck lässt sich damit das Fahrwerk von Komfort auf Sport trimmen. Die Spreizung ist dabei spürbar. Gerade, wer es etwas sportlicher mag, für den eignet sich die sportlichste Einstellung. Die fast 5 m lange Limousine agiert sehr flink und kann so auf Knopfdruck entweder sportlich oder komfortabel fahren.

DCC-Fahrwerk und Fahrmodi verändern den ID7 deutlich. Wünschenswert wäre ein optionaler Fahr-Sound mit Verbrennerklang. Auf der gleichen Plattform wie der ID7 steht auch der kleinere SUV ID4, den ich ebenfalls testfahren durfte. Im ID4 leistet der getestete E-Motor nur 170 PS und ist wenig dynamisch. Für mehr Spaß sollte man auch beim ID4 zum Pro S mit 286 PS greifen.

Kann VW Software?​


Ein Ärgernis, das Golf-8-Fahrer nur zu gut kennen, betrifft das interne Navigationssystem auf Basis von MIB 3. Auch beim getesteten ID.4 musste ich mich mit Abstürzen ärgern. Vor allem, da nicht nur das Navi ausfällt, sondern auch Assistenzsysteme, wie die Parkpiepser. Doch beim ID.7 hat VW aus seinen Fehlern gelernt. Im Test trat MIB 4 mit ID-Software 4.0 an. Die aktuelle Software zeigt, dass es auch ohne Abstürze und vergleichsweise schnell geht. Praktisch ist zudem die konfigurierbare Startseite mit Kacheln, die mich etwas an Windows Phone erinnert haben…Zumal die Kacheln interaktiv sind und etwa Schnellwahlflächen fürs Zurücksetzen des Bordcomputers oder zur Navigation nach Hause anbieten.

So spaßig die Nutzung des Infotainments auf MIB-4-Basis ist, es gibt noch Raum für Verbesserung. Es fehlt eine visuelle Fahrspur-Anzeige bei den Abbiegehinweisen auf dem Navi-Bildschirm. Lediglich in einer Lichtleiste unterhalb der Windschutzscheibe wird ein schmaler Streifen angezeigt, um die Fahrspur anzudeuten. Ich würde mir dagegen direkt im Abbiegepfeil eine Anzeige aller Fahrspuren wünschen, inklusive Markierung, welche Spur zu benutzen ist.

Viel zu kleines Fahrerinfo-Display im ID7. Anzeige beim Ladestopp, das man 40 Minuten Laden soll. Navi: Top Ladestopp-Planung, aber leider keine Fahrspuranzeige beim Abbiegen. Batterieheizung kann manuell aktiviert werden, um schnelles Laden zu ermöglichen. Clever-gelöst: Belegbare Favoritenleiste am Touchscreen. Ergoactive Premium-Sitz mit Massage-und Trocknungsfunktion im VW ID7. Empfehlenswert: Ergoactive-Premium-Sitz mit Alcantara-Leder. Die ID-Software-Version 4 bietet kostenlose Mini-Spiele bei parkendem Auto. Dazu gehört etwa das Memory-Spiel. Ablenkend: Klimabedienung leider nur via Touchscreen (oder Temperatur-Slider), aber keine Tasten. Sollen helfen: Smart Climate Funktion. Per Befehl gibt's z. B. warme Füße. Anpassbar: Homescreen mit Kacheln und mehreren Seiten.
Das Fahrerinfo-Display ist leider viel zu klein; hier ist das konfigurierbare Digital Cockpit aus z. B. dem T-Cross besser, weil man so z. B. die Navi-Karte samt Abbiegehinweisen immer im Sichtfeld des Fahrers hat.

Die Idee der „Smart Clima“ ist interessant und gerade für die Sprachsteuerung spannend. Schließlich gibt es dadurch Kommandos wie „Meine Füße sind kalt“, um den Luftstrom in den Fußraum zu verlagern. Aber ich wünsche mir echte Tasten zur Klimabedienung. Dank Autofirmen, wie Tesla, ist es Trend, so viele Features wie möglich auf den Touchscreen zu legen, um einen cleanen Innenraum zu haben. Zudem sparen Hersteller dadurch Tasten und Designer frohlocken. Doch das dürften die Einzigen sein, die sich über eine Touch-Steuerung bei der Klimabedienung freuen. Denn es lenkt unglaublich vom Verkehrsgeschehen ab, wenn man auf den Bildschirm schauen muss, um die Gebläseeinstellung, Umluft, Sitzheizung etc. verstellen zu können. Schließlich lässt sich ein Touchscreen nicht blind bedienen, weil es eine ebene Fläche ist. Im Gegensatz dazu stehen physische Tasten, die man „blind“ erfühlen kann, also ohne den Blick von der Straße zu nehmen.

Wie VW-Designchef Andreas Mindt jüngst im März bei der Präsentation des kommenden Elektro-Kleinwagens ID-Every1 erzählt hat, war es ein kolossaler Fehler, so viele Funktionen auf Touchscreens auszulagern. Es ist etwas, was nie, nie wieder passieren darf, so Mindt. Denn ein Auto ist nun mal kein Smartphone. Zumindest für die wichtigsten Funktionen, etwa die Klimatisierung, aber auch für den Tempomaten, soll es in kommenden VW-Modellen wieder echte Tasten geben. Danke VW! Für die Sitzheizung ist mir noch eine Idee gekommen. Es könnte praktisch sein, wenn man den Knopf zur Sitzheizungseinstellung in die Tür-Schalterleiste integriert. Also neben dem Fensterheber jeweils noch einen Knopf hinzufügen, der sich um die Sitzheizung kümmert. Was meint Ihr dazu?

Im zweiten Teil meines Alltagstests zum VW ID.7 widme ich mich dann dem Thema Verbrauch, Reichweite und Laden.


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Artikel im Blog lesen
 
Die modernen Bordcomputer in den Autos machen mich wahnsinnig, und die Ablenkung ist enorm. Das gilt unabhängig von der Antriebsart und muss unbedingt auf das notwendige Maß zurückgeschraubt werden.
15 Tasten am Lenkrad, die auch noch per Touch- und Wischgesten bedient werden, damit man auch garantiert bei jedem Abbiegevorgang ungewollt eine Aktion auslöst. Dazu ein riesiges Touchdisplay mit gefühlten 50 Untermenüs.
Vielleicht bin ich ja einfach zu alt. In unserem Haushalt gibt es aktuell ein Auto aus 2025 und eines aus 2006. Letzteres fahre ich sehr viel lieber. Ich habe ein Radio mit Android Auto-Unterstützung nachgerüstet und nutze für das Infotainment das Gerät, welches ich ohnehin immer bei mir habe. Für alles andere gibt es Knöpfe und Schalter, die ich auch im Dunkeln treffe.
Ich hasse es, so zu denken, denn ich ich will diesen neumodischen Kram ja eigentlich haben.
 
Momentan hat man bei Volkswagen sowieso den Eindruck, sie können sich noch nicht so richtig entscheiden und hoffen weiterhin auf das Aus für das Verbrennerverbot. Ja, sie investieren durch die ID-Modelle fleißig in die Elektromobilität und mit dem ID-Every1 wurde jetzt auch der Elektro-VW für die kleinen Geldbeutel vorgestellt. Gleichzeitig werden einzelne Verbrennermodelle wie der Arteon oder der Stufenheck vom Passat eingestellt oder dürften wie der Touran bald dem Streichkonzert zum Opfer fallen, weil sich die Geschmäcker geändert haben.

Trotzdem sind die Verbrenner bei VW putzmunter. In diesem Jahr gab es mit dem T7 und dem Tayron zwei neue Modelle, im letzten Jahr wurden der Passat und der Tiguan in neuen Generationen veröffentlicht, im Jahr davor der Amarok. Und für diverse Modelle wie Touran, Golf oder Touareg gab es 2023 ff. zumindest Modellpflegen.

Natürlich ist das nicht nur bei VW so, aber man merkt schon, dass sich Wolfsburg immer die Hintertür mit dem Verbrenner offen gehalten hat. Und bei den Töchtern sieht es ja oftmals ähnlich aus. Lamborghini und Porsche setzen sehr auf die e-Fuels, Audi will sogar einen komplett neuen Supersportler bauen, obwohl sie u.a. die DTM genau deswegen verlassen haben, weil der Verbrenner keine Rolle mehr spielen sollte.

Wobei man auch sagen muss, dass bestimmte Modelle, die es bei uns schon nicht mehr gibt, in aktuellen Generationen immer noch für spezifische Märkte gebaut werden. Der Bora wird weiterhin für China hergestellt, der Jetta zum Beispiel für Mexiko.
 
Die Fahrspurhinweise gibt es zumindest auf der Autobahn. Dort wird hingewiesen, dass man ggfs. eine Spur wechseln muss und es gibt auf dem Display grafische Anzeigen von Spuren. Das hat übrigens auch schon MiB3, also die älteren Generationen von ID.3, 4 und 5.

Ansonsten werden die Pfeile des Navi ja auch direkt ins Fahrer-Sichtfeld eingeblendet, wenn man denn das Head-Up-Display hat und nutzt. Besser geht es eigentlich kaum.

Natürlich ist das nicht nur bei VW so, aber man merkt schon, dass sich Wolfsburg immer die Hintertür mit dem Verbrenner offen gehalten hat.

Bleibt ja kaum etwas übrig, denn das Ende des Verbrenners wird halt erst langsam kommen. Vermutlich werden ja selbst innerhalb der EU die Zeiten noch mal aufgeweicht.
Und sonstwo auf der Welt ist der Verbrenner halt auch noch länger gesetzt.

Lamborghini und Porsche setzen sehr auf die e-Fuels

Was m.E. eine Fehlplanung ist. Wir werden nie genug E-Fuels für private PKW haben.
 
Gegen Aufpreis gibt es auch noch einen 91 kWh großen Lithium-Ionen-Akku, mit dem die maximale Reichweite auf über 700 km steigen soll, verspricht der Hersteller.
86/13,6= 632km


Glaubt nicht alles, was man euch vorsetzt - ist aber bei andern Marken genau so
 

Die WLTP-Werte sind ja in dem von dir verlinkten Artikel genannt. Da könnte man auch genau so die 10,9 kW/100 km von der Kurzstrecken-Messung nehmen. Dann kommt man auf 788 km.

Glaubt nicht alles, was man euch vorsetzt - ist aber bei andern Marken genau so

WLTP soll halt vergleichbare Werte zwischen Autos liefern, was nicht immer für perfekt realistische Werte sorgt.
 
Was m.E. eine Fehlplanung ist. Wir werden nie genug E-Fuels für private PKW haben.
Selbst wenn wir bei den knappen Ressourcen genug e-Fuels produzieren könnten, würde das, was nach dem Flugverkehr und der Schifffahrt noch übrig bleiben, mit Sicherheit nicht in den Tanks deutscher Privatleute landen, sofern man im Rahmen von Korruption nicht irgendwo was abzweigt. Im nationalen Interesse wäre es dann erstmal, dass danach die Fahrzeuge der Stellen versorgt werden, die für den Bevölkerungsschutz unerlässlich sind (Feuerwehr, Polizei, Zoll, Bundeswehr, THW, Rettungsdienste etc.).
 
Ja eh - die Dieselskandale sind ja schon zu lange her - oder ?

WLTP soll halt vergleichbare Werte zwischen Autos liefern, was nicht immer für perfekt realistische Werte sorgt.
Und im Winter verringert sich die Reichweite auch noch einmal deutlich - aber das muss man halt genau wissen und sich vorher nach der Wahrheit erkundigen

Ich habe seit 1995 ein umgebautes e-Auto, den ich jetzt durch einen SEAT Mii electric (den habe ich 10/2021 meinem Vater gekauft, weil er immer so komisch geredet hat über e-autos - danach war es anders) "abgelöst" habe.
 
Wenn ich von der angepriesenen "maximalen Reichweite" bei E-Autos lese, wird mir jedes Mal schlecht. Nehmen wir doch mal die hier im Raum stehenden 700 km:
  • Die 700 km werden - wie bei Verbrennern auch - in der Praxis nie erreicht. Gehen wir also mal von realistischen 500 km aus.
  • Ab einem auf 20 % gesunkenen Ladestand soll man dringend aufladen. Bleiben also nur 400 km.
  • Nachts zu Hause in der Garage kann man ja problemlos wieder auf 100 % laden, aber unterwegs, wenn es auf die Reichweite und Zeit ankommt? Da ist ja immer die Rede davon, dass man nur auf 80 % laden soll, weil das halbwegs schnell gehe und die letzten 20 % ziemlich lange dauern. Fehlen also weiter 100 km, es bleiben also nur 300 km Reichweite zwischen zwei Ladesäulen.
Nein, danke. Ich fahre meinen Verbrenner weiter.
 
Na dann lies mal im Anhang - die Verbrenner müssen weg!

Ein unscheinbarer Satz - vielleicht erkennt ihr es.

Ich hätte gerne einen echten TESLA! Der wird aber seit langem verhindert

Bleibt noch auf die Graphenbattierien zu hoffen.

@Westfale - deine Rechnung geht so nicht auf - das Schnelladen mit 800V ist schon sehr effizient - nur wie ein Tankvorgang, und

 

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Die Fahrspurhinweise gibt es zumindest auf der Autobahn. Dort wird hingewiesen, dass man ggfs. eine Spur wechseln muss und es gibt auf dem Display grafische Anzeigen von Spuren. Das hat übrigens auch schon MiB3, also die älteren Generationen von ID.3, 4 und 5.
Allerdings werden diese Fahrspurhinweise NICHT im Display hinterm Lenkrad angezeigt. Das konnte z. B. der von mir getestete VW T-Cross bereits. Dank eines Digital Cockpit Pro.
Ansonsten werden die Pfeile des Navi ja auch direkt ins Fahrer-Sichtfeld eingeblendet, wenn man denn das Head-Up-Display hat und nutzt. Besser geht es eigentlich kaum.
Nein, denn auf einer großen Kreuzung fehlen mir die Fahrspurempfehlungen. Etwa "Am Plärrer" in Nürnberg oder bei anderen, innerstädtischen, mehrspurigen Kreuzungen. Da ist es entscheidend, welche Fahrspur man nutzt. Je schneller ich das erfassen kann, desto besser ist es. Head-up-Display ist gut gelöst. Ja, aber noch besser ist es, wenn es auch als Abbiegehinweis mit Fahrspurhinweis im Display hinterm Lenkrad angezeigt wird - direkt im Sichtfeld des Fahrers.
Bleibt ja kaum etwas übrig, denn das Ende des Verbrenners wird halt erst langsam kommen. Vermutlich werden ja selbst innerhalb der EU die Zeiten noch mal aufgeweicht.
Und sonstwo auf der Welt ist der Verbrenner halt auch noch länger gesetzt.
Es wird sich wahrscheinlich ausdifferenzieren. Immer teurer werdende Verbrenner werden auf natürliche Weise dafür sorgen, dass man sich überlegt, welche "Neuwagen" es sein soll...Ein E-Auto muss signifikant günstiger in Anschaffung und Unterhalt sein.
Für unter Zeitdruck stehende Vielfahrer könnten Verbrenner noch länger die erste Wahl bleiben. Für die Mehrheit der Autofahrer sollte das E-Auto aber die bessere, weil kostengünstigere Wahl sein. Zumindest in der Theorie...
Was m.E. eine Fehlplanung ist. Wir werden nie genug E-Fuels für private PKW haben.
Jap, es wird nie genug E-Fuels für private PKW geben, wohl aber für kleine Gruppen, wie z. B. Sportwagen-Besitzer u. Ä.
 
Der ID.7 nutzt bereits Teile einer weiterentwickelten MEB-Plattform. Zu sehen ist dies am neu entwickelten Elektromotor APP550. Im größten ID-Modell von VW verrichtet der neue Elektromotor namens APP550 seinen Dienst. Der Name leitet sich vom maximalen Drehmoment von 550 Nm ab.
VW hatte in der jüngsten Vergangenheit riesige Probleme mit seinem Softwareparner gehabt, wodurch heute der gesamte VW Konzern seinen chinesischen und amerikanischen Konkurrenten hinterherläuft.
Immerhin hat VW mit Rivian als neuen Softwarepartner wieder zur Spur zurück gefunden. Allerings wird die daraus entwickelte nächste Elektroautogeneration, mit der SSP Plattform, erst ab 2027 auf den Markt konzernweit eingeführt.

Der ID7 basiert noch auf der MEB Plattform, worauf auch das Infotainment aufbaut.
VW kann also nur begrenzt an der derzeitigen Bedienung was ändern. Erst die SSP Plattform wird 2027 spürbar was ändern. Ich befürchte allerdings, VW wird dann erneut dem autonomen Fahren hinterher laufen.

Ich persönlich setze auf Tesla und habe in den USA das neue Model Y bestellt. Du solltest mal, wenn möglich, die FSD Software testen:
Das ist der Wahnsinn!
Ab mitte des Jahres soll es in Norwegen und den Niederlande verfügbar sein, vielleicht 2026 auch in Deutschland.
Da merkt man, warum in einem Tesla so wenig Knöpfe vorhanden sind, weil Tesla auf das autonome Fahren hinarbeitet!
Wenn ich in Deutschland in einem deutschen Auto fahre, fühle ich mich in der Zeit zurück versetzt.
In Zukunft werden die Leute ein Auto ohne autonomes Fahren nicht mehr haben wollen.
 
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Ich persönlich setze auf Tesla

Ich dachte, gerade die rennen gerade dem Markt hinterher!?
Seit Jahren keine Innovationen mehr, stattdessen wie üblich tolle Ankündigungen, bei denen am Ende aber nichts kommt. Bis auf ein paar kleine Retuschen sind die Fahrzeuge doch alle schon ziemlich angegraut.
Schicke Software haben sie, aber das war's dann doch auch.

Wenn ich in Deutschland in einem deutschen Auto fahre, fühle ich mich in der Zeit zurück versetzt.
In Zukunft werden die Leute ein Auto ohne autonomes Fahren nicht mehr haben wollen.

Tja, BMW und Mercedes sind da ganz vorne und haben Level 3 bei manchen Fahrzeugen schon umgesetzt. Wo war da noch genau Tesla?
 
Wo war da noch genau Tesla?
Tesla hatte unabhängig von den aktuellen Eskapaden ihres Chefs ja sowieso schon genug Probleme mit der Verarbeitungsqualität. Das meine ich jetzt auch überhaupt nicht hämisch, sondern bei den Preisen, die für die Fahrzeuge aufgerufen werden, ist das einfach nicht in Ordnung. Zuletzt mussten alle 46.000 Cybertrucks, die bisher verkauft wurden, in die Werkstätten zurückgerufen werden, weil der Rahmen nur geklebt ist und die Teile einfach abfallen. Ein Cybertruck kostet nach dem, was ich recherchiert hatte, umgerechnet - je nach Variante - zwischen 56.000 und 93.000 Euro. Sowas geht bei diesen Preisdimensionen mal gar nicht.

Und dann kommen die Probleme dazu, die das Model 3 und Model Y seit Ewigkeiten plagen. Der Autopilot, der einfach nicht ausgereift ist und wo Tesla mittlerweile auch der Manipulation von Berichten beschuldigt wird, ist eine gravierende Geschichte (auch bei anderen Modellen?), aber auch bei Basisgeschichten gibt es Probleme. Das bekannteste Beispiel sind noch die Querlenker bzw. andere Teile am Fahrwerk, die wegen fehlendem Nässeschutz buchstäblich unter dem Hintern wegrosten und wofür Hersteller wie Meyle schon länger besondere Nachrüstkits entwickelt haben. Das ist ein Problem, was man lange von diversen Mercedes-Modellen in der höheren Preisklasse kannte. Daneben habe ich in der Vergangenheit auch noch Berichte zu anderen Mängeln gelesen bzw. gesehen, u.a. zu den Spaltmaßen oder Unwuchten in der Lenkung, weil der Reifenverschleiss relativ hoch war.

Was bringen mir die Innovationen eines Autoherstellers, der nicht mal gewisse Basics richtig hinbekommt? Manchmal macht eine etwas konservativere Herangehensweise durchaus Sinn. Wobei man eben fairerweise nicht allein auf Tesla eindreschen sollte, andere Automarken haben in der Vergangenheit auch mehrfach Mist gebaut, u.a. Volkswagen.
 
Tja, BMW und Mercedes sind da ganz vorne und haben Level 3 bei manchen Fahrzeugen schon umgesetzt. Wo war da noch genau Tesla?
Die FSD Software ist in Deutschland/ Europa noch nicht zugelassen, deshalb ist ein Vergleich mit der deutschen Tesla Software nicht das, worauf ich mich beziehe.

In Punkto Verarbeitungsqualität hat Tesla deutlich aufgeholt, was Testurteile zeigen:



 
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Einen robusten Diesel Kombi wo man auch mal was laden kann.
Oder über das WE auch mal Schafen.
...oder...
Den 1965er Shelby Cobra Daytona Coupé

Nix mit E-Motor
 
Momentan hat man bei Volkswagen sowieso den Eindruck, sie können sich noch nicht so richtig entscheiden und hoffen weiterhin auf das Aus für das Verbrennerverbot.

Ich glaube, VW kann sich schon entscheiden ob Elektro oder Verbrenner. Der blöde Kunde, der die Elektro Modelle noch nicht so annimmt wie gedacht, ist das Problem. Das hat verschiedenste Gründe, wie zu hohe Einstiegspreise, Ladeinfrastruktur, usw.

Und da wird auch der ID Every1 nichts ändern. Weil die 20.000 Euro Einstiegspreis sind ja laut VW aktuell gar nicht erreichbar, deshalb ist er nur angekündigt und auch nächstes Jahr noch nicht zu haben.
 
Model Y bestellt. Du solltest mal, wenn möglich, die FSD Software testen: Das ist der Wahnsinn!
Da stimme ich dir zu, die Software ist der Wahnsinn... :rolleyes:

Ich möchte aber keinen Computer auf Rädern, sondern ein Auto, welches ich blind bedienen kann. Ich will nicht für alle möglichen und unmöglichen Funktionen auf einem Bildschirm tippen und wischen und dafür den Blick von der Straße nehmen müssen. Ich will mich auch nicht mit meinem Auto unterhalten, sondern es fahren. Die Benutzung des Smartphones im Auto ist aus gutem Grund verboten, aber ein fahrendes KfzPhone soll gut sein? Nein, danke.
 
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