Coronavirus

build10240

gehört zum Inventar
Das ist übertrieben und zumindest bei Kartonverpackungen kontraproduktiv. Normale Handhygiene reicht völlig aus. Wenn man sich bei den Verpackungen sorgen macht, sollte Händewaschen nach der Handhabung ausreichen. Ansonsten sind die Verpackungen doch dafür da, daß eben nichts an die Lebensmittel kommt. Zumal Nudeln, Reis, Bohnen nach dem Kochen sowieso keimfrei sind. Auf Zeitungen wird der Virus nicht lange überleben. Da trocknet ein Tropfen sehr schnell ein und dann ist eine Übertragung der Viren von der Zeitung an die Hand allein schon physikalisch extrem unwahrscheinlich.

Die diversen Studien zu den Überlebenschancen des Virus auf verschiedenen Oberflächen sind in der Hektik entstanden. Keine davon hat bisher nachgewiesen, daß die Viren nach den dort genannten Zeiten auch noch für eine Infektion ausreichen bzw. fähig sind.
 
Anzeige

sualk49

gehört zum Inventar
Schon gut, vielleicht hast Du recht.
Aber was ist, wenn wirklich was dran ist? Egal, wir passen gut auf. Was und wie Du machst, ist Deine Sache.

Bleibt gesund.
 

Alte Seele

gehört zum Inventar
Also ich für mein Teil glaube an wissenschaftlichen Fakten, zumindest so weit wie ich das verstehen kann.

Wie lange leben Coronaviren auf Oberflächen wie Türklinken oder Krankenhausnachttischen? Mit welchen Mitteln lassen sie sich wirksam abtöten? Forschende aus Greifswald und Bochum haben diejenigen Antworten, die auf gesicherten wissenschaftlichen Fakten basieren, zusammengestellt und aktuell veröffentlicht

Wie lang Coronaviren auf Flächen überleben

Journal of Hospital Infection
 

Porky

gehört zum Inventar
Gerade auf der Flugüberwachung zu sehen:
Als ob da etwas verteilt oder versprüht wird. So eine Flugspur sehe ich das erste Mal.
 

Anhänge

  • Radar.PNG
    Radar.PNG
    86,8 KB · Aufrufe: 62

.Bernd

gehört zum Inventar
Also ich könnte schwören, dass ich den Klaus heute bei uns an der Kasse gesehen habe. :D

Da war einer, der hat ein (Küchen-)Thermometer gekauft, käme angeblich grad erst aus den USA wieder ("hä, was für ein virus?") und macht Aufstand, ob das denn keimfrei wäre - und hat mal eben den Kassenbetrieb und 5 Minuten aufgehalten. Entweder Lattenschuss oder vom anderen Planeten. Nachdem drei Mitarbeiter ihn überredet hatten und man inzwischen mit Rausschmiss drohte, hat er dann gekauft und ist abgedacktelt. Man hat ihn sogar drauf aufmerksam gemacht, dass im falle er durch diese sinnlose Diskussion mehr Viren verteilt hätte als auf der Packung hätte man finden können.

Zum einen halten sich Viren schlecht auf nicht-organischem Material, zum anderen kann man zuhause immer noch sterilisieren/einsprühen. Mach ich sogar unterwegs.
 

Silver Server

gehört zum Inventar
Ich war gerade vor der Tür um den Müll raus zu bringen.
So leise habe ich es noch nie erlebt!
Kein Flieger, kein Auto einfach nichts.
 

build10240

gehört zum Inventar
@chakko

Ach, wir lassen Dich und den Autor mit dem Fallschirm über der Lombardei abwerfen. Dann hast Du Deinen Denkanstoß. Uns war ja sowieso allen schon klar, wo Du Deine Informationen bekommst. Danke, daß Du das auch noch bestätigst.

Der Schaden ist längst angerichtet und zwar von den Divendenjägern und Co. Das Gesundheitssystem in Deutschland lief schon am Anschlag und dem Personal wurden schon seit Jahren Rechte vorenthalten, die für alle anderen Arbeitnehmer selbstverständlich sind. Die Ärzte und das Pflegepersonal werden auch in Deutschland gerade verheizt und man spielt mit dem Leben von Millionen.

Der Autor kritisiert Wodarg und macht doch das gleiche. Er ist Arzt mit St.Gallen-Verbildung und pickt sich aus den Studien, die Dinge heraus, die seine Thesen unterstützen. Er übersieht dabei, daß die Gesundheitssysteme vieler Länder derzeit tatsächlich überlastet sind und lokal komplett versagen. Natürlich müssen aus der Ecke solche Thesen kommen, denn für die grundsätzliche Überlastung der Systeme auch schon ohne Corona will man ja nicht die Verantwortung übernehmen.

Letztendlich läuft eine solche Argumentation auf eine faschistische Sicht heraus. Menschen werden ausgewählt wie in Auschwitz, Buchenwald und Sachsenhausen schon mal. Nur daß jetzt nicht willige Helfer dafür verantwortlich sind, sondern Krankenhauspersonal, das eigentlich allen Menschen helfen will, dazu genötigt wird und die wahren Täter leugnen noch ihre Verantwortlichkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
M

makodako

Gast
Es scheint in Deutschland ein akutes Problem mit sozialem Verhalten zu geben.

Ich war beim Bäcker Brötchen holen. Stehen da 3 Männer etwas abseits im Laden, der Laden hat eine Kundenfläche von ca. 20 m². Die Aufforderung der Bedienung doch bitte draussen auf die Brötchen zu warten wurde ignoriert. Auch die Erklärung, das auf Grund der Ladenfläche nur 5 Personen im Laden sein dürfen, wurde ignoriert. Somit konnten immer nur 2 Kunden bedient werden.

Ich bezeichne solche Leute inzwischen als "asoziales Pack" und das auch laut vor allen anderen. Ich werde mir diese Leute, wenn möglich, merken. Ich bin ein hilfsbereiter Mensch und habe bisher keinen Unterschied gemacht, das hat sich nun geändert. Es gibt Menschen die haben ihr Recht auf Hilfe bei mir verwirkt. Ich hoffe man wird auch von Egoismus satt.
 

chakko

gehört zum Inventar
Ich war beim Bäcker Brötchen holen. Stehen da 3 Männer etwas abseits im Laden, der Laden hat eine Kundenfläche von ca. 20 m². Die Aufforderung der Bedienung doch bitte draussen auf die Brötchen zu warten wurde ignoriert.

Was soll das auch bringen, wenn man sowieso die Klinke drückt, wie die anderen auch, oder das Geld ausgibt, und das Wechselgeld annimmt, das andere Leute in der Hand hatten.

Ich war vorgestern bei der Tanke, und, die Kassierin hat gesagt, dass ich das Geld auf den Tresen legen soll, und hat es nicht mit der Hand angenommen. Großartig, wenn sie das Geld danach sowieso vom Tresen nimmt. Das sind alles so Maßnahmen, die sehen toll aus, bringen aber absolut nichts, wenn man meint, den Kontakt mit anderen beschränken zu müssen.
 

build10240

gehört zum Inventar
Was soll das auch bringen, wenn man sowieso die Klinke drückt, wie die anderen auch, oder das Geld ausgibt, und das Wechselgeld annimmt, das andere Leute in der Hand hatten.
Tja, vielleicht steht so etwas nicht bei der Achse, aber die Infektion erfolgt eher über Tröpfchen als über Gegenstände. Und epidemiologisch ist nun mal Abstand und weitestende Vereinzelung die effektivste Maßnahme gegen eine weitere Verbreitung.
 

chakko

gehört zum Inventar
Wenn du meinst, dass sich die Leute nie die Nase schnäuzen, oder die Hand vor den Mund halten, wenn sie husten oder sonstiges, dann bist du wirklich so dumm, wie du hier auftrittst.
 
M

makodako

Gast
Hier geht es weniger um die Ansteckung. Hier geht es darum das die 3 Männer, trotz Erklärung, eine zügige Bedienung anderer Leute behindert haben.
Da du es anscheinend auch nicht kapiert hast warst du wahrscheinlicher einer von den dreien.
 

Pixelschubse

gehört zum Inventar
@build10240
daß Ba-Wü unserem Grenznachbarn (dem Elsass) praktisch bei jeder Katastrophenlage aushelfen darf (muss) ist Fakt.

Ebenso Fakt ist, daß die Qualität des nächstliegenden Krankenhauses im Durchschnitt massiv gesunken ist seitdem dort schwarze Zahlen geschrieben werden. Selbst bei Haus- und Fachärzten hier offenes Geheimnis.

@all
wer glaubt, daß die Leute tatenlos daheim mit mind 2 m Abstand rumsitzen, träumt.
Der Obi-Parkplatz war gut besucht. Beim Fiat-Händler nebenan tote Hose.
 

build10240

gehört zum Inventar
Wenn du meinst, dass sich die Leute nie die Nase schnäuzen, oder die Hand vor den Mund halten, wenn sie husten oder sonstiges, dann bist du wirklich so dumm, wie du hier auftrittst.
Na, wer hier dumm ist, sei mal dahingestellt. Daß Du hier einfachste Zusammenhänge nicht verstehst, spricht sicherlich genausowenig für Dich, wie Deine geschickt verhüllten Vorwürfe gegen Medien, die angeblich die Unwahrheit sagen, während bei der Achse die reine Wahrheit gepredigt würde.

wer glaubt, daß die Leute tatenlos daheim mit mind 2 m Abstand rumsitzen, träumt.
Die dort nicht waren, sind sicherlich nicht so naiv zu glauben, daß die anderen nicht derart asozial sind. Vielleicht müssen diese Menschen einfach mal das Gefühl erleben mehrere Tage oder Wochen quasi nur durch eine Strohhalm - nicht so ein breiter sondern so ein dünner - atmen zu müssen, bis ihnen ein Licht aufgeht.
 

Fembre

Idealist & Träumer
Ich arbeite im Gesundheitswesen (Altenpflege). Ich habe wahnsinnige Kopf- und Gliederschmerzen, ob das nun die Anzeichen von Corona oder eines grippalen Infektes sind, spielt keine Rolle. Ich bleibe zuhause und meine Frau geht ab sofort ohne mich einkaufen.

Denn was die Menschen viel zu oft vergessen, ist, dass es nicht um sie persönlich geht, sondern um das Umfeld. Ich würde das Coronavirus aller Wahrscheinlichkeit nach gut wegstecken, aber was ist mit den Bewohnern in meinem Pflegeheim? Was ist mit der Rewe-Kassiererin, die auch schon etwas älter ist?
Selbst bei einem grippalen Infekt wäre das Immunsystem geschwächt und das Risiko weiterer Folgeerkrankungen würde steigen.
Ich bleibe daheim. Punkt aus, alles andere wäre IMO asozial.


PS: Das Virus überträgt sich hauptursächlich über Tröpfcheninfektionen, aber Schmierinfektionen sind ebenfalls ein Übertragungsweg. Wir Menschen grabbeln uns unbewusst oft im Gesicht herum, deshalb sollten auch hier Schutzmaßnahmen getroffen werden. Bei uns beispielsweise kommen die Reinigungskräfte nun auch Nachmittags, um Türklinken und -Griffe zu desinfizieren und der Rewe-Markt vor Ort wünscht lieber die EC-Kartenzahlung.
 

Wolli218

gehört zum Inventar
@chakko
Vielleicht aus Respekt der Person gegenüber die diesen Wunsch äußert?!

Die Verkäuferinnen und Verkäufer derzeit haben keinen leichten Stand.
Täglich, vielleicht auch stündlich, neue Verhaltensregeln durch die jeweiligen Führungskräfte.
Und sie müssen es eben umsetzen.

Genau so ein Verhalten der von @makodako genannten Personen ist sowas von Egoistisch und Respektlos, das schreit schon zum Himmel. Wo ist das Problem?

Es macht im Moment keinen Sinn alles zu hinterfragen. Sondern einfach mal Ruhig bleiben und sich an die Anweisungen halten die von diesen Personen ausgegeben werden.

Also, alle mal etwas lockerer werden. Bitte!
 
Oben