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Connected Roadtrip: VW-Navi ist besser als sein Ruf

DrWindows

Redaktion
Connected Roadtrip: VW-Navi ist besser als sein Ruf
von Claus Ludewig
VW T-Cross im Test bei Dr. Windows


Ende letzten Jahres erreichte mich eine Nachricht von Volkswagen. Zwar kann man mich – bedingt durch die Coronavirus-Pandemie – nicht zu einer Fahrveranstaltung einladen, doch möchte man mir die Chance geben, mal ein paar Tage mit einem aktuellen Modell der Wolfsburger zu drehen und ist gespannt darauf, was ich zu berichten habe und was die Leser dazu sagen.

So konnte ich einen aktuellen T-Cross fahren. Hierbei handelt es sich um einen Kleinwagen im trendigen SUV-Kleid, der mit nur 4,11 Meter Außenlänge auf Polo-Niveau kommt, aber mit 1,54 Meter höher aufbaut und somit viel Platz im Innenraum bietet. So passen selbst hinter einem 1,92 Meter großen Fahrer noch 1,78 Meter große Mitfahrer. Ins Gepäckabteil können über 400 Liter eingeladen werden. Erstaunlich, wie viel Platz der kompakte T-Cross bietet. Es gibt ihn wahlweise mit 3-Zylinder- oder 4-Zylinder-Turbomotoren, wobei ich die Version 1.0 TSI mit 110 PS und drei Zylindern bewegen durfte. Der Verbrauch lag im Test bei um die sechs Litern pro 100 km. In letzter Zeit ist viel über Infotainmentsysteme bei VW zu lesen gewesen, also hab ich mir mal das im T-Cross verbaute Festeinbau-Navi Discover Pro auf Basis vom MIB 3 näher angesehen.

Der T-Cross ist ein Kleinwagen-SUV mit nur 4,11 Meter Außenlänge (auf Niveau vom VW Polo). In der Höhe überragt der T-Cross den Polo und bringt es auf 1,54 Meter. Das sorgt für einen die Hüfte schonenden Einstieg. Der VW T-Cross bietet - trotz kompakter Abmessungen - viel Platz im Innenraum, sogar hinter 1,92 Meter großen Fahrern finden bis zu 1,80 Meter große Leute ausreichend Platz. Den T-Cross gibt es wahlweise mit 3-Zylinder- oder 4-Zylinder-Turbomotoren (Quelle: VW). Heckansicht vom VW T-Cross (intern Typ C1 genannt; Quelle: VW). Cockpit im VW-T-Cross (Bildquelle: VW).

Hardware MIB 3​


Volkswagen verbaut in all seinen Autos – unabhängig von der Konzernmarke – derzeit Festeinbau-Navigationssysteme und Radios mit Hardware aus dem Modularen Infotainment-Baukasten in der Version 3 – kurz MIB. Wie mir VW mitgeteilt hat, setzt der Hersteller auf einen angepassten ARM-Chipsatz von Qualcomm. Der SoC steckt in einem speziellen Gehäuse, das möglichst gegen Erschütterungen geschützt ist. Im Testwagen versteckt sich die gesamte Rechenhardware im Handschuhfach, zudem ist das Gehäuse mit einer Kühlung versehen. Schließlich muss das Navi auch dann starten können, wenn sich beispielsweise im Sommer die Innenraumtemperatur auf 60 Grad Celsius erwärmt hat. Im Vergleich zu Tesla ist der Qualcomm-Chipsatz aber erheblich langsamer, da im Model S vom Baujahr 2022 etwa ein angepasster AMD Ryzen samt RDNA-2-Grafikchip verbaut wird. Allerdings kann die VW-Lösung etwa mit den Qualcomm-Prozessoren in aktuellen BMW-Modellen mithalten. Die zur VW Group gehörende Firma Audi setzt übrigens auf den Samsung Exynos Auto V9 und nicht auf Qualcomm-Chips, wie VW.

Software​


VW musste in letzter Zeit jede Menge Kritik für die Software in seinen Fahrzeugen ertragen. Hierbei handelt es sich ausnahmslos um Autos, die auf das eigenständig entwickelt VW.OS in Version 1.0 vertrauen. Allerdings hat VW derzeit auch noch PKW im Angebot, die auf ein anderes Betriebssystem setzen. So läuft etwa in meinem Testwagen T-Cross ein Linux-Betriebssystem mit HTML5-Rendering-Engine. Während des gesamten Testzeitraums über mehrere Tage gab es nicht einen Absturz. Daran sollte sich etwa Mercedes ein Beispiel nehmen, wie ich in meinem Test zum aktuellen Mercedes-Benz E300de erfahren musste.

Im T-Cross verbaut VW das MIB 3 mit Linux-Betriebssystem und nicht das Android-Betriebssystem VW.OS aus dem Golf 8 oder den ID.-Modellen. Es lassen sich gleich mehrere Startseiten mit individuellen Live-Kacheln anlegen - im Gegensatz zum Konzernbruder Audi. Jede Kachel steht in verschiedenen Größen zur Wahl und kann individuell z. B. mit einem Menüpunkt belegt werden. Mit einem Wisch von oben nach unten lassen sich Schnelleinstellungen aufrufen, z. B. um nach Hause navigieren zu können. Startseite vom MMI-Infotainmentsystem
Perspektivisch will VW allerdings nur noch auf VW.OS setzen, welches aktuell bereits im Golf 8 sowie allen Elektroautos der ID.-Familie zum Einsatz kommt. Bekanntermaßen wartet bei VW.OS noch eine Menge Arbeit auf VW, doch die Linux-Version mit T-Cross kann überzeugen. Es sind auch over-the-air-Updates bei MIB 3 möglich. Sicherheits- und Bugfix-Patches gibt es kostenlos, vorausgesetzt man hat sich mit einer kostenfreien VW.ID am Navisystem angemeldet. Es ist zudem möglich, ausgewählte Sonderausstattungen wie etwa eine Online-Features fürs Navi hin zuzubuchen. Für weitergehende „Features on Demand“ ist allerdings VW.OS notwendig, das geht nicht mit dem Linux-OS aus dem T-Cross/Polo und T-Roc/Tiguan sowie Passat. Folglich wird das in den ID.-Modellen verbaute VW.OS von der VW-Tochterfirma Cariad weiterentwickelt, während das Linux-OS im T-Cross wohl keine allzu großen Neuerungen mehr bekommen wird.

Interaktive Live-Kacheln​


Wer erinnert sich nicht an die Live-Kacheln von Windows Phone 7 und Windows 8? Selbst unter Windows 10 gibt es die Kacheln noch, erst mit Windows 11 müssen die Kacheln den Widgets weichen. Bei VW dagegen gibt es noch Kacheln. Auf der Home-Seite dürfen es sich die Live-Kacheln bequem machen. VW hat sogar eine Funktion eingebaut, die man bei BMW vergeblich sucht, obwohl die Münchner bereits seit Jahren Kacheln in ihren Festeinbau-Navis anbieten. Die Rede ist von interaktiven Kacheln. So zeigt etwa die Navi-Kachel die aktuelle Route an, die Musik-Kachel ermöglicht mittels Wischbewegung das Springen zum nächsten Lied einer Playlist. Vielen Dank, VW, dass ihr das Erbe der Live-Kacheln bewahrt.

Vielfältige Konfigurationsoptionen​


VW bietet im T-Cross gegen Aufpreis das Virtual Cockpit hinter dem Lenkrad an. Vor einem Vergleich mit teureren Premiummarken wie Audi und BMW braucht sich Volkswagen nicht verstecken. Schließlich bietet VW vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten an. So lassen sich nicht nur die klassischen Rundinstrumente für Geschwindigkeit und Drehzahl anzeigen, sondern innerhalb der Rundinstrumente können weitere Daten eingeblendet werden, etwa die Reichweite, der Abbiegepfeil beim Navi oder das Albumcover/Musikinfo vom Radio. Zudem lassen sich zwischen den Tuben auch eine Navikarte anzeigen und mittels Pfeiltasten am Lenkrad sogar zoomen. Wer keine Rundenanzeigen möchte, kann auch andere Darstellungsformen wählen, bis hin zur kompletten Kartendarstellung samt Geschwindigkeits- und Ganganzeige in einer Art Taskleiste. Derartig viele Einstellungen bietet nicht mal BMW im Fahrerinfodisplay bei BMW OS7 an. Klasse Arbeit, VW. Leider gibt es das mannigfaltig konfigurierbare Fahrerdisplay nicht mehr bei den vollelektrischen ID.-Modellen von VW. Hier würde ich mir wünschen, dass VW zumindest die Option bietet, auf das vollumfänglich individualisierbare, große Display hinter dem Lenkrad zu wechseln, samt Lenkrad mit echten Tasten, wie im T-Cross.

Hinter dem Lenkrad gibt es ein volldigitales Cockpit bei VW. Das Digital Cockpit lässt sich stark individualisieren - mehr noch als z. B. bei der Premiummarke BMW und BMW OS7. In den zwei Rundinstrumenten kann man sich die Reichweite und Abbiegehinweise anzeigen lassen. Dazwischen lässt sich etwa die Navikarte einblenden. Wer möchte, kann statt der Rundinstrumente auch andere Darstellungsformen wählen. Damit man die Parkpiepser auch hört, lassen sich verschiedene Einstellungen vornehmen, etwa von wo der Ton kommen soll. Die Funktion sorgt für mehr Inklusion, da so auch Schwerhörige Personen die PDC hören können.

Navigation​


VW setzt auf Kartendaten von Tomtom und nicht auf Here Maps, wie es bei Audi der Fall ist. Das Kartenmaterial ist aktuell, erfährt aber nicht so oft Aktualisierungen wie der Branchenprimus Google Maps. Immerhin offerieren alle Marken des VW-Konzerns kostenlose Karten-Updates, zumindest wenn man diese selbst via USB-Stick einspielen kann. Schön ist, dass das Navi immer Alternativrouten zur Wahl lässt und die Online-Verkehrsinformationen relativ exakt sind. Hier merkt man die Tatsache, dass VW einer der weltgrößten Autohersteller ist und dementsprechend viele Fahrzeuge unterwegs sind, die alle als Sender für die Echtzeitverkehrsmeldungen von Tomtom fungieren. Ebenfalls toll ist das große, frei konfigurierbare Display hinter dem Lenkrad. Beim Digital Cockpit Pro genannten Bildschirm kann man sich eine Navikarte anzeigen lassen und einfach via Lenkradtaste den Maßstab verändern. Mit dieser Integration der Navigation hinters Volant ist Volkswagen absolut auf Augenhöhe mit Premiummarken wie Audi, BMW oder Mercedes, die ebenfalls nicht mehr – eher sogar weniger – Funktionen für das Lenkrad-Display offerieren.

Kostenlose Karten & kostenpflichtige Online-Services

VW bietet kostenlose Navigationskarten an. Hierzu meldet man sich mit seinem Nutzerkonto bei VW an, gibt das Modell und das Baujahr seines Fahrzeugs an und kann dann kostenlos Kartendaten herunterladen. Die Karten müssen dann auf einem USB-Stick gespeichert werden (Formatierung in „exFAT“ oder „NTFS“) und können so ins Auto übertragen werden. Wem das zu umständlich ist, muss allerdings in die Tasche greifen. Für das bequeme Online-Kartenupdate verlangt VW Geld. Hierzu muss man das kostenpflichtige Abo We Connect Plus abschließen. Das Online-Abo We Connect Plus enthält:

  • Online-Kartenaktualisierung (die USB-Kartenaktualisierung via USB-Stick ist bei VW immer kostenlos möglich),
  • Online-Zielimport
  • Online-Verkehrsinformationen (hierbei greift man auf Tomtom Live Traffic zurück)
  • Online-Routenberechnung
  • Online-Information zu Tankstellen, Ladestationen und Parkplätzen (hierbei ist eine Google-Suche über die Fahrzeug-SIM-Karte möglich)
  • Sprachsteuerung „Hallo Volkswagen“. Die Assistentin kann auch nach Online-Sonderzielen suchen
  • Auto verriegeln & entriegeln via Smartphone-App. Dies ist nur möglich, nachdem ein VW-Autohaus die Identität überprüft hat
  • Hupen & Blinken
  • Online-Diebstahlwarnanlage
  • Standlüftung, funktioniert nur in Verbindung mit VW.OS (je nach Ausstattung auch Standheizung)
  • Nur für Elektroautos und Plug-in-Hybride:
    • Vorklimatisierung
    • Lade-Informationen
    • Lade-Planung
  • Nur mit kostenpflichtigem Internet-Datentarif nutzbar sind:
    • Webradio
    • Streaming-Apps Apple Music & Tidal im Festeinbau-Radio/-Navi nutzbar, wobei zusätzlich kostenpflichtiges Internet-Datenvolumen bestellt werden muss.
    • WLAN-Hotspot für besseren Internetempfang von Smartphones etc.
    • 90 Tage mit 1 Gigabyte Datenvolumen gibt’s gratis, 2 Gigabyte Datenvolumen kosten 6,95 Euro / Monat.

Für 145 Euro pro Jahr gibt es das Online-Abonnement We Connect Plus. Mit diesem Preis liegt VW ungefähr auf dem Niveau von BMW. Ab der Fahrzeugzulassung und -registrierung schaltet VW das We Connect Plus Abo drei Jahre lang kostenlos frei, erst danach sind 145 Euro pro Jahr zu zahlen. Komplett kostenfrei ist das Abonnement We Connect, welches neben einem Pannenruf und der Service-Terminplanung auch die Parkposition und die Fahrdaten anzeigen lassen kann. Zudem kann man den Kalender mit der Smartphone-App We Connect synchronisieren und es als Fußgänger-Navi benutzen. Für das Versenden einer Zieladresse an den VW ist hingegen das We Connect Plus Abo notwendig.

Startseite im Navigationsmenü von VW mit den zuletzt angefahrenen Zielen. Adressliste im VW-Navi Discover Pro. Mehrere Routen stehen zur Wahl. VW greift auf Tomtom-Karten und Verkehrsinformationen zurück. Detaillierte Informationen zur gewählten Route. Bei aktiver Routenführung gibt es eine Seitenleiste (grün eingefärbt), die auch z. B. auf Baustellen aufmerksam machen kann. Das Online-Abo We Connect Plus kostet pro Jahr 145 Euro, wenn der Testzeitraum abgelaufen ist. Zur Nutzung von We Connect Plus muss der VW registriert und mit einer VW ID verknüpft werden. Im Online-Abo ist etwa eine Diebstahlwarnanlage enthalten sowie eine Ortungsfunktion, damit man als Besitzer sehen kann, wo der VW abgestellt wurde. Zudem gibt es Online-Verkehrsinformationen und Kartenupdates over-the-air von Tomtom. Im Navi selbst lassen sich auch Ziele via Google-Suche suchen. Für Apps wie Apple Music muss man neben We Connect Plus noch zusätzlich ein Datenpaket kaufen.

Audio​


Im Audio-Bereich offeriert Volkswagen das sogenannte Hybrid-Radio. Hierbei werden in einer Darstellung sowohl Radiosender via DAB+ und FM/AM angezeigt, als auch Internet-Radiosender. Wichtig zu wissen ist, dass das Webradio aber nur mit kostenpflichtigem Internet-Datentarif nutzbar ist, wobei es 90 Tage ein Datenvolumen von 1 Gigabyte kostenlos gibt. Falls man nicht zahlt, bleiben einem nur die Radiosender via DAB+ und FM/AM. Eine Besonderheit des VW-Infotainmentsystems ist das Bluetooth-Audio-Streaming. Im Gegensatz zu BMW/Mini bietet hier VW deutlich mehr Optionen.

So wird das Cover direkt mit übertragen und kann auf dem Navi-Bildschirm und dem Volant-Display angezeigt werden. Zudem lässt sich eine Zufallswiedergabe aktivieren. Beide Funktionen sucht man bei BMW/Mini vergeblich, da es diese ausschließlich via Spotify-App oder bei Android Auto bzw. Apple Carplay gibt. Allerdings zeigt sich das VW-System knausrig bei den vorinstallierten Apps. Zwar kann man über die Fahrzeugantenne via kostenpflichtigem Datenvolumen Tidal und Apple Music hören, ohne Verbindung zum Smartphone, doch einige beliebte Streaming-Dienste wie Spotify oder Amazon Music fehlen. Hier muss man dann entweder auf Bluetooth-Audio-Streaming zurückgreifen oder mittels Android Auto/Apple Carplay die Smartphone-App verwenden.

Beim Hybrid-Radio werden sowohl Radiosender via DAB Plus, als auch via FM/AM sowie Internet-Radiosender angezeigt. Falls man das Internet-Radio nutzen will, muss man bedenken, dass man nur 1 GiByte Datenvolumen pro 90 Tage frei hat, alles darüber erfordert ein kostenpflichtiges Datenpaket. Im VW-Infotainment lassen sich viele Audio-Funktionen konfigurieren, auch etwa für Schwerhörige Personen interessant. Die optionale Soundanlage von Beats lässt sich ebenfalls konfigurieren. Im VW Discover Pro System im T-Cross lässt sich Android Auto / Apple Carplay kabellos nutzen. Die Darstellung von Android Auto ist einwandfrei und die Koppelung funktioniert zuverlässig. Es stehen verschiedene Medienquellen zur Wahl. Die Streaming-Dienste Apple Music und Tidal erfordern aber ein kostenpflichtiges Online-Abo bei VW, zusätzlich zum Abo bei den Musik-Anbietern. Wenn man Bluetooth-Audiostreaming nutzt, überträgt das VW-Infotainmentsystem sogar Albumcover und bietet die Option, die Zufallswiedergabe zu aktivieren. Das Albumcover lässt sich auch im Digital Cockpit hinter dem Lenkrad einblenden.
Zwar klappt die Verbindung zu Android Auto im Test problemlos, doch während der Fahrt zeigt sich eine Herausforderung. Wenn man zeitgleich kabellos das Smartphone auflädt und drahtlos Android Auto nutzt, erwärmt sich das Smartphone so stark, dass es spätestens nach 15 Minuten zu Tonaussetzern kommt. Wenn man also Android Auto oder Apple Carplay nutzt, sollte man entweder gleich auf eine Kabelverbindung setzen oder man lädt sein Smartphone vor der Fahrt ausreichend auf. Künftig wäre eine Kühlung der drahtlosen Ladeschale sinnvoll, um die starke Erwärmung der Telefone zu verhindern.

Telefon​


Smartphones lassen sich einfach via Bluetooth mit dem VW koppeln. Neben dem Telefonbuch können auch Kontaktfotos, Adressen und E-Mail-Adressen übertragen werden. Im Gegensatz zu BMW, die inzwischen keinen E-Mail-Empfang im Infotainmentsystem anbieten, können sich Fahrer eines VW T-Cross weiterhin E-Mails während der Fahrt vorlesen lassen und ihre Antwort diktieren. So kann man beispielsweise im Stau mal schnell eine E-Mail beantworten. Zu beachten ist allerdings, dass nur die jeweilige Haupt-E-Mail-Adresse im Infotainmentbildschirm abgebildet wird und man nicht im Auto zwischen verschiedenen Posteingängen wählen kann. Sämtliche Textnachrichten kommen vom Smartphone und werden nicht über die Fahrzeugantenne empfangen.

Startseite der kostenlosen Smartphone-App VW We Connect. Die We Connect App lässt sich auch ohne das Abo We Connect Plus nutzen. So lässt sich etwa der Kalender des Smartphones integrieren in die Smartphone-App von VW, sodass man Naviziele ans Auto schicken kann. Über die App lässt sich auch ein Spitzname hinterlegen, mit dem man vom Auto begrüßt wird. Im VW-System lassen sich SMS- und E-Mail-Nachrichten anzeigen. Im Telefon-Menü lassen sich sechs Favoriten-Telefonnummern hinterlegen, die via Tipp auf die Kachel angerufen werden können.
Etwas seltsam mutet die Belegung der Lenkradtasten an. Statt eines einfachen Telefon-Knopfes, um ein Gespräch annehmen oder in die Anrufliste springen zu können, muss man erst mit den Pfeiltasten ins Telefon-Menü wechseln. Hier wäre eine einfache Taste die bessere Wahl.

Smartphone-App nur für Hauptnutzer

Der Volkswagen-Konzern hat sich bei der offiziellen Smartphone-App We Connect etwas Besonderes einfallen lassen, was es so auch bei allen anderen Marken der VW Group gibt. Nur ein registrierter Hauptnutzer kann die Telefon-App in vollem Umfang verwenden. Hierzu muss man alle mitgelieferten Autoschlüssel mit der VW.ID verknüpfen. Die Idee dahinter ist, dass Gelegenheitsfahrer etwa nicht via Smartphone-App den VW aufsperren können, sondern dies nur einer Person vorbehalten bleibt. Löblich ist, dass die App auch – auf Wunsch – direkt die nächsten im digitalen Kalender hinterlegten Termine mit Adresse anzeigen lassen kann. So lässt sich direkt die Navigation zum Ziel planen und ans Auto schicken, zumindest wenn man das kostenpflichtige Abo We Connect Plus abonniert hat.

Fazit​


VW beweist mit dem MIB-Version 3, dass das Unternehmen sehr wohl Infotainmentsysteme entwickeln kann, die zuverlässig ihren Dienst verrichten und zugleich intuitiv bedienbar sind. Im Vergleich zum Konzernbruder Audi fällt auf, dass VW teilweise mehr Individualisierungsmöglichkeiten offeriert als die teurere Premiummarke. So lassen sich nur bei VW mehrere Startseiten mit unterschiedlich großen Live-Kacheln anlegen, während es bei Audis MMI-System immer nur eine Startseite mit drei fest vorgegebenen Kachelgrößen gibt. Toll ist auch, dass jeder VW-Besitzer kostenlos Kartenaktualisierungen für sein Festeinbau-Navi beziehen kann. Nur Nutzer, die via Fahrzeug-SIM-Karte die neuen Karten herunterladen wollen, statt einen USB-Stick zu verwenden, müssen dafür das kostenpflichtige Online-Abo We Connect Plus abschließen. Schade ist, dass es auf dem VW-Volant keine Telefon-Taste gibt. Auch die kabellose Integration von Android Auto und Apple Carplay sollte verbessert werden, denn im Test erwärmten sich verschiedene Smartphones sehr stark, wenn die drahtlose Verbindung genutzt wird.


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Artikel im Blog lesen
 
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Dafür muss es Kohle gegeben haben.

Die Navis von VW sind so langsam in der Bedienung und die Karte ruckelt über das Display. Ich erwarte hier ja keine 60 FPS aber 20-25 sollten es schon sein.

Adresse eingeben, Gedankenpause beginnt, jeder Tastendruck ist eine Gedankenpause und der Qualcomm ist da meiner Meinung nach die schlechteste Wahl gewesen. VW fährt mit seiner Software gegen die Wand. Früher konnte man es machen, verbaute ein langsames Radio, welches schon zum Stand der Entwicklung verwaltet gewesen ist und verkaufte es für 1500 Euro. Das wird bei den zukünftigen Autos nicht klappen. Zu viel Software in den E Buden.

Aktuelle Skoda Octavia sind auch Firmware Update Buden in der Werkstatt. Unsere brandneuen Skoda in der Firma erfreuen sich an regelmäßigen Besuchen in der Werkstatt zum Update.

Das Doppelkupplungsgetriebe ist aus meiner Sicht nichts mehr was ich mir ohne Wartung und Verschleiß leisten würde. Kaufen? Als Privatkunde? Auf gar keinen Fall. Davon bin ich geheilt. Leasing im Wartung und Verschleißpaket. Kein Ding, hält seine 3 Jahre und 150000 aber ich möchte nicht der sein, der den Wagen danach kauft.

Am Ende bleibt es dabei, die Software von VW ist so träge. Ich werde da kein Freund mit aber einen Firmenwagen guckt man nicht ins Maul aber privat wird VW bei mir keine Wurst mehr vom Brot ziehen.

Vielleicht liest hier einer von VW ja mit und damit meine ich keinen KFZ Mechaniker. Leute, Ihr habt Qualitätsprobleme mit der Software an allen Ecken und Kanten. Besonders die Trägheit und investiert doch mal 2 Cent mehr für den Chip. Qualcomm feiert, Eure Kunden leiden.
 
Dafür muss es Kohle gegeben haben.

Die Navis von VW sind so langsam in der Bedienung und die Karte ruckelt über das Display. Ich erwarte hier ja keine 60 FPS aber 20-25 sollten es schon sein.

Adresse eingeben, Gedankenpause beginnt, jeder Tastendruck ist eine Gedankenpause und der Qualcomm ist da meiner Meinung nach die schlechteste Wahl gewesen. VW fährt mit seiner Software gegen die Wand. Früher konnte man es machen, verbaute ein langsames Radio, welches schon zum Stand der Entwicklung verwaltet gewesen ist und verkaufte es für 1500 Euro. Das wird bei den zukünftigen Autos nicht klappen. Zu viel Software in den E Buden.

Aktuelle Skoda Octavia sind auch Firmware Update Buden in der Werkstatt. Unsere brandneuen Skoda in der Firma erfreuen sich an regelmäßigen Besuchen in der Werkstatt zum Update.

Das Doppelkupplungsgetriebe ist aus meiner Sicht nichts mehr was ich mir ohne Wartung und Verschleiß leisten würde. Kaufen? Als Privatkunde? Auf gar keinen Fall. Davon bin ich geheilt. Leasing im Wartung und Verschleißpaket. Kein Ding, hält seine 3 Jahre und 150000 aber ich möchte nicht der sein, der den Wagen danach kauft.

Am Ende bleibt es dabei, die Software von VW ist so träge. Ich werde da kein Freund mit aber einen Firmenwagen guckt man nicht ins Maul aber privat wird VW bei mir keine Wurst mehr vom Brot ziehen.

Vielleicht liest hier einer von VW ja mit und damit meine ich keinen KFZ Mechaniker. Leute, Ihr habt Qualitätsprobleme mit der Software an allen Ecken und Kanten. Besonders die Trägheit und investiert doch mal 2 Cent mehr für den Chip. Qualcomm feiert, Eure Kunden leiden.
Nein. Der VW-Konzern setzt auf verschiedene Chip-Hersteller und Chipsätze. In meinem Testfahrzeug war ein Qualcomm-Chip verbaut, der zügig arbeitet.
Aber bei anderen VW-Modellen, bei Skoda, Audi, Seat sind andere Chips eingebaut, daher kann das bei diesen Modellen anders sein...
Beim Golf 8 und allen ID.-Elektroautos sind andere Chips verbaut und eine andere Software, als beim T-Cross. Das VW.OS im Golf 8 und bei einigen aktuellen Autos von Skoda etc. hat so einige Probleme, beim T-Cross ist aber ein anderes Betriebssystem vorhanden...
 
Wieviel bringt das Sponsoring von VW?
Sowas hat in einem Computer-Block-Forum nix zu suchen.
Reicht die eigene Werbung nicht mehr aus?
 
Dann hast du (vorsicht Unterstellung) kein sauber laufendes Navi gesehen. Dein Bericht in allen Ehren. Toll geschrieben, viel Arbeit drin und absolut vollsten Respekt von mir. Lass dich nicht runterziehen. Gibt keinen Grund dafür.

Fakt ist, alles was bei VW ein Farbdisplay hat läuft nicht flüssig und vom Golf 8 wollen wir mal gar nicht reden. Gerne und jeder soll sein Auto lieben wie er mag aber der 8 ist der schlechteste Golf der jemals gebaut wurde. Da klemmt es nicht nur an der Software. Der T ist ja schon vom Plastik her und Preis ein Auto was man aus Überzeugung zu VW fährt aber nicht weil dieser das Geld wert ist.

Mich überzeugt auch keiner mehr beim Thema Software und VW. Die Nummer ist durch...
 
Kein Ding, hält seine 3 Jahre und 150000 aber
Ich kann mich nicht beklagen.
Ich habe einen VW Golf 7, 4 Jahre alt mit DST Getriebe und über 150.000 km runter.
Anfang des Jahres war ich bei VW in der Werkstatt gewesen. Laut Meister alles im grünen Bereich.
Ich habe bis jetzt knapp 7.000,00 € investiert.
Und ja, einen neuen Kuppssatz, neue Kolben und neue Querlenger waren auch schon fällig.
Ich bin guter Dinge, dass der Golf weitere 150.000 km durchhält. 👍

Wenn ich da in meinen Bekanntenkreis schaue mit ihren Autos, sind die Kosten eher höher für die Wartung.

Was man aber leider sagen muss ist, dass das Navi von VW Quatsch ist.
Ich könnte zwar für 15,-€ die Navi Kartensoftware aktualisieren lassen, aber mein Handy macht bessere Dienste mit Google maps. Ist leider so.
 
Ich bin guter Dinge, dass der Golf weitere 150.000 km durchhält. 👍
Dann warte mal auf die 200 000. Wenn die Gänge nicht mehr rein gehen und das Auto nicht mehr starten kann... Ab da wird es teuer und deine 7000 Euro kommen dir vor wie verschenkt. Ich bin mit Doppelkupplung durch.

Mit der Software und das es dort keine Missverständnisse gibt, war ich schon weit früher fertig. Ich bin immer nur wieder erstaunt wie neue Fahrzeuge, gerade aktuelle Serien an den gleichen Schwächen leiden wie die Autos Jahre davor. Kann doch nicht so schwer sein ein rundes Navi zu verbauen, ohne Gedankenpausen, ohne ruckeln wenn die karte sich bewegt, Gedankenpause von der Karte ins Menü und Route wird berechnet und rechnet und rechnet und ach, kommt auch mal.

Am liebsten wäre mir ja, die verbauen nur ein Bildschirm für Carplay
 
Dann warte mal auf die 200 000
Schau dir mal den Punkt 4.2.1 in meinem Link an.

In zwei Jahren ist das Auto abgeschrieben. ;)

Und solange muss er auch nur halten. Auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen, aber wir leben in einer Wegschmeißgesellschaft.

Die aktuellen Fahrzeuge, also Personenkraftfahrzeuge, werden auch allgemein nicht mehr wirklich viel älter. Egal welche Marke. Die Zeiten, dass man einen VW Golf 30 Jahre wirtschaftlich sinnvoll nutzen konnte, sind schon lange vorbei.
Der Golf II 1.6 war zum Beispiel so ein Kandidat. Ersatzteile sind immer noch recht preiswert und man konnte eigentlich alles alleine reparieren. Eben, weil es keine Elektronik gibt.

Und 200.000 Km sind schon eine Hausnummer. Die meisten privat Nutzer fahren ihr Auto keine 70.000 Km und dann geht das Auto über den Jordan optional gleich in die Wertstoffpresse.

Das mit den Außendienstmitarbeitern und deren Fahrleistungen ist mittlerweile auch rückläufig. Mein Bruder z.B. hatte in einem "guten" Jahr 150.000 km runtergeritten. Jetzt sind es ca. nur noch die Hälfte. Dafür least man ja dann auch Autos. Nach 2 Jahren geht die Kiste zurück und ein Neuer steht vor der Tür.
Viele Firmen, die noch auf den Außendienst gesetzt haben, gehen, über nur noch per Videochat ihre Kunden zu beglücken. Also, das Thema ist nicht mehr relevant.

Was ich mich regelmäßig frage ist, warum in Gottes Namen geben Privatpersonen so viel Geld für ein Auto aus? Also 50.000,00 EUR plus.
Sicher kann man, wenn man weiß wie sein Auto zum Teil über die Steuer absetzen, aber man kommt in der Regel nie auf die Summen, die es sinnvoll verrechnen lassen.

Dann doch lieber über die Firma wo man angestellt ist und die 2 % Regel nutzen...
 
Also ich hatte vor einer Woche für einige Tage einen aktuellen T-Roc.
Tolles Auto das echt Spaß macht, solange man das Navi nicht nutzen muss.
ich habe nach nur wenigen Stunden wieder das Smartphone als Naiv genutzt, weil es schneller ging und einfacher zu bedienen war. Außerdem hat Google Maps alle eingegebenen Adressen sofort gefunden, das VW Navi leider nicht. Dafür würde ich ehrlich gesagt keinen Cent zahlen wollen.
 
Das Design ist Geschmacksache, aber 2022 wirklich noch von Leuten zu erwarten, dass die ihr Navi per USB aktualisieren finde ich schon weltfremd. Mein Telefon kriegt Echtzeit Kartenmaterialien, aber mein Auto nicht? Dass dann als Premium Service für over the air updates anzubieten ist doch auch nicht mehr zeitgemäß.
 
Warum sind die vielen Bilder in sehr beschränkter Auflösung eingebunden und werden erst nach Bildaufruf scharf dargestellt (zumindest ist das auf dem Smartphone so)? Das ist schon der zweite Artikel von Claus, bei dem mir das auffällt. Ich finde das, bei der Menge an Bildinformation sehr schade, da extrem anstrengend.

PS: auch in der Desktopversion sind die Bilder alle unbrauchbar unscharf, wenn man sie nicht explizit aufruft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Design ist Geschmacksache, aber 2022 wirklich noch von Leuten zu erwarten, dass die ihr Navi per USB aktualisieren finde ich schon weltfremd. Mein Telefon kriegt Echtzeit Kartenmaterialien, aber mein Auto nicht? Dass dann als Premium Service für over the air updates anzubieten ist doch auch nicht mehr zeitgemäß.
Das hat mit zeitgemäß nichts zu tun. Volkswagen (ich beziehe mich jetzt nur auf VW und ja, andere und so) sieht hier den Goldesel. Abos ziehen ins Auto ein. Bei vielen Dingen werden die auf die Nase fallen. Beim Navi vermutlich wohl nicht. Ich persönlich würde in diesem Fall das Navi einfach ausblenden und über CarPlay mein Telefon nutzen. Soll das im Hintergrund ruhig verstauben.

Die Autohersteller sehen Ihre Fälle schwimmen. Die wollen nicht mehr der Anbieter von Kutschen sein, die wollen die Kutschen zur Verfügung stellen und zusätzlich über Jahre (Laufzeit der Kutsche) mehr einnehmen als die Kutsche jemals wert gewesen ist.

Das neue VW OS ist genau darauf ausgelegt. Ich meine auch mal eine Präsi gesehen zu haben wo du das Schnellladen buchen musst, monatlich. Sonst langsames laden. Ich finde die aber nicht mehr
 
Das hat mit zeitgemäß nichts zu tun. Volkswagen (ich beziehe mich jetzt nur auf VW und ja, andere und so) sieht hier den Goldesel. Abos ziehen ins Auto ein. Bei vielen Dingen werden die auf die Nase fallen. Beim Navi vermutlich wohl nicht. Ich persönlich würde in diesem Fall das Navi einfach ausblenden und über CarPlay mein Telefon nutzen. Soll das im Hintergrund ruhig verstauben.

Die Autohersteller sehen Ihre Fälle schwimmen. Die wollen nicht mehr der Anbieter von Kutschen sein, die wollen die Kutschen zur Verfügung stellen und zusätzlich über Jahre (Laufzeit der Kutsche) mehr einnehmen als die Kutsche jemals wert gewesen ist.

Das neue VW OS ist genau darauf ausgelegt. Ich meine auch mal eine Präsi gesehen zu haben wo du das Schnellladen buchen musst, monatlich. Sonst langsames laden. Ich finde die aber nicht mehr
Autohersteller haben schon - nahezu immer - hauptsächlich im After-Sales-Bereich ihr Geld verdient. Sprich: Über originale Ersatzteile und - im Falle einer Vertragswerkstatt - auch noch über die Werkstattkosten. Einzig mit Sonderausstattungen konnten/können Autohersteller noch viel Geld pro Fahrzeug verdienen, also eine hohe Marge einfahren. Diese Strategie fahren besonders die "Premiummarken" Audi, BMW und Mercedes, da sollen möglichst viele Sonderausstattungen verkauft werden. Da bei E-Autos nicht so viele Bauteile für den Antrieb verbaut sind - z. B. kein Getriebe mit mehreren Gängen, sondern nur ein Reduktionsgetriebe, kein Auspuff usw. - müssen sich alle Autohersteller darauf einstellen, künftig weniger Geld im After-Sales-Bereich zu verdienen. Um diesen Verlust aufzufangen, gibt es Abo-Modelle für Online-Services. Sehr früh war etwa BMW mit Connecteddrive und den entsprechenden Paketen dran (seit 2018). Der aktuelle CEO der VW Group Herbert Diess kommt von BMW...
Das von mir getestete Linux-OS im T-Cross mit MIB3 kann eben keine Apps etc. over-the-air einspielen. Das volle Potenzial für Abo-Services gibt es erst mit "VW.OS", welches heute in allen Elektroautos der ID.-Familie und im Golf 8 verbaut wird und künftig in den nächsten Jahren in immer mehr Modelle bei VW einziehen wird.
Problematisch ist, dass man Google Maps übers Smartphone und via Android Auto bzw. Apple Carplay kostenlos nutzen kann. Allerdings gibt es gerade bei E-Autos Features, die Google Maps (noch) nicht kann. Hierzu zählt etwa die Vorkonditionierung vom Akku, bevor man an die Ladesäule fährt, damit der Akku auch schnell geladen werden kann.

Bei VW ist es so, dass sowohl bei der Marke VW selbst, als auch bei den anderen Konzernmarken wie Skoda etc. verschiedene MIB-Systeme mit unterschiedlicher Hardware verbaut werden. So kann es beispielsweise bei einem T-Roc ein langsames Navi geben, aber beim Testwagen T-Cross dagegen ein schnelles Navi. Das liegt an verschiedenen Teilezulieferern - Tier-Supplier - die unterschiedliche Chipsätze liefern und in verschiedene Modellreihen und Baujahre einbauen. Möglicherweise wird sich das in den nächsten Jahren entspannen, wenn die Zahl der Zulieferer im VW-Konzern und die Steuergeräte in den Autos reduziert wird...
 
Gibt auch schon Abos, um im Auto verbaute Hardware temporär frei zu schalten. Einfach pervers für jemanden aus nem anderen Jahrtausend.
 
Es gibt auch 8fach überteuerte Hometrainer, die dennoch nutzlos sind, wenn man kein Abo beim Hersteller abschließt, das teurer ist als die Mitgliedschaft in einem kompletten Fitnessstudio. Und so lange es Kundschaft dafür gibt, hat alles seine Rechtfertigung.
 
Ich kann mich nicht beklagen.
Ich habe einen VW Golf 7, 4 Jahre alt mit DST Getriebe und über 150.000 km runter.
Anfang des Jahres war ich bei VW in der Werkstatt gewesen. Laut Meister alles im grünen Bereich.
Ich habe bis jetzt knapp 7.000,00 € investiert.
Und ja, einen neuen Kuppssatz, neue Kolben und neue Querlenger waren auch schon fällig.
Ich bin guter Dinge, dass der Golf weitere 150.000 km durchhält. 👍

Wenn ich da in meinen Bekanntenkreis schaue mit ihren Autos, sind die Kosten eher höher für die Wartung.

Was man aber leider sagen muss ist, dass das Navi von VW Quatsch ist.
Ich könnte zwar für 15,-€ die Navi Kartensoftware aktualisieren lassen, aber mein Handy macht bessere Dienste mit Google maps. Ist leider so.
Das Ding ist erst 4 Jahre und schon 7000,00€ investiert? Na dann in Zukunft viel Spaß bei weiteren Restaurationsarbeiten die eigentlich bei einem Oldtimer fällig wären.
Mein Auto ist 15 Jahre mit weit über 250.000km mit rund 800,00€ reiner Reparaturen plus aller Durchsichten.
Ist halt KEIN VW.
 
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