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Diskussion Coronavirus

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Guber

nicht mehr wegzudenken
Interessant ist vor allem, dass sich gewisse Kreise (nicht nur Valdo) gerne und unreflektiert auf Meldungen der sonst so gescholtenen "Systempresse" stürzen, wenn es denn in den Kram passt. So auch hier: In den einschlägigen Ecken des Netzes schreiben sich die Corona-Besserwisser höhnisch die Finger wund.

Die kurze, überall in etwa gleichlautende Meldung reicht für eine Beurteilung jedoch überhaupt nicht aus.

Es dürfte sich ja wohl herumgesprochen haben, dass es wie bei jeder Impfung Impfdurchbrüche gibt. Das entsprechende Risiko steigt mit dem Lebensalter.

Falls der Betroffene tatsächlich zweimal geimpft ist, wie der Manager sagt, wissen wir nicht, wie lang das her ist. Es wird ja nicht ohne Grund für Betagte eine 3. Impfung empfohlen.

Und last but not least steigt natürlich bei einem Impfdurchbruch das Risiko eines schweren Verlaufs nicht nur mit dem Lebensalter, sondern auch aufgrund von Vorerkrankungen.

Fazit: Der Fall taugt nicht für Corona-Besserwisser. Er zeigt im Gegenteil, dass die Pandemie noch nicht vorbei ist und dass das Verhalten vieler Besserwisser unverantwortlich ist.
 

Webwatcher

gehört zum Inventar
So auch hier: In den einschlägigen Ecken des Netzes schreiben sich die Corona-Besserwisser höhnisch die Finger wund.
Besonders perfide ist die Methode Meldungen und Nachrichten verkürzt und Teile aus dem Zusammenhang zu reissen, zusammenzustellen und in sozialen Medien zu verbreiten. Perfide, weil die Zitate durch die selektive Auswahl verfälscht werden und der eigentliche Kontext und vollständige Aussagen nicht einfach für den Bürger zu finden sind.
 

Guber

nicht mehr wegzudenken
Kleine Geschichte zu dem Resultat dieser Methoden:

Gestern im ICE von Nürnberg nach Berlin: Schräg gegenüber sitzt ein Herr Wichtig, der den ganzen Wagen mit seinen lauten Telefonaten nervt. Die Maske trägt er als Schlabberlätzchen. Durch den Gang getrennt sitzt eine ältere Dame. Sie bittet den Schaffner in ruhigem Ton, Herrn Wichtig auf die Maskenpflicht hinzuweisen. Und was macht der Schaffner? Er hält einen Vortrag, dass Covid ungefähr so gefährlich sei wie ne kleine Grippe und wenn die ältere Dame "Angst habe" könne sie sich ja woanders hinsetzen. Herr Wichtig grinst frech und legt sein Schlabberlätzchen ab.
 

PeterK

Inventarlos
Und was macht der Schaffner? Er hält einen Vortrag, dass Covid ungefähr so gefährlich sei wie ne kleine Grippe und wenn die ältere Dame "Angst habe" könne sie sich ja woanders hinsetzen.
Da würde ich mir mal ganz nett den Namen von dem Herrn Schaffner geben lassen und ihm sagen das er sich durch sein Fachwissen zu Corona doch besser gleich ein neuen Job bei der Charite suchen soll da er als Schaffner absolut überqualifiziert ist.
 

Guber

nicht mehr wegzudenken
Stimmt. Das war auch mein erster Impuls. Dieser Schaffner kann ja denken, was er möchte, doch er hat ganz einfach seinen Job nicht erledigt. Doch Live und in Farbe diskutiere ich mit diesen Leuten nicht. Man ändert eh nichts. Also würde ich mich völlig nutzlos in die Aerosol-Wolke dieser Besserwisser stellen.
 

Pixelschubse

gehört zum Inventar
Kleine Geschichte zu dem Resultat dieser Methoden:

Gestern im ICE von Nürnberg nach Berlin: Schräg gegenüber sitzt ein Herr Wichtig, der den ganzen Wagen mit seinen lauten Telefonaten nervt. Die Maske trägt er als Schlabberlätzchen. Durch den Gang getrennt sitzt eine ältere Dame. Sie bittet den Schaffner in ruhigem Ton, Herrn Wichtig auf die Maskenpflicht hinzuweisen. Und was macht der Schaffner? Er hält einen Vortrag, dass Covid ungefähr so gefährlich sei wie ne kleine Grippe und wenn die ältere Dame "Angst habe" könne sie sich ja woanders hinsetzen. Herr Wichtig grinst frech und legt sein Schlabberlätzchen ab.
und wie war es denn mit deiner Reaktion zum Verhalten speziell auch des Zugbegleiters?
 

Guber

nicht mehr wegzudenken
@ Pixelschubse
Ja, gute Frage, die uns auch beschäftigt hat. Wegen einer Ansprache des Schaffners siehe #2.926. Meine Lebensgefährtin warf noch ein, man könne ja mal bei der Bahn nachfragen, ob das Verhalten so im Sinne der Deutschen Bahn AG sei. Aber das hätte so etwas von Denunziantentum. Das wollten wir dann auch nicht.

Es bleibt ein dummes Gefühl.
 

Webwatcher

gehört zum Inventar
Reisende in Zügen und Bussen der Deutschen Bahn sind verpflichtet, eine medizinische Maske zu tragen. Dazu sind die geltenden Verordnungen in den Bundesländern zu beachten. Der ganz überwiegende Teil der Fahrgäste hält sich an die Vorschrift. Wenn eine sehr kleine Minderheit geltende Regeln missachtet, ist dies für die Deutsche Bahn nicht hinnehmbar. Sollte die Bahn in solchen Fällen einen Beförderungsausschluss aussprechen müssen, setzt die Bundespolizei dies in Konfliktsituationen um.
Man solte den Schaffner auf seine Dienstpflichten hinweisen. Mit Denunziantentum hat das nichts zu tun.
 

PeterK

Inventarlos
Den meisten Leuten wird das wahrscheinlich einfach nur auf den Sack gehen immer wieder die Leute drauf aufmerksam zu machen, und gerade was Zugblegleiter und Schaffner angeht bekommen es die meist als erstes was ab. Und die Leute sind zum Teil genervt wenn man sie darauf anspricht ihre Maske in Geschlossenen Räumen zu Tragen und sich dabei an geltende Gesetzgebung zu halten, oder man wird noch angefeindet bzw. vergleiche zu dieser Tat gezogen Vorfall an Tankstelle in Idar-Oberstein: Tödlicher Schuss wegen Maskenstreit
Aber ich sehe darin nun kein Grund die Ansteckzungsgefahr mit Corona herunter zu spielen oder ins Lächerliche zu ziehen, im übrigen hat das nichts mit Denunziantentum (was ich genauso hasse) zu tun, sondern mit Regeln in dem Fall die der Deutschen Bahn AG.
 

Webwatcher

gehört zum Inventar
In USA ist der ehemalige Verteidigungsminister Colin Powell im Alter von 84 an Covid 19 gestorben.
Er war zweimal geimpft

Sofort wird es in der rechten Presse ausgeschlachtet, wobei verschwiegen wird, dass er an Krebs erkrankt war.

Einige prominente konservative Medienvertreter nutzten am Montag den Tod des an Covid-19-Komplikationen verstorbenen ehemaligen US-Außenministers Colin Powell in hinterhältiger Weise, um die Wirksamkeit der Coronavirus-Impfstoffe in Frage zu stellen.
Während Powell vollständig geimpft war, kämpfte er auch gegen das Multiple Myelom, eine Krebsart, die das Immunsystem unterdrückt, was ihn anfälliger für das Virus macht und nach der Impfung weniger wahrscheinlich eine Immunantwort auslöst. Er gehörte mit 84 Jahren auch zu einer höheren Risikogruppe.
Powells Krebs wird nicht jedoch nicht in dem Monolog von Fox News-Moderator Tucker Carlson. erwähnt
Hinweis: verglichen mit Fox News ist Bild linksliberal.
 

Pixelschubse

gehört zum Inventar
Auch wegen der Personen mit vermindertem Schutz durch die Impfung sollte jeder auf die Einhaltung der Vorschriften achten und ggffs. einschreiten.
Sich regelmäßig über unbelehrbare Mitbürger, Pseudo-Besserwisser, Krawall-Fanatiker aufregen ist verlorene Energie.

Jetzt frage ich ob man den Bock zum Gärtner macht

Im Land der millionenfachen Vorschriften würde ich erwarten, daß nur behördlich anerkannte Teststellen derartige Tests ausführen dürfen.
 

Guber

nicht mehr wegzudenken
Jetzt frage ich ob man den Bock zum Gärtner macht

Tja, noch ein Argument für die 2G-Regel.

Ehrlich gesagt überrascht mich der Bericht nicht wirklich. Hier auf der Einkaufsstraße war eine Zeitlang eine "Teststation" an der anderen. Da waren teilweise Gestalten als "Tester" tätig, von denen ich ganz bestimmt keinen Gebrauchtwagen kaufen würde...
 

Webwatcher

gehört zum Inventar

sualk49

gehört zum Inventar
Was mich stutzig macht, ist der Tatsache, dass man, obwohl von Corona genesen ist, wieder erkranken kann. Also, was bringt eigentlich diese 2G-Regeln (vorher noch 3G)? Jetzt wurde bewiesen, dass ein genesener wieder erkranken kann.

 

sualk49

gehört zum Inventar
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